Pufferspeicher
Weitere Optionen
Der Pufferspeicher entkoppelt Wärmeerzeugung und Wärmebedarf. Thermische Speicher werden über Volumen, Vor- und Rücklauftemperatur und den Bereitschaftsverlust beschrieben, einzelnen Erzeugern zugeordnet und über einstellbare Ein- und Abschaltschwellen bewirtschaftet.
Kennwerte
Thermische Speicher werden über Volumen, Vor- und Rücklauftemperatur und den Bereitschaftsverlust beschrieben.
Nutzbare Kapazität
Die nutzbare Kapazität ergibt sich aus dem Volumen und der nutzbaren Temperaturspreizung; ein 1.000-Liter-Speicher mit 20 Kelvin Spreizung fasst rund 23 Kilowattstunden.
Bilanzierung in der Simulation
In der Simulation wird der Speicherinhalt stündlich bilanziert: Er nimmt überschüssige Wärme auf, gibt sie bei Bedarf wieder ab und verliert kontinuierlich Bereitschaftswärme.
Bewirtschaftung
Die Bewirtschaftung folgt einer Hysterese mit einstellbarer Einschalt- und Abschaltschwelle, angegeben als Prozentsatz der Kapazität. Solange der Speicher den Bedarf deckt, bleibt der Erzeuger aus – im Sommerbetrieb einer Wärmepumpe wird dieser Effekt besonders deutlich sichtbar.
Zuordnung zu Erzeugern
Im Dialog Simulation Konfiguration ordnen Sie den ausgewählten Erzeugern die Speicher zu und legen Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Ein- und Abschaltschwellen der Speicherbewirtschaftung fest. Ein Speicher lässt sich einem oder mehreren Erzeugern zuordnen.
Speicher als Wärmequelle
Pufferspeicher können bei Wärmepumpen auch als Wärmequelle dienen. Wird ein Speicher als Quelle genutzt, begrenzt dessen Inhalt die entnehmbare Wärme; Regeneration und Spreizung sind dabei einstellbar.
Wirkung in der Jahresbilanz
Da Bereitschaftsverluste ebenfalls gedeckt werden müssen, liegt die Wärmeproduktion in der Jahresbilanz systembedingt etwas über dem Wärmebedarf; die Differenz entspricht den Speicherverlusten.
Siehe auch
- Grundlagen: Pufferspeicher – die fachlichen Hintergründe
- Erzeuger und Speicher auswählen – der zugehörige Schritt im Programmablauf
- Simulation – Konfiguration der Speicherzuordnung und der Erzeugerreihenfolge