Programm Dokumentation/Ladeprofil Elektrofahrzeuge: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Weg führt über die Kachel '''Ladeprofil Elektrofahrzeuge''' im Reiter ''Strombedarf'' der Startseite. Sie öffnet die Auswahl der Ladegruppen: oben ''Ladegruppen im Projekt'', unten ''Datenbank Ladeprofile'' mit den Ladeprofil-Vorlagen des Katalogs. ''In das Projekt übernehmen'' legt aus einer Vorlage eine Ladegruppe im Projekt an. Der Knopf '''Ladeprofil anlegen…''' in der Fußleiste legt eine neue Ladegruppe an, auf einer Zeile, die schon ein Ladeprofil trägt, heißt er '''Ladeprofil bearbeiten…'''. Das Ladeprofil tritt im selben Fenster an die Stelle der Auswahl; die Kopfzeile trägt den Rückweg und den Titel. Das Ladeprofil gehört zum Projekt; der Knopf ist deshalb erst frei, wenn das Projekt gespeichert ist. Ist er gesperrt, nennt sein Hinweis den Grund. Die übrigen Stromverbraucher stehen unter der Kachel ''Standardlastprofil''; jede Kachel speichert nur ihre eigenen Zeilen. | Der Weg führt über die Kachel '''Ladeprofil Elektrofahrzeuge''' im Reiter ''Strombedarf'' der Startseite. Sie öffnet die Auswahl der Ladegruppen: oben ''Ladegruppen im Projekt'', unten ''Datenbank Ladeprofile'' mit den Ladeprofil-Vorlagen des Katalogs. ''In das Projekt übernehmen'' legt aus einer Vorlage eine Ladegruppe im Projekt an. Der Knopf '''Ladeprofil anlegen…''' in der Fußleiste legt eine neue Ladegruppe an, auf einer Zeile, die schon ein Ladeprofil trägt, heißt er '''Ladeprofil bearbeiten…'''. Das Ladeprofil tritt im selben Fenster an die Stelle der Auswahl; die Kopfzeile trägt den Rückweg und den Titel. Das Ladeprofil gehört zum Projekt; der Knopf ist deshalb erst frei, wenn das Projekt gespeichert ist. Ist er gesperrt, nennt sein Hinweis den Grund. Die übrigen Stromverbraucher stehen unter der Kachel ''Standardlastprofil''; jede Kachel speichert nur ihre eigenen Zeilen. | ||
In der Kopfleiste von ''Ladegruppen im Projekt'' stehen zwei weitere Knöpfe. '''In die Datenbank übernehmen…''' | In der Kopfleiste von ''Ladegruppen im Projekt'' stehen zwei weitere Knöpfe. '''In die Datenbank übernehmen…''' bringt die gewählten Ladegruppen in den Katalog. Eine Rückfrage bietet je Ladegruppe zwei Wege: ''als neuen Katalogsatz anlegen'' (Vorgabe) mit einem vorgeschlagenen Namen – ein schon vergebener Name sperrt die Übernahme mit Hinweis – oder ''Ursprung überschreiben''. Der Ursprung ist das Ladeprofil des Katalogs, aus dem die Ladegruppe übernommen wurde oder das sie als neuen Katalogsatz angelegt hat; er behält Namen und Schloss, ersetzt werden Fahrzeuge, Ladepunkt, Lademodus, Standzeiten, Fenster der Leistungsgrenze, Monatswerte und Beschreibung. Gesperrt mit Grund bleibt das Überschreiben bei einem gesperrten Ursprung (etwa einer ausgelieferten Vorlage: erst Schloss aufheben), bei einem Ursprung, der nicht mehr vorhanden oder nicht bekannt ist (eine im Projekt angelegte Ladegruppe), und bei einem Ursprung, der kein Ladeprofil ist. In den Katalog geht jeweils der gespeicherte Stand; die Ladegruppe im Projekt bleibt, wie sie ist. Ohne gewählte Ladegruppe ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund. '''Simulation…''' öffnet die Simulation des Projekts im Hauptfenster, denn erst der Lauf rechnet die Ladegruppen mit PV, BHKW und Speicher. Zuerst fragt der Dialog, ob die Eingaben gespeichert werden sollen; er schließt dafür. | ||
Zeilen mit Ladeprofil tragen in der Projektliste das Kennzeichen ''Ladeprofil''. Ihre Jahressumme ist abgeleitet; eine Eingabe in der Auswahl der Ladegruppen skaliert die Fahrstrecken des Ladeprofils (siehe Reiter ''Standzeiten''). Die Summe im Kopf der Liste zählt alle Ladegruppen des Projekts. | Zeilen mit Ladeprofil tragen in der Projektliste das Kennzeichen ''Ladeprofil''. Ihre Jahressumme ist abgeleitet; eine Eingabe in der Auswahl der Ladegruppen skaliert die Fahrstrecken des Ladeprofils (siehe Reiter ''Standzeiten''). Die Summe im Kopf der Liste zählt alle Ladegruppen des Projekts. | ||
Version vom 30. Oktober 2026, 15:58 Uhr
Der Dialog Ladeprofil Elektrofahrzeuge beschreibt eine Gruppe gleicher Elektrofahrzeuge an einem Standort: Anzahl, Akku, Ladepunkt, Standzeiten der Woche und Fahrstrecken. Das Ladeprofil ist ein Stromverbraucher des Projekts. Seine Ladeleistung entsteht erst in der Simulation, und zwar aus dem Überschuss der Viertelstunde: Die Fahrzeuge laden im Standzeitfenster vorrangig mit PV-Strom oder mit dem Stromüberschuss eines BHKW, der sonst eingespeist würde. Wo das nicht reicht, ergänzt der Rechenweg Netzstrom, so spät und so wenig wie möglich, oder er lädt gar nicht. Die Wahl trifft der Lademodus.
Aufruf
Der Weg führt über die Kachel Ladeprofil Elektrofahrzeuge im Reiter Strombedarf der Startseite. Sie öffnet die Auswahl der Ladegruppen: oben Ladegruppen im Projekt, unten Datenbank Ladeprofile mit den Ladeprofil-Vorlagen des Katalogs. In das Projekt übernehmen legt aus einer Vorlage eine Ladegruppe im Projekt an. Der Knopf Ladeprofil anlegen… in der Fußleiste legt eine neue Ladegruppe an, auf einer Zeile, die schon ein Ladeprofil trägt, heißt er Ladeprofil bearbeiten…. Das Ladeprofil tritt im selben Fenster an die Stelle der Auswahl; die Kopfzeile trägt den Rückweg und den Titel. Das Ladeprofil gehört zum Projekt; der Knopf ist deshalb erst frei, wenn das Projekt gespeichert ist. Ist er gesperrt, nennt sein Hinweis den Grund. Die übrigen Stromverbraucher stehen unter der Kachel Standardlastprofil; jede Kachel speichert nur ihre eigenen Zeilen.
In der Kopfleiste von Ladegruppen im Projekt stehen zwei weitere Knöpfe. In die Datenbank übernehmen… bringt die gewählten Ladegruppen in den Katalog. Eine Rückfrage bietet je Ladegruppe zwei Wege: als neuen Katalogsatz anlegen (Vorgabe) mit einem vorgeschlagenen Namen – ein schon vergebener Name sperrt die Übernahme mit Hinweis – oder Ursprung überschreiben. Der Ursprung ist das Ladeprofil des Katalogs, aus dem die Ladegruppe übernommen wurde oder das sie als neuen Katalogsatz angelegt hat; er behält Namen und Schloss, ersetzt werden Fahrzeuge, Ladepunkt, Lademodus, Standzeiten, Fenster der Leistungsgrenze, Monatswerte und Beschreibung. Gesperrt mit Grund bleibt das Überschreiben bei einem gesperrten Ursprung (etwa einer ausgelieferten Vorlage: erst Schloss aufheben), bei einem Ursprung, der nicht mehr vorhanden oder nicht bekannt ist (eine im Projekt angelegte Ladegruppe), und bei einem Ursprung, der kein Ladeprofil ist. In den Katalog geht jeweils der gespeicherte Stand; die Ladegruppe im Projekt bleibt, wie sie ist. Ohne gewählte Ladegruppe ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund. Simulation… öffnet die Simulation des Projekts im Hauptfenster, denn erst der Lauf rechnet die Ladegruppen mit PV, BHKW und Speicher. Zuerst fragt der Dialog, ob die Eingaben gespeichert werden sollen; er schließt dafür.
Zeilen mit Ladeprofil tragen in der Projektliste das Kennzeichen Ladeprofil. Ihre Jahressumme ist abgeleitet; eine Eingabe in der Auswahl der Ladegruppen skaliert die Fahrstrecken des Ladeprofils (siehe Reiter Standzeiten). Die Summe im Kopf der Liste zählt alle Ladegruppen des Projekts.
In der Katalogpflege (Datenbank Strombedarf) lassen sich Ladeprofile als Katalogsätze anlegen, ändern und duplizieren. Dort gehört der Satz keinem Projekt: alle Wahlen des Reiters Laden stehen offen. Ausgelieferte Vorlagen sind nur lesbar; eine eigene Fassung entsteht über Duplizieren… in der Liste.
Eingaben
Der Dialog gliedert sich in fünf Reiter. Ein Reiter mit Fehler oder Hinweis trägt einen Warnpunkt. Ein Fehler sperrt OK und Speichern und nennt den Grund, ein Hinweis sperrt nicht. Mit OK des Bedarfsprofil-Dialogs wird gespeichert.
Fahrzeuge
- Bezeichnung und Beschreibung – die Stammangaben des Stromverbrauchers. Bei einer Projektzeile ändert sie der Dialog Bedarfsprofile.
- Anzahl gleicher Fahrzeuge – 1 bis 500. Die Fahrzeuge einer Gruppe haben denselben Fahrplan und werden gemeinsam gerechnet.
- Nutzbare Akkukapazität je Fahrzeug in kWh, netto.
- Verbrauch ab Akku in kWh je 100 km. Die Jahreszeit wirkt über die Monatswerte.
- Ladeart – die üblichen Stufen der Wechselstromladung AC 3,7 kW einphasig, AC 11 kW und AC 22 kW oder größere Leistung (Schnellladen DC), frei. Eine AC-Stufe setzt die höchste Ladeleistung; die einphasige Stufe setzt dazu die kleinste Ladeleistung auf einphasig, wenn sie darüber läge. Die freie Stellung setzt von einer AC-Stufe aus 50 kW vor, danach ist jede Leistung frei einzutragen. Die Ladeart ist nur eine Eingabehilfe: Sie folgt dem eingetragenen Wert.
- Höchste Ladeleistung je Ladepunkt in kW, gemessen am Zähler. Ladepunkt (AC oder DC) und Fahrzeug begrenzen sie. Jede Zahl über 0 ist zulässig, auch eine Schnellladeleistung; der Rechenweg kappt sie nicht.
- Kleinste Ladeleistung in kW. Überschuss darunter lädt nicht. Eine Auswahl setzt die Vorgabe dreiphasig 4,1 kW, einphasig 1,4 kW oder dreiphasig AC 11 kW (Ladepunkt ohne Leistungsstellung) oder lässt den Wert frei. Die kleinste Ladeleistung darf die höchste nicht übersteigen; sonst nennt die Prüfung den Fehler.
- Ladewirkungsgrad vom Zähler zum Akku, konstant.
- Leistungsgrenze der Gruppe in kW (Lastmanagement). Bleibt das Feld leer, gilt die Anzahl mal die höchste Ladeleistung.
- Leistungsgrenze nach Wochenprofil – Fenster der Woche, in denen für die Gruppe eine kleinere Grenze gilt, etwa die Steuerung durch den Netzbetreiber nach § 14a EnWG oder eine Hochtarif-Sperre mit 0 kW. Je Fenster stehen Tag von und bis, Stunde von und bis sowie die Grenze in kW in der Tabelle; das Wochenband darüber zeigt sieben Spuren Montag bis Sonntag im Stundenraster, je Fenster einen Balken mit seiner Grenze, eine Sperre dunkel. Fenster hinzufügen legt ein Fenster Montag bis Freitag 17 bis 20 Uhr mit 4,2 kW je Fahrzeug an, Fenster entfernen nimmt das gewählte heraus. Wirksam ist je Viertelstunde das Minimum aus Leistungsgrenze und allen Fenstern, die sie treffen; ohne Fenster gilt allein die Leistungsgrenze. Feiertage und Ferien folgen dem Betriebskalender wie die Standzeiten: Ein Feiertag „wie Sonntag“ nimmt die Fenster des Sonntags. Ein Fenster unter der kleinsten Ladeleistung meldet die Prüfung als Hinweis — im Zeitfenster und mit Nur PV-Strom lädt die Gruppe in diesen Stunden nicht.
Laden
Lademodus. Vier Stellungen stehen zur Wahl; welche, folgt aus den Anlagen des Projekts:
- Zeitfenster mit PV-Vorrang – lädt PV-Überschuss; eine Prognose bis zur Abfahrt legt fehlenden Netzstrom in die Zeiten mit der geringsten erwarteten PV-Leistung. Der Soll-Ladezustand ist zur Abfahrt sicher erreicht. Die Stellung steht zur Wahl, sobald das Projekt eine PV-Anlage oder ein BHKW hat. Ohne wirksame PV-Anlage – nur ein BHKW im Projekt oder PV abgewählt – heißt sie Zeitfenster mit BHKW-Vorrang und plant mit dem Stromüberschuss des BHKW.
- Mindestleistung, Überschuss erhöht – lädt bei Anschluss immer mindestens mit der kleinsten Ladeleistung; PV- oder BHKW-Überschuss erhöht die Leistung bis zur höchsten, auch unterhalb der kleinsten Ladeleistung zählt er mit. Was die Mindestleistung über dem Überschuss braucht, kommt aus dem Netz. Es gibt keinen Prognoseplan; reicht die Mindestleistung nicht für den Soll-Ladezustand, lädt das Fahrzeug so spät wie möglich mit voller Leistung aus dem Netz. Die Stellung steht wie das Zeitfenster zur Wahl, sobald das Projekt eine PV-Anlage oder ein BHKW hat.
- Nur PV-Strom – lädt nur PV-Überschuss, nie aus dem Netz und nie aus dem BHKW. Was zur nächsten Fahrt fehlt, weist das Ergebnis als Fremdladung aus. Die Stellung steht nur bei einer PV-Anlage im Projekt zur Wahl.
- Sofort laden – lädt ab der Ankunft mit voller Leistung bis zum Zielladestand. Hat das Projekt weder PV-Anlage noch BHKW, ist dies die einzige Stellung; ein Hinweis nennt den Grund.
Gespeicherte Werte bleiben erhalten, auch wenn das Projekt sie nicht trägt. Steht etwa Nur PV-Strom in einem Projekt ohne PV-Anlage, meldet die Prüfung einen Hinweis: Im Lauf lädt die Gruppe dann nicht, die Fahrenergie zählt als Fremdladung. Ein gespeichertes Zeitfenster ohne wirksame Überschussquelle lädt nach Plan aus dem Netz; eine gespeicherte Mindestleistung ohne Quelle lädt nur ihren Sockel aus dem Netz.
Prognose. Nur im Zeitfenster-Modus: der Prognoseabschlag (Vorgabe 20 %) nimmt so viel weniger Überschuss an, als der Lauf rechnet, und die Sicherheitszeit vor der Abfahrt (Vorgabe 1 h, in Viertelstunden) legt fest, wie früh der Soll-Ladezustand nach Plan erreicht sein soll. Reicht der Plan nicht, lädt das Fahrzeug so spät wie möglich aus dem Netz.
Ladestände. Der Ladestandsbalken zeigt vier Marken in Prozent der nutzbaren Kapazität; dieselben Werte stehen in Feldern daneben:
- Reserveladestand – darunter fällt der Akku nie; was fehlt, ist Fremdladung.
- Sofortladestand – bis hierher lädt das Fahrzeug ab Ankunft sofort, auch aus dem Netz.
- Zielladestand bis zur Abfahrt – wird bis zur Abfahrt notfalls aus dem Netz erreicht.
- Höchstladestand mit PV – bis hierher lädt Überschuss; bei Sofort laden ist er das Ziel der Sofortladung.
In Nur PV-Strom und Sofort laden gelten nur Reserve- und Höchstladestand; im Zeitfenster und in der Mindestleistung alle vier.
Überschussquellen und Rang. Die Zeile Im Projekt: … nennt, welche Quellen das Projekt hat (PV-Anlage, BHKW). Hat das Projekt beide, stehen die Schalter PV-Überschuss darf laden und Stromüberschuss des BHKW darf laden zur Wahl; mindestens einer bleibt an. Hat es nur eine, gilt diese fest ohne Schalter. In Nur PV-Strom lädt kein BHKW-Überschuss. Aus gemischtem Überschuss zählt zuerst die PV.
Der Schalter Stromspeicher darf das Fahrzeug laden erlaubt dem Stromspeicher, die Netzladung der Gruppe zu decken. Ist er aus, bleibt die Netzladung Netzbezug. Der Rang unter den Ladegruppen ordnet mehrere Ladeprofile am Überschuss; 1 lädt zuerst. Die Folge am Überschuss steht als Zeile im Dialog: Wärmepumpe im PV-Betrieb, dann Ladegruppen nach Rang, dann Stromspeicher, dann Einspeisung.
Standzeiten
Die Standzeitwoche zeigt sieben Spuren (Montag bis Sonntag) im Viertelstundenraster. Ein Balken ist eine Standzeit, in der das Fahrzeug steht und laden kann; eine Marke am Beginn zeigt die Ankunft, bei der die Fahrenergie abgebucht wird. Eine Standzeit mit Hinweis ist gelb. Standzeiten dürfen über Mitternacht und über das Wochenende reichen.
Die Tabelle darunter führt je Standzeit Ankunft und Abfahrt (Tag und Uhrzeit im 15-Minuten-Raster), die Fahrstrecke vor Ankunft in km und abgeleitet die Dauer, die Fahrenergie und die Ladezeit bei voller Leistung, dazu eine Prüfampel. Standzeit hinzufügen und Entfernen pflegen die Liste, Wie Montag für Di–Fr kopiert die Standzeiten des Montags auf die vier folgenden Tage. Höchstens 21 Standzeiten je Woche sind möglich, sie dürfen sich nicht überlappen. Eine Standzeit, die für die Fahrenergie zu kurz ist oder kürzer als die Sicherheitszeit, meldet die Prüfung.
Standzeiten als Vorlage. Als Vorlage speichern… legt das Ladeprofil unter einem Namen als eigene Vorlage im Katalog an – mit allen Werten und den Standzeiten der Woche; der Name darf im Katalog noch nicht vergeben sein. Standzeiten aus Vorlage… bietet die Vorlagen mit Standzeiten zur Wahl; nach einer Rückfrage ersetzen ihre Standzeiten samt Fahrstrecken die Standzeiten der Gruppe, alle übrigen Werte bleiben. Die gespeicherte Vorlage steht auch unter Vorlage übernehmen… und in der Katalogpflege der Stromverbraucher.
Fahrleistung und Jahressumme. Zwei Hilfen schreiben die Fahrstrecken je Standzeit:
- Gleich auf alle Ankünfte verteilen verteilt eine Jahresfahrleistung je Fahrzeug gleichmäßig auf alle Ankünfte der Woche.
- Fahrstrecken auf diese Summe skalieren setzt die Jahressumme am Zähler. Alle Fahrstrecken werden mit demselben Faktor skaliert, das Verhältnis der Standzeiten bleibt. Dieselbe Summe steht in der Zuordnung im Dialog Bedarfsprofile und wirkt dort genauso.
Fahrstrecke und Jahressumme sind also wechselseitige Eingaben: Eine Änderung der Fahrstrecken leitet die Summe neu ab, eine eingegebene Summe skaliert die Fahrstrecken. Gespeichert bleiben die Fahrstrecken. Sind alle Fahrstrecken 0, verteilt sich die Summe gleich auf alle Ankünfte.
Kalender und Monate
- Betriebskalender der Zuordnung – der Kalender wird an der Zeile im Dialog Bedarfsprofile gewählt und erscheint hier nur zur Ansicht mit seinen beiden Schaltern. Ist Feiertag wie Sonntag oder Ferien wie Sonntag gesetzt, gilt an diesen Tagen die Sonntagsspur der Standzeitwoche: für einen Betriebsparkplatz heißt das kein Fahrzeug, für ein Wohnhaus den Sonntagsfahrplan. Ohne Kalender gilt die Woche das ganze Jahr (Betriebskalender). Der Ferienfaktor des Kalenders wirkt bei Ladeprofilen nicht.
- Monatswerte der Fahrenergie – zwölf Gewichte, normiert auf das Jahr. Gleich verteilen setzt alle auf denselben Wert, Winterzuschlag der Vorlage setzt den Mehrverbrauch im Winter durch Heizung und Akkutemperatur.
Vorschau
Die Vorschau zeigt vor dem Lauf die Jahreswerte im Wochentagsraster des Projekts: Fahrenergie ab Akku, Jahressumme am Zähler (sie wird in die Zuordnung geschrieben), Fahrenergie und Ankünfte je Woche und die Spitzenleistung bei Sofortladen. Der Wochengang darunter zeigt die Ladeleistung bei Sofort laden ohne PV-Führung; die PV-geführte Reihe entsteht erst im Lauf aus dem Überschuss der Viertelstunde. Die Prüfliste nennt Fehler und Hinweise einzeln.
Vorlagen
Der Knopf Vorlage übernehmen… in der Fußleiste lädt die Werte einer Vorlage aus dem Katalog in den Dialog; Bezeichnung und Kalender bleiben. Das Feld Höchste Ladeleistung, abweichend (frei) neben der Wahl nimmt eine andere, etwa größere Leistung auf, mit der die Vorlage übernommen wird; leer gilt die Leistung der Vorlage. Ausgeliefert sind vier Vorlagen mit runden Werten:
- Pendler Wohnhaus – Abendankunft und Morgenabfahrt, Zeitfenster-Modus.
- Dienstwagen Tagbetrieb – drei Fahrzeuge, Montag bis Freitag tagsüber am Betrieb, Zeitfenster-Modus, Ferien wie Sonntag.
- Flotte Nachtladen – fünf Fahrzeuge, Nachtstandzeit, Zeitfenster-Modus.
- Mitarbeiterparkplatz – zehn Fahrzeuge, Montag bis Freitag tagsüber, Nur PV-Strom, Feiertag und Ferien wie Sonntag.
Alle Vorlagen tragen Monatswerte mit Winterzuschlag und lassen den Überschuss des BHKW mitladen. Die Werte sind Ausgangspunkte; Anzahl, Akku, Fahrstrecken und Modus sind an das Projekt anzupassen.
Rechenweg
Das Programm rechnet das Ladeprofil im Viertelstundenraster (35.040 Werte) nach der Kaskade der Erzeuger:
- Fahrplan. Aus der Standzeitwoche, dem Wochentagsraster der Klimaregion und dem Betriebskalender entsteht je Viertelstunde, ob die Gruppe steht, und je Ankunft die Fahrstrecke. Das Jahr ist ein Ring; der Ladestand am 1. Januar entsteht aus dem Ende des Vorjahres.
- Überschuss. Die Ladestufe sieht die Last nach der Kaskade – Hauslast, Strom der Wärmeerzeuger samt Wärmepumpe im PV-Betrieb, Kälte- und Kopplungsstrom, abzüglich der BHKW-Erzeugung – und die PV-Erzeugung. Der PV-Überschuss ist die PV-Erzeugung, soweit sie die Last übersteigt; der BHKW-Überschuss ist der Strom, den das BHKW über die Last hinaus erzeugt. Beide enthalten auch den Teil über der Einspeisegrenze, der sonst abgeregelt würde. Die Gruppen rechnen nacheinander in der Reihenfolge ihres Rangs; jede bekommt, was die vorrangigen übrig lassen.
- Ankunft. Die Fahrenergie wird vom Ladestand abgezogen. Fällt er unter den Reserveladestand, zählt der Fehlbetrag als Fremdladung, und der Akku steht auf der Reserve.
- Laden im Zeitfenster. Überschuss lädt, sobald er die kleinste Ladeleistung erreicht, bis zum Höchstladestand. Zusätzlich läuft die Sofortladung bis zum Sofortladestand. Eine Prognose bis zur Abfahrt rechnet den künftigen Überschuss mit dem Prognoseabschlag und plant die fehlende Netzenergie für den Zielladestand in die Viertelstunden mit der geringsten erwarteten Leistung, bei Gleichstand in die zeitlich erste; der Plan endet um die Sicherheitszeit vor der Abfahrt und wird jede Viertelstunde mit dem tatsächlichen Stand neu gerechnet. Ein Rückfall lädt ohne Prognose so spät wie möglich, falls der Plan nicht reicht. Reicht selbst volle Leistung ab der Ankunft nicht, lädt die Gruppe durchgehend, und die Abfahrt zählt als unter Ziel.
- Nur PV-Strom und Sofort laden. Nur PV-Strom lädt allein mit Überschuss. Sofort laden lädt ab der Ankunft mit voller Leistung; der Überschuss deckt so viel davon, wie da ist, den Rest der Netzbezug.
- Mindestleistung, Überschuss erhöht. Die Gruppe lädt in jeder angeschlossenen Viertelstunde mindestens mit der kleinsten Ladeleistung, soweit Raum bis zum Höchstladestand bleibt; jeder Überschuss zählt ohne Schwelle und erhöht die Leistung bis zur höchsten. Der Überschuss deckt zuerst, der Rest der Mindestleistung ist Netzbezug und steht in den Ergebnissen unter Sofortladung. Die Sofortladung bis zum Sofortladestand und der Rückfall zum Zielladestand rechnen wie im Zeitfenster; einen Prognoseplan gibt es nicht.
- Leistungsgrenze nach Wochenprofil. Trägt die Gruppe Fenster, gilt in jeder Viertelstunde das Minimum aus Leistungsgrenze und den Fenstern, die sie treffen – für die Ladeleistung, für die Rückwärtsreserve des Rückfalls und für die Kapazität je Viertelstunde im Prognoseplan. Ein Fenster mit 0 kW sperrt das Laden. Die Fenster folgen dem Wochentagsraster und der Feiertagsregel der Standzeiten.
- Einbau. Die Ladeleistung geht als zusätzliche Last in die PV-Bilanz, in den Stromspeicher und in den Netzbezug. Netzladung, die der Stromspeicher nicht decken darf, bleibt außerhalb der Speicherlast. Die Wärmepumpe im PV-Betrieb nimmt ihren PV-Strom vor der Ladestufe; Ladegruppen stehen in der Folge also hinter ihr und vor dem Stromspeicher.
- Vergleich. Zu jeder Gruppe rechnet das Programm eine Schattenrechnung Sofort laden gegen denselben Überschuss, ohne Rückwirkung auf Bilanz und Speicher. Sie liefert den Gewinn der Steuerung gegenüber ungesteuertem Laden.
Die Bilanz enthält die Ladung von selbst: Eigenverbrauch, Autarkie, Netzbezug und Einspeisung schließen die Ladegruppen ein.

Das Bild rechnet die Schritte 2 bis 5 für eine Gruppe mit einem Fahrzeug nach, das einen Tag lang am Ladepunkt steht. Im Zeitfenster nimmt der Plan den Überschuss bis zur Frist mit dem Prognoseabschlag und zählt nur Viertelstunden ab der kleinsten Ladeleistung; den Netzbedarf legt er in die Viertelstunden mit der geringsten erwarteten Leistung, bei Gleichstand in die zeitlich erste – hier die ersten Viertelstunden am Abend, in denen die PV-Anlage die Last nicht mehr deckt. Danach lädt der tatsächliche Überschuss bis zum Höchstladestand; der Rückfall bleibt leer, weil der Plan den Zielladestand schon sichert.
Mit den Vorgaben des Dialogs – 60 kWh, höchste Ladeleistung 11 kW, kleinste 4,1 kW, Ladewirkungsgrad 0,90, Ladestände 80 % als Ziel und 100 % als Höchstwert, Prognoseabschlag 20 %, Sicherheitszeit 1 h – kommt das Fahrzeug um 17 Uhr mit 28 kWh an und fährt am übernächsten Morgen um 7 Uhr ab; der Überschuss stammt aus 10 kWp an einem Sommertag. Bei der Ankunft erwartet der Plan bis zur Frist um 6 Uhr rund 13 kWh im Akku aus dem Überschuss und rechnet einen Netzbedarf von 7 kWh; ab 19:45 Uhr lädt das Fahrzeug 7,7 kWh am Zähler aus dem Netz, am Tag darauf von 10:30 bis 16:00 Uhr 27,8 kWh aus dem Überschuss, bis der Höchststand erreicht ist. Sofort laden lädt dieselben 35,6 kWh ab der Ankunft, davon 31,5 kWh aus dem Netz. Der Unterschied der PV-Anteile, 78 gegen 11 %, ist der Gewinn gegenüber Sofortladen der Ergebnisse, hier rund 67 Prozentpunkte.
Ergebnisse
Die Ergebnisse stehen nach einem Lauf in den Reitern der Simulation, im Stundenraster:
- Reiter Photovoltaik, Bedarf und Deckung – die zuschaltbaren Reihen Ladung aus PV, Ladung aus BHKW-Überschuss (nur mit BHKW im Projekt) und Ladung aus dem Netz. Darunter der Kennzahlblock Laden, je Ladeprofil (Laden: <Bezeichnung>): Ladeenergie, PV-Anteil der Ladung, die Netzladung mit den Anteilen davon Sofortladung, davon nach Plan und davon Rückfall zum Soll-Ladezustand, Gewinn gegenüber Sofortladen (in Prozentpunkten des PV-Anteils), Fremdladung und Abfahrten unter Ziel (als „x von y“).
- Reiter Bedarf, Strom – die zuschaltbare Reihe Ladung E-Fahrzeuge über dem Strombedarf.
- Reiter Stromgang – die Ladung als eigener Posten.
Die Meldungen der Simulation nennen je Ladeprofil die geladene Energie mit ihren Anteilen aus PV, BHKW und Netz, melden Abfahrten unter dem Zielladestand mit der fehlenden Energie und weisen darauf hin, wenn das Projekt keine PV-Anlage hat und die Ladung deshalb aus dem Netz kommt.
Grenzen
- Gleiche Fahrzeuge einer Gruppe kommen und fahren gleichzeitig; Streuung entsteht nur über mehrere Gruppen.
- Die Ladeleistung ist konstant bis zum Höchstladestand; es gibt keine Ladekurve und keinen Abfall nahe 100 %. Der Wirkungsgrad ist konstant.
- Die Prognose ist die Überschussreihe des Laufs mit pauschalem Abschlag; ein zufälliger Prognosefehler wird nicht nachgebildet.
- Kein Laden in Gegenrichtung, keine Phasenumschaltung als Vorgang, keine Taktung innerhalb der Viertelstunde, keine Temperaturabhängigkeit außer über die Monatswerte.
- Die Fahrenergie wird bei der Ankunft gebucht; die Fremdladung ist eine Kennzahl ohne Kosten.
- Eine Ladegruppe steht nicht im Rang vor der Wärmepumpe im PV-Betrieb.
- Der Ferienfaktor des Betriebskalenders wirkt bei Ladeprofilen nicht.
Siehe auch
- Stromverbraucher – der Dialog, aus dem das Ladeprofil entsteht
- Strombedarf – Lastgänge und Strombedarf des Projekts
- Photovoltaik – PV-Anlage und Eigenverbrauch
- Stromspeicher – Speicher am Überschuss
- Betriebskalender – Feiertage und Ferien im Wochenprofil
- Grundlagen: Strombedarf und Lastprofile – PV-geführtes Laden im Zusammenhang