Programm Dokumentation/Anlage und Übergabe
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Der Bereich Anlage & Übergabe verbindet ein Gebäude mit seiner Anlage. Hier legen Sie fest, ob und wie eng das Projekt Gebäude und Erzeuger koppelt, ob vor Nutzungsbeginn aufgeheizt wird und wie die Heiz- und Kühlflächen des Gebäudes und seiner Zonen die Wärme übergeben: mit welcher Vorlauftemperatur, welcher Heizkurve und welchem Raumregler. Die Seite beschreibt die Bedienung; wie EPOS-Plan daraus Vorlauf, Leistung und Rücklauf rechnet, steht in Grundlagen: Anlagenkopplung und Regelung, Rechenweg.
Worum es geht
Der Bereich gehört zum Gebäudedialog und ist dort der Eintrag Anlage & Übergabe der Bereichsleiste. Zwei Wege führen direkt hinein:
- der Knopf Anlage & Übergabe… in der Zeile eines Gebäudes im Block Gebäude im Projekt der Simulationskonfiguration öffnet den Gebäudedialog dieses Gebäudes im Bereich Anlage & Übergabe;
- die Kachel Gebäudekühlung der Startseite öffnet die Simulationskonfiguration und darin den Gebäudedialog des ersten gekühlten Gebäudes im selben Bereich.
OK des Gebäudedialogs schreibt, Abbrechen verwirft; danach liest die Simulationskonfiguration neu. Auf dem iPad steht der Gebäudedialog nicht zur Verfügung: Anlage & Übergabe… ist dort gesperrt, der Grund steht am Knopf.
Von oben nach unten steht im Bereich:
- der Kopf mit dem Titel, der Marke des Bereichs (vollständig, Hinweis oder Fehler), dem Knopf Auf andere Gebäude übertragen… (siehe Auf andere Gebäude übertragen) und dem Knopf Weiter zu Prüfen ▸;
- die Karte Anlagenkopplung mit der Marke projektweit und einem Hilfeknopf: die Kopplungsstufe des Projekts und der Schalter Aufheizen vor Nutzungsbeginn;
- ab einer Zone die Tabelle der Übergabe je Zone mit dem Inspektor der gewählten Zone;
- die Klappen Wärmeübergabe des Gebäudes (mit Heizkurve und Regler), Kühlung und Kühlübergabe, Lüftung, Aufheizen und, bei eingeschalteter Übergabe, das Sollwert-Zeitprogramm.
Die Eingaben der Wärme- und Kühlübergabe wirken nur, wenn das Projekt mit Anlagenkopplung rechnet und das Gebäude nach VDI 6007 rechnet. Eine Zeile unter der Klappe Wärmeübergabe des Gebäudes sagt, ob das im geöffneten Projekt zutrifft: Das Projekt rechnet ohne Anlagenkopplung: Übergabe und Heizkurve sind ohne Wirkung. Die Werte bleiben dann gespeichert und wirken, sobald das Projekt koppelt.
Anlagenkopplung
Die Klappliste Anlagenkopplung ist eine Projekteinstellung: Sie gilt für alle Gebäude des Projekts und ist dieselbe Einstellung wie in der Simulationskonfiguration. Eine Änderung hier fragt beim Speichern nach (Projekteinstellung ändern), weil sie alle Gebäude betrifft. Unter der Wahl steht eine Zeile, die die gewählte Stufe in einem Satz erklärt.
| Stufe | Was gerechnet wird | Wann wählen |
|---|---|---|
| ohne Kopplung | Jedes Gebäude rechnet mit idealer Regelung: In jeder Stunde kommt genau die Wärme in den Raum, die den Sollwert hält, begrenzt nur durch die Heizleistungsgrenze. Die Wärmepumpe rechnet am Vorlauf ihrer Auslegung. Die Eingaben der Wärmeübergabe ruhen. | Bedarf und Erzeugerdeckung ohne Blick auf Vorlauftemperaturen; schnellster Lauf |
| Heizkreis | Gebäude mit eingeschalteter Wärmeübergabe rechnen in jeder Stunde Vorlauf, Rücklauf und die Grenze ihrer Heizflächen; reicht die Heizfläche nicht, sinkt die Raumtemperatur. Die Wärmepumpe wählt ihre Kennlinie am gerechneten Vorlauf. Gekühlte Gebäude mit Kühlübergabe rechnen ihre Kälteseite mit festem Kaltwasser-Vorlauf. Die Erzeuger wirken nicht auf das Gebäude zurück: Sperrzeiten, Zeitprogramme und Abschaltpunkte kürzen nur die Deckung, der Ausfall bleibt Restbedarf. | Wärmepumpe im Bestand, Frage nach Vorlauf, Leistungszahl und Heizflächen; Ausfall in Sperrzeiten als Energiemenge |
| Fahrplan | wie Heizkreis; dazu wirkt der Anlagenfahrplan aus Sperrzeiten, Zeitprogrammen und Abschaltpunkten der Erzeuger als Schranke auf das Gebäude: Steht in einer Stunde keine Leistung zur Verfügung, bekommt die Heizfläche nichts, und die Raumtemperatur sinkt. Die Verfügbarkeit wird einmal je Projekt vorab gerechnet; ein Heizungspuffer zählt nur als Vorrat über die Dauer einer Sperre. Gekühlte Gebäude mit Kühlübergabe bekommen ebenso den Fahrplan ihrer Kälteerzeuger (Wärmepumpe im Kühlbetrieb, Kältemaschine) als Kühl-Schranke: In einer Sperrstunde wird der Raum wärmer statt dass Kälte-Restbedarf bleibt; ein Kältespeicher zählt als Vorrat über die Sperre. Die Betriebszeiten pflegen Sie an den Erzeugern, an der Kältemaschine in der Gruppe Betriebszeiten ihrer Anlage (Kälteerzeugung: Betriebszeiten); die Lesekarte „Fahrplan der Erzeuger“ zeigt Heiz- und Kälteerzeuger. | Sperrzeiten und Zeitprogramme als Komfortfrage ohne lange Rechenzeit; obere Abschätzung der Komfortstunden |
| geschlossener Kreis | wie Heizkreis; dazu gleicht jede Stunde Raumtemperatur, Bedarf und Vorlauf mit der Leistung ab, die Erzeuger und Speicher liefern können. Fehlt Leistung, sinkt die Raumtemperatur, statt dass ein Rest ungedeckt bleibt. Auf der Kälteseite begrenzen Kälteerzeuger und Kältespeicher die Raumkühlung (Kälteschranke). Raumeinfluss der Heizkurve und Kühlkurve wirken nur hier. Die Rechenzeit ist länger. | zu kleine Erzeuger, Sperrzeiten, Puffer, Komfortfrage „wird es zu kalt?“ |
Was jede Stufe an einem Beispielgebäude bewirkt – Raumtemperatur in einer Kältewoche, Komfortstunden, Restbedarf, Pufferstand über einen Sperrtag – und welche Eingaben je Stufe dazugehören, zeigt Grundlagen: Wirkung der Kopplungsstufen mit Bildern und einem Zahlenbeispiel; die Wahl der Stufe nach der Fragestellung steht dort unter Welche Stufe passt.
Rechnen alle Gebäude des Projekts den Rechenweg Tagesbilanz, ist die Karte gesperrt: Dort wirkt keine Anlagenkopplung, der Grund steht in der Karte. Im Gebäudekatalog ohne Projekt fehlt die Karte; eine Zeile sagt dort, dass die Anlagenkopplung des Projekts entscheidet, ob Übergabe und Heizkurve wirken.
Aufheizen vor Nutzungsbeginn
Der Schalter Aufheizen vor Nutzungsbeginn in derselben Karte ist ebenfalls eine Projekteinstellung. Ausgeschaltet springt der Heizsollwert so, wie ihn der Kalender führt; die erste Nutzungsstunde trägt dann das ganze Aufwärmen. Eingeschaltet heizt der Lauf vor jedem Sprung des Heizsollwerts nach oben vor. Neben dem Schalter steht die Kurzzeile der Vorgabe, etwa Verfahren: Sollwertrampe nach Aufheizleistung oder Verfahren: Vorheizzeit berechnen · Toleranz 20 % · ε 1 K.
Einstellungen… öffnet das Blatt Aufheizen vor Nutzungsbeginn mit allen Feldern der Vorgabe; Übernehmen stellt sie in den Arbeitsstand, geschrieben wird mit OK des Dialogs nach der Rückfrage zur Projekteinstellung. Die Klappe Aufheizen weiter unten zeigt dieselbe Kurzzeile zum Lesen.
- Verfahren – Sollwertrampe nach Aufheizleistung hebt den Sollwert stundenweise an, sodass keine Stunde mehr als die verfügbare Heizleistung braucht. Vorheizzeit vorgeben heizt eine feste Zeit vor Nutzungsbeginn mit dem Sollwert der Nutzung; Vorheizzeit berechnen bestimmt diese Zeit aus einem Lauf ohne Vorheizen. Ab Nutzungsbeginn begrenzt bei beiden ein Deckel die Heizleistung.
- Vorheizzeit (h) – nur bei Vorheizzeit vorgeben; leer gelten die Vorheizzeiten von Gebäude und Zone.
- Zulässiger Sprung zum Nutzungsbeginn – die Toleranz des Deckels in % der höchsten Heizlast am Nutzungsbeginn oder in kW; leer gilt 20 %.
- Regelgenauigkeit (K) – wie nah die Raumtemperatur zum Nutzungsbeginn am Sollwert liegen muss; Vorgabe 1 K.
- Schnellaufheizung (Heizkurve im Vorheizfenster anheben) mit Raumsollwert-Überhöhung (K) – nur für Gebäude mit Heizkreis: Im Vorheizfenster rechnet die Heizkurve mit dem um die Überhöhung (Vorgabe 2 K) angehobenen Raumsollwert, der Vorlauf steigt bis zum höchsten Vorlauf der Anlage. Die Kurzzeile nennt sie als Überhöhung 2 K.
Alle Felder, ihre Grenzen und die Meldungen des Laufs: Simulation: Aufheizoptimierung, Verfahren und Schnellaufheizung.
Wärmeübergabe des Gebäudes
Die Klappe Wärmeübergabe des Gebäudes beschreibt die Heizflächen des Gebäudes. Sie gilt für alle Zonen, die wie Gebäude rechnen.
- Übergabe rechnen (statt idealer Regelung) – schaltet die Übergabe für dieses Gebäude ein. Ohne Haken rechnet das Gebäude mit idealer Regelung.
- Übergabeart – ideal (keine Übergabe), Radiator (Heizkörper), Flächenheizung oder Konvektor. ideal rechnet wie ohne Haken. Die Art bringt Vorgaben für Exponent, Auslegung und Strahlungsanteil mit; eine Zeile unter der Wahl nennt sie, etwa Vorgaben der Übergabeart Radiator: Exponent 1,3, Auslegung 55/45 °C, Strahlungsanteil der Heizung 0,3.
Ein leeres Feld rechnet mit der Vorgabe, die grau im Feld steht. Die Vorgaben sind Vorgaben von EPOS-Plan, keine Normwerte.
| Feld | Vorgabe | zulässig | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| Exponent | Radiator 1,3 · Flächenheizung 1,1 · Konvektor 1,4 | 1,0 bis 1,6 | wie stark die Leistung der Heizfläche mit ihrer Übertemperatur wächst |
| Auslegung Vorlauf / Auslegung Rücklauf | Radiator und Konvektor 55/45 °C · Flächenheizung 35/28 °C | Vorlauf 25 bis 90 °C; Rücklauf zwischen Raum und Vorlauf | der Auslegungspunkt der Heizfläche |
| Auslegung Raum | das Soll am Tag | 15 bis 26 °C | die Raumtemperatur im Auslegungspunkt |
| Auslegungs-Außentemperatur | hergeleitet | −30 bis 5 °C | das kälteste Tagesmittel der Klimareihe des Projekts, abgerundet |
| Nennleistung der Übergabe | hergeleitet | größer als 0 kW | die Leistung der Heizfläche im Auslegungspunkt; leer die stationäre Heizlast des Gebäudes bei Auslegungs-Außen- und Raumtemperatur, kein Nachweis nach DIN EN 12831 |
Die Zeilen unter den Feldern nennen die hergeleiteten Zahlen, sobald das Gebäude in einem Projekt mit Klimaregion geöffnet ist. Ein Auslegungsvorlauf, der nicht über der Raumtemperatur liegt, ein Rücklauf außerhalb von Raum- und Vorlauftemperatur oder eine Auslegungs-Außentemperatur über der Raumtemperatur färben das Feld; OK nennt beide Werte.
Heizkurve und Regler
Bei eingeschalteter Übergabe folgt der Teil Heizkurve und Regler:
- Heizkurve fahren – mit Heizkurve folgt der Vorlauf der Außentemperatur durch den Auslegungspunkt: am Auslegungstag der Auslegungsvorlauf, bei milderem Wetter weniger, an der Heizgrenze (Außentemperatur gleich Sollwert) nichts. Ohne Heizkurve fährt das Gebäude einen festen Vorlauf: den höchsten projektierten Vorlauf der Wärmeerzeuger des Heizkanals, ohne solche Anlage den Auslegungsvorlauf.
- Niveau der Heizkurve (K, −10 bis 10, Vorgabe 0) verschiebt die Kurve nach oben oder unten; Steilheit der Heizkurve (0,2 bis 3, Vorgabe 1) neigt sie. Über den Auslegungsvorlauf steigt der Vorlauf nie.
- Raumeinfluss der Heizkurve (K/K, 0 bis 10, leer oder 0 = aus) – der Vorlauf steigt je Kelvin, um das die kälteste Zone unter ihrem Sollwert liegt, um den eingetragenen Wert. Er wirkt nur mit der Anlagenkopplung geschlossener Kreis.
- Proportionalband des Raumreglers – Schnellwahl 0,5 K, 1 K oder 2 K, oder frei mit dem Feld Proportionalband (frei) von 0 bis 5 K; leer gilt 1 K. Der Regler öffnet das Ventil, je weiter der Raum unter dem Sollwert liegt: 1 K unter dem Sollwert bei 1 K Band ganz, 0,5 K darunter zur Hälfte. 0 K ist die ideale Regelung mit der Grenze der Heizfläche.
Sollwert-Zeitprogramm. Die Klappe Sollwert-Zeitprogramm zeigt die Sollwerte als Raster aus sieben Tagen und 24 Stunden; Bedienung siehe Gebäudemodell VDI 6007: Sollwert-Zeitprogramm.
Übergabe je Zone
Hat das Gebäude Zonen, stellt jede beheizte Zone ihre eigene Heizfläche ein. Die Tabelle nennt je Zone Wärmeübergabe, Auslegung, Nennleistung, Kühlübergabe und Status (vollständig, ohne Wirkung, Fehler oder unbeheizt); eine Marke am Wert sagt, ob er von der Zone oder vom Gebäude kommt. Die Zeile über der Tabelle zählt die Zonen mit eigenen Werten, die Zonen wie Gebäude und die unbeheizten. wie Gebäude heißt: Die Zone rechnet mit der Übergabe des Gebäudes und einem Anteil seiner Nennleistung nach der Nutzfläche.
Der Inspektor Zone · Wärmeübergabe bearbeitet die gewählte Zone: wie Gebäude oder eigene Werte, darunter Übergabeart, Exponent, Nennleistung, Auslegung Vorlauf, Rücklauf und Raum sowie das Proportionalband; der Umschalter Heizen | Kühlen wechselt zur Kühlübergabe der Zone. Eine Zeile vergleicht die Nennleistung mit der Auslegungsheizlast der Zone aus der Hülle und nennt die Reserve in Prozent. Mehrere Zonen lassen sich zugleich wählen: Wie Gebäude setzen und Werte des Gebäudes übernehmen wirken in einem Schritt auf alle gewählten beheizten Zonen.
Alle Zonen hängen an einem Heizkreis mit einem Vorlauf aus der Heizkurve des Gebäudes. Jede Zone entnimmt ihm, was ihre Heizfläche bei ihrer Raumtemperatur und der Stellung ihres Reglers hergibt; der Rücklauf des Gebäudes ist das Mittel der Zonenrückläufe, gewichtet mit ihrem Heizwasserstrom. Felder und Erbregeln: Mehrzonenmodell: Übergabe je Zone.
Kühlung und Kühlübergabe
Die Klappe Kühlung und Kühlübergabe trägt den Schalter Gebäude wird gekühlt, die Kühlleistungsgrenze und, bei gekühltem Gebäude, die Kühlübergabe: Kühlübergabe rechnen (statt idealer Kühlung), Kühlübergabeart (Kühldecke, Flächenkühlung, Gebläsekonvektor oder ideal), Exponent, Nennleistung, Auslegung Kühlvorlauf, Kühlrücklauf und Raum sowie die Untere Vorlaufgrenze. Der Kühlsollwert selbst steht im Bereich Nutzung & Konditionierung. Gerechnet wird die Kühlübergabe mit Anlagenkopplung und der Projekteinstellung Kühlung rechnen.
Mit dem Haken Kühlkurve (gleitender Kühlvorlauf) folgt der Kaltwasser-Vorlauf der Außen- und der Raumtemperatur, mit Fußpunkt der Kühlkurve, Raumeinfluss der Kühlkurve und Auslegungs-Außentemperatur Kühlung; die Kühlkurve wirkt nur im geschlossenen Kreis. Felder, Vorgaben und Grenzen: Kühlübergabe und Kühlkurve.
Übergabegrenze an der Wärmepumpe. Was eine Wärmepumpe an den Heizkreis liefern kann – Höchstvorlauf, zulässiger Rücklauf, Spreizung, Einbindung direkt, über Puffer oder Weiche, Vorwärmbetrieb mit Kessel in Reihe – stellen Sie an der Wärmepumpe ein, nicht hier: Wärmepumpe: Einbindung und Simulation: Herleitung der Übergabe.
Auf andere Gebäude übertragen
Der Knopf Auf andere Gebäude übertragen… in der Kopfzeile des Bereichs übernimmt Heizkreis, Übergabe und Lüftung des geöffneten Gebäudes in die übrigen Gebäude des Projekts, die nach VDI 6007 rechnen. Er zeigt zuerst eine Vorschau Auf andere Gebäude übertragen: Übertragen auf n Gebäude, m Zonen?, dazu die Zonen ohne Gegenstück, die Werte, die nicht kopiert werden, und die Gebäude, die nicht beschrieben werden.
- Beim OK übertragen merkt die Kopie vor; geschrieben wird noch nichts. Unter dem Kopf steht dann die Zeile Beim OK wird die Anlage auf n Gebäude übertragen. Nicht übertragen hebt eine Vormerkung wieder auf.
- Geschrieben wird mit OK des Gebäudedialogs, nach dem Gebäude selbst, mit den Werten, die der Dialog dann hält. Weicht der Plan zu diesem Zeitpunkt von der bestätigten Vorschau ab – etwa weil Sie danach noch eine Zone umgestellt haben –, fragt OK mit der neuen Vorschau noch einmal.
- Abbrechen, Esc und ✕ schreiben nichts, auch keine vorgemerkte Kopie. Scheitert ein Zielgebäude, bleibt der Dialog offen und nennt es; ein zweites OK schreibt bereits übertragene Gebäude nicht noch einmal.
- Übertragen werden am Gebäude die Wärmeübergabe samt Heizkurve, Regler und Sollwert-Zeitprogramm, die Kühlübergabe und der Luftwechsel; an den Zonen die Übergabe je beheizter Zone.
- Eine Zone des Zielgebäudes findet ihr Gegenstück über die gleiche Nutzung, bei mehreren Treffern oder ohne Nutzung über den gleichen Namen; eine Quellzone wie Gebäude macht die Zielzone wie Gebäude. Unbeheizte Zonen und Zonen ohne eindeutiges Gegenstück bleiben unverändert.
- Nennleistungen in kW und die Kühlleistungsgrenze hängen an der Größe des Gebäudes und werden nicht kopiert; das Ziel behält seinen Wert oder seinen Anteil. Kühlung ein/aus und Kühlsollwert gehören zur Nutzung und werden nicht übertragen.
- Gebäude auf dem Rechenweg Tagesbilanz und Zuordnungen ohne Projektkopie werden nicht beschrieben und in der Vorschau genannt.
Hat das Projekt kein weiteres Gebäude nach VDI 6007, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund; im Gebäudekatalog ohne Projekt fehlt er.
Ergebnisse
Rechnet ein Gebäude mit Wärmeübergabe, zeigt das Blatt Simulation des Gebäudes die Mittel von Vorlauf und Rücklauf über die Heizstunden, die Stunden mit begrenzter Übergabe und im Bild des Blocks Wärme die zuschaltbaren Reihen Vorlauf und Rücklauf; mit Zonen stehen Vorlauf, Rücklauf und Übergabe begrenzt je Zone in der Gruppe Zonen. Mit Kopplung kann die Raumtemperatur unter den Sollwert fallen; das zählen die Komfortstunden: Unterschreitungsstunden (Stunden der Nutzungszeit mehr als 1,0 K unter dem Heizsollwert), Kelvinstunden und längste Strecke, daneben der Restbedarf des Projekts. Der Block Komfort und Regelung zeigt die Woche mit der größten Unterschreitung.
- Gebäudemodell VDI 6007: Ergebnisse und Komfortstunden
- Simulationsergebnisse – Komfortstunden und Heizkreis im Projektergebnis
- Wärmepumpe: Vorlaufwahl – wie die Wärmepumpe den gerechneten Vorlauf nutzt
Hinweise
- Ohne Anlagenkopplung bleiben alle Eingaben dieses Bereichs zur Übergabe gespeichert, wirken aber nicht.
- Mit Kopplung ist ein Teil der Unterdeckung eine gesunkene Raumtemperatur; Komfortstunden und Restbedarf gehören zusammen gelesen.
- Die hergeleitete Nennleistung ist die stationäre Heizlast des Modells. Wer die Heizflächen des Bestands kennt, trägt ihre Leistung ein – erst dann zeigt die Rechnung, ob sie bei niedrigem Vorlauf reichen.
- Eine Heizkurve mit kleinem Niveau oder kleiner Steilheit spart an der Wärmepumpe, kostet aber Komfort: Die Komfortstunden zeigen es.
Weiterführend
- Grundlagen/Anlagenkopplung und Regelung – Stufen, Heizkurve und Rechenweg mit Zahlenbeispiel; Wirkung der Kopplungsstufen am Beispielgebäude mit Einstellungen je Stufe
- Gebäudemodell VDI 6007: Heizkreis und Wärmeübergabe
- Mehrzonenmodell: Übergabe je Zone
- Simulation: Anlagenkopplung