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Programm Dokumentation/Gerätekataloge

Aus wiki.epos-plan.de
Version vom 28. September 2026, 04:07 Uhr von Epos (Diskussion | Beiträge) (Technikdokumentation: Grundlagen und Anwendung je Technik, Diagramme, Rubrikseiten)

Die Gerätekataloge führen die technischen Daten der Anlagenkomponenten, mit denen EPOS-Plan rechnet: Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren, Pufferspeicher, Wärmepumpen, PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher. Jeder Katalog trägt zwei Arten von Sätzen: die schreibgeschützten Sätze der Auslieferung und eigene, frei bearbeitbare Sätze. Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet — die Übernahme in ein Projekt legt eine eigene Kopie an, die sich unabhängig vom Katalog ändern lässt.

Aufruf

Alle acht Verwaltungen liegen im Menü Administration:

  • Wärmebedarf & Heizung – Heizkessel, BHKW, Wärmepumpen, Solarkollektoren
  • Strombedarf & Speicher – Stromspeicher
  • Energiesysteme – Photovoltaik (darunter PV Module und Wechselrichter), Pufferspeicher

Aufbau der Verwaltung

Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren und Pufferspeicher zeigen links die Liste der Katalogsätze — Suche über alle Spalten, ein Trichter je Spalte, wie in jedem Katalog des Hauses; ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten und Pos1/Ende) — und rechts seine Felder im Stammblatt, direkt bearbeitbar; in einem schmalen Fenster schiebt sich das Stammblatt als Blatt über die Liste. Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl, ein Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze; darüber erscheint dann eine Leiste mit Vergleichen, Duplizieren…, Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… und Löschen für die gewählten Sätze. Speichern schreibt die Änderungen in den Satz zurück, Verwerfen nimmt sie zurück und lädt die Felder des Satzes neu; Neu… fragt einen Namen ab und legt einen leeren Satz an; Beenden schließt die Verwaltung, ebenso das Kreuz und Esc. Der Name selbst lässt sich nicht ändern.

PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher fassen Liste und Felder ebenso in Liste und Stammblatt zusammen: Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten), ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl mit Vergleichen, Duplizieren…, Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… und Löschen für die gewählten Sätze. Speichern schreibt sofort, Verwerfen nimmt ungespeicherte Änderungen zurück, Neu… fragt einen Namen ab und öffnet eine leere Zeile, Beenden schließt die Maske.

Wärmepumpen führen eine eigene Stammdatenpflege: Liste links, Stammblatt mit den Kenndaten rechts, darin die Gruppe Kennliniendaten… als eigene Überlagerung, dazu Modul-Katalog…. Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz; bei ungespeicherten Änderungen hält ein Zeilenwechsel oder Beenden an und verlangt Speichern oder Verwerfen. Speichern schreibt den gewählten Satz, Verwerfen nimmt Änderungen zurück, Neu legt einen an, Duplizieren… legt eine eigene Kopie des gewählten Satzes samt Kennlinien an, Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… schaltet das Schloss des Satzes um (siehe „Schreibschutz und Löschen“), Löschen fragt nach und ist gesperrt, solange die Pumpe in einem Projekt verwendet wird (der Grund nennt das Projekt), Beenden schließt die Maske.

Heizkessel

Der Heizkesselkatalog führt die Kenndaten von Heizkesseln. Der Editor zeigt:

  • Kesselbezeichnung – der Name; schreibgeschützt.
  • Hersteller, Beschreibung (mehrzeilig).
  • Thermische Leistung – in kW.
  • Energieträger – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog.
  • Wirkungsgrad Gas, Biogas, Holz und Sonstiges und Wirkungsgrad Öl – je als Faktor (z. B. 0,9).
  • Betriebsbereitschaftsverluste – die Bereitschaftsleistung in Kilowatt; die Simulation rechnet sie in jeder Stunde, in der der Kessel stillsteht, als Brennstoffeinsatz.
  • Brennwertkessel – ein Schalter.
  • Vorlauf und Rücklauf – in °C, ganzzahlig.

Der Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs führt zusätzlich Raumbedarf (m³), Wartungskosten samt ihrer Einheit, Nutzungsdauer (Gerätedaten) in Jahren und die Emissionsfaktoren CO₂, SO₂, NOx, CO und Staub (je g/MWh) — Herstellerangaben, die die Simulation nicht selbst verwendet: Sie rechnet mit dem Emissionsfaktor des gewählten Energieträgers. Auch die Nutzungsdauer rechnet nicht; für Ersatzbeschaffung und Restwert der Wirtschaftlichkeit maßgeblich ist die Tabelle Nutzungsdauern (AfA), und der Kurztext am Feld sagt es. Ein neuer Kessel mit der Wartungseinheit %/a übernimmt den Wartungssatz dieser Tabelle, wenn sie für den Heizkessel einen führt.

Fußleiste der Verwaltung: Speichern und Verwerfen (beide nur bei ungespeicherten Eingaben), Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

BHKW

Der BHKW-Katalog führt die Kenndaten von Blockheizkraftwerk-Modulen. Der Editor zeigt:

  • Modulname – schreibgeschützt.
  • Hersteller, Motortyp, Beschreibung (mehrzeilig).
  • Thermische Leistung und Elektrische Leistung – je in kW.
  • Elektrischer Wirkungsgrad und Thermischer Wirkungsgrad – je als Faktor zwischen 0 und 1 (Hinweis z. B. 0,30 bzw. 0,60).
  • Ges. Wirkungsgrad – berechnet, nicht editierbar: die Summe der beiden Anteile. Sie läuft bei jeder Eingabe mit, damit nicht drei Zahlen dastehen, von denen zwei einander widersprechen. Die Summe darf bis 1,05 reichen — das lässt ein Brennwertgerät zu, dessen auf den Heizwert bezogener Gesamtwirkungsgrad über 1 liegen kann.
  • Untere Grenzleistung – in Prozent der Nennleistung.
  • Energieträger – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog.
  • Vorlauf und Rücklauf – in °C, ganzzahlig.

Darunter führt eine eigene Knopfleiste zu Investitions-, Betriebs- und Energiekosten. Der Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs zeigt zusätzlich die fünf Kostenposten Modul, Montage und Inbetriebnahme, Lieferung, Schallschutzhaube und Abgasreinigung (je €), daraus abgeleitet die Investition je kW elektrisch (nur Anzeige), Wartungskosten (€/kWh elektrisch), Raumbedarf (m³), Nutzungsdauer (Gerätedaten) in Jahren sowie die Emissionsfaktoren NOx, SO₂, CO, CO₂ und Staub (je g/MWh, Herstellerangaben, ohne Wirkung auf den Rechenweg). Auch die Nutzungsdauer rechnet nicht; maßgeblich ist die Tabelle Nutzungsdauern (AfA).

Fußleiste der Verwaltung: Speichern, Verwerfen, Neu…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

Solarkollektoren

Der Kollektorkatalog führt die Kenndaten von Sonnenkollektoren samt ihrer Kennlinie. Der Editor zeigt:

  • Kollektorname – schreibgeschützt.
  • Hersteller, Beschreibung (mehrzeilig), Kollektortyp.
  • Modulfläche und Aperturfläche – je in m².
  • Die Kennlinienparameter h0 (optischer Wirkungsgrad), k1 (in W/(m²·K)) und k2 (in W/(m²·K²)) sowie die Einfallswinkel-Korrekturfaktoren Kdir und Kdiff (Kdiff bei einem Einfallswinkel von 50°).

Investitionskosten (€) stehen im Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs.

Fußleiste der Verwaltung: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

Pufferspeicher

Der Pufferspeicherkatalog führt die sechs Gerätewerte, mit denen ein Speicher im Katalog geführt wird — alles Weitere (Schichtung, Schaltschwellen, Entnahmehöhen je Kanal) entsteht erst mit der Projektkopie und steht in Programm Dokumentation/Pufferspeicher. Der Editor zeigt:

  • Name, Hersteller.
  • Speichertyp – Auswahl.
  • Betriebsbereitschaftsverluste – in kWh je Tag.
  • Gesamtvolumen – in Litern, ganzzahlig.

Investitionskosten (€) stehen im Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs.

Fußleiste der Verwaltung: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

Wärmepumpen

Die Stammdatenpflege der Wärmepumpen führt neben den Kenndaten auch die Heiz- und, soweit vorhanden, die Kühlkennlinie. Über der Liste engt der Schalter nur mit Kühlfunktion sie auf Pumpen mit einer Kühlleistung ein. Den Kühlbetrieb rechnen kann nur eine Pumpe mit Kühlkennlinie; eine Pumpe mit Kühlleistung, aber ohne Kühlkennlinie rechnet nur Wärme (Kühlung: Kühlbetrieb der Wärmepumpe). Der Kenndatenblock zeigt:

  • Name, Hersteller, Beschreibung.
  • Wärmepumpentyp, Leistungsstufen, Aufstellung, Baujahr.
  • Nennleistung, Heizstab, Kühlleistung.
  • Modulkosten – in einer eigenen Gruppe Kosten, nur lesend, mit einer Herleitungszeile darunter: Gerätekosten laufen über die Kostenverwaltung und nicht über ein Eingabefeld dieser Maske.

Kennliniendaten Ansicht/Bearbeiten… zeigt die Heizkennlinie und, wenn zur gewählten Pumpe Kühlkenndaten vorliegen, über einen Umschalter auch die Kühlkennlinie, als Diagramm. Modul-Katalog… öffnet eine durchsuchbare Auswahl aus dem Stammkatalog: eine Suchzeile über alle Spalten, dazu die Spalten Hersteller, Quelle, Nennleistung, Vorlauf minimal und maximal sowie Zuheizung; Bauart, Auslegung, Aufstellung und Regelung stehen im Kenndatenblock der gewählten Pumpe statt als eigene Spalte.

Ein Auslieferungssatz trägt das Schloss und steht in der Liste gedimmt; seine Felder und Kennlinien lassen sich nur ansehen, Duplizieren… legt eine eigene Kopie samt Kennlinien an, Schloss aufheben… macht ihn selbst zu einem eigenen Satz. Die Kennlinien gehören zum Satz und folgen seinem Schloss.

Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

PV-Module

Der Modulkatalog der Photovoltaik führt eine Zeile je Modul. Einziges Pflichtfeld ist die Nennleistung; alle übrigen Zahlenfelder dürfen leer bleiben. Die Gruppe Moduldaten zeigt:

  • Bezeichner, Hersteller, Beschreibung.
  • Nennleistung (Pmax) – in W.
  • Wirkungsgrad – in %.
  • Spannung im MPP (Umpp) und Leerlaufspannung (Uoc) – in V.
  • Strom im MPP (Impp) und Kurzschlussstrom (Isc) – in A.
  • Temp.-Koeffizient Pmax – in %/K.
  • Länge und Breite – in m.
  • Modulkosten – in €.
  • Zelltemperatur NOCT – in °C.
  • Zelltechnologie – Auswahl.

Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

Wechselrichter

Der Wechselrichterkatalog gliedert sich in drei Gruppen. Die Liste führt einen Herstellerfilter, weil die CEC-Liste über zweitausend Geräte umfasst.

Gerät: Bezeichner, Hersteller, Beschreibung, AC-Nennleistung (kW, das einzige Pflichtfeld), max. AC-Scheinleistung (kVA), max. DC-Leistung (kW), Gerätepreis (€), Herkunft (eine Auskunft — der Import setzt sie, eine von Hand gepflegte Zeile trägt „HAND").

Eingang (Werte je MPPT): MPP-Fenster von und bis, max. DC-Spannung, Einschaltspannung (je in V), max. DC-Strom je MPPT und max. Kurzschlussstrom je MPPT (je in A), Anzahl MPPT, Stränge je MPPT.

Die drei letzten Felder begrenzen die Stränge, die ein Gerät aufnimmt, und bleiben leer, wenn das Datenblatt sie nicht nennt; das leere Feld zeigt, womit dann gerechnet wird:

  • Max. Kurzschlussstrom – die Stromgrenze je MPPT. Ohne Angabe gilt der max. DC-Strom (Betriebsstrom) als Grenze. Weder die CEC-Liste noch eine .OND-Datei führen ihn; er ist von Hand zu ergänzen.
  • Anzahl MPPT – ohne Angabe wird mit einem Tracker gerechnet. Der .OND-Import übernimmt die Zahl aus der Datei, die CEC-Liste führt sie nicht.
  • Stränge je MPPT – ohne Angabe gibt es keine Grenze für die Strangzahl je Tracker. Der .OND-Import setzt sie, wenn sich die Stringeingänge der Datei gleichmäßig auf die Tracker verteilen.

Fehlt die Anzahl MPPT, stuft der Wechselrichtervorschlag der Photovoltaik das Gerät höchstens als „bedingt“ ein, mit dem Grund „Katalogwerte unvollständig“.

Wirkungsgrad: die Teillastwirkungsgrade bei 5, 10, 20, 30, 50 und 100 % Auslastung, dazu Euro- und Maximalwirkungsgrad — alle als Faktor zwischen 0 und 1, nicht in Prozent —, sowie Standby- und Nachtverbrauch (je in W).

Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

Stromspeicher

Der Stromspeicherkatalog führt das Gerät — nicht die im Projekt geplante Speicherflotte, dafür Programm Dokumentation/Stromspeicher. Zwei Gruppen:

Speicherdaten (alle fünf Felder Pflicht): Bezeichner, Hersteller, Typ (Zelltechnologie, Auswahl), Energie/Kapazität (kWh), Leistung (kW), Ladezustand (%), Degradation (%), Modulkosten (€/kWh).

Gerätetechnik (alle sechs Felder dürfen leer bleiben und heißen dann nicht gepflegt): Wirkungsgrad (Round-Trip), Zyklen (zugesichert), Verschleißkosten (€/(kWh·Zyklus)), Leistungskosten (€/kW), Investition fix (€), Standby-Verbrauch (W).

Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").

Import

Fünf Kataloge lesen sich aus Herstellerdateien nach VDI 3805 ein: Heizkessel (Blatt 3), Pufferspeicher (Blatt 20), Solarkollektoren (Blatt 19) und Wärmepumpen (Blatt 22, samt Kennlinien). PV-Module und Wechselrichter lesen sich wahlweise aus der CEC-Liste (Netzabruf oder Datei) oder aus PVsyst-Dateien ein — Module aus .PAN, Wechselrichter aus .OND. Stromspeicher haben keine VDI-3805-Vorlage; sie lesen sich aus der CEC Energy Storage System List und aus einer offenen Bibliothek von Batteriespezifikationen (bslib, CC BY 4.0).

Der Ablauf ist bei allen Importen derselbe: Datei wählen oder Quelle abrufen, die gefundenen Sätze in einer Liste mit Kontrollkästchen mehrfach auswählen (ein Klick schaltet die Markierung um, ein Doppelklick übernimmt die angeklickte Zeile sofort, ohne die übrige Auswahl zu leeren), eine Vorprüfung auf Dubletten, bei einem Fund ein eigener Konfliktdialog, danach die Übernahme mit einer Sammelmeldung. Der Dialog bleibt nach jeder Übernahme offen, damit sich mehrere Sätze nacheinander übernehmen lassen. Was eine Quelle nicht liefert — bei den Stromspeichern etwa Verschleißkosten oder Zyklen —, sagt eine Hinweiszeile am Import.

Bei Wärmepumpen übernimmt der Import eine Kühlkennlinie nur, wenn sie den Kühlbetrieb beschreibt. Einen Kühlblock in Heizlage – mit einem Vorlauf ab 30 °C oder mit Quellentemperaturen, die durchweg kälter sind als der Vorlauf – und einen Kühlblock mit vertauschten Achsen übernimmt er nicht; das Leseprotokoll nennt beides je Satz. Die Wärmepumpe selbst wird übernommen; bleibt ihr keine Kühlkennlinie, rechnet sie nur Wärme. Eine schon gespeicherte Kühlkennlinie in Heizlage oder mit vertauschten Achsen rechnet nicht, und der Simulationslauf nennt den Grund.

Sieben der acht Verwaltungen — nicht die des BHKW — bieten denselben Import zusätzlich über Import… in der eigenen Fußleiste an: Er öffnet als Überlagerung im selben Fenster; nach der Übernahme sind die neuen Sätze in der Liste gewählt — mehrere über ihre Kästchen, sodass Vergleichen, Schloss setzen… oder Löschen gleich auf sie wirken —, der erste steht im Stammblatt, und die Statuszeile nennt die Zahl der übernommenen Sätze.

Übernahme in ein Projekt

Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet: Die Übernahme im Erzeuger- bzw. Anlagendialog des Projekts legt eine eigene Kopie an. Diese Kopie lässt sich im Projekt frei ändern, ohne den Katalogsatz zu berühren. Der Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs zeigt dabei den vollen Feldbestand des Katalogsatzes — auch die Felder, die der Bereich unter der Liste selbst nicht zeigt (Kosten, Raumbedarf, Wartung, Nutzungsdauer, Emissionsfaktoren).

Schreibschutz und Löschen

Sätze der Auslieferung tragen ein Schloss, stehen in der Liste gedimmt und sind nur lesbar; solange das Schloss steht, lässt keine Verwaltung sie speichern, löschen oder umbenennen. Duplizieren… legt aus einem solchen Satz einen eigenen, frei bearbeitbaren Satz an (bei der Wärmepumpe samt Kennlinien) und wählt ihn gleich aus.

Schloss aufheben… macht die gewählten Auslieferungssätze nach einer Rückfrage selbst zu eigenen Sätzen: Sie lassen sich danach ändern und löschen, und ihr Stammblatt weist darauf hin, dass Ihre Änderungen als eigene Werte gelten. Ein Programm-Update ändert solche Sätze nicht und stellt die ausgelieferten Werte nicht wieder her — die gibt es danach nur noch in einer Datenbanksicherung. Umgekehrt sperrt Schloss setzen… die gewählten eigenen Sätze nach einer Rückfrage als Auslieferungssätze; ihre Werte bleiben dabei, wie sie sind. Die Beschriftung richtet sich nach der Auswahl: Sind gesperrte Sätze darunter, heißt die Handlung Schloss aufheben… und wirkt nur auf diese. Im Lesemodus der Lizenz ist sie gesperrt.

Löschen fragt zuerst nach und nennt den oder die Bezeichner der gewählten Sätze; über die Kästchen der Liste lassen sich mehrere Sätze auf einmal wählen und gemeinsam löschen.

Dubletten

Katalog-Dubletten prüfen… sucht über alle Kataloge der Datenbank nach Sätzen, die dieselbe Sache doppelt führen — nicht nur bei den acht Gerätekatalogen. Sie wählen einen einzelnen Katalog oder (alle Kataloge); Prüfen baut das Ergebnis als Baum aus Katalog, Ast und Gruppe, ein markierter Satz zeigt seine Werte gegenübergestellt im Detailfeld. Vier Aktionen: Leere Kopien bereinigen fasst eine Gruppe leerer Kopien zusammen, Satz löschen… und Satz umbenennen… wirken auf den markierten Satz, Protokoll speichern… schreibt das ganze Ergebnis in eine Datei. Wird ein Satz noch verwendet, fragt das Löschen ausdrücklich nach; ein Satz der Auslieferung lässt sich hier weder löschen noch umbenennen.

Siehe auch