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Programm Dokumentation/Gebäudeimport

Aus wiki.epos-plan.de
Version vom 10. Oktober 2026, 12:41 Uhr von Epos (Diskussion | Beiträge) (Sammel-Upload 10.10.2026 (#889))

Der Gebäudeimport übernimmt die Daten eines Gebäudes aus einer Gebäudedatei im Format gbXML oder IFC. Aus der Datei entsteht ein neuer Satz im Gebäudekatalog, den Sie vor dem Speichern im Katalogeditor sehen und ergänzen, und eine neue Zeile in der Gebäudeliste des Projekts. Welche Werte aus der Datei stammen, welche eine Vorgabe sind und welche leer bleiben, zeigt der Zuordnungsdialog Zeile für Zeile.

Aufruf

Im Dialog Eingabe der Gebäudedaten steht in der Leiste unter dem Katalog Gebäude in DB neben Gebäude in DB neu… der Knopf Importieren (gbXML, IFC)… (siehe Die Gebäude des Projekts). Er öffnet den Zuordnungsdialog Gebäude importieren über dem Dialog. Im Assistenten steht derselbe Knopf beim Schritt der Gebäude.

Dateiarten und Größe

Datei wählen… öffnet eine Dateiwahl für beide Formate; welches gilt, ergibt sich aus der Endung der Datei:

  • gbXML – Endung .xml oder .gbxml.
  • IFC – Endung .ifc (STEP-Text), .ifcxml oder .ifczip (gepackt). Gelesen werden die Schemastände IFC2X3, IFC4 und IFC4X3; eine Datei anderen Schemas lehnt der Dialog mit einer Meldung ab.
  • Projektdatei – Endung .sqproj. Sie lässt sich allein importieren (Import nur aus der Projektdatei) oder zu einer IFC-Datei dazuladen (Projektdatei dazuladen). Bis 250 MB unter Windows und bis 100 MB unter iOS.

Eine Datei mit anderer Endung lehnt der Dialog mit „Dateiart nicht unterstützt" ab und nennt die beiden Formate.

Die Größe prüft EPOS-Plan, bevor gelesen wird. Unter Windows sind es höchstens 25 MB für gbXML und 50 MB für IFC, unter iOS höchstens 25 MB bzw. 20 MB; bei .ifczip zählt die entpackte Größe. Die Grenzen stehen unter der Dateiwahl. Eine größere Datei wird nicht gelesen, der Dialog nennt ihre Größe und die Grenze. Während des Lesens zeigt der Dialog einen Fortschritt; Abbrechen neben dem Fortschritt oder Esc brechen das Lesen ab, ohne dass etwas übernommen wird.

Empfohlene Exporteinstellung

An der Dateiwahl für IFC steht ein leiser Hinweis: Empfohlene Exporteinstellung: IFC4 mit Basismengen und Raumgrenzen 2. Ebene. IFC2x3 (Coordination View 2.0) wird gelesen, dann aber ohne Stoffwerte und ohne Rückgabe der angereicherten Datei. Er steht bei der Quelle IFC und IFC + Projektdatei sowie ohne Quellenwahl, nicht bei gbXML und Nur Projektdatei (.sqproj). Der Grund:

  • Raumgrenzen der 2. Ebene und Basismengen machen die Flächen genauer, weil EPOS-Plan sie dann aus der Datei übernimmt. Fehlen sie, gilt der Körperweg: Flächen, Neigung und Ausrichtung kommen aus den Bauteilkörpern (Bauteile).
  • IFC2x3 liest EPOS-Plan, aber ohne Stoffwerte der Schichten; die Ersatzaufbauten ersetzen dann mehr Schichten, und der U-Wert wird nicht gegen die Schichten geprüft.
  • Die Rückgabe der angereicherten Datei (IFC-Datei des Architekten anreichern) braucht IFC4. Bietet das CAD-Programm keine Exportoption für Basismengen und Raumgrenzen, bleibt der Körperweg der Normalfall; das Ergebnis ist dann nicht falsch, sondern aus den Körpern berechnet.

Modellansicht (MVD)

Der Kopf des Dialogs zeigt unter Schema die Zeile Modellansicht (MVD): die Modellansicht, die der Kopf der IFC-Datei angibt (ViewDefinition), oder den Vermerk, dass die Datei keine angibt. Die Angabe ändert nichts am Lesen. Das Importprotokoll beginnt mit einer Hinweiszeile zur Modellansicht: Sie nennt die Angabe der Datei oder sagt, dass die Datei keine führt. Führt die Datei weder Raumgrenzen der 2. Ebene noch Basismengen, folgt eine weitere Hinweiszeile: Flächen kommen aus den Körpern, und sie nennt die empfohlene Exporteinstellung. Bei IFC2x3 nennt sie zusätzlich die nicht gelesenen Stoffwerte und die Rückgabe, die IFC4 braucht.

Der Zuordnungsdialog

Der Dialog Gebäude importieren führt von oben nach unten durch die Übernahme: Baualtersklasse, Datei, Quelle, Räume, Zuordnung, Zonen, Bauteile – bei mehreren Zonen mit den Flächen je Zone –, Grundriss, Baustoffe und Meldungen. OK übernimmt, Abbrechen, das Kreuz und Esc schließen ohne Übernahme.

Baualtersklasse zuerst

Das erste Feld ist die Baualtersklasse – ein Bauzeitraum von bis 1859 (A) bis ab 2021 (M), dieselbe Einteilung wie im Gebäudekatalog (siehe Baualtersklasse und Energiestandard). Sie liefert die Vorgaben für das, was eine Gebäudedatei meist nicht enthält: die U-Werte der Bauteile, den g-Wert der Fenster und die Wärmebrückenkoeffizienten. Die Vorgabe einer Klasse ist der Median der Sätze dieser Klasse im Gebäudekatalog; der Kurztext an der Spalte Vorgabe nennt Klasse und Zahl der Sätze. Hat eine Klasse keinen Katalogsatz, gilt für U-Werte und g-Wert ein freier Wert nach Stein, B.; Loga, T. (2025), Institut Wohnen und Umwelt, Tabelle 28 (Lizenz CC BY 4.0): Die Herkunft heißt dann Vorgabe (freier Wert), der Kurztext nennt die Quelle, und die Wärmebrückenkoeffizienten bleiben leer.

Das Baujahr führt. Nennt die Datei ein Baujahr, bestimmt EPOS-Plan die Klasse daraus; sie steht in der Klappliste, die Klappliste ist gesperrt, und der Beleg der Zeile nennt das Baujahr. Ohne Baujahr wählen Sie die Klasse, am besten vor der Datei. Ein späterer Wechsel ordnet neu zu; Werte, die Sie von Hand eingetragen haben, und gesetzte oder entfernte Haken bleiben dabei stehen.

Wohngebäude oder Nichtwohngebäude. Die Verwendung des neuen Gebäudes leitet EPOS-Plan aus der Datei ab: zuerst aus der Gebäudeart, die die Datei nennt (etwa Office oder SingleFamily), sonst aus den Nutzungen der Zonen und Räume – die Mehrheit der Fläche mit erkannter Nutzung entscheidet. Ohne Anhaltspunkt bleibt es beim Wohngebäude. Die Meldungen nennen das Ergebnis und woraus es folgt; im Gebäudeeditor können Sie die Verwendung ändern.

Der Hinweis unter der Klappliste nennt, wie viele der Werte, die eine Klasse vorgibt, die Klasse für diese Datei tatsächlich füllt und wie viele die Datei selbst trägt. Liefert die Datei alle U-Werte und den g-Wert, bleiben der Klasse nur die Wärmebrückenkoeffizienten; ein Wechsel der Klasse ändert dann wenig.

Quelle

Das Auswahlfeld Quelle legt fest, was gelesen wird: IFC, gbXML, IFC + Projektdatei und Nur Projektdatei (.sqproj); Alle Formate (nach Dateiendung) entscheidet nach der Endung der gewählten Datei. Die Wahl bestimmt die Dateiwahl: Bei IFC + Projektdatei fragt der Dialog nach der IFC-Datei und danach nach der Projektdatei, bei Nur Projektdatei (.sqproj) nur nach der Projektdatei. Nach dem Lesen nennt der Abschnitt Quelle Datei, Format, Schema, Größe und Zonenregel. Die Zonenregel sagt, wie die Räume zu Zonen zusammengefasst werden: zu einer Zone je Gebäude oder zu mehreren Zonen, etwa je Geschoss (siehe Mehrere Zonen). Die Summen der Zuordnung umfassen in jedem Fall alle beheizten Räume des Gebäudes.

Stammt ein Gebäude des offenen Projekts schon aus derselben Datei, steht unter der Quelle ein leiser Hinweis mit dem Namen dieses Gebäudes und dem Zeitpunkt des Imports. Als dieselbe Datei gilt eine Datei mit gleichem Inhalt, unabhängig von ihrem Namen. Der Import bleibt trotzdem möglich.

Enthält die Datei mehrere Gebäude, wählen Sie unter Gebäude der Datei eines aus; je Import wird ein Gebäude übernommen. Der Name des neuen Gebäudes ist mit dem Namen aus der Datei vorbelegt, ohne einen solchen mit dem Dateinamen ohne Endung. Trägt das Gebäude einer IFC-Datei nur einen Platzhalter – „Gebäude“, „Gebaeude“, „Building“, „Default Building“ oder „Haus“ –, ist ebenfalls der Dateiname vorbelegt, und das Protokoll nennt den Platzhalter. Unter diesem Namen entsteht der Katalogsatz; ein Name, den der Gebäudekatalog schon führt, hält den Dialog beim OK mit einer Meldung offen.

Heizsollwert aus der Raumtemperatur. Als Heizsollwert gilt die Vorgabe (Normtemperatur: 20 °C am Tag, 18 °C in der Nacht) oder Ihre Eingabe; der Name einer Zone wie „15 °C – Verkehr, Lager“ ist nur ein Name. Führt die Datei je Raum eine Raumtemperatur, aber keinen Heizsollwert, steht unter dem Namen der Schalter Raumtemperatur der Datei als Heizsollwert übernehmen – er ist aus. Schalten Sie ihn ein, wird der Heizsollwert am Tag das flächengewichtete Mittel der Raumtemperaturen der beheizten Räume, auf 0,1 °C gerundet; Räume ohne Temperatur bleiben außen vor, der Beleg nennt die Zahl der Räume und die Spanne der Temperaturen. Mit mehreren Zonen bekommt jede beheizte Zone so ihren eigenen Tagsollwert aus ihren Räumen, sichtbar in der Spalte Heizsollwert Tag des Zonenbaums; die übrigen Sollwerte erbt sie vom Gebäude. Liegen die gemittelten Temperaturen mehr als 2 K auseinander, weist das Protokoll darauf hin. Der Wert bleibt in der Zuordnung und im Editor änderbar.

Räume

Die Liste Räume zeigt jeden Raum des Gebäudes mit Fläche, dem Haken Beheizt und dem Grund dafür: die Zustandsangabe der Datei – bei manchen CAD-Programmen die Beheizungsart je Raum, beheizt oder unbeheizt; bei „getrennt beheizt" entscheidet die Raumtemperatur der Datei: über 12 °C gilt der Raum als beheizt, sonst als unbeheizt, und das Protokoll nennt Raum und Temperatur; als Heizsollwert gilt sie nur, wenn Sie es wünschen (siehe Heizsollwert aus der Raumtemperatur); fehlt sie, gelten die übrigen Gründe –, ein Raumname, der auf einen unbeheizten Raum deutet (etwa Keller, Garage oder Dachboden), oder „keine Angabe – als beheizt angenommen". Unter einer Zone je Gebäude bilden nur die beheizten Räume die Zone; unter einer Regel mit mehreren Zonen fasst jede Zone nur Räume gleichen Zustands, und unbeheizte Räume bilden eigene, unbeheizte Zonen. Stellen Sie einen Haken um, ordnet der Dialog neu zu – die Zuordnung und die Bauteile; der Grund heißt dann „vom Anwender umgestellt".

Zuordnung

Die Tabelle Zuordnung hat je Feld des Gebäudeeditors eine Zeile, geordnet nach Gruppen – Kenngrößen, Außenwand, Fenster, Dach, Grundfläche, Sonstige Flächen, Wärmebrücken, Lüftung und Sollwerte. Jede Zeile zeigt:

  • Wert und Einheit – die Zahl, die übernommen wird. Ein Zahlenfeld lässt sich ändern.
  • Beleg – woraus der Wert stammt, etwa „Summe aus 3 beheizten Räumen" oder das flächengewichtete Mittel der U-Werte mehrerer Bauteile.
  • Vorgabe – der Wert, der ohne Zahl aus der Datei gilt: der Wert der Baualtersklasse, auch wenn die Datei eine eigene Zahl liefert, oder eine feste Vorgabe von EPOS-Plan (siehe Was nicht aus der Datei kommt).
  • Herkunft – siehe unten.
  • Übernehmen – der Haken. Ohne Haken bleibt das Feld des neuen Gebäudes so, wie der Editor es für ein neues Gebäude vorsieht.

Die Zeile Baujahr in den Kenngrößen trägt die Jahreszahl des Gebäudes. Eine IFC-Datei liefert sie aus der Angabe zum Baujahr des Gebäudes (Pset_BuildingCommon.YearOfConstruction); fehlt diese, aus einer gleichnamigen Angabe in einem anderen Eigenschaftssatz (auch mit angehängter Einheit wie YearOfConstruction (Datum)) oder aus Constructed, und das Protokoll nennt Satz und Angabe. Gelesen wird die erste vierstellige Jahreszahl von 1500 bis 2100, der Beleg zeigt den gelesenen Text, etwa „gelesen aus „ca. 1965““. Führt eine IFC-Datei kein Baujahr, nennt aber ihr Dateiname genau ein Jahr (eine vierstellige Zahl von 1500 bis 2100), weist das Protokoll darauf hin; übernommen wird das Jahr nicht, denn ein Dateiname nennt oft das Planungsjahr. Nennt der Dateiname ein anderes Jahr als die Datei, weist das Protokoll auf den Widerspruch hin; es gilt das Baujahr der Datei. Eine gbXML-Datei führt kein Baujahr; die Zeile bleibt leer. Das Baujahr landet im gleichnamigen Feld des Katalogeditors und ändert keine Vorgabe.

Die Zeile Innenflächenfaktor in den Kenngrößen trägt die Fläche der inneren Trennflächen – Innenwände und Decken zwischen beheizten Räumen, jede mit beiden Seiten – geteilt durch die Nutzfläche; das Gebäudemodell rechnet damit die Speicherfläche im Inneren. Liegt der Wert außerhalb von 1 bis 5, ist die Zeile gelb: Dann fehlt der Datei vermutlich ein Teil der Innenbauteile, oder sie zählt Flächen mehrfach. Führt eine IFC-Datei keine Raumgrenzen, kommen die Innenflächen aus den Raumbezügen der Bauteile: Eine Innenwand, auf die zwei bis vier Räume desselben Geschosses verweisen, zählt mit beiden Seiten, eine Decke zwischen beheizten Räumen zweier Geschosse ebenso, eine Innenwand ohne Nachbarraum mit einer Seite; das Protokoll nennt Zahl und Fläche dieser einseitigen Wände. Führt die Datei keine Innenflächen, bleibt die Zeile leer, und es gilt die Vorgabe 2,5. Der Wert landet im gleichnamigen Feld des Katalogeditors (Gruppe Modellparameter (VDI 6007)).

Eine gelb markierte Zeile verdient einen Blick, etwa bei fehlender Geometrie, einem unbekannten Nachbarraum oder einem Fenster ohne Himmelsrichtung. Eine rot markierte Zeile ist fehlerhaft – etwa eine Wandfläche, die nach Abzug der Fenster und Außentüren negativ würde – und sperrt die Übernahme, solange ihr Haken gesetzt ist. Die gesamte Fensterfläche ist die Summe der vier Himmelsrichtungen; sie wird angezeigt, aber nicht eigens übernommen.

Herkunft je Feld

Die Spalte Herkunft sagt für jedes Feld, woher sein Wert kommt:

  • gbXML-Datei bzw. IFC-Datei – gelesen aus der Datei.
  • Vorgabe – aus der gewählten Baualtersklasse oder eine feste Vorgabe von EPOS-Plan, weil die Datei keinen Wert liefert; der Beleg nennt die Quelle der Zahl.
  • Manuell – von Ihnen im Dialog eingetragen. Ein eingetragener Wert setzt den Haken; Beleg und Markierung der Zeile entfallen.
  • Leer – weder die Datei noch die Klasse liefert einen Wert.

Die Herkunft je Feld gilt für diesen Dialog. Im Projekt merkt sich EPOS-Plan die Datei, aus der ein Gebäude stammt (siehe Herkunft im Projekt).

Was nicht aus der Datei kommt

Was der Katalogeditor für jedes neue Gebäude verlangt, die Datei aber nicht liefert, steht als Vorgabe in der Zuordnung – mit Haken, und der Beleg nennt die Quelle der Zahl:

  • Luftwechselrate – immer 0,7 1/h, die Summe der Vorgaben für Infiltration (0,3 1/h) und Nutzerlüftung (0,4 1/h). Das Gebäudemodell rechnet mit Infiltration und Nutzerlüftung, solange eines der beiden Felder gefüllt ist; der Beleg nennt den Luftwechsel, mit dem gerechnet wird.
  • Fläche je Nutzer – aus den Personenzahlen, wenn die Datei sie für jeden beheizten Raum nennt; sonst 35 m², der Wert, mit dem EPOS-Plan ein Gebäude ohne diese Angabe speichert.
  • Innere Gewinne – 5 W je m² Nutzfläche, für jede Gebäudeart gleich; bei 120 m² also 600 W. Ohne Nutzfläche bleibt es bei 0 W wie bei einem neuen Gebäude. Eine Datei nennt Auslegungsleistungen für Beleuchtung und Geräte, die zu Zeitplänen gehören; ihre Summe steht nur als Vorschlag im Beleg. Ändern Sie in der Zuordnung die Nutzfläche, folgen die inneren Gewinne ihr, solange Sie sie nicht selbst eingetragen haben.
  • Soll am Tag – 20 °C, wenn die Datei keine einheitliche Heiz-Solltemperatur nennt.
  • Heizsollwert in der Nacht – 18 °C, höchstens aber das Soll am Tag; der Beleg nennt es, wenn das Soll am Tag darunter liegt. Ändern Sie das Soll am Tag, folgt der Nachtwert, solange Sie ihn nicht selbst eingetragen haben.
  • Nachtabsenkung von … bis – 22 bis 6 Uhr, übernommen als eingetragene Stunden (siehe Nachtzeit; im Katalogeditor das Nachtfenster der Heizspalte).

Jede dieser Vorgaben lässt sich in der Spalte Wert ändern – die Herkunft wird dann manuell – und später im Katalogeditor.

Der Import setzt damit Felder der Matrix im Reiter Konditionierung des Katalogeditors: Tag und Nacht der Heizspalte, das Nachtfenster, Infiltration und Nutzerlüftung der Lüftungsspalte und die inneren Gewinne. Einen Kalender legt der Import nicht an. Er entsteht im Katalogeditor auf Knopfdruck mit Kalender anlegen aus den Zellen der Matrix oder durch die Übernahme einer Vorlage je Größe; Wochenende, Ferien, Saison und die Kühlspalte bleiben leer, bis Sie sie dort eintragen (siehe Gebäude: Reiter „Konditionierung").

Für U-Werte, g-Wert und Wärmebrückenkoeffizienten gibt es Vorgaben nur aus der Baualtersklasse; ohne Klasse bleiben diese Zeilen leer, wenn die Datei keinen Wert liefert. Weiter gilt:

  • Wärmebrücken – die Verlustkoeffizienten ψ sind die Vorgabe der Baualtersklasse; die Anschlusslängen bleiben leer, weil eine Gebäudedatei sie nicht als solche führt. Tragen Sie die Längen im Katalogeditor ein, wenn der Wärmebrückenzuschlag gerechnet werden soll.
  • Bauart – wo die Datei Schichtaufbauten mit Stoffwerten führt, leitet EPOS-Plan sie aus den raumseitigen Schichten der Bauteile ab; sonst gilt die Bauart eines neuen Gebäudes. Der Editor bildet daraus die Speicherfähigkeit wie bei jedem neuen Gebäude.
  • Luftwechsel – übernommen wird nur die Infiltration, und nur, wenn die Datei sie für jeden beheizten Raum nennt; die Nutzerlüftung bleibt dann leer und rechnet mit ihrer Vorgabe. Nennt die Datei keinen Luftwechsel, stehen beide auf ihrer Vorgabe.
  • Soll am Tag – übernommen, wenn die Datei für alle beheizten Räume dieselbe Heiz-Solltemperatur nennt; sonst gilt die Vorgabe 20 °C.

Bauteile (echte Hülle)

Der Abschnitt Bauteile (echte Hülle) zeigt, wie das Gebäude mit seinen eigenen Bauteilen ins Projekt kommt, statt nur mit den Summen der Zuordnung: als eine Zone aus den beheizten Räumen, mit je einer Zeile für jede Wand, jedes Dach, jeden Boden, jedes Fenster und jede Tür der Datei (siehe Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen).

  • Als Zone mit Bauteilen übernehmen – der Schalter. Er steht auf ein, wenn sich aus der Datei eine Zone bilden lässt. Lässt sie sich nicht bilden – etwa weil einem Bauteil ohne Baualtersklasse der U-Wert fehlt oder eine Wand an der Außenluft keine Himmelsrichtung trägt –, steht er auf aus und ist gesperrt; daneben steht der Grund. Mit Schalter bekommt das Gebäude im Projekt die Zone mit diesen Bauteilen und rechnet mit ihnen; ohne Schalter trägt es nur die Summen der Zuordnung. Die Summenfelder des Katalogsatzes stehen in beiden Fällen.
  • Die Kopfzeile nennt die Zone mit Nutzfläche und die Zahl der Bauteile und Schichtaufbauten.
  • Die Liste zeigt je Bauteil den Namen aus der Datei, die Art, die Fläche, den U-Wert, den Azimut (0° = Nord), die Neigung, die Randbedingung und die Herkunft. Wände tragen ihre Fläche ohne Fenster und Türen; jede Öffnung ist eine eigene Zeile. Führt die Datei zu einer Konstruktion alle Stoffwerte (Dicke, Wärmeleitfähigkeit, Dichte und Wärmekapazität je Schicht), steht beim U-Wert „aus Schichten": Das Bauteil bekommt einen Schichtaufbau, und der U-Wert folgt aus ihm. Fehlende Stoffwerte ergänzt der zugeordnete Baustoff (siehe Baustoffe). Nennt die Datei dazu einen eigenen U-Wert, der um mehr als 5 % abweicht, sagt es eine Meldung. Ohne vollständige Stoffwerte gilt der U-Wert der Datei, sonst die Vorgabe der Baualtersklasse. Über der Liste sucht ein Feld über alle Spalten, auch mit den Platzhaltern * und ?, und daneben steht, wie viele Bauteile übrig bleiben; jeder Spaltenkopf trägt den Sortierpfeil und einen Trichter, mit dem Sie die Liste auf einen Wert oder einen Bereich einengen – wie in der Liste Flächen je Zone.
  • Fläche aus dem Bauteilkörper – liefert die IFC-Datei für ein Bauteil keine Mengen, ermittelt EPOS-Plan Fläche, Neigung und Ausrichtung aus dem Bauteilkörper. Mengensätze der Datei gehen vor; weichen Körper und Mengensatz um mehr als 2 % voneinander ab, fasst das Protokoll das je Bauteilart in einer Zeile zusammen (Anzahl, Median, größte Abweichung); einzeln genannt wird ein Bauteil erst ab 25 %. Ein Bauteil, das die Datei in mehrere Teile gliedert, wird als Ganzes verglichen.
  • Öffnungen – Fenster, Türen und Durchbrüche werden von der Wand- bzw. Dachfläche abgezogen, wenn die Datei keine Nettofläche nennt. Nischen werden nicht abgezogen. Öffnungen, die der Körper schon ausspart, werden nur einmal abgezogen. Fenster übernehmen Neigung und Ausrichtung ihrer Wand.
  • Bauteilflächen je Raum aus den Körpern – führt eine IFC-Datei keine Raumgrenzen, aber die Körper ihrer Räume, trägt jede Wand- und Dachfläche eines Raums eine Zeile je Richtung: eine gegliederte Wand oder mehrere Dachflächen ergeben mehrere Zeilen (Richtungen innerhalb von 5° gelten als eine). Ein Fenster oder eine Tür über zwei Räume wird nach der Überdeckung auf beide Räume geteilt; Anteile unter 2 % entfallen. Steht ein Gebäude am Hang, teilt EPOS-Plan Wände an der Geländehöhe (Eigenschaft ElevationOfTerrain des Gebäudes, sonst Höhe 0) in einen Teil am Erdreich und einen Teil an der Außenluft; Fenster über dem Gelände zählen zur Außenluft. Raumgrenzen der Datei gehen immer vor.
  • Flächen gegen einen unbeheizten oder unbekannten Raum tragen die Randbedingung unbeheizter Raum; das Gebäudemodell rechnet dort mit der Kellertemperatur des Gebäudes.
  • Eine Vorhangfassade rechnet wie ein Fenster mit Sonneneintrag. U-Wert und g-Wert kommen aus der Datei, wo sie welche führt; sonst gilt der Fenster-U-Wert der Baualtersklasse, und g-Wert, Rahmenanteil und Verschattung sind die des Gebäudes. In den Summenfeldern steht sie unter Sonstige Flächen.
  • Die Zeile zur inneren Masse sagt, wie die Innenwände und Decken zwischen beheizten Räumen eingehen. Tragen alle eine Fläche und vollständige Stoffwerte und liegt ihre Fläche beider Seiten zwischen dem Einfachen und dem Fünffachen der Nutzfläche, kommen sie als Innenbauteile in die Zone, je Seite eine Zeile. Sonst gilt der gemessene Innenflächenfaktor, und die Speichermasse folgt der Bauart; ohne Innenflächen die Vorgabe 2,5.
  • Darunter stehen die Meldungen zu den Bauteilen.

  • Farbmodus Aufbau – neben Zonen und Randbedingung färbt der dritte Knopf der Gebäudeansicht jedes Bauteil nach der Vollständigkeit seiner Beschreibung: A (grün) – echter Aufbau mit Schichten; B (gelb) – nur der U-Wert der Datei, der Aufbau ist ein Ersatzaufbau; C (orange) – weder Aufbau noch U-Wert; transparent (blaugrau) – Fenster und Türen; ohne Bauteil (hellgrau). Die Legende nennt je Stufe die Zahl der Bauteile und ihre Fläche, außen und innen getrennt; ein Schalter je Stufe blendet sie aus. In der 3D-Ansicht färben sich die Raumflächen nach dem Bauteil, zu dem jedes Dreieck gehört, im Grundriss die Kanten.

  • Bauteilsteckbrief – ein Klick auf einen Bauteilkörper, eine Raumfläche oder eine Kante im Grundriss öffnet neben dem Bild (bei schmalen Fenstern darunter) den Steckbrief des Bauteils; er steht auch in Importdatei erneut lesen. Der Kopf nennt die Stufe, Fläche, Azimut, Neigung und Randbedingung. Es folgt der U-Wert mit seiner Herkunft – Datei, Schichten, Vorgabe, Projektdatei, Katalog oder Manuell – mit einem Hinweis, wenn der U-Wert der Schichten um mehr als 10 % vom U-Wert der Datei abweicht, dazu der Wärmedurchlasswiderstand R₁, die Wärmekapazität C₁ und die Summe aus Dicke, Dichte und spezifischer Wärmekapazität. Die Schichtliste nennt je Schicht ihre Herkunft; Schichten, die nicht in die Rechnung eingehen, stehen am Ende ausgegraut mit dem Grund. Bei einem Ersatzaufbau stehen Typ und Dämmdicke, bei einem Fenster U-Wert, g-Wert und Rahmenanteil, bei einem Aufbau aus der Projektdatei der Rang (siehe Aufbauten der Projektdatei). Der Steckbrief zeigt nur an und schreibt nichts.

  • Liste Bauteilaufbauten – sie fasst je Aufbau zusammen: Stufe, Art, Zahl und Fläche der Bauteile, U-Wert der Datei, U-Wert aus den Schichten, die flächenbezogene wirksame Wärmekapazität, was dem Aufbau fehlt, den Typaufbau und den Rang bzw. die Herkunft. Der Filter Nur Stufe B und C zeigt nur die Aufbauten, die nicht vollständig beschrieben sind; ein Sprung führt zur zugehörigen Zeile der Baustoffe. Bei einem Ersatzaufbau wählen Sie den Typaufbau je Zeile selbst; die Wahl wirkt nur auf Ersatzaufbauten, nie auf echte Aufbauten, und der U-Wert der Datei bleibt erhalten.

  • Aufbauten der Projektdatei – ist eine Projektdatei geladen, die die Bauteiltabellen führt, übernimmt EPOS-Plan Aufbau und Baustoffwerte daraus. Die Bauteile werden über die Kennung der Datei (Eigenschaft GUID), hilfsweise über die GlobalId zugeordnet; eine mehrdeutige Kennung wird nicht geraten. Es gilt die Rangfolge: 1 – der Aufbau der Projektdatei, wenn sein U-Wert auf 1 % mit dem der IFC-Datei übereinstimmt; 2 – der Katalogaufbau der Projektdatei mit dem U-Wert der IFC-Datei (bei mehreren Aufbauten entscheidet das gleiche U-Wert, sonst wird nicht geraten); 3 – die Schichten der IFC-Datei; 4 – ein Ersatzaufbau. Weichen die Aufbauten voneinander ab, gilt der Stand der IFC-Datei, und die Abweichung steht als Meldung; gehören beide Dateien erkennbar zu verschiedenen Projektständen, fragt der Dialog, welche Aufbauten gelten (Welche Aufbauten gelten?). Die Baustoffe kommen als Projektkopie mit der Quelle Projektdatei ins Projekt.

Jede Neuzuordnung – eine andere Baualtersklasse, ein umgestellter Raum, ein anderes Gebäude der Datei, ein anderer Baustoff – bildet die Bauteile neu. Ihre Wahl am Schalter bleibt stehen, bis Sie eine andere Datei oder ein anderes Gebäude wählen.

Mehrere Zonen

Ein Gebäude lässt sich mit mehreren Zonen übernehmen, etwa mit einer Zone je Geschoss. Welche Räume eine Zone bilden, legt die Zonenregel fest; das Gebäude rechnet danach Zone für Zone im Mehrzonenmodell, mit den Trennflächen zwischen den Zonen.

  • Zonenregel – die Klappliste bietet nur die Regeln, die für das Gebäude der Datei gelten. Für IFC: Z1 – eine Zone je Zone der Datei, Z2 – eine Zone je Klassifikation, Z3 – eine Zone je Nutzung (Raumname ohne angehängte Nummer), Z4 – eine Zone je Geschoss, Z6 – nach Raumtemperatur und Nutzung und Z5 – eine Zone je Gebäude. Für gbXML: X1 – eine Zone je Zone der Datei (wenn die Datei weniger Zonen als Räume führt), X2 – eine Zone je Geschoss, X3 – eine Zone je Raum und X4 – eine Zone je Gebäude. Z1 bis Z3 brauchen die Raumgrenzen der Datei.
  • Z6 – nach Raumtemperatur und Nutzung – fasst die Räume des ganzen Gebäudes, über alle Geschosse, nach Beheizung und der auf ganze Grad gerundeten Raumtemperatur zusammen: den Heizsollwert des Raums, sonst die Raumtemperatur, die die Datei je Raum führt. Die Nutzung – aus dem Raumtyp der Datei, sonst aus dem Raumnamen, etwa Büro, Wohnen, Verkehr, Sanitär oder Lager – benennt die Zone („20 °C – Büro, Sanitär“) – der Name trägt keinen Sollwert –, und ein Raum ohne Temperatur kommt zu der Zone gleicher Beheizung, in der seine Nutzung schon vorkommt; sonst bildet er eine Zone „ohne Sollwert“. Z6 lässt sich auch ohne Raumgrenzen wählen; eine Warnung sagt dann, dass die Zonen ohne Trennflächen gegeneinander bleiben. Eine zu kleine Zone ohne gemeinsame Fläche mit einer anderen kommt zu der Zone mit der nächstliegenden Temperatur.
  • Vorbelegung – bei IFC Z4, wenn mehr als ein Geschoss Räume trägt und die Datei Raumgrenzen führt oder – ohne sie – Trenndecken alle beheizten Geschosse verbinden, sonst Z5; bei gbXML X1, sonst X2, sonst X4. Ohne Raumgrenzen lässt sich Z4 trotzdem wählen; eine Warnung sagt dann, dass die Geschosszonen ohne Trennflächen gegeneinander bleiben.
  • Trennflächen aus Raumkörpern – führt eine IFC-Datei keine Raumgrenzen, aber die Körper ihrer Räume, sind zwei Räume Nachbarn, wo sich ihre Körper mit gegenüberliegenden Flächen im Abstand einer Wand- oder Deckendicke berühren: Die gemeinsame Fläche wird Trennwand oder Trenndecke zwischen ihren Zonen, mit U-Wert und Aufbau des Bauteils, auf das beide Räume verweisen, und der Herkunft IFC-Datei (Körper); Raumgrenzen der Datei gehen vor, die Raumbezüge der folgenden Regel bleiben Rückfall.
  • Trenndecken ohne Raumgrenzen – manche CAD-Programme geben statt der Raumgrenzen je Raum die angrenzenden Bauteile aus (IfcRelReferencedInSpatialStructure). Verweisen Räume zweier Geschosse auf dieselbe Decke, trennt sie diese Geschosse; ihre Fläche kommt aus den Mengen der Decke, je Geschosspaar, und das Protokoll nennt die Geschosspaare. Verweist die Datei nur auf einen Teil der Decke – ist die Fläche der Decke kleiner als die beheizte Grundfläche des kleineren der beiden Geschosse –, gilt diese Grundfläche aus den Raumflächen als Fläche der Trenndecke; U-Wert und Aufbau bleiben die der Decke, und das Protokoll nennt beide Flächen. Erklärt die Datei die Decke als Grenze zu einem unbeheizten Raum, liegen aber auf beiden Seiten beheizte Räume, gilt die Erklärung der Datei: Die Decke bleibt Teil der Hülle, und eine Warnung rät, die Beheizung des Raums zu prüfen. Grenzt eine Decke nur an unbeheizte Räume eines Geschosses, das auch beheizte Räume hat, verbindet sie dessen beheizte Räume nicht. Eine Platte, die die Datei ohne U-Wert (0) und ohne Schichtaufbau führt – etwa eine Bodenöffnung –, trennt keine Geschosse. Eine unbeheizte Zone, die weder Hülle noch Trennfläche hat, entfällt; ihre Räume bleiben außerhalb der Zonen, und das Protokoll nennt sie. Raumgrenzen führt eine Datei, wenn das CAD-Programm beim IFC-Export die Raumbegrenzungen der 2. Ebene mit ausgibt. Eine Regel mit einer Zone führt auf den Weg mit einer Zone.
  • Die Bilanz über der Liste nennt die Zahl der Zonen, die beheizte Fläche, das beheizte Volumen, die Summe der Außenflächen und die Summe der Trennflächen; ein Banner darüber zeigt die schwerste Meldung.
  • Mindestgröße – eine Zone, die kleiner ist als 2 m² oder 2 % der Gebäudefläche (der größere Wert gilt), geht an die Nachbarzone gleichen Zustands mit der größten gemeinsamen Trennfläche; ihr Hinweis lautet dann „zugeschlagen: …“. Ohne solchen Nachbarn bleibt sie stehen und trägt den Hinweis „unter der Mindestgröße“.
  • Höchstens 50 Zonen – ergibt eine Regel mehr Zonen, warnt der Dialog und bietet den Knopf Gröbere Regel übernehmen: …; mit mehr als 50 Zonen lässt sich das Gebäude nicht als Zonen übernehmen.
  • Als Zonen mit Bauteilen übernehmen – der Schalter. Mit Haken kommt das Gebäude mit diesen Zonen, ihren Bauteilen und den Trennflächen zwischen ihnen in die Projektliste; ohne Haken trägt es nur die Summen der Zuordnung.
  • Der Abschnitt Zonen zeigt die Zonen als Baum; wie Sie ihn bearbeiten, steht unter Zonen zuordnen.
  • Die Liste Flächen je Zone zeigt jedes Bauteil der Zonen mit Zone, Art, Fläche, Azimut, Neigung, Randbedingung, Nachbarzone, U-Wert, Aufbau, Herkunft und der Spalte Befund. Eine Fläche zwischen zwei Zonen ist eine Trennfläche und nennt die Nachbarzone; ihr Gegenstück findet der Import über die Angabe der Datei oder über die Lage. Eine Fläche ohne Gegenstück rechnet gegen einen unbeheizten Raum. Fenster und Türen gehören zur Zone ihrer Wand. Drei Filter über der Liste schränken die Anzeige ein: Nur Flächen mit Befund (die Spalte Befund nennt etwas), Nur Flächen ohne Nachbarfläche (Trennfläche ohne Gegenstück in der Nachbarzone) und Nur Flächen ohne U-Wert und Aufbau. Mehrere Filter gelten zusammen („und“); sie wirken nur auf die Anzeige, gespeichert wird immer alles.

Grundriss. Unter dem Zonenbaum zeigt der Grundriss je Geschoss die Räume als Flächen, Nord oben, jede Zone in eigener Farbe, Räume ohne Zone grau; im Raum stehen Name und Fläche. Die Geschosse wählen Sie über ihre Reiter; die Legende Zonen im Grundriss nennt die Zonen und ob sie aus Raumgrenzen oder von Hand gebildet sind. Räume ohne Raumgrenzen stehen als Rechtecke aus Fläche und Seitenverhältnis; Form und Lage sind dann nur angenommen, der Rand ist gestrichelt, und das Geschoss trägt den Zusatz schematisch. Ab der elften Zone wiederholen sich die Farben. Die Ansicht Körper neben Grundriss zeigt das Gebäude räumlich: Polygone extrudiert in der Farbe ihrer Zone, je bekanntem Bauteil eine Platte, schematische Räume durchscheinend und gestrichelt, dazu Raster und Nordpfeil. Mit der Maus oder dem Finger drehen Sie das Bild; bei mehreren Zonen wählt ein Klick auf einen Raum seine Zone. Am Bild steht schematisch; die Legende nennt je Zone die Herkunft und, wo die Datei keine Höhe trägt, Höhe als Vorgabe (3,0 m). Geschosse ohne Lage stehen übereinander gestapelt. Ohne WebGL zeigt der Dialog eine Hinweiszeile statt des Bildes.

Dateikörper und Exportmodell. Enthält die IFC-Datei die Form der Räume, zeigt die Ansicht Körper die Räume in dieser Form, jede Zone in ihrer Farbe. Die Legende nennt, wie viele Räume aus Datei, aus Umriss (Prisma über dem Umriss der Raumgrenzen) und schematisch (angenommenes Rechteck) stammen; vereinfacht mit einem Zusatz weist auf eine Näherung hin, etwa Bögen als Sehnenzug, ein weggelassenes Loch oder eine offene Schale. Die Herkunft jedes einzelnen Raums steht in der aufklappbaren Raumliste unter der Legende. Mit dem Umschalter Dateikörper | Exportmodell wechseln Sie zum Modell, das EPOS beim Export schreibt (Umriss über die Raumhöhe, Platten je Bauteil), ohne die Datei neu zu laden. Bei importierten Gebäuden mit gespeichertem Raumgrundriss zeigt das Exportmodell den echten Grundriss jedes Raums samt Löchern (Prisma über die Raumhöhe, Platten an den Prismenkanten); als „schematisch“ erscheint nur ein angenommenes Rechteck, wenn weder Dateikörper noch Raumgrenzen vorliegen. Enthält die Datei mehr als 300 000 Dreiecke, zeigt die Ansicht stattdessen für alle Räume das Prisma aus dem Umriss und weist darauf hin.

Projektdatei und gbXML. Die Gebäudeansicht zeigt ein Gebäude aus der Projektdatei und aus gbXML mit demselben Umfang wie aus IFC. Das Programm bildet die Raum- und Bauteilkörper aus den Flächen der Datei; die Legende kennzeichnet solche Räume mit aus Flächen gebildet. Der Umschalter Dateikörper | Exportmodell erscheint, sobald ein Raum einen Körper trägt. Alle Farbmodi – Zonen, Randbedingung (Flächengruppe), Aufbau und Befund – gelten für alle drei Formate. Im Steckbrief eines Bauteils nennt die Zeile Körper, dass er aus Flächen der Datei gebildet ist, mit dem Weg und etwaigen Vermerken wie Vorgabedicke. Schließen die Flächen eines Raums keinen Körper (offener Körper), zeigt die Ansicht das Prisma über dem Umriss des Raums und nennt den Raum in einer Meldung. Fenster und Türen am Rand einer Wand werden als Kerbe aus der Wand geschnitten, Fensterbänder gemeinsam.

Darstellung nach Randbedingung. Hat die Datei eine Klassifikation der Hüllflächen, wählen Sie im Kopf der Ansicht zwischen Zonen und Randbedingung; ohne Klassifikation oder über der Dreiecksgrenze von 300 000 ist der Umschalter gesperrt, die Meldung nennt den Grund. Jede Fläche eines Raumkörpers gehört zu einer von acht Gruppen: R0 innen, thermisch neutral, R1 Wand gegen außen, R2 Wand gegen unbeheizt, R3 Wand oder Boden gegen Erdreich, R4 Boden gegen unbeheizt oder außen, R5 Decke oder Dach gegen außen, R6 Decke gegen unbeheizt, R7 Fenster und Türen. Die Legende nennt je Gruppe Farbe, Name und Fläche in m² und enthält einen Schalter zum Ein- und Ausblenden; R5 und R6 stehen nur in Legende und Bilanz. Im Grundriss tragen die Kanten die Gruppenfarbe, Öffnungen stehen als Marke auf der Kante und der Boden ist nach R3 und R4 schraffiert. In der Ansicht Körper sind die Dreiecke je Gruppe gefärbt, R0 halbtransparent, ausgeblendete Gruppen entfallen; der Schalter Bauteilkörper zeigt die Körper der Hüllbauteile in der Gruppenfarbe. Ein Klick – auch durch R0 hindurch – nennt in einer Infozeile Raum, Gruppe und Bauteil. Die Gruppen dienen der Anzeige und sind keine Rechengröße; die Zonenansicht bleibt unverändert.

Farbmodus Befund. Der Farbmodus Befund färbt jedes Bauteil nach dem, was an ihm fehlt: Körper unlesbar oder ohne Eigenschaften (U-Wert oder Fläche) steht orange oder rot. Die Legende zählt die Bauteile je Stufe; ohne Bauteilvorschlag ist der Modus gesperrt. Der Filter Nur Bauteile mit Befund beschränkt die Liste auf diese Flächen. Die Spalte Fläche aus der Flächenliste nennt den Weg der Fläche: Mengensatz der Datei, Raumgrenze, Körper oder schematisch; der Steckbrief führt ihn als Herkunft der Fläche.

Zonen zuordnen. Der Abschnitt Zonen zeigt das Gebäude als Baum: darunter jede Zone mit Name, Nutzung (die Auswahl ist nach den Kategorien des Nutzungsprofil-Katalogs gegliedert und kennt keine; ein Name, der im Katalog fehlt, steht als (nicht im Katalog) und bleibt erhalten), dem Haken beheizt, Fläche, Zahl der Räume und Heizsollwert Tag; über den Pfeil klappen Sie die Räume einer Zone mit Geschoss, Beheizung und Fläche auf. Name und Nutzung ändern Sie direkt in der Zeile; ein Name muss eindeutig sein. Unter der Zone nennt eine Herleitungszeile, woher die Vorbelegung der Nutzung stammt (etwa „aus IFC-Klasse“ oder „aus DIN-Nr. der Projektdatei“) und welche Größen die Datei liefert; ein Wert der Datei geht dem Profil vor. Nutzungsprofile… öffnet das Blatt als Überlagerung, Nutzungsprofile der Datei übernehmen… legt die Profile der Projektdatei in einer eigenen Kategorie an. Wird das Gebäude als eine Zone übernommen, steht nur der Hinweis „Vorschlag aus DIN-Nr. …, zuweisbar im Gebäudeeditor“; das Programm setzt nichts. Rechts – im schmalen Fenster darunter – steht die Liste Nicht zugeordnete Räume. Zonen und Räume wählen Sie mit ihren Kästchen, auch mehrere; die Knöpfe unter dem Baum wirken auf die Wahl:

  • Zone hinzufügen öffnet eine Zeile mit Name (vorgeschlagen „Zone 1“, „Zone 2“ …) und Nutzung; Anlegen legt die Zone ohne Raum an.
  • Zone(n) löschen entfernt die gewählten Zonen; ihre Räume stehen danach unter Nicht zugeordnete Räume.
  • Zonierung aufheben nimmt nach einer Rückfrage alle Räume aus ihren Zonen; die Zonen der Regel entfallen, selbst angelegte bleiben leer stehen.
  • Räume zur ausgewählten Zone hinzufügen ordnet die gewählten Räume – aus dem Baum oder aus der rechten Liste – der einen gewählten Zone zu.
  • Geschoss zur Zone ordnet die Räume des gewählten Geschosses der gewählten Zone zu; Räume anderer Beheizung bleiben, wo sie sind, und ein Hinweis nennt sie.
  • Rest nach Regel zuordnen ordnet nur die nicht zugeordneten Räume nach der gewählten Regel zu. Im Grundriss wählen Sie unter Räume zuordnen zu eine Zone oder als eigene Zone und tippen dann einen Raum an – oder wählen ihn in der Liste Raum und drücken Umhängen; mit der Tastatur erreichen Sie die Räume im Grundriss mit Tab, Enter oder die Leertaste ordnen zu. Nicht zugeordnete Räume stehen im Grundriss grau. Eine Zone fasst nur Räume gleicher Beheizung: Lässt sich ein Raum deshalb nicht zuordnen, nennt ein Banner den Grund und bietet den Haken Beheizt des Raums als Ausweg; stellen Sie ihn um, folgt die Zuordnung. Solange Räume nicht zugeordnet sind, ist OK gesperrt; der Hinweis darüber nennt ihre Zahl und bietet Rest nach Regel zuordnen. Räume, die die Regel als unbeheizt außerhalb jeder Zone lässt, sperren nicht. Ergibt der Plan nur eine Zone, kommt das Gebäude als eine Zone wie ohne Zonierung; Name und Nutzung dieser Zone werden nicht übernommen. Wechseln Sie die Zonenregel, nachdem Sie Zonen bearbeitet haben, fragt der Dialog nach, denn die Regel bildet die Zonen neu. Übernommen wird alles erst mit OK.

Import nur aus der Projektdatei

Mit der Quelle Nur Projektdatei (.sqproj) entsteht das Gebäude allein aus der Projektdatei des CAD-Programms, ohne IFC-Datei. Die Datei wird nur gelesen, nie verändert.

  • Räume – alle Räume der Projektdatei mit Geschoss, Fläche, Höhe und Beheizung.
  • Hüllflächen je Raum – jede Hüllfläche mit ihren Nachbarräumen; Flächen zwischen zwei Räumen werden zu Trennflächen, Flächen ohne Nachbarraum zu Außen-, Erdreich- oder Flächen gegen unbeheizt.
  • Aufbauten – die Schichten des Bauteils aus der Datei, dazu der U-Wert der Datei.
  • Zonen – die Zonen der Projektdatei sind die Vorgabe der Zonierung; der Umschalter DIN-V-18599-Zonen | Simulationszonen wählt, welche Zonierung gilt. Jede Zone trägt das Kennzeichen aus Projektdatei.
  • Nordrichtung – kennt die Datei die Richtung der Planoberseite nicht, fragt der Dialog danach (Nordrichtung); bleibt die Angabe aus, gilt die Annahme „Planoberseite = Norden“ mit einer Bemerkung im Protokoll.
  • Herkunft – die Herkunft der Werte und Flächen heißt Projektdatei.
  • Projektdatei dazuladen entfällt, denn die Projektdatei ist hier schon die Quelle.
  • Enthält eine Zone der Projektdatei unbeheizte Räume, steht ein leiser Hinweis: Die Zuordnung bleibt unvollständig, bis die Beheizung dieser Räume entschieden ist.

Die Ansicht zeigt das Gebäude wie bei einer IFC-Datei (Dateikörper).

Projektdatei dazuladen

Mit der Quelle IFC + Projektdatei lädt der Dialog zur IFC-Datei eine Projektdatei (.sqproj) mit Zonen und Nutzungsprofilen; steht die Quelle auf Alle Formate (nach Dateiendung), steht neben der Dateizeile der Knopf Projektdatei dazuladen (.sqproj)…. Bei anderen Dateien als IFC ist er ausgegraut; der Tooltip nennt den Grund. Die Projektdatei des CAD-Programms wird nur gelesen, nie verändert.

Bilanz. Nach dem Lesen nennt der Kopf die Datei, ihre Fassung, wie viele Räume über Name und Geschoss oder über die Raumkennung zu den Räumen der IFC-Datei passen, wie viele keinen Partner finden, wie viele Zonen übernommen sind, die Zahl der Zeitprofile und Abschnitte und je Größe (Heizsollwert, Kühlsollwert, Lüftung, Geräte, Personen), wie viele Zonen ihren Wert aus der Tagesganglinie oder aus dem Nutzungsprofil bekommen. Was übersprungen wird, steht mit Grund darunter; die schwerste Meldung steht als Banner. Eine Datei, der eine benötigte Tabelle fehlt, die zu groß oder nicht lesbar ist, wird mit Grund abgelehnt – die Daten der IFC-Datei bleiben unberührt.

Zonen. Die Zonen der Projektdatei ersetzen die Zonierung im Zonenbaum. Jede Zone trägt das Kennzeichen aus Projektdatei, die Nutzung als Profil des Katalogs, gefunden über die Nummer des Nutzungsprofils der Datei – die Nummer steht als Tooltip – und den Heizsollwert am Tag aus der Tagesganglinie bzw. dem Nutzungsprofil. Räume ohne Partner stehen rechts: die Räume der IFC-Datei unter Nicht zugeordnete Räume, die Räume der Projektdatei darunter. Bestehen schon Änderungen von Hand am Zonenbaum, fragt der Dialog zuerst nach; mit Nein bleibt der Zonenbaum, und der Knopf Zonen der Projektdatei übernehmen holt die Übernahme nach. Projektdatei entfernen nimmt die Projektdatei samt ihren Zonen wieder heraus; ein anderes Gebäude der Datei ebenso.

Zonierung. Übernommen werden die DIN-V-18599-Zonen der Projektdatei (Vorgabe). Enthält die Datei auch Simulationszonen, erscheint neben dem Knopf das Wahlfeld DIN-V-18599-Zonen | Simulationszonen; enthält sie nur eine Zonierung, wird diese ohne Wahl genommen. Ein Wechsel baut den Zonenbaum neu auf und fragt nach, wenn Handänderungen verloren gingen. Jede Zone nennt ihre Herkunft: aus Projektdatei (DIN-Zonen) oder aus Projektdatei (Simulationszonen). Eine Wahl vor dem Übernehmen gilt erst für die nächste Übernahme.

Raumabgleich. Die Räume der Projektdatei werden den Räumen der IFC-Datei zuerst über die Eigenschaft GUID, dann über die GlobalId und zuletzt über den Raumnamen je Geschoss zugeordnet; die Meldungen nennen je Treffer die Herkunft. Eine mehrdeutige Kennung wird nicht geraten.

Welche Aufbauten gelten? Gehören IFC- und Projektdatei erkennbar nicht zum selben Projektstand – die U-Werte gleicher Bauteile weichen bei mehr als 5 % der Hüllfläche um mehr als 10 % ab –, erscheint der Abschnitt Welche Aufbauten gelten?. Er nennt den Anteil der abweichenden Hüllfläche, die Anzeichen eines anderen Stands (die Projektdatei ist eine jüngere Kopie, das Baujahr ist verschieden, die gezeichnete Dicke passt nicht zur Schichtsumme) und je Bauteilart die mittleren U-Werte beider Dateien; Beispiele lassen sich aufklappen. Sie wählen ohne Vorgabe zwischen Aufbauten der Projektdatei verwenden, Aufbauten der IFC verwenden und Abbrechen und neu exportieren. Bis zur Wahl ist OK gesperrt; danach zeigt eine Zeile die gewählte Quelle, und ein Knopf wechselt sie. Nach Datei erneut lesen wird wieder gefragt, die Wahl wird nicht gespeichert. Passen die Dateien zusammen, entfällt die Frage, und die Aufbauten folgen der IFC-Datei.

Größe. Projektdateien werden bis 250 MB gelesen, auf dem iPad bis 100 MB; größere Dateien werden mit Nennung von Größe und Grenze abgelehnt.

Speichern. Mit OK wird jede Zone samt ihrer Konditionierung gespeichert: Heiz- und Kühlsollwert, Lüftung, Geräte und Personen als Kalender aus der Tagesganglinie oder als Werte aus dem Nutzungsprofil; was die Projektdatei nicht liefert, kommt aus der Vorlage der Nutzung. Im Reiter Konditionierung der Zone nennt die Kalenderkarte die Herkunft aus Projektdatei mit Tabelle, Spalte und Profil. Wird das Gebäude ohne Zonen übernommen, bekommt das Gebäude selbst die Konditionierung der einzigen Zone bzw. der Gebäudegruppe der Projektdatei.

Baustoffe

Der Abschnitt Baustoffe steht unter den Bauteilen, sobald die Datei den Schichten ihrer Konstruktionen Materialnamen gibt. Er zeigt, welchem Baustoff des Baustoffkatalogs jeder Name zugeordnet ist, und lässt Sie die Zuordnung ändern. Die Zeile darüber fasst zusammen, wie viele Namen einen Baustoff haben und wie viele ohne Treffer bleiben; tragen alle Schichten vollständige Stoffwerte der Datei, sagt sie das.

Je Materialname zeigt die Tabelle:

  • Name in der Datei und die Zahl der Schichten mit diesem Namen.
  • Zuordnung über – wie der Name zu seinem Baustoff kommt; der Kurztext an der Zelle nennt den Beleg:
    • genauer Name – der Name ist der eines Katalogbaustoffs. Groß- und Kleinschreibung, Umlaute, Satzzeichen, eine angehängte Kennnummer und Zusätze wie „verputzt", „bewehrt" oder eine Dicke zählen dabei nicht. Einen Baustoff mit Herstellerangabe trifft nur der vollständige Name des Produkts; ein allgemeiner Name führt zum Baustoff ohne Herstellerangabe.
    • Synonym – ein gebräuchlicher anderer Name aus der Liste, die mit EPOS-Plan ausgeliefert wird, deutsch und englisch, etwa „Estrich" oder „concrete". Steht das Synonym am Anfang eines längeren Namens und nennt der Rest eine Rohdichte, gilt die passende Stufe desselben Baustoffs, etwa „KS 1400".
    • Wortanfang – ein Wort des Namens beginnt mit dem Namen genau eines Baustoffs, oder umgekehrt.
    • Luftschicht – eine ruhende Luftschicht; sie rechnet mit dem Wärmedurchlasswiderstand nach DIN EN ISO 6946 und ohne Masse.
    • verworfen – eine Schraffur oder ein Platzhalter ohne Stoff; die Schicht entfällt, eine Meldung nennt sie.
    • eigene Zuordnung – von Ihnen gewählt; sie geht jedem anderen Treffer vor.
    • ohne Treffer – kein Baustoff passt, oder mehrere passen gleich gut.
  • Baustoff – der zugeordnete Baustoff in einer Klappliste, geordnet nach den Gruppen des Katalogs; je Gruppe stehen die Baustoffe ohne Herstellerangabe zuerst, die übrigen mit ihrem Hersteller.
  • Stoffwerte – Wärmeleitfähigkeit λ, Rohdichte ρ und spezifische Wärmekapazität c des Baustoffs.
  • Werte – woher die Werte der Schichten kommen: aus der Datei, aus dem Katalog, gemischt mit der Zahl der Schichten je Herkunft, oder ohne vollständigen Aufbau, wenn eine andere Schicht derselben Konstruktion keine Werte hat.

Stoffwerte der Datei gehen vor. Trägt eine Schicht Dicke, Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und Wärmekapazität in üblicher Größe, rechnet sie mit den Werten der Datei; der zugeordnete Baustoff ist dann die Gegenprobe, und eine Meldung nennt eine Wärmeleitfähigkeit, die um mehr als die Hälfte von der des Baustoffs abweicht. Fehlt ein Wert, ist er null oder liegt er außerhalb des üblichen Bereichs, füllt ihn der zugeordnete Baustoff; die Dicke kommt immer aus der Datei. Führt eine IFC-Datei zu einem Material Dichte und Wärmeleitfähigkeit, aber keine Wärmekapazität, ergänzt EPOS-Plan sie schon beim Lesen – aus dem gleichnamigen Baustoff des mitgelieferten Katalogs, sonst nach der Stoffgruppe (Beton, Mauerwerk, Putz, Gips, Holz, Dämmstoff) mit Werten nach DIN EN ISO 10456; das Protokoll nennt je Konstruktion die ergänzten Schichten. Sind danach alle Schichten einer Konstruktion vollständig, bekommt das Bauteil einen Schichtaufbau mit der Herkunft Katalog; sonst trägt es nur den U-Wert.

Eine Zeile, deren Name einen Baustoff bräuchte und keinen trifft, ist gelb. Wählen Sie in der Klappliste einen Baustoff, wird er die eigene Zuordnung dieses Namens; Zuordnung entfernen nimmt eine eigene Zuordnung zurück, danach gilt wieder die Zuordnung über Name und Synonyme. Jede Änderung bildet die Bauteile sofort neu – aus Schichten ohne Stoffwerte werden so Aufbauten, und die Zeile zur inneren Masse folgt.

Eine eigene Zuordnung merkt sich das Projekt, nicht das einzelne Gebäude. Gespeichert wird sie mit der Gebäudeliste (siehe Übernahme ins Projekt), auch wenn das Gebäude ohne den Schalter Als Zone mit Bauteilen übernehmen kommt; jeder weitere Import im Projekt findet den Namen dann über sie, ein weiterer Import derselben Liste schon vor dem Speichern, solange das importierte Gebäude in der Liste steht. Das Entfernen einer gemerkten Zuordnung gilt ebenso erst mit dem Speichern. Abbrechen verwirft alle Zuordnungen des Dialogs. Die Liste der Synonyme gehört zur Auslieferung und lässt sich nicht bearbeiten; eigene Namen halten Sie über die eigene Zuordnung fest.

Welche Zuordnungen sich das Projekt gemerkt hat, zeigt im Gebäudedialog der Knopf Baustoff-Zuordnungen… in der Leiste unter dem Katalog, gleich nach Importieren (gbXML, IFC)…: je Zuordnung den Materialnamen, so wie EPOS-Plan ihn vergleicht (klein geschrieben, ohne Umlaute, Satzzeichen und Zusätze wie „verputzt"), den Baustoff und den Zeitpunkt der Zuordnung. Entfernen nimmt eine Zuordnung aus der Liste; mit OK der Ansicht ist sie gelöscht, Abbrechen, das Kreuz und Esc lassen alle stehen. Für einen entfernten Namen gilt beim nächsten Import wieder die Zuordnung über Name und Synonyme.

Nordrichtung

Die Zuordnung fragt, wohin die Planoberseite zeigt. Das Feld nimmt Grad: 0° heißt Nord, gezählt wird im Uhrzeigersinn; eine Schnellwahl (N bis NW) und eine Nordpfeil-Vorschau helfen beim Eintragen.

  • Nennt die IFC-Datei eine Nordrichtung, steht sie im Feld und lässt sich überschreiben.
  • Den Wert einer gbXML-Datei zeigt der Dialog als Vorschlag; er gilt erst mit Übernehmen.
  • Ohne Angabe gilt die Annahme „Planoberseite = Nord“; das Protokoll sagt es. Die Ausrichtung dreht Wände, Fenster, Türen und geneigte Dächer; die Neigungen bleiben.

Meldungen

Der Abschnitt Meldungen sammelt, was beim Lesen und Zuordnen aufgefallen ist, mit der Stufe Hinweis, Warnung oder Fehler. Zahlen darin erscheinen in der Schreibweise der Programmsprache.

OK

OK prüft die übernommenen Zeilen: Nutzfläche und Raumhöhe sind Pflicht, ein U-Wert oder g-Wert außerhalb des üblichen Bereichs ist eine Warnung, eine rot markierte Zeile mit Haken, ein Baujahr, das keine ganze Jahreszahl von 1500 bis 2100 ist, und ein fehlender Name sind Fehler. Danach prüft OK die Werte so, wie der Katalogeditor ein neues Gebäude prüft: Was er nicht annähme – etwa einen g-Wert, der fehlt oder über 1 liegt, oder einen U-Wert außerhalb des zulässigen Bereichs –, ist ebenfalls ein Fehler; ist keine Baualtersklasse gewählt, nennt die Meldung sie als Ausweg. Ein Fehler hält den Dialog offen und steht oben im Warnband. Sonst schließt der Zuordnungsdialog, und der Katalogeditor öffnet sich. Geschrieben ist zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Der vorbelegte Katalogeditor

Nach dem OK öffnet sich der Katalogeditor für ein neues Gebäude, vorbelegt mit den übernommenen Werten und dem Namen aus dem Zuordnungsdialog. Eine leise Zeile unter dem Kopf nennt Datei und Format, aus denen er vorbelegt ist, und jede übernommene Vorgabe mit ihrem Wert, etwa „Luftwechselrate 0,7 1/h“. Alle übrigen Felder stehen wie bei Gebäude in DB neu…. Sie können jedes Feld noch ändern und ergänzen, etwa die Anschlusslängen der Wärmebrücken, die Raumtemperaturen oder die Ferienzeiten.

OK im Editor prüft und legt den Katalogsatz an, wie bei jedem neuen Gebäude. Abbrechen, das Kreuz und Esc schließen den Editor, ohne etwas anzulegen; der Import ist dann verworfen.

Übernahme ins Projekt

Hat der Editor den Katalogsatz angelegt, steht das neue Gebäude im Katalog Gebäude in DB und zugleich als markierte Zeile in der Liste ausgewählte Gebäude im Projekt – vorbelegt wie bei In das Projekt übernehmen mit der Art der Angabe Wohnfläche [m²], der Nutzfläche des Gebäudes und dem Jahresnutzungsgrad 1. Eine Zeile oben im Dialog bestätigt das.

Ins Projekt geschrieben wird die Zeile mit OK des Dialogs Eingabe der Gebäudedaten, im Assistenten mit dem Speichern des Projekts – wie jede andere neue Zeile der Liste (siehe Übernahme ins Projekt). Abbrechen verwirft die neue Zeile; der Katalogsatz bleibt im Gebäudekatalog und lässt sich später übernehmen.

War Als Zone mit Bauteilen übernehmen bzw. Als Zonen mit Bauteilen übernehmen eingeschaltet, schreibt EPOS-Plan zur Kopie des Gebäudes im Projekt zugleich die Zone – bei mehreren Zonen alle Zonen samt den Trennflächen zwischen ihnen – mit ihren Bauteilen und die Schichtaufbauten der Datei als Aufbauten des Projekts; ein Aufbauname, den das Projekt schon führt, bekommt eine Nummer angehängt. Das Gebäude rechnet danach mit seinen Bauteilen. Zone und Bauteile lassen sich im Gebäudedialog über Hülle und Zonen… ansehen und ändern (siehe Zonen), die Aufbauten unter Baustoffe und Bauteilaufbauten. Die Katalogsätze bleiben ohne Zone.

Herkunft im Projekt

Mit der neuen Zeile schreibt EPOS-Plan zur Kopie des Gebäudes im Projekt, aus welcher Datei sie stammt: Dateiname ohne Pfad, Format, Schema, Größe, einen Fingerabdruck des Inhalts und den Zeitpunkt des Imports, dazu die Kennung des Gebäudes in der Datei. Kommt das Gebäude als Zone oder mit mehreren Zonen samt Bauteilen, merkt sich EPOS-Plan außerdem die Zonenregel, aus welchen Räumen jede Zone, aus welcher Fläche oder Öffnung jedes Bauteil, aus welcher Konstruktion jeder Aufbau und aus welchem Material der Datei jeder Baustoff eines Aufbaus stammt. Die eigenen Zuordnungen der Baustoffe werden im selben Schritt für das Projekt gemerkt. Gelingt das nicht oder lassen sich Zone und Bauteile nicht schreiben, wird die ganze Gebäudeliste nicht gespeichert, das Projekt bleibt unverändert, und eine Meldung nennt den Grund. Ein späteres Speichern der Liste lässt die Herkunft stehen; wird das Gebäude aus dem Projekt entfernt, fällt sie mit ihm weg. Über den Fingerabdruck erkennt ein zweiter Import dieselbe Datei (siehe Quelle).

Gebäudedaten ausgeben

Im Dialog Eingabe der Gebäudedaten steht neben Hülle und Zonen… der Knopf Exportieren… – auf dem iPad Exportieren und teilen…. Er schreibt die Daten des markierten Gebäudes im Projekt in eine Datei; das Format – gbXML oder IFC – wählen Sie im Dialog. Für eine Zeile, die noch nicht mit OK gespeichert ist, speichert der Klick zuerst die Projektliste – wie OK, ohne den Dialog zu schließen –; gelingt das nicht, steht die Meldung im Dialog, und der Export öffnet nicht. Exportiert wird immer der gespeicherte Stand.

Die Datei enthält die Zonen des Gebäudes mit Fläche, Volumen, Luftwechsel, Personen, Geräteleistung und Heizsollwert, jedes Bauteil mit Fläche, Ausrichtung, Neigung und Randbedingung, Fenster und Türen mit U-Wert und Gesamtenergiedurchlassgrad und die Schichtaufbauten mit Dicke und Stoffwerten. Ein Gebäude ohne Zonen wird so ausgegeben, wie Hülle und Zonen… es als eine Zone übernehmen würde, samt Hochrechnung; Faktor und Grundlage stehen in der Datei.

Die Datei enthält eine schematische Geometrie: je Zone einen Quader aus Fläche und Höhe, Zonen mit gemeinsamer Trennwand aneinandergelegt und Fenster als Rechtecke mittig in der Wand. Datei und Dialog kennzeichnen sie als „schematisch“; Lage und Umrisse sind keine Vermessung. Gebäude mit gespeicherten Raumgrundrissen werden mit diesen Grundrissen geschrieben (je Zone ein Prisma über den Raumgrundriss, Löcher bleiben erhalten); „schematisch“ gilt nur für Zonen ohne Grundriss. Ist die Anordnung der Zonen widersprüchlich – Räume überlappen sich oder die gemeinsame Kante deckt sich nicht –, schreibt das Programm die Datei ohne Raumgeometrie und nennt den Grund. Nicht enthalten sind Wärmebrücken, Rahmenanteil, Kühlung und Wärmeübergabe sowie die Anlagentechnik, in der gbXML-Datei außerdem Zeitpläne sowie Nacht- und Wochenendabsenkung.

Die IFC-Datei zeigt die Zonen als schematische Körper, sobald das Programm Umrisse der Zonen kennt; Wände, Böden, Decken, Fenster und Türen erscheinen als dünne Platten. Die Körper sind in Datei und Dialog als schematisch gekennzeichnet und kein Aufmaß. Kennt das Programm keine Umrisse, enthält die Datei die Zonen und Bauteile ohne Körper.

Je Zone nimmt die IFC-Datei außerdem die Konditionierung mit: die Nutzung (Wohnen, Büro, Schule), den Heizsollwert am Tag und in der Nacht, den Kühlsollwert, den Luftwechsel der Nutzer und jeden Kalender der Zone – Heiz- und Kühlsollwert, Lüftung, Geräte und Personen – mit Standardwoche, Perioden, Nennwert und Bemerkung. Liest Hülle und Zonen… eine solche Datei wieder ein, übernimmt jede Zone ihre Konditionierung; im Reiter Konditionierung nennt die Kalenderkarte die Herkunft aus IFC-Datei (EPOS). Eine dazugeladene Projektdatei geht vor.

Hat ein Bauteil keinen Schichtaufbau, schreibt EPOS-Plan eine gekennzeichnete Ersatzschicht aus U-Wert und Speichermasse. Sie trifft U-Wert und Gesamtwärmekapazität, nicht die Lage der Masse.

Vor dem Schreiben zeigt der Dialog, was ersetzt, gewechselt oder weggelassen wird, und lässt die schematische Geometrie bestätigen; erst nach der Bestätigung lässt sich speichern. Lässt sich das Gebäude nicht ausgeben, nennt der Dialog den Grund. Die Postleitzahl ist freiwillig und wird nicht gespeichert: Mit ihr trägt die Datei den Standort und die Nordrichtung, ohne sie keinen Ort. Auf dem iPad liegt die Datei danach in den Dokumenten von EPOS-Plan und öffnet das Teilen-Menü.

IFC-Datei des Architekten anreichern

Wurde das Gebäude aus einer IFC-Datei importiert, bietet der Exportdialog bei Format IFC zusätzlich die Wahl Originaldatei anreichern an; für ein von Hand angelegtes oder aus gbXML importiertes Gebäude erscheint sie nicht. Wählen Sie mit Originaldatei wählen… dieselbe IFC-Datei erneut. Das Programm prüft sie vor dem Schreiben und lehnt sie mit einem Grund ab, wenn

  • es nicht dieselbe Datei ist wie beim Import,
  • die Datei nicht im Format IFC4 vorliegt (oder nicht als reine IFC-Textdatei, also als ifcXML oder ifcZIP), oder
  • beim Import Teile der Datei verloren gingen.

Bei einer Ablehnung bietet der Dialog mit Stattdessen eigene Datei schreiben eine eigene IFC-Datei aus den Daten des Gebäudes an. Ist die Datei zulässig, bestätigen Sie mit Ich gebe eine fremde Datei verändert weiter, dass Sie eine Datei, die nicht von EPOS-Plan stammt, ergänzt weitergeben. Die Datei erhält den Namen des Originals mit dem Zusatz _EPOS (aus haus.ifc wird haus_EPOS.ifc); das Original bleibt unverändert.

Ergänzt werden die Kennwerte aus EPOS-Plan: U-Werte der Bauteile, Sollwerte der Räume, Schichtaufbauten für Bauteile, die noch keinen Stoff tragen, sowie die Ergebnisse des letzten Rechenlaufs. Geometrie und alle vorhandenen Angaben bleiben unverändert; abweichende Fachwerte werden durch die Werte aus EPOS-Plan ersetzt. Der Dialog nennt danach, wie viele Objekte ergänzt, ersetzt oder übersprungen wurden.

Grenzen

  • Ein Gebäude kommt als eine Zone oder mit mehreren Zonen ins Projekt – mehrere Zonen je Gebäude sind ausdrücklich möglich, nach der gewählten Zonenregel mit höchstens 50 Zonen. Ohne den Schalter kommt es mit den Summen und Mitteln des Gebäudes, mit ihm zusätzlich mit seinen Zonen und Bauteilen.
  • Die Werte der Datei gelangen nur über den Katalogeditor ins Projekt; ein vorhandener Katalogsatz oder ein Gebäude im Projekt wird durch einen Import nicht überschrieben.
  • Die Kühl-Auslegungstemperatur der Datei und ihre Leistungen für Beleuchtung und Geräte werden nicht als Werte übernommen.

Siehe auch