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Installation und Update: Unterschied zwischen den Versionen

Aus wiki.epos-plan.de
Datenhaltung auf SQLite umgestellt: Kenndaten.sqlite samt -wal/-shm, Übernahme eines Access-Altbestands beim ersten Start, Sicherung und Mehrplatzbetrieb richtiggestellt; Laufzeitkomponenten auf WebView2 aktualisiert (Access-Engine nur noch als Übergangsbaustein)
Sammel-Upload 1.2.0.14, Teil 28: Wiki kompakt, Projektdatei entfernt (Quellstand f8a7d580f)
 
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EPOS-Plan ist eine eigenständige Windows-Anwendung. Anders als die Vorgängerversionen benötigt es '''kein Excel''' mehr: Berechnung, Datenhaltung und Darstellung laufen vollständig im Programm selbst. Der Download erfolgt über unseren Server; den Zugang erhalten Sie im Rahmen des Wartungsvertrags.
EPOS-Plan ist eine eigenständige Windows-Anwendung für 64-Bit-Windows ab Windows 10 und benötigt '''kein Excel''': Berechnung, Datenhaltung und Darstellung laufen vollständig im Programm selbst. Der Download erfolgt über unseren Server; den Zugang erhalten Sie im Rahmen des Wartungsvertrags. Diese Seite beschreibt die Windows-Anwendung; die iOS-App für das iPad bringt ihre Datenbank mit der Seed-Kopie der Kataloge mit.


== Überblick ==
== Überblick ==
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{{Anker|vor-der-installation|in-vorbereitung}}
{{Anker|vor-der-installation|in-vorbereitung}}


Halten Sie zwei Dinge bereit: Ihre Zugangsdaten für den Downloadbereich und Administratorrechte auf dem Rechner.
Für die Installation brauchen Sie Administratorrechte auf dem Rechner.


Auf einem Rechner, auf dem bereits eine ältere Fassung installiert ist, sichern Sie vorab das Programmverzeichnis und die Datenverzeichnisse. Eine Neuinstallation über eine bestehende Version hinweg ist nicht vorgesehen – dafür gibt es das Update.
Auf einem Rechner, auf dem bereits eine ältere Fassung installiert ist, sichern Sie vorab das Programmverzeichnis und die Datenverzeichnisse. Eine Neuinstallation über eine bestehende Version hinweg ist nicht vorgesehen – dafür gibt es das Update.
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{{Anker|schritt-1-installationspaket-herunterladen|in-download}}
{{Anker|schritt-1-installationspaket-herunterladen|in-download}}


Melden Sie sich mit Benutzername und Kennwort an unserem Server an. Beide erhalten Sie mit der Rechnung oder auf Anfrage unter [mailto:info@inekon.de info@inekon.de]. Wählen Sie im Benutzermenü den Bereich Downloads. Je nach Zugriffsrechten sehen Sie mehrere Kategorien; für EPOS-Plan sind die Kategorien EPOS-Plan und Update maßgeblich.
Das Installationsprogramm steht frei und ohne Anmeldung im Bereich [https://epos-plan.de/downloads/ Downloads] auf epos-plan.de. Für die Arbeit mit dem Programm brauchen Sie eine Lizenz: Eine Testversion fordern Sie nach der Installation unter {{Menü|Hilfe|Lizenz}} an, den Lizenzschlüssel einer gekauften Lizenz geben Sie dort ein.


Für eine Erstinstallation laden Sie die '''Vollversion''' herunter, nicht die Datei mit dem Wort ''update'' im Namen. Das Paket ist als ZIP-Archiv abgelegt und enthält das Setup-Programm. Entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten – ein Start direkt aus dem geöffneten ZIP-Archiv heraus führt regelmäßig dazu, dass mitgelieferte Dateien nicht gefunden werden.
Laden Sie das Installationsprogramm der aktuellen Version herunter; es heißt <code>EPOS-Plan_Setup_</code> mit der Versionsnummer dahinter. Dieselbe Datei dient der Erstinstallation und dem Update. Liegt sie als ZIP-Archiv vor, entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten – ein Start direkt aus dem geöffneten ZIP-Archiv heraus führt regelmäßig dazu, dass mitgelieferte Dateien nicht gefunden werden.


=== Schritt 2: Setup ausführen ===
=== Schritt 2: Setup ausführen ===
{{Anker|schritt-2-setup-ausfuehren|in-setup}}
{{Anker|schritt-2-setup-ausfuehren|in-setup}}


Starten Sie <code>Setup.exe</code> mit der rechten Maustaste über ''Als Administrator ausführen''. Windows fragt gegebenenfalls nach einer Bestätigung durch die Benutzerkontensteuerung; da das Paket signiert ist, können Sie den Herausgeber INEKON im Dialog erkennen. Meldet der SmartScreen-Filter eine unbekannte Anwendung, wählen Sie ''Weitere Informationen'' und anschließend ''Trotzdem ausführen''.
Starten Sie das Installationsprogramm mit der rechten Maustaste über ''Als Administrator ausführen''. Windows fragt gegebenenfalls nach einer Bestätigung durch die Benutzerkontensteuerung. Meldet der SmartScreen-Filter eine unbekannte Anwendung, wählen Sie ''Weitere Informationen'' und anschließend ''Trotzdem ausführen''.


Das Setup führt durch vier Schritte: Bestätigung der Lizenzvereinbarung, Auswahl des Zielordners, Prüfung und gegebenenfalls Installation der Laufzeitkomponenten sowie die eigentliche Installation. Übernehmen Sie den vorgeschlagenen Zielordner, sofern Sie keinen zwingenden Grund für einen anderen Pfad haben. Wählen Sie einen abweichenden Ordner, achten Sie darauf, dass alle Benutzer dort Leserechte besitzen.
Der Setup-Assistent führt durch die Wahl der Sprache, die Bestätigung der Lizenzvereinbarung, die Hinweise zur Installation, die Auswahl des Zielordners und der Komponenten – die Herstellerdaten nach VDI 3805 sind abwählbar – sowie die Zusatzaufgaben, etwa ein Symbol auf dem Desktop; danach installiert er und richtet bei Bedarf die Laufzeitkomponenten ein. Übernehmen Sie den vorgeschlagenen Zielordner, sofern Sie keinen zwingenden Grund für einen anderen Pfad haben. Wählen Sie einen abweichenden Ordner, achten Sie darauf, dass alle Benutzer dort Leserechte besitzen. Die Zusatzaufgabe ''INEKON als vertrauenswürdigen Herausgeber eintragen'' ist abgewählt; wer sie wählt, lässt das Setup das Codesignaturzertifikat von INEKON auf diesem Rechner als vertrauenswürdig eintragen, und die Deinstallation entfernt es wieder.


Fehlen Laufzeitkomponenten, installiert das Setup sie mit. Die Programmlaufzeit selbst ist im Installationspaket enthalten; nachinstalliert wird die '''Microsoft Edge WebView2 Runtime''', auf der die neueren Dialoge und Ansichten von EPOS-Plan laufen. Der Rechner muss dafür kurzzeitig online sein. Fehlt außerdem die '''Microsoft Access Database Engine''' in der 64-Bit-Ausgabe, richtet das Setup auch sie ein – gebraucht wird sie ausschließlich für die einmalige Übernahme einer Datenbank aus einer Vorgängerfassung, nicht für den laufenden Betrieb.
Fehlen Laufzeitkomponenten, installiert das Setup sie mit. Die Programmlaufzeit selbst ist im Installationspaket enthalten; nachinstalliert wird, falls sie fehlt, die '''Microsoft Edge WebView2 Runtime''', auf der die Dialoge und Ansichten von EPOS-Plan laufen. Der Rechner muss dafür kurzzeitig online sein.


=== Was das Setup einrichtet ===
=== Was das Setup einrichtet ===
{{Anker|was-das-setup-einrichtet|in-eingerichtet}}
{{Anker|was-das-setup-einrichtet|in-eingerichtet}}


Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien; die Kenndaten-Datenbank mit den mitgelieferten Stammdaten und den Beispielprojekten liegt getrennt davon unter <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>. Diesen Ordner legt das Setup an und richtet ihn so ein, dass alle Benutzer des Rechners darin schreiben dürfen – nur so lässt sich die Datenbank auch von einem zweiten Windows-Konto benutzen. Zusätzlich legt das Setup zwei Datenverzeichnisse an: gemeinsame Daten unter <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und benutzerbezogene Daten unter <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Dort landen unter anderem importierte Klimadaten, Zwischenspeicher und der lokale Hilfe-Cache.
Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien, die Datenbankvorlage im Unterordner <code>Vorlage</code> und, sofern gewählt, die Herstellerdaten im Unterordner <code>VDI-3805-Daten</code>. Das Setup legt außerdem den Ordner <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code> an und richtet ihn so ein, dass alle Benutzer des Rechners darin schreiben dürfen – nur so lässt sich die spätere Datenbank auch von einem zweiten Windows-Konto benutzen. Daneben führt EPOS-Plan zwei Datenverzeichnisse: gemeinsame Daten unter <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und benutzerbezogene Daten unter <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Dort landen unter anderem importierte Klimadaten, Zwischenspeicher und der lokale Hilfe-Cache.


Die Kenndaten-Datenbank ist eine SQLite-Datei mit dem Namen <code>Kenndaten.sqlite</code>; ein zusätzlicher Datenbanktreiber wird dafür nicht benötigt. Ordner und Dateiname zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}} (Voreinstellung: <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code> und <code>Kenndaten.sqlite</code>); eine Änderung dort wirkt erst beim nächsten Programmstart. Benutzerbezogene Einstellungen – Ausgabepfade, Sprache, Zustimmung zur Lizenz und die Angaben zum Hilfe-Assistenten – speichert EPOS-Plan in der Registrierung unter <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan</code>. Sie bleiben bei einem Update erhalten und lassen sich durch Löschen dieses Schlüssels vollständig zurücksetzen.
Die Kenndaten-Datenbank selbst entsteht erst beim ersten Programmstart: EPOS-Plan kopiert die mitgelieferte Vorlage aus dem Ordner <code>Vorlage</code> des Programmverzeichnisses in den eben angelegten Datenordner – mit den Stammdaten und den Beispielprojekten – und prüft die Kopie, bevor es weiterstartet. Liegt dort schon eine Datenbank, etwa aus einer früheren Installation, rührt EPOS-Plan sie nicht an. Fehlt die Vorlage im Programmverzeichnis, nennt die Startmeldung beide Orte – wo die Datenbank erwartet und wo die Vorlage gesucht wurde – und das Programm startet nicht.


=== Übernahme einer vorhandenen Datenbank ===
Die Kenndaten-Datenbank ist eine SQLite-Datei mit dem Namen <code>Kenndaten.sqlite</code>, die EPOS-Plan ohne Fremdtreiber liest und schreibt. Ordner und Dateiname zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}} (Voreinstellung: <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code> und <code>Kenndaten.sqlite</code>); eine Änderung dort wirkt erst beim nächsten Programmstart. Benutzerbezogene Einstellungen – Ausgabepfade, Sprache, Zustimmung zur Lizenz und die Angaben zum Hilfe-Assistenten – speichert EPOS-Plan in der Registrierung unter <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan</code>. Sie bleiben bei einem Update erhalten und lassen sich durch Löschen dieses Schlüssels vollständig zurücksetzen.
{{Anker|uebernahme-einer-vorhandenen-datenbank|in-uebernahme}}
 
Wird EPOS-Plan auf einem Rechner eingerichtet, auf dem schon mit einer Vorgängerfassung gearbeitet wurde, findet das Programm im Datenbankordner noch die alte Datei <code>Kenndaten.accdb</code>. Beim ersten Start meldet sich dann – noch vor der Lizenzvereinbarung – der Assistent '''Datenbankumstellung'''. Er nennt den Ordner und den Ablauf und wartet auf Ihre Bestätigung; beenden Sie ihn, bleibt der bisherige Bestand unangetastet liegen und die Umstellung wird beim nächsten Start erneut angeboten.
 
Haben Sie die Umstellung gestartet, läuft sie ohne Abbruchmöglichkeit durch: Der Assistent bringt den Altbestand zunächst auf den letzten Stand der Vorgängerfassung, überträgt anschließend sämtliche Stammdaten und Projekte in die neue Datei <code>Kenndaten.sqlite</code> und prüft dabei jede übertragene Tabelle nach. Neben der Datenbank entsteht ein Migrationsbericht mit allen Zahlen. Erst wenn die Prüfung bestanden ist, wird die bisherige Datei in <code>Kenndaten.vor-sqlite.accdb</code> umbenannt – sie bleibt als Rückfallebene liegen und belegt zugleich, dass dieser Bestand umgestellt wurde. Danach startet EPOS-Plan normal weiter.
 
Schlägt die Umstellung fehl, wird die halbfertige neue Datei wieder entfernt; der bisherige Bestand behält seinen Namen und bleibt gültig. Die Meldung nennt den Grund und den Pfad des Berichts, und der nächste Start bietet die Umstellung erneut an.
 
{{Hinweis|Die Umstellung läuft genau einmal je Datenbestand: Liegt bereits eine <code>Kenndaten.sqlite</code> im Ordner, gibt es nichts zu tun. Der Datenbankordner muss beschreibbar sein – auf einer Installation, die das Setup eingerichtet hat, ist er das.}}


=== Schritt 3: Erster Programmstart ===
=== Schritt 3: Erster Programmstart ===
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{{Anker|schritt-4-grundeinstellungen|in-einstellungen}}
{{Anker|schritt-4-grundeinstellungen|in-einstellungen}}


Drei Einstellungen lohnen sich gleich zu Beginn. Erstens der '''Ausgabeordner für CSV-Exporte''': Er wird beim ersten Export abgefragt und danach gemerkt, lässt sich aber auch vorab setzen. Zweitens der '''Pfad zu VDI-3805-Datensätzen''', falls Sie Herstellerdaten in diesem Format nutzen; ohne diesen Pfad stehen nur die mitgelieferten Kennfelder zur Verfügung. Drittens der '''Hilfe-Assistent'''.
Drei Einstellungen lohnen sich gleich zu Beginn. Erstens der '''Speicherort für CSV-Exporte''': Er wird beim ersten Export abgefragt und danach gemerkt. Zweitens der '''Pfad zu VDI-3805-Datensätzen''', falls Sie Herstellerdaten in diesem Format nutzen; ohne diesen Pfad stehen nur die Kennfelder der Datenbank zur Verfügung. Drittens der '''Hilfe-Assistent'''.


Der Hilfe-Assistent beantwortet Fragen zur Bedienung in natürlicher Sprache. Er ist optional und benötigt einen eigenen Zugangsschlüssel, den Sie im Chatfenster unter ''Einstellungen…'' hinterlegen. Derselbe Dialog zeigt das Tageslimit an: Es liegt fest bei 50 Anfragen je Arbeitsplatz und Tag und lässt sich nicht heraufsetzen. Ohne Schlüssel bleibt die Suche in der Hilfe uneingeschränkt nutzbar, sie arbeitet vollständig lokal. Vor der ersten Anfrage legt das Programm einen Rechtshinweis zur Datenübertragung vor; ohne Zustimmung wird nichts gesendet. Übertragen werden dann ausschließlich Hilfetexte, Ihre Frage und die Angabe, in welchem Bereich Sie arbeiten – keine Projekt-, Kunden- oder Simulationsdaten. Was der Assistent darüber hinaus kann, steht unter [[Hilfe-Assistent]].
Der Hilfe-Assistent beantwortet Fragen zur Bedienung in natürlicher Sprache. Er ist optional und benötigt einen eigenen Zugangsschlüssel, den Sie im Chatfenster unter ''Einstellungen…'' hinterlegen. Derselbe Dialog zeigt das Tageslimit an: Es liegt fest bei 50 Anfragen je Arbeitsplatz und Tag und lässt sich nicht heraufsetzen. Ohne Schlüssel bleibt die Suche in der Hilfe uneingeschränkt nutzbar, sie arbeitet vollständig lokal. Vor der ersten Anfrage legt das Programm einen Rechtshinweis zur Datenübertragung vor; ohne Zustimmung wird nichts gesendet. Übertragen werden dann ausschließlich Hilfetexte, Ihre Frage und die Angabe, in welchem Bereich Sie arbeiten – keine Projekt-, Kunden- oder Simulationsdaten. Was der Assistent darüber hinaus kann, steht unter [[Hilfe-Assistent]].


Prüfen Sie außerdem unter {{Menü|Administration|Einstellungen}} die Verzeichnisse für Import und Export sowie die Adresse der Online-Dokumentation. Anschließend empfiehlt sich ein Blick in die Kurzanleitung unter [[Erste Schritte]], die in zehn Schritten durch ein vollständiges Projekt führt.
Prüfen Sie außerdem unter {{Menü|Administration|Einstellungen}} die Ordner der Datenbank sowie die Adresse der Online-Dokumentation ([[Programm Dokumentation/Einstellungen|Einstellungen]]). Anschließend empfiehlt sich ein Blick in die Kurzanleitung unter [[Erste Schritte]], die in zehn Schritten durch ein vollständiges Projekt führt.


=== Datenablage und Datensicherung ===
=== Datenablage und Datensicherung ===
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{{Anker|fehlersuche-beim-ersten-start|in-fehler}}
{{Anker|fehlersuche-beim-ersten-start|in-fehler}}


'''„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden“.''' Prüfen Sie zuerst, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt – Ordner und Dateiname zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}}, die Voreinstellung ist <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN\Kenndaten.sqlite</code>. Meldet das Programm fehlende Schreibrechte, hat das angemeldete Konto kein Änderungsrecht am Datenbankordner; das kommt vor allem bei Beständen aus einer älteren Installation vor und lässt sich vom Administrator einmalig für den Ordner nachziehen. Liegen nach einem Absturz noch die Dateien <code>Kenndaten.sqlite-wal</code> und <code>Kenndaten.sqlite-shm</code> daneben, löschen Sie diese '''nicht''' von Hand – der nächste Programmstart räumt sie selbst auf. Findet EPOS-Plan gar keine Datenbank, wohl aber einen Bestand einer Vorgängerfassung, meldet sich stattdessen der Umstellungsassistent, siehe [[Installation und Update#uebernahme-einer-vorhandenen-datenbank|Übernahme einer vorhandenen Datenbank]].
'''„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden“.''' Prüfen Sie zuerst, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt – Ordner und Dateiname zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}}, die Voreinstellung ist <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN\Kenndaten.sqlite</code>. Meldet das Programm fehlende Schreibrechte, hat das angemeldete Konto kein Änderungsrecht am Datenbankordner; das kommt vor allem bei Beständen aus einer älteren Installation vor und lässt sich vom Administrator einmalig für den Ordner nachziehen. Liegen nach einem Absturz noch die Dateien <code>Kenndaten.sqlite-wal</code> und <code>Kenndaten.sqlite-shm</code> daneben, löschen Sie diese '''nicht''' von Hand – der nächste Programmstart räumt sie selbst auf.


'''Das Programm startet, aber Dialoge oder Ansichten bleiben leer.''' Dann fehlt die '''Microsoft Edge WebView2 Runtime'''. Die Programmlaufzeit selbst ist im Installationspaket enthalten und muss nicht getrennt installiert werden; die WebView2-Laufzeit installiert das Setup nach, wofür der Rechner kurzzeitig online sein muss. Sie lässt sich jederzeit nachträglich einrichten – im Zweifel hilft der Support weiter.
'''Das Programm startet, aber Dialoge oder Ansichten bleiben leer.''' Dann fehlt die '''Microsoft Edge WebView2 Runtime'''. Die Programmlaufzeit selbst ist im Installationspaket enthalten und muss nicht getrennt installiert werden; die WebView2-Laufzeit installiert das Setup nach, wofür der Rechner kurzzeitig online sein muss. Konnte sie nicht installiert werden, weist das Setup darauf hin. Sie lässt sich jederzeit nachträglich einrichten – im Zweifel hilft der Support weiter.


'''Einstellungen oder Exporte werden nicht gespeichert.''' Dann fehlen Schreibrechte im gewählten Zielordner. Legen Sie Exporte in einem Verzeichnis unterhalb Ihres Benutzerprofils ab oder lassen Sie die Rechte für das Programmverzeichnis anpassen. Für den laufenden Betrieb sind sonst keine erhöhten Rechte erforderlich.
'''Einstellungen oder Exporte werden nicht gespeichert.''' Dann fehlen Schreibrechte im gewählten Zielordner. Legen Sie Exporte in einem Verzeichnis unterhalb Ihres Benutzerprofils ab oder lassen Sie die Rechte für das Programmverzeichnis anpassen. Für den laufenden Betrieb sind sonst keine erhöhten Rechte erforderlich.
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{{Anker|deinstallation|in-deinstallation}}
{{Anker|deinstallation|in-deinstallation}}


EPOS-Plan wird über die Windows-Einstellungen unter Apps entfernt. Die beiden Datenverzeichnisse und die Registrierungseinstellungen bleiben dabei erhalten, damit eine spätere Neuinstallation auf Ihre Daten zugreifen kann. Sollen auch diese verschwinden, löschen Sie nach der Deinstallation die Ordner <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code> sowie den Registrierungsschlüssel <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan</code>. Die Laufzeitkomponenten werden nicht mitentfernt, da andere Programme sie nutzen können.
EPOS-Plan wird über die Windows-Einstellungen unter Apps entfernt. Dabei fragt die Deinstallation einmal nach, ob auch die Datenbank unter <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code> samt dem Sicherungsordner <code>DB-Backup</code> gelöscht werden soll; die Voreinstellung ist ''Nein''. Dieser Ordner gehört allen Windows-Konten des Rechners gemeinsam – ein bestätigtes ''Ja'' löscht also auch die Projekte der anderen Konten mit, und dafür gibt es keinen Rückweg. Die beiden Datenverzeichnisse und die Registrierungseinstellungen bleiben in jedem Fall erhalten, damit eine spätere Neuinstallation auf Ihre Daten zugreifen kann. Sollen auch diese verschwinden, löschen Sie nach der Deinstallation die Ordner <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code> sowie den Registrierungsschlüssel <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan</code>. Die Laufzeitkomponenten werden nicht mitentfernt, da andere Programme sie nutzen können.


== Update ==
== Update ==
{{Anker|update}}
{{Anker|update}}


Ein Update bringt eine vorhandene EPOS-Plan-Installation auf den aktuellen Stand. Es tauscht die Programmdateien aus und lässt Ihre Daten unberührt. Für eine Erstinstallation auf einem neuen Rechner ist stattdessen die Vollversion vorgesehen. Enthält ein Update Änderungen am Datenmodell, führt EPOS-Plan die notwendige Anpassung der Datenbank beim ersten Start automatisch durch. Was sich von Version zu Version geändert hat, steht im [[Update-Logbuch]].
Ein Update bringt eine vorhandene EPOS-Plan-Installation auf den aktuellen Stand. Es tauscht die Programmdateien aus und lässt Ihre Daten unberührt. Enthält ein Update Änderungen am Datenmodell, führt EPOS-Plan die notwendige Anpassung der Datenbank beim ersten Start automatisch durch. Was sich von Version zu Version geändert hat, steht im [[Update-Logbuch]].


=== Wer bekommt Updates ===
=== Wer bekommt Updates ===
{{Anker|wer-bekommt-updates|up-wer}}
{{Anker|wer-bekommt-updates|up-wer}}


Mit dem Kauf von EPOS-Plan ist ein Wartungs- und Updatevertrag verbunden. Er ist in den ersten drei Monaten kostenfrei; danach fällt ein jährlicher Beitrag an. Updates werden ausschließlich im Rahmen dieses Vertrags bereitgestellt – einen anderen Weg, das Programm zu aktualisieren, gibt es nicht. Zugang zum Server erhalten Sie mit der Rechnung oder auf Anfrage unter [mailto:info@inekon.de info@inekon.de]. Näheres zu den Leistungen steht unter [[Über EPOS-Plan#software-service|Software-Service]].
Mit dem Kauf von EPOS-Plan ist ein Wartungs- und Updatevertrag verbunden. Er ist in den ersten drei Monaten kostenfrei; danach fällt ein jährlicher Beitrag an. Updates werden ausschließlich im Rahmen dieses Vertrags bereitgestellt – einen anderen Weg, das Programm zu aktualisieren, gibt es nicht. Näheres zu den Leistungen steht unter [[Über EPOS-Plan#software-service|Software-Service]].


=== Vor dem Update: Datensicherung ===
=== Vor dem Update: Datensicherung ===
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Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft die Kenndaten-Datenbank <code>Kenndaten.sqlite</code> (Voreinstellung <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>) sowie die beiden Datenverzeichnisse <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Schließen Sie EPOS-Plan vorher; bei geschlossenem Programm genügt ein einfaches Kopieren der Ordner an einen anderen Ort, und Sie haben im Zweifelsfall einen vollständigen Rückweg – Einzelheiten unter [[Installation und Update#datenablage-und-datensicherung|Datenablage und Datensicherung]].
Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft die Kenndaten-Datenbank <code>Kenndaten.sqlite</code> (Voreinstellung <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>) sowie die beiden Datenverzeichnisse <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Schließen Sie EPOS-Plan vorher; bei geschlossenem Programm genügt ein einfaches Kopieren der Ordner an einen anderen Ort, und Sie haben im Zweifelsfall einen vollständigen Rückweg – Einzelheiten unter [[Installation und Update#datenablage-und-datensicherung|Datenablage und Datensicherung]].


Notieren Sie sich außerdem den '''genauen Pfad des Programmverzeichnisses''' – Sie müssen ihn beim Update angeben, und das Setup schlägt nicht in jedem Fall den richtigen Ordner vor. Den Pfad finden Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung. Halten Sie zusätzlich fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig.
Halten Sie außerdem fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig.


=== Schritt 1: Update-Datei herunterladen ===
=== Schritt 1: Update-Datei herunterladen ===
{{Anker|schritt-1-update-datei-herunterladen|up-download}}
{{Anker|schritt-1-update-datei-herunterladen|up-download}}


Melden Sie sich mit Benutzername und Kennwort an unserem Server an und wählen Sie im Benutzermenü den Bereich Downloads. Für EPOS-Plan sind die Kategorien EPOS-Plan und Update maßgeblich.
Das Installationsprogramm der neuen Version steht frei und ohne Anmeldung im Bereich [https://epos-plan.de/downloads/ Downloads] auf epos-plan.de.


Laden Sie die Datei mit dem Wort '''update''' im Namen herunter – ''nicht'' die Vollversion. Die Vollversion ist ausschließlich für Neuinstallationen gedacht und richtet die Datenablage neu ein. Das Update-Paket ist ein ZIP-Archiv und enthält <code>Setup.exe</code>. Entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten; ein Start aus dem geöffneten Archiv heraus führt zu Fehlern, weil mitgelieferte Dateien fehlen.
Laden Sie das Installationsprogramm der neuen Version herunter – es ist dieselbe Datei wie für eine Erstinstallation. Liegt sie als ZIP-Archiv vor, entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten; ein Start aus dem geöffneten Archiv heraus führt zu Fehlern, weil mitgelieferte Dateien fehlen.


=== Schritt 2: Update einspielen ===
=== Schritt 2: Update einspielen ===
{{Anker|schritt-2-update-einspielen|up-setup}}
{{Anker|schritt-2-update-einspielen|up-setup}}


Starten Sie <code>Setup.exe</code> mit der rechten Maustaste über ''Als Administrator ausführen''. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Wählen Sie anschließend als Zielordner '''genau das Verzeichnis, in dem die Vorgängerversion liegt'''. Das Setup weist darauf hin, dass in einen vorhandenen Ordner installiert wird; diese Meldung bestätigen Sie – Ihre Daten haben Sie zuvor gesichert. Über die Schaltfläche ''Zurück'' lassen sich Eingaben korrigieren, ''Installieren'' startet den Vorgang.
Starten Sie das Installationsprogramm mit der rechten Maustaste über ''Als Administrator ausführen''. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Das Setup erkennt die vorhandene Installation und schlägt ihren Zielordner vor; übernehmen Sie ihn. Läuft EPOS-Plan noch, bietet das Setup an, das Programm zu schließen. Über die Schaltfläche ''Zurück'' lassen sich Eingaben korrigieren, ''Installieren'' startet den Vorgang.


Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse sowie Ihre benutzerbezogenen Einstellungen in der Registrierung. Auch die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung und der Zugangsschlüssel des Hilfe-Assistenten bleiben erhalten. Ein Update ändert keine Startmenü-Verknüpfung; das Programm wird danach wie gewohnt gestartet.
Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse sowie Ihre benutzerbezogenen Einstellungen in der Registrierung. Auch die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung und der Zugangsschlüssel des Hilfe-Assistenten bleiben erhalten. Ein Update ändert keine Startmenü-Verknüpfung; das Programm wird danach wie gewohnt gestartet.
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{{Anker|datenbank-aktualisierungen|up-datenbanken}}
{{Anker|datenbank-aktualisierungen|up-datenbanken}}


Neue Herstellerdaten – etwa zusätzliche Module, Kessel, Wärmepumpen oder Kollektoren – werden getrennt vom Programm gepflegt. Stellt ein Hersteller neue Daten bereit, legt das Update eine Aktualisierungsdatei in das zugehörige Unterverzeichnis der Installation. Diese Daten werden nicht automatisch übernommen, sondern im Programm über die Stammdatenverwaltung eingelesen; so behalten Sie die Kontrolle darüber, was in Ihrem Datenbestand landet.
Neue und geänderte Sätze der mitgelieferten Kataloge – etwa Wärmepumpen, Kessel, BHKW-Module oder PV-Module – bringt das Update als Katalogpaket mit. Beim ersten Start der neuen Version gleicht EPOS-Plan den Datenbestand damit ab: zuvor legt es eine Sicherung im Ordner <code>DB-Backup</code> neben der Datenbank an, eigene Sätze und Projektdaten fasst der Abgleich nicht an. Von Hand stoßen Sie den Abgleich über {{Menü|Administration|Daten & Import|Katalog aktualisieren…}} an.


Eigene Ergänzungen in den Stammdaten bleiben dabei bestehen. Haben Sie einen mitgelieferten Datensatz verändert und wird derselbe Datensatz mit dem Update neu geliefert, entscheiden Sie beim Einlesen, welche Fassung gilt. Sichern Sie deshalb die Datenbankdatei, bevor Sie eine größere Herstellerdatenbank einspielen.
Herstellerdaten in den Formaten VDI 3805, CEC, PVsyst und bslib werden dagegen nicht automatisch übernommen, sondern im Programm über {{Menü|Administration|Daten & Import}} eingelesen; so behalten Sie die Kontrolle darüber, was in Ihrem Datenbestand landet. Sichern Sie die Datenbankdatei, bevor Sie eine größere Herstellerdatenbank einspielen.


=== Mehrere Arbeitsplätze ===
=== Mehrere Arbeitsplätze ===
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'''Die alte Version läuft weiter.''' Dann wurde in einen anderen Ordner installiert. Prüfen Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung, welches Verzeichnis tatsächlich gestartet wird, und wiederholen Sie das Update mit genau diesem Pfad. Doppelte Installationen in verschiedenen Ordnern sollten Sie anschließend entfernen, um Verwechslungen zu vermeiden.
'''Die alte Version läuft weiter.''' Dann wurde in einen anderen Ordner installiert. Prüfen Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung, welches Verzeichnis tatsächlich gestartet wird, und wiederholen Sie das Update mit genau diesem Pfad. Doppelte Installationen in verschiedenen Ordnern sollten Sie anschließend entfernen, um Verwechslungen zu vermeiden.


'''Das Setup meldet gesperrte Dateien.''' EPOS-Plan läuft noch – auch dann, wenn kein Fenster sichtbar ist. Beenden Sie das Programm, prüfen Sie im Task-Manager, ob der Prozess noch aktiv ist, und starten Sie das Setup erneut. In seltenen Fällen hilft nur ein Neustart des Rechners.
'''Das Setup meldet gesperrte Dateien.''' EPOS-Plan läuft noch – auch dann, wenn kein Fenster sichtbar ist. Lassen Sie das Setup das Programm schließen oder beenden Sie es selbst, prüfen Sie im Task-Manager, ob der Prozess noch aktiv ist, und starten Sie das Setup erneut. In seltenen Fällen hilft nur ein Neustart des Rechners.


'''Zurück auf die vorherige Version.''' Spielen Sie die gesicherten Ordner an ihren ursprünglichen Ort zurück. Weil ein Update weder die Datenablage noch die Einstellungen verändert, ist das in aller Regel unproblematisch. Bitte melden Sie uns in diesem Fall, was zum Rückschritt geführt hat – solche Rückmeldungen fließen unmittelbar in die nächste Version ein.
'''Zurück auf die vorherige Version.''' Spielen Sie die gesicherten Ordner an ihren ursprünglichen Ort zurück. Weil ein Update weder die Datenablage noch die Einstellungen verändert, ist das in aller Regel unproblematisch. Bitte melden Sie uns in diesem Fall, was zum Rückschritt geführt hat – solche Rückmeldungen fließen unmittelbar in die nächste Version ein.
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{{Anker|unterstuetzung}}
{{Anker|unterstuetzung}}


Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an [mailto:info@inekon.de info@inekon.de]; bei Bedarf über Fernwartung mit TeamViewer. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version sowie die alte und die neue EPOS-Plan-Version bereit – letztere finden Sie im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Weitere Antworten stehen in den [[FAQ]] und in den [[Programmfunktionen]].
Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an [mailto:info@inekon.de info@inekon.de]; bei Bedarf über Fernwartung; den Weg dorthin zeigt {{Menü|Hilfe|Fernwartung…}}, Einzelheiten stehen unter [[Programm Dokumentation/Fernwartung|Fernwartung]]. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version sowie die alte und die neue EPOS-Plan-Version bereit – letztere finden Sie im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Weitere Antworten stehen in den [[FAQ]] und in den [[Programmfunktionen]].


[[Kategorie:Installation]]
[[Kategorie:Installation]]

Aktuelle Version vom 4. November 2026, 22:33 Uhr

EPOS-Plan ist eine eigenständige Windows-Anwendung für 64-Bit-Windows ab Windows 10 und benötigt kein Excel: Berechnung, Datenhaltung und Darstellung laufen vollständig im Programm selbst. Der Download erfolgt über unseren Server; den Zugang erhalten Sie im Rahmen des Wartungsvertrags. Diese Seite beschreibt die Windows-Anwendung; die iOS-App für das iPad bringt ihre Datenbank mit der Seed-Kopie der Kataloge mit.

Überblick

Der Abschnitt Installation führt Schritt für Schritt durch die Erstinstallation – vom Download über das Setup bis zu den Einstellungen, die nach dem ersten Start sinnvoll sind. Wer eine vorhandene Installation aktualisiert, folgt stattdessen dem Abschnitt Update. Die Hardware- und Softwarevoraussetzungen sind unter Systemvoraussetzungen zusammengestellt; die Programmpakete liegen im geschützten Bereich unserer Website (Download).

Installation

Vor der Installation

Für die Installation brauchen Sie Administratorrechte auf dem Rechner.

Auf einem Rechner, auf dem bereits eine ältere Fassung installiert ist, sichern Sie vorab das Programmverzeichnis und die Datenverzeichnisse. Eine Neuinstallation über eine bestehende Version hinweg ist nicht vorgesehen – dafür gibt es das Update.

Schritt 1: Installationspaket herunterladen

Das Installationsprogramm steht frei und ohne Anmeldung im Bereich Downloads auf epos-plan.de. Für die Arbeit mit dem Programm brauchen Sie eine Lizenz: Eine Testversion fordern Sie nach der Installation unter HilfeLizenz an, den Lizenzschlüssel einer gekauften Lizenz geben Sie dort ein.

Laden Sie das Installationsprogramm der aktuellen Version herunter; es heißt EPOS-Plan_Setup_ mit der Versionsnummer dahinter. Dieselbe Datei dient der Erstinstallation und dem Update. Liegt sie als ZIP-Archiv vor, entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten – ein Start direkt aus dem geöffneten ZIP-Archiv heraus führt regelmäßig dazu, dass mitgelieferte Dateien nicht gefunden werden.

Schritt 2: Setup ausführen

Starten Sie das Installationsprogramm mit der rechten Maustaste über Als Administrator ausführen. Windows fragt gegebenenfalls nach einer Bestätigung durch die Benutzerkontensteuerung. Meldet der SmartScreen-Filter eine unbekannte Anwendung, wählen Sie Weitere Informationen und anschließend Trotzdem ausführen.

Der Setup-Assistent führt durch die Wahl der Sprache, die Bestätigung der Lizenzvereinbarung, die Hinweise zur Installation, die Auswahl des Zielordners und der Komponenten – die Herstellerdaten nach VDI 3805 sind abwählbar – sowie die Zusatzaufgaben, etwa ein Symbol auf dem Desktop; danach installiert er und richtet bei Bedarf die Laufzeitkomponenten ein. Übernehmen Sie den vorgeschlagenen Zielordner, sofern Sie keinen zwingenden Grund für einen anderen Pfad haben. Wählen Sie einen abweichenden Ordner, achten Sie darauf, dass alle Benutzer dort Leserechte besitzen. Die Zusatzaufgabe INEKON als vertrauenswürdigen Herausgeber eintragen ist abgewählt; wer sie wählt, lässt das Setup das Codesignaturzertifikat von INEKON auf diesem Rechner als vertrauenswürdig eintragen, und die Deinstallation entfernt es wieder.

Fehlen Laufzeitkomponenten, installiert das Setup sie mit. Die Programmlaufzeit selbst ist im Installationspaket enthalten; nachinstalliert wird, falls sie fehlt, die Microsoft Edge WebView2 Runtime, auf der die Dialoge und Ansichten von EPOS-Plan laufen. Der Rechner muss dafür kurzzeitig online sein.

Was das Setup einrichtet

Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien, die Datenbankvorlage im Unterordner Vorlage und, sofern gewählt, die Herstellerdaten im Unterordner VDI-3805-Daten. Das Setup legt außerdem den Ordner %ProgramData%\EPOS_PLAN an und richtet ihn so ein, dass alle Benutzer des Rechners darin schreiben dürfen – nur so lässt sich die spätere Datenbank auch von einem zweiten Windows-Konto benutzen. Daneben führt EPOS-Plan zwei Datenverzeichnisse: gemeinsame Daten unter %ProgramData%\WP-Plan und benutzerbezogene Daten unter %LocalAppData%\WP-Plan. Dort landen unter anderem importierte Klimadaten, Zwischenspeicher und der lokale Hilfe-Cache.

Die Kenndaten-Datenbank selbst entsteht erst beim ersten Programmstart: EPOS-Plan kopiert die mitgelieferte Vorlage aus dem Ordner Vorlage des Programmverzeichnisses in den eben angelegten Datenordner – mit den Stammdaten und den Beispielprojekten – und prüft die Kopie, bevor es weiterstartet. Liegt dort schon eine Datenbank, etwa aus einer früheren Installation, rührt EPOS-Plan sie nicht an. Fehlt die Vorlage im Programmverzeichnis, nennt die Startmeldung beide Orte – wo die Datenbank erwartet und wo die Vorlage gesucht wurde – und das Programm startet nicht.

Die Kenndaten-Datenbank ist eine SQLite-Datei mit dem Namen Kenndaten.sqlite, die EPOS-Plan ohne Fremdtreiber liest und schreibt. Ordner und Dateiname zeigt AdministrationEinstellungen (Voreinstellung: %ProgramData%\EPOS_PLAN und Kenndaten.sqlite); eine Änderung dort wirkt erst beim nächsten Programmstart. Benutzerbezogene Einstellungen – Ausgabepfade, Sprache, Zustimmung zur Lizenz und die Angaben zum Hilfe-Assistenten – speichert EPOS-Plan in der Registrierung unter HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan. Sie bleiben bei einem Update erhalten und lassen sich durch Löschen dieses Schlüssels vollständig zurücksetzen.

Schritt 3: Erster Programmstart

Beim ersten Start zeigt EPOS-Plan die Lizenzvereinbarung mit den rechtlichen Hinweisen und der Liste der verwendeten Komponenten. Lesen Sie den Text und bestätigen Sie ihn; die Zustimmung wird benutzerbezogen vermerkt und beim nächsten Start nicht erneut abgefragt. Über HilfeLizenz ist der vollständige Text jederzeit wieder abrufbar, dort auch zum Drucken und Speichern.

Anschließend öffnet sich das Hauptfenster mit der Startseite. Sinnvoll ist es, zunächst ein mitgeliefertes Beispielprojekt zu öffnen und einmal durchzurechnen – damit prüfen Sie in einem Zug den Datenbankzugriff, die Klimadaten und die Ergebnisdarstellung. Läuft die Simulation durch und erscheinen die Jahresganglinien, ist die Installation vollständig funktionsfähig.

Schritt 4: Grundeinstellungen

Drei Einstellungen lohnen sich gleich zu Beginn. Erstens der Speicherort für CSV-Exporte: Er wird beim ersten Export abgefragt und danach gemerkt. Zweitens der Pfad zu VDI-3805-Datensätzen, falls Sie Herstellerdaten in diesem Format nutzen; ohne diesen Pfad stehen nur die Kennfelder der Datenbank zur Verfügung. Drittens der Hilfe-Assistent.

Der Hilfe-Assistent beantwortet Fragen zur Bedienung in natürlicher Sprache. Er ist optional und benötigt einen eigenen Zugangsschlüssel, den Sie im Chatfenster unter Einstellungen… hinterlegen. Derselbe Dialog zeigt das Tageslimit an: Es liegt fest bei 50 Anfragen je Arbeitsplatz und Tag und lässt sich nicht heraufsetzen. Ohne Schlüssel bleibt die Suche in der Hilfe uneingeschränkt nutzbar, sie arbeitet vollständig lokal. Vor der ersten Anfrage legt das Programm einen Rechtshinweis zur Datenübertragung vor; ohne Zustimmung wird nichts gesendet. Übertragen werden dann ausschließlich Hilfetexte, Ihre Frage und die Angabe, in welchem Bereich Sie arbeiten – keine Projekt-, Kunden- oder Simulationsdaten. Was der Assistent darüber hinaus kann, steht unter Hilfe-Assistent.

Prüfen Sie außerdem unter AdministrationEinstellungen die Ordner der Datenbank sowie die Adresse der Online-Dokumentation (Einstellungen). Anschließend empfiehlt sich ein Blick in die Kurzanleitung unter Erste Schritte, die in zehn Schritten durch ein vollständiges Projekt führt.

Datenablage und Datensicherung

In die Datensicherung gehören drei Orte: die Kenndaten-Datenbank (Voreinstellung %ProgramData%\EPOS_PLAN, den eingestellten Ort zeigt AdministrationEinstellungen), das gemeinsame Datenverzeichnis unter %ProgramData%\WP-Plan und das benutzerbezogene Verzeichnis unter %LocalAppData%\WP-Plan. Damit sind Stammdaten, Projekte, importierte Klimadaten und eigene Kennfelder erfasst. Die Registrierungseinstellungen sind demgegenüber schnell wiederhergestellt und müssen nicht gesichert werden.

Schließen Sie EPOS-Plan, bevor Sie die Datenbank kopieren. Bei geschlossenem Programm genügt eine einfache Dateikopie von Kenndaten.sqlite. Liegen daneben noch Kenndaten.sqlite-wal und Kenndaten.sqlite-shm, ist das Programm noch nicht beendet oder war abgestürzt – eine Kopie wäre dann unvollständig. Kopieren, verschieben oder löschen Sie diese beiden Dateien niemals einzeln; sie gehören zur Datenbank. Muss im laufenden Betrieb gesichert werden, legt ein SQLite-Werkzeug mit dem Befehl VACUUM INTO eine in sich geschlossene Kopie an, ohne das Programm zu stören.

Achtung

Sichern Sie vor größeren Eingriffen in die Stammdaten – etwa vor dem Import einer umfangreichen Herstellerdatenbank – eine Kopie der Datenbankdatei. Gelöschte Datensätze lassen sich innerhalb des Programms nicht zurückholen.

Mehrplatzbetrieb und Netzlaufwerke

EPOS-Plan wird als Einzelplatzlizenz überlassen; für mehrere Arbeitsplätze wird je Platz eine Lizenz benötigt. Jeder Arbeitsplatz führt dabei seine eigene Datenbank auf einem lokalen Laufwerk. Auf ein Netzlaufwerk gehört die Datenbankdatei nicht – auf Netzfreigaben arbeitet dieses Dateiformat nicht zuverlässig. Sollen Projekte zwischen Arbeitsplätzen ausgetauscht werden, ist der vorgesehene Weg der Projektexport als .wpx-Paket, siehe Projekte austauschen.

Mehrere Windows-Konten desselben Rechners können sich dagegen eine Datenbank teilen; das Setup richtet den Datenbankordner so ein, dass alle Benutzer darin schreiben dürfen. Gleichzeitiges Bearbeiten desselben Projekts ist auch dann zu vermeiden – eine echte Mehrbenutzer-Projektverwaltung ist nicht abgebildet.

Bei einer Installation über Softwareverteilung lässt sich das Setup unbeaufsichtigt ausführen. Die Laufzeitkomponenten sollten in diesem Fall vorab über die Verteilung bereitgestellt werden, weil ihre Installation Administratorrechte und einen Internetzugang benötigt.

Fehlersuche beim ersten Start

„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden“. Prüfen Sie zuerst, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt – Ordner und Dateiname zeigt AdministrationEinstellungen, die Voreinstellung ist %ProgramData%\EPOS_PLAN\Kenndaten.sqlite. Meldet das Programm fehlende Schreibrechte, hat das angemeldete Konto kein Änderungsrecht am Datenbankordner; das kommt vor allem bei Beständen aus einer älteren Installation vor und lässt sich vom Administrator einmalig für den Ordner nachziehen. Liegen nach einem Absturz noch die Dateien Kenndaten.sqlite-wal und Kenndaten.sqlite-shm daneben, löschen Sie diese nicht von Hand – der nächste Programmstart räumt sie selbst auf.

Das Programm startet, aber Dialoge oder Ansichten bleiben leer. Dann fehlt die Microsoft Edge WebView2 Runtime. Die Programmlaufzeit selbst ist im Installationspaket enthalten und muss nicht getrennt installiert werden; die WebView2-Laufzeit installiert das Setup nach, wofür der Rechner kurzzeitig online sein muss. Konnte sie nicht installiert werden, weist das Setup darauf hin. Sie lässt sich jederzeit nachträglich einrichten – im Zweifel hilft der Support weiter.

Einstellungen oder Exporte werden nicht gespeichert. Dann fehlen Schreibrechte im gewählten Zielordner. Legen Sie Exporte in einem Verzeichnis unterhalb Ihres Benutzerprofils ab oder lassen Sie die Rechte für das Programmverzeichnis anpassen. Für den laufenden Betrieb sind sonst keine erhöhten Rechte erforderlich.

Klimadaten oder Ortssuche funktionieren nicht. Beides benötigt eine Internetverbindung. In Netzen mit Proxy oder strenger Firewall müssen die Adressen des europäischen Strahlungsdatendienstes PVGIS und des Ortsverzeichnisses freigegeben sein. Alle Berechnungen laufen ausschließlich lokal; ohne Internet arbeiten Sie mit den bereits importierten Klimadaten weiter.

Deinstallation

EPOS-Plan wird über die Windows-Einstellungen unter Apps entfernt. Dabei fragt die Deinstallation einmal nach, ob auch die Datenbank unter %ProgramData%\EPOS_PLAN samt dem Sicherungsordner DB-Backup gelöscht werden soll; die Voreinstellung ist Nein. Dieser Ordner gehört allen Windows-Konten des Rechners gemeinsam – ein bestätigtes Ja löscht also auch die Projekte der anderen Konten mit, und dafür gibt es keinen Rückweg. Die beiden Datenverzeichnisse und die Registrierungseinstellungen bleiben in jedem Fall erhalten, damit eine spätere Neuinstallation auf Ihre Daten zugreifen kann. Sollen auch diese verschwinden, löschen Sie nach der Deinstallation die Ordner %ProgramData%\WP-Plan und %LocalAppData%\WP-Plan sowie den Registrierungsschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan. Die Laufzeitkomponenten werden nicht mitentfernt, da andere Programme sie nutzen können.

Update

Ein Update bringt eine vorhandene EPOS-Plan-Installation auf den aktuellen Stand. Es tauscht die Programmdateien aus und lässt Ihre Daten unberührt. Enthält ein Update Änderungen am Datenmodell, führt EPOS-Plan die notwendige Anpassung der Datenbank beim ersten Start automatisch durch. Was sich von Version zu Version geändert hat, steht im Update-Logbuch.

Wer bekommt Updates

Mit dem Kauf von EPOS-Plan ist ein Wartungs- und Updatevertrag verbunden. Er ist in den ersten drei Monaten kostenfrei; danach fällt ein jährlicher Beitrag an. Updates werden ausschließlich im Rahmen dieses Vertrags bereitgestellt – einen anderen Weg, das Programm zu aktualisieren, gibt es nicht. Näheres zu den Leistungen steht unter Software-Service.

Vor dem Update: Datensicherung

Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft die Kenndaten-Datenbank Kenndaten.sqlite (Voreinstellung %ProgramData%\EPOS_PLAN) sowie die beiden Datenverzeichnisse %ProgramData%\WP-Plan und %LocalAppData%\WP-Plan. Schließen Sie EPOS-Plan vorher; bei geschlossenem Programm genügt ein einfaches Kopieren der Ordner an einen anderen Ort, und Sie haben im Zweifelsfall einen vollständigen Rückweg – Einzelheiten unter Datenablage und Datensicherung.

Halten Sie außerdem fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter HilfeVersion. Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig.

Schritt 1: Update-Datei herunterladen

Das Installationsprogramm der neuen Version steht frei und ohne Anmeldung im Bereich Downloads auf epos-plan.de.

Laden Sie das Installationsprogramm der neuen Version herunter – es ist dieselbe Datei wie für eine Erstinstallation. Liegt sie als ZIP-Archiv vor, entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten; ein Start aus dem geöffneten Archiv heraus führt zu Fehlern, weil mitgelieferte Dateien fehlen.

Schritt 2: Update einspielen

Starten Sie das Installationsprogramm mit der rechten Maustaste über Als Administrator ausführen. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Das Setup erkennt die vorhandene Installation und schlägt ihren Zielordner vor; übernehmen Sie ihn. Läuft EPOS-Plan noch, bietet das Setup an, das Programm zu schließen. Über die Schaltfläche Zurück lassen sich Eingaben korrigieren, Installieren startet den Vorgang.

Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse sowie Ihre benutzerbezogenen Einstellungen in der Registrierung. Auch die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung und der Zugangsschlüssel des Hilfe-Assistenten bleiben erhalten. Ein Update ändert keine Startmenü-Verknüpfung; das Programm wird danach wie gewohnt gestartet.

Schritt 3: Nach dem Update prüfen

Starten Sie EPOS-Plan und öffnen Sie HilfeVersion. Steht dort die erwartete neue Versionsnummer, ist das Update angekommen; die installierte Version zeigt das Programm außerdem in der Kopfzeile. Zeigt das Fenster noch die alte Nummer, wurde in ein anderes Verzeichnis installiert als in das, aus dem die Verknüpfung startet – siehe Wenn etwas schiefgeht.

Rechnen Sie danach ein bestehendes Projekt einmal durch und vergleichen Sie die Kennzahlen mit dem letzten Stand. Kleine Abweichungen können gewollt sein, wenn eine Berechnungsmethode verfeinert wurde; das Update-Logbuch nennt solche Änderungen ausdrücklich. Größere, unerklärliche Unterschiede melden Sie uns bitte mit Projektnamen und beiden Versionsnummern.

Datenbank-Aktualisierungen

Neue und geänderte Sätze der mitgelieferten Kataloge – etwa Wärmepumpen, Kessel, BHKW-Module oder PV-Module – bringt das Update als Katalogpaket mit. Beim ersten Start der neuen Version gleicht EPOS-Plan den Datenbestand damit ab: zuvor legt es eine Sicherung im Ordner DB-Backup neben der Datenbank an, eigene Sätze und Projektdaten fasst der Abgleich nicht an. Von Hand stoßen Sie den Abgleich über AdministrationDaten & ImportKatalog aktualisieren… an.

Herstellerdaten in den Formaten VDI 3805, CEC, PVsyst und bslib werden dagegen nicht automatisch übernommen, sondern im Programm über AdministrationDaten & Import eingelesen; so behalten Sie die Kontrolle darüber, was in Ihrem Datenbestand landet. Sichern Sie die Datenbankdatei, bevor Sie eine größere Herstellerdatenbank einspielen.

Mehrere Arbeitsplätze

Bei mehreren Arbeitsplätzen sollten alle Rechner auf demselben Versionsstand gehalten werden – schon damit ausgetauschte Projektpakete überall gelesen werden können. Spielen Sie das Update möglichst zeitnah auf allen Plätzen ein und schließen Sie das Programm währenddessen überall. Jeder Arbeitsplatz führt seine eigene Datenbank; eine notwendige Anpassung des Datenmodells läuft deshalb an jedem Platz beim ersten Start nach dem Update ab.

Wenn etwas schiefgeht

Die alte Version läuft weiter. Dann wurde in einen anderen Ordner installiert. Prüfen Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung, welches Verzeichnis tatsächlich gestartet wird, und wiederholen Sie das Update mit genau diesem Pfad. Doppelte Installationen in verschiedenen Ordnern sollten Sie anschließend entfernen, um Verwechslungen zu vermeiden.

Das Setup meldet gesperrte Dateien. EPOS-Plan läuft noch – auch dann, wenn kein Fenster sichtbar ist. Lassen Sie das Setup das Programm schließen oder beenden Sie es selbst, prüfen Sie im Task-Manager, ob der Prozess noch aktiv ist, und starten Sie das Setup erneut. In seltenen Fällen hilft nur ein Neustart des Rechners.

Zurück auf die vorherige Version. Spielen Sie die gesicherten Ordner an ihren ursprünglichen Ort zurück. Weil ein Update weder die Datenablage noch die Einstellungen verändert, ist das in aller Regel unproblematisch. Bitte melden Sie uns in diesem Fall, was zum Rückschritt geführt hat – solche Rückmeldungen fließen unmittelbar in die nächste Version ein.

Unterstützung

Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an info@inekon.de; bei Bedarf über Fernwartung; den Weg dorthin zeigt HilfeFernwartung…, Einzelheiten stehen unter Fernwartung. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version sowie die alte und die neue EPOS-Plan-Version bereit – letztere finden Sie im Programm unter HilfeVersion. Weitere Antworten stehen in den FAQ und in den Programmfunktionen.