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Simulation konfigurieren und starten

Aus wiki.epos-plan.de

Beim Schritt Simulation konfigurieren und starten legen Sie im Dialog Simulation Konfiguration fest, welche Erzeuger an der Deckung teilnehmen und in welcher Reihenfolge sie herangezogen werden. Dieser Dialog ist die Schaltzentrale des Projekts.

Erzeuger und Reihenfolge

Vier Auswahlfelder stehen für die Wärmeerzeuger bereit – Wärmepumpe, Heizkessel, BHKW und Solarthermie –, dazu je ein Feld für Photovoltaik und Stromspeicher.

Hinweis

Die Reihenfolge der Felder ist die Priorität: Der erste Erzeuger deckt so viel Bedarf wie möglich, der zweite bekommt den Rest, und so fort.

Die Übersichtstabelle rechts zeigt fortlaufend alle ausgewählten Erzeuger mit den zugehörigen Anlagen des Projekts.

Pufferspeicher zuordnen

Eine eigene Rubrik ist dem Pufferspeicher gewidmet. Hier ordnen Sie den ausgewählten Erzeugern Speicher zu und legen Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Ein- und Abschaltschwellen der Speicherbewirtschaftung fest.

Achtung

Ein Pufferspeicher ohne sinnvoll gesetzte Schaltschwellen führt entweder zu Dauerbetrieb oder zu ständigem Takten.

Einstellungen je Wärmepumpe

Bei Wärmepumpen stellen Sie in der Übersicht per Doppelklick weitere Eigenschaften ein:

  • Priorität – die Einsatzreihenfolge, wenn mehrere Maschinen im Projekt vorhanden sind.
  • Wärmequelle – Außenluft, konstante Temperatur, Pufferspeicher, eigenes Quellprofil aus Monats- und Wochenwerten oder ein eingelesenes CSV-Temperaturprofil.
  • Wärmesenke – gesamter Bedarf, nur Warmwasser oder nur Heizung.
  • Betriebsmodus – laufzeitoptimiert mit maximaler Leistung, leistungsoptimiert mit genau der benötigten Wärmemenge oder PV-optimiert mit Vorrang für selbst erzeugten Strom.

Die Konfiguration wird gespeichert und bleibt dem Projekt erhalten.

Simulation durchführen

Mit dem Start rechnet EPOS-Plan das Jahr in Stundenschritten auf der Wärmeseite und in Viertelstundenschritten auf der Stromseite durch – 8.760 Stunden Wärme und 35.040 Viertelstunden Strom.

Ausgangsgröße jeder Stunde ist der Wärmebedarf; der erste Erzeuger deckt davon so viel, wie Kennfeld, Betriebsgrenzen und Speicherstand zulassen, die Restwärme geht an den nächsten. Was am Ende offen bleibt, erscheint als Restwärmebedarf.

Parallel wird die Strombilanz geführt: Zum Bedarf des Objekts kommen die Verbräuche der Wärmeerzeuger, davon abgezogen werden BHKW-Strom, Photovoltaik und Speicherentladung; der Rest ist Netzbezug, negative Werte sind Einspeisung.

Siehe auch

  • Simulation – Erzeugerkaskade und Strombilanz im Einzelnen
  • Pufferspeicher – Hysterese, Schaltschwellen und Bereitschaftsverluste
  • Wärmepumpe – Wärmequelle, Wärmesenke und Betriebsmodus im Einzelnen

Erzeuger und Speicher auswählen | Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen