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Programm Dokumentation/Pufferspeicher

Aus wiki.epos-plan.de

Der Dialog Pufferspeicher wählt thermische Speicher aus dem Katalog aus und ordnet sie dem Projekt zu. Der Speicher entkoppelt Wärmeerzeugung und Wärmebedarf; seine nutzbare Kapazität ergibt sich aus dem Volumen und der nutzbaren Temperaturspreizung.

Eingaben

Katalog und Projektzuordnung

  • Filtern nach Hersteller und Volumen – schränkt die Liste Pufferspeicher aus Datenbank ein.
  • Auswahl ins Projekt – der übernommene Speicher erscheint in der Liste ausgewählt im Projekt; beim Zuordnen entsteht eine projekteigene Kopie.
  • Modul – Name, Hersteller und Speichertyp.
  • Gesamtvolumen – das Volumen des Speichers; es bestimmt zusammen mit der Spreizung die nutzbare Kapazität.
  • Bereitschaftsverluste – in Kilowattstunden je Tag; die Simulation bilanziert sie stündlich mit.
  • Investitionskosten – der Betrag, der in die Wirtschaftlichkeit eingeht. Die Zuordnung zum Erzeuger sowie die Ein- und Abschaltschwellen legen Sie im Dialog Simulation Konfiguration fest.

Pufferspeicher im Projekt

  • Pufferspeicher im Projekt – die Liste führt die Speicher des Projekts mit ihren Kennzahlen; der markierte Eintrag bestimmt, was die Gruppen darunter zeigen. Von hier aus lassen sich Speicher anlegen, übernehmen und entfernen.
  • Eigenschaften des gewählten Speichers – die Gruppe fasst zusammen, womit die Simulation rechnet: Bezeichner, Volumen, Bereitschaftsverluste, Nutzung, Temperaturen und Schaltschwellen.
  • Nutzung (Klassen-Set): Heizung, Brauchwasser, Prozesswärme – drei Häkchen bestimmen, welche der drei Kanäle dieser Speicher bedient; mindestens einer muss gesetzt sein. Das Klassen-Set bestimmt allein, wofür der Speicher zur Verfügung steht.
  • Vorlauf- und Rücklauftemperatur – in °C. Aus der Differenz und dem Volumen ergibt sich die nutzbare Kapazität des Speichers.
  • Ein- und Abschaltschwelle, nachrangige Schwelle – in Prozent des Speicherinhalts. Unterhalb der Einschaltschwelle wird geladen, bei der Abschaltschwelle endet die Ladung; die nachrangige Schwelle liegt dazwischen und gilt für Erzeuger, die diesen Speicher nur nachrangig laden.
  • Mindestfüllstand / Notreserve – in Prozent. Der Vorrat unterhalb dieses Werts bleibt der Entladung im BHKW-Pfad entzogen, damit ein BHKW anlaufen kann; alle anderen Erzeuger entladen den Speicher unverändert bis 0.
  • Schichtung und LeistungsgrenzenSchichten legt fest, ob der Speicher als ein Vorrat (1) oder geschichtet (2 bis 10) rechnet. Ladeleistung max. und Entladeleistung max. begrenzen die Leistung in kW, 0 bedeutet unbegrenzt. Ab zwei Schichten kommen Höhe in m, effektive Wärmeleitfähigkeit λ in W/(m·K) und die Nutztemperatur Brauchwasser in °C hinzu.
  • Entnahmehöhe je Kanal – bei geschichtetem Speicher je Kanal die Höhe, aus der entnommen wird (0 = unten, 1 = oben; leer = Standard). Angeboten werden nur die Kanäle des eingestellten Klassen-Sets.
  • Ladereihenfolge dieses Speichers – die Gruppe zeigt, welche Erzeuger diesen Speicher laden und in welcher Reihenfolge. Sie ist eine Anzeige: Gepflegt wird die Reihenfolge über die Wärmesenken der Erzeuger im Dialog Simulation Konfiguration.
  • Entladepriorität – bestimmt, an welcher Stelle dieser Speicher entladen wird, wenn mehrere Speicher denselben Kanal bedienen. Ein Hinweis daneben nennt die sich daraus ergebende Position.

Siehe auch


Berechnung

Nutzbare Kapazitaet, Lade- und Entladeregelung und die Bereitschaftsverluste stehen unter Berechnung: Pufferspeicher.