Jump to content
Menü aufrufen
Toggle preferences menu
Persönliches Menü aufrufen
Nicht angemeldet
Ihre IP-Adresse wird öffentlich sichtbar sein, wenn Sie Änderungen vornehmen.

Programm Dokumentation/Brauchwasser-Zapfprofil: Unterschied zwischen den Versionen

Aus wiki.epos-plan.de
Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md)
Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md)
Zeile 104: Zeile 104:
=== Fachwerte ===
=== Fachwerte ===


{{Anker|fachwerte}}Die Stufe ''Experte'' zeigt in den Gruppen ''Bedarf'' und ''Jahresreihe'' den spezifischen Bedarf, die Zapftemperatur, Jahresmittel und Amplitude des Kaltwassers, den Tagesgangsatz, den '''Auslastungsgang''' mit zwölf Monatsfaktoren und den '''Wochengang''' mit sieben Wochenanteilen (Montag zuerst, auf die Summe 1 normiert); leer gilt jeweils der Wert des Katalogs, der grau im Feld steht. {{Anker|zeitstruktur}}Die Wahl '''Zeitstruktur''' gilt je Bereich: ''nach Profil'' (Vorgabe) nimmt Tagesgang, Wochen- und Jahresgang der Nutzungsart und leert die Werte des Bereichs; ''gleichmäßig'' setzt den gleichverteilten Tagesgangsatz, den Auslastungsgang 1 in jedem Monat, gleiche Wochenanteile und Ferientage wie einen mittleren Tag. Weicht einer dieser Werte ab, steht die Wahl auf ''angepasst''; eine leise Zeile nennt die Herkunft (aus Profil …, gleichmäßig oder angepasst). ''Tagesgang bearbeiten…'' und ''Zapfkategorien und Streuung…'' öffnen die Editoren der Nutzungsart, die der markierte Bereich trägt (siehe [[#tagesgang|Tagesgang bearbeiten]] und [[#kategorien|Zapfkategorien]]); ohne Nutzungsart sind beide gesperrt, ihr Hinweis nennt den Grund. Unter „Gebäude und Anlage“ stehen das Kaltwasser und die Speichertemperatur der Auslegung (Gruppe ''Auslegung'') sowie Kennwert, Fläche und Laufzeit der Zirkulation (Gruppe ''Zirkulation und Anlage''). Die Temperatur der Literanzeige und die Schwelle der Stundenzählung für die Kennzahlen stehen in den globalen Anwendungseinstellungen, Rubrik ''Zapfprofil''; eine Zeile in der Karte verweist dorthin. Der Schalter ''Typtage nach VDI 4655'' mit ''Klimazone'' und ''Gebäudeart'' steht in der Gruppe ''Jahresreihe'' (siehe [[#typtage|Typtage nach VDI 4655]]).
{{Anker|fachwerte}}Die Stufe ''Experte'' zeigt in den Gruppen ''Bedarf'' und ''Jahresreihe'' den spezifischen Bedarf, die Zapftemperatur, Jahresmittel und Amplitude des Kaltwassers, den Tagesgangsatz, den '''Auslastungsgang''' mit zwölf Monatsfaktoren und den '''Wochengang''' mit sieben Wochenanteilen (Montag zuerst, auf die Summe 1 normiert); leer gilt jeweils der Wert des Katalogs, der grau im Feld steht. {{Anker|zeitstruktur}}Die Wahl '''Zeitstruktur''' gilt je Bereich: ''nach Profil'' (Vorgabe) nimmt Tagesgang, Wochen- und Jahresgang der Nutzungsart und leert die Werte des Bereichs; ''gleichmäßig'' setzt den gleichverteilten Tagesgangsatz, den Auslastungsgang 1 in jedem Monat, gleiche Wochenanteile und Ferientage wie einen mittleren Tag. Weicht einer dieser Werte ab, steht die Wahl auf ''angepasst''; eine leise Zeile nennt die Herkunft (aus Profil …, gleichmäßig oder angepasst), in der Stufe ''Einfach'' nur lesend in der Detailzeile des markierten Bereichs. ''Tagesgang bearbeiten…'' und ''Zapfkategorien und Streuung…'' öffnen die Editoren der Nutzungsart, die der markierte Bereich trägt (siehe [[#tagesgang|Tagesgang bearbeiten]] und [[#kategorien|Zapfkategorien]]); ohne Nutzungsart sind beide gesperrt, ihr Hinweis nennt den Grund. Unter „Gebäude und Anlage“ stehen das Kaltwasser und die Speichertemperatur der Auslegung (Gruppe ''Auslegung'') sowie Kennwert, Fläche und Laufzeit der Zirkulation (Gruppe ''Zirkulation und Anlage''). Die Temperatur der Literanzeige und die Schwelle der Stundenzählung für die Kennzahlen stehen in den globalen Anwendungseinstellungen, Rubrik ''Zapfprofil''; eine Zeile in der Karte verweist dorthin. Der Schalter ''Typtage nach VDI 4655'' mit ''Klimazone'' und ''Gebäudeart'' steht in der Gruppe ''Jahresreihe'' (siehe [[#typtage|Typtage nach VDI 4655]]).


=== Tagesgang bearbeiten ===
=== Tagesgang bearbeiten ===

Version vom 31. Oktober 2026, 03:00 Uhr

Der Dialog Brauchwasser-Zapfprofil erzeugt den Wärmebedarf für Brauchwasser (Trinkwarmwasser) aus Nutzungsbereichen: Je Bereich entsteht eine Stundenreihe der Zapfenergie über das ganze Jahr, die Zirkulation läuft als eigene Teilreihe daneben. Die Summe geht als Brauchwasserbedarf in die Simulation.

Der Dialog öffnet sich aus dem Bedarfsprofil-Dialog Brauchwasserwärme über den Knopf Zapfprofil erzeugen… in der Fußleiste – er heißt Zapfprofil bearbeiten…, sobald das Projekt Nutzungsbereiche hat, und öffnet dann die gespeicherten Bereiche –, von der Startseite (Reiter Wärmebedarf, Kachel Brauchwasser) oder aus dem Gebäudekatalog des Projekts über Brauchwasser…. Er tritt an die Stelle des Bedarfsprofil-Dialogs im selben Fenster und wird dafür so breit wie nötig; die Kopfzeile trägt den Rückweg ‹ Brauchwasserwärme und den Titel, und der Dialog bleibt dahinter mit Listen, Eingaben und Rollstand stehen, wie Sie ihn verlassen haben. Das Zapfprofil gehört zum Projekt; der Knopf ist deshalb erst frei, wenn das Projekt gespeichert ist. Ist er gesperrt, nennt sein Hinweis den Grund. Aus der Gebäudeverwaltung des Menüs heraus gehört der Katalog keinem Projekt; dort gibt es weder den Knopf noch die Wahl des Rechenwegs.

Rechenweg Brauchwasser

Im Bedarfsprofil-Dialog wählt die Optionsgruppe Rechenweg Brauchwasser, woraus der Brauchwasserbedarf entsteht:

  • Bestandsprofile – die Profile der Liste Ausgewählte Profile im Projekt mit ihrem Jahresverbrauch.
  • Zapfprofil – die Nutzungsbereiche dieses Dialogs. Die Bestandsprofile rechnen dann nicht mit.

OK im Zapfprofil stellt die Wahl auf Zapfprofil. Wer auf Bestandsprofile zurückschaltet, behält die Bereiche; sie rechnen wieder, sobald die Wahl zurück auf Zapfprofil steht. Solange noch kein Bereich angelegt ist, ist Zapfprofil gesperrt.

Gespeichert werden Zapfprofil und Wahl zusammen mit den Profilzuordnungen, mit OK des Bedarfsprofil-Dialogs. Lehnt das Programm das Zapfprofil beim Speichern ab, etwa weil eine Nutzungsart nicht mehr im Katalog steht, bleibt der Bedarfsprofil-Dialog offen und nennt den Grund über den Listen; Profilliste, Bereiche und Wahl bleiben erhalten, der gespeicherte Stand unberührt. Nach der Korrektur speichert ein weiteres OK.

Eingaben

Die Kopfzeile nennt Projekt, Klimaregion, den Kalender des Jahres und die Bilanzgrenze: Gerechnet wird die Zapfenergie an der Zapfstelle, die Zirkulation als eigene Teilreihe. Daneben steht der Umschalter der Stufen Einfach · Experte. Wahlen aus zwei oder drei Werten – Stufe, Bedarfsniveau, Zirkulation ja/nein, Einheit des Jahresmesswerts und der Rechenweg der Jahresreihe – stehen nebeneinander in einer Zeile; die gewählte ist umrahmt. Die Stufe blendet nur Felder ein und aus: Was in einer höheren Stufe eingegeben ist, bleibt beim Zurückschalten erhalten und rechnet weiter; die Zeile n Werte überschrieben zählt alle Angaben, die von ihrer Vorgabe abweichen.

Dialog Brauchwasser-Zapfprofil in der Stufe Einfach mit Vorschau – Bildschirmfoto mit Beispieldaten.

Links stehen die Eingaben in zwei Ebenen, rechts die Vorschau, die beim Rollen stehen bleibt:

  • die Nutzungsbereiche als ein Block: je Bereich eine Zeile mit Nutzungsart, Bezugsgröße und Bedarfsniveau als Feldern und dem Jahresbedarf, unter dem markierten Bereich seine Detailzeile;
  • in der Stufe Experte darunter die Gruppe Methoden mit sechs Klappgruppen: Bedarf, Kalender, Messwert, Jahresreihe, Zirkulation und Anlage und Auslegung. In jeder stehen zuerst die Felder des markierten Bereichs unter „Bereich …“, darunter die Felder des Projekts unter „Gebäude und Anlage“; diese gelten für das ganze Projekt.

Jede Klappgruppe öffnet und schließt ein Klick auf ihre Kopfzeile; zugeklappt nennt die Kopfzeile die Werte, mit denen gerechnet wird, etwa „Bedarf · 24 WE aus der Wohnungstabelle · 13,7 kWh/d (auto)“ oder „Messwert · keiner“. Welche Gruppen offen stehen, bleibt beim Wechsel des Bereichs und der Stufe erhalten. Ein leeres Feld zeigt seine Vorgabe grau im Feld; was die Vorgabe bedeutet, nennt der Hinweis beim Daraufzeigen.

Nutzungsbereiche

  • Nutzungsbereiche – der Block führt je Bereich in einer Zeile Name, Nutzungsart, Bezugsgröße, Bedarfsniveau und den Jahresbedarf der Zapfung in MWh/a, darunter die Summe. In der Stufe Experte stehen dazu die Topologie, der Anteil des Bereichs an der Zapfung und der Rechenweg seiner Menge (Katalog, manuell, Messwert oder „trägt 0“). Einem Bereich, dem noch eine Pflichtangabe fehlt, steht statt des Jahresbedarfs ein Strich mit dem Hinweis „unvollständig“ beim Daraufzeigen; er rechnet nicht mit. Der markierte Bereich bestimmt, was darunter steht.
  • Bereich hinzufügen legt einen neuen Bereich an und setzt den Cursor in die Auswahl der Nutzungsart; eine leise Zeile in seiner Detailzeile nennt den nächsten Schritt – erst die Nutzungsart, dann die Bezugsgröße –, bis der Bereich vollständig ist. Duplizieren kopiert den markierten Bereich samt seinen Angaben, Entfernen nimmt ihn heraus. Alle drei wirken im Arbeitsstand des Dialogs; übernommen wird er erst mit OK.

Nutzung

Nutzungsart, Bezugsgröße und Bedarfsniveau stehen als Felder in der Zeile des Bereichs, der Bereichsname in der Detailzeile darunter.

  • Bereichsname – frei wählbar, etwa „Bereich 1 Wohnen“.
  • Nutzungsart – der Eintrag aus dem Katalog der Brauchwasser-Nutzungsarten, zum Beispiel Wohnen oder Büro; jeder Eintrag der Auswahl nennt seine Bezugsart. Herkunft, Status und Katalogversion des gewählten Eintrags nennt der Hinweis beim Daraufzeigen. Ein Eintrag, dessen Angaben unvollständig sind, ist in der Auswahl gesperrt; sein Hinweis nennt den Grund.
  • Bezugsgröße – die Menge, auf die sich der Bedarf der Nutzungsart bezieht, etwa 20 Wohneinheiten, 50 Beschäftigte oder 40 Zimmer. Die Einheit kommt aus der Bezugsart der Nutzungsart im Katalog und steht hinter dem Feld: Personen, Wohneinheiten, Betten, Zimmer, Duschplätze, Sitzplätze, Beschäftigte oder Fläche. Zimmer und Betten sind verschiedene Mengen – ein Doppelzimmer ist ein Zimmer mit zwei Betten.
  • Bedarfsniveau – niedrig, mittel oder hoch; Vorgabe ist mittel. Der Hinweis beim Daraufzeigen nennt den spezifischen Bedarf, den der Katalog für das gewählte Niveau vorsieht.
  • Katalog… – in der Stufe Experte in der Detailzeile des markierten Bereichs: zeigt den Katalog der Nutzungsarten als Tabelle mit Bezugsart, Kalender, Herkunft, Status und Katalogversion, nur zum Lesen. Ein Klick auf eine Zeile wählt die Nutzungsart des markierten Bereichs und führt zurück; der Rückweg ‹ Brauchwasser-Zapfprofil und Esc führen ohne Wahl zurück.

Die weiteren Angaben stehen in den Karten der Stufe Experte; solange sie leer sind, gelten die Vorgaben des Katalogs.

Methoden

In der Stufe Experte steht unter dem Block der Nutzungsbereiche die Gruppe Methoden. Ihre sechs Klappgruppen tragen im Kopf eine Marke, die nennt, worauf die Eingaben wirken, und einen Satz dazu:

Gruppe Marke Eingaben
Bedarf Summe Wohnungstabelle, Personen und Fläche je Wohneinheit, spezifischer Bedarf, Zapftemperatur, Tagesbedarf
Kalender Verteilung Quelle, eigene Ferien, Jahresraster, Tagtypen
Messwert Summe Jahresmesswert und Bilanzgrenze
Jahresreihe Jahresreihe Wahl Norm-Jahresgang, stochastisch oder Typtage VDI 4655, Seed, Realisierungen, Kaltwasser, Tagesgangsatz, Auslastung je Monat
Zirkulation und Anlage Simulation Zirkulation ja/nein, Methode, Lage, Länge, Verlust, Leistung, Leitungsinhalt
Auslegung nur Auslegung Topologie je Bereich, Ladeleistung, Ladefenster, Temperaturen der Auslegung, Knopf Auslegung…

Die Felder von Fachwerte (siehe Fachwerte) stehen in der Gruppe, auf die sie wirken. Der Weg Typtage VDI 4655 steht derzeit nicht zur Verfügung; stochastisch und Typtage schließen sich aus.

Belegung

Die Gruppe Bedarf steht in der Stufe Experte und gilt dem markierten Bereich.

  • Wohnungen (wahlweise) – nur bei einer Nutzungsart für Wohnen: Statt einer Bezugsgröße lassen sich die Wohnungen nach Typ angeben; der Bereich rechnet dann mit ihrer Summe, und die Auslegung bildet daraus die Bedarfskennzahl nach DIN 4708. Wohnungstyp hinzufügen legt eine Zeile an mit Anzahl (Wohneinheiten), Raumzahl (Wohn- und Schlafräume; Küche, Bad und Flur zählen nicht), Personen je Wohnung und Ausstattungsklasse; der Kopf jeder Spalte erklärt sie beim Daraufzeigen. Ohne Personenangabe gilt die Belegung nach der Raumzahl aus dem Katalog. Unter der Tabelle steht, was die Rechnung daraus ansetzt, etwa „ergibt 24 Wohneinheiten · 52 Personen“; unter der Bezugsgröße steht die wirksame Menge, und OK übernimmt sie. Die Ausstattungsklasse nach DIN 4708 wählt je Wohnungstyp die Einheitswohnung oder eine der vier Komfortklassen – Badewanne NB 2, Kleinraum- oder Stufenwanne, Großraumwanne, Brausekabine mit Luxusbrause; ohne Wahl gilt die Einheitswohnung. Die Spalte steht nur, wenn der Katalog Ausstattungsklassen führt; sonst nennt eine Zeile den Weg: die Normkennwerte übernehmen oder Klassen über Import… im Katalog der Brauchwasser-Nutzungsarten einspielen.
  • Personen je Wohneinheit und Wohnfläche je Wohneinheit – leer gelten die Vorgaben des Katalogs.
  • Anlagentopologie – Speicher, Frischwasserstation, Durchfluss oder Wohnungsstation; sie steht in der Gruppe Auslegung und wirkt nur auf die Auslegung.
  • Zirkulation vorhanden – nein nimmt den Bereich aus dem Zirkulationsanteil.

Kalender

Die Gruppe Kalender nennt zugeklappt die wirksame Lage des Bereichs, etwa „wie Gebäude „Haus A“ · 3 Ferienzeiträume · Feiertage Baden-Württemberg“ oder „Kalender der Nutzungsart · keine eigenen Ferien“, dazu die Tagtypen mit ihren Tagen: Werktage, Samstage, Sonn- und Feiertage, Ferientage (nur bei Ferien). Aufgeklappt stehen darin:

  • Quelle – der Kalender der Nutzungsart oder ein Gebäude des Projekts; bei mehreren Gebäuden als Auswahlliste. Ein Gebäude belegt Ferien und Fläche nur vor. Ist der Bereich an ein Gebäude gebunden, stehen dessen Wochenende, Feiertagsland und Ferien mit dem Vermerk „aus dem Gebäude“ darunter; bearbeitet werden sie im Gebäude. Es gelten das Wochenende und alle Ferienzeiträume des Gebäudes: Der Samstag der Wochenmaske trägt den Samstagsgang, jeder andere Wochenendtag den Sonntagsgang.
  • Eigene Ferien des Bereichs – beliebig viele Zeiträume, je mit Name, von und bis als TT.MM. ohne Jahr. + Ferien legt einen Zeitraum an, Entfernen nimmt ihn heraus. Eigene Ferien gehen vor: Trägt der Bereich einen Zeitraum, gelten die Ferien des Gebäudes nicht. Ein Zeitraum zählt, sobald er ein Ende hat; über den Jahreswechsel beginnt er im Dezember, ohne Beginn läuft er vom 1. Januar an. Ein Zeitraum mit Beginn, aber ohne Ende hält OK an.
  • Wirksame Ferien – die Zeile über den eigenen Ferien nennt, welche Ferien für den Bereich gelten: die eigenen Zeiträume, die Ferien des Gebäudes („wie Gebäude“ mit Name und Zahl der Zeiträume) oder keine. Ohne eigene Zeiträume gelten die Ferien des gebundenen Gebäudes; eigene Zeiträume ersetzen sie für diesen Bereich als eigener Kalender. Ohne gebundenes Gebäude und ohne eigene Zeiträume gelten keine Ferien. Die Zeile folgt jeder Änderung sofort.
  • Jahresraster des Bereichs – zwölf Monate zu 31 Tagen; jeder Tag trägt die Farbe des Tagtyps, mit dem der Bereich rechnet: Werktag, Samstag, Sonn- und Feiertag oder Ferien. Die Legende nennt die Zahl der Tage je Tagtyp. Das Raster folgt der Vorschau. Darunter steht der Satz „Der Kalender verteilt den Jahresbedarf um, er ändert die Summe nicht“ mit der Verteilung in kWh und Anteil je Tagtyp; ohne Vorschau bleibt sie leer.
  • Ferientage zapfen – das Gewicht eines Ferientags des Bereichs als Vielfaches des Wochenmittels, 0 bis 2: 0 heißt Abwesenheit (an Ferientagen wird nicht gezapft, die Menge geht auf die übrigen Tage), 1 ein mittlerer Tag. Leer gilt die Vorgabe der Nutzungsart, die im Feld steht; bei Wohnen ist das „wie Sonntag“. Ein Wert außerhalb 0 bis 2 hält OK an. Die Jahresmenge bleibt; die Verteilung je Tagtyp zeigt die Wirkung, und die zugeklappte Gruppe nennt einen eigenen Wert („Ferien: Abwesenheit“, „Ferien ×0,5“).
  • Feiertage zählen im Brauchwasserprofil als Sonntag; das Feiertagsland des Gebäudes bestimmt die Landesfeiertage, ohne Gebäude gelten die bundeseinheitlichen. Der Wochentag des 1. Januar folgt der Klimaregion des Projekts. Feiertage liegen im Gemeinjahr nach festen Regeln; Ostern ist der Sonntag um den 8. April des Kalenderrasters; ein Jahr gilt nur mit einer Preisreihe.

Messwert

Die Gruppe Messwert trägt den Jahresmesswert des Bereichs: einen gemessenen Jahresverbrauch in kWh/a oder m³/a mit Bilanzgrenze (an der Zapfstelle, mit Verteil- und Zirkulationsverlust oder zusätzlich mit Speicherverlust, dann mit dem Speicherverlust in kWh/a), Quelle und Zeitraum. Der Messwert skaliert den Bereich mit einem ausgewiesenen Faktor. Zugeklappt nennt die Gruppe den Messwert oder „kalibriert auf den Jahresmesswert“ beziehungsweise „keiner“. Mit eingespielten Messreihen stehen hier auch Aus Messreihe kalibrieren und Vorschlag übernehmen… (siehe Vergleich und Kalibrierung).

Tagesbedarf, Ladeleistung, Zirkulation

Die drei Größen sind je ein Feld: Leer rechnet das Programm mit seinem Vorschlag, der grau im Feld steht (auto); ein eingetragener Wert gilt als manueller Wert. Vorschlag übernehmen neben dem Feld trägt den Vorschlag als Wert ein; ohne Vorschlag ist der Knopf gesperrt, sein Hinweis nennt den Grund. Unter dem Feld nennt Angesetzt den Wert, der weitergeht, samt auto, manuell oder kalibriert; der Aufklapper Rechenweg zeigt, wie der Vorschlag entsteht.

  • Tagesbedarf des markierten Bereichs (Gruppe Bedarf) in kWh/d – der Vorschlag kommt aus Bezugsgröße und Katalog; ein Jahresmesswert setzt den Tagesbedarf über die Kalibrierung.
  • Ladeleistung (Gruppe Auslegung) in kW, mit Ladezeitfenster und dessen Beginn; sie wirkt nur auf die Auslegung, nie auf die Bilanzreihe. Den Vorschlag rechnet der Verfahrensvergleich der Auslegung zum aktuellen Stand der Bereiche, sobald die Vorschau gerechnet ist und ein Bereich über einen Speicher versorgt wird.
  • Zirkulationsleistung (Gruppe Zirkulation und Anlage) in kW – leer nach der gewählten Methode Leitungslänge × spezifischer Verlust, Anteil am Tagesbedarf oder Flächenkennwert mit der Lage der Leitung. Die Zirkulation bleibt eine eigene Teilreihe.
  • Leitungsinhalt (Gruppe Zirkulation und Anlage) in Litern – er entscheidet mit über die Großanlage nach DVGW W 551.

Fachwerte

Die Stufe Experte zeigt in den Gruppen Bedarf und Jahresreihe den spezifischen Bedarf, die Zapftemperatur, Jahresmittel und Amplitude des Kaltwassers, den Tagesgangsatz, den Auslastungsgang mit zwölf Monatsfaktoren und den Wochengang mit sieben Wochenanteilen (Montag zuerst, auf die Summe 1 normiert); leer gilt jeweils der Wert des Katalogs, der grau im Feld steht. Die Wahl Zeitstruktur gilt je Bereich: nach Profil (Vorgabe) nimmt Tagesgang, Wochen- und Jahresgang der Nutzungsart und leert die Werte des Bereichs; gleichmäßig setzt den gleichverteilten Tagesgangsatz, den Auslastungsgang 1 in jedem Monat, gleiche Wochenanteile und Ferientage wie einen mittleren Tag. Weicht einer dieser Werte ab, steht die Wahl auf angepasst; eine leise Zeile nennt die Herkunft (aus Profil …, gleichmäßig oder angepasst), in der Stufe Einfach nur lesend in der Detailzeile des markierten Bereichs. Tagesgang bearbeiten… und Zapfkategorien und Streuung… öffnen die Editoren der Nutzungsart, die der markierte Bereich trägt (siehe Tagesgang bearbeiten und Zapfkategorien); ohne Nutzungsart sind beide gesperrt, ihr Hinweis nennt den Grund. Unter „Gebäude und Anlage“ stehen das Kaltwasser und die Speichertemperatur der Auslegung (Gruppe Auslegung) sowie Kennwert, Fläche und Laufzeit der Zirkulation (Gruppe Zirkulation und Anlage). Die Temperatur der Literanzeige und die Schwelle der Stundenzählung für die Kennzahlen stehen in den globalen Anwendungseinstellungen, Rubrik Zapfprofil; eine Zeile in der Karte verweist dorthin. Der Schalter Typtage nach VDI 4655 mit Klimazone und Gebäudeart steht in der Gruppe Jahresreihe (siehe Typtage nach VDI 4655).

Tagesgang bearbeiten

Tagesgang bearbeiten… öffnet über dem Zapfprofil den Editor des Tagesgangs. Der Tagesgang gehört zur Nutzungsart des markierten Bereichs und damit zum Katalog, nicht zum Projekt; die Kopfzeile nennt Nutzungsart und Tagesgangsatz.

  • Tagesgang je Tagtyp – je Tagtyp (Werktag, Samstag, Sonn-/Feiertag, Ruhetag) 24 Stundenanteile in Prozent. Die Zeile darunter prüft die Summe: summiert zu 100 % oder die abweichende Summe, dazu die Werte nach der Normierung. Normieren rechnet den Tag auf 100 % um; OK normiert ohnehin. Tag kopieren und Tag einfügen übertragen die Anteile auf einen anderen Tagtyp.
  • Wochenfaktoren Mo–So – der Anteil jedes Wochentags an der Wochenmenge, zusammen 100 %; Sonn- und Feiertage rechnen mit dem Sonntag.
  • Vorlage aus dem Katalog – Vorlage laden übernimmt die vier Tagesgänge eines anderen Tagesgangsatzes, die Wochenfaktoren bleiben; unvollständige Sätze sind in der Auswahl gesperrt, ihr Hinweis nennt den Grund. Zurücksetzen stellt die Werte beim Öffnen wieder her.

OK schreibt den Tagesgang sofort in den Katalog, in einem Schritt. Gehört die Nutzungsart zur Auslieferung oder nutzt eine andere Nutzungsart oder die Expertenwahl eines Bereichs denselben Tagesgangsatz, ist der Editor nur lesbar: Als eigene Kopie bearbeiten… gibt die Felder frei, Katalogversion der Kopie trägt einen freien Vorschlag, und OK legt die Nutzungsart unter dieser Katalogversion als eigenen Eintrag neu an. Der markierte Bereich rechnet danach mit der Kopie, der ursprüngliche Eintrag bleibt unverändert; eine Zeile unter den Knöpfen des Zapfprofils nennt, womit der Bereich jetzt rechnet. Abbrechen, ✕ und Esc schließen den Editor ohne Änderung.

Zapfkategorien

Zapfkategorien und Streuung… öffnet den Editor der Zapfkategorien der Nutzungsart, die der markierte Bereich trägt. Aus ihnen zieht der stochastische Rechenweg die einzelnen Zapfereignisse (siehe Stochastik). Die Tabelle führt je Kategorie:

  • Reihenfolge – die Stelle in der Liste, verschiebbar mit Nach oben und Nach unten;
  • Kategorie – der Name; jeder Name steht einmal;
  • Volumenstrom μ und Streuung σ in l/min, beide mindestens 0;
  • Dauer in Minuten, 1 bis 1440;
  • Anteil – der Anteil der Kategorie an den Zapfungen. Die Anteile müssen zusammen größer 0 sein; die Rechnung normiert sie auf 1. Weicht ihre Summe von 1 ab, nennt ein Hinweis die Summe, OK bleibt frei;
  • Kappung in l/min – die Obergrenze des gezogenen Volumenstroms; leer gilt keine;
  • Herkunft – woher die Zeile stammt.

Kategorie hinzufügen und Entfernen bearbeiten die Liste; die letzte Kategorie bleibt stehen, Entfernen nennt dann den Grund. Vorgabesatz laden ersetzt die Zeilen durch den Vorgabesatz des Katalogs, eine frei dokumentierte Modellannahme. Verstößt eine Zeile gegen eine Regel, steht der Verstoß über der Tabelle, und OK schreibt nicht. Sonst schreibt OK die Kategorien sofort in den Katalog. Ist der Eintrag gesperrt, etwa weil er zur Auslieferung gehört, ist die Tabelle nur lesbar und ihr Hinweis nennt den Grund; Als eigene Kopie bearbeiten… führt wie beim Tagesgang zu einer eigenen Kopie unter einer neuen Katalogversion, mit der der Bereich danach rechnet.

Vorschau

Die Vorschau rechnet nach jeder Eingabe neu, auf demselben Rechenweg wie die Simulation. Anzeigen für wählt die Summe aller Bereiche oder ein einzelner Bereich. Über den Reitern stehen Zapfung, Zirkulation, Brauchwasser gesamt und der Anteil der Zirkulation. CSV… in der Leiste des Bildes speichert die Vorschaubilder als CSV-Datei, siehe Datenexport.

  • Tagesgang – die mittlere Stundenleistung eines Werktags, eines Samstags und eines Sonn- oder Feiertags im Monat mit dem größten Bedarf, dazu die Zirkulation. Ferientage eines Bereichs gehen in keinen Tagtyp ein; in der Summe fehlen die Ferientage aller Bereiche.
  • Wochenprofil – die 168 Stunden der Woche mit dem größten Tagesbedarf des Jahres.
  • Jahresgang – zwölf Monatssäulen, gestapelt aus Zapfung und Zirkulation, darunter der Anteil der Zirkulation. Hat der Kalender Ferientage, steht rechts neben jeder Säule eines Monats mit Ferien ein schmaler Strich (Legende Ferientage); seine Höhe ist der Anteil der Ferientage am Monat, die volle Höhe des Bildes steht für jeden Tag des Monats. Der Mauszeiger auf dem Strich nennt die Zahl, etwa Jul · Ferientage: 20 von 31 Tagen. Für einen Bereich zählen seine Ferien, in der Summe aller Bereiche jeder Tag, an dem mindestens ein Bereich Ferien hat. Ohne Ferientage entfällt der Strich.
  • Dauerlinie – in der Stufe Experte: die Stundenwerte von Zapfung und Zirkulation absteigend sortiert, mit den Perzentilen P50, P90, P95 und P99 und, wenn eine Schwelle gesetzt ist, der Zahl der Stunden darüber. Die Werte sind Bilanzwerte, keine Auslegungsgrößen.
  • Kennzahlen – Jahresbedarf der Zapfung, Zirkulation, Brauchwasser gesamt samt Zirkulationsanteil, Tagesmittel der Zapfung, in der Ansicht eines Bereichs der spezifische Jahresbedarf je Bezugseinheit, dazu Volllaststunden und der größte Stundenwert. Der größte Stundenwert ist ein Bilanzwert aus der Jahresreihe und keine Größe für die Auslegung von Speicher oder Wärmeerzeuger; die Tabelle vermerkt das neben dem Wert. Die Gruppe Stochastik erklärt, was Stochastisch rechnen liefert.

Unter den Reitern steht die Liste Hinweise der Bilanz: je Hinweis des Rechenwegs seine Stufe (Warnung oder Hinweis), ein Titel und ein Satz mit den eingesetzten Zahlen. Keiner blockiert OK.

Darunter liegt in der Stufe Experte die zugeklappte Karte Herkunft. Aufgeklappt zeigt sie, woher jeder Wert der Rechnung kommt — je Wert eine Zeile in der Reihenfolge, in der der Rechenweg ihn festlegt: die Größe, ihr Wert mit Einheit, der Bereich (Projekt bei einem Wert des ganzen Projekts), der Stand (Vorgabe, überschrieben, kalibriert oder umgerechnet), die Quelle mit Regelwerk, Ausgabe, Katalogfassung und Art der Herkunft sowie ein Vermerk mit Faktor, Messwertquelle oder Rechenweg. Gibt es nichts festzuhalten, sagt die Karte das. Die Auslegung führt dieselbe Karte mit den Werten ihrer Rechnung.

Dauerlinie von Zapfung und Zirkulation mit der Ladeleistung als Vergleichslinie. Beispieldiagramm aus synthetischen Reihen, kein Simulationsergebnis.

Hinweise und Prüfung

  • Hinweise des Rechenwegs – etwa ein Bedarf außerhalb der Bandbreite des Katalogs – stehen am Block des betroffenen Bereichs und in der Liste Hinweise der Bilanz; sie blockieren nicht. In der Stufe Einfach stehen nur die Hinweise, die sich dort beheben lassen – ein Bedarf außerhalb der Bandbreite des Niveaus –, alle übrigen in der Stufe Experte.
  • Fehlt einem Bereich eine Pflichtangabe – Nutzungsart, Bezugsgröße, die Anzahl eines Wohnungstyps, ein vollständiger Ferienzeitraum oder ein vollständiger Jahresmesswert –, steht er im Block als „unvollständig“ (ein Strich in der Spalte MWh/a), und seine Detailzeile nennt leise den nächsten Schritt; eine Warnung gibt es dafür nicht.
  • Kann ein vollständiger Bereich nicht gerechnet werden, trägt er 0; die Liste vermerkt „trägt 0“, und eine Meldung nennt Bereich und Grund. Die übrigen Bereiche rechnen weiter.
  • Fehlen dem Projekt die Voraussetzungen für die Rechnung, etwa eine Klimaregion, zeigt die Vorschau statt der Zahlen den Grund.
  • Trägt das Projekt Netzverluste und rechnet das Zapfprofil eine Zirkulation, weist ein Hinweis darauf hin, dass derselbe Verlust doppelt zählen kann, wenn die Netzverluste die Zirkulation schon enthalten. Er blockiert nicht.
  • OK prüft, dass jeder Bereich einen eigenen Namen, eine Nutzungsart und eine Bezugsgröße größer 0 trägt; zwei Bereiche dürfen nicht gleich heißen. Dazu prüft es die Angaben der höheren Stufen: je Wohnungstyp eine Anzahl, vollständige Ferienzeiträume und zu einem Jahresmesswert Einheit, Bilanzgrenze und gegebenenfalls den Speicherverlust. Fehlt etwas, bleibt der Dialog offen, und ein Hinweis nennt den Bereich. Sonst übernimmt OK die Bereiche in den Bedarfsprofil-Dialog und stellt den Rechenweg auf Zapfprofil. Abbrechen, der Rückweg ‹ Brauchwasserwärme und Esc führen ohne Übernahme in den Bedarfsprofil-Dialog zurück.
  • Stochastisch rechnen in der Fußleiste zieht die Stochastik, Auslegung… öffnet die Auslegung. In einem schmalen Fenster fasst die Fußleiste Messdaten…, Als Katalogsatz speichern… und Zum Projekt hinzufügen im Menü Weitere… zusammen; in einem breiteren Fenster stehen alle Aktionen einzeln.

Stochastik

In der Stufe Experte trägt die Methodengruppe Jahresreihe den Rechenweg; Seed und Realisierungen stehen bei jedem Weg (bei Norm-Jahresgang und Typtage wirken sie nur auf das Ensemble der Auslegung). Die Gruppe legt fest, wie die Jahresreihe des Brauchwassers entsteht:

  • Rechenweg – deterministisch: die Stundenreihe aus Tagesgang, Wochenanteilen und Monatsfaktoren (Vorgabe). stochastisch: das Programm zieht für jede Nutzungseinheit einzelne Zapfereignisse (Kategorien wie Kurzzapfung, Spüle, Dusche, Bad mit Volumenstrom, Dauer, Anteil und Streuung aus dem Katalog der Nutzungsart), verteilt sie nach dem Tagesgang und überlagert die Einheiten; die Gleichzeitigkeit entsteht dabei von selbst, Urlaube fallen je Einheit versetzt. In die Bilanz geht das Jahr zum Seed; sein Energieinhalt ist auf die deterministische Reihe abgeglichen. Die Vorschau zeigt stets den deterministischen Pfad; die stochastische Jahresreihe entsteht im Lauf.
  • Seed – die Startzahl der Ziehung (Vorgabe 1). Derselbe Seed liefert auf jedem Rechner dieselbe Reihe.
  • Realisierungen – wie viele Jahre für die Konsistenzprobe gezogen werden (Vorgabe 10, 1 bis 1000).

Der Reiter Kennzahlen zeigt in der Stufe Experte je Bereich die Konsistenzprobe: die Abweichung des Mittels der gezogenen Jahre von der deterministischen Reihe, das Mittel, die Streuung sR und die Toleranz; ✓ bedeutet erfüllt, ≠ abweichend. Ein Bereich, dessen Nutzungsart keine Zapfkategorien im Katalog hat, meldet das als Hinweis an dem Bereich und rechnet nicht stochastisch.

Der Knopf Stochastisch rechnen in der Fußleiste zieht die Jahresreihe im Hintergrund (Fortschritt mit Abbrechen, der Dialog bleibt bedienbar) und öffnet die Auslegung mit gesetztem Schalter (siehe Auslegung). Übersteigt die Zahl der Einheiten mal Realisierungen die Grenze des Programms, nennt der Dialog den Grund.

Auslegung

Auslegung… in der Fußleiste öffnet die Überlagerung Auslegung Brauchwasser. Sie rechnet aus den Bereichen des Arbeitsstands den Auslegungspunkt für Speicher und Wärmeerzeuger. Die Bereiche werden nach der Art ihrer Versorgung zu Gruppen zusammengefasst – Speicher, Frischwasserstation, Durchfluss oder Wohnungsstation –, und jede Gruppe erhält ihre eigene Auslegung. Die Kopfzeile nennt die Zahl der Bereiche und die Stufe des Dialogs.

Eingaben der Auslegung

Die Topologie je Bereich wählt die Methodengruppe Auslegung; unter der Wahl steht für jede Topologiegruppe eine Ergebniszeile, etwa „Speicher: Nenninhalt 300 l · Ladeleistung 12 kW“ oder „Frischwasserstation: Minutenspitze 48 kW“, bei einer nicht rechenbaren Gruppe „nicht rechenbar“ mit dem Grund. Sie wird bei jeder Änderung und bei einem Wechsel der Topologie neu gerechnet; die Zusammenfassung der zugeklappten Gruppe nennt Topologie, Hauptergebnis und Ladung.

  • Bedarfstag – der Tag, auf den ausgelegt wird:
    • Vorgaberegel – für Wohnen das Profil nach DIN 4708 aus der Bedarfskennzahl der Wohnungen. In der Stufe Einfach gilt für Wohnen ohne Wohnungstabelle die Einheitswohnung nach DIN 4708: Die Bedarfskennzahl ist die Zahl der Personen geteilt durch die Belegung der Einheitswohnung (bei Bereichen in Wohneinheiten die Zahl der Wohneinheiten). Nur wenn auch dieses Profil nicht rechenbar ist – etwa weil die Normkennwerte im Katalog fehlen –, tritt an seine Stelle ein Ecodesign-Vorgabetag: Die Auslegung bildet ihn aus einem der Lastprofile M, L, XL oder XXL der Verordnung (EU) Nr. 814/2013, gewählt nach dem Tagesbedarf je Haushalt, und überlagert ihn bei mehreren Haushalten mit Gleichzeitigkeit. Für Nichtwohnen oder sonst, wenn kein Tag gewählt ist, gilt ein konstruierter Tag; gibt es noch keinen, öffnet sich der Konstruktor von selbst.
    • Stundenprofil der Bereiche – der Tagesgang aus der Vorschau. Spitzen unter einer Stunde sind darin unterschätzt; die Gruppe trägt deshalb den Hinweis Spitzen unterschätzt, und OK fragt nach, bevor der Punkt übernommen wird.
    • DIN-4708-Profil – das Profil aus der Wohnungstabelle.
    • das Referenzprofil aus dem Katalog – in der Auswahl gesperrt, solange der Katalog keinen Tag dieser Art führt; ihr Hinweis nennt den Grund.
    • die Ecodesign-Zapfprofile – die neun Lastprofile XXS bis 4XL der Verordnung (EU) Nr. 814/2013 aus dem Katalog. Profil L beschreibt eine Wohneinheit, jedes andere Profil den Teil oder das Vielfache einer Wohneinheit im Verhältnis seines Tagesbedarfs zu dem des Profils L. Die Auslegung skaliert den Tag linear mit den Wohneinheiten der Gruppe – aus der Bezugsmenge der Bereiche in Wohneinheiten oder, wenn die Bereiche in Personen rechnen, aus ihrer Wohnungstabelle; ohne Wohneinheiten ist der Tag benannt nicht rechenbar. Ein ausdrücklich gewähltes Ecodesign-Profil zählt je Wohneinheit; wer nach Personen auslegen will, nimmt die Vorgabe nach DIN 4708. Die lineare Skalierung kennt keine Gleichzeitigkeit: Über zehn Wohneinheiten nennt ein Hinweis das, und für große Bereiche ist der stochastische Bedarfstag maßgeblich.
    • ein Bedarfstag aus dem Katalog oder ein selbst konstruierter Tag. Katalogeinträge, die das Programm aus der Kennzahl selbst bildet, sind in der Auswahl gesperrt; ihr Hinweis nennt den Grund.
Die Zeile unter dem Feld nennt, welcher Tag gerechnet wurde.
  • Speichertemperatur in °C – leer gilt die Vorgabe; die Zeile darunter nennt den angesetzten Wert und seine Herkunft.
  • Erzeugerleistung in kW – leer gilt die angesetzte Ladeleistung. Nachgewiesen wird mit der kleineren der beiden Leistungen von Erzeuger und Wärmeübertrager.
  • Wärmeübertragerleistung in kW – leer wird sie aus den Angaben des Wärmeübertragers oder über eine Schätzung nach der Erzeugerart bestimmt.
  • Speicherart – Ladespeicher oder gemischter Speicher.
  • Sensorhöhe – die Höhe des Temperaturfühlers als Anteil der Speicherhöhe, zwischen 0 und 1; leer gilt die Vorgabe des Katalogs.
  • Speicherbauart – liegend oder stehend; sie bestimmt den Ladungsfaktor der Summenlinie.
  • Heizmittelübertemperatur in K – leer gilt die Vorgabe je Erzeugerart; die Zeile darunter nennt den Wert und seine Herkunft.
  • Trägheit des Erzeugers – Wasserinhalt, Masse, Wärmekapazität und Umgebungstemperatur des Erzeugers; sie gehen in die Zeitverzögerung ein.
  • Erzeugerart am Speicher (Kessel, Wärmepumpe, BHKW, Pellet-, Hackschnitzel-, Holzkessel oder Wandgerät) und Werkstoff des Übertragers – sie werden mit dem Projekt gespeichert. Nennen die Anlagen des Projekts eindeutig eine Erzeugerart, steht sie unter dem leeren Feld als Vorschlag; Vorschlag wählen übernimmt sie. Ohne Angabe setzt das Programm diesen Vorschlag an; die Zeile unter dem Feld nennt die Herkunft.

Jede Eingabe rechnet die Auslegung neu.

  • Stochastisch rechnen – zieht den Bedarfstag viele Male aus Zapfereignissen und legt auf ein Perzentil aus statt auf den einen Bedarfstag; die Rechnung läuft im Hintergrund mit Fortschritt und Abbrechen (ein Abbruch schaltet den Schalter aus). Mit dem Schalter erscheinen:
    • Perzentil – P95 oder P99: der Wert, den 95 % bzw. 99 % der gezogenen Tage nicht überschreiten.
    • Realisierungen – wie viele Tage gezogen werden; leer nimmt die Vorgabe des Programms (ein Vielfaches von 1/(1 − p), für P99 also mindestens einige Hundert). Liegt die Zahl unter 1/(1 − p), trägt das Ergebnis den Vermerk nicht belastbar.

Ergebnis je Gruppe

Jede Gruppe zeigt drei Karten nebeneinander:

  • (a) Summenlinie – für Speicher das Verfahren der Summenlinie nach DIN EN 12831-3 im Minutentakt: Bedarfs- und Versorgungslinie des Bedarfstags, dazu die Kurve der Wertepaare aus Speichervolumen und Leistung mit dem gewählten Punkt, die Ladezeit und die Zeitkonstante. Für Gruppen ohne Speicher steht hier die größte Minutenleistung des Bedarfstags.
  • (b) Perzentil – die stochastisch überlagerte Minutenlast. Die Karte bleibt leer; ihr Hinweis nennt den Grund, die Empfehlung stützt sich auf (a) und (c).
  • (c) Normvergleich – das Verfahren nach DIN 4708, nur für Wohnen mit Speicher: die Bedarfskennzahl und der Vergleichspunkt. Bereiche außerhalb des Gültigkeitsbereichs nennt die Karte. Die Zeile Rohrnetz-Spitzendurchfluss nach DIN 1988-300 ist nachrichtlich; sie bleibt leer und nennt den Grund.

Darunter steht der eine empfohlene Auslegungspunkt der Gruppe – Speichervolumen und Leistung, bei Speichern zusätzlich der nächstgrößere Nenninhalt. Die Marke Schnellauslegung zeigt, dass der Punkt mit den Vorgaben der Stufe Einfach gerechnet ist. Die Summenlinie rechnet mit den Normbeiwerten der DIN EN 12831-3: der Ladungsfaktor folgt der Speicherbauart (liegend oder stehend), die Zeitverzögerung der Erzeugerart, die Heizmittelübertemperatur kommt aus der Eingabe, sonst aus der Vorgabe je Erzeugerart. Fehlt eine dieser Eingaben oder ein Normkennwert, rechnet die Auslegung benannt mit den Setzungen der Stufe Einfach. Liegen für eine Wohngruppe keine Auslegungswerte der Norm-Kataloge vor, rechnet die Summenlinie über den Ecodesign-Vorgabetag mit neutralen Setzungen statt mit Normbeiwerten; der Punkt nennt das Volumen als Untergrenze, das Volumen mit Zuschlag und die Leistung, trägt die Marke Schnellauslegung mit dem Vermerk „Ecodesign-Vorgabetag, Summenlinie ohne Normbeiwerte“, und eine Herleitungszeile nennt Profilklasse und Haushalte. Für Nichtwohnen, gemischte Gruppen und Gruppen über der Haushaltsgrenze des Ecodesign-Vorgabetags gilt weiter der Nenninhalt des Speicherbandes der INEKON-Vorlage als Empfehlung; der Punkt trägt dann die Marke Schnellauslegung V4, der Hinweis Schnellauslegung nach Vorlage V4, ohne Summenlinie steht über ihm, und das Herkunftsprotokoll vermerkt den Weg. Liegen die Auslegungswerte der Norm-Kataloge vor, rechnet die Auslegung über die Summenlinie mit ihnen. In der Stufe Experte bleibt die Empfehlung ohne diese Werte offen, und die Zeile nennt den Grund. Die zugrunde liegenden Rechenregeln liegen als Entwurf vor; ihre Anwendung ist besonders zu vereinbaren, die Überlagerung vermerkt das am Punkt. Kann kein Punkt gerechnet werden, nennt die Zeile den Grund.

Mit Stochastisch rechnen zeigt die Karte (b) den Perzentilwert der Auslegungsgröße der Gruppe (Speicher: das erforderliche Volumen aus den Stundenwerten; Durchfluss, Frischwasser- und Wohnungsstation: die Minutenspitze), darunter das Streuband P50 · P90 · P95 · P99 mit Spannweite als Tabelle und die Gleichzeitigkeit als Ergebnis: GLFV (Speicher) bzw. GLFP (Durchfluss) ist das Verhältnis des Perzentils der Summe zur Summe der Perzentile je Einheit (∑nE). Bei Wohnungsstationen steht zusätzlich die Spitze je Station. Ein Konsistenzhinweis vergleicht die Stundenspitze des gezogenen Tags mit der Ladeleistung des Summenlinienpunkts; er entscheidet die Auslegung nicht. Lässt sich das Perzentil nicht bilden, zeigt die Karte entfällt mit dem Grund.

Verfahrensvergleich

Für Speichergruppen folgt der Verfahrensvergleich der Speicherauslegung. Er ist nachrichtlich und ändert den empfohlenen Punkt nicht. Die Tabelle stellt die Speichervolumen nach mehreren Verfahren nebeneinander – profilbasiert, nach DIN 4708, als Faustwert mit Gleichzeitigkeit und als klassischer Faustwert –, markiert den größten Wert und kennzeichnet Verfahren, die nur nachrichtlich mitlaufen. Deckt die Ladeleistung jede Stundenlast, zeigt das profilbasierte Verfahren „–“ statt 0 l. Kacheln nennen den größten Wert, die nächste Größe der Nenninhaltsliste, das Kriterium und den kleinsten Füllstand; das Wochenbild zeigt Zapfung, Zirkulation, Ladung und Füllstand der maßgebenden Woche. Über dem Wochenbild steht die Wahl Speichergröße der Füllstandslinie: der Nenninhalt des empfohlenen Punkts, der Punkt selbst, der Nenninhalt des Bands, Vmax des Bands und jedes Verfahren der Tabelle mit seinem Volumen – profilbasiert, nach DIN 4708, als Faustwert mit Gleichzeitigkeit und als klassischer Faustwert, dieser mit dem Zusatz nachrichtlich. Jeder Eintrag nennt sein Volumen in Litern, etwa „DIN 4708 · 450 l“. Vorgabe nimmt den Nenninhalt des Punkts, sonst den Punkt, ohne Punkt den Nenninhalt des Bands, sonst Vmax, und nennt, welches Volumen das gerade ist; sie löst nie auf ein Verfahren auf. Füllstandslinie und Kachel Füllstand rechnen mit dieser Größe; ein Wechsel zeichnet beide neu. Eine Größe, die sich nicht bestimmen lässt – etwa ohne empfohlenen Punkt, ohne Nenninhaltsliste oder ein Verfahren, das kein Volumen liefert –, steht gesperrt, und die Zeile darunter nennt den Grund. Die Wahl wird mit dem Projekt gespeichert. An Speicherauslegung übergeben… öffnet die Pufferspeicher-Auslegung in einem eigenen Fenster und übergibt ihr diese Auslegung als Brauchwasserzone; auf dem iPad ist der Knopf gesperrt, sein Hinweis nennt den Weg über ① Konfiguration.

Die Gruppe Eingaben des Verfahrensvergleichs wirkt nur auf diesen Vergleich, nicht auf den empfohlenen Punkt; ihre Werte werden mit dem Projekt gespeichert.

  • Ladeleistung – auto setzt die Leistung an, die die Auslegung rechnet, manuell einen eigenen Wert in kW. Der Vorschlag steht unter dem Umschalter, Als manuellen Wert übernehmen setzt ihn; die Zeile Angesetzt nennt den Wert und seinen Rechenweg.
  • Ladezeitfenster in h/d und sein Beginn – leer gilt die Vorgabe des Katalogs; es sind dieselben Werte wie im Zapfprofil.
  • Personen – auto aus dem Mengengerüst der Bereiche, manuell mit eigener Zahl.
  • Nutzbarer Anteil zwischen 0 und 1 und Zuschlag – leer gilt die Vorgabe des Katalogs; die Zeile darunter nennt den angesetzten Wert.

Die Vorgaben des mitgelieferten Katalogs für Speichertemperatur, nutzbaren Anteil, Zuschlag, Ladezeitfenster, Nenninhaltsliste und klassischen Faustwert stammen aus der INEKON-Arbeitshilfe zur Auslegung von Trinkwarmwasserspeichern. Den Beginn des Ladezeitfensters gibt er nicht vor; er wird im Projekt eingetragen.

Hinweise der Auslegung

Die Hinweise jeder Gruppe stehen als Liste mit Stufe (Warnung oder Hinweis), Titel und einem Satz mit den eingesetzten Zahlen – etwa wenn der Bedarfstag fehlt oder eine Angabe außerhalb der Gültigkeit eines Verfahrens liegt. Keiner dieser Hinweise blockiert OK. Bei Speichergruppen steht darunter die Zeile Konsistenzhinweis; sie vergleicht die stochastische Spitze mit der Leistung des Punkts, bleibt ohne Perzentil leer und nennt den Grund.

Bedarfstag konstruieren

Bedarfstag konstruieren… öffnet den Konstruktor über der Auslegung. Jede Zeile beschreibt ein Zeitfenster in Stunden mit Beginn und Ende und entweder eine Zapfregel des Katalogs mit der Anzahl ihrer Vorgänge oder ein Volumen direkt mit seiner Zapftemperatur; dazu ein frei benannter Verbraucher. Unter der Tabelle stehen die Zapfregeln des Katalogs mit ihrem Volumen je Vorgang. Zeile hinzufügen und Entfernen bearbeiten die Liste; die letzte Zeile bleibt stehen, Entfernen nennt dann den Grund. Die Energie gilt beim Kaltwasser der Auslegung des Katalogs. Bezugsart und Bezugsmenge geben dem Tag einen Bezug, etwa 4 Wohneinheiten: Mit Bezug skaliert die Auslegung den Tag auf die Bezugsmenge einer Gruppe derselben Bezugsart, ohne Bezug gilt er, wie er ist. Die Bezugsmenge ist erst mit einer Bezugsart bedienbar; beides wird mit dem Tag gespeichert. Die Zapfungen bleiben mit der Auslegung gespeichert: Ein erneutes Bedarfstag konstruieren… bringt die Zeilen wieder mit, auch in einer späteren Sitzung, und lässt sie bearbeiten. Solange der Bedarfsprofil-Dialog geöffnet ist – auch wenn das Zapfprofil dazwischen geschlossen und wieder geöffnet wird –, kommt auch der Bezug des konstruierten Tages wieder mit.

OK prüft die Zeilen und den Namen; eine Beanstandung steht über der Tabelle, und der Konstruktor bleibt offen. Eine ungültige Zahl nennt ihr Feld mit Spalte und Zeile; einen Namen, den der Katalog schon führt, beanstandet OK mit einem freien Namen als Vorschlag. Sonst wird der Tag unter seinem Namen zum Bedarfstag der Auslegung. Gespeichert wird er mit dem Projekt, als eigener Eintrag des Katalogs; ist sein Name beim Speichern schon vergeben, wird das Speichern abgelehnt. Abbrechen, ✕ und Esc schließen den Konstruktor ohne Übernahme.

Übernehmen

OK übernimmt die Eingaben der Auslegung und den empfohlenen Punkt in den Arbeitsstand des Zapfprofils; eine Zeile unter der Kopfzeile des Zapfprofils nennt den übernommenen Punkt. Gespeichert wird beides mit OK des Bedarfsprofil-Dialogs, zusammen mit den Bereichen. Abbrechen, ✕ und Esc schließen die Auslegung ohne Übernahme; ein zuvor übernommener Punkt bleibt erhalten.

Der Punkt gilt für die Bereiche, mit denen er gerechnet wurde. Wird danach ein Bereich hinzugefügt, dupliziert oder entfernt oder ändert sich seine Nutzungsart, Bezugsgröße oder sein Niveau, ist der Punkt überholt: Eine Zeile unter der Kopfzeile des Zapfprofils sagt es, und beim Speichern wird der Punkt verworfen – auch ein Punkt, der schon gespeichert war. Ein erneutes OK der Auslegung übernimmt den Punkt zum aktuellen Stand der Bereiche. Der Name eines Bereichs ändert die Auslegung nicht.

Katalog der Brauchwasser-Nutzungsarten

Die Nutzungsarten, aus denen die Bereiche wählen, stehen im Katalog Brauchwasser-Nutzungsarten (Menü Administration → Wärme- und Kälteerzeugung → Brauchwasser → Brauchwasser-Nutzungsarten; daneben öffnet Brauchwasserprofile die Bestandsprofile). Der Katalog gehört zu keinem Projekt. Jede Aktion wirkt sofort; Beenden, ✕ und Esc schließen ihn. Auf dem iPad steht der Katalog als eigene Ansicht: Sie öffnen ihn über den Knopf Kataloge… im Kopf der Projektliste oder auf Zuruf über den Hilfe-Assistenten, und Beenden führt zur Projektliste zurück.

Der ausgelieferte Katalog führt Nutzungsarten für große Wohngebäude, Ein- und Zweifamilienhäuser, Studentenwohnheime, Seniorenheime und Krankenhäuser, deren Werte aus VDI 6002 abgeleitet sind, und die Nutzungsart Hotel (aus Messung, je Zimmer): Bedarf je Zimmer und Tag, Wochen- und Tagesgang als Mittel dreier gemessener Hotels aus einer offen lizenzierten Datensammlung (Sørensen et al., Data in Brief 2021, CC BY 4.0), der Jahresgang ist flach; die Stufen niedrig und hoch sind der kleinste und der größte Bedarf je Zimmer der drei Hotels. Ihre Bezugsart ist Zimmer: Als Bezugsgröße wird die Zahl der Zimmer des Hauses eingegeben, nicht die der Betten, und die Zonenmaske nennt Zimmer als Einheit am Feld. Ihre Herkunft ist Eigenkonstruktion – eine Modellannahme, kein Normwert.

Die Liste führt je Nutzungsart Bezeichner, Bezugsart, Kalender, Herkunft der Bedarfswerte, Katalogversion und Stand (Auslieferung, eigen oder Import); ein Eintrag der Auslieferung trägt ein Schloss. Neben der Liste steht das Stammblatt der gewählten Nutzungsart, nur lesend:

  • Kennwerte – Bezugsart, Bedarf je Einheit und Tag für die Niveaus niedrig, mittel und hoch samt Bandbreite, die Zapf- und die Kaltwassertemperatur, auf die sich der Bedarf bezieht, Bilanzgrenze, Kalender und Ferienfaktor.
  • Tagesgang – der Tagesgangsatz und ein Bild des Tagesgangs je Tagtyp für eine Einheit am mittleren Niveau. Grafik… zeigt es groß, dazu die Monatsmengen je Einheit; Wochengang, Kalender, Ferien und Zirkulation wirken erst in der Rechnung des Projekts.
  • Jahres- und Wochengang – die zwölf Monatsfaktoren (Mittel 1) und die sieben Wochenfaktoren (Summe 1).
  • Zapfkategorien – je Kategorie Volumenstrom, Streuung, Dauer und Anteil; ohne Kategorien rechnet die Nutzungsart nur deterministisch.
  • Herkunft – Stand, Katalogversion, die Herkunft je Wertgruppe, die Vorlage einer abgeleiteten Version und die Projekte, die die Nutzungsart benutzen.

Eine Nutzungsart der Auslieferung und eine Nutzungsart, die ein Bereich eines Projekts benutzt, sind unveränderlich; so ändert die Pflege des Katalogs kein Ergebnis eines Projekts im Nachhinein. Andere Werte entstehen dann als neue Version mit eigener Katalogversion, und die alte Version bleibt, wie sie ist.

Der Auslieferungskatalog führt einen Normteil mit den Normkennwerten für DIN 4708 – der Belegung je Raumzahl und den Ausstattungsklassen, der Einheitswohnung und vier Komfortklassen – und DIN EN 12831-3: den Referenzprofilen des Normentwurfs, die als Bedarfstage des Katalogs mit Vermerk erscheinen, und 24 Nutzungsarten nach Beiblatt A100 (Kennung „(A100 NA.4)“) mit dem Bedarf je Person, Bett, Beschäftigtem oder Sitzplatz und Tag bei 45/10 °C. Tages-, Wochen- und Jahresgang übernehmen sie von einer passenden mitgelieferten Nutzungsart (etwa Büro, Krankenhaus, Hotel, Schule, Seniorenheim, Gewerbe oder Wohnen); wo keine passt – Gaststätte, Kaserne, Sportanlage, Friseur, Sauna, Labor, Fitnessraum –, sind sie gleichmäßig verteilt, und an Ferientagen gilt der Sonntag. In der Stufe Experte wählt man je Bereich unter Fachwerte die Zeitstruktur nach Profil oder gleichmäßig und passt Tagesgang, Wochengang und Monate einzeln an. Neue Installationen haben ihn von Anfang an. Fehlt er in einer bestehenden Installation, zeigt eine Hinweiszeile im Zapfprofildialog und im Katalog der Nutzungsarten „Normkennwerte verfügbar – übernehmen…“. EPOS-Plan legt vor der Übernahme eine Sicherung an; „Nicht übernehmen“ merkt sich die Wahl bis zur nächsten Katalogfassung. Eigene und importierte Zeilen bleiben unberührt. Die Normkennwerte wirken auf die Auslegung und, über die Belegung je Raumzahl, auf die Simulation von Projekten mit Wohnungstabelle. Dieselbe Nachfrage steht im Dialog Katalog aktualisieren (Reiter Zapfprofilkatalog).

Liegt für den mitgelieferten Zapfprofilkatalog eine Berichtigung vor, zeigt eine Hinweiszeile im Katalog und im Zapfprofildialog die Zahl der betroffenen Zeilen und öffnet über Ansehen… eine Übersicht: je Zeile der Katalog, der Bezeichner, die Änderung und die Projekte, die sie betrifft. EPOS-Plan legt eine Sicherung an und übernimmt dann wahlweise Zeile für Zeile oder, nach Rückfrage, auf einmal. Eigene, importierte und abgeleitete Nutzungsarten sowie alle Projektdaten bleiben davon unberührt. Dieselbe Übersicht steht als Reiter Zapfprofilkatalog im Dialog Katalog aktualisieren (siehe Gerätekataloge).

Neu, Ändern, Speichern unter

Neu… in der Fußleiste legt eine eigene Nutzungsart an, vorbelegt mit den Werten der gewählten. Ändern… im Kopf der Kennwerte ändert eine freie Nutzungsart an Ort und Stelle; bei einer unveränderlichen Nutzungsart öffnet es als Speichern unter und nennt den Grund. Speichern unter… in der Leiste über dem Stammblatt legt die Werte als neue Nutzungsart mit eigener Katalogversion an und schlägt eine freie Katalogversion vor.

Der Editor führt Bezeichner, Katalogversion, Bezugsart, Tagesgangsatz, den Bedarf der drei Niveaus mit Bandbreite, die Bezugstemperaturen, Bilanzgrenze, Kalender, Ferienfaktor und die Monatsfaktoren. Die Monatsfaktoren werden beim Speichern auf das Mittel 1 gebracht; eine Zeile nennt das Mittel vorab. Die Wochenfaktoren stehen als Text da und werden über Tagesgang… bearbeitet. Eine Wertgruppe mit neuen Werten trägt danach die Herkunft Eigenkonstruktion. Fehlt eine Angabe oder sind Bezeichner und Katalogversion schon vergeben, bleibt der Editor offen und nennt den Grund.

Tagesgang… im Kopf des Tagesgangs und Kategorien… im Kopf der Zapfkategorien öffnen dieselben Editoren wie im Zapfprofil (siehe Tagesgang bearbeiten und Zapfkategorien); bei einer unveränderlichen Nutzungsart entsteht dort eine neue Version, und der Katalog wählt sie.

Löschen entfernt eine freie Nutzungsart nach einer Rückfrage. Bei einer Nutzungsart der Auslieferung oder einer, die ein Projekt benutzt, ist Löschen gesperrt; der Hinweis nennt den Grund und die Projekte.

Import

Import… spielt ein Katalogpaket ein: je Tabelle eine CSV-Datei – Tab_TwwTagesgangsatz_STAMM.csv, Tab_TwwTagesgang_STAMM.csv, Tab_TwwNutzungsart_STAMM.csv und Tab_TwwZapfkategorie_STAMM.csv – mit Kopfzeile, Trenner Semikolon oder Komma und Zahlen mit Punkt, als ZIP-Archiv oder als Ordner; gewählt wird das Archiv oder eine Datei des Ordners. Auf dem iPad gibt es keinen Ordnerdialog: Dort heißt der Knopf ZIP-Paket wählen…, und das Paket wird als ZIP-Archiv gewählt. Zapfkategorien ohne Nutzungsart gelten für jede Nutzungsart des Pakets ohne eigene Kategorien.

Wahlfrei nimmt ein Paket vier weitere Dateien mit: Tab_TwwBedarfstag_STAMM.csv mit den Bedarfstagen des Katalogs, Tab_TwwBedarfstagEreignis_STAMM.csv mit ihren Zapfereignissen, Tab_TwwParameter_STAMM.csv mit den Parametern des Verfahrens und Tab_TwwDin4708Wert_STAMM.csv mit den Katalogwerten nach DIN 4708. Ein Bedarfstag trägt Bezeichner, Katalogversion, die Art seiner Quelle, wahlfrei eine Bezugsmenge samt Bezugsart und die Angaben zur Herkunft; seine Ereignisse hängen über die Spalte ID_Bedarfstag an der ID des Pakets und tragen Beginn in Minuten, Dauer in Minuten, Energie in Kilowattstunden und ihre Reihenfolge. Jedes Ereignis liegt im Tag, die Reihenfolge läuft lückenlos ab 1, und die Summe der Energie ist positiv. Ein Parameter trägt Schlüssel, Wert, Einheit und Katalogversion. Ein Katalogwert nach DIN 4708 trägt Art, Schlüssel, Wert, Katalogversion und die Angaben zur Herkunft: Die Art BELEGUNG nennt im Schlüssel die Raumzahl einer Wohnung – größer als 0, in halben Schritten, mit Dezimalpunkt – und im Wert ihre Personenzahl; die Art AUSSTATTUNG nennt im Schlüssel den Namen einer Ausstattungsklasse und im Wert ihren Zapfstellenbedarf in Wattstunden. Der Wert ist größer als 0. Aus diesen Zeilen kommen die Klappliste Ausstattungsklasse der Wohnungstabelle und die Belegung nach Raumzahl, und erst mit ihnen und den Parametern des Verfahrens ist der Normvergleich nach DIN 4708 rechenbar. Ein Paket, das diese Datei und keine Datei der Nutzungsarten führt, braucht Tab_TwwNutzungsart_STAMM.csv nicht. Fehlt einer Tabelle der Platz in der Datenbank, ist ihre Datei benannt übergangen.

Die Katalogversion ist wahlfrei. Ein Paket darf die Spalte Katalogversion führen; dann bestimmt sie zusammen mit dem Bezeichner – beim Parameter mit dem Schlüssel – die Zeile des Katalogs. Führt keine seiner Kopfdateien – Tab_TwwBedarfstag_STAMM.csv, Tab_TwwParameter_STAMM.csv, Tab_TwwDin4708Wert_STAMM.csv, Tab_TwwTagesgangsatz_STAMM.csv und Tab_TwwNutzungsart_STAMM.csv – die Spalte, treten alle Zeilen des Pakets der Katalogversion dieses Katalogs bei, und ein Hinweis des Berichts nennt sie; so lesen Stochastik und Auslegung die eingespielten Parameter. Führt der Katalog noch keine Katalogversion, bekommt er mit den Zeilen des Pakets seine erste. Führt ein Paket die Spalte nur in einem Teil dieser Dateien, ist es benannt abgelehnt, und nichts wird eingespielt.

Die Zapfkategorien eines Pakets können die Steuerspalte Gruppe tragen. Sie steht in keiner Tabelle des Katalogs und wird nicht gespeichert; sie sagt, an welche Nutzungsarten ein Vorgabesatz ohne Nutzungsart bindet: Wohnen oder Nichtwohnen. Welche Gruppe eine Nutzungsart trägt, entscheidet ihr Kalender – Wohnen ist Wohnnutzung, jeder andere Kalender Nichtwohnen. Ein Paket mit beiden Vorgabesätzen gibt so jeder Nutzungsart den Satz ihrer Gruppe; führt es den Satz einer Gruppe nicht, ist die Nutzungsart dieser Gruppe benannt abgelehnt. Ohne die Spalte gilt der eine Vorgabesatz für jede Nutzungsart des Pakets.

Die Nutzungsarten für Hotels, Krankenhäuser, Sportstätten, Schulen und Bürogebäude nach DIN EN 12831-3 Beiblatt A100 bringt das Programm im Normteil mit. Eigene Werte, etwa eine Zeitstruktur aus dem eigenen Normexemplar, spielt der Anwender als Paket über Import… ein: je Nutzungsart eine Zeile, je Tagesgangsatz vier Tagesgänge mit Summe 1.

Die Katalogwerte nach DIN 4708 – Belegung je Raumzahl und Ausstattungsklassen – bringt das Programm im Normteil mit. Eigene Klassen oder abweichende Werte spielt der Anwender als Paket ein: Tab_TwwDin4708Wert_STAMM.csv mit den Katalogwerten und, wenn sie mitkommen sollen, Tab_TwwParameter_STAMM.csv mit den Parametern des Verfahrens. Er prüft das Paket zuerst mit Nur prüfen, nichts schreiben und spielt es dann über Import… ein. Ohne die Spalte Katalogversion treten die Zeilen der Katalogversion des Katalogs bei, und das Zapfprofil sieht sie sofort.

Die frei verfügbaren Katalogdaten bringt das Programm selbst mit: die Parameter des Verfahrens und der Speicherauslegung, die Bedarfstage der Lastprofile nach Verordnung (EU) Nr. 814/2013 samt ihren Zapfereignissen, die Vorgabesätze der Zapfkategorien und die ausgelieferten Nutzungsarten samt ihren Tagesgangsätzen. Führt eine Datenbank die Tabellen des Zapfprofils, aber keine Katalogversion der Parameter, lädt das Programm diese Daten selbsttätig nach, sobald das Zapfprofil zum ersten Mal gebraucht wird – beim Öffnen des Dialogs, der Auslegung oder im Lauf mit dem Rechenweg Zapfprofil, auf dem PC wie auf dem iPad. Die nachgeladenen Zeilen tragen den Stand Auslieferung; im Lauf nennt das Laufprotokoll das Nachladen mit Katalogversion und der Zahl der Parameter, Nutzungsarten und Bedarfstage. Eine Datenbank mit Katalogversion lädt keine Katalogversion nach; fehlen ihr einzelne Parameter des mitgebrachten Teils, trägt das Programm nur diese nach, und eine Zeile, die die Datenbank schon führt, geht der mitgebrachten vor. Zu den mitgebrachten Parametern gehören das Kaltwasser (Jahresmittel 10 °C, Amplitude 3 K, wärmster Monat August) und die Zirkulation (24 Stunden, Anteil 0,2, Verlust 10 W je Meter) sowie der Zapfblock des DIN-4708-Profils (ein Block um 7 Uhr über die Bedarfsperiode von 10 Minuten mit dem ganzen Tagesbedarf); damit rechnet Wohnen in der Stufe Einfach auch ohne eigene Zapfzeiten nach DIN 4708. Die Nutzungsarten der Auslieferung rechnen damit in der Stufe Einfach ohne zusätzliches Katalogpaket. Flächenbezogene Bereiche und die Zirkulation über den Flächenkennwert brauchen weiterhin Normzahlen aus einem eigenen Katalogpaket. Gelingt das Nachladen nicht, bleibt die Datenbank unverändert, das Zapfprofil ist nicht verfügbar, und der Hinweis nennt den Grund. Pakete derselben Form lassen sich über Import… von Hand einspielen; ihre Zeilen treten dann der Katalogversion des Katalogs bei und tragen wie jede eingespielte Zeile den Stand Import.

Eingespielte Zeilen tragen den Stand Import und die Herkunft Import; frei verfügbare und fiktive Werte behalten ihre Herkunft. Eine vorhandene Nutzungsart bleibt unverändert: Steht eine Nutzungsart mit gleichem Bezeichner, gleicher Katalogversion und gleichem Inhalt schon im Katalog oder gehört sie zur Auslieferung, wird sie übersprungen; weicht der Inhalt ab, kommt sie als eigene Version „… (Import 1)“. Führt ein Paket die Hotelzeile der Auslieferung unter dem Namen Hotel (aus Messung) oder mit der Bezugsart Betten, liest der Import sie als Hotel (aus Messung, je Zimmer) mit der Bezugsart Zimmer – so trifft sie die Zeile des Katalogs, statt eine zweite anzulegen –, und der Bericht nennt es. Der Bericht nennt je Tabelle eigene Zeilen – Bedarfstage, Parameter, Katalogwerte nach DIN 4708, Nutzungsarten – mit Ergebnis und Grund; ein abgelehnter Eintrag verletzt eine Regel des Katalogs, die übrigen kommen trotzdem. Taugt das Paket seiner Form nach nicht – eine unbekannte oder fehlende Spalte, eine falsche Feldzahl, eine Zahl mit Komma, ein Zapfereignis ohne seinen Bedarfstag –, bleibt der Katalog unverändert, und der Bericht nennt Datei, Zeile und Spalte. Nach dem Import ist die erste neue Nutzungsart gewählt.

Ein Bedarfstag, ein Parameter und ein Katalogwert nach DIN 4708 werden ersetzt. Ein Bedarfstag ist über Bezeichner und Katalogversion bestimmt, ein Parameter über Schlüssel und Katalogversion, ein Katalogwert nach DIN 4708 über Art, Schlüssel und Katalogversion. Ist der Inhalt gleich, wird die Zeile übersprungen. Weicht er ab, trägt die vorhandene Zeile danach die Werte des Pakets – an ihrem Platz, damit ein Projekt, das den Bedarfstag oder die Ausstattungsklasse gewählt hat, weiter darauf zeigt; die Zapfereignisse eines Bedarfstags werden vollständig ersetzt. Das gilt auch für eine Zeile der Auslieferung: Sie ist danach eine Anwenderzeile mit dem Stand Import. Der Bericht nennt jede Ersetzung mit dem alten und dem neuen Wert, und zwei Hinweise nennen die Folgen – ersetzte Parameter gelten für jede weitere Auslegung und jede Validierung der Katalogversion, und die gelieferte Fassung einer ersetzten Auslieferungszeile kommt nur mit einer neuen Installation oder mit einem Katalogpaket zurück, das sie führt. Eine eigene Version „… (Import 1)“ gibt es für Bedarfstage, Parameter und Katalogwerte nach DIN 4708 nicht.

Einen Parameter nimmt das Programm nur an, wenn es seinen Schlüssel liest; ein unbekannter Schlüssel, eine abweichende Einheit und ein Wert außerhalb des zulässigen Bereichs sind benannt abgelehnt. Der Schalter Nur prüfen, nichts schreiben rechnet denselben Bericht, ohne etwas zu ändern: Die Spalte Ergebnis sagt dann, was ein Import täte – etwa „würde ersetzen“.

Typtage nach VDI 4655

Die Typtage nach VDI 4655 stehen derzeit nicht zur Verfügung: Die Überlagerung VDI-4655-Typtage nimmt kein Paket an, und der Weg Typtage VDI 4655 lässt sich nicht einschalten. Ein Projekt, das ihn gewählt hat, behält ihn, bis er ausgeschaltet wird. Die folgenden Absätze beschreiben den Weg für den Fall, dass die Typtage verfügbar sind.

Der Jahresgang eines Bereichs kann statt über die Monats-, Wochen- und Tagesfaktoren des Katalogs über Typtage nach VDI 4655 laufen: Jeder Kalendertag bekommt aus Jahreszeit, Tagart und Bewölkung einen Typtag, und daraus entsteht seine Tagesmenge. Die Auslegung – Wochenreihe, Bedarfstag und Summenlinie – bleibt davon unberührt.

Das Programm bringt keine Werte der Richtlinie mit. Der lizenzierte Anwender spielt sie aus einem eigenen Paket selbst ein; die eingespielten Werte bleiben in seiner Datenbank und gehen weder in die Auslieferung noch in einen Projekttransfer. Ein Projekt trägt allein die Wahl mit: ob es den Typtagweg rechnet und mit welcher Klimazone und Gebäudeart.

Ein Paket ist ein ZIP-Archiv oder ein Ordner mit sechs CSV-Dateien: die Typtage mit Code, Jahreszeit, Tagart und Bewölkung; die Klimazonen; die Zahl der Kalendertage je Zone, Gebäudeart und Typtag; die Faktoren der Tagesenergie; die Kennwerte des Verfahrens – Quelle, Wintergrenze und je Gebäudeart die Heizgrenze, dazu, sobald das Paket nach Bewölkung unterscheidet, die Schwelle des Bedeckungsgrads; wahlfrei dazu die Tagesgänge. Jede Datei trägt eine Kopfzeile mit den Spaltennamen, Trenner ist Semikolon oder Komma, Zahlen tragen einen Punkt; eine unbekannte Spalte ist ein Fehler. Jede Grenze des Verfahrens kommt aus dem Paket, nie aus dem Programm.

Der Anwender trägt die Werte aus seinem eigenen Exemplar der Richtlinie in die sechs Dateien ein – vollständige Kopfzeilen, je Datei die Fundstelle in der Richtlinie –, prüft sie über Paket wählen… und spielt sie mit Einspielen ein. Ein Paket mit leeren Werten lehnt die Prüfung ab und nennt Datei, Zeile und Spalte des ersten fehlenden Werts.

Sobald die Typtage verfügbar sind, öffnet sich die Überlagerung VDI-4655-Typtage aus dem Katalog Brauchwasser-Nutzungsarten über VDI-4655-Typtage… in der Fußleiste und aus dem Zapfprofil in der Stufe Experte. Sie zeigt den eingespielten Satz – Quelle, Ausgabe, Tag des Einspielens, die Klimazonen, die Gebäudearten, die Zahl der Typtage, das Zeitraster der Tagesgänge und die Zahl der Zeilen – oder den Vermerk, dass nichts eingespielt ist. Paket wählen… wählt ein Archiv oder eine Datei des Paketordners und prüft es sofort, ohne etwas zu schreiben: Der Bericht nennt entweder Datei, Zeile und Grund der Ablehnung oder, wenn das Paket taugt, was eingespielt würde, dazu die Hinweise. Einspielen schreibt das Paket; ein vorhandener Satz wird nach einer Rückfrage vollständig ersetzt, denn je Datenbank gibt es nur einen. Löschen entfernt den Satz nach einer Rückfrage; danach ist der Typtagweg nicht mehr verfügbar.

Gewählt wird der Weg im Zapfprofil: In der Stufe Experte steht in der Karte Stochastik · Jahresreihe der Schalter Typtage nach VDI 4655 mit den Auswahlfeldern Klimazone und Gebäudeart, die beide führen, was der eingespielte Satz hergibt. Solange die Typtage nicht zur Verfügung stehen, ist der Schalter gesperrt. Die Wahl gilt für das ganze Projekt und wird mit ihm gespeichert.

Steht der Schalter, bildet das Programm den Jahresgang aus dem Wetter der Klimaregion des Projekts:

  • Jahreszeit – aus dem Tagesmittel der Außentemperatur gegen die Heizgrenze der Gebäudeart und die Wintergrenze.
  • Tagart – Sonntag aus dem Kennzeichen „Wochenende oder Feiertag“ des Klimakalenders und an jedem Feiertag, auch am Samstag; ein gewöhnlicher Samstag bleibt Werktag.
  • Bewölkung – aus dem Tagesmittel des Bedeckungsgrads. Unterscheidet das Paket nach Bewölkung und führt die Klimareihe keinen Bedeckungsgrad, wird der Bereich mit Grund abgelehnt.

Die Jahresmenge bleibt erhalten: Negative Tagesmengen werden auf 0 gesetzt, danach werden die Tagesmengen auf die Jahresmenge gebracht; ein Hinweis nennt das. Führt das Paket zu den benutzten Typtagen Tagesgänge, tragen sie auch die Tagesform, sonst bleibt der Tagesgangsatz des Bereichs die Quelle. Die Ferienfenster eines Bereichs wirken auf dem Typtagweg nicht; auch das nennt ein Hinweis. Der Typtagweg gilt nur für Wohngrößen – Personen und Wohneinheiten –, jede andere Bezugsart wird mit Grund abgelehnt. Weicht die gerechnete Zahl der Kalendertage je Typtag von der eingespielten Tabelle ab, ist das ein Hinweis und kein Fehler: Das Wetter des Projekts und die Tabelle stammen aus verschiedenen Jahren.

Messdaten

Messdaten… in der Fußleiste des Zapfprofils öffnet die Überlagerung Messdaten. Sie führt die Messreihen, die diesem Projekt eingespielt sind, und spielt neue ein. Messreihen gehören zum Projekt: Sie reisen mit einer Projektkopie und einem Projektpaket und stehen in keiner Auslieferungsvorlage. Ohne gespeichertes Projekt gibt es die beiden schreibenden Knöpfe nicht; ihr Hinweis nennt den Grund.

Die Liste Eingespielte Messreihen führt je Reihe Bezeichnung, gemessene Größe, Auflösung, Beginn, Tage, Nullläufe, Quelle und den Tag des Einspielens. Ein Nulllauf ist eine gefüllte Lücke oder eine gemessene Stunde ohne Zapfung; welche von beiden, sagt die Ablage nicht. Ist nichts eingespielt, sagt es die Liste: Ohne Messreihe gibt es weder einen Vergleich noch eine Kalibrierung aus der Messung.

Datei einlesen

Datei wählen… nimmt eine CSV-Tabelle mit Kopfzeile: einen Zeitstempel oder Datum und Uhrzeit getrennt, dazu eine Wertspalte. Trenner ist Semikolon, Tabulator oder Komma, Zahlen tragen Punkt oder Komma. Fünf Eingaben beschreiben die Datei:

  • Bezeichnung – der Name der Reihe; leer gilt der Dateiname.
  • Quelle – woher die Werte stammen.
  • Gemessene Größe – Vorgabe ist aus der Kopfzeile; erst wenn der Kopf keine Einheit trägt, ist dieses Feld die Antwort. Wählbar sind Energie, Volumen und Leistung.
  • Höchster Anteil gefüllter Lücken – leer gilt die Vorgabe.
  • Zeitstempel – die Zeitrechnung der Reihe: Ortszeit mit Sommerzeit oder Normalzeit ohne Umstellung.

Die gewählte Datei wird sofort geprüft, ohne dass etwas geschrieben wird. Die Prüfung der Datei nennt entweder Datei, Zeile und Grund der Ablehnung oder, wenn die Datei taugt, was ein Einspielen ablegen würde: Bezeichnung, gemessene Größe, Auflösung, Beginn, Ende, Zeitschritte, Tage, gefüllte Lücken, Schalttage und Quelle. Darunter stehen die Hinweise: gefüllte Lücken, die beiden Sprünge der Sommerzeit und ein 29. Februar.

Nach der Dateiwahl öffnet der Dialog Messreihe einlesen – Format und Vorschau, wie beim Import einer Photovoltaik-Ganglinie. Statt eines Jahresbilds zeigt er eine Tagesansicht: den ersten vollständigen Tag der Datei, Stunde 0 bis 24, je Stunde die Summe der Zapfung in kWh oder m³ auf der Achse Zapfenergie [kWh] bzw. Zapfvolumen [m³]. Eine Reihe in Tageswerten zeigt stattdessen die Tagesmengen der ersten 31 Tage über der Achse Tag der Reihe. Die Kennzahlenzeile nennt die gelesenen Tage und den gezeigten Tag, etwa 30 Tage gelesen · gezeigt: 03.03.2025. Die Spaltenwahl im Dialog wirkt auf die Vorschautabelle und die Zeilenzählung; gelesen wird mit dem Messreihenleser der Prüfung.

Einspielen schreibt die Reihe; eine Reihe gleicher Bezeichnung desselben Projekts wird nach einer Rückfrage vollständig ersetzt. Löschen entfernt die gewählte Reihe nach einer Rückfrage. Beides wirkt sofort – es gibt nichts zu verwerfen. Beenden, ✕ und Esc schließen die Überlagerung.

Vergleich und Kalibrierung

In der Stufe Experte trägt der Reiter Kennzahlen die Gruppe Vergleich mit einer Messreihe. Sie hält die gerechnete Jahresreihe gegen eine eingespielte Messreihe des Projekts und bietet die Kalibrierung aus der Messung an. In der Stufe Einfach steht statt der Gruppe der Hinweis, ab welcher Stufe sie kommt; ohne eingespielte Messreihe nennt sie den Weg zu den Messdaten.

Vergleich rechnen

Messreihe wählt die Reihe, gegen die verglichen wird; Vergleich rechnen startet den Lauf. Er läuft nebenher, zeigt seinen Fortschritt und lässt sich abbrechen – der Arbeitsstand bleibt dabei erhalten. Gerechnet wird derselbe Weg wie im Lauf, deterministisch oder stochastisch, so wie es der Rechenweg der Jahresreihe sagt; eine stochastisch gerechnete Jahresreihe vermerkt die Tabelle.

Die Tabelle Vergleich mit der Messung nennt nur Verhältnisse und Anteile – keine gemessene Menge und keine gemessene Leistung:

  • Energie gemessen/gerechnet und die Abweichung der Energie, dazu die Zahl der Messtage und der Rechentage.
  • Messspitze / größte gerechnete Stunde und das Band der Dauerlinie, in dem die Messspitze erwartet wird: P95 bis P99,9 der gerechneten Dauerlinie. Grenzen und Mindestzahl werden als Parameter gepflegt. Daneben steht die Lage: im Band, über dem Band – dann unterschätzt die Rechnung die Spitze – oder unter dem Band.
  • Bewertet wird das Band ab zehn Einheiten der Anlage (die Summe der Bezugsmengen aller Bereiche). Bei einer kleineren Anlage misst ein Quantil der Dauerlinie nur die Ziehung einer einzelnen Stunde: Die Zeile Band der Dauerlinie zeigt dann gelb nicht bewertbar mit der Zahl der Einheiten und der Mindestzahl; die Grenzen stehen zur Anschauung daneben. Nicht bewertbar ist kein Fehler der Rechnung.
  • Streuung der Realisierungsspitzen – das 85. und das 95. Perzentil der Jahresspitzen der gezogenen Jahre, bezogen auf die größte gerechnete Stunde, mit der Zahl der Realisierungen und der Streubreite (oberes durch unteres Perzentil). Die beiden Perzentile sind eigene Parameter, unabhängig vom Band. Trägt die verglichene Reihe die Zirkulation, trägt sie auch jede Jahresspitze. Die Streuung steht als Zahl, wenn der Rechenweg der Jahresreihe stochastisch ist und genau ein Nutzungsbereich gezogene Jahre führt; bei mehreren solchen Bereichen zieht jeder Bereich seine Jahre für sich – die Streuung der Summe ist daraus nicht zu bilden, und es steht ein Strich mit diesem Grund.
  • das N-Skalierungsmaß der Gleichzeitigkeit mit der Zahl der Einheiten.
  • der Formabgleich – die größte mittlere Abweichung der Tagesform und je Tagtyp das Urteil im Rahmen oder über der Schwelle; die Schwelle wird als Parameter gepflegt.
  • die größte Abweichung der Monatsanteile samt dem Monat, in dem sie steht.

Was der Vergleich nicht entscheiden kann, steht als Strich mit dem Grund daneben – nie als Null. Die Hinweise des Vergleichs – ein Teiljahr der Messung, ein Schalttag, dass die Messung keine Feiertage kennt, ein fehlendes Ensemble, ein Ensemble in mehreren Bereichen – stehen in der Liste Hinweise der Bilanz unter der Vorschau.

Ändert danach eine Eingabe den Arbeitsstand, bleibt die Tabelle stehen und trägt den Vermerk, dass sie zu einem überholten Arbeitsstand gehört und neu zu rechnen ist; ein laufender Vergleich bricht ab.

Aus Messreihe kalibrieren

Aus Messreihe kalibrieren in der Karte Messwert setzt den Jahresmesswert des gewählten Bereichs aus der Reihe, die der Reiter Kennzahlen nennt – samt Einheit, Bilanzgrenze, Quelle und Zeitraum. Ein vorhandener Wert fällt dabei weg; die Rückfrage nennt Bereich und Reihe. Deckt die Reihe kein ganzes Jahr, wird sie über den Jahresgang der Rechnung auf ein Jahr hochgerechnet, und ein Hinweis nennt, dass ein so gebildeter Jahreswert nie ein gemessener Jahreswert ist. Geschrieben wird erst mit OK des Dialogs.

Vorschlag übernehmen

Vorschlag übernehmen… zeigt für einen Bereich mit einer Nutzungsart außerhalb des Wohnens den Kalibriervorschlag als Vorschau: die Vorlage und die Bezeichnung der Kopie, die entstehen würde, den Tagesbedarf, den Tagesbedarf je Einheit, die Zahl der vollständigen Messtage, die Wochenfaktoren Mo–So und die Tagesgänge je Tagtyp in Prozent. Gibt es für den Bereich keinen Vorschlag, nennt die Überlagerung den Grund.

Übernehmen fragt nach und legt danach eine eigene Nutzungsart an – eine Kopie der Vorlage mit den gemessenen Werten. Der Bereich rechnet danach mit ihr, die Vorlage bleibt unberührt. Ein Tagtyp, für den die Messung keinen vollständigen Tag hergibt, behält den Tagesgang der Vorlage.

Simulation

Steht der Rechenweg auf Zapfprofil, rechnet Simulation im Bedarfsprofil-Dialog die Bereiche des Arbeitsstands – auch vor dem Speichern und ohne markiertes Bestandsprofil; die Leiste trägt dann den Vermerk rechnet den Zapfprofilweg. Das Ergebnis zeigt die Brauchwassersäulen gestapelt aus Zapfung und Zirkulation und nennt die Zirkulation als eigenen Posten. Trägt ein Bereich 0 oder kann das Zapfprofil nicht gerechnet werden, steht der Grund als Hinweis über den Listen.

Thermische Desinfektion und Frischwassermodul. Die Speichertemperatur der Auslegung und die Zapftemperatur der Bereiche gehen in zwei Optionen der Simulation ein: Die thermische Desinfektion heizt das Speichervolumen von der Speichertemperatur auf ihre Zieltemperatur, und ein Frischwassermodul am Pufferspeicher braucht oben die höchste Zapftemperatur der Bereiche plus seine Grädigkeit. Ohne Zapfprofil gelten für beide 60 °C.

Einbindung in die Anlage

Was der Dialog erzeugt, ist ein Bedarf, keine Anlage. Die Summe der Bereiche – Zapfung und Zirkulation – geht als Brauchwasserkanal in die Simulation; gedeckt wird er wie jedes Brauchwasser von den Erzeugern, deren Wärmesenke ihn bedient, direkt über den Heizkreis oder über einen Pufferspeicher Brauchwasser bzw. Pufferspeicher Kombi (Heizung + Warmwasser) (Brauchwasser: Einbindung in die Anlage).

  • Die Anlagentopologie eines Bereichs – Speicher, Frischwasserstation, Durchfluss oder Wohnungsstation – wirkt nur auf die Auslegung; sie legt keinen Speicher im Projekt an und verbindet keinen Erzeuger.
  • Die Auslegung empfiehlt Speichervolumen und Ladeleistung; An Speicherauslegung übergeben… schließt den Dialog Bedarfsprofile – mit der Frage, ob Änderungen gespeichert werden sollen; Abbrechen lässt alles offen – und reicht die Eingaben an die Pufferspeicher-Auslegung im Programmfenster weiter, die das Volumen eines Pufferspeichers des Projekts vorschlägt und einen passenden Katalogspeicher zur Wahl stellt. Denselben Zugang bietet ① Konfiguration im Bereich Brauchwasser mit Pufferspeicher auslegen….
  • Die Speichertemperatur der Auslegung und die Zapftemperatur der Bereiche gehen in die thermische Desinfektion und in das Frischwassermodul des Pufferspeichers ein (siehe Thermische Desinfektion und Frischwassermodul).
  • Die Zirkulation bleibt in der Simulation eine eigene Teilreihe; sie wird von denselben Erzeugern und Speichern gedeckt wie die Zapfung und erscheint im Ergebnis als eigener Posten.
Prinzipbild: derselbe Tagesbedarf als Stundenmittel des Bestandsprofils und als eine Realisierung des Zapfprofils.

Beispiel

Ein Gebäude mit Wohnungen und einem Büro erhält zwei Bereiche: Bereich 1 Wohnen mit der Nutzungsart Wohnen, 20 Wohneinheiten, Niveau mittel, und Bereich 2 Büro mit der Nutzungsart Büro, 50 Beschäftigte, Niveau mittel. Anzeigen für zeigt die Summe beider Bereiche oder jeder Bereich für sich; die Liste nennt den Jahresbedarf je Bereich. Auslegung… fasst beide Bereiche zu einer Speichergruppe zusammen und empfiehlt etwa einen Speicher von 300 l bei 25 kW; OK übernimmt diesen Punkt in das Zapfprofil.

Siehe auch