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Der Dialog '''Klimadaten''' legt die Klimaregionen an, mit denen EPOS-Plan rechnet. Eine Klimaregion umfasst 8.760 Stundenwerte – Außentemperatur, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Sonnenwinkel, die vier Fassadenwerte, Gegenstrahlung, Luftfeuchte und Bedeckungsgrad – sowie 365 Tageswerte; dazu stehen die unveränderten Werte der Quelle als Rohwerte bereit. | Der Dialog '''Klimadaten''' legt die Klimaregionen an, mit denen EPOS-Plan rechnet. Eine Klimaregion umfasst 8.760 Stundenwerte – Außentemperatur, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Sonnenwinkel, die vier Fassadenwerte, Gegenstrahlung, Luftfeuchte und Bedeckungsgrad – sowie 365 Tageswerte; dazu stehen die unveränderten Werte der Quelle als Rohwerte bereit. Der Dialog zeigt die Liste der vorhandenen Regionen, die Diagramme der gewählten Region (Temperatur, Sonnenwinkel und weitere Reihen), das Einlesen mit einer Vorschau des Datensatzes und den Export als CSV-Datei. | ||
== Die Liste der Regionen == | == Die Liste der Regionen == | ||
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Über den Diagrammen stehen die Kennzahlen der gewählten Region – Jahresmittel, Tiefst- und Höchstwert der Außentemperatur, im Reiter ''Weitere Reihen'' die der ersten gewählten Größe in ihrer Einheit. Darunter stehen die Stundenwerte der gewählten Region als Kurve – im Reiter ''Temperatur'' die Außentemperatur, im Reiter ''Sonnenwinkel'' der Sonnenstand und im Reiter ''Weitere Reihen'' die Größen, die Sie wählen, alle über dem ganzen Jahr; ''groß…'' öffnet das Bild in einer breiten Überlagerung. | Über den Diagrammen stehen die Kennzahlen der gewählten Region – Jahresmittel, Tiefst- und Höchstwert der Außentemperatur, im Reiter ''Weitere Reihen'' die der ersten gewählten Größe in ihrer Einheit. Darunter stehen die Stundenwerte der gewählten Region als Kurve – im Reiter ''Temperatur'' die Außentemperatur, im Reiter ''Sonnenwinkel'' der Sonnenstand und im Reiter ''Weitere Reihen'' die Größen, die Sie wählen, alle über dem ganzen Jahr; ''groß…'' öffnet das Bild in einer breiten Überlagerung. | ||
Über jedem Bild steht eine kleine Leiste. Mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten ''+'', ''−'' und ''0'' vergrößern und verschieben Sie den Zeitausschnitt; die Werteachse bleibt dabei vollständig, und die Leiste zeigt links die Vergrößerung an. ''Bereich'' schaltet auf das Aufziehen eines Ausschnitts um: Ziehen Sie ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen. Die Achse zählt im Ausschnitt die Stunden des Jahres. ''1:1'' stellt das ganze Jahr wieder her; ein Doppelklick ins Bild tut dasselbe. Jeder Reiter führt seinen Ausschnitt getrennt, und ein Wechsel der Region zeigt wieder das ganze Jahr. | Über jedem Bild steht eine kleine Leiste. Mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten ''+'', ''−'' und ''0'' vergrößern und verschieben Sie den Zeitausschnitt; die Werteachse bleibt dabei vollständig, und die Leiste zeigt links die Vergrößerung an. ''Bereich'' schaltet auf das Aufziehen eines Ausschnitts um: Ziehen Sie ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen. Das Rechteck wählt Zeit und Werte; Mausrad, Ziehen, Kneifgeste und Tasten ändern nur die Zeitachse, ''1:1'' stellt beide Achsen zurück. Die Achse zählt im Ausschnitt die Stunden des Jahres. ''1:1'' stellt das ganze Jahr wieder her; ein Doppelklick ins Bild tut dasselbe. Jeder Reiter führt seinen Ausschnitt getrennt, und ein Wechsel der Region zeigt wieder das ganze Jahr. | ||
Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen: die Stunde des Jahres und dazu je Kurve ihr Wert. ''CSV…'' in der Leiste des Bildes speichert die Kurven des Bildes als CSV-Datei, siehe [[Datenexport]]; alle Größen einer Region mit Wahl des Formats schreibt ''Exportieren…'' (siehe [[#export|Exportieren]]). | Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen: die Stunde des Jahres und dazu je Kurve ihr Wert. ''CSV…'' in der Leiste des Bildes speichert die Kurven des Bildes als CSV-Datei, siehe [[Datenexport]]; alle Größen einer Region mit Wahl des Formats schreibt ''Exportieren…'' (siehe [[#export|Exportieren]]). | ||
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Die Legende ist bedienbar. Ein Klick auf den '''Namen''' einer Kurve blendet sie aus, ein zweiter holt sie zurück; der ausgeblendete Eintrag bleibt sichtbar, nur blasser. Ein Klick auf das '''Farbfeld''' daneben öffnet den Farbwähler unmittelbar am Bild: Sie wählen die Farbe im Farbfenster oder tragen ihren Hexwert ein, ''Hausfarbe'' nimmt die Wahl wieder zurück. Dieselbe Farbe gilt anschließend in allen Diagrammen des Programms und im Bericht. Mit der Tastatur erreichen Sie beides ebenso: Die Einträge lassen sich anspringen, Eingabe und Leertaste schalten die Kurve, Umschalt + Eingabe öffnet den Farbwähler. | Die Legende ist bedienbar. Ein Klick auf den '''Namen''' einer Kurve blendet sie aus, ein zweiter holt sie zurück; der ausgeblendete Eintrag bleibt sichtbar, nur blasser. Ein Klick auf das '''Farbfeld''' daneben öffnet den Farbwähler unmittelbar am Bild: Sie wählen die Farbe im Farbfenster oder tragen ihren Hexwert ein, ''Hausfarbe'' nimmt die Wahl wieder zurück. Dieselbe Farbe gilt anschließend in allen Diagrammen des Programms und im Bericht. Mit der Tastatur erreichen Sie beides ebenso: Die Einträge lassen sich anspringen, Eingabe und Leertaste schalten die Kurve, Umschalt + Eingabe öffnet den Farbwähler. | ||
== Testreferenzjahre und Dateiformate == | |||
{{Anker|testreferenzjahr|dateiformate}} | |||
Ein '''Testreferenzjahr''' (TRY) ist ein aus Stundenwerten zusammengesetztes Jahr mit allen 8.760 Stunden. Es wird aus langjährigen Mess- und Beobachtungsreihen so gebildet, dass sein Verlauf für den Standort und den Bezugszeitraum typisch ist; es bildet also kein tatsächlich aufgetretenes Jahr ab. Für Deutschland erstellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Testreferenzjahre im Auftrag des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung ortsgenau für jeden Punkt eines Rasters von 1 km × 1 km – für das heutige Klima (Basisdaten 1995 bis 2012) und für die Zukunft (Klimaprojektionen für 2031 bis 2060), jeweils als mittleres Jahr und als zwei Extremjahre mit sehr kaltem Winterhalbjahr bzw. sehr warmem Sommerhalbjahr. International heißt ein solches Jahr '''typisches meteorologisches Jahr''' (TMY); PVGIS bildet es nach DIN EN ISO 15927-4, die TMYx-Dateien von climate.onebuilding.org beruhen auf stündlichen Messreihen von Wetterstationen weltweit. Wann ein mittleres und wann ein extremes Jahr passt, steht unter [[Grundlagen/Klimadaten#normjahr-extremjahr-und-klimawandel|Normjahr, Extremjahr und Klimawandel]]. | |||
Die Quellen liefern ihre Jahre in unterschiedlichen Formaten: | |||
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! Quelle !! Format !! Enthaltene Größen !! Beschreibung | |||
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| Testreferenzjahr des DWD (Datei) || Textdatei je Rasterpunkt und Jahresart: ein Kopf mit Angaben zum Standort (Lambert-Koordinaten, Höhe), danach eine Zeile je Stunde, Werte durch Leerzeichen getrennt || Temperatur, Luftdruck, Windrichtung und -geschwindigkeit, Bedeckungsgrad, Wasserdampfgehalt, relative Feuchte, Direkt- und Diffusstrahlung, Gegenstrahlung, Ausstrahlung, Qualitätskennung || [https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/zb/Auftragsforschung/5EnergieKlimaBauen/2013/testreferenzjahre/try-handbuch.pdf?__blob=publicationFile Handbuch Ortsgenaue Testreferenzjahre (BBR/DWD, 2017)]; [https://www.dwd.de/DE/leistungen/testreferenzjahre/testreferenzjahre.html DWD: Testreferenzjahre] | |||
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| Testreferenzjahr (Regionaldaten) || Paket mit Testreferenzjahren für 15 Regionen Deutschlands, je Region ein mittleres Jahr und zwei Extremjahre für 2015 und 2045, als Tabellen mit Zeitstempel; Lizenz CC BY 4.0 || Temperatur, Luftdruck, Wind, Bedeckungsgrad, relative Feuchte, Direkt- und Diffusstrahlung || [https://github.com/RE-Lab-Projects/TRY_DE_2015_2045 TRY_DE_2015_2045 (Beschreibung des Pakets)] | |||
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| PVGIS || Abruf eines TMY über die PVGIS-Schnittstelle; PVGIS gibt es als CSV, JSON oder EPW aus || Temperatur, relative Feuchte, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Gegenstrahlung, Wind, Luftdruck || [https://joint-research-centre.ec.europa.eu/photovoltaic-geographical-information-system-pvgis/pvgis-tools/pvgis-typical-meteorological-year-tmy-generator_en PVGIS: TMY-Generator (Gemeinsame Forschungsstelle der EU)] | |||
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| EPW-Wetterdatei, etwa TMYx || Textdatei mit der Endung ''.epw'', Werte durch Kommas getrennt: acht Kopfzeilen (Ort, Auslegungswerte, typische und extreme Zeiträume, Bodentemperaturen u. a.), danach eine Zeile je Stunde mit 35 Feldern || Temperatur, Taupunkt, relative Feuchte, Luftdruck, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Gegenstrahlung, Wind, Bedeckung, Niederschlag u. a. || [https://bigladdersoftware.com/epx/docs/24-1/auxiliary-programs/energyplus-weather-file-epw-data-dictionary.html EnergyPlus: EPW Data Dictionary] | |||
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Welche dieser Größen EPOS-Plan übernimmt und wie es sie auf sein Stundenraster legt, steht unter [[#uebernahme|Übernahme der Werte]]. | |||
== Klimaquelle == | == Klimaquelle == | ||
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* '''PVGIS''' – der Abruf typischer meteorologischer Jahre (TMY) über die PVGIS-Schnittstelle. Das ist die Vorbelegung. PVGIS liefert Daten nur bis 72,5° nördlicher Breite; für Orte weiter nördlich und für Punkte, die PVGIS als „über dem Meer“ ablehnt, zeigt der Dialog den Hinweis „Für diesen Ort liefert PVGIS keine Daten“, und ''EPW-Datei laden'' wechselt zur Quelle EPW-Wetterdatei. | * '''PVGIS''' – der Abruf typischer meteorologischer Jahre (TMY) über die PVGIS-Schnittstelle. Das ist die Vorbelegung. PVGIS liefert Daten nur bis 72,5° nördlicher Breite; für Orte weiter nördlich und für Punkte, die PVGIS als „über dem Meer“ ablehnt, zeigt der Dialog den Hinweis „Für diesen Ort liefert PVGIS keine Daten“, und ''EPW-Datei laden'' wechselt zur Quelle EPW-Wetterdatei. | ||
* '''EPW-Wetterdatei''' – eine Wetterdatei im Format EPW (EnergyPlus Weather), etwa ein typisches Jahr „TMYx“ | * '''EPW-Wetterdatei''' – eine Wetterdatei im Format EPW (EnergyPlus Weather) mit den Stundenwerten eines ganzen Jahres, etwa ein typisches Jahr „TMYx“, die Sie selbst herunterladen; EPOS-Plan ruft EPW-Dateien nicht selbst aus dem Internet ab. Sie deckt auch Orte ab, für die PVGIS keine Daten hat. Ort, Breite, Länge, Zeitzone und Höhe stehen im Kopf der Datei. Daten aus Meteonorm lesen Sie über dessen EPW-Export ein: Geben Sie den Standort dort als EPW-Datei aus und lesen Sie diese Datei hier als EPW-Wetterdatei ein; die eigenen Formate von Meteonorm liest EPOS-Plan nicht. | ||
** '''Download:''' Die TMYx-Dateien für Deutschland stehen nach Bundesland geordnet unter [https://climate.onebuilding.org/WMO_Region_6_Europe/DEU_Germany/index.html climate.onebuilding.org – Deutschland], andere Länder über die Startseite [https://climate.onebuilding.org/ climate.onebuilding.org] (Abschnitt „Climate Files“, nach WMO-Region). Jede Wetterstation kommt als ZIP-Archiv, etwa „DEU_BW_Stuttgart.AP.107380_TMYx.zip“. Entpacken Sie das Archiv und wählen Sie im Dialog die Datei mit der Endung ''.epw''. | |||
* '''Testreferenzjahr (Datei)''' – eine Datei im Format der Testreferenzjahre des Deutschen Wetterdienstes, die Sie selbst über das Klimaberatungsmodul des DWD beziehen. Dafür brauchen Sie dort ein Konto; einen maschinellen Abruf gibt es nicht. | * '''Testreferenzjahr (Datei)''' – eine Datei im Format der Testreferenzjahre des Deutschen Wetterdienstes, die Sie selbst über das Klimaberatungsmodul des DWD beziehen. Dafür brauchen Sie dort ein Konto; einen maschinellen Abruf gibt es nicht. | ||
* '''Testreferenzjahr (Regionaldaten)''' – die offenen Regionaldaten zu den Testreferenzjahren. EPOS-Plan holt daraus genau den Datensatz der Region, die Ihrem Standort am nächsten liegt. | * '''Testreferenzjahr (Regionaldaten)''' – die offenen Regionaldaten zu den Testreferenzjahren. EPOS-Plan holt daraus genau den Datensatz der Region, die Ihrem Standort am nächsten liegt. | ||
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''Klimadaten nachladen…'' steht in der Leiste über der Liste, vor ''Löschen'', und gilt für die gewählten Regionen. Eine Rückfrage (Vorgabe ''Nein'') nennt die Zahl der Regionen – bis zu fünf mit Namen – und fasst zusammen, was geschieht. Nach Ihrer Bestätigung holt das Programm die Daten jeder Region noch einmal aus ihrer Quelle und ergänzt, was der Region fehlt: die Rohwerte der Quelle und die Rechenwerte Luftfeuchte, Gegenstrahlung und Bedeckungsgrad, soweit die Quelle sie führt. | ''Klimadaten nachladen…'' steht in der Leiste über der Liste, vor ''Löschen'', und gilt für die gewählten Regionen. Eine Rückfrage (Vorgabe ''Nein'') nennt die Zahl der Regionen – bis zu fünf mit Namen – und fasst zusammen, was geschieht. Nach Ihrer Bestätigung holt das Programm die Daten jeder Region noch einmal aus ihrer Quelle und ergänzt, was der Region fehlt: die Rohwerte der Quelle und die Rechenwerte Luftfeuchte, Gegenstrahlung und Bedeckungsgrad, soweit die Quelle sie führt. | ||
* '''Quelle.''' Eine Region aus den Regionaldaten oder aus einer Testreferenzjahr-Datei holt das Programm aus den Regionaldaten – mit Standort, Bezugsjahr und Szenario der Region –, eine PVGIS-Region aus PVGIS. Führt die Region keine Angabe zur Quelle, versucht es in Deutschland zuerst die Regionaldaten, dann PVGIS, sonst PVGIS. Dafür muss es die Quelle erreichen; die Adressen stehen unter [[#einstellungen|Adressen der Klimaquellen]]. | * '''Quelle.''' Eine Region aus den Regionaldaten oder aus einer Testreferenzjahr-Datei holt das Programm aus den Regionaldaten – mit Standort, Bezugsjahr und Szenario der Region –, eine PVGIS-Region aus PVGIS. Eine Region aus einer EPW-Wetterdatei lädt das Programm nicht nach, weil es für sie keinen Abrufweg gibt; der Bericht nennt sie. Laden Sie dafür die Datei selbst neu herunter und lesen Sie sie als neue Region ein. Führt die Region keine Angabe zur Quelle, versucht es in Deutschland zuerst die Regionaldaten, dann PVGIS, sonst PVGIS. Dafür muss es die Quelle erreichen; die Adressen stehen unter [[#einstellungen|Adressen der Klimaquellen]]. | ||
* '''Prüfung.''' Die Außentemperatur der Quelle wird Stunde für Stunde mit der der Region verglichen (Toleranz 0,05 K). Weicht auch nur eine Stunde ab, schreibt das Programm für diese Region nichts. | * '''Prüfung.''' Die Außentemperatur der Quelle wird Stunde für Stunde mit der der Region verglichen (Toleranz 0,05 K). Weicht auch nur eine Stunde ab, schreibt das Programm für diese Region nichts. | ||
* '''Was geschrieben wird.''' Stimmt die Temperatur, speichert das Programm die [[#uebernahme|Rohwerte]] und füllt die fehlenden Werte in der Region der Klimadatenverwaltung und in den Kopien der Region in den Projekten; vorhandene Werte bleiben, wie sie sind. Eine Projektkopie, deren Temperatur abweicht, bleibt unverändert. Fehlende Angaben zu Quelle, Szenario und Bezugsjahr der Region trägt das Programm ein. | * '''Was geschrieben wird.''' Stimmt die Temperatur, speichert das Programm die [[#uebernahme|Rohwerte]] und füllt die fehlenden Werte in der Region der Klimadatenverwaltung und in den Kopien der Region in den Projekten; vorhandene Werte bleiben, wie sie sind. Eine Projektkopie, deren Temperatur abweicht, bleibt unverändert. Fehlende Angaben zu Quelle, Szenario und Bezugsjahr der Region trägt das Programm ein. | ||
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* '''DWD-Klimaberatungsmodul''' – die Testreferenzjahre beziehen Sie dort selbst; sie gehören nicht zum Lieferumfang von EPOS-Plan. Die Nutzungsbedingungen des Anbieters gelten. | * '''DWD-Klimaberatungsmodul''' – die Testreferenzjahre beziehen Sie dort selbst; sie gehören nicht zum Lieferumfang von EPOS-Plan. Die Nutzungsbedingungen des Anbieters gelten. | ||
* '''EPW-Wetterdateien (TMYx)''' – die TMYx-Dateien von climate.onebuilding.org (Climate.OneBuilding, L. K. Lawrie und D. B. Crawley) beziehen Sie dort selbst; sie gehören nicht zum Lieferumfang von EPOS-Plan. Die Seite nennt keine Lizenz und bittet um die Quellenangabe „Lawrie, Crawley: Development of Global Typical Meteorological Years (TMYx)“; die Strahlung der neueren Dateien beruht auf ERA5-Reanalysedaten. Datei, Ort, Quelle und WMO-Nummer aus dem Kopf sowie dieser Hinweis werden bei jeder daraus angelegten Region mitgeschrieben. Für andere EPW-Dateien gelten die Nutzungsbedingungen ihres Herausgebers. | * '''EPW-Wetterdateien (TMYx)''' – die TMYx-Dateien von [https://climate.onebuilding.org/ climate.onebuilding.org] (Climate.OneBuilding, L. K. Lawrie und D. B. Crawley) beziehen Sie dort selbst; sie gehören nicht zum Lieferumfang von EPOS-Plan. Die Seite nennt keine Lizenz und bittet um die Quellenangabe „Lawrie, Crawley: Development of Global Typical Meteorological Years (TMYx)“; die Strahlung der neueren Dateien beruht auf ERA5-Reanalysedaten. Datei, Ort, Quelle und WMO-Nummer aus dem Kopf sowie dieser Hinweis werden bei jeder daraus angelegten Region mitgeschrieben. Für andere EPW-Dateien gelten die Nutzungsbedingungen ihres Herausgebers. | ||
* '''Offene Regionaldaten''' – sie stehen unter der Lizenz CC BY 4.0 (Rohdaten des Deutschen Wetterdienstes). Der Lizenzvermerk wird bei jeder daraus angelegten Region mitgeschrieben. | * '''Offene Regionaldaten''' – sie stehen unter der Lizenz CC BY 4.0 (Rohdaten des Deutschen Wetterdienstes). Der Lizenzvermerk wird bei jeder daraus angelegten Region mitgeschrieben. | ||
* '''Näherung der Regionszuordnung''' – gewählt wird die Region, deren Bezugsstation Ihrem Standort am nächsten liegt. Maßgeblich ist die Entfernung, nicht eine amtliche Regionsgrenze und nicht die Höhenlage; bei einem Standort nahe einer Grenze oder in deutlich anderer Höhe kann eine andere Region die zutreffendere sein. Ortsgenaue Werte liefert eine Testreferenzjahr-Datei des DWD für Ihren Standort. | * '''Näherung der Regionszuordnung''' – gewählt wird die Region, deren Bezugsstation Ihrem Standort am nächsten liegt. Maßgeblich ist die Entfernung, nicht eine amtliche Regionsgrenze und nicht die Höhenlage; bei einem Standort nahe einer Grenze oder in deutlich anderer Höhe kann eine andere Region die zutreffendere sein. Ortsgenaue Werte liefert eine Testreferenzjahr-Datei des DWD für Ihren Standort. | ||
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{{Anker|einstellungen}} | {{Anker|einstellungen}} | ||
Unter ''Administration → Einstellungen'' führt die Rubrik '''Klimadaten''' die drei Adressen, mit denen | Unter ''Administration → Einstellungen'' führt die Rubrik '''Klimadaten''' die drei Adressen, mit denen der Dialog arbeitet: | ||
* '''PVGIS-Schnittstelle''' – die Adresse des TMY-Abrufs. | * '''PVGIS-Schnittstelle''' – die Adresse des TMY-Abrufs. | ||
Aktuelle Version vom 5. November 2026, 20:09 Uhr
Der Dialog Klimadaten legt die Klimaregionen an, mit denen EPOS-Plan rechnet. Eine Klimaregion umfasst 8.760 Stundenwerte – Außentemperatur, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Sonnenwinkel, die vier Fassadenwerte, Gegenstrahlung, Luftfeuchte und Bedeckungsgrad – sowie 365 Tageswerte; dazu stehen die unveränderten Werte der Quelle als Rohwerte bereit. Der Dialog zeigt die Liste der vorhandenen Regionen, die Diagramme der gewählten Region (Temperatur, Sonnenwinkel und weitere Reihen), das Einlesen mit einer Vorschau des Datensatzes und den Export als CSV-Datei.
Die Liste der Regionen
Links steht die Liste der vorhandenen Klimaregionen – mit Suchfeld über alle Spalten, einem Trichter je Spalte und dem Sortierpfeil im Spaltenkopf, wie Sie es aus den Gerätekatalogen kennen. Über der Liste steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt.

Die Spalten sind: Klimaregion, Quelle, Standort (der Ortsname, sonst das Koordinatenpaar), Longitude, Latitude und Importdatum; eine Region der Auslieferung trägt hinter ihrem Namen ein Schloss. Das Importdatum steht als Jahr-Monat-Tag; „2026-09" im Trichter zeigt deshalb alles, was in diesem Monat eingelesen wurde. Führt eine Region keine Angabe zu Quelle und Importdatum, bleiben die beiden Spalten leer.
Die Spalte Quelle nennt neben der Herkunft auch das Bezugsjahr und das Szenario der Daten, etwa „TRY-Regionaldaten (Deutschland) · 2045 · sommerwarm“. Weil das Suchfeld über alle Spalten sucht, engt „2045“ die Liste auf die Regionen dieses Bezugsjahres ein. Ein PVGIS-Abruf kennt kein Szenario; dort steht die Quelle allein.
Löschen entfernt die gewählte Region samt ihren Stunden- und Tageswerten, nach einer Rückfrage. Regionen der Auslieferung sind schreibgeschützt und bleiben stehen, solange ihr Schloss steht: Schloss aufheben… macht sie nach einer Rückfrage zu eigenen Regionen, die sich löschen lassen — ein Programm-Update stellt eine gelöschte Region nicht wieder her —, Schloss setzen… sperrt eigene Regionen als Auslieferung. Die Stunden- und Tageswerte bleiben dabei, wie sie sind. Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl; darüber erscheint eine Leiste mit Vergleichen (nur die Kennwerte), Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen…, Exportieren… (für genau eine Region, siehe Exportieren), Klimadaten nachladen… (siehe Klimadaten nachladen) und Löschen für die gewählten Regionen.
Die Diagramme
Über den Diagrammen stehen die Kennzahlen der gewählten Region – Jahresmittel, Tiefst- und Höchstwert der Außentemperatur, im Reiter Weitere Reihen die der ersten gewählten Größe in ihrer Einheit. Darunter stehen die Stundenwerte der gewählten Region als Kurve – im Reiter Temperatur die Außentemperatur, im Reiter Sonnenwinkel der Sonnenstand und im Reiter Weitere Reihen die Größen, die Sie wählen, alle über dem ganzen Jahr; groß… öffnet das Bild in einer breiten Überlagerung.
Über jedem Bild steht eine kleine Leiste. Mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten +, − und 0 vergrößern und verschieben Sie den Zeitausschnitt; die Werteachse bleibt dabei vollständig, und die Leiste zeigt links die Vergrößerung an. Bereich schaltet auf das Aufziehen eines Ausschnitts um: Ziehen Sie ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen. Das Rechteck wählt Zeit und Werte; Mausrad, Ziehen, Kneifgeste und Tasten ändern nur die Zeitachse, 1:1 stellt beide Achsen zurück. Die Achse zählt im Ausschnitt die Stunden des Jahres. 1:1 stellt das ganze Jahr wieder her; ein Doppelklick ins Bild tut dasselbe. Jeder Reiter führt seinen Ausschnitt getrennt, und ein Wechsel der Region zeigt wieder das ganze Jahr.
Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen: die Stunde des Jahres und dazu je Kurve ihr Wert. CSV… in der Leiste des Bildes speichert die Kurven des Bildes als CSV-Datei, siehe Datenexport; alle Größen einer Region mit Wahl des Formats schreibt Exportieren… (siehe Exportieren).
Weitere Reihen
Im Reiter Weitere Reihen wählen Sie über Schaltknöpfe, welche Größen das Bild zeigt: Außentemperatur, Luftfeuchte, Wasserdampfgehalt, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Direktstrahlung auf die waagerechte Fläche, Gegen- und Ausstrahlung, die vier Fassadenwerte, Bedeckungsgrad, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und Windrichtung. Jede Größe hat ihren Knopf; eine Größe, die die Region nicht führt, ist blass und nennt beim Zeigen den Grund „In dieser Region nicht geführt“. Die Knöpfe stehen in Gruppen; ein Rohwert der Quelle trägt die Marke „R“. Vorbelegt ist die Globalstrahlung. Der Sonnenwinkel hat seinen eigenen Reiter; die Qualitätskennung der Strahlung ist ein Kennzeichen der Quelle und keine Größe – sie steht im Export, nicht im Bild.
Ein Bild zeigt bis zu vier Größen in bis zu zwei Einheiten. Die Einheit der zuerst gewählten Größe steht auf der linken Achse, eine zweite Einheit auf der rechten; das sagt der Knopf schon vor dem Klick. Ein Knopf, der nicht geht, ist blass und nennt seinen Grund – eine dritte Einheit oder eine fünfte Größe. Die Windrichtung steht auf einer Achse von 0 bis 360°. Wechseln Sie die Region, bleibt die Wahl, soweit die neue Region die Größen führt. groß… zeigt das Bild breit mit derselben Wahl und beiden Achsen; CSV… speichert die gezeigten Kurven.
Die Legende ist bedienbar. Ein Klick auf den Namen einer Kurve blendet sie aus, ein zweiter holt sie zurück; der ausgeblendete Eintrag bleibt sichtbar, nur blasser. Ein Klick auf das Farbfeld daneben öffnet den Farbwähler unmittelbar am Bild: Sie wählen die Farbe im Farbfenster oder tragen ihren Hexwert ein, Hausfarbe nimmt die Wahl wieder zurück. Dieselbe Farbe gilt anschließend in allen Diagrammen des Programms und im Bericht. Mit der Tastatur erreichen Sie beides ebenso: Die Einträge lassen sich anspringen, Eingabe und Leertaste schalten die Kurve, Umschalt + Eingabe öffnet den Farbwähler.
Testreferenzjahre und Dateiformate
Ein Testreferenzjahr (TRY) ist ein aus Stundenwerten zusammengesetztes Jahr mit allen 8.760 Stunden. Es wird aus langjährigen Mess- und Beobachtungsreihen so gebildet, dass sein Verlauf für den Standort und den Bezugszeitraum typisch ist; es bildet also kein tatsächlich aufgetretenes Jahr ab. Für Deutschland erstellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Testreferenzjahre im Auftrag des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung ortsgenau für jeden Punkt eines Rasters von 1 km × 1 km – für das heutige Klima (Basisdaten 1995 bis 2012) und für die Zukunft (Klimaprojektionen für 2031 bis 2060), jeweils als mittleres Jahr und als zwei Extremjahre mit sehr kaltem Winterhalbjahr bzw. sehr warmem Sommerhalbjahr. International heißt ein solches Jahr typisches meteorologisches Jahr (TMY); PVGIS bildet es nach DIN EN ISO 15927-4, die TMYx-Dateien von climate.onebuilding.org beruhen auf stündlichen Messreihen von Wetterstationen weltweit. Wann ein mittleres und wann ein extremes Jahr passt, steht unter Normjahr, Extremjahr und Klimawandel.
Die Quellen liefern ihre Jahre in unterschiedlichen Formaten:
| Quelle | Format | Enthaltene Größen | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Testreferenzjahr des DWD (Datei) | Textdatei je Rasterpunkt und Jahresart: ein Kopf mit Angaben zum Standort (Lambert-Koordinaten, Höhe), danach eine Zeile je Stunde, Werte durch Leerzeichen getrennt | Temperatur, Luftdruck, Windrichtung und -geschwindigkeit, Bedeckungsgrad, Wasserdampfgehalt, relative Feuchte, Direkt- und Diffusstrahlung, Gegenstrahlung, Ausstrahlung, Qualitätskennung | Handbuch Ortsgenaue Testreferenzjahre (BBR/DWD, 2017); DWD: Testreferenzjahre |
| Testreferenzjahr (Regionaldaten) | Paket mit Testreferenzjahren für 15 Regionen Deutschlands, je Region ein mittleres Jahr und zwei Extremjahre für 2015 und 2045, als Tabellen mit Zeitstempel; Lizenz CC BY 4.0 | Temperatur, Luftdruck, Wind, Bedeckungsgrad, relative Feuchte, Direkt- und Diffusstrahlung | TRY_DE_2015_2045 (Beschreibung des Pakets) |
| PVGIS | Abruf eines TMY über die PVGIS-Schnittstelle; PVGIS gibt es als CSV, JSON oder EPW aus | Temperatur, relative Feuchte, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Gegenstrahlung, Wind, Luftdruck | PVGIS: TMY-Generator (Gemeinsame Forschungsstelle der EU) |
| EPW-Wetterdatei, etwa TMYx | Textdatei mit der Endung .epw, Werte durch Kommas getrennt: acht Kopfzeilen (Ort, Auslegungswerte, typische und extreme Zeiträume, Bodentemperaturen u. a.), danach eine Zeile je Stunde mit 35 Feldern | Temperatur, Taupunkt, relative Feuchte, Luftdruck, Global-, Direkt- und Diffusstrahlung, Gegenstrahlung, Wind, Bedeckung, Niederschlag u. a. | EnergyPlus: EPW Data Dictionary |
Welche dieser Größen EPOS-Plan übernimmt und wie es sie auf sein Stundenraster legt, steht unter Übernahme der Werte.
Klimaquelle
Über dem Standort wählen Sie, woher die Stundenwerte kommen:
- PVGIS – der Abruf typischer meteorologischer Jahre (TMY) über die PVGIS-Schnittstelle. Das ist die Vorbelegung. PVGIS liefert Daten nur bis 72,5° nördlicher Breite; für Orte weiter nördlich und für Punkte, die PVGIS als „über dem Meer“ ablehnt, zeigt der Dialog den Hinweis „Für diesen Ort liefert PVGIS keine Daten“, und EPW-Datei laden wechselt zur Quelle EPW-Wetterdatei.
- EPW-Wetterdatei – eine Wetterdatei im Format EPW (EnergyPlus Weather) mit den Stundenwerten eines ganzen Jahres, etwa ein typisches Jahr „TMYx“, die Sie selbst herunterladen; EPOS-Plan ruft EPW-Dateien nicht selbst aus dem Internet ab. Sie deckt auch Orte ab, für die PVGIS keine Daten hat. Ort, Breite, Länge, Zeitzone und Höhe stehen im Kopf der Datei. Daten aus Meteonorm lesen Sie über dessen EPW-Export ein: Geben Sie den Standort dort als EPW-Datei aus und lesen Sie diese Datei hier als EPW-Wetterdatei ein; die eigenen Formate von Meteonorm liest EPOS-Plan nicht.
- Download: Die TMYx-Dateien für Deutschland stehen nach Bundesland geordnet unter climate.onebuilding.org – Deutschland, andere Länder über die Startseite climate.onebuilding.org (Abschnitt „Climate Files“, nach WMO-Region). Jede Wetterstation kommt als ZIP-Archiv, etwa „DEU_BW_Stuttgart.AP.107380_TMYx.zip“. Entpacken Sie das Archiv und wählen Sie im Dialog die Datei mit der Endung .epw.
- Testreferenzjahr (Datei) – eine Datei im Format der Testreferenzjahre des Deutschen Wetterdienstes, die Sie selbst über das Klimaberatungsmodul des DWD beziehen. Dafür brauchen Sie dort ein Konto; einen maschinellen Abruf gibt es nicht.
- Testreferenzjahr (Regionaldaten) – die offenen Regionaldaten zu den Testreferenzjahren. EPOS-Plan holt daraus genau den Datensatz der Region, die Ihrem Standort am nächsten liegt.
Standort
Den Standort geben Sie wie gewohnt an: über einen Ortsnamen, den das Programm in Koordinaten auflöst, oder von Hand über Longitude, Latitude und eine Bezeichnung. Wahlweise tragen Sie die Höhe des Ortes in Metern ein; mit ihr vergleicht die Vorschau die Höhe der Station, deren Daten gefunden wurden. Bleibt das Feld leer, nimmt das Programm die Höhe aus der PVGIS-Antwort bzw. aus dem Kopf einer Testreferenzjahr-Datei, soweit vorhanden.
Wählen Sie eine Testreferenzjahr-Datei, trägt das Programm den Standort aus dem Kopf dieser Datei ein: Es rechnet die dort angegebenen Lambert-Koordinaten in Längen- und Breitengrad um und füllt auch die Bezeichnung, wenn sie noch leer ist. Unter den Feldern steht, woher die Werte stammen. Sie können jedes Feld ändern – dann gilt Ihre Eingabe. Nennt der Kopf keine brauchbaren Koordinaten, bleiben die Felder leer, und Sie tragen den Standort selbst ein. Eine EPW-Datei belegt Longitude, Latitude und Höhe ebenso aus ihrem Kopf vor, die Bezeichnung mit dem Ort der Datei.
Ortsname und Koordinaten. Stammen Longitude und Latitude aus dem Treffer der Ortssuche, gehören sie zu diesem Ortsnamen: Ein neuer Ortsname verwirft sie, und gesucht wird nach dem neuen Namen. Tragen Sie Longitude und Latitude dagegen von Hand ein – oder kommen sie aus dem Kopf einer gewählten Datei –, gelten diese Koordinaten für den Abruf; der Ortsname im Feld Region wird dann nur als Bezeichnung geführt und nicht erneut gesucht. Unter den Feldern steht, woher die Koordinaten stammen; liegen sie mehr als 25 km vom Treffer der Ortssuche für denselben Namen entfernt, nennt eine Zeile den Abstand.
Jahr und Szenario
Bei den Regionaldaten wählen Sie zusätzlich:
- Jahr – das Bezugsjahr 2015 oder die Projektion 2045.
- Szenario – mittleres Jahr, sommerwarmes Jahr oder winterkaltes Jahr.
Vorbelegt sind das Bezugsjahr 2015 und das mittlere Jahr.
Bei einer Testreferenzjahr-Datei entfällt die Wahl: Das Programm übernimmt Jahr und Szenario aus dem Kopf der Datei – das Jahr aus dem dort angegebenen Bezugszeitraum, das Szenario aus der Art des Testreferenzjahres. Nennt der Kopf eines von beidem nicht, bleibt es leer.
Datensatz suchen und Vorschau
Datensatz suchen zeigt Ihnen für jede der drei Quellen schon vor dem Einlesen, welche Daten Sie bekämen. Das Programm löst den Ort auf, wählt den Bezugspunkt und liest den Datensatz; gespeichert wird dabei nichts. Longitude, Latitude und eine leere Bezeichnung trägt es aus dem Ergebnis in die Felder ein; Sie können sie ändern.
Die Vorschau darunter nennt:
- Treffer – „Datensatz gefunden“ mit Quelle, Jahr und Szenario. Führt das Archiv das gewählte Jahr oder Szenario für diese Region nicht, steht das dort, und die vorhandenen Jahre und Szenarien erscheinen als Knöpfe; ein Klick wählt sie und sucht neu.
- Standort und Bezugspunkt – Ihr Ort mit Koordinate und Höhe, daneben die Station, der Dateistandort oder der PVGIS-Punkt mit Koordinate, Höhe, Entfernung und Höhenunterschied.
- Hinweise – bei den Regionaldaten immer, dass es sich um die nächste Station handelt und nicht um die amtliche Klimaregion; ab 50 km Entfernung oder 200 m Höhenunterschied der Rat, für ortsgenaue Werte die Testreferenzjahr-Datei des DWD für Ihren Standort einzulesen.
- Kennzahlen – Jahresmittel, tiefste und höchste Außentemperatur, Jahressumme der Globalstrahlung, Gradtagzahl G20/15 und die Zahl der Heiztage.
- Monatsbild – die Monatssumme der Globalstrahlung und das Monatsmittel der Temperatur. Über die Knöpfe darunter nehmen Sie weitere Größen hinzu, höchstens zwei Einheiten zugleich; Vorgabe stellt das Ausgangsbild wieder her. Strahlung erscheint als Monatssumme, alle übrigen Größen als Monatsmittel.
- Parameterbestand – jede Größe mit dem Vermerk, ob die Quelle sie führt, ob sie gerechnet wird oder fehlt.
Ändern Sie danach eine Eingabe, verfällt die Vorschau sichtbar. Daten einlesen übernimmt nur eine gültige Vorschau, die zu den Eingaben passt; ohne sie ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund. Schlägt die Suche fehl – etwa weil der Ort unbekannt ist oder weiter als 300 km von der nächsten Region entfernt liegt –, steht der Grund in der Vorschau; eine Meldung, die der Hilfe-Assistent erklären kann, steht stattdessen oben in der Meldungszeile.
Einlesen
Import… in der Fußleiste öffnet die Überlagerung Klimadaten einlesen mit einem Kreuz am Titel zum Schließen. Darin wählen Sie Quelle und Standort, suchen den Datensatz und prüfen die Vorschau. Daten einlesen übernimmt genau den Datensatz der Vorschau, ohne ihn ein zweites Mal abzurufen, legt die Region an und wählt sie danach gleich aus. Abbrechen und Daten einlesen bleiben am unteren Rand sichtbar, während die Vorschau darüber rollt. Der Lauf lässt sich abbrechen. Gibt es schon eine Region dieses Namens, bricht das Programm mit einem Hinweis ab.
- Bei einer Datei wählen Sie den Pfad über Durchsuchen; der Dateiwähler zeigt Dateien mit der Endung .dat. Es wird nichts aus dem Netz geholt.
- Bei den Regionaldaten genügt der Standort: Das Programm liest über Teilabrufe nur das Inhaltsverzeichnis des Archivs und den einen benötigten Datensatz – wenige hundert Kilobyte statt des gesamten Archivs. Wahlweise geben Sie den Pfad eines bereits heruntergeladenen Archivs an; dann läuft alles ohne Netz.
- Nach dem Einlesen nennt die Meldung die Quelle, bei den Regionaldaten zusätzlich Nummer und Name der Region, ihre Koordinate, die Entfernung zu Ihrem Standort, Szenario und Jahr.
Wenn etwas nicht passt
- Erlaubt eine Adresse keine Teilabrufe, sagt das Programm das und rät, das Archiv herunterzuladen und als Datei zu wählen. Es lädt nie stillschweigend das ganze Archiv.
- Liegt der nächste Regionsmittelpunkt weiter als 300 km entfernt, bricht der Lauf mit Angabe der Entfernung ab: Die Regionaldaten decken nur Deutschland ab.
- Ist eine Datei unvollständig oder nicht im erwarteten Format, nennt die Meldung die betroffene Zeile. Es entsteht dann keine Region.
- Neben diesen Meldungen steht „erklären lassen", sofern der Hilfe-Assistent zur Verfügung steht; er öffnet sich mit einer vorbereiteten Frage zu genau dieser Meldung.
Was gespeichert wird
Aus einer Testreferenzjahr-Datei übernimmt EPOS-Plan die Außentemperatur sowie Direkt- und Diffusstrahlung; daraus entstehen Globalstrahlung, Sonnenwinkel, die vier Fassadenwerte und die Tagesmittel – dieselben Größen wie bei einem PVGIS-Abruf. Die Direktstrahlung wird dabei von der waagerechten Fläche auf die Sonnenrichtung umgerechnet; bei sehr flachem Sonnenstand geht ihr Betrag in den Diffusanteil, damit die Globalstrahlung jeder Stunde erhalten bleibt.
Aus einer EPW-Datei übernimmt EPOS-Plan Außentemperatur, Global-, Direkt- (auf die Sonnenrichtung) und Diffusstrahlung, relative Feuchte, Luftdruck, Gegenstrahlung, Wind und Bedeckungsgrad. Die Stunden der Datei laufen in der Normalzeit ihrer Zeitzone und zählen das Ende jeder Stunde; das Programm legt sie auf sein Stundenraster. Eine Datei mit Schalttag verliert den 29. Februar, weil das Jahresraster 8760 Stunden hat. Fehlwerte der Datei (etwa 99,9 °C oder 9999 Wh/m²) werden benannt: Fehlen Temperatur oder Strahlung, liest das Programm die Datei nicht ein; fehlen andere Größen, bleiben diese Stunden leer, und die Vorschau nennt, wie viele es sind. Liegt die Jahressumme der Globalstrahlung außerhalb von 200 bis 2800 kWh/m², weist die Vorschau darauf hin.
Zu jeder Stunde speichert EPOS-Plan außerdem die atmosphärische Gegenstrahlung, die relative Luftfeuchte und – soweit die Quelle sie führt – den Bedeckungsgrad. Die Testreferenzjahre liefern alle drei; ein PVGIS-Abruf liefert Gegenstrahlung und Feuchte, aber keinen Bedeckungsgrad, und dessen Feld bleibt dann leer.
Darüber hinaus speichert EPOS-Plan jede Größe, die die Quelle führt, unverändert als Rohwert: neben Temperatur, Feuchte und Strahlung auch Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Wasserdampfgehalt, langwellige Ausstrahlung, die Qualitätskennung der Strahlung und die Direktstrahlung auf die waagerechte Fläche. Die Testreferenzjahre führen alle diese Größen außer der Direktstrahlung auf die Sonnenrichtung und der Globalstrahlung, die gerechnet werden; ein PVGIS-Abruf führt Temperatur, Feuchte, Strahlung, Gegenstrahlung, Wind und Luftdruck. Die Berechnung nutzt die Rohwerte nicht; sie stehen für den Reiter Weitere Reihen und den Export bereit. Die Rohwerte gehören zur Region der Klimadatenverwaltung, die Kopie im Projekt trägt sie nicht. Regionen der Auslieferung und Regionen, die ohne Rohwerte eingelesen wurden, führen nur die Rechenwerte. Die Rohwerte einer vorhandenen Region holt Klimadaten nachladen… aus ihrer Quelle nach (Klimadaten nachladen).
Im Stammblatt zeigt die Gruppe Herkunft Quelle, Importdatum, Standort, Länge und Breite der Region und darunter, woher die Daten stammen – je Angabe in einer eigenen Zeile, ohne den Standort zu wiederholen: bei den Regionaldaten Region, Station, Entfernung, Szenario, Bezugsjahr, Datenquelle, Import und Lizenz; bei einer Testreferenzjahr-Datei Datei, Import und Lizenz; bei einem PVGIS-Abruf Strahlungsdatenbank, Zeitraum der Jahre, aus denen das typische Jahr gebildet ist, Tag des Abrufs und Herausgeber. Nennt die Quelle eine Angabe nicht, fehlt ihre Zeile. Liegt die Herkunft nur als freier Text vor, steht er in der einen Zeile Datenquelle; bei PVGIS-Regionen ohne gespeicherte Herkunft steht dort „PVGIS-TMY, Abruf am“ mit dem Importdatum, bei anderen Regionen ohne Angabe ein Strich. Zu jeder Region merkt sich das Programm außerdem den Bezugspunkt mit Koordinate, Höhe und Entfernung, die Höhe des Ortes und den gelesenen Datensatz.
Auf der Übersicht wählen Sie die Klimaregion des Projekts aus einem durchsuchbaren Feld: Tippen engt die Liste ein, die Pfeiltasten wandern darin, Enter übernimmt. Jeder Eintrag nennt in Klammern, welche Daten die Region trägt – etwa „Musterort (TRY 2045 sommerwarm)“ oder „Musterstadt (PVGIS)“; gesucht wird über den ganzen Eintrag, also auch über das Bezugsjahr. Darunter steht eine Zeile, die Quelle samt Bezugsjahr und Szenario, Bezeichnung, Standort und Importdatum der Region nennt, mit der das offene Projekt rechnet.
Dasselbe Feld mit denselben Einträgen steht im Projektassistenten im Schritt Projektkonfiguration; darunter nennt eine Zeile ebenso die Herkunft der gewählten Region. Die dort gewählte Klimaregion erhält das Projekt beim Anlegen bzw. Speichern.
Klimadaten nachladen
Klimadaten nachladen… steht in der Leiste über der Liste, vor Löschen, und gilt für die gewählten Regionen. Eine Rückfrage (Vorgabe Nein) nennt die Zahl der Regionen – bis zu fünf mit Namen – und fasst zusammen, was geschieht. Nach Ihrer Bestätigung holt das Programm die Daten jeder Region noch einmal aus ihrer Quelle und ergänzt, was der Region fehlt: die Rohwerte der Quelle und die Rechenwerte Luftfeuchte, Gegenstrahlung und Bedeckungsgrad, soweit die Quelle sie führt.
- Quelle. Eine Region aus den Regionaldaten oder aus einer Testreferenzjahr-Datei holt das Programm aus den Regionaldaten – mit Standort, Bezugsjahr und Szenario der Region –, eine PVGIS-Region aus PVGIS. Eine Region aus einer EPW-Wetterdatei lädt das Programm nicht nach, weil es für sie keinen Abrufweg gibt; der Bericht nennt sie. Laden Sie dafür die Datei selbst neu herunter und lesen Sie sie als neue Region ein. Führt die Region keine Angabe zur Quelle, versucht es in Deutschland zuerst die Regionaldaten, dann PVGIS, sonst PVGIS. Dafür muss es die Quelle erreichen; die Adressen stehen unter Adressen der Klimaquellen.
- Prüfung. Die Außentemperatur der Quelle wird Stunde für Stunde mit der der Region verglichen (Toleranz 0,05 K). Weicht auch nur eine Stunde ab, schreibt das Programm für diese Region nichts.
- Was geschrieben wird. Stimmt die Temperatur, speichert das Programm die Rohwerte und füllt die fehlenden Werte in der Region der Klimadatenverwaltung und in den Kopien der Region in den Projekten; vorhandene Werte bleiben, wie sie sind. Eine Projektkopie, deren Temperatur abweicht, bleibt unverändert. Fehlende Angaben zu Quelle, Szenario und Bezugsjahr der Region trägt das Programm ein.
- Sicherung. Vor dem ersten Schreiben eines Laufs sichert das Programm die Datenbank; der Bericht nennt den Pfad der Sicherung. Lässt sie sich nicht anlegen, schreibt das Programm nichts.
- Bericht. Danach zeigt die Überlagerung Klimadaten nachladen je Region eine Zeile: aus welcher Quelle nachgeladen wurde, wie viele Rohstunden geschrieben und welche Werte gefüllt wurden und wie viele Projektkopien nachgefüllt wurden – oder warum nichts geschrieben wurde: Die Temperatur weicht ab (die Zeile nennt die Zahl der Stunden und die größte Abweichung; stimmt die Reihe um eine Stunde verschoben, steht der Zeitbezug UTC/MEZ der Region als Ursache), die Region hat nicht 8.760 Stundenwerte, die Quelle war nicht zu lesen oder das Schreiben scheiterte, wobei die Region unverändert bleibt.
Wurde die Kopie einer Region in einem Projekt ergänzt, kann sich dessen Ergebnis bei der nächsten Simulation ändern.
Exportieren
Exportieren… in der Leiste über der Liste schreibt die Stundenwerte einer Region als CSV-Datei. Die Überlagerung Klimadaten exportieren bietet:
- Parameter – ein Kästchen je Größe, gruppiert nach Rechenwerten (so, wie die Berechnung sie liest), Fassadenwerten und Sonnenwinkel, Rohwerten der Quelle und dem abgeleiteten Taupunkt; Alle und Keine setzen die Wahl. Vorbelegt sind Temperatur, Feuchte sowie Global-, Direkt- und Diffusstrahlung. Eine Größe, die die Region nicht führt, ist gesperrt und nennt den Grund.
- Trennzeichen – Semikolon, Komma oder Tabulator.
- Dezimalzeichen – Komma oder Punkt; das Komma geht nicht zusammen mit dem Trennzeichen Komma.
- Zeitspalte – laufende Stunde 1 bis 8.760, Datum und Uhrzeit (Beginn der Stunde), beides, ein Zeitstempel nach ISO 8601 oder keine Zeitspalte.
- Zeitbezug – MEZ ohne Sommerzeit (Vorbelegung) oder UTC.
- Kopf – Name und Einheit in einer Zeile, Name und Einheit in zwei Zeilen oder ohne Kopf; dazu wahlweise ein Herkunftsblock mit #-Zeilen (Region, Quelle, Datensatz, Koordinaten, Höhe, Bezugspunkt, Zeitbezug, Lizenz).
- Vorlagen – Haus (wie CSV am Bild) und International (Komma, Punkt, ISO) setzen die Formatfelder in einem Zug.
- Vorschau – die ersten fünf Stunden so, wie sie in die Datei geschrieben werden.
Exportieren … in der Schlussleiste fragt nach dem Speicherort und schreibt die Datei; Abbrechen schließt, ohne etwas zu schreiben. In der iOS-App heißt der Knopf Exportieren und teilen …. Rohwerte stehen nur für Regionen zur Wahl, die mit Rohwerten eingelesen wurden; der Taupunkt wird aus Temperatur und Feuchte gerechnet und im Kopf als gerechnet gekennzeichnet.
Hinweise zu den Quellen
- DWD-Klimaberatungsmodul – die Testreferenzjahre beziehen Sie dort selbst; sie gehören nicht zum Lieferumfang von EPOS-Plan. Die Nutzungsbedingungen des Anbieters gelten.
- EPW-Wetterdateien (TMYx) – die TMYx-Dateien von climate.onebuilding.org (Climate.OneBuilding, L. K. Lawrie und D. B. Crawley) beziehen Sie dort selbst; sie gehören nicht zum Lieferumfang von EPOS-Plan. Die Seite nennt keine Lizenz und bittet um die Quellenangabe „Lawrie, Crawley: Development of Global Typical Meteorological Years (TMYx)“; die Strahlung der neueren Dateien beruht auf ERA5-Reanalysedaten. Datei, Ort, Quelle und WMO-Nummer aus dem Kopf sowie dieser Hinweis werden bei jeder daraus angelegten Region mitgeschrieben. Für andere EPW-Dateien gelten die Nutzungsbedingungen ihres Herausgebers.
- Offene Regionaldaten – sie stehen unter der Lizenz CC BY 4.0 (Rohdaten des Deutschen Wetterdienstes). Der Lizenzvermerk wird bei jeder daraus angelegten Region mitgeschrieben.
- Näherung der Regionszuordnung – gewählt wird die Region, deren Bezugsstation Ihrem Standort am nächsten liegt. Maßgeblich ist die Entfernung, nicht eine amtliche Regionsgrenze und nicht die Höhenlage; bei einem Standort nahe einer Grenze oder in deutlich anderer Höhe kann eine andere Region die zutreffendere sein. Ortsgenaue Werte liefert eine Testreferenzjahr-Datei des DWD für Ihren Standort.
Adressen der Klimaquellen
Unter Administration → Einstellungen führt die Rubrik Klimadaten die drei Adressen, mit denen der Dialog arbeitet:
- PVGIS-Schnittstelle – die Adresse des TMY-Abrufs.
- DWD-Testreferenzjahre – die Adresse des Klimaberatungsmoduls, über das Sie eine Datei beziehen.
- TRY-Regionaldaten – die Adresse des Archivs mit den offenen Regionaldaten.
Alle drei sind Textfelder. Standardwerte setzt sie auf die Vorgaben der Auslieferung; übernommen wird die Änderung erst mit OK.
Berechnung
Die Wochentage des Jahres richten sich nach dem Wochentag des 1. Januar der Klimaregion; Gebäude, Trinkwarmwasser und Bedarfsprofile rechnen mit denselben Wochentagen. Wie die Klimadaten in den Lauf eingehen — Außentemperatur in Ortszeit, Tagtypen, Wochenendkennzeichen und der daraus abgeleitete Kalender —, steht unter Berechnung: Simulationsablauf und Berechnung: Wärmebedarf.
Siehe auch
- Klimadaten festlegen – Import und Zuordnung der Region im Programmablauf
- Grundlagen/Klimadaten – Herkunft und Aufbau der Klimadatensätze
- Programm Dokumentation/Photovoltaik – die PV-Anlage, die auf den Klimadaten rechnet
- Programm Dokumentation/Einstellungen – die übrigen Rubriken der Administration