Installation und Update: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien | Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien; die Kenndaten-Datenbank mit den mitgelieferten Stammdaten und den Beispielprojekten legt das Setup unter <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code> ab. Zusätzlich legt das Setup zwei Datenverzeichnisse an: gemeinsame Daten unter <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und benutzerbezogene Daten unter <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Dort landen unter anderem importierte Klimadaten, Zwischenspeicher und der lokale Hilfe-Cache. | ||
Der Zugriff auf die Kenndaten-Datenbank läuft über die mitinstallierte Microsoft Access Database Engine; ihren Speicherort zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}} (Voreinstellung: <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>). Benutzerbezogene Einstellungen – Ausgabepfade, Sprache, Zustimmung zur Lizenz und die Angaben zum Hilfe-Assistenten – speichert EPOS-Plan in der Registrierung unter <code>HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan</code>. Sie bleiben bei einem Update erhalten und lassen sich durch Löschen dieses Schlüssels vollständig zurücksetzen. | |||
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In die Datensicherung gehören drei Orte: die Kenndaten-Datenbank | In die Datensicherung gehören drei Orte: die Kenndaten-Datenbank (Voreinstellung <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>, den eingestellten Ort zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}}), das gemeinsame Datenverzeichnis unter <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und das benutzerbezogene Verzeichnis unter <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Damit sind Stammdaten, Projekte, importierte Klimadaten und eigene Kennfelder erfasst. Die Registrierungseinstellungen sind demgegenüber schnell wiederhergestellt und müssen nicht gesichert werden. | ||
{{Achtung|Sichern Sie vor größeren Eingriffen in die Stammdaten – etwa vor dem Import einer umfangreichen Herstellerdatenbank – eine Kopie der Datenbankdatei. Gelöschte Datensätze lassen sich innerhalb des Programms nicht zurückholen.}} | {{Achtung|Sichern Sie vor größeren Eingriffen in die Stammdaten – etwa vor dem Import einer umfangreichen Herstellerdatenbank – eine Kopie der Datenbankdatei. Gelöschte Datensätze lassen sich innerhalb des Programms nicht zurückholen.}} | ||
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EPOS-Plan wird als Einzelplatzlizenz überlassen; für mehrere Arbeitsplätze wird je Platz eine Lizenz benötigt. Technisch kann die Kenndaten-Datenbank auf einem Netzlaufwerk liegen, sodass mehrere Bearbeiter auf denselben Stammdatenbestand zugreifen. | EPOS-Plan wird als Einzelplatzlizenz überlassen; für mehrere Arbeitsplätze wird je Platz eine Lizenz benötigt. Technisch kann die Kenndaten-Datenbank auf einem Netzlaufwerk liegen, sodass mehrere Bearbeiter auf denselben Stammdatenbestand zugreifen. Der Datenbankpfad unter {{Menü|Administration|Einstellungen}} muss dann auf jedem Arbeitsplatz auf denselben UNC-Pfad zeigen. Gleichzeitiges Bearbeiten desselben Projekts ist zu vermeiden – die Datenbank sperrt zwar einzelne Datensätze, eine echte Mehrbenutzer-Projektverwaltung ist damit aber nicht abgebildet. | ||
Bei einer Installation über Softwareverteilung lässt sich das Setup unbeaufsichtigt ausführen. Die Laufzeitkomponenten sollten in diesem Fall vorab über die Verteilung bereitgestellt werden, weil ihre Installation Administratorrechte und einen Internetzugang benötigt. | Bei einer Installation über Softwareverteilung lässt sich das Setup unbeaufsichtigt ausführen. Die Laufzeitkomponenten sollten in diesem Fall vorab über die Verteilung bereitgestellt werden, weil ihre Installation Administratorrechte und einen Internetzugang benötigt. | ||
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{{Anker|fehlersuche-beim-ersten-start|in-fehler}} | {{Anker|fehlersuche-beim-ersten-start|in-fehler}} | ||
'''„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden“.''' | '''„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden“.''' Prüfen Sie zuerst, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt – den Pfad zeigt {{Menü|Administration|Einstellungen}}, die Voreinstellung ist <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>. Meldet das Programm einen fehlenden Datenbanktreiber, fehlt die Microsoft Access Database Engine; sie gehört zu den Laufzeitkomponenten des Setups und lässt sich auch nachträglich installieren – maßgeblich ist die 32-Bit-Ausgabe. | ||
'''Das Programm startet nicht oder meldet eine fehlende Laufzeit.''' Fehlt die .NET-8-Desktop-Runtime, bricht der Start mit einem entsprechenden Hinweis ab und Windows bietet den Download an. Achten Sie darauf, die ''Desktop''-Runtime zu installieren, nicht nur die ASP.NET- oder die reine .NET-Runtime. | '''Das Programm startet nicht oder meldet eine fehlende Laufzeit.''' Fehlt die .NET-8-Desktop-Runtime, bricht der Start mit einem entsprechenden Hinweis ab und Windows bietet den Download an. Achten Sie darauf, die ''Desktop''-Runtime zu installieren, nicht nur die ASP.NET- oder die reine .NET-Runtime. | ||
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Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft | Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft die Kenndaten-Datenbank (Voreinstellung <code>%ProgramData%\EPOS_PLAN</code>) sowie die beiden Datenverzeichnisse <code>%ProgramData%\WP-Plan</code> und <code>%LocalAppData%\WP-Plan</code>. Ein einfaches Kopieren der Ordner an einen anderen Ort genügt; damit haben Sie im Zweifelsfall einen vollständigen Rückweg. | ||
Notieren Sie sich außerdem den '''genauen Pfad des Programmverzeichnisses''' – Sie müssen ihn beim Update angeben, und das Setup schlägt nicht in jedem Fall den richtigen Ordner vor. Den Pfad finden Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung. Halten Sie zusätzlich fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig. | Notieren Sie sich außerdem den '''genauen Pfad des Programmverzeichnisses''' – Sie müssen ihn beim Update angeben, und das Setup schlägt nicht in jedem Fall den richtigen Ordner vor. Den Pfad finden Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung. Halten Sie zusätzlich fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig. | ||
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Starten Sie <code>Setup.exe</code> mit der rechten Maustaste über ''Als Administrator ausführen''. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Wählen Sie anschließend als Zielordner '''genau das Verzeichnis, in dem die Vorgängerversion liegt'''. Das Setup weist darauf hin, dass in einen vorhandenen Ordner installiert wird; diese Meldung bestätigen Sie – Ihre Daten haben Sie zuvor gesichert. Über die Schaltfläche ''Zurück'' lassen sich Eingaben korrigieren, ''Installieren'' startet den Vorgang. | Starten Sie <code>Setup.exe</code> mit der rechten Maustaste über ''Als Administrator ausführen''. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Wählen Sie anschließend als Zielordner '''genau das Verzeichnis, in dem die Vorgängerversion liegt'''. Das Setup weist darauf hin, dass in einen vorhandenen Ordner installiert wird; diese Meldung bestätigen Sie – Ihre Daten haben Sie zuvor gesichert. Über die Schaltfläche ''Zurück'' lassen sich Eingaben korrigieren, ''Installieren'' startet den Vorgang. | ||
Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse | Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse sowie Ihre benutzerbezogenen Einstellungen in der Registrierung. Auch die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung und der Zugangsschlüssel des Hilfe-Assistenten bleiben erhalten. Ein Update ändert keine Startmenü-Verknüpfung; das Programm wird danach wie gewohnt gestartet. | ||
=== Schritt 3: Nach dem Update prüfen === | === Schritt 3: Nach dem Update prüfen === | ||
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{{Anker|unterstuetzung}} | {{Anker|unterstuetzung}} | ||
Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an [mailto:info@inekon.de info@inekon.de]; bei Bedarf über Fernwartung mit TeamViewer. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows | Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an [mailto:info@inekon.de info@inekon.de]; bei Bedarf über Fernwartung mit TeamViewer. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version sowie die alte und die neue EPOS-Plan-Version bereit – letztere finden Sie im Programm unter {{Menü|Hilfe|Version}}. Weitere Antworten stehen in den [[FAQ]] und in den [[Programmfunktionen]]. | ||
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Version vom 21. August 2026, 22:51 Uhr
EPOS-Plan ist eine eigenständige Windows-Anwendung. Anders als die Vorgängerversionen benötigt es kein Excel mehr: Berechnung, Datenhaltung und Darstellung laufen vollständig im Programm selbst. Der Download erfolgt über unseren Server; den Zugang erhalten Sie im Rahmen des Wartungsvertrags.
Überblick
Der Abschnitt Installation führt Schritt für Schritt durch die Erstinstallation – vom Download über das Setup bis zu den Einstellungen, die nach dem ersten Start sinnvoll sind. Wer eine vorhandene Installation aktualisiert, folgt stattdessen dem Abschnitt Update. Die Hardware- und Softwarevoraussetzungen sind unter Systemvoraussetzungen zusammengestellt; die Programmpakete liegen im geschützten Bereich unserer Website (Download).
Installation
Vor der Installation
Halten Sie zwei Dinge bereit: Ihre Zugangsdaten für den Downloadbereich und Administratorrechte auf dem Rechner.
Auf einem Rechner, auf dem bereits eine ältere Fassung installiert ist, sichern Sie vorab das Programmverzeichnis und die Datenverzeichnisse. Eine Neuinstallation über eine bestehende Version hinweg ist nicht vorgesehen – dafür gibt es das Update.
Schritt 1: Installationspaket herunterladen
Melden Sie sich mit Benutzername und Kennwort an unserem Server an. Beide erhalten Sie mit der Rechnung oder auf Anfrage unter info@inekon.de. Wählen Sie im Benutzermenü den Bereich Downloads. Je nach Zugriffsrechten sehen Sie mehrere Kategorien; für EPOS-Plan sind die Kategorien EPOS-Plan und Update maßgeblich.
Für eine Erstinstallation laden Sie die Vollversion herunter, nicht die Datei mit dem Wort update im Namen. Das Paket ist als ZIP-Archiv abgelegt und enthält das Setup-Programm. Entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten – ein Start direkt aus dem geöffneten ZIP-Archiv heraus führt regelmäßig dazu, dass mitgelieferte Dateien nicht gefunden werden.
Schritt 2: Setup ausführen
Starten Sie Setup.exe mit der rechten Maustaste über Als Administrator ausführen. Windows fragt gegebenenfalls nach einer Bestätigung durch die Benutzerkontensteuerung; da das Paket signiert ist, können Sie den Herausgeber INEKON im Dialog erkennen. Meldet der SmartScreen-Filter eine unbekannte Anwendung, wählen Sie Weitere Informationen und anschließend Trotzdem ausführen.
Das Setup führt durch vier Schritte: Bestätigung der Lizenzvereinbarung, Auswahl des Zielordners, Prüfung und gegebenenfalls Installation der Laufzeitkomponenten sowie die eigentliche Installation. Übernehmen Sie den vorgeschlagenen Zielordner, sofern Sie keinen zwingenden Grund für einen anderen Pfad haben. Wählen Sie einen abweichenden Ordner, achten Sie darauf, dass alle Benutzer dort Leserechte besitzen.
Fehlen Laufzeitkomponenten, installiert das Setup sie mit. Das betrifft die .NET-8-Desktop-Runtime und die Microsoft Access Database Engine. Der Rechner muss dafür kurzzeitig online sein.
Was das Setup einrichtet
Nach Abschluss finden Sie das Programm im Startmenü unter EPOS-Plan. Im Zielordner liegen die Programmdateien; die Kenndaten-Datenbank mit den mitgelieferten Stammdaten und den Beispielprojekten legt das Setup unter %ProgramData%\EPOS_PLAN ab. Zusätzlich legt das Setup zwei Datenverzeichnisse an: gemeinsame Daten unter %ProgramData%\WP-Plan und benutzerbezogene Daten unter %LocalAppData%\WP-Plan. Dort landen unter anderem importierte Klimadaten, Zwischenspeicher und der lokale Hilfe-Cache.
Der Zugriff auf die Kenndaten-Datenbank läuft über die mitinstallierte Microsoft Access Database Engine; ihren Speicherort zeigt (Voreinstellung: %ProgramData%\EPOS_PLAN). Benutzerbezogene Einstellungen – Ausgabepfade, Sprache, Zustimmung zur Lizenz und die Angaben zum Hilfe-Assistenten – speichert EPOS-Plan in der Registrierung unter HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan. Sie bleiben bei einem Update erhalten und lassen sich durch Löschen dieses Schlüssels vollständig zurücksetzen.
Schritt 3: Erster Programmstart
Beim ersten Start zeigt EPOS-Plan die Lizenzvereinbarung mit den rechtlichen Hinweisen und der Liste der verwendeten Komponenten. Lesen Sie den Text und bestätigen Sie ihn; die Zustimmung wird benutzerbezogen vermerkt und beim nächsten Start nicht erneut abgefragt. Über ist der vollständige Text jederzeit wieder abrufbar, dort auch zum Drucken und Speichern.
Anschließend öffnet sich das Hauptfenster mit der Startseite. Sinnvoll ist es, zunächst ein mitgeliefertes Beispielprojekt zu öffnen und einmal durchzurechnen – damit prüfen Sie in einem Zug den Datenbankzugriff, die Klimadaten und die Ergebnisdarstellung. Läuft die Simulation durch und erscheinen die Jahresganglinien, ist die Installation vollständig funktionsfähig.
Schritt 4: Grundeinstellungen
Drei Einstellungen lohnen sich gleich zu Beginn. Erstens der Ausgabeordner für CSV-Exporte: Er wird beim ersten Export abgefragt und danach gemerkt, lässt sich aber auch vorab setzen. Zweitens der Pfad zu VDI-3805-Datensätzen, falls Sie Herstellerdaten in diesem Format nutzen; ohne diesen Pfad stehen nur die mitgelieferten Kennfelder zur Verfügung. Drittens der Hilfe-Assistent.
Der Hilfe-Assistent beantwortet Fragen zur Bedienung in natürlicher Sprache. Er ist optional und benötigt einen eigenen Zugangsschlüssel, den Sie im Chatfenster unter Einstellungen… hinterlegen. Dort lässt sich auch ein Tageslimit für die Anzahl der Anfragen setzen; die Voreinstellung liegt bei 50 Anfragen je Arbeitsplatz und Tag. Ohne Schlüssel bleibt die Suche in der Hilfe uneingeschränkt nutzbar, sie arbeitet vollständig lokal. Übertragen werden ausschließlich Hilfetexte, Ihre Frage und die Angabe, in welcher Maske Sie sich befinden – keine Projekt-, Kunden- oder Simulationsdaten.
Prüfen Sie außerdem unter die Verzeichnisse für Import und Export sowie die Adresse der Online-Dokumentation. Anschließend empfiehlt sich ein Blick in die Kurzanleitung unter Erste Schritte, die in zehn Schritten durch ein vollständiges Projekt führt.
Datenablage und Datensicherung
In die Datensicherung gehören drei Orte: die Kenndaten-Datenbank (Voreinstellung %ProgramData%\EPOS_PLAN, den eingestellten Ort zeigt ), das gemeinsame Datenverzeichnis unter %ProgramData%\WP-Plan und das benutzerbezogene Verzeichnis unter %LocalAppData%\WP-Plan. Damit sind Stammdaten, Projekte, importierte Klimadaten und eigene Kennfelder erfasst. Die Registrierungseinstellungen sind demgegenüber schnell wiederhergestellt und müssen nicht gesichert werden.
Sichern Sie vor größeren Eingriffen in die Stammdaten – etwa vor dem Import einer umfangreichen Herstellerdatenbank – eine Kopie der Datenbankdatei. Gelöschte Datensätze lassen sich innerhalb des Programms nicht zurückholen.
Mehrplatzbetrieb und Netzlaufwerke
EPOS-Plan wird als Einzelplatzlizenz überlassen; für mehrere Arbeitsplätze wird je Platz eine Lizenz benötigt. Technisch kann die Kenndaten-Datenbank auf einem Netzlaufwerk liegen, sodass mehrere Bearbeiter auf denselben Stammdatenbestand zugreifen. Der Datenbankpfad unter muss dann auf jedem Arbeitsplatz auf denselben UNC-Pfad zeigen. Gleichzeitiges Bearbeiten desselben Projekts ist zu vermeiden – die Datenbank sperrt zwar einzelne Datensätze, eine echte Mehrbenutzer-Projektverwaltung ist damit aber nicht abgebildet.
Bei einer Installation über Softwareverteilung lässt sich das Setup unbeaufsichtigt ausführen. Die Laufzeitkomponenten sollten in diesem Fall vorab über die Verteilung bereitgestellt werden, weil ihre Installation Administratorrechte und einen Internetzugang benötigt.
Fehlersuche beim ersten Start
„Die Datenbank kann nicht geöffnet werden“. Prüfen Sie zuerst, ob die Datenbankdatei am eingestellten Ort liegt – den Pfad zeigt , die Voreinstellung ist %ProgramData%\EPOS_PLAN. Meldet das Programm einen fehlenden Datenbanktreiber, fehlt die Microsoft Access Database Engine; sie gehört zu den Laufzeitkomponenten des Setups und lässt sich auch nachträglich installieren – maßgeblich ist die 32-Bit-Ausgabe.
Das Programm startet nicht oder meldet eine fehlende Laufzeit. Fehlt die .NET-8-Desktop-Runtime, bricht der Start mit einem entsprechenden Hinweis ab und Windows bietet den Download an. Achten Sie darauf, die Desktop-Runtime zu installieren, nicht nur die ASP.NET- oder die reine .NET-Runtime.
Einstellungen oder Exporte werden nicht gespeichert. Dann fehlen Schreibrechte im gewählten Zielordner. Legen Sie Exporte in einem Verzeichnis unterhalb Ihres Benutzerprofils ab oder lassen Sie die Rechte für das Programmverzeichnis anpassen. Für den laufenden Betrieb sind sonst keine erhöhten Rechte erforderlich.
Klimadaten oder Ortssuche funktionieren nicht. Beides benötigt eine Internetverbindung. In Netzen mit Proxy oder strenger Firewall müssen die Adressen des europäischen Strahlungsdatendienstes PVGIS und des Ortsverzeichnisses freigegeben sein. Alle Berechnungen laufen ausschließlich lokal; ohne Internet arbeiten Sie mit den bereits importierten Klimadaten weiter.
Deinstallation
EPOS-Plan wird über die Windows-Einstellungen unter Apps entfernt. Die beiden Datenverzeichnisse und die Registrierungseinstellungen bleiben dabei erhalten, damit eine spätere Neuinstallation auf Ihre Daten zugreifen kann. Sollen auch diese verschwinden, löschen Sie nach der Deinstallation die Ordner %ProgramData%\WP-Plan und %LocalAppData%\WP-Plan sowie den Registrierungsschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\wp-plan. Die Laufzeitkomponenten werden nicht mitentfernt, da andere Programme sie nutzen können.
Update
Ein Update bringt eine vorhandene EPOS-Plan-Installation auf den aktuellen Stand. Es tauscht die Programmdateien aus und lässt Ihre Daten unberührt. Für eine Erstinstallation auf einem neuen Rechner ist stattdessen die Vollversion vorgesehen. Enthält ein Update Änderungen am Datenmodell, führt EPOS-Plan die notwendige Anpassung der Datenbank beim ersten Start automatisch durch. Was sich von Version zu Version geändert hat, steht im Update-Logbuch.
Wer bekommt Updates
Mit dem Kauf von EPOS-Plan ist ein Wartungs- und Updatevertrag verbunden. Er ist in den ersten drei Monaten kostenfrei; danach fällt ein jährlicher Beitrag an. Updates werden ausschließlich im Rahmen dieses Vertrags bereitgestellt – einen anderen Weg, das Programm zu aktualisieren, gibt es nicht. Zugang zum Server erhalten Sie mit der Rechnung oder auf Anfrage unter info@inekon.de. Näheres zu den Leistungen steht unter Software-Service.
Vor dem Update: Datensicherung
Sichern Sie vor jedem Update Ihre Daten. Das betrifft die Kenndaten-Datenbank (Voreinstellung %ProgramData%\EPOS_PLAN) sowie die beiden Datenverzeichnisse %ProgramData%\WP-Plan und %LocalAppData%\WP-Plan. Ein einfaches Kopieren der Ordner an einen anderen Ort genügt; damit haben Sie im Zweifelsfall einen vollständigen Rückweg.
Notieren Sie sich außerdem den genauen Pfad des Programmverzeichnisses – Sie müssen ihn beim Update angeben, und das Setup schlägt nicht in jedem Fall den richtigen Ordner vor. Den Pfad finden Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung. Halten Sie zusätzlich fest, welche Version derzeit installiert ist; sie steht im Programm unter . Schließen Sie EPOS-Plan vor dem Update vollständig.
Schritt 1: Update-Datei herunterladen
Melden Sie sich mit Benutzername und Kennwort an unserem Server an und wählen Sie im Benutzermenü den Bereich Downloads. Für EPOS-Plan sind die Kategorien EPOS-Plan und Update maßgeblich.
Laden Sie die Datei mit dem Wort update im Namen herunter – nicht die Vollversion. Die Vollversion ist ausschließlich für Neuinstallationen gedacht und richtet die Datenablage neu ein. Das Update-Paket ist ein ZIP-Archiv und enthält Setup.exe. Entpacken Sie das Archiv vollständig in einen lokalen Ordner, bevor Sie das Setup starten; ein Start aus dem geöffneten Archiv heraus führt zu Fehlern, weil mitgelieferte Dateien fehlen.
Schritt 2: Update einspielen
Starten Sie Setup.exe mit der rechten Maustaste über Als Administrator ausführen. Bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung. Wählen Sie anschließend als Zielordner genau das Verzeichnis, in dem die Vorgängerversion liegt. Das Setup weist darauf hin, dass in einen vorhandenen Ordner installiert wird; diese Meldung bestätigen Sie – Ihre Daten haben Sie zuvor gesichert. Über die Schaltfläche Zurück lassen sich Eingaben korrigieren, Installieren startet den Vorgang.
Ausgetauscht werden dabei ausschließlich die Programmdateien. Unberührt bleiben die Kenndaten-Datenbank mit Ihren Stamm- und Projektdaten, die beiden Datenverzeichnisse sowie Ihre benutzerbezogenen Einstellungen in der Registrierung. Auch die Zustimmung zur Lizenzvereinbarung und der Zugangsschlüssel des Hilfe-Assistenten bleiben erhalten. Ein Update ändert keine Startmenü-Verknüpfung; das Programm wird danach wie gewohnt gestartet.
Schritt 3: Nach dem Update prüfen
Starten Sie EPOS-Plan und öffnen Sie . Steht dort die erwartete neue Versionsnummer, ist das Update angekommen; die installierte Version zeigt das Programm außerdem in der Kopfzeile. Zeigt das Fenster noch die alte Nummer, wurde in ein anderes Verzeichnis installiert als in das, aus dem die Verknüpfung startet – siehe Wenn etwas schiefgeht.
Rechnen Sie danach ein bestehendes Projekt einmal durch und vergleichen Sie die Kennzahlen mit dem letzten Stand. Kleine Abweichungen können gewollt sein, wenn eine Berechnungsmethode verfeinert wurde; das Update-Logbuch nennt solche Änderungen ausdrücklich. Größere, unerklärliche Unterschiede melden Sie uns bitte mit Projektnamen und beiden Versionsnummern.
Datenbank-Aktualisierungen
Neue Herstellerdaten – etwa zusätzliche Module, Kessel, Wärmepumpen oder Kollektoren – werden getrennt vom Programm gepflegt. Stellt ein Hersteller neue Daten bereit, legt das Update eine Aktualisierungsdatei in das zugehörige Unterverzeichnis der Installation. Diese Daten werden nicht automatisch übernommen, sondern im Programm über die Stammdatenverwaltung eingelesen; so behalten Sie die Kontrolle darüber, was in Ihrem Datenbestand landet.
Eigene Ergänzungen in den Stammdaten bleiben dabei bestehen. Haben Sie einen mitgelieferten Datensatz verändert und wird derselbe Datensatz mit dem Update neu geliefert, entscheiden Sie beim Einlesen, welche Fassung gilt. Sichern Sie deshalb die Datenbankdatei, bevor Sie eine größere Herstellerdatenbank einspielen.
Mehrere Arbeitsplätze
Bei mehreren Arbeitsplätzen sollten alle Rechner auf demselben Versionsstand gehalten werden, insbesondere dann, wenn eine gemeinsame Datenbank auf einem Netzlaufwerk genutzt wird. Spielen Sie das Update möglichst zeitnah auf allen Plätzen ein und schließen Sie das Programm währenddessen überall. Liegt die Datenbank im Netz, genügt eine einzige Datenbank-Aktualisierung – sie muss nicht an jedem Platz wiederholt werden.
Wenn etwas schiefgeht
Die alte Version läuft weiter. Dann wurde in einen anderen Ordner installiert. Prüfen Sie über die Eigenschaften der Startmenü-Verknüpfung, welches Verzeichnis tatsächlich gestartet wird, und wiederholen Sie das Update mit genau diesem Pfad. Doppelte Installationen in verschiedenen Ordnern sollten Sie anschließend entfernen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Das Setup meldet gesperrte Dateien. EPOS-Plan läuft noch – auch dann, wenn kein Fenster sichtbar ist. Beenden Sie das Programm, prüfen Sie im Task-Manager, ob der Prozess noch aktiv ist, und starten Sie das Setup erneut. In seltenen Fällen hilft nur ein Neustart des Rechners.
Zurück auf die vorherige Version. Spielen Sie die gesicherten Ordner an ihren ursprünglichen Ort zurück. Weil ein Update weder die Datenablage noch die Einstellungen verändert, ist das in aller Regel unproblematisch. Bitte melden Sie uns in diesem Fall, was zum Rückschritt geführt hat – solche Rückmeldungen fließen unmittelbar in die nächste Version ein.
Unterstützung
Im Rahmen des Wartungsvertrags erreichen Sie uns werktags von 9 bis 16 Uhr unter +49 711 9959 826 50 oder per E-Mail an info@inekon.de; bei Bedarf über Fernwartung mit TeamViewer. Halten Sie bitte Kundennummer, Windows-Version sowie die alte und die neue EPOS-Plan-Version bereit – letztere finden Sie im Programm unter . Weitere Antworten stehen in den FAQ und in den Programmfunktionen.