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* '''Doppelklick in der Übersicht''' – ändert Pufferspeicher, Vorlauf und Rücklauf des betreffenden Eintrags; bei Wärmepumpen zusätzlich Priorität, Wärmequelle, Wärmesenke und Betriebsmodus. | * '''Doppelklick in der Übersicht''' – ändert Pufferspeicher, Vorlauf und Rücklauf des betreffenden Eintrags; bei Wärmepumpen zusätzlich Priorität, Wärmequelle, Wärmesenke und Betriebsmodus. | ||
* {{Anker|waermepumpe-karte}}'''Einstellungen der Wärmepumpe an der Karte''' – die Karte einer Wärmepumpe – auf der Wärmeseite wie im Bereich ''Kälte'' – nennt in einer leisen Kennzeile, was in ihrer Konfiguration eingestellt ist, etwa ''Höchster Vorlauf 55 °C (Vorgabe) · bivalent parallel · Einbindung Puffer · Betriebszeiten immer verfügbar''. Genannt wird nur, was gesetzt ist: der Heizstab, wenn er mitgerechnet wird, der Vorwärmbetrieb bei bivalentem Betrieb, die Einbindung, wenn sie gewählt ist; der höchste Vorlauf trägt den Zusatz ''(Vorgabe)'', solange er nicht gepflegt ist. Meldet die Konfiguration Hinweise – etwa aus der Prüfung von Bivalenz und Übergabe oder ein ungültiges Zeitprogramm –, steht davor ein Chip ''⚠ Konfiguration: … Hinweis(e)''; der Text der Meldungen erscheint, wenn der Zeiger auf dem Chip ruht. ''Konfiguration…'' öffnet denselben Dialog wie im Dialog der Wärmepumpe; nach ''OK'' zeigen beide Karten den gespeicherten Stand. | * {{Anker|waermepumpe-karte}}'''Einstellungen der Wärmepumpe an der Karte''' – die Karte einer Wärmepumpe – auf der Wärmeseite wie im Bereich ''Kälte'' – nennt in einer leisen Kennzeile, was in ihrer Konfiguration eingestellt ist, etwa ''Höchster Vorlauf 55 °C (Vorgabe) · bivalent parallel · Einbindung Puffer · Betriebszeiten immer verfügbar''. Genannt wird nur, was gesetzt ist: der Heizstab, wenn er mitgerechnet wird, der Vorwärmbetrieb bei bivalentem Betrieb, die Einbindung, wenn sie gewählt ist; der höchste Vorlauf trägt den Zusatz ''(Vorgabe)'', solange er nicht gepflegt ist. Meldet die Konfiguration Hinweise – etwa aus der Prüfung von Bivalenz und Übergabe oder ein ungültiges Zeitprogramm –, steht davor ein Chip ''⚠ Konfiguration: … Hinweis(e)''; der Text der Meldungen erscheint, wenn der Zeiger auf dem Chip ruht. ''Konfiguration…'' öffnet denselben Dialog wie im Dialog der Wärmepumpe; nach ''OK'' zeigen beide Karten den gespeicherten Stand. | ||
[[Datei:Bildschirmfoto_Simulation_Waermepumpenkarte.png|mini|zentriert|800px|Karten zweier Wärmepumpen mit Kennzeile und Hinweischip – Bildschirmfoto mit Beispieldaten.]] | |||
* {{Anker|kuehlbetrieb}}'''Kühlbetrieb der Wärmepumpe''' – ''Konfiguration…'' an der Karte einer Wärmepumpe öffnet ihre Konfiguration. In der Gruppe ''Kühlbetrieb'' schalten Sie die Maschine zusätzlich auf Kühlen und legen Kühl-Vorlauf, Hilfsstromanteil sowie Stromträger und Abrechnung des Kältestroms fest; siehe [[Programm Dokumentation/Kälteerzeugung#kuehlbetrieb|Kühlung: Kühlbetrieb der Wärmepumpe]]. | * {{Anker|kuehlbetrieb}}'''Kühlbetrieb der Wärmepumpe''' – ''Konfiguration…'' an der Karte einer Wärmepumpe öffnet ihre Konfiguration. In der Gruppe ''Kühlbetrieb'' schalten Sie die Maschine zusätzlich auf Kühlen und legen Kühl-Vorlauf, Hilfsstromanteil sowie Stromträger und Abrechnung des Kältestroms fest; siehe [[Programm Dokumentation/Kälteerzeugung#kuehlbetrieb|Kühlung: Kühlbetrieb der Wärmepumpe]]. | ||
* {{Anker|waermepumpe-konfiguration}}'''Wärmepumpe: Einbindung, Vorwärmbetrieb, Betriebszeiten und Sperrzeiten''' – in derselben Konfiguration der Wärmepumpe legt die Gruppe ''Bivalenz und Übergabe'' den bivalenten Betrieb mit Betriebsart und Abschaltpunkt, die ''Einbindung'' (''direkt (ohne Puffer)'', ''Puffer'', ''Weiche'') und den ''Vorwärmbetrieb (Kessel in Reihe)'' fest; die Betriebsbereiche beschreibt [[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#einbindung-hydraulik|Wärmepumpe: Einbindung]]. Die Einbindung wirkt nur mit einer [[#anlagenkopplung|Anlagenkopplung]]. Unter den Feldern steht die {{Anker|herleitung-uebergabe}}'''Herleitungszeile''' der Übergabe: bei welchem Höchstvorlauf die Heizflächen wie viel der Heizlast übertragen, mit Rücklauf und Spreizung, und darunter die beiden Bivalenzpunkte – der erste auch so, wie er nach dem Kennfeld allein läge. Begrenzen die Heizflächen die Wärmepumpe stärker als ihr Kennfeld, sagt es ein Hinweis darunter ([[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#geraetegrenzen|Wärmepumpe: Gerätegrenzen]]). Die Gruppe '''Betriebszeiten''' führt das ''Zeitprogramm'' – ein Wochenraster mit einem Faktor von 0 (gesperrt) bis 1 (volle Leistung) je Wochenstunde –, den ''Höchsten Vorlauf'' der Anlage und die ''Schnellwahl nach Kältemittel'', die ein leeres Feld ''Höchster Vorlauf'' mit der Vorgabe des gewählten Kältemittels füllt; das Zeitprogramm wirkt wie die Sperrzeit in jeder Simulation, der höchste Vorlauf mit der Anlagenkopplung auf die gekoppelten Gebäude ([[Programm Dokumentation/Energieerzeuger#betriebszeiten|Energieerzeuger: Betriebszeiten]]). Die Sperrzeiten schalten Sie mit dem Kästchen ''Sperrzeiten vorhanden'' am Ende des Dialogs ein; je Fenster stehen Beginn, Dauer, Wochentage und ''Heizstab mitgesperrt'' in einer Zeile ([[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#sperrzeiten|Wärmepumpe: Sperrzeiten]]). | * {{Anker|waermepumpe-konfiguration}}'''Wärmepumpe: Einbindung, Vorwärmbetrieb, Betriebszeiten und Sperrzeiten''' – in derselben Konfiguration der Wärmepumpe legt die Gruppe ''Bivalenz und Übergabe'' den bivalenten Betrieb mit Betriebsart und Abschaltpunkt, die ''Einbindung'' (''direkt (ohne Puffer)'', ''Puffer'', ''Weiche'') und den ''Vorwärmbetrieb (Kessel in Reihe)'' fest; die Betriebsbereiche beschreibt [[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#einbindung-hydraulik|Wärmepumpe: Einbindung]]. Die Einbindung wirkt nur mit einer [[#anlagenkopplung|Anlagenkopplung]]. Unter den Feldern steht die {{Anker|herleitung-uebergabe}}'''Herleitungszeile''' der Übergabe: bei welchem Höchstvorlauf die Heizflächen wie viel der Heizlast übertragen, mit Rücklauf und Spreizung, und darunter die beiden Bivalenzpunkte – der erste auch so, wie er nach dem Kennfeld allein läge. Begrenzen die Heizflächen die Wärmepumpe stärker als ihr Kennfeld, sagt es ein Hinweis darunter ([[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#geraetegrenzen|Wärmepumpe: Gerätegrenzen]]). Die Gruppe '''Betriebszeiten''' führt das ''Zeitprogramm'' – ein Wochenraster mit einem Faktor von 0 (gesperrt) bis 1 (volle Leistung) je Wochenstunde –, den ''Höchsten Vorlauf'' der Anlage und die ''Schnellwahl nach Kältemittel'', die ein leeres Feld ''Höchster Vorlauf'' mit der Vorgabe des gewählten Kältemittels füllt; das Zeitprogramm wirkt wie die Sperrzeit in jeder Simulation, der höchste Vorlauf mit der Anlagenkopplung auf die gekoppelten Gebäude ([[Programm Dokumentation/Energieerzeuger#betriebszeiten|Energieerzeuger: Betriebszeiten]]). Die Sperrzeiten schalten Sie mit dem Kästchen ''Sperrzeiten vorhanden'' am Ende des Dialogs ein; je Fenster stehen Beginn, Dauer, Wochentage und ''Heizstab mitgesperrt'' in einer Zeile ([[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#sperrzeiten|Wärmepumpe: Sperrzeiten]]). | ||
Version vom 31. Oktober 2026, 11:07 Uhr
Die Ansicht Simulation führt den Lauf in drei Schritten: ① Konfiguration, ② Simulation starten ▶ und ③ Ergebnis. Sie füllt das Programmfenster ganz aus – kein Fenster im Fenster, ein Rollbalken.
Das Blatt ① Konfiguration legt fest, welche Erzeuger an der Deckung teilnehmen und in welcher Reihenfolge sie herangezogen werden. Es ist die Schaltzentrale des Projekts: Hier entstehen die Erzeugerkaskade und die Zuordnung der Pufferspeicher.
Simulation durchführen
Die Simulation ist eine eigene Ansicht. Sie erreichen sie über Projekt → Simulation… oder über den Knopf Simulation Konfiguration… auf dem Reiter Simulation der Startseite. Der Knopf Simulation starten ▶ desselben Reiters wechselt die Ansicht nicht – er rechnet dort, wo er steht (siehe Der Reiter Simulation der Startseite).
Oben rechts steht die Werkzeugleiste: die Ablaufleiste mit drei Stationen ① Konfiguration · ② Simulation starten ▶ · ③ Ergebnis, daneben Ergebnis speichern (nur in Schritt ③), die Hilfe-Pille, ← zurück und rechts außen das Schließkreuz ✕. Eine Fußleiste gibt es nicht. Sichtbar ist immer genau ein Blatt; ein Schrittwechsel wirft nichts weg – der gerechnete Lauf, die Diagramme und der offene Reiter bleiben stehen.
- ① Konfiguration – Erzeuger wählen, die Reihenfolge der Kaskade festlegen, Pufferspeicher zuordnen; die Einzelheiten stehen unter Eingaben. Änderungen an der Kaskade müssen mit Konfiguration speichern geschrieben werden, sonst rechnet die Simulation den zuletzt gespeicherten Stand. Hier stehen auch die Laufparameter: das Brauchwasser des Projekts (Karte und Blatt, geschrieben mit OK des Blatts), die Netze am Ende der Seite – sie gelten für das ganze Projekt, und das Programm schreibt sie sofort – sowie hinter dem Knopf Konfiguration… an der Karte die Betriebsart und untere Leistungsgrenze des BHKW, der Heizstab der Wärmepumpe und die Betriebsbereitschaft und Heizgrenze des Heizkessels; diese Werte schreibt das Programm mit OK.
- ② Simulation starten ▶ ist ein Knopf, kein Blatt – ein Lauf ist nichts, das man ansieht. Er ist gesperrt, solange die Konfiguration ungespeichert ist oder die Datenbank den Lauf blockiert; der Grund steht am Knopf und als Hinweis darunter. Der Lauf läuft im Hintergrund, mit Fortschrittsbalken und Abbrechen, und endet in Schritt ③.
- ③ Ergebnis – die Reiter von Übersicht bis Ergebnis (bis zu zehn: Übersicht und Wärme-/Strombedarf stehen immer vorn, danach folgen je nach Projekt Wärmepumpe, Heizkessel, Solarthermie, BHKW, Kälteanlage, Photovoltaik und Stromspeicher; Ergebnis steht immer zuletzt); das Ergebnis macht mit der Übersicht auf, Ergebnis speichern steht in der Werkzeugleiste. Der Schritt steht erst offen, wenn einmal gerechnet wurde, und sagt sonst, warum; die Reiter beschreibt Simulationsergebnisse. Der Parameterblock des Einzelspeichers (klassischer Projektlauf) steht im Reiter Stromspeicher unter Einzelanlage (klassischer Projektlauf) – nur, solange keine Speicherflotte aktiviert ist. Die Betriebsführung einer Speicherflotte wird nicht hier, sondern in der Stromspeicher-Auslegung eingestellt; der Weg dorthin führt über Schritt ①.
- Der erste Reiter Übersicht ist ein Dashboard mit zwei Spalten: links Wärme, rechts Strom. Jede Spalte trägt dieselben fünf Bänder – ein Kopfband (bei der Wärme mit der Kaskade des Laufs, beim Strom mit dem Hinweis kein Stromerzeuger im Projekt), die drei Kennzahlen Bedarf · Deckung durch Erzeuger · Rest, den Deckungsring mit seiner Legende (je Segment MWh und Prozent), die Erzeugertabelle und einen Fuß mit Wärmebedarf Übersicht… bzw. Strombedarf Übersicht…. Zeilen ohne Beitrag stehen gedimmt und lassen sich über n Zeilen ohne Beitrag ausblenden wegklappen. Auf schmalem Bildschirm stehen die zwei Spalten untereinander.
- Die Übersicht zeigt nur dann Deckung, Ringe und Erzeugertabelle, wenn ein Ergebnis vorliegt. Solange nicht gerechnet ist, stehen dort nur die beiden Bedarfszahlen – Wärmebedarf und Strombedarf – und darunter ein ruhiger Hinweis, woran es liegt. Sie stammen aus der Bedarfsrechnung des Projekts und stehen deshalb auch vor dem ersten Lauf. Nach einem Lauf steht das vollständige Dashboard da. Ändern Sie danach etwas in der Stromspeicher-Auslegung – Einstellungen speichern oder eine Flotte rechnen –, gilt das angezeigte Ergebnis als veraltet: Deckung und Ringe verschwinden wieder, die Bedarfszahlen bleiben, und der Hinweis nennt den Anlass und bittet Sie, die Simulation erneut zu starten. Ergebnis speichern ist in diesem Zustand gesperrt und sagt in der Sprechblase warum. Ebenso nach einem abgebrochenen Lauf: Dann steht der Abbruchgrund dort. So lässt sich nie verwechseln, was gerechnet ist und was nicht.
- Der letzte Reiter Ergebnis führt seine Blätter in der Folge Wärmeproduktion, Stromproduktion, Kälteproduktion und ganz rechts Autarkie-Analyse; beim Öffnen ist die Autarkie-Analyse aktiv. Das Blatt Kälteproduktion steht nur, wenn das Projekt Kälte rechnet (Kühlbetrieb); ohne Kälte fehlt es.
- Das Blatt Kälteproduktion zeigt die Jahresganglinie der Kälteerzeugung: je Kälteerzeuger – Wärmepumpe im Kühlbetrieb oder Kältemaschine, in der Reihenfolge der Kälte-Kaskade – die gedeckte Kälte als Säule, darauf die ungedeckte Kälte in Grau und darüber den Kältebedarf als Linie – die Stapelhöhe ist in jeder Stunde der Kältebedarf. Ohne Kälteerzeuger ist der ganze Bedarf ungedeckt. Mit sortiert steht statt der Ganglinie die Jahresdauerlinie. Rechnet eine Kältemaschine ihr Teillastverhalten, steht unter dem Bild je Maschine die Kachelzeile Teillast und Takten der Kältemaschinen (Kühlung: Teillast und Takten).
- Das Blatt Autarkie-Analyse zeigt je nach Projekt die Kacheln Photovoltaik und Solarthermie und eine Ergebniskachel mit CO₂-Ersparnis und Speichernutzen. Die Deckung der Solarthermie ist der Anteil des gesamten Wärmebedarfs des Projekts, den die Solarthermie direkt oder über den Speicher gedeckt hat; der therm. Nutzungsgrad setzt dieselbe Wärme ins Verhältnis zum Kollektorertrag. Mit Photovoltaik steht darunter der Monatsstapel Energie-Bedarf & Deckung des Stroms, mit Solarthermie der Monatsstapel Wärmebedarf & Deckung – solar direkt, solar über den Speicher und die Deckungslücke in Grau – und unter ihm die solare Deckung je Monat in Prozent. Der Speichernutzen der Ergebniskachel nennt beim Strom die Entladung des Stromspeichers und bei der Wärme den solaren Speicheranteil, beides in kWh je Jahr; hat das Projekt Photovoltaik und Solarthermie, stehen beide Zeilen untereinander.
- Das Blatt Wärmeproduktion ist beim ersten Öffnen vorbelegt: Summe Wärmeerzeugung, alle vorhandenen Erzeuger, alle Pufferspeicher und Wärmebedarf einblenden sind an, die Bedarfsart steht auf Gesamt, sortiert ist aus. Unter Erzeuger: steht Summe Wärmeerzeugung als erstes Kästchen, durch eine Trennlinie von den einzelnen Erzeugern abgesetzt – es blendet die Summenlinie über dem Stapel ein und aus; Alle und Keine fassen es mit. Im Diagramm trägt die linke Achse Leistung [kW] – Erzeuger, Summe Wärmeerzeugung und der Wärmebedarf –, die rechte Achse Speicherinhalt [kWh]; sie erscheint nur, wenn mindestens ein Pufferspeicher gewählt ist. Unten steht Monat, in einem Zeitausschnitt Jahresstunden [h] · Datum mit dem Datum unter jeder Stundenmarke und in der Dauerlinie Jahresstunden [h]. Ihre Auswahl (Bedarfsart, sortiert, Wärmebedarf einblenden und die angehakten Reihen) bleibt über die Sitzung erhalten: Sie finden sie nach einem Blattwechsel wieder vor, sie wird aber nicht dauerhaft gespeichert. Dasselbe Gedächtnis führt das Blatt Stromproduktion; dessen Summenlinie heißt Summe Stromverbrauch – sie addiert Lastgang, Wärmepumpe, Heizstab und Spitzenkessel –, und die Vorgabe dort ist nur Summe Stromverbrauch. Hinter den Erzeugern stehen dort Netzbezug und Netzeinspeisung als Linien zum Zuschalten, ab Werk aus; dahinter Stromeinspeisung BHKW – der Teil der Netzeinspeisung, der vom BHKW stammt – und, wenn die Einspeisegrenze greift, PV-Abregelung, ebenfalls ab Werk aus; angehakt nimmt auch die CSV-Datei des Blatts sie mit. Ein Zeitausschnitt wird nicht gemerkt. Die Leiste über dem Bild, die Werte am Mauszeiger und die schaltbare Legende beider Blätter beschreibt Simulationsergebnisse: Die Diagramme bedienen.
← zurück und das Schließkreuz ✕ in der Werkzeugleiste führen beide dorthin, woher Sie kamen – sie tun dasselbe. Sind Änderungen an der Konfiguration ungespeichert, werden Sie zuvor gefragt: Speichern · Verwerfen · Bleiben; Esc bedeutet Bleiben.
Der Reiter Simulation der Startseite
Dieser Reiter ist ein vollständiger Arbeitsplatz: Er rechnet den Lauf und zeigt das Ergebnis, ohne dass Sie die Startseite verlassen.
- Oben steht eine Knopfzeile, linksbündig: der Hauptknopf Simulation starten ▶ – die Sprechblase erläutert ihn –, der Knopf Simulation Konfiguration… – er führt in Schritt ① der Ansicht – und Ergebnis speichern; er ist gesperrt, solange nichts gerechnet ist, und sagt in der Sprechblase, warum. Projektname, Wärme- und Strombedarf stehen im Projektkopf und in den Kennzahlen der Ergebnisreiter.
- Ein Klick auf den Hauptknopf startet den Lauf an Ort und Stelle. Darunter erscheinen Fortschrittsbalken und Abbrechen; es wird keine Ansicht gewechselt. Es gelten dieselben Sperren wie an Schritt ② der Ansicht: Ist die Konfiguration ungespeichert oder die Datenbank blockiert, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund als Zeile darunter.
- Darunter steht in voller Breite dasselbe Ergebnis wie in Schritt ③ – die Reiter von Übersicht bis Ergebnis, aufgemacht mit der Übersicht. Ohne gerechneten Lauf steht dort eine Hinweiskarte Noch kein Ergebnis – Simulation starten.
- Auf schmalem Bildschirm (unter 900 px) brechen die Knöpfe der Knopfzeile um.
- Es rechnet immer nur EIN Lauf. Läuft er hier, ist Schritt ② der Ansicht gesperrt und sagt es – und umgekehrt.
- Die Ansicht Simulation steht daneben für die Konfiguration, für die Vollbildansicht des Ergebnisses und als Ziel des Menüpunkts Projekt → Simulation….
Speicherflotte und Auslegung
Der Knopf „Pufferspeicher auslegen…“ in ① Konfiguration, Spalte Speicher im Projekt, steht unter Pufferspeicher anlegen / verwalten… und wechselt in die Pufferspeicher-Auslegung: Führt das Projekt genau einen Pufferspeicher, wird er ausgelegt, sonst ein neuer. Übernimmt die Auslegung ein Volumen in den Projektpuffer, gilt ein angezeigtes Ergebnis als veraltet.
In der Karte Brauchwasser (Block unter Gebäude im Projekt) öffnet „Pufferspeicher auslegen (Brauchwasser)…“ die Pufferspeicher-Auslegung mit der Speicherklasse Brauchwasser: für den Puffer mit der Nutzung Brauchwasser, sonst für einen neuen Brauchwasserpuffer. In Schritt 4 stehen die passenden Katalogspeicher zur Wahl.
Der Knopf „Stromspeicher auslegen…“ in derselben Spalte wechselt in die Stromspeicher-Auslegung. Er steht darunter und nur dann, wenn das Projekt einen Stromspeicher oder einen Flottenstand führt; darunter steht eine Zeile zum Stand – Mehrspeicherbetrieb aktiviert oder deaktiviert, Betriebsziel und Zahl der Einheiten.
Deren ← zurück bringt Sie wieder nach ① Konfiguration; die Speicherspalte liest ihren Stand dabei frisch. Haben Sie in der Auslegung etwas gespeichert oder gerechnet, gilt ein angezeigtes Ergebnis als veraltet, und der Ergebnisreiter Stromspeicher meldet, dass die Simulation neu zu starten ist.
Der Ergebnisreiter Stromspeicher zeigt selbst nur Ergebnisse. Über seinen Zahlen steht eine Zeile, womit gerechnet wurde – Betriebsziel, Zahl der Einheiten und, wo es eines gibt, das Peak-Ziel samt seiner Art –, daneben der Verweis Konfiguration ändern → ①. Nach einem Flottenlauf nennt eine zweite Zeile das Peak-Ziel, mit dem gerechnet wurde, und seine Herkunft: aus dem Lastgang dieses Laufs ohne Speicher, aus dem gespeicherten Flottenstand oder als Rückfall aus der Bezugsspitze, wenn kein Lastgang vorliegt. Das gilt auch für den Startseiten-Reiter: Der Verweis führt von dort in die Ansicht Simulation, Schritt ①.
Der Ablauf im Überblick
- Ergebnis und Konfiguration sind Schritte derselben Ansicht und kein Fenster im Fenster.
- Der Weg heißt Simulation starten und startet den Lauf; ist der Lauf gesperrt – ungespeicherte Konfiguration oder blockierte Datenbank –, nennt er den Grund.
- Er rechnet im Reiter selbst; rechts im Reiter steht danach dasselbe Ergebnis wie in Schritt ③.
- Netzverluste, BHKW-Betriebsart und Leistungsgrenze, Heizstab, Betriebsbereitschaft und Heizgrenze des Heizkessels stehen in Schritt ① bei der Konfiguration, der Block der Einzelanlage im Reiter Stromspeicher.
- Die Auslegung des Stromspeichers beginnt ebenfalls in Schritt ① – Stromspeicher auslegen… in der Spalte Speicher im Projekt.
- Das Ergebnis öffnet mit der Übersicht.
- Die Übersicht zeigt jede Zahl: Sie ist ein Dashboard Wärme | Strom. Die Legende der zwei Ringe steht als Text neben dem Bild – sie lässt sich kopieren und wird nicht abgeschnitten; eine Zoomleiste tragen die Ringe nicht, denn an einem Ring gibt es nichts zu zoomen.
- Der ungedeckte Rest ist in beiden Ringen ein graues Segment. Deckt kein Erzeuger den Strombedarf, steht dort ein voller grauer Ring mit 0,0 % · Netzbezug 100 % und darunter der Hinweis, unter ① Konfiguration einen Stromerzeuger aufzunehmen.
- Der Lauf rechnet mit den Kopien des Projekts: Geräte, Bedarfsprofile, Brennstoffe, die Konditionierung der Gebäude und die Vorgaben der Pufferauslegung. Ein Katalog-Update ändert das Ergebnis eines Projekts nicht.
- Die Simulation steht zusätzlich im Menü unter Projekt → Simulation….
- Auf dem iPad erreichen Sie dieselbe Ansicht über den Knopf Simulation… in der Projektliste; nur der Wärmepumpen-Assistent (Doppeltipp auf eine Modulzeile im Reiter Wärmepumpe) steht dort nicht zur Verfügung und sagt das auch.
Eingaben
Simulation Konfiguration
- Erzeuger definieren, Pufferspeicher zuordnen – die Kopfzeile der Maske benennt ihre beiden Aufgaben: die Erzeuger in ihrer Reihenfolge und die Speicher, die sie beliefern.
- Wärmeerzeuger, Stromerzeuger und Energiespeicher – die im Projekt vorhandenen Anlagen der Reihe nach auswählen; nicht angekreuzte Bausteine des Projekts erscheinen hier nicht.
- Priorität absteigend – die Reihenfolge ist die Priorität: Der erste Erzeuger deckt so viel Bedarf wie möglich, der zweite bekommt den Rest, und so fort.
- Kaskade und Heizkessel: was von selbst geschieht – solange die Reihenfolge eines Projekts nicht von Hand gepflegt ist, belegt EPOS-Plan die Plätze selbst. Eine noch nie gespeicherte Kaskade schlägt die Konfiguration beim Öffnen mit den angelegten Wärmeerzeugern in der Folge der Ladeprioritäten Solarthermie, Wärmepumpe, BHKW, Heizkessel vor – derselben Folge, in der die Vorgaben der Ladepriorität die Erzeuger an den Pufferspeicher lassen –, dazu Photovoltaik und Stromspeicher auf ihren Plätzen; erst Konfiguration speichern schreibt sie, und ohne gespeicherte Kaskade meldet der Lauf Bitte zuerst die Konfiguration festlegen. In einer gespeicherten Kaskade wird ein Heizkessel, den das Projekt führt, beim Öffnen der Konfiguration ohne Zutun aufgenommen und ans Ende der Kaskade gestellt; er deckt damit die Wärme, die die Erzeuger vor ihm übrig lassen. Fehlende Erzeuger der übrigen Arten schlägt die Seite in derselben Folge vor: vor dem ersten Erzeuger mit nachrangiger Ladepriorität, sonst am Ende – eine Wärmepumpe steht damit vor dem Kessel; die schon belegten Plätze behalten ihre Reihenfolge untereinander. Die Stelle ist frei wählbar: Mit den Pfeilen der Karte rücken Sie einen Erzeuger nach vorn oder nach hinten, und diese Reihenfolge bleibt dem Projekt erhalten. Sobald Sie die Kaskade selbst in die Hand nehmen – eine Karte mit + aufnehmen hinzufügen, mit × herausnehmen oder mit den Pfeilen umordnen –, gehört sie Ihnen: Nichts wird mehr von selbst aufgenommen oder vorgeschlagen, auch kein Heizkessel, den Sie herausgenommen oder später angelegt haben. Steht eine Erzeugerart im Projekt, aber auf keinem Platz der Kaskade, nennt eine Hinweisleiste über der Erzeugerspalte die Zahl und der Lauf meldet es im Protokoll. Der Platz in der Kaskade ordnet die Direktdeckung einer Stunde; wer einen Pufferspeicher zuerst lädt, entscheidet die Ladepriorität der Wärmesenke (Ladeverhalten). Solange die Reihenfolge eines Projekts von Hand gepflegt ist, steht über den Erzeugerkarten eine ruhige Zeile: Die Reihenfolge dieses Projekts ist von Hand gepflegt; neue Erzeuger kommen nicht mehr von selbst hinein. Daneben steht der Handgriff Automatik wieder übernehmen – er gibt die Reihenfolge dem Programm zurück, ohne die Kaskade zu verstellen: Beim nächsten Öffnen der Konfiguration ergänzt das Programm wieder von selbst, was das Projekt führt, und Sie sehen es an Ort und Stelle.
- Erzeuger ohne Platz – der Weg zurück in die Kaskade – nach einem Lauf steht über der Ergebnisübersicht je betroffener Anlage eine Meldung: Die Anlage ist im Projekt angelegt, steht aber auf keinem Platz der Simulation und rechnet deshalb nicht mit. Ist ein Platz frei, trägt die Meldung den Knopf in der Konfiguration aufnehmen. Er führt in Schritt 1 der Simulationsansicht, blendet die verfügbaren Karten ein und hebt die Karte dieser Anlage hervor; aufgenommen wird sie dort mit + aufnehmen, danach ist die Simulation neu zu rechnen. Ist kein Platz frei, nennt die Meldung den Grund und zeigt keinen Knopf – die vier Plätze der Kaskade sind belegt, oder der Platz dieser Erzeugerart ist vergeben; nehmen Sie dann erst einen Erzeuger heraus.
- Pufferspeicher Zuordnung – mit Pufferspeicher Zuordnung einblenden öffnen Sie die Rubrik, in der Sie den ausgewählten Erzeugern Speicher zuordnen und Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Ein- und Abschaltschwellen festlegen.
- Speicher im Projekt – die rechte Spalte führt alle Speicher des Projekts als Kacheln: zuerst die Pufferspeicher, danach je aufgenommenem Stromspeicher eine Kachel mit Namen und den ersten drei Kennwerten (Kapazität, Leistung, Wirkungsgrad). Ein nur verfügbarer, nicht aufgenommener Stromspeicher steht dort nicht. Bearbeitet wird der Stromspeicher links unter Energiespeicher. Unter den Kacheln stehen drei Knöpfe: Pufferspeicher anlegen / verwalten…, Pufferspeicher auslegen… – er führt in die Pufferspeicher-Auslegung – und Stromspeicher auslegen… – Letzterer führt in die Stromspeicher-Auslegung und trägt darunter eine Zeile zum Stand des Mehrspeicherbetriebs.
- Bereich Kälte – unter den beiden Spalten steht der Bereich Kälte. In seinem Kopf steht der Schalter Kühlung rechnen für das ganze Projekt; er wird sofort gespeichert (Kühlung einschalten). Links stehen die Kälteerzeuger in der Reihenfolge, in der der Lauf sie fragt – nummeriert. Die Pfeile ▲ und ▼ an einer Kachel rücken den Erzeuger einen Platz nach vorn oder hinten, sofort gespeichert; die freie Kühlung und die Kältespeicher bleiben vor allen Erzeugern. Eine Zeile darunter sagt, ob die Vorgabefolge gilt (Wärmepumpen in der Folge der Wärmekaskade, dann Kältemaschinen in der Folge der Anlagen) oder eine gepflegte Folge; Vorgabefolge stellt die Vorgabe wieder her. Eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion schaltet ihren Kühlbetrieb mit + Kühlbetrieb an und mit × aus, sofort gespeichert; ein Sperrgrund steht an der Kachel, ebenso der Hinweis, wenn sie nicht in der Wärmekaskade steht und deshalb nicht kühlt. Konfiguration… öffnet bei der Wärmepumpe die Gruppe Kühlbetrieb ihrer Konfiguration, bei der Kältemaschine Name, Anzahl, Kaltwasservorlauf, Hilfsstromanteil, Kühlträger und eigenen Zähler; OK schreibt. Rechts stehen die Kältespeicher – nur hier, nicht in der Spalte der Pufferspeicher. Eine Zeile nennt die Erzeuger mit freier Kühlung. Ist Kühlung rechnen aus, ist der Bereich zugeklappt und nennt, wie viele Kältemaschinen, Wärmepumpen mit Kühlfunktion und Kältespeicher angelegt sind, die nicht wirken.
- Ansicht: Liste oder Schema – die Umschaltung über der Arbeitsfläche zeigt dieselbe Konfiguration wahlweise als Liste der Karten oder als Anlagenschema mit den Verbindungen zwischen Erzeugern, Speichern und Senken. Der Inhalt ist derselbe, nur die Darstellung wechselt.
- Kältebahn im Schema – rechnet das Projekt Kälte oder führt es eine Kältemaschine, steht unter der Wärmeseite eine zweite Bahn Kälte mit eigenen Spaltenköpfen: Rückkühlung / Quelle (bei einer Kältemaschine ihre Rückkühlart – luftgekühlt, wassergekühlt, Trockenkühler oder Nasskühlturm –, bei einer Wärmepumpe im Kühlbetrieb ihre Wärmequelle, etwa die Erdsonde, die dann die Abwärme aufnimmt), Kälteerzeuger (Kältemaschine mit Anzahl, Nennkälteleistung und Kaltwasservorlauf; Wärmepumpe im Kühlbetrieb mit ihrem Kühlvorlauf), Kältespeicher (jeder Pufferspeicher mit der Verwendung Kälte, mit Volumen, Temperaturpaar und der Marke Kälte) und als Abnehmer den Kältekreis mit der Kühlübergabe der Gebäude und der Zahl der Zonen mit Kühlübergabe. Die Verbindungen tragen dieselben Farben wie bei der Wärme: Quellseite von der Rückkühlung zum Kälteerzeuger, Ladung vom Kälteerzeuger zum Kältespeicher – der Kreis nennt den Platz des Erzeugers in der Kälte-Kaskade –, Versorgung vom Kältespeicher zum Kältekreis; ohne Kältespeicher versorgt der Kälteerzeuger den Kältekreis direkt. Die Kälte-Kaskade fragt zuerst die Wärmepumpen im Kühlbetrieb, danach die Kältemaschinen, je in der Reihenfolge ihrer Anlagen. Unter der Kaskadenkette steht dazu ein eigener Satz Kälte-Kaskade: … mit den Kälteerzeugern in dieser Reihenfolge, die Legende erklärt die Marke Kälte. Ein Doppelklick auf ein Element der Kältebahn öffnet seinen Dialog: Kältemaschine und Rückkühlung die Kälteanlagen des Projekts, die Wärmepumpe im Kühlbetrieb ihre Wärmesenke, ihre Quelle die Quellenwahl, der Kältespeicher die Pufferverwaltung; der Tooltipp eines Elements nennt, was der Doppelklick öffnet. Rechnet das Projekt keine Kälte, bleibt das Schema ohne diese Bahn; steht trotzdem eine Kältemaschine im Projekt, sagt der Kältekreis Projekt rechnet keine Kälte.
- Doppelklick in der Übersicht – ändert Pufferspeicher, Vorlauf und Rücklauf des betreffenden Eintrags; bei Wärmepumpen zusätzlich Priorität, Wärmequelle, Wärmesenke und Betriebsmodus.
- Einstellungen der Wärmepumpe an der Karte – die Karte einer Wärmepumpe – auf der Wärmeseite wie im Bereich Kälte – nennt in einer leisen Kennzeile, was in ihrer Konfiguration eingestellt ist, etwa Höchster Vorlauf 55 °C (Vorgabe) · bivalent parallel · Einbindung Puffer · Betriebszeiten immer verfügbar. Genannt wird nur, was gesetzt ist: der Heizstab, wenn er mitgerechnet wird, der Vorwärmbetrieb bei bivalentem Betrieb, die Einbindung, wenn sie gewählt ist; der höchste Vorlauf trägt den Zusatz (Vorgabe), solange er nicht gepflegt ist. Meldet die Konfiguration Hinweise – etwa aus der Prüfung von Bivalenz und Übergabe oder ein ungültiges Zeitprogramm –, steht davor ein Chip ⚠ Konfiguration: … Hinweis(e); der Text der Meldungen erscheint, wenn der Zeiger auf dem Chip ruht. Konfiguration… öffnet denselben Dialog wie im Dialog der Wärmepumpe; nach OK zeigen beide Karten den gespeicherten Stand.

- Kühlbetrieb der Wärmepumpe – Konfiguration… an der Karte einer Wärmepumpe öffnet ihre Konfiguration. In der Gruppe Kühlbetrieb schalten Sie die Maschine zusätzlich auf Kühlen und legen Kühl-Vorlauf, Hilfsstromanteil sowie Stromträger und Abrechnung des Kältestroms fest; siehe Kühlung: Kühlbetrieb der Wärmepumpe.
- Wärmepumpe: Einbindung, Vorwärmbetrieb, Betriebszeiten und Sperrzeiten – in derselben Konfiguration der Wärmepumpe legt die Gruppe Bivalenz und Übergabe den bivalenten Betrieb mit Betriebsart und Abschaltpunkt, die Einbindung (direkt (ohne Puffer), Puffer, Weiche) und den Vorwärmbetrieb (Kessel in Reihe) fest; die Betriebsbereiche beschreibt Wärmepumpe: Einbindung. Die Einbindung wirkt nur mit einer Anlagenkopplung. Unter den Feldern steht die Herleitungszeile der Übergabe: bei welchem Höchstvorlauf die Heizflächen wie viel der Heizlast übertragen, mit Rücklauf und Spreizung, und darunter die beiden Bivalenzpunkte – der erste auch so, wie er nach dem Kennfeld allein läge. Begrenzen die Heizflächen die Wärmepumpe stärker als ihr Kennfeld, sagt es ein Hinweis darunter (Wärmepumpe: Gerätegrenzen). Die Gruppe Betriebszeiten führt das Zeitprogramm – ein Wochenraster mit einem Faktor von 0 (gesperrt) bis 1 (volle Leistung) je Wochenstunde –, den Höchsten Vorlauf der Anlage und die Schnellwahl nach Kältemittel, die ein leeres Feld Höchster Vorlauf mit der Vorgabe des gewählten Kältemittels füllt; das Zeitprogramm wirkt wie die Sperrzeit in jeder Simulation, der höchste Vorlauf mit der Anlagenkopplung auf die gekoppelten Gebäude (Energieerzeuger: Betriebszeiten). Die Sperrzeiten schalten Sie mit dem Kästchen Sperrzeiten vorhanden am Ende des Dialogs ein; je Fenster stehen Beginn, Dauer, Wochentage und Heizstab mitgesperrt in einer Zeile (Wärmepumpe: Sperrzeiten).
- Betriebsbereitschaft des Heizkessels – Konfiguration… an der Karte eines Heizkessels öffnet zwei Projekteinstellungen, die für alle Kessel des Projekts gelten. Ein stillstehender Kessel ist betriebsbereit an einem Heiztag und in den 24 Stunden nach seiner letzten Laufstunde; nur dann trägt er seinen Bereitschaftsverlust als Brennstoffeinsatz, sonst ist er abgeschaltet und verliert nichts. Heiztag ist ein Tag, dessen mittlere Außentemperatur – das Mittel seiner 24 Stundenwerte aus den Klimadaten des Projekts – unter der Heizgrenze liegt; ein Tagesmittel genau auf der Grenze ist kein Heiztag. Die Regel gilt für jedes Gebäudemodell und auch für Projekte ohne Gebäude.
- Heizgrenze der Kesselbereitschaft – in °C; leer gilt die Vorgabe 15 °C, die das Feld als Platzhalter zeigt. Zulässig sind 0 bis 30 °C; ein Wert außerhalb wird beim OK mit einer Meldung abgewiesen, und der Dialog bleibt offen.
- Betriebsbereitschaft – in Stunden je Jahr, Laufstunden eingeschlossen. Ein Wert über 0 begrenzt die betriebsbereiten Stillstandsstunden je Kessel auf diese Zahl abzüglich seiner Laufstunden; 0 begrenzt nichts.
- Nach dem Lauf nennt der Reiter Heizkessel im Block Betrieb Laufstunden, Starts, Bereitschaftsstunden und Bereitschaftsverlust; sein Hinweis nennt die wirksame Heizgrenze. Das Laufprotokoll nennt dazu die Zahl der Heiztage.
- Brauchwasser – die Karte unter dem Block Gebäude im Projekt. Sie nennt die Zahl der Brauchwasserprofile, ihren Jahresbedarf in MWh/a, den Weg (Zapfprofil oder Monatsprofil (Bestand)), die Zirkulation und die thermische Desinfektion. Brauchwasser… öffnet das Blatt Brauchwasser – dieselbe Seite Brauchwasser des Projekts wie im Gebäudedialog, mit Profilwahl, Tagesgang, Zapfkalender und der Karte Zirkulation und Desinfektion · projektweit; OK schreibt nach einer Rückfrage für alle Brauchwasserprofile des Projekts, Abbrechen, ‹ Simulation – Konfiguration und Esc schreiben nichts. Pufferspeicher auslegen (Brauchwasser)… öffnet die Pufferspeicher-Auslegung mit der Speicherklasse Brauchwasser. Führt das Projekt kein Brauchwasser, steht Kein Brauchwasser im Projekt — Profil anlegen…; der Knopf öffnet die Projektprofile. Konfiguration speichern speichert nur die Erzeuger der Simulation und ihre Reihenfolge, und der Satz neben dem Knopf sagt das. Anlagenkopplung und Aufheizen vor Nutzungsbeginn stehen im Gebäudedialog, Bereich Anlage & Übergabe (Knopf Anlage & Übergabe… im Block Gebäude im Projekt). Am Ende der Seite steht der Bereich Netze.
- Netze – der Bereich am Ende der Seite mit den Themen Wärmeverteilung (Netzverluste) und Stromnetz (Einspeisegrenze), je Thema mit Überschrift, Hilfeknopf und einem Satz, wozu es da ist: Die Einstellungen gelten für das ganze Projekt, und das Programm schreibt jede Eingabe sofort. Rechnet das Projekt Kühlung, sagt eine Zeile unter der Wärmeverteilung, dass Kältenetzverluste nicht gerechnet werden. Führt das Projekt eine Speicherflotte, nennt eine Zeile unter der Einspeisegrenze ihre Netzgrenzen (Bezug und Einspeisung in kW, „keine“ ohne Grenze); sie gelten hart für den Fahrplan der Flotte und werden in der Stromspeicher-Auslegung gepflegt, die der Knopf Stromspeicher auslegen… daneben öffnet (Netz und Planung). Wirkt eine Einstellung im Projekt nicht, sagt es eine Zeile Wirkt nicht mit dem Grund: ohne zugeordneten Wärmebedarf der eine Wert der Netzverluste in %, ohne Brauchwasser Zirkulation und Desinfektion, mit dem Zapfprofil die Zirkulation, ohne Gebäude nach VDI 6007 Anlagenkopplung und Aufheizen, ohne aufgenommene Photovoltaik die Einspeisegrenze.
- Netzverluste – im Bereich Netze, Thema Wärmeverteilung. Die Verluste des Wärmenetzes zwischen Erzeugern und Verbrauchern kommen zum Wärmebedarf hinzu und werden von den Erzeugern mit gedeckt. Mit Netzverluste ansetzen wählen Sie, wie: ein Wert für alle Bedarfsarten (Vorgabe) zeigt das Feld Netzverluste in %, Vorgabe 0 %; der Wert wird je Stunde anteilig auf Heizung, Brauchwasser und Prozesswärme verteilt. je Bedarfsart zeigt stattdessen je ein Feld Netzverluste Heizung, Netzverluste Brauchwasser und Netzverluste Prozesswärme; hinter jedem Wert wählen Sie die Einheit, % des Jahresbedarfs dieser Bedarfsart oder kWh/a. Steht mindestens ein Wert, gilt je Bedarfsart ihr eigener Wert als gleichmäßiger Betrag über das Jahr, eine Bedarfsart ohne Wert trägt nichts, und der eine Wert gilt nicht; solange keiner steht, gilt der eine Wert. Zurück auf ein Wert für alle Bedarfsarten leert die Werte je Bedarfsart nach einer Rückfrage.
- Zirkulation – im Blatt Brauchwasser der Karte Brauchwasser, Karte Zirkulation und Desinfektion · projektweit: Zirkulation Leistung (kW) und Zirkulation Laufzeit (h/d) geben dem Brauchwasser aus den Bestandsprofilen eine Zirkulation – die Leistung in den Laufstunden um die Tagesmitte der Zapfung, Jahresmenge = Leistung × Laufzeit × 365; die Zeile darunter nennt die Jahresmenge. Rechnet das Projekt sein Brauchwasser mit dem Zapfprofil, gilt dessen Zirkulation.
- Thermische Desinfektion – die Projekteinstellung im Blatt Brauchwasser der Karte Brauchwasser: Der Schalter heizt das Brauchwasser in festen Abständen auf eine Zieltemperatur. Eingeschaltet erscheinen Intervall (1 bis 31 Tage, leer = 7), Uhrzeit (Stunde) (0 bis 23, leer = 2), Zieltemperatur (55 bis 90 °C, leer = 70 °C) und Volumen (l, leer = Volumen der Speicher mit der Nutzung Brauchwasser, die in der Simulation rechnen; ein Speicher, den keine Anlage als Senke führt, zählt nicht mit). Je Ereignis kommt die Wärme Volumen · 1,163 Wh/(l·K) · (Zieltemperatur − Speichertemperatur) als eigener Posten in den Brauchwasserbedarf; die Speichertemperatur kommt aus dem Zapfprofil, sonst gelten 60 °C. Gedeckt wird sie von einem Erzeuger, der die Zieltemperatur erreicht – Heizkessel, BHKW, eine Wärmepumpe mit passender Kennlinie, ihr Heizstab oder ein Brauchwasserspeicher mit ausreichendem Vorlauf –, sonst als Zusatzstrom mit einer Warnung im Protokoll. Der Reiter Wärmebedarf zeigt den Posten als „davon thermische Desinfektion", der Bericht eine eigene Zeile. Ein Wert außerhalb der Grenzen färbt das Feld; geschrieben wird mit OK des Blatts.
- Anlagenkopplung – die Projekteinstellung, wie eng Gebäude und Erzeuger gekoppelt rechnen: ohne Kopplung, Heizkreis, Fahrplan oder geschlossener Kreis. Die Kopfzeile des Blocks Gebäude im Projekt nennt die gewählte Stufe; gewählt wird sie im Gebäudedialog, Bereich Anlage & Übergabe, Karte Anlagenkopplung · projektweit – der Knopf Anlage & Übergabe… in der Zeile eines Gebäudes führt dorthin, geschrieben wird mit OK nach der Rückfrage zur Projekteinstellung. Was jede Stufe rechnet und wann sie passt: Anlage und Übergabe: Anlagenkopplung; wie sich die Stufen in den Ergebnissen unterscheiden: Grundlagen: Wirkung der Kopplungsstufen; der Rechenweg steht in Grundlagen: Anlagenkopplung und Regelung. Im geschlossenen Kreis ist die Rechenzeit höher; findet der Abgleich in einer Stunde keine stabile Lösung, bricht der Lauf mit einer Meldung ab, die Gebäude und Stunde nennt. Die Auskünfte des Bedarfsdialogs und der Aufheizung rechnen ohne geschlossenen Kreis und sagen das. Anlagenfahrplan. Mit Fahrplan und mit geschlossener Kreis wirken die Betriebszeiten der Erzeuger auf die gekoppelten Gebäude – bei der Wärmepumpe ihre Sperrzeiten, ihr Zeitprogramm und ihr höchster Vorlauf. Steht eine Anlage nicht oder nur teilweise zur Verfügung, sinkt im Gebäude die Raumtemperatur, statt dass ein Rest ungedeckt bleibt; das Ergebnis des Gebäudes zählt das als Komfortstunden. Mit Heizkreis wirken die Betriebszeiten nur auf die Deckung: Was eine gesperrte Anlage nicht liefert, bleibt als Restbedarf stehen, die Raumtemperatur folgt allein der Übergabe, im geschlossenen Kreis dazu die Kennzahlen des Kreises (Simulationsergebnisse: Kennzahlen der Anlagenkopplung). Mit Fahrplan rechnet das Programm die Verfügbarkeit einmal je Projekt vorab, ein Pufferspeicher zählt dort nur als Vorrat über die Dauer einer Sperre; im geschlossenen Kreis gleicht der Lauf die Verfügbarkeit jeder Stunde mit dem Inhalt der Heizungspuffer ab. Die Eingaben am Gebäude beschreibt Anlage und Übergabe: Wärmeübergabe des Gebäudes.
- Aufheizoptimierung – die Projekteinstellung im Gebäudedialog, Bereich Anlage & Übergabe, Karte Anlagenkopplung · projektweit: Schalter Aufheizen vor Nutzungsbeginn, die Felder unten im Blatt Einstellungen…; Übernehmen stellt sie in den Arbeitsstand, geschrieben wird mit OK des Gebäudedialogs nach der Rückfrage (siehe Anlage und Übergabe: Aufheizen vor Nutzungsbeginn). Der Schalter Aufheizen rechnen ist ausgeschaltet: Der Heizsollwert springt so, wie ihn der Kalender führt. Eingeschaltet rechnet der Lauf vor jedem Sprung des Heizsollwerts nach oben eine Aufheizrampe, damit die Heizleistung die Aufheizleistung nicht übersteigt; die Grundlagen stehen unter Gebäudemodell VDI 6007: Aufheizoptimierung. Die Einstellung gilt für das ganze Projekt und für Gebäude nach VDI 6007. Mit der Anlagenkopplung Heizkreis wird ein Gebäude ohne Zonen nicht optimiert, der Lauf nennt es; Gebäude mit Zonen bekommen die Rampe.
- Bemessung – kälteste Stunde (Vorgabe) oder kälteste Stunde − ΔT_K. Die Bemessung legt die längste Aufheizzeit fest; die zweite Wahl bemisst kälter als das Klimajahr.
- Abzug ΔT_K – nur bei der zweiten Bemessung: der Abzug in K, zulässig 0 bis 10 K, Vorgabe 2 K.
- Aufheizreserve – in der Gruppe Aufheizen vor Nutzungsbeginn bei eingeschaltetem Aufheizen rechnen: der Zuschlag Leistungsreserve (%) in Prozent, zulässig 1 bis 100 %. Leer gilt die Vorgabe 20 %, die das Feld als Platzhalter zeigt; der Lauf meldet das als Hinweis, und die Herleitungszeile des Gebäudes nennt die Reserve mit dem Vermerk Vorgabe.
- Art der Aufheizzeit – täglich (Vorgabe): Jeder Tag rechnet seine Aufheizzeit nach seiner Außentemperatur, höchstens die längste. Fest: Jeder Tag heizt so lange vor wie der Bemessungsfall.
- Aufschlag (h) und Aufschlag (%) – ein Zuschlag auf die Länge der Rampe: Aufschlag (h) von 0 bis 24 Stunden, Aufschlag (%) von 0 bis 100 Prozent. Es gilt der größere der beiden Werte; er wirkt nur auf Rampen mit mehr als einer Stufe. Leer oder 0 heißt ohne Aufschlag. Beide Felder stehen unter Art und sind bei ausgeschalteter Aufheizoptimierung ausgeblendet; jede Eingabe wird sofort gespeichert.
- Herleitungszeile – je Gebäude steht unter den Feldern, was die Bemessung ergibt: die längste Aufheizzeit mit Außentemperatur und Variante, die Aufheizleistung in kW mit ihrer Quelle (Heizleistungsgrenze oder Zielleistung) und die Reserve; mit Aufschlag steht dazu, auf wie viele Stufen die längste Rampe n′ statt der bemessenen Stufen verlängert wird. Ein Gebäude auf dem Rechenweg Tagesbilanz oder mit Heizkreiskopplung ohne Zonen nennt, dass es nicht optimiert wird; reicht die Aufheizleistung nicht, steht, dass keine Rampe bis 48 h hält. Die Ergebnisse beschreibt Simulationsergebnisse.
- Verfahren – Sollwertrampe nach Aufheizleistung (Vorgabe) ist das oben beschriebene Verfahren. Vorheizzeit vorgeben und Vorheizzeit berechnen beheizen eine Zeit vor dem Nutzungsbeginn mit dem Sollwert der Nutzung und begrenzen die Heizleistung ab dem Nutzungsbeginn auf einen Deckel; die Felder Bemessung bis Aufschlag stehen nur bei der Sollwertrampe, die folgenden Felder nur bei den beiden anderen Verfahren, Leistungsreserve (%) bei allen.
- Vorheizzeit (h) – nur bei Vorheizzeit vorgeben: die Vorheizzeit von 1 bis 47 Stunden. Leer gelten die Vorheizzeiten der Gebäude (Bereich Nutzung & Konditionierung des Gebäudedialogs) und, bei Geltung je Zone, der Zonen; ein Wert hier gilt für jedes Gebäude und jede Zone ohne eigenen Wert. Eine Zone ohne jeden Wert rechnet mit der Sollwertrampe, und der Lauf nennt sie.
- Zulässiger Sprung zum Nutzungsbeginn – der Wert, um den die Heizleistung über der höchsten Heizlast am Nutzungsbeginn liegen darf; seine Einheit – % der höchsten Heizlast am Nutzungsbeginn oder kW – wählen Sie hinter dem Wert. Leer gilt die Vorgabe 20 %; für neue Projekte lässt sie sich in den Einstellungen vorbelegen.
- Regelgenauigkeit (K) – wie nah die Raumtemperatur zum Nutzungsbeginn am Sollwert liegen muss: 0,5 K, 1 K (Vorgabe), 2 K oder Eingabe (0,1 bis 5 K).
- Vorheizzeit gilt – je Gebäude oder je Zone. Bei je Zone kann jede beheizte Zone eine eigene Vorheizzeit tragen (Mehrzonenmodell).
- Gebäude mit Heizkreis einbeziehen – eingeschaltet (Vorgabe) rechnet auch ein Gebäude mit Anlagenkopplung Heizkreis mit dem Vorheizen; ausgeschaltet gilt für es die Sollwertrampe, und der Lauf nennt es.
- Schnellaufheizung (Heizkurve im Vorheizfenster anheben) – nur bei Vorheizzeit vorgeben und Vorheizzeit berechnen, Vorgabe aus. Eingeschaltet rechnet die Heizkurve einer Zone mit Heizkreis im Vorheizfenster mit dem um die Überhöhung angehobenen Raumsollwert; der Vorlauf steigt über die Kurve mit, bei Kälte mehr als bei mildem Wetter. Die Anhebung endet, sobald die Raumtemperatur den Sollwert bis auf die Regelgenauigkeit erreicht, spätestens mit dem Nutzungsbeginn. Begrenzt wird sie durch den höchsten Vorlauf der Anlage, der Deckel bleibt wirksam; bei einer Wärmepumpe sinkt mit dem höheren Vorlauf die Leistungszahl. Ohne Heizkreis und in einer Sperrzeit der Anlage bleibt sie ohne Wirkung, und der Lauf nennt es. Die kürzere Vorheizzeit erhält die Nachtabsenkung, wo das Gebäude ohne Anhebung durchheizen müsste.
- Raumsollwert-Überhöhung (K) – nur bei eingeschalteter Schnellaufheizung: die Anhebung des Raumsollwerts, größer als 0 und höchstens 10 K; leer gilt die Vorgabe 2 K.
- So rechnet das Programm. Das Vorheizfenster liegt unmittelbar vor dem Sprung des Heizkalenders. Der Deckel gilt ab dem Kalendersprung bis zum Ende der Nutzung und ist die höchste Heizlast an den Kalendersprüngen des Jahres zuzüglich des zulässigen Sprungs, nie unter der Heizlast der Stunde; vorgeheizt wird höchstens mit dem Deckel und nie über der verfügbaren Heizleistung (Heizleistungsgrenze, sonst Heizlast der kältesten Stunde plus Leistungsreserve). Der Lauf prüft jeden Tag, ob die Raumtemperatur zum Nutzungsbeginn den Sollwert bis auf die Regelgenauigkeit erreicht, und nennt die Tage, an denen die Vorheizzeit nicht reicht, mit der nötigen Zeit. Bei Vorheizzeit berechnen rechnet der Lauf das Jahr zuerst ohne Vorheizen und wählt die Vorheizzeit so, dass sie an 95 % der erreichbaren Nutzungsbeginne reicht; sie gilt an jedem Tag. Ist sie länger als die Absenkung einer Nacht, wird diese Nacht durchgeheizt. Bei einem Gebäude mit Heizkreis zählt die Raumtemperatur, die der Heizkreis am durchgewärmten Bau hält.
- Hinweise des Laufs – der Lauf rechnet weiter und nennt: Nächte ohne Absenkung und die Mehrwärme, Tage ohne Ankunft, Tage, an denen das Vorheizfenster ganz oder teilweise in einer Sperrzeit der Anlage liegt, unerreichbare Tage (sie gehen nicht in die Bemessung ein), Zonen ohne Nutzungsbeginn im Heizkalender oder ohne Auslegungsheizlast und Zonen ohne Vorheizzeit. Die Vorheizgrößen beschreibt Simulationsergebnisse.
- Einspeisegrenze – die Einstellung im Bereich Netze, Thema Stromnetz: die höchste PV-Einspeisung am Netzanschluss; die Einheit – kW am Netzanschluss oder % der installierten PV-Leistung – wählen Sie hinter dem Wert. Leer heißt keine Grenze. Was der Stromspeicher nicht lädt und über der Grenze liegt, wird abgeregelt; der Reiter Photovoltaik zeigt dann die Abregelung. Eine aktive Speicherflotte liest dieselbe Grenze (Netz und Planung). Die Einstellung wird sofort gespeichert.
- Extrapolation der WP-Kennlinie – der Schalter Extrapolation der WP-Kennlinie erlauben steht in der Detailansicht der Wärmepumpe unter Kenndaten Kennlinien; siehe Wärmepumpe: Extrapolation. Er ist eine Projekteinstellung für alle Wärmepumpen des Projekts.
- Konfiguration speichern – die Konfiguration bleibt dem Projekt erhalten; eine Statuszeile bestätigt das Speichern.

Wärmequelle Erdreich
- Wärmequelle Erdreich – der Dialog gehört zu einer Wärmepumpe, die ihre Wärme aus dem Erdreich holt: Doppelklick auf den Quellen-Eintrag der Anlage, dann Erdreich in der Quellenwahl.
- Quellsystem – zwei Rubriken stehen zur Wahl: Erdkollektor mit Verlegetiefe und Fläche oder Erdsonde mit Länge je Sonde und Anzahl der Sonden. Die Felder der nicht gewählten Rubrik bleiben stehen und behalten ihre Werte; sie sind nur gesperrt.
- Standort und Boden – Bodentyp, Klimazone und die nutzbare Spreizung. Die Klimazone lässt sich mit dem Knopf daneben auch auf der Karte wählen; unter den Feldern stehen die Kennwerte des gewählten Bodens.
- Jahresgang der Quelltemperatur – die Vorschau zeichnet die Quelltemperatur über das Jahr, beim Erdkollektor gedämpft und zeitlich verschoben gegenüber der Außentemperatur.
- Sondenfeld – bei der Erdsonde zusätzlich Sondenabstand, Anordnung, Bohrlochdurchmesser, Bohrlochwiderstand, Kopfüberdeckung und Betrachtungsjahr; ein leeres Feld steht für die Vorgabe (Wärmequelle Erdreich: Sondenfeld).
- Auslegungsprüfung nach VDI 4640 Blatt 2 – ohne Lauf rechnet sie als Vorprüfung aus den Auslegungswerten der Wärmepumpe; nach einem Simulationslauf ersetzen dessen Jahresentzugsarbeit, maximale Entzugsleistung und Jahresvolllaststunden die Vorprüfung. Der Knopf Simulation rechnet den Lauf aus dem Dialog heraus, und zwar mit den angezeigten Eingaben: Er prüft sie wie OK, gespeichert wird aber erst mit OK. Solange der Lauf rechnet, bleibt der Dialog stehen und nimmt keine Eingabe an. Danach zeigt die Vorschau die gerechnete Soletemperatur über das Jahr mit ihren Kennwerten: Jahresmittel, Tiefst- und Höchstwert jeweils mit Zeitpunkt.
- Übernehmen oder verwerfen – OK prüft die Eingaben und übernimmt sie. Ist eine Eingabe unzulässig – eine Verlegetiefe von 0 m oder über 10 m, eine fehlende Kollektorfläche, eine Sondenlänge von 0 m, weniger als eine Sonde oder eine Spreizung von 0 K –, bleibt der Dialog offen und nennt den Grund als Hinweis über den Feldern; die eingetippten Werte stehen weiter da. Abbrechen schließt den Dialog, ohne zu speichern; ✕ und Esc wirken ebenso. Wurde im Dialog mit abweichenden Eingaben gerechnet, verwirft Abbrechen auch diesen Lauf; OK behält ihn.
Wärmesenken einer Anlage
- Wärmesenken in Reihenfolge der Belieferung – die Liste führt die Senken einer Anlage nach Rang: Die oberste wird zuerst beliefert, die folgenden bekommen, was übrig bleibt. Die Pfeilschaltflächen daneben verschieben die markierte Zeile im Rang.
- Gewählte Senke: Ziel, Pufferspeicher, Bedarfsart – Ziel bestimmt, wohin die Wärme geht: in den Heizkreis zur direkten Deckung, in die Prozesswärme oder in einen Pufferspeicher für Heizung, Brauchwasser, Prozesswärme oder Kombibetrieb. Pufferspeicher benennt bei den Speicherzielen den Speicher der Zeile, Bedarfsart teilt die Lieferung auf – beides mit Warmwasservorrang, nur Warmwasser oder nur Heizwärme; die Bedarfsart wirkt nur beim Ziel Heizkreis. Beim Ziel Heizkreis nennt eine Zeile unter dem Ziel die Reihenfolge der direkten Deckung: den Rang der Anlage in der Kaskade der Konfiguration unter den Anlagen mit dieser Senke.
- Parallelverbund (mehrere Speicher als ein Vorrat) – zusätzlich angekreuzte Pufferspeicher rechnen gemeinsam mit dem oben gewählten Leitspeicher als ein einziger Vorrat; eine Zeile darunter nennt die Zahl der Speicher und ihre gesamte nutzbare Kapazität in kWh. Der Verbund steht nur der Senke auf Rang 1 und nur bei einem Speicherziel offen. Zur Auswahl stehen nur Speicher mit der Nutzung und der Bauform des Leitspeichers, und der Leitspeicher muss zum Senkenziel passen: Lädt die Anlage ihn als etwas anderes, fragt der Dialog beim OK nach, und die Abweichung gilt nur nach Bestätigung für dieses Ziel und diese Nutzung. In der Konfiguration nennt die Speicherkachel eines Mitglieds „Lader: geladen über den Verbund mit …“ (mit dem Namen des Leitspeichers) statt „Lader: keiner“, und das Anlagenschema führt am Element des Leitspeichers „Parallelverbund: n Speicher, Σ V l“ mit der Zahl der Speicher und ihrem Gesamtvolumen in Litern; die Mitglieder haben im Schema kein eigenes Element. Was der Verbund für die Speicher bedeutet, steht unter Pufferspeicher: Parallelverbund.
- Ladeverhalten am Pufferspeicher – die Ladepriorität bestimmt, an welcher Stelle dieser Speicher geladen wird; Bei PV-Überschuss erlaubt dafür eine abweichende zweite Reihenfolge. Eine eigene Ladeobergrenze beendet die Ladung bei einem Prozentsatz des Speichers, statt bis zur Abschaltschwelle zu laden. Die eigene Einspeisehöhe legt fest, in welche Schicht eingespeist wird (0 = unten, 1 = oben); sie wirkt nur bei einem geschichteten Zielspeicher.
Siehe auch
- Simulation konfigurieren und starten – der zugehörige Schritt im Programmablauf
- Simulation – Erzeugerkaskade, Strombilanz und zeitliche Auflösung
- Grundlagen/Hydraulikschemata – hydraulische Einbindung von Erzeugern und Speichern
Berechnung
Die Reihenfolge eines Simulationslaufs — Bedarf, Kaskade der Waermeerzeuger, Photovoltaik, Stromspeicher, Abschluss — steht unter Berechnung: Simulationsablauf.