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Programm Dokumentation/Kosten

Aus wiki.epos-plan.de
Version vom 3. November 2026, 23:21 Uhr von Epos (Diskussion | Beiträge) (Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md))

Der Dialog Kosten erfasst Investitions-, Betriebs- und Energiekosten je Komponente des Projekts. Sie sind die Eingangsgrößen der Wirtschaftlichkeit und beruhen auf demselben Datenstand wie die technische Simulation. Diese Seite beschreibt die Kostenverwaltung mit der Bemessung ihrer Positionen, die Energieträgerverwaltung mit Preisen und Emissionen sowie die Kataloge der Brennstoffe, Nutzungsdauern und gesetzlichen Parameter; Rechenwege stehen in den Unterkapiteln „Berechnung: …“ am Ende der Abschnitte.

Kostenverwaltung einer Komponente (Investitionskosten) – Bildschirmfoto mit Beispieldaten.

Eingaben

Komponenten und Positionen

  • Komponentenliste des Projekts – die Liste am linken Rand führt die Komponenten des Projekts; die markierte Komponente bestimmt, welche Positionen rechts erscheinen. Sie steht auf der Investitions- und auf der Betriebskostenseite gleichermaßen.
  • Investitionskosten – je Komponente eine oder mehrere Positionen mit Betrag, Einheit, Nutzungsdauer und einer Bandbreite zwischen günstigem und ungünstigem Fall.
  • Betriebskosten – nach demselben Muster erfasst; Position hinzufügen legt eine neue Zeile an, Löschen entfernt sie wieder. Die Pflichtpositionen einer Komponente tragen an Stelle des Papierkorbs ein Schloss und lassen sich nicht löschen; zum Deaktivieren wird ihr Satz beziehungsweise Betrag auf 0 gesetzt.
  • Energiekosten – je Energieträger Arbeits-, Grund- und Leistungspreis, Heiz- beziehungsweise Brennwert und die Emissionsfaktoren, jeweils mit Gültigkeitsdatum; gepflegt werden sie in der Energieträgerverwaltung.
  • Energieträger auswählen – ordnet einer Kostenposition den Energieträger zu, über den sie abgerechnet wird.
  • Übernahme aus dem Technikmodul – die dort hinterlegten Anlagenkosten lassen sich auf Knopfdruck als Planwert übernehmen.
  • Wechsel mit ungespeicherten Eingaben – stehen im Raster ungespeicherte Eingaben, fragt der Dialog vor dem Wechsel der Komponente, der Kategorie oder der Variante, vor Neue Variante, Speichern unter… und vor dem Löschen der Variante nach: Speichern schreibt die Eingaben und wechselt, Verwerfen wechselt ohne sie, Abbrechen lässt Auswahl und Eingaben stehen. Ohne ungespeicherte Eingaben wechselt der Dialog sofort.

Positionen übernehmen und abgleichen

  • Aus Vorlage übernehmen… – der Knopf unter dem Positionsraster holt Positionen in die gewählte Anlage. Die Maske führt zwei Quellen:
    • Aus Vorlage/Variante – dieselbe Auswahl wie die Kostenverwaltung im Menü Administration: die Komponente der Anlage als feste Angabe, darunter die Kategorie (Investitions- oder Betriebskosten), die Varianten des Katalogs zu dieser Komponente und Kategorie und die Positionen der gewählten Variante mit Bezeichnung, Bemessung, Satz und Nutzungsdauer. Je Zeile steht, ob das Ziel die Position schon führt oder ob sie angelegt würde. Ein Wechsel der Kategorie lädt deren Varianten und stellt die erste ein; führt der Katalog nur in der anderen Kategorie eine Variante, steht die Wahl gleich dort. Führt er für die Komponente keine Vorlage, ist die Quelle nicht wählbar, und eine Zeile nennt den Weg in die Kostenverwaltung.
    • Aus Projekt/Anlage – holt die Positionen einer Anlage aus einem anderen Projekt.
    • Eine Zeile über den Knöpfen zählt, was die Quelle enthält und was das Ziel bereits führt. OK legt die fehlenden Positionen an und schließt die Maske – vorhandene bleiben unberührt, jede angelegte Position vermerkt ihre Herkunft, und die Kostenverwaltung zeigt danach die Kategorie, in die übernommen wurde. Abbrechen schließt ohne Wirkung.
  • Mit dem Kostenkatalog abgleichen… – der Knopf unter dem Positionsraster hält die Kostenpositionen der gewählten Anlage gegen die Kosten des Katalogsatzes, aus dem ihr Gerät stammt. Eine Rückfrage zeigt je Unterschied eine Zeile – fehlt mit dem Katalogwert, weicht ab mit Projekt- und Katalogwert –; erst nach Ja werden fehlende Positionen angelegt und abweichende auf den Katalogwert gesetzt. Stimmt alles überein, sagt es eine Zeile in der Fußleiste; kennt die Anlage ihren Katalogsatz nicht oder führt dieser keine Kosten, nennt die Fußleiste den Grund. Der Abgleich geschieht nie automatisch. Investitions-, Betriebs- und Energiekosten aller Anlagen werden allein hier gepflegt; die Gerätekataloge führen keine Kostenfelder, und Brennstoffpreise stehen allein in der Trägerkarte.
  • Katalogkosten vorhanden – führt eine Anlage auf der Seite Kosten im Bereich Berichte & Kosten keine Kostenposition, der Katalogsatz ihres Geräts aber Kosten, steht in der Wertzelle dieser Hinweis an Stelle des Striches; der Abgleich steht in derselben Zeile in der Spalte Aktionen.

Gruppen ohne Gerät

  • Erfassungsgruppen – Wärmezentrale, Bauliche Anlagen und Stromeinspeisung sammeln Kosten, die zu keinem Gerät gehören. Auf der Kostenseite stehen sie unter den Anlagen mit dem Zusatz Erfassungsgruppe (ohne Anlage) und lassen sich über den Papierkorb nach Rückfrage entfernen; in der Wirtschaftlichkeit rechnen sie mit.
  • Ohne Anlagenzuordnung – Kostenpositionen, deren Anlage es im Projekt nicht gibt, etwa nach einer Übernahme von Komponenten ohne Gegenstück, stehen auf der Kostenseite mit dem Zusatz ohne Anlagenzuordnung und in der Kostenverwaltung unter dem Eintrag (ohne Anlagenzuordnung). Sie rechnen in der Wirtschaftlichkeit mit; ein Doppelklick auf der Kostenseite löscht sie nach Rückfrage.

Summen, Ersatz und Restwert

  • Summen – je Komponente und für das Gesamtprojekt fortlaufend ausgewiesen. Unter dem Positionsraster der Investitionskosten stehen die Nettosumme und die Bruttosumme mit dem Umsatzsteuersatz aus dem Katalog; führt die Komponente eine Erlös- oder Zuschussposition, nennt eine dritte Zeile die Investition brutto, den Zuschuss und die um ihn geminderte Investition I0 – die Größe, mit der die Wirtschaftlichkeit rechnet. Bei der Photovoltaik steht daneben die Kennzahl spezifisch 640,00 €/kWp: die Nettosumme je kWp installierter Leistung, im Beispiel 192.000,00 € bei 300 kWp; ohne installierte Leistung entfällt sie.
  • Ersatz und Restwert – die Gruppe unter dem Positionsraster der Investitionskosten zeigt je Position Betrag, Nutzungsdauer, die Ersatzjahre innerhalb des Betrachtungszeitraums mit dem Barwert der Ersatzbeschaffungen, den Restwert im letzten Jahr nominal und als Barwert sowie die Herkunft der Nutzungsdauer; die letzte Zeile summiert die Komponente und nennt, wie viele ihrer Positionen eine Nutzungsdauer tragen. Gerechnet wird mit denselben Formeln wie in der Wirtschaftlichkeit (Ersatzbeschaffung und Restwert) mit Kalkulationszins, Betrachtungszeitraum und Preisänderungssatz der Investition aus den Wirtschaftlichkeitsparametern. Erlös- und Zuschusspositionen stehen nicht in der Tafel – sie werden weder ersetzt noch bewertet. Ist bei einer Position die Ersatzbeschaffung oder der Restwert abgeschaltet (Ersatzbeschaffung und Restwert je Position), steht in der Zelle — nein (Kennzeichen der Position). Reicht der Betrachtungszeitraum über die Nutzungsdauer der Technik hinaus oder tragen Positionen keine Nutzungsdauer, steht über der Tafel ein Hinweis mit ihrer Zahl, ihren Namen und ihren Beträgen: Sie bekommen weder Ersatz noch Restwert, und der Kapitalwert fällt dadurch günstiger aus. Die Tafel zeigt an und rechnet nichts in die Kosten hinein.

Weitere Reiter und Knöpfe

  • Ertrag/Bonus – bei Blockheizkraftwerk und Photovoltaik trägt die Kostenverwaltung einen zweiten Reiter. Beim Blockheizkraftwerk zeigt er die Zuschlagssätze des KWKG und die Steuervergünstigungen aus dem Gesetzeskatalog und führt in dessen Pflege. Bei der Photovoltaik führt er in den Vergütungsdialog und trägt die Wahl, woher die Vergütung dieses Projekts kommt: vom Stammprojekt übernehmen oder eigene Vergütung. Die Wahl steht nur bei einer Variante – ein Stammprojekt führt immer eigene Werte und liest dort, wie viele seiner Varianten die Vergütung übernehmen. Eine Zeile darunter nennt die Herkunft, bei Übernahme mit dem Namen des Stammprojekts, dem anzulegenden Wert und der Vermarktungsform. Eigene Vergütung legt die Werte des Stammprojekts vor und öffnet den Vergütungsdialog; vom Stammprojekt übernehmen lässt die eigenen Werte stehen, so dass der Weg zurück offen bleibt. Ohne geöffnetes Projekt wählt eine Klappliste Projekt:, für welches Projekt der Vergütungsdialog aufgeht.
  • Neu berechnen – Kacheln und Gegenüberstellung der Seite Kosten im Bereich Berichte & Kosten zeigen die Energiekosten aus der zuletzt gespeicherten Wirtschaftlichkeitsrechnung. Neu berechnen rechts neben Kostenverwaltung öffnen… rechnet die Wirtschaftlichkeit der Versionen im Vergleich neu, speichert sie und zeigt die neuen Werte – derselbe Lauf wie Neu berechnen im Bereich Wirtschaftlichkeit; während des Laufs stehen Fortschritt und Abbrechen unter dem Knopf. Passt ein angezeigter Wert nicht mehr zum Simulationslauf seines Projekts oder wurden danach Kosten, Preise, Wirtschaftlichkeitsparameter der Gruppe oder der Kostenkatalog bearbeitet, sagt es ein Band über den Kacheln und nennt den Grund.

Energieträger in der Kostentabelle

  • Träger Wasser – das Wasser der Rückkühlwerke von Kältemaschinen hat eine eigene Karte in der Energieträgerverwaltung (Preismodell Wasser). Sie führt nur einen Arbeitspreis in €/m³, der Abwasseranteil ist darin enthalten; Grundpreis, Leistungspreis, Heizwert und Emissionsfelder gibt es nicht. Die Karte steht im Projekt, wenn es eine Kältemaschine mit Rückkühlwerk hat oder den Träger schon führt; ein noch nicht zugeordneter Träger ist als „Wasser der Rückkühlwerke — nicht zugeordnet“ markiert, Speichern ordnet ihn dem Projekt zu. Einer Anlage wird er nicht als Energieträger zugeordnet; der Preis gilt je Projekt, Szenariopreise wirken. Die Kosten rechnet die Wirtschaftlichkeit als Wasserkosten des Rückkühlwerks.
  • Emissionsspalte der Energieträgertabelle – die letzte Spalte der Energieträgertabelle richtet sich in Kopf und Inhalt nach dem Berechnungsmodus des Projekts: CO₂ [g/kWh] zeigt den CO₂-Faktor allein, CO₂-Äquivalent [g/kWh] die mit GWP100 gewichtete Summe der gepflegten Emissionsarten. Der Kurztext der Zelle nennt die Herleitung – die Aufschlüsselung der Summe, den Hinweis, dass außer CO₂ keine weitere Art hinterlegt ist, oder dass der hinterlegte Wert bereits ein Äquivalent ist und nicht aufsummiert wird. Führt der Artenkatalog keine Äquivalenzfaktoren, steht dort der reine CO₂-Faktor, und der Kurztext sagt es. Schwefeldioxid und Stickoxide stehen in der Energieträgerverwaltung, im Emissionskatalog und in der Emissionsbilanz, nicht in der Kostentabelle.

Bemessung der Positionen

Jede Position wird entweder als fester Betrag erfasst oder über einen Satz mal einer Bezugsgröße bemessen. Die Bezugsgröße liest das Programm beim Rechnen frisch aus dem Projekt – aus der Anlagentechnik, aus dem jüngsten Simulationslauf oder aus den Investitionskosten selbst –, und unter dem Betrag steht die Herleitung.

Bemessung einer Kostenposition: Satz × Bezugsgröße = Betrag, die Bezugsgröße aus Anlagentechnik, Simulationslauf oder Investitionskosten – Prinzipbild mit Beispielwerten.

Bezugsgrößen aus der Anlagentechnik

Welche Bezugsgröße zu welchem Gewerk gehört, ergibt die Anlage:

Gewerk Bemessung Bezugsgröße aus der Anlagentechnik
Wärmepumpe je kW Leistung, je kW Heizleistung Nennleistung der Wärmepumpe
Wärmepumpe je kW elektrisch (nur Investitionskosten) elektrische Leistungsaufnahme am Normpunkt der Kennlinie (A2/W35, B0/W35, W10/W35)
Heizkessel je kW Leistung, je kW Heizleistung thermische Leistung des Kessels
BHKW je kW Heizleistung thermische Leistung des Moduls
BHKW je kW elektr. Leistung, je kW elektrisch elektrische Leistung des Moduls
Pufferspeicher je Liter Gesamtvolumen des Speichers
Photovoltaik je kWp Leistung, je kW elektrisch installierte Leistung: Modulanzahl × Modulleistung
Solarthermie je m² Kollektorfläche Aperturfläche je Modul × Modulanzahl
Solarthermie je kW Leistung, je kW Heizleistung thermische Leistung des Kollektorfelds: 0,7 kW je m² × Aperturfläche × Modulanzahl
Stromspeicher je kW Leistung, je kW elektrisch Lade- und Entladeleistung des Speichers
Stromspeicher je kWh Kapazität nutzbare Speicherkapazität
  • Auswahlliste je Gewerk – sie führt nur die Bemessungen, für die es dort eine Bezugsgröße gibt, dazu in jedem Gewerk den festen Betrag, den festen Jahresbetrag und die Prozentbemessungen, die ohne Anlagentechnik auskommen. Am Pufferspeicher ist das Volumen die einzige Bezugsgröße (je Liter, Satz in €/Ltr.); an der Photovoltaik stehen je kWp Leistung und je kW elektrisch, nicht aber je kWh Kapazität – die gehört zum Stromspeicher; der Pufferspeicher trägt keine Kapazität in kWh, weil sie ohne Temperaturpaar nicht bestimmbar ist. Die Standardvorlagen halten sich daran: die Position Speicher des Pufferspeichers ist je Liter bemessen, die Position Batteriespeicher der Photovoltaik ein fester Betrag. Trägt eine vorhandene Position eine andere Bemessung, bleibt diese in der Liste stehen, damit die Zeile ihren Wert behält.
  • Name der Bemessung – sie heißt in jedem Gewerk nach der Größe, an der sie sich bemisst: Weil das BHKW eine thermische und eine elektrische Leistung führt, steht dort je kW elektr. Leistung. Wärmezentrale, Bauliche Anlagen und Stromeinspeisung führen keine Anlagentechnik; dort gelten feste Beträge und Prozentbemessungen.
  • Betriebskostenseite – dieselben Leistungsbemessungen stehen auch dort: je kW Leistung, je kW Heizleistung und je kW elektrisch überall, wo das Gewerk eine Leistungsgröße führt – an der Wärmepumpe ohne je kW elektrisch –, am Pufferspeicher je Liter, an der Photovoltaik außerdem je kWp Leistung, die übliche Kennzahl für Wartung und Inspektion. Der Satz ist dort ein Jahressatz mit der Einheit €/kW·a, €/kWp·a beziehungsweise €/Ltr.·a, weil eine Leistung selbst keinen Zeitbezug hat; die Bezugsgröße ist dieselbe wie auf der Investitionsseite. Wärmezentrale, Bauliche Anlagen und Stromeinspeisung bleiben beim festen Jahresbetrag und den Prozentbemessungen.

Bezugsgrößen aus dem Simulationslauf

  • Mengen je Anlage – zwei Bemessungen der Betriebsseite holen ihre Bezugsgröße aus dem jüngsten Simulationslauf, für jede Anlage einzeln: je kWh thermisch bemisst sich an der Wärme, die diese Anlage im Jahr erzeugt hat (Heizkessel, BHKW, Solarthermie), je kWh elektrisch an der Strommenge, die sie erzeugt oder bezogen hat (BHKW, Photovoltaik, Stromspeicher, Elektrokessel). Die Betriebskosten der Wärmepumpe werden nicht je kWh bemessen; eine vorhandene Position mit einer solchen Bemessung rechnet weiter und trägt den Vermerk Altbestand. Aus derselben Quelle kommen die beiden Prozentbemessungen der Hilfsenergie – % des Endenergiebedarfs und % der Endenergiekosten – sowie projektweit % der Brennstoffkosten und % der Stromkosten; ihre Rechenwege stehen unter Berechnung: Hilfsenergie und Stromsteuer auf Hilfsstrom. Lässt sich eine Bezugsgröße nicht ermitteln, gilt die in der Position gepflegte Menge, und der Grund steht darunter: kein Simulationslauf, keine Menge oder kein Arbeitspreis. Bewertet eine Position der Hilfsenergie dieselbe Menge, die eine Anlage mit eigenem Energieträger bereits einpreist, weist ein Warnband über dem Raster auf die doppelte Pflege hin.
  • Hilfsenergiekosten aus dem Anlagenanteil – ist an einer Anlage mit Brennstoff (BHKW oder Heizkessel mit Gas oder Öl) ein Hilfsenergieanteil in Prozent des Brennstoffeinsatzes angegeben – am BHKW im Dialog BHKW-Wirtschaftlichkeit –, ermittelt das Programm daraus die Hilfsenergiekosten und trägt sie in die Position Hilfsenergiekosten der Anlage, solange diese weder Satz noch Betrag führt; ohne solche Position steht in den Betriebskosten die Zeile Hilfsenergiekosten (aus dem Anlagenanteil). Das Satzfeld zeigt den Anteil schreibgeschützt mit dem Hinweis Satz aus dem Hilfsenergieanteil der Anlage; gepflegt wird er an der Anlage. Rechenweg und Beispiel: Berechnung: Hilfsenergie.
  • Mengen der Betriebsseite – über dem Positionsraster der Betriebskosten steht, aus welchem Simulationslauf die Mengen stammen; ohne gespeichertes Ergebnis steht dort der Grund. Unter dem Raster nennt die Gruppe Endenergie je Komponente für jede Anlage mit Endenergie den Jahresbedarf, die Kosten und die Herkunft der Menge – die Bezugsgrößen von % des Endenergiebedarfs und % der Endenergiekosten; fehlt der Arbeitspreis eines Trägers, steht dort ein Gedankenstrich. Ein Elektrokessel steht dort mit seinem Stromeinsatz und dessen Kosten zum Arbeitspreis des Stromträgers; als Herkunft nennt die Zeile Strom · Netzbezug, denn bezahlt wird diese Menge im Reststrombedarf des Projekts – sie erscheint hier, ohne ein zweites Mal in die Kosten einzugehen.
  • Ohne Bezugsgröße – findet das Programm zu einer Position keine, gilt der erfasste Betrag; bei einer satzbasierten Position ist das 0. Die Zeile trägt ein ⚠ am Betrag, und unter dem Raster steht der Grund samt Abhilfe: Die Bemessung passt nicht zum Gewerk; es fehlt das Gerät oder seine Angabe; es fehlen Investitionskosten; es gibt keinen Simulationslauf; die Anlage steht nicht im Simulationslauf und braucht einen Platz in der Simulationskonfiguration; der Lauf führt für diese Anlage keine Menge; der Energieträger der Anlage führt keinen Arbeitspreis; oder – bei % des Endenergiebedarfs an einer Anlage ohne eigenen Energieträger – das Projekt führt keinen Stromträger mit Arbeitspreis. Der fehlende Preis ist in der Energieträgerverwaltung zu erfassen; der Grund nennt, welcher gemeint ist. Denselben Satz nennt der Kurztext am ⚠.

Herleitung und Hinweise am Betrag

  • Woher der Betrag kommt – unter dem Betrag einer gerechneten Position steht die Herleitung in kleiner Schrift: die Bezugsgröße mit Einheit und Herkunft, auf der Investitionsseite dazu die Runde, in der das Programm sie gerechnet hat – etwa × 300,00 kW · Pel der Anlage · Runde 1 oder × 200.000,00 € · Hauptpositionen · Runde 2. Eine Position mit festem Betrag trägt Satz = Betrag. Auf der Betriebsseite entfällt die Runde; ihre Bezugsgrößen kommen aus dem Simulationslauf, aus der Anlagentechnik oder aus der Investitionssumme. Denselben Inhalt nennt der Kurztext des Betragsfeldes.
  • Empfehlungsbereich – ist zu einer Position eine Bandbreite hinterlegt, steht sie als kleine Zeile unter dem Satzfeld und in dessen Kurztext. Die Hilfsenergiekosten von Heizkessel und BHKW bemessen die ausgelieferten Vorlagen als % des Endenergiebedarfs und empfehlen 1 bis 2 % am Heizkessel und 0,5 bis 1,5 % am BHKW.
  • Was die Vorlage sagt – weicht eine Position des Projekts in Bemessung, Satz oder Kostenart von derselben Position der Vorlage Standard ab, steht unter der Herleitung eine Zeile mit den abweichenden Werten der Vorlage, etwa Vorlage „Standard“: Bemessung je kWh thermisch, Satz 0,02 €/kWh, und daneben der Schalter übernehmen. Ein Klick setzt alles Abweichende auf den Wert der Vorlage; der Betrag richtet sich nach dem Satz, Bezugsgröße und Herleitung werden neu gerechnet, die Position wird gespeichert. Stimmen alle drei überein oder führt die Vorlage die Position nicht, bleibt die Zeile weg; in einer schreibgeschützten Vorlage – und wo die Bemessung der Vorlage in diesem Gewerk nicht wählbar ist – steht der Hinweis ohne Schalter. Die Positionen eines Projekts übernehmen Vorlagenwerte nicht von selbst; ein gepflegtes Projekt behält seine Werte, bis sie hier übernommen werden.

Berechnung: Bezugsgrößen aus der Anlagentechnik

  • Solarthermie je kW – die thermische Leistung eines Kollektorfelds steht in keinem Datenblatt; was ein Kollektor liefert, rechnet die Simulation Stunde für Stunde. Für eine Bemessung je kW gilt die übliche Umrechnung der Solarthermie-Statistik: 0,7 kW thermisch je m² Aperturfläche. Der Kurztext am Betrag nennt die Herleitung.
  • Wärmepumpe je kW elektrisch – die elektrische Leistung bestimmt das Programm aus der Kennlinie des Geräts als Heizleistung geteilt durch den COP am Normpunkt: A2/W35 bei Luft/Wasser, B0/W35 bei Sole/Wasser, W10/W35 bei Wasser/Wasser. Führt die Kennlinie diesen Punkt nicht, wird zwischen den benachbarten Stützstellen linear interpoliert, nie über sie hinaus; fehlt er ganz, bleibt die Position ohne Bezugsgröße. Heizstab und Kühlbetrieb zählen nicht mit, mehrere Wärmepumpen einer Anlage werden addiert. Diese Bemessung gibt es nur bei den Investitionskosten; der Kurztext nennt die Herleitung, etwa 12,00 kW ÷ COP 3,00 (A2/W35) = 4,00 kW.
  • Photovoltaik je kWp – die installierte Leistung wird gerechnet, nicht abgelesen; die Herleitung nennt deshalb beide Faktoren, etwa 750 Module × 400 Wp = 300,00 kWp. Bei mehreren Strängen mit verschiedenen Modultypen steht dort die Summe.
Gewerk Bezugsgröße Satz Betrag
Solarthermie, Investition 10 Module × 2,5 m² = 25 m²; 0,7 kW/m² × 25 m² = 17,5 kW 700 €/kW 12.250 €
Wärmepumpe, Investition 12,00 kW ÷ COP 3,00 = 4,00 kW elektrisch 1.000 €/kW 4.000 €
Pufferspeicher, Investition 1.000 Liter 1,50 €/Ltr. 1.500 €
Photovoltaik, Betrieb 750 × 400 Wp = 300 kWp 12,00 €/kWp·a 3.600,00 €/a
Heizkessel, Betrieb 300 kW thermisch 12,00 €/kW·a 3.600,00 €/a
BHKW, Betrieb 50 kW elektrisch 12,00 €/kW·a 600,00 €/a

Berechnung: Hilfsenergie und Stromsteuer auf Hilfsstrom

  • Zwei Prozentbemessungen – % des Endenergiebedarfs bemisst sich an der Endenergie der Anlage, bewertet mit dem Strompreis; % der Endenergiekosten an derselben Menge, bewertet mit dem Arbeitspreis ihres Energieträgers. Hilfsenergie ist Strom, deshalb rechnet die Katalogvorlage Standard sie als Anteil des Endenergiebedarfs: Die Hilfsstrom-Positionen von BHKW, Heizkessel und Wärmepumpe tragen diese Bemessung, die übrigen Gewerke einen festen Jahresbetrag. Wählbar sind beide Wege in jeder Position; eine Position behält die Bemessung, mit der sie erfasst wurde.
  • Welcher Strompreis gilt – bezieht die Anlage selbst Strom (Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel) und ist ihr ein eigener Energieträger zugeordnet, gilt dessen Arbeitspreis, sonst der Strombezugspreis des Projekts; für eine solche Anlage führen beide Wege zum selben Preis. Eine Anlage mit Brennstoff (BHKW, Heizkessel mit Gas oder Öl) bewertet ihre Hilfsenergie mit dem Strombezugspreis des Projekts.
  • Beispiel – Kessel mit 100.000 kWh Endenergie, Arbeitspreis des Brennstoffs 0,08 €/kWh, Strompreis 0,30 €/kWh: % des Endenergiebedarfs bemisst sich an 100.000 kWh × 0,30 €/kWh = 30.000 €, 6 % davon sind 1.800,00 €/a; % der Endenergiekosten bemisst sich an 8.000 €, 6 % davon sind 480,00 €/a.
  • Stromsteuer auf Hilfsstrom – den Hilfsstrom aus dem Anteil setzt die CO₂-Bilanz mit dem Emissionsfaktor des Netzstroms an; seine Stromsteuer steht als eigene Zeile Stromsteuer auf Hilfsstrom unter den Betriebskosten. Angesetzt wird nur der Teil des Regelsatzes, den der Arbeitspreis des Stromträgers nicht schon enthält – maßgeblich ist der Stromsteueranteil aus Strompreis Details: Ist dort kein Anteil erfasst, gilt die Steuer als im Preis enthalten; ist die Komponente abgeschaltet, wird sie voll angesetzt. Die Bezeichnung der Zeile nennt den Regelsatz und den enthaltenen Teil. Beispiel: 20 MWh Hilfsstrom, Regelsatz 20,50 €/MWh, Stromsteuer im Preis abgeschaltet: 410,00 €/a. Im Bericht stehen beide Beträge als Kennzahlen: Stromsteuer Hilfsstrom, gesondert angesetzt (der Betrag der Zeile) und Stromsteuer Hilfsstrom zum Regelsatz (enthaltener und gesonderter Teil zusammen).
  • Hilfsenergieanteil der Anlage – Hilfsstrom = Anteil × Brennstoffeinsatz der Anlage im jüngsten Simulationslauf, bewertet mit dem Arbeitspreis des Stromträgers des Projekts; die Position rechnet dann wie % des Endenergiebedarfs mit dem Anteil als Satz. Ist in der Position ein Satz oder Betrag gepflegt, gilt die Position; der Anteil an der Anlage mindert dann nur die Strommenge für den KWK-Zuschlag und wird nicht ein zweites Mal bepreist, worauf die Kohärenzprüfung hinweist. Wärmepumpe, Elektrokessel und Kühlbetrieb bleiben außen vor – ihr Strom steht schon im Strombezug des Projekts. Ohne Hilfsenergieanteil ändert sich nichts. Beispiel: BHKW mit 1.000.000 kWh Brennstoffeinsatz, Hilfsenergieanteil 2 %, Strompreis 0,25 €/kWh: 20.000 kWh Hilfsstrom und 5.000,00 €/a Hilfsenergiekosten.
  • Projektweite Prozentbemessungen – % der Brennstoffkosten und % der Stromkosten holen ihre Bezugsgröße aus dem jüngsten Simulationslauf für das ganze Projekt: die Brennstoffkosten aller Anlagen mit Brennstoff (verbrauchte Menge × Arbeitspreis ihres Energieträgers) beziehungsweise die Kosten des Netzbezugs (bezogene Strommenge × Arbeitspreis des Stromträgers). Grund- und Leistungspreis zählen nicht mit.

Energieträgerverwaltung

Der Dialog Energieträgerverwaltung führt die Energieträger eines Projekts mit ihren Preisen und Emissionswerten. Er wird im Bereich Berichte & Kosten auf dem Reiter Kosten über Energieträgerverwaltung… geöffnet; im Katalogkontext steht er unter AdministrationKostenEnergieträgerverwaltung….

Energieträgerverwaltung mit gewähltem Träger Wasser – Bildschirmfoto mit Beispieldaten.

Wege in den Dialog

  • Aus den Anlagendialogen – die Verwaltung von Heizkessel, BHKW, Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmepumpe trägt eine Knopfzeile mit Investitionskosten…, Betriebskosten… und Energiekosten…. Die ersten beiden öffnen die Investitions- bzw. Betriebskosten des Projekts, Energiekosten… die Energieträgerverwaltung – alle drei mit Bezug auf die gewählte Anlage. Pufferspeicher und Solarthermie tragen nur die ersten beiden Knöpfe, denn sie beziehen keinen Energieträger. Die Knöpfe stehen nur im Projektkontext, nicht im Assistenten und nicht in der Katalogpflege. Bei der Wärmepumpe hängen Kosten und Träger an der einzelnen Anlage: Solange sie nicht mit OK angelegt und gespeichert ist, fehlt die Knopfzeile, und eine Zeile unter der Summenanzeige nennt den Grund.
  • Mit Komponentenbezug – ist in der Tabelle Investitionskosten je Anlage eine Zeile gewählt, springt der Dialog auf ihren Energieträger und zeigt nur die Träger, die zu ihr passen. Ohne gewählte Zeile führt die Liste alle Energieträger des Projekts; die Übernahme aus dem Katalog richtet sich dann nach den Anlagen des Projekts.
  • Energieträger-Variante – legt die Verwaltung eine an, übernimmt sie Arbeits-, Grund- und Leistungspreis aus der Karte des Energieträgers; ein neu angelegter Träger beginnt ohne Preise, sie werden an ihm gepflegt.

Trägerliste

  • Trägerliste – im Projektkontext stehen die dem Projekt zugeordneten und die tatsächlich verwendeten Träger. Ein Kurztext je Eintrag nennt, wer ihn verwendet, etwa verwendet von: Wärmepumpe „Anlage A", Photovoltaik „Modul B".
  • Zulässige Energieträger je Komponente – mit Komponentenbezug zeigt die Liste nur die passenden Träger, und die Kopfzeile nennt die Einschränkung, etwa für Wärmepumpe: nur Gruppe Strom. Aus Katalog übernehmen… bietet dann ebenfalls nur die zulässigen Katalogträger an. Es gilt:
    • Wärmepumpe, Photovoltaik, Stromspeicher, Heizstab und Elektrokessel – die Gruppe Strom. Der Elektrokessel ist ein Heizkessel, dessen Gerät als Brennstoff die elektrische Energie führt; er steht in der Komponentenliste wie eine Wärmepumpe und ist dem Stromträger zuzuordnen. Vorbelegt ist der Stromträger des Projekts.
    • Heizkessel mit Brennstoff und BHKW – die Brennstoffkategorie ihres Geräts: ein Gaskessel die gasförmigen Träger, ein Ölkessel die flüssigen, ein Holzkessel die festen. Ein BHKW ohne Gerätebezug bekommt die gasförmigen und die flüssigen Brennstoffe sowie die tierischen Fette.
    • Solarthermie und Pufferspeicher – sie beziehen keine Energie und haben keinen eigenen Energieträger. Die Kopfzeile sagt es; die Liste bleibt vollständig, denn gepflegt werden die Träger des Projekts.
  • Einengung auf die Anlagen des Projekts – ohne gewählte Anlagenzeile bietet Aus Katalog übernehmen… die Energieträger an, die die Anlagen des Projekts zusammengenommen beziehen können; die Kopfzeile nennt sie, etwa Übernahme eingeengt auf die Anlagen des Projekts: Gas, Strom. Ein Projekt mit Wärmepumpe und Ölkessel bekommt Strom und Öl, ein Projekt mit zwei Wärmepumpen die Gruppe Strom einmal. Führt das Projekt keine Anlage mit Energieträger oder eine Anlage, zu der jeder Träger passt (etwa ein Heizkessel ohne Gerätebezug), bleibt die Übernahme vollständig. Die Trägerliste selbst bleibt immer vollständig: Ein zugeordneter Träger verschwindet nicht, auch wenn keine Anlage ihn bezieht. Im Katalogkontext über das Menü Administration gilt keine Einschränkung.
  • ⚠ nicht zugeordnet – ein verwendeter, aber noch nicht zugeordneter Träger ist so gekennzeichnet und lässt sich wählen; Speichern ordnet ihn dem Projekt zu.
  • ⚠ passt nicht zur Komponente – ein Träger, der der Komponente zugeordnet ist, aber nicht zu ihr passt, bleibt in der Liste und ist so gekennzeichnet. Er lässt sich weiter wählen und bearbeiten, damit seine Preise erreichbar bleiben.
  • Stromträger des Projekts – Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, Photovoltaik und Stromspeicher brauchen einen Stromträger. Welcher davon als Stromträger des Projekts gilt – der Träger, an dem der Strompreis des Projekts hängt –, bestimmt das Programm aus den Zuordnungen dieser Anlagen in der Reihenfolge Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, Stromspeicher, Photovoltaik; der erste Treffer zählt. Eine Kältemaschine bezieht ebenfalls Strom: Ein Projekt mit Kältemaschine braucht einen Stromträger, und ihr Kältestrom zählt in Kosten und Emissionen auch dann, wenn sie der einzige Stromverbraucher ist. Trägt keine dieser Anlagen einen zugeordneten Stromträger, gilt der ausgelieferte Stromträger; führt das Projekt elektrische Anlagen ohne zugeordneten Stromträger, trägt das Programm ihn selbsttätig nach. Geschieht das, während ein Träger entfernt wird, nennt ein Hinweis über der Liste den zugeordneten Stromträger.
  • Aus Katalog übernehmen… – bietet die noch nicht zugeordneten Katalogträger zur Mehrfachauswahl an; nach der Übernahme stehen sie in der Liste.
  • Entfernen – lehnt einen verwendeten Träger ab und nennt, wer ihn verwendet; so fällt die Rechnung nie stillschweigend auf einen Ersatzwert zurück. Ein entfernter Träger verschwindet aus der Liste; nichts ist danach markiert, die Trägerkarte bleibt leer.
  • Katalogkontext – dort pflegt der Dialog die Katalogzeile selbst. Über der Trägerkarte stehen Bezeichnung und Gruppe; sie werden mit Speichern oder OK geschrieben wie jede andere Angabe. Unter der Liste legen Neu… einen leeren Träger und Variante eine vollständige Kopie des gewählten Trägers an; Löschen entfernt ihn nach Rückfrage und lehnt ab, solange ein Projekt oder eine Anlage ihn führt.
  • Die Liste folgt jedem Schritt – anlegen, übernehmen, umbenennen, entfernen und löschen wirken sofort in der Liste: Ein neuer oder übernommener Träger steht darin und ist markiert, ein umbenannter trägt seinen neuen Namen, ein entfernter oder gelöschter ist verschwunden.

Trägerkarte

  • Aufbau – rechts neben der Liste stehen die Werte des gewählten Trägers in vier Blöcken: Preis und Heizwert, daneben die Preisbestandteile (beim Stromträger Strompreis Details), darunter über die volle Breite Emissionen und der aufklappbare Block Einheiten und Umrechnung; den Abschluss bildet die Preishistorie. Im schmalen Fenster rücken die beiden oberen Blöcke untereinander. Der Fenstertitel nennt den Träger, die Zeile darunter das Projekt und die Preisstellung: Alle Preise sind Nettopreise. Im Projekt trägt jeder der drei Preise – Arbeits-, Grund- und Leistungspreis – den Knopf ± für seine Werte in den Szenarien Günstig und Ungünstig (Werte je Szenario): Ein Punkt am Knopf zeigt ein gepflegtes Paar, ein Warnzeichen einen Szenariopreis ohne Preis für Erwartet. Beim Umschalten des Arbeitspreises auf €/kWh werden die Werte je Szenario mit umgerechnet; geschrieben werden sie mit der Karte. In der Katalogpflege trägt die Karte keine Knöpfe.
  • Heizwert und Brennwert – sie gehören zum Stoff und stehen in kWh je Abrechnungseinheit des Trägers, etwa kWh/Nm³, kWh/L oder kWh/kg; die Einheit steht am Feld und im Kopf der Historienspalte. Im Brennstoffkatalog führen die Gase – Stadtgas, Erdgas, Biogas und Wasserstoff – ihre Menge in Nm³ und ihren Preis in €/Nm³, der Brennstoff Sonstige in kWh und €/kWh.
  • Preisbasis – direkt unter dem Arbeitspreis wählt eine Klappliste die Einheit der Eingabe: je Abrechnungseinheit des Trägers, etwa €/Nm³, oder €/kWh. Gespeichert wird immer der Preis je Abrechnungseinheit; die Wahl bestimmt nur, in welcher Einheit er dasteht und eingegeben wird, umgerechnet über den Heizwert (Berechnung: Preis je kWh). Nur der Arbeitspreis richtet sich nach der Wahl; Heizwert, Brennwert, Leistungspreis (€/(kW·a) bzw. €/(kW·Monat)) und Grundpreis (€/a) bleiben unverändert. €/kWh steht zur Wahl, sobald ein Heizwert eingetragen ist, auch erst im Dialog; solange keiner da ist, sagt eine Zeile unter den Feldern €/kWh ist wählbar, sobald ein Heizwert gepflegt ist. Wird der Heizwert auf 0 gesetzt, geht die Wahl auf die Abrechnungseinheit zurück, und das Feld zeigt den zuletzt gültigen Preis je Abrechnungseinheit. Rechnet ein Träger unmittelbar nach kWh ab, gibt es keine Klappliste; der Arbeitspreis steht in €/kWh. Im Projekt wird die Preisbasis mit dem Träger gespeichert und steht beim nächsten Öffnen wieder da; ein Träger ohne gespeicherte Wahl zeigt die Abrechnungseinheit. In der Katalogpflege zeigt die Karte beim Öffnen immer die Abrechnungseinheit.
  • Einheiten und Umrechnung – der aufklappbare Block unter den Emissionen nennt die Basiseinheit des Trägers und führt die Umrechnungsregeln des Brennstoffs mit Name, von, nach, Faktor und Schalter, dazu den Knopf Regel hinzufügen. Die Regeln prüfen die Einheitenkette; gerechnet wird mit Heizwert und Brennwert. Die Regel, die den Träger nach kWh trägt, lässt sich nicht abschalten – der Block sagt es, wenn es versucht wird. Der Block ist zugeklappt und geht über seine Kopfzeile auf.
  • Preis pro kWh – unter den Feldern des Blocks Preis und Heizwert steht die Herleitung: zuerst kurz → 0,0720 €/kWh · Umrechnungsfaktor Hs/Hi=1,1048, darunter die Rechnung mit Einheiten, etwa 0,50 €/Nm³ ÷ 10,50 kWh/Nm³ = 0,0476 €/kWh. Steht die Preisbasis auf €/kWh, läuft die Rechnung in Eingaberichtung: 0,0476 €/kWh × 10,50 kWh/Nm³ = 0,5000 €/Nm³ (gespeichert je Nm³). Rechnet der Träger unmittelbar nach kWh ab, steht dort Direktabrechnung nach kWh. Der Umrechnungsfaktor Hs/Hi steht nur, wo Heizwert und Brennwert beide gepflegt sind; die Zeile 1 Nm³ = 10,50 kWh (Hi) / 11,60 kWh (Hs) steht ebenfalls hier.
  • Was die drei Preise bewirken – der Arbeitspreis bepreist die verbrauchte Menge, der Grundpreis fällt einmal im Jahr je Energieträger an, der Leistungspreis bepreist die bereitgestellte Leistung: bei einem Brennstoffträger die vorgehaltene Anschlussleistung der Anlagen, beim Stromträger die Bezugsspitze des Netzbezugs – der höchste Viertelstundenwert des Simulationslaufs. Im Modus Jahresleistungspreis gilt der Satz einmal auf die Jahresspitze, im Modus Monatsleistungspreis je Monat auf die Monatsspitze; eine gepflegte Saisonreihe rechnet mit ihren zwölf Monatssätzen, und die Hilfe im Fenster dieser Monatssätze führt hierher. Alle drei Preise gehen in die Energiekosten der Wirtschaftlichkeit ein. Führt der Stromträger eine Leistungspreis-Staffel, tritt sie an die Stelle von Leistungspreis und saisonalen Sätzen; ist am Projekt die Tarifstruktur aktiv, tritt ihr Reststromtarif an die Stelle des ganzen Strompreises.
  • Leistungspreis-Staffel – beim Stromträger eines Projekts steht im Block Preis und Heizwert die Gruppe Leistungspreis-Staffel (auf die Jahres-Bezugsspitze) mit Staffelgrenze in kW, Preis bis zur Grenze und Preis über der Grenze in €/(kW·a). Bemessen wird an der Bezugsspitze des Jahres, gleich welcher Modus am Leistungspreis steht: Bis zur Grenze gilt der erste Preis, für den Teil darüber der zweite (Berechnung: Leistungspreis und Staffel). Eine gepflegte Staffel ersetzt Leistungspreis und saisonale Sätze dieses Stromträgers; sie wird nicht zu ihnen addiert. Gepflegt ist sie, sobald einer der beiden Preise größer als 0 ist; leere Preise heißen keine Staffel, ein geleertes Feld schaltet sie ab. Die Staffel gilt im Projekt; der Katalog der Administration führt keine.
  • Preishistorie – die Tabelle führt die zeitlich gestaffelten Preisstände des Trägers im Projekt mit Gültig ab, Heizwert, Basiseinheit, Arbeits-, Grund- und Leistungspreis; beim Öffnen und nach jedem Speichern wird sie neu gelesen. Ein Eintrag entsteht, sobald ein Wert vom gespeicherten Stand abweicht; maßgeblich ist das Datum im Feld Gültig ab. Ein zweites Speichern am selben Tag aktualisiert den Eintrag. Löschen am Ende einer Zeile entfernt den Preisstand nach Rückfrage. In der Administration (Katalog) führt dieselbe Tabelle die Katalogstände des Trägers mit denselben Regeln; Katalogstände wirken nicht auf die Projektrechnung, Katalogwerte übernehmen kopiert nur die Katalogzeile in das Projekt.
  • Katalogwerte übernehmen – im Projektkontext holt der Knopf Arbeits-, Grund- und Leistungspreis, Heizwert, Brennwert und die Emissionswerte aus der Administration in die Felder; die gewählte Preisbasis bleibt stehen, der Katalogpreis erscheint in ihrer Einheit. Die Karte meldet Katalogwerte übernommen – noch nicht gespeichert; geschrieben wird erst mit Speichern oder OK, dabei entsteht ein Historieneintrag. Es ist eine einmalige Kopie: Ändert sich der Katalog später, bleiben die Projektwerte, wie sie sind.

Emissionen und fehlende Werte

  • Emissionen – der Block Emissionen – Anzeige folgt der Bilanzierungsvorgabe des Projekts führt oben die Klappliste Bilanzierungsmethode mit CO₂ direkt – reale Bilanz, heizwertbezogen und CO₂-Äquivalent (GWP100). Sie gehört dem Projekt; im Katalogkontext steht sie nur lesbar da, und eine Zeile darunter sagt es. Die Tabelle führt die Emissionsarten des Trägers mit Art, Wert, Einheit, Quelle und dem Knopf Katalog…, darunter die Summe und den Knopf Emissionsarten & Katalog verwalten…. Eine Fußnote nennt, dass nur die im Projekt gewählte Größe gezeigt wird – CO₂ oder CO₂-Äquivalent – und dass SO₂ und NOx weitergeführt, aber hier nicht gezeigt werden.
  • Fehlende Werte – trägt der Träger keinen Arbeitspreis, keinen Leistungspreis oder keinen CO₂-Wert, sagt die Karte es dort, wo der Wert gepflegt wird: die Preise im Block Preis und Heizwert, den CO₂-Wert im Block Emissionen. Der Hinweis sperrt nichts – ein Träger ohne diese Werte lässt sich anlegen und speichern, und Speichern nennt die offenen Punkte erneut. Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung muss der Arbeitspreis gesetzt sein; ohne CO₂-Wert rechnet die Emissionsbilanz den Träger mit 0.
  • Leeres Feld und 0 – Arbeitspreis, Leistungspreis und die Emissionswerte unterscheiden ein leeres Feld von einer eingetragenen 0. Ein leeres Feld heißt nicht gepflegt und bleibt beim Speichern leer; in grauer Schrift zeigt es, was dann gilt: im Projekt den Wert aus der Administration, etwa Katalog: 0,0800, sonst nicht gepflegt. Dieser Wert ist nur angezeigt, nicht übernommen – in die Felder holt ihn Katalogwerte übernehmen. Eine eingetragene 0 bleibt 0 und steht beim nächsten Öffnen wieder da; ein leerer Arbeitspreis legt keinen Eintrag in der Preishistorie an. Die Werte je Szenario unterscheiden ebenso: leer heißt wie Erwartet, eine eingetragene 0 bleibt gespeichert. In der Wirtschaftlichkeits- und Emissionsrechnung zählt 0 wie ein leeres Feld. Der Grundpreis kennt die Unterscheidung nicht: 0 €/a ist dort ein gültiger Vertragswert.
  • Wert aus der Kategorie übernehmen – neben dem Hinweis steht der Weg, den fehlenden Wert von einem Energieträger derselben Kategorie zu leihen. Kategorie ist die Brennstoffkategorie des Trägers – Strom, gasförmige, flüssige und feste Brennstoffe, Wärme, tierische Fette –, die Gruppe darin darf eine andere sein. Der Weg legt die Träger der Kategorie vor, die den Wert tragen, jeden mit Wert und Einheit; daraus wird einer gewählt und bestätigt – auch bei einem einzigen Vorschlag, ohne Bestätigung wird nichts geschrieben. Trägt kein Träger der Kategorie den Wert, sagt der Weg das und bietet nichts an. Einen Preis stellen nur Träger mit derselben Abrechnungseinheit, einen Leistungspreis zusätzlich nur solche mit demselben Modus (Jahr oder Monat); der CO₂-Faktor steht bei allen Trägern in g/kWh. Der übernommene Wert gilt im Projekt, nicht im Katalog; unter dem Feld steht danach, welcher Wert von welchem Energieträger stammt.

Strompreis Details

Bei einem Stromträger steht neben dem Preisblock der Block Strompreis Details. Er zerlegt den Arbeitspreis in seine Anteile; aufgeschlagen wird nichts. Seine Kopfzeile nennt die Summe der Anteile. Die Anteile stehen in drei Gruppen:

  • Beschaffung und Vertrieb – Beschaffung und Vertrieb. Solange die Beschaffung leer ist, bietet ein Knopf den Rest an: Arbeitspreis abzüglich der übrigen eingeschalteten Anteile; eingetragen wird er erst auf Klick.
  • Netzentgelte – Arbeitspreis Netz.
  • Steuern, Abgaben und Umlagen – Stromsteuer, Konzessionsabgabe und Umlagen. Zwei Knöpfe neben der Stromsteuer tragen den Regelsatz beziehungsweise den ermäßigten Satz des Bilanzjahres ein; hervorgehoben ist der Satz, der zur Unternehmensart des Projekts passt. Der Schalter Umlagen aufschlüsseln ersetzt das Summenfeld durch die drei Einzelumlagen KWKG-Umlage, Offshore-Netzumlage und § 19 StromNEV-Umlage; ihre Summe ist dann der Umlagenwert.

Jeder Anteil hat einen Wert und einen Schalter. Nur eingeschaltete Anteile zählen; ein Feld ohne Schalter ist ein Vorschlag und rechnet nicht mit. Unter den Gruppen stehen die Summe der Anteile, der Arbeitspreis der Trägerkarte zum Vergleich und der nicht aufgeschlüsselte Rest – ein negativer Rest wird ausgewiesen, nicht geglättet. In Arbeitspreis übernehmen trägt die Summe in das Arbeitspreisfeld ein; gespeichert wird sie mit Speichern. Bei den Preisquellen Spotmarkt und Kostenprofil ist die Preisreihe selbst die Beschaffung; dort kommen die übrigen eingeschalteten Anteile auf die Reihe, sofern die Speichervariante es verlangt. Beim Fixpreis kommt nichts hinzu, weil der Arbeitspreis die Anteile bereits enthält.

Die gesetzlichen Umlagen des Stichjahres 2026 und das Vorjahr:

Umlage 2025 [ct/kWh] 2026 [ct/kWh]
KWKG-Umlage 0,277 0,446
Offshore-Netzumlage 0,816 0,941
§ 19 StromNEV-Umlage 1,558 1,559
Summe 2,651 2,946

Kostenprofil und Spotmarktpreise

  • Kostenprofil – bei einem Stromträger im Projekt öffnet die Kachel Kostenprofil über der Trägerkarte das Kostenprofil des Projekts: zwölf Preisniveaus je Monat und je Wochentag 24 Stundenwerte als Abweichung davon, alle in ct/kWh. Mit ihm rechnet der Stromspeicher bei der Preisquelle Kostenprofil seinen Bezugspreis.
  • Bild des Kostenprofils – der Reiter Grafik zeigt als eine Linie den Bezugspreis jeder Stunde eines Jahres, 8.760 Werte: p(h)=pMonat+ΔpWoche, der Monatswert der Stunde plus der Wochenwert ihres Wochentags und ihrer Stunde, in einem Jahr mit 365 Tagen, das an einem Sonntag beginnt. Gerechnet wird wie für den Stromspeicher; die Anteile aus Strompreis Details, die je nach Variante hinzukommen, enthält das Bild nicht. Die Zeitachse teilt das Jahr mit den Marken 0 bis 12 in Monate, die Werteachse beginnt bei 0; fällt der Preis in einer Stunde unter 0, reicht sie darunter, und eine gestrichelte Linie markiert die Null. Über dem Bild steht Kostenprofil [ct/kWh], die Legende nennt die Linie Kostenprofil; sie ist halbtransparent dunkelgrün, und ein Klick auf das Farbfeld der Legende wählt ihre Farbe für alle Diagramme (Farben der Diagramme).
    • Das Bild entsteht beim Öffnen und bei jedem Wechsel auf den Reiter Grafik aus den eingegebenen, auch ungespeicherten Werten; Vorschau aktualisieren zeichnet es erneut. Zoom, Bereich und 1:1 wirken wie bei den Zeitreihen der Auswertung; im vergrößerten Ausschnitt zählt die Achse die Stunden des Jahres ab 0, und die Zeile unter dem Bild nennt an der Mausstelle Stunde und Preis, etwa 4.000 · Kostenprofil: 25 ct/kWh. CSV… in der Leiste über dem Bild speichert die 8.760 Stundenwerte als CSV-Datei; als Bilddatei lässt sich das Kostenprofil nicht speichern, und der Bericht führt es nicht.
  • Spotmarktpreise – die Kachel Spotmarktpreise öffnet den Dialog Spotmarktpreise importieren. Nach der Dateiwahl legt EPOS-Plan das Format im Dialog Spotmarktpreise einlesen – Format und Vorschau vor, wie beim Import einer Photovoltaik-Ganglinie; die Werte stehen in ct/kWh, das Bild zeigt die Preise über der Preisachse. Die Kennzahlenzeile nennt das Jahr der Datei, den Mittelwert und die Spanne, etwa Jahr der Datei 2025 · Mittel 10 ct/kWh · Spanne -5 bis 40 ct/kWh. Das Feld Jahr der Reihe schlägt das Jahr der ersten Datenzeile vor und lässt sich ändern; es legt Wochentage und Feiertage der Reihe fest (Preisreihe mit Jahr). Gelesen wird mit dem Spotpreisleser: Sommerzeit-Umstellungen, ein 29. Februar und Lücken behandelt er wie im Validierungsprotokoll beschrieben. Die Spaltenwahl im Dialog wirkt auf die Vorschautabelle und die Zeilenzählung.

Preisbestandteile eines Brennstoffs

Bei einem Brennstoffträger steht neben dem Preisblock der Block Preisbestandteile – Transparenz, ohne Preiswirkung. Er zerlegt den Arbeitspreis in Energiesteuer, CO₂-Bestandteil (BEHG), Netz- und Messentgelt und Beschaffung und Vertrieb; aufgeschlagen wird nichts – die Anteile stecken bereits im Preis.

  • Einheit – die Werte stehen in der Abrechnungseinheit des Trägers (€/Nm³, €/l, €/t), in derselben Einheit wie der Arbeitspreis. Führt ein Träger keinen Heizwert, bleiben sie in ct/kWh, und eine Zeile über den Feldern sagt es.
  • Herleitung – unter Energiesteuer und CO₂-Bestandteil steht je eine leise Zeile: der Gesetzessatz in €/MWh, der brennwertbezogen gilt, und beim CO₂-Bestandteil der Preis je Tonne mal der CO₂-Menge je Abrechnungseinheit, etwa 65 €/t × 2,109 kg/m³. Für Beschaffung und Vertrieb steht der Rest als Vorschlag am Feld; eingetragen wird er erst auf Klick.
  • Schalter und Summe – jeder Anteil hat einen Wert und einen Schalter; nur eingeschaltete Anteile zählen, ein leeres Feld heißt kein Anteil und wird nicht mit einem Vorschlag gefüllt. Die Summenzeile lautet etwa Summe der Bestandteile 0,7560 €/m³ – deckungsgleich mit dem Arbeitspreis; weichen beide voneinander ab, nennt sie den Abstand. Darunter steht der nicht aufgeschlüsselte Rest – ein negativer Rest wird ausgewiesen, nicht geglättet. In Arbeitspreis übernehmen trägt die Summe in das Arbeitspreisfeld ein; gespeichert wird sie mit Speichern.
  • Schnellwahl aus Katalog… – der Knopf öffnet eine Auswahl im selben Fenster: die Energiesteuer nach § 2 EnergieStG, die ermäßigten Sätze nach § 53a Abs. 5 und § 54 EnergieStG, dazu den CO₂-Bestandteil nach BEHG aus dem Preis je Tonne und dem Emissionsfaktor des Trägers – je Satz mit Herkunft, Jahr, Katalogwert und demselben Satz in der Abrechnungseinheit. Die Wahl trägt den Satz in das zugehörige Feld ein und schaltet die Zeile ein. Führt der Katalog für diesen Träger keinen Satz, bleibt die Zeile gesperrt und nennt den Grund. Unter den Knöpfen steht danach, woher der übernommene Satz stammt.
  • Ausweis, keine Rechengröße – gerechnet wird mit dem Arbeitspreis. Die Bestandteile sind zugleich die Grundlage der Kohärenzprüfung: Eine Steuerentlastung ist nur dann schlüssig, wenn dieselbe Steuer im Preis als Belastung ausgewiesen ist.

Träger je Anlage

In den Dialogen Wärmepumpe, Photovoltaik und Stromspeicher wird der Träger der einzelnen Anlage in zwei Stufen gewählt: Energieträger benennt die Gruppe (etwa Strom), Art den Träger dieser Gruppe (etwa Elektrische Energie). Angeboten werden nur die Gruppen, die zur Anlage passen – bei diesen drei Anlagen die Gruppe Strom; vorbelegt ist der Stromträger des Projekts. Preis, Aufschläge und Emissionsfaktor des Strombezugs richten sich nach dieser Wahl. Jeder Träger, den eine Anlage führt – auch der Kühlträger einer Kältemaschine und der Träger der Antriebswärme einer Sorptionsanlage –, steht in der Trägerliste des Projekts: Die Wahl an der Anlage nimmt ihn auf, entfernen lässt er sich erst, wenn keine Anlage ihn mehr führt; fehlt er doch, nennt die Kohärenzprüfung Anlage und Träger, während mit dem Rückfallträger gerechnet wird.

Berechnung: Preis je kWh

Die Umrechnung zwischen Abrechnungseinheit und kWh läuft über den Heizwert Hi des Trägers: Preis je kWh = Preis je Abrechnungseinheit ÷ Heizwert, etwa 0,50 €/Nm³ ÷ 10,00 kWh/Nm³ = 0,05 €/kWh. Steht die Preisbasis auf €/kWh, rechnet das Programm in Eingaberichtung zurück – Preis je kWh × Heizwert – und speichert den Preis je Abrechnungseinheit. Sind Heizwert und Brennwert beide gepflegt, nennt die Karte zusätzlich den Umrechnungsfaktor Hs/Hi und die Zeile 1 Nm³ = … kWh (Hi) / … kWh (Hs); die Preisbestandteile nennen den brennwertbezogenen Gesetzessatz in €/MWh neben dem heizwertbezogenen Preis.

Berechnung: Leistungspreis und Staffel

  • Leistungspreis – Jahresleistungspreis × Bezugsspitze des Jahres, Monatsleistungspreis × Monatsspitze je Monat. Beispiel: Leistungspreis 100 €/(kW·a) im Modus Jahresleistungspreis und Bezugsspitze 120 kW ergeben 120×100=12.000 €/a. Kappt ein Speicher die Spitze auf 90 kW, rechnet die Wirtschaftlichkeit mit 90×100=9.000 €/a, also 3.000 € weniger im Jahr.
  • Staffel – bis zur Staffelgrenze der erste Preis, für den Teil darüber der zweite, immer auf die Jahres-Bezugsspitze. Beispiel: Grenze 1.000 kW, Preise 50 und 80 €/(kW·a), Bezugsspitze 1.200 kW ergeben 1.000×50+200×80=66.000 €/a.
  • Jahresdauerlinie – weil der Leistungspreis an einer einzigen Viertelstunde hängt, lohnt der Blick auf die Jahresdauerlinie des Netzbezugs: Sie ordnet die Viertelstunden des Jahres nach ihrer Leistung und zeigt, wie wenige davon die Spitze bilden. Senkt ein Speicher diese wenigen Viertelstunden, sinkt die Bezugsspitze des Laufs und mit ihr der Leistungspreisanteil der Energiekosten; im Bild liegen nur 40 der 35.040 Viertelstunden über 90 kW, zusammen rund 130 kWh. Die Grundlagen stehen unter Lastspitzen und Leistungspreis.
Jahresdauerlinie des Netzbezugs mit Kappung der Spitze von 120 auf 90 kW durch einen Speicher – Prinzipbild, synthetische Werte

Brennstoffe des Projekts

Jedes Projekt rechnet mit eigenen Kopien der Brennstoffe: Heizwerte, Emissionsfaktoren (CO₂, SO₂, NOₓ, Staub) und Primärenergiefaktor. Die Kopien entstehen mit dem Projekt aus dem Brennstoffkatalog; ein Katalog-Update ändert nur den Katalog, das Projekt rechnet mit seinen Kopien unverändert weiter. Die Energiepreise – Arbeits-, Grund- und Leistungspreis – gehören zum Energieträger und werden in der Energieträgerverwaltung gepflegt; der Brennstoff führt sie nicht.

Der Dialog öffnet sich über AdministrationKostenBrennstoffe des Projekts… für das geöffnete Projekt. Die Liste zeigt je Brennstoff seine Werte und in der Spalte Stand, ob die Kopie dem heutigen Katalog entspricht (wie Katalog), von ihm abweicht (abweichend) oder der Brennstoff nicht mehr im Katalog steht. Eine abweichende Zelle ist hervorgehoben; ihr Tooltip nennt den Katalogwert.

Brennstoffe des Projekts – Bildschirmfoto mit Beispieldaten.
  • Bearbeiten – öffnet die Werte des Brennstoffs im selben Fenster. Speichern schreibt sie sofort in das Projekt; Kategorie, Name und Einheit bleiben, wie der Katalog sie führt.
  • Auf Katalog zurücksetzen – übernimmt nach Rückfrage die heutigen Katalogwerte in die Kopie – so kommt ein neuer Auslieferungsstand in das Projekt.
  • Aus Katalog übernehmen – legt für einen Brennstoff des Katalogs, den das Projekt noch nicht führt, eine Kopie an.

Die Energieträger des Projekts lesen ihre Brennstoffwerte aus diesen Kopien, ebenso die Emissionsbilanz, die Einstufung nach BEHG und die Vorbelegung neuer Preise. Duplizieren, Varianten und der Projekttransfer nehmen die Kopien mit.

Nutzungsdauern (AfA)

Der Dialog Nutzungsdauern (AfA) führt die rechnerische Nutzungsdauer je Technik und Positionsart, dazu je Zeile einen Satz für Instandsetzung und einen für Wartung. Die Nutzungsdauer steuert in der Wirtschaftlichkeitsrechnung die Ersatzbeschaffung und den Restwert: Eine Position ohne Nutzungsdauer rechnet über den gesamten Betrachtungszeitraum – ohne Ersatzbeschaffung und ohne Restwert. Der Dialog steht unter AdministrationKostenNutzungsdauern (AfA)….

Zeilen und Spalten

  • Zeilenraster – die Zeilen sind nach Technik gruppiert. Die Spalten nennen Technik, Positionsart, Nutzungsdauer in Jahren, steuerliche Nutzungsdauer, die Sätze Instandsetzung [%/a] und Wartung [%/a] und die Quelle des Werts.
  • Standardzeile – sie steht in ihrer Gruppe zuerst, ist gekennzeichnet und gilt für jede Kostenposition, die keine eigene Positionsart trägt. Je Technik gibt es genau eine.
  • Technikübergreifende Zeilen – Montage und Planung / Baunebenkosten stehen am Ende der Liste und tragen keinen eigenen Wert: Solche Positionen werden zusammen mit der Hauptposition ersetzt und rechnen mit der Standardzeile ihrer Technik.
  • Rechnerische Nutzungsdauer und steuerliche AfA – gerechnet wird mit der rechnerischen Nutzungsdauer; die steuerliche Spalte steht zur Information und geht in keine Rechnung ein.
  • Instandsetzung und Wartung – je Zeile ein Satz in Prozent der Investition je Jahr nach VDI 2067 Blatt 1, Tabelle A2; eine leere Zelle heißt kein Satz. Ausgeliefert tragen die Standardzeilen von Heizkessel (2 %), BHKW (6 %), Wärmezentrale (2 %), Stromeinspeisung (2 %) und baulichen Anlagen (1,25 %) einen Instandsetzungssatz aus der Mitte des Empfehlungsbereichs der Kostenvorlage; die Wartungssätze und die übrigen Techniken sind leer. Ein Satz rechnet nicht aus der Tabelle heraus: Die Kostenverwaltung trägt ihn mit Sätze vorbelegen… oder mit der Übernahme einer Kostenvorlage in die Betriebskostenposition ein, und gerechnet wird mit dem Satz der Position.
  • Quelle – jede Zeile nennt, worauf ihr Wert beruht. Die ausgelieferten Werte sind Richtwerte; maßgeblich für eine konkrete Anlage bleibt die Angabe des Planers.

Bedienung

  • Suchen – das Feld über der Liste schränkt die Anzeige über Technik, Positionsart und Quelle ein.
  • Neu – legt eine eigene Zeile an: Technik wählen, Positionsart benennen, Werte eintragen. Ohne Technik entsteht eine technikübergreifende Zeile. Je Technik kommt jede Positionsart nur einmal vor.
  • Löschen – entfernt eine eigene Zeile nach Rückfrage. Ausgelieferte Zeilen bleiben erhalten; ihr Wert lässt sich überschreiben.
  • Auslieferungswerte wiederherstellen – setzt die Werte aller ausgelieferten Zeilen nach Rückfrage auf den Auslieferungsstand zurück. Eigene Zeilen bleiben unberührt.
  • Speichern – Eingaben im Raster werden mit Speichern oder OK geschrieben; Abbrechen verwirft sie.

Wirkung auf neue Positionen

  • Eine neu angelegte Investitionsposition und eine aus einer Kostenvorlage übernommene Position bekommen ihre Nutzungsdauer aus dieser Tabelle. Bereits erfasste Positionen behalten ihren Wert.
  • Eine aus einer Kostenvorlage übernommene Betriebskostenposition Instandhaltung … oder Wartung … mit % der Investition bekommt den Satz der Tabelle, wenn die Vorlage keinen trägt; die Pflichtpositionen, die das Programm beim Anlegen einer Anlage selbst anlegt, bekommen keinen.
  • Eine neu angelegte Speichervariante – eine neue Speicheranlage im Anlagendialog oder eine vom Hilfe-Assistenten angelegte Variante – übernimmt die Nutzungsdauer der Standardzeile Stromspeicher · Batterie; führt die Tabelle dort keinen brauchbaren Wert, gelten 20 Jahre. Bestehende Speichervarianten behalten ihre Nutzungsdauer.

Nutzungsdauern in den Kostendialogen

  • Nutzungsdauern vorbelegen… – der Knopf in der Leiste unter dem Positionsraster der Investitionskosten füllt die leeren Nutzungsdauern aus der Tabelle; die Statuszeile nennt, wie viele Positionen einen Wert bekommen haben. Tragen Positionen bereits eine abweichende Nutzungsdauer, fragt das Programm mit ihrer Anzahl nach, bevor es überschreibt – ohne Bestätigung bleiben sie stehen. Geschrieben wird mit Speichern oder OK.
  • Sätze vorbelegen… – auf der Betriebskostenseite steht an derselben Stelle dieser Knopf. Er füllt die leeren Sätze der Positionen Instandhaltung … und Wartung … mit der Bemessung % der Investition aus der Tabelle – mit dem Satz der Zeile ihrer Positionsart, sonst dem der Standardzeile ihrer Technik –, und die Statuszeile nennt, wie viele Sätze eingetragen wurden. Trägt eine solche Position schon einen anderen Satz oder einen erfassten Betrag, fragt das Programm mit ihrer Anzahl nach, bevor es überschreibt. Gibt es nichts vorzubelegen, sagt es eine Zeile. Geschrieben wird mit Speichern oder OK.
  • Herkunft des Satzes – gleicht der Satz einer Betriebskostenposition dem der Tabelle, steht unter dem Satzfeld in kleiner Schrift, woher er stammt, etwa 2 % · Satz aus Nutzungsdauertabelle: Heizkessel · Wärmeerzeuger (Instandsetzung). Die Herleitung der Betriebskosten im Word- und im Excel-Bericht nennt dieselbe Herkunft. Ein eigener Satz trägt keine Zeile.
  • Positionsart – der Zeileneditor hinter dem Stift führt die Klappliste Positionsart: die Zeilen der Technik dieser Position und danach die technikübergreifenden; die leere Zeile bedeutet Standardzeile der Technik. Eine andere Positionsart setzt die Nutzungsdauer der Position auf den Wert dieser Zeile.
  • Herkunft der Nutzungsdauer – unter dem Feld steht in kleiner Schrift, woher der Wert stammt: Vorgabe der Technik, AfA-Tabelle mit der Positionsart oder eigener Wert, sobald der Wert von der Vorgabe abweicht. Ohne gepflegte Nutzungsdauer bleibt die Zeile leer; die Tafel Ersatz und Restwert nennt solche Positionen.
  • Ersatzbeschaffung und Restwert je Position – der Zeileneditor führt auf der Investitionsseite die Klapplisten Ersatzbeschaffung führen und Restwert ansetzen, je mit ja und nein. Leer lässt die Nutzungsdauer entscheiden: Ersetzt wird, sobald sie vor dem Ende des Betrachtungszeitraums abläuft, und der Restwert steht linear im letzten Jahr; ja rechnet genauso. nein schaltet das eine ohne das andere ab – eine Position ohne Ersatzbeschaffung behält den Restwert ihrer ersten Beschaffung, solange er nicht selbst abgeschaltet ist. Eine Zeile unter den Klapplisten nennt die Wahl. Die Kostenvorlagen führen dieselben Klapplisten; Aus Vorlage übernehmen…, das Kopieren eines Projekts und Speichern unter nehmen die Wahl mit. Die Hilfe im Zeileneditor führt zu diesem Abschnitt.
  • Zahlung alle n Jahre – auf der Betriebsseite führt der Zeileneditor das Feld Zahlung alle: … Jahre mit Werten von 1 bis 99; 1 ist die Vorgabe und heißt jährlich. Ab 2 zahlt die Position in ihrem Startjahr – ohne Startjahr im ersten Jahr – und danach alle n Jahre bis zum Ende des Betrachtungszeitraums, etwa eine Dichtheitsprüfung alle 2 Jahre; die Zeile unter dem Feld nennt ab 2 die Zahlungsfolge, etwa alle 2 Jahre ab Jahr 1. Der Betrag der Position ist der Betrag einer Zahlung zum Preisniveau des ersten Jahres. Die Wirtschaftlichkeit rechnet ihn nur in den Zahlungsjahren und schreibt ihn dort fort wie eine jährliche Position derselben Art; zu den Betriebskosten des ersten Jahres gehört er, wenn die Position im ersten Jahr zahlt. Die Betriebskostentabelle der Berichte nennt die Zahlungsfolge in der Herleitung (Betriebskosten nach Kostenarten). Die Kostenvorlagen führen dasselbe Feld; Aus Vorlage übernehmen… nimmt die Angabe mit, aus einer Vorlage wie aus einer anderen Anlage. Auf der Investitionsseite steht das Feld nicht: Eine Investition, die sich wiederholt, ist die Ersatzbeschaffung über die Nutzungsdauer (Ersatzbeschaffung und Restwert je Position).

Gesetzliche Parameter

Der Dialog Gesetzliche Parameter führt die jahresscharfen Sätze, mit denen die Wirtschaftlichkeit rechnet – KWK-Zuschlag, EEG-Vergütung, Energie- und Stromsteuer, CO₂-Preis, Umsatzsteuer und die Bilanzkonvention – in einem eigenen Katalog unter AdministrationKostenGesetzliche Parameter…. Ein Auswahlfeld wählt den Bereich; darunter steht die Liste seiner Jahreszeilen mit Suche über alle Spalten, einem Trichter je Spalte und dem Sortierpfeil im Spaltenkopf – dasselbe Schema wie in den Gerätekatalogen. Eine Gesetzesänderung wird als neue Jahreszeile gepflegt, nicht als Änderung der alten: Nur so liefert eine heute gerechnete Variante auch in einigen Jahren dieselben Zahlen; die Maske fragt deshalb nach, wenn eine Zeile mit Gültigkeitsjahr in der Vergangenheit bearbeitet wird.

Kosten in der Speicherauslegung

  • Sätze der Auslegung – die Speicherauslegung übernimmt Investitions- und Betriebskostensätze der aktiven Speicheranlage aus dem Kostenmodul oder erfasst sie im Auslegungsdialog. Verwendet werden ausschließlich geeignete €/kW- und €/kWh-Bemessungen; bei Betriebskosten werden installierte Kapazität je Jahr und tatsächlich entladene AC-Energie unterschieden. Die Rechnung verwendet den spezifischen Satz und die Größe beziehungsweise Entlademenge jedes Kandidaten; ein ausgewiesener Gesamtbetrag geht nicht ein. Pauschalen, Prozentpositionen, Erlöse, Zuschüsse, fehlende Sätze und erst später beginnende Positionen werden mit Hinweis ausgeschlossen. Benannte Auslegungsprofile speichern die spezifischen Sätze zusammen mit Suchraum und Zeitreihenquellen.
  • Flotte – die Kosten der Speichereinheiten liest die Flotte aus der Satzvorlage des Katalogsatzes; der feste Investitionsanteil geht nicht in die Speicherauslegung ein. Bei der Übernahme einer Flotte schreibt sie Kostenpositionen der Anlage nur, wenn die Einheit eigene Kosten hat. Der Verschleiß je entladener kWh wird genau einmal gebucht, vom Simulationslauf (Verschleiß des Stromspeichers).
  • Prüfung bleibt – die Übernahme einer gefundenen Dimensionierung ersetzt keine vollständige Prüfung der projektweiten Kostenpositionen. Entladeabhängige Betriebskosten dürfen denselben Verschleißanteil nicht zusätzlich zum optionalen Verschleißterm der Auslegung enthalten.
  • Satzvorlage des Stromspeichers – die Kostensätze eines Stromspeichers im Projekt pflegen Sie nur als Kostenposition der Anlage. Trägt die Anlage für einen Satz keine Position, zeigt die Kostenverwaltung über den Positionen den Satz der Satzvorlage – des Geräts im Projekt oder des Katalogsatzes – mit Herkunft als Lesezeile: auf der Investitionsseite je kWh Kapazität, je kW Leistung und als festen Betrag, auf der Betriebsseite den Verschleiß. Als Projektposition übernehmen… legt die Kostenposition mit dem angezeigten Wert an und öffnet sie zur Bearbeitung; danach steht die Lesezeile mit „überdeckt durch die Projektposition“. Im Stammbereich ist die Satzvorlage eines Geräts im Projekt in der Gruppe Katalogsätze nur lesbar, die Satzvorlage eines Katalogsatzes bleibt als Vorlage für neue Projekte bearbeitbar.
    • Jedes Gerät im Projekt – Wärmepumpe, Heizkessel, BHKW, Solarthermie, Photovoltaik und Wechselrichter, Stromspeicher, Pufferspeicher und Kältemaschine – führt eine eigene Kopie seiner Satzvorlage mit den Werten, die beim Übernehmen galten; bei einem Stromspeicher nennt die Lesezeile die Satzvorlage, aus der sie stammt („Gerät im Projekt, übernommen aus …“). Eine spätere Änderung der Satzvorlage eines Katalogsatzes wirkt nur auf neue Projekte; bestehende rechnen mit ihren Werten weiter. Auch ein dupliziertes oder eingespieltes Projekt erhält eigene Kopien. Wird ein Projekt gelöscht, verschwinden seine Satzvorlagen mit; eine Satzvorlage, die ein Katalogsatz oder ein anderes Projekt noch benutzt, und die Standardvorlage bleiben stehen.

Berechnung: Ersatz und Restwert der Speichereinheiten

In der Wirtschaftlichkeit einer Speicherflotte ist das Ersatzintervall einer Einheit ihre Nutzungsdauer: Die Einheit wird in jedem Jahr ersetzt, dessen Nummer ein Vielfaches des Intervalls ist, und trägt am Ende der Laufzeit einen linearen Restwert – den Betrag der letzten Beschaffung mal Restdauer durch Nutzungsdauer. Ohne eigenes Intervall gilt die Nutzungsdauer der Standardzeile Stromspeicher · Batterie der Tabelle Nutzungsdauern (AfA); der Editor nennt sie in einer Zeile. Der feste Restwert der Einheit (Gerätedaten) bleibt gespeichert, geht aber in keine Rechnung ein; der zusätzliche Restwert der Studie gilt weiter. Beispiel: Eine Einheit mit 7.000 € Ersatzkosten und 10 Jahren Nutzungsdauer, bewertet über 15 Jahre, wird im Jahr 10 ersetzt und trägt am Ende 7.000 € × 5 ÷ 10 = 3.500 € Restwert.

Siehe auch