Programm Dokumentation/Berechnung/Strombedarf: Unterschied zwischen den Versionen
Weitere Optionen
Epos (Diskussion | Beiträge) #250/#251: Fachseite beschreibt nur die Funktion, wie sie ist; keine Hersteller- und Produktdaten |
Epos (Diskussion | Beiträge) Korrektur: Absätze und Listen ohne harten Umbruch, Formeln als LaTeX |
||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
{{Anker|was}} | {{Anker|was}} | ||
Der '''Strombedarf eines Projekts''' als Reihe von '''35 040 Viertelstundenwerten''' — die | Der '''Strombedarf eines Projekts''' als Reihe von '''35 040 Viertelstundenwerten''' — die Last, gegen die Photovoltaik, BHKW und Stromspeicher anschliessend rechnen. Er entsteht aus zwei Quellen: den '''Stromverbraucherprofilen''' (Monatswerte plus Wochenprofil, wie bei Brauchwasser und Prozesswaerme) und den '''eingelesenen Messlastgaengen''' des Projekts. | ||
Last, gegen die Photovoltaik, BHKW und Stromspeicher anschliessend rechnen. Er entsteht aus | |||
zwei Quellen: den '''Stromverbraucherprofilen''' (Monatswerte plus Wochenprofil, wie bei | |||
Brauchwasser und Prozesswaerme) und den '''eingelesenen Messlastgaengen''' des Projekts. | |||
Ausgewiesen werden die Jahresmenge [MWh], der Anteil aus Profilen und der aus Ganglinien, | Ausgewiesen werden die Jahresmenge [MWh], der Anteil aus Profilen und der aus Ganglinien, die groesste Viertelstundenleistung, die zwoelf Monatssummen und die Jahresdauerlinie. | ||
die groesste Viertelstundenleistung, die zwoelf Monatssummen und die Jahresdauerlinie. | |||
'''Nicht''' auf dieser Seite: der Stromverbrauch der Erzeuger selbst. Was eine Waermepumpe, | '''Nicht''' auf dieser Seite: der Stromverbrauch der Erzeuger selbst. Was eine Waermepumpe, ein Heizstab oder eine Kesselhilfsenergie zieht, entsteht erst im Lauf und kommt zu diesem Bedarf hinzu. | ||
ein Heizstab oder eine Kesselhilfsenergie zieht, entsteht erst im Lauf und kommt zu diesem | |||
Bedarf hinzu. | |||
== Eingangsgrößen == | == Eingangsgrößen == | ||
| Zeile 51: | Zeile 45: | ||
! Symbol !! Bedeutung !! Einheit !! Herkunft | ! Symbol !! Bedeutung !! Einheit !! Herkunft | ||
|- | |- | ||
| <math>t</math> || Stunde des Jahres, t = 0 | | <math>t</math> || Stunde des Jahres, <math>t = 0 \dots 8\,759</math> || — || Zeitraster (Konstante: 8 760 Stunden je Jahr) | ||
|- | |- | ||
| <math>k</math> || Viertelstunde des Jahres, k = 0 | | <math>k</math> || Viertelstunde des Jahres, <math>k = 0 \dots 35\,039</math> || — || Zeitraster (Konstante: <math>35\,040 = 8\,760 \cdot 4</math>) | ||
|- | |- | ||
| <math>m</math> || Monat, m = 1 | | <math>m</math> || Monat, <math>m = 1 \dots 12</math> || — || Zeitraster (Konstante: zwoelf Monatsgrenzen eines Nicht-Schaltjahres) | ||
|- | |- | ||
| <math>g</math> || laufende Nummer einer dem Projekt zugeordneten Stromganglinie || — || Dialog „Stromlastgang", Liste „Ausgewählt im Projekt" | | <math>g</math> || laufende Nummer einer dem Projekt zugeordneten Stromganglinie || — || Dialog „Stromlastgang", Liste „Ausgewählt im Projekt" | ||
|- | |- | ||
| <math>r</math> || Raster einer Ganglinie: r = 1 (Stunde) oder r = 4 (Viertelstunde) || — || Kopfsatz der Ganglinie, Feld <code>Zeitinterval</code>; jede andere Wertzahl bricht den Lauf ab | | <math>r</math> || Raster einer Ganglinie: <math>r = 1</math> (Stunde) oder <math>r = 4</math> (Viertelstunde) || — || Kopfsatz der Ganglinie, Feld <code>Zeitinterval</code>; jede andere Wertzahl bricht den Lauf ab | ||
|- | |- | ||
| <math>P_{\mathrm{GL}}(t)</math> || Stundenreihe EINER Ganglinie, wie der Lastgangdialog sie zeigt || kW || Stromganglinien-Katalog | | <math>P_{\mathrm{GL}}(t)</math> || Stundenreihe EINER Ganglinie, wie der Lastgangdialog sie zeigt || kW || Stromganglinien-Katalog | ||
| Zeile 109: | Zeile 103: | ||
=== 1. Stromverbraucherprofile === | === 1. Stromverbraucherprofile === | ||
Der Profilanteil <math>P_{\mathrm{h}}(t)</math> entsteht als '''Stundenreihe''' [8 760] nach genau | Der Profilanteil <math>P_{\mathrm{h}}(t)</math> entsteht als '''Stundenreihe''' [8 760] nach genau derselben Routine wie Brauchwasser und Prozesswaerme: | ||
derselben Routine wie Brauchwasser und Prozesswaerme: | |||
# Kopfsatz je Profil lesen (zwoelf Monatswerte und der Typbezug), | # Kopfsatz je Profil lesen (zwoelf Monatswerte und der Typbezug), | ||
| Zeile 117: | Zeile 110: | ||
# je Monat auf den Monatswert normieren (mal 1 000, MWh nach kWh). | # je Monat auf den Monatswert normieren (mal 1 000, MWh nach kWh). | ||
Die Formeln dazu stehen unter | Die Formeln dazu stehen unter [[Programm Dokumentation/Berechnung/Brauchwasser|Berechnung: Brauchwasser]], Gleichungen (1) bis (5) — es sind dieselben, mit demselben Zeichenvorrat. | ||
[[Programm Dokumentation/Berechnung/Brauchwasser|Berechnung: Brauchwasser]], Gleichungen (1) | |||
bis (5) — es sind dieselben, mit demselben Zeichenvorrat. | |||
'''Eine Abweichung gibt es''': Der Stromzweig filtert Kopf- und Typsaetze '''nicht''' auf | '''Eine Abweichung gibt es''': Der Stromzweig filtert Kopf- und Typsaetze '''nicht''' auf das Projekt, waehrend Brauchwasser und Prozesswaerme diesen Pflichtfilter fuehren. Praktisch heisst das: Traegt ein Stromverbraucherprofil in zwei Projekten denselben Namen bei verschiedenen Werten, kann die Rechnung den falschen Kopfsatz erwischen. | ||
das Projekt, waehrend Brauchwasser und Prozesswaerme diesen Pflichtfilter fuehren. Praktisch | |||
heisst das: Traegt ein Stromverbraucherprofil in zwei Projekten denselben Namen bei | |||
verschiedenen Werten, kann die Rechnung den falschen Kopfsatz erwischen. | |||
'''Bricht die Profilrechnung ab''' — kein Typbezug, unlesbare Monats- oder Wochenfelder —, | '''Bricht die Profilrechnung ab''' — kein Typbezug, unlesbare Monats- oder Wochenfelder —, '''bricht der ganze Simulationslauf ab''': Ein Ergebnis mit leerem Stromprofil saehe vollstaendig aus und waere keines. | ||
'''bricht der ganze Simulationslauf ab''': Ein Ergebnis mit leerem Stromprofil saehe | |||
vollstaendig aus und waere keines. | |||
=== 2. Von Stunden auf Viertelstunden === | === 2. Von Stunden auf Viertelstunden === | ||
Die Stundenreihe wird gespreizt, indem der Stundenwert '''in alle vier Viertel derselben | Die Stundenreihe wird gespreizt, indem der Stundenwert '''in alle vier Viertel derselben Stunde''' geschrieben wird: | ||
Stunde''' geschrieben wird: | |||
: <math>\displaystyle P_{\mathrm{Prof}}(4t) = P_{\mathrm{Prof}}(4t+1) = P_{\mathrm{Prof}}(4t+2) = P_{\mathrm{Prof}}(4t+3) = P_{\mathrm{h}}(t)</math> (1) | : <math>\displaystyle P_{\mathrm{Prof}}(4t) = P_{\mathrm{Prof}}(4t+1) = P_{\mathrm{Prof}}(4t+2) = P_{\mathrm{Prof}}(4t+3) = P_{\mathrm{h}}(t)</math> (1) | ||
:: <math>P_{\mathrm{Prof}}(k)</math> – Profilanteil im Viertelstundenraster [kW] | :: <math>P_{\mathrm{Prof}}(k)</math> – Profilanteil im Viertelstundenraster [kW] | ||
:: <math>P_{\mathrm{h}}(t)</math> – Profilanteil als Stundenreihe [kW] | :: <math>P_{\mathrm{h}}(t)</math> – Profilanteil als Stundenreihe [kW] | ||
:: <math>4</math> – Viertel je Stunde; der Stundenwert steht in allen vier gleich hoch und wird NICHT geviertelt [–] | :: <math>4</math> – Viertel je Stunde; der Stundenwert steht in allen vier gleich hoch und wird NICHT geviertelt [–] Der Wert bleibt damit eine '''Leistung''' — er wird nicht geviertelt. Genau daraus folgt der Teiler 4 000 in Gleichung (4): vier gleich hohe Viertel je Stunde, danach kWh nach MWh. | ||
Der Wert bleibt damit eine '''Leistung''' — er wird nicht geviertelt. Genau daraus folgt der | |||
Teiler 4 000 in Gleichung (4): vier gleich hohe Viertel je Stunde, danach kWh nach MWh. | |||
=== 3. Messlastgänge addieren === | === 3. Messlastgänge addieren === | ||
| Zeile 154: | Zeile 137: | ||
|} | |} | ||
Jede andere Wertzahl ist ein '''Abbruchgrund''' mit Meldung — bis zur Rasterpruefung lief | Jede andere Wertzahl ist ein '''Abbruchgrund''' mit Meldung — bis zur Rasterpruefung lief die Addition stillschweigend ueber die kuerzere der beiden Reihen, der Rest blieb null, und der Jahresbedarf war zu klein. | ||
die Addition stillschweigend ueber die kuerzere der beiden Reihen, der Rest blieb null, und | |||
der Jahresbedarf war zu klein. | |||
Stundenganglinien werden nach derselben Regel wie in (1) gespreizt. Danach wird | Stundenganglinien werden nach derselben Regel wie in (1) gespreizt. Danach wird Viertelstunde fuer Viertelstunde addiert: | ||
Viertelstunde fuer Viertelstunde addiert: | |||
: <math>\displaystyle P(k) = P_{\mathrm{Prof}}(k) + \sum_{g} P_{g}(k)</math> (2) | : <math>\displaystyle P(k) = P_{\mathrm{Prof}}(k) + \sum_{g} P_{g}(k)</math> (2) | ||
| Zeile 166: | Zeile 146: | ||
:: <math>P_{g}(k)</math> – Stromganglinie g im Viertelstundenraster [kW] | :: <math>P_{g}(k)</math> – Stromganglinie g im Viertelstundenraster [kW] | ||
:: <math>g</math> – laufende Nummer einer dem Projekt zugeordneten Stromganglinie [–] | :: <math>g</math> – laufende Nummer einer dem Projekt zugeordneten Stromganglinie [–] | ||
=== 4. Was der Import | === 4. Was der Import sicherstellt === | ||
Die Rasterpruefung im Lauf ist ein Sicherheitsnetz fuer Altbestaende — neu eingelesene | Die Rasterpruefung im Lauf ist ein Sicherheitsnetz fuer Altbestaende — neu eingelesene Ganglinien sind bereits normalisiert: | ||
Ganglinien sind bereits normalisiert: | |||
* '''Einheit:''' Rohwerte in kWh je Intervall werden ueber die Intervalldauer in '''kW''' umgerechnet; die Ablage fuehrt Leistungen: | * '''Einheit:''' Rohwerte in kWh je Intervall werden ueber die Intervalldauer in '''kW''' umgerechnet; die Ablage fuehrt Leistungen: | ||
| Zeile 182: | Zeile 161: | ||
* '''Zeitstempelkonvention:''' Bezeichnet der Zeitstempel den Anfang oder das Ende des Intervalls? Die Kette erkennt es und rechnet die Endkonvention um ein Intervall zurueck. | * '''Zeitstempelkonvention:''' Bezeichnet der Zeitstempel den Anfang oder das Ende des Intervalls? Die Kette erkennt es und rechnet die Endkonvention um ein Intervall zurueck. | ||
Die EU-Sommerzeitregel ist im Programm '''fest verdrahtet''', damit das Ergebnis eines | Die EU-Sommerzeitregel ist im Programm '''fest verdrahtet''', damit das Ergebnis eines Imports nicht von der Zeitzonentabelle des Rechners abhaengt. | ||
Imports nicht von der Zeitzonentabelle des Rechners abhaengt. | |||
=== 5. Kennzahlen und Jahresdauerlinie === | === 5. Kennzahlen und Jahresdauerlinie === | ||
| Zeile 198: | Zeile 176: | ||
: <math>\displaystyle P_{\mathrm{max}} = \max_{k=0 \dots 35\,039} P(k)</math> (6) | : <math>\displaystyle P_{\mathrm{max}} = \max_{k=0 \dots 35\,039} P(k)</math> (6) | ||
:: <math>P_{\mathrm{max}}</math> – groesste Viertelstundenleistung, die Spitze des Laufs [kW] | :: <math>P_{\mathrm{max}}</math> – groesste Viertelstundenleistung, die Spitze des Laufs [kW] | ||
:: <math>P(k)</math> – Strombedarf der Viertelstunde nach (2) [kW] | :: <math>P(k)</math> – Strombedarf der Viertelstunde nach (2) [kW] Der '''Anteil aus Profilen''' und der '''Anteil aus Ganglinien''' entstehen nach derselben Gleichung (4), angewandt auf <math>P_{\mathrm{Prof}}(k)</math> allein bzw. auf <math>\sum_{g} P_{g}(k)</math> allein. | ||
Der '''Anteil aus Profilen''' und der '''Anteil aus Ganglinien''' entstehen nach derselben | |||
Gleichung (4), angewandt auf <math>P_{\mathrm{Prof}}(k)</math> allein bzw. auf | |||
<math>\sum_{g} P_{g}(k)</math> allein. | |||
Die Jahresdauerlinie entsteht wie beim Waermebedarf: auf die Spitze <math>P_{\mathrm{max}}</math> | Die Jahresdauerlinie entsteht wie beim Waermebedarf: auf die Spitze <math>P_{\mathrm{max}}</math> normieren (Prozent), aufsteigend sortieren, umdrehen. | ||
normieren (Prozent), aufsteigend sortieren, umdrehen. | |||
'''Kennzahlen einer EINZELNEN Ganglinie''' — wie sie der Lastgangdialog neben dem Bild zeigt | '''Kennzahlen einer EINZELNEN Ganglinie''' — wie sie der Lastgangdialog neben dem Bild zeigt — rechnen auf der '''Stundenreihe''' dieser einen Ganglinie: | ||
— rechnen auf der '''Stundenreihe''' dieser einen Ganglinie: | |||
: <math>\displaystyle E_{\mathrm{GL}} = \frac{\sum_{t=0}^{8\,759} P_{\mathrm{GL}}(t)}{1\,000}</math> (7) | : <math>\displaystyle E_{\mathrm{GL}} = \frac{\sum_{t=0}^{8\,759} P_{\mathrm{GL}}(t)}{1\,000}</math> (7) | ||
| Zeile 220: | Zeile 193: | ||
:: <math>E_{\mathrm{GL}}</math> – Jahresarbeit nach (7) [MWh] | :: <math>E_{\mathrm{GL}}</math> – Jahresarbeit nach (7) [MWh] | ||
:: <math>P_{\mathrm{GL,max}}</math> – Spitze nach (8) [kW] | :: <math>P_{\mathrm{GL,max}}</math> – Spitze nach (8) [kW] | ||
:: <math>1\,000</math> – Umrechnung MWh in kWh [kWh/MWh] | :: <math>1\,000</math> – Umrechnung MWh in kWh [kWh/MWh] Ohne Spitze (<math>P_{\mathrm{GL,max}} = 0</math>) bleibt (9) unbestimmt, und der Dialog zeigt keine Angabe. Die Spitze aus (8) ist '''nicht''' die Spitze des Laufs aus (6): Der Lauf misst im Viertelstundenraster und ueber alle Ganglinien und Profile zusammen, die Kennzahl gehoert zum Bild. | ||
Ohne Spitze (<math>P_{\mathrm{GL,max}}</math> | |||
Angabe. Die Spitze aus (8) ist '''nicht''' die Spitze des Laufs aus (6): Der Lauf misst im | |||
Viertelstundenraster und ueber alle Ganglinien und Profile zusammen, die Kennzahl gehoert | |||
zum Bild. | |||
=== 6. Wo der Strombedarf im Lauf steht === | === 6. Wo der Strombedarf im Lauf steht === | ||
Der fertige Vektor P(k) ist der '''Reststrombedarf''' zu Beginn der Simulation. | Der fertige Vektor <math>P(k)</math> ist der '''Reststrombedarf''' zu Beginn der Simulation. Nacheinander werden davon abgezogen: die Photovoltaikerzeugung (Phase „Photovoltaik") und die '''Entladung''' des Stromspeichers (Phase „Stromspeicher"). Die '''Ladung''' des Speichers wird hier ausdruecklich '''nicht''' aufgeschlagen — sie speist sich aus dem Erzeugungsueberschuss und mindert die Einspeisung, nicht den Netzbezug. Was am Ende bleibt, ist der Netzbezug: | ||
Nacheinander werden davon abgezogen: die Photovoltaikerzeugung (Phase „Photovoltaik") und | |||
die '''Entladung''' des Stromspeichers (Phase „Stromspeicher"). Die '''Ladung''' des | |||
Speichers wird hier ausdruecklich '''nicht''' aufgeschlagen — sie speist sich aus dem | |||
Erzeugungsueberschuss und mindert die Einspeisung, nicht den Netzbezug. Was am Ende bleibt, | |||
ist der Netzbezug: | |||
: <math>\displaystyle E_{\mathrm{Rest}} = \frac{\sum_{k=0}^{35\,039} P_{\mathrm{Netz}}(k)}{4\,000}</math> (10) | : <math>\displaystyle E_{\mathrm{Rest}} = \frac{\sum_{k=0}^{35\,039} P_{\mathrm{Netz}}(k)}{4\,000}</math> (10) | ||
:: <math>E_{\mathrm{Rest}}</math> – Reststrombedarf des Laufs, also der Netzbezug [MWh] | :: <math>E_{\mathrm{Rest}}</math> – Reststrombedarf des Laufs, also der Netzbezug [MWh] | ||
:: <math>P_{\mathrm{Netz}}(k)</math> – nach Photovoltaik und Speicher verbleibender Netzbezug [kW] | :: <math>P_{\mathrm{Netz}}(k)</math> – nach Photovoltaik und Speicher verbleibender Netzbezug [kW] | ||
:: <math>4\,000</math> – Teiler: vier Viertel je Stunde mal 1 000 kWh je MWh [–] | :: <math>4\,000</math> – Teiler: vier Viertel je Stunde mal 1 000 kWh je MWh [–] Umgekehrt kommt der Strombedarf der Waermeerzeuger — Waermepumpe, Heizstab, Kesselhilfsenergie — erst waehrend der Kaskade hinzu; er steht nicht in <math>P(k)</math>. | ||
Umgekehrt kommt der Strombedarf der Waermeerzeuger — Waermepumpe, Heizstab, | |||
Kesselhilfsenergie — erst waehrend der Kaskade hinzu; er steht nicht in P(k). | |||
=== 7. Peak-Shaving: eine Auswertung, kein Bedarf === | === 7. Peak-Shaving: eine Auswertung, kein Bedarf === | ||
Die Peak-Shaving-Maske sucht die '''kleinste erreichbare Netzbezugsspitze''' zu einem | Die Peak-Shaving-Maske sucht die '''kleinste erreichbare Netzbezugsspitze''' zu einem Lastgang und einem Speicher. Sie ist eine '''eigenstaendige Auswertung''' auf einer gewaehlten Ganglinie — aus dem Projekt, aus dem Katalog oder ad hoc aus einer Datei eingelesen — und '''schreibt nichts''' in die Datenbank: weder die eingelesene Ganglinie noch ihre Ergebnisse. Der Ausgabeweg ist CSV. Sie veraendert damit keinen Simulationsbedarf und kein Simulationsergebnis. | ||
Lastgang und einem Speicher. Sie ist eine '''eigenstaendige Auswertung''' auf einer | |||
gewaehlten Ganglinie — aus dem Projekt, aus dem Katalog oder ad hoc aus einer Datei | |||
eingelesen — und '''schreibt nichts''' in die Datenbank: weder die eingelesene Ganglinie | |||
noch ihre Ergebnisse. Der Ausgabeweg ist CSV. Sie veraendert damit keinen | |||
Simulationsbedarf und kein Simulationsergebnis. | |||
== Grenzen und Annahmen == | == Grenzen und Annahmen == | ||
| Zeile 255: | Zeile 212: | ||
* '''Viertelstunden ohne Unterstruktur.''' Gleichung (1) setzt alle vier Viertel gleich hoch; eine Spitze von 15 Minuten Dauer, die in einer Stundenreihe steckt, laesst sich daraus nicht zurueckgewinnen. | * '''Viertelstunden ohne Unterstruktur.''' Gleichung (1) setzt alle vier Viertel gleich hoch; eine Spitze von 15 Minuten Dauer, die in einer Stundenreihe steckt, laesst sich daraus nicht zurueckgewinnen. | ||
* '''Keine Blindleistung, keine Phasen, keine Spannungsebene.''' P(k) ist Wirkleistung. | * '''Keine Blindleistung, keine Phasen, keine Spannungsebene.''' <math>P(k)</math> ist Wirkleistung. | ||
* '''Kein Gleichzeitigkeitsfaktor.''' Die Summe in (2) ist ungedaempft; wer eine Gleichzeitigkeit abbilden will, tut es ueber die Jahressummen. | * '''Kein Gleichzeitigkeitsfaktor.''' Die Summe in (2) ist ungedaempft; wer eine Gleichzeitigkeit abbilden will, tut es ueber die Jahressummen. | ||
* '''Der Wochengang ist starr''' und die Monatsmenge unantastbar — wie bei den beiden Waermeprofilen. | * '''Der Wochengang ist starr''' und die Monatsmenge unantastbar — wie bei den beiden Waermeprofilen. | ||
| Zeile 266: | Zeile 223: | ||
* '''Simulationsergebnis''', Reiter „Wärme-/Strombedarf" — <math>E_{\mathrm{a}}</math> nach (4), der Anteil aus Profilen, der Anteil aus Ganglinien, die Spitze <math>P_{\mathrm{max}}</math> nach (6), Jahresganglinie und Jahresdauerlinie. | * '''Simulationsergebnis''', Reiter „Wärme-/Strombedarf" — <math>E_{\mathrm{a}}</math> nach (4), der Anteil aus Profilen, der Anteil aus Ganglinien, die Spitze <math>P_{\mathrm{max}}</math> nach (6), Jahresganglinie und Jahresdauerlinie. | ||
* '''Dialog „Standard Stromprofil"''', Knopf „Simulation…" — die Kennzahlen der ausgewaehlten Profile | * '''Dialog „Standard Stromprofil"''', Knopf „Simulation…" — die Kennzahlen der ausgewaehlten Profile und die zwoelf Monatssummen nach (5), gerechnet mit dem Jahresverbrauch, der im Dialog steht. | ||
* '''Dialog „Stromlastgang"''' — <math>E_{\mathrm{GL}}</math>, <math>P_{\mathrm{GL,max}}</math> und <math>t_{\mathrm{V}}</math> nach (7) bis (9) mit Bild in den Stufen Jahr, Woche und Tag. | * '''Dialog „Stromlastgang"''' — <math>E_{\mathrm{GL}}</math>, <math>P_{\mathrm{GL,max}}</math> und <math>t_{\mathrm{V}}</math> nach (7) bis (9) mit Bild in den Stufen Jahr, Woche und Tag. | ||
* '''Simulationsergebnis''', Reiter der Erzeuger — dort steht, wie viel vom Strombedarf gedeckt wurde; der Netzbezug erscheint als <math>E_{\mathrm{Rest}}</math> nach (10). | * '''Simulationsergebnis''', Reiter der Erzeuger — dort steht, wie viel vom Strombedarf gedeckt wurde; der Netzbezug erscheint als <math>E_{\mathrm{Rest}}</math> nach (10). | ||
Version vom 28. September 2026, 06:04 Uhr
Was berechnet wird
Der Strombedarf eines Projekts als Reihe von 35 040 Viertelstundenwerten — die Last, gegen die Photovoltaik, BHKW und Stromspeicher anschliessend rechnen. Er entsteht aus zwei Quellen: den Stromverbraucherprofilen (Monatswerte plus Wochenprofil, wie bei Brauchwasser und Prozesswaerme) und den eingelesenen Messlastgaengen des Projekts.
Ausgewiesen werden die Jahresmenge [MWh], der Anteil aus Profilen und der aus Ganglinien, die groesste Viertelstundenleistung, die zwoelf Monatssummen und die Jahresdauerlinie.
Nicht auf dieser Seite: der Stromverbrauch der Erzeuger selbst. Was eine Waermepumpe, ein Heizstab oder eine Kesselhilfsenergie zieht, entsteht erst im Lauf und kommt zu diesem Bedarf hinzu.
Eingangsgrößen
| Groesse | Einheit | Herkunft im Programm |
|---|---|---|
| Stromverbraucherprofile des Projekts | — | Dialog „Standard Stromprofil", Liste „Ausgewählt im Projekt" |
| Zwoelf Monatswerte je Profil | MWh | Stromverbraucher-Katalog (Kopfsatz des Profils) |
| Wochenprofil, 168 Stundenwerte | beliebige Skala | Stromverbrauchertyp-Katalog, Reiter „Wochenwerte" |
| Jahressumme des Projekts | MWh oder kWh (waehlbar) | Dialog „Standard Stromprofil", Feld „Jahresverbrauch" |
| Stromganglinien des Projekts | kW je Zeitschritt | Dialog „Stromlastgang", Liste „Ausgewählt im Projekt" |
| Raster einer Ganglinie | 1 = Stunde, 4 = Viertelstunde | wird beim Import bestimmt und am Kopfsatz gefuehrt |
| Wochentag des 1. Januar | — | aus den Klimadaten der Projektregion; die Waermerechnung gibt ihn weiter |
Formelzeichen und Parameter
Parameter
Was in die Rechnung hereinkommt:
| Symbol | Bedeutung | Einheit | Herkunft |
|---|---|---|---|
| Stunde des Jahres, | — | Zeitraster (Konstante: 8 760 Stunden je Jahr) | |
| Viertelstunde des Jahres, | — | Zeitraster (Konstante: ) | |
| Monat, | — | Zeitraster (Konstante: zwoelf Monatsgrenzen eines Nicht-Schaltjahres) | |
| laufende Nummer einer dem Projekt zugeordneten Stromganglinie | — | Dialog „Stromlastgang", Liste „Ausgewählt im Projekt" | |
| Raster einer Ganglinie: (Stunde) oder (Viertelstunde) | — | Kopfsatz der Ganglinie, Feld Zeitinterval; jede andere Wertzahl bricht den Lauf ab
| |
| Stundenreihe EINER Ganglinie, wie der Lastgangdialog sie zeigt | kW | Stromganglinien-Katalog | |
| Rohwert eines Intervalls beim Import, wenn die Datei Arbeit fuehrt | kWh | eingelesene Datei | |
| Dauer eines Intervalls beim Import | h | aus dem erkannten Raster: 1 h oder 0,25 h | |
| Teiler einer Viertelstundenreihe: 4 Viertel je Stunde · 1 000 kWh je MWh | — | Konstante | |
| Teiler einer Stundenreihe: kWh je MWh | — | Konstante |
Variablen
Was die Rechnung selbst bildet:
| Symbol | Bedeutung | Einheit | berechnet in |
|---|---|---|---|
| Profilanteil als Stundenreihe | kW | dieselbe Profilroutine wie Berechnung: Brauchwasser, Gleichungen (1) bis (5) dort | |
| Profilanteil im Viertelstundenraster | kW | (1) | |
| Ganglinie g im Viertelstundenraster | kW | (3), Rasterspreizung nach (1) | |
| Strombedarf der Viertelstunde k | kW | (2) | |
| Jahresmenge des Strombedarfs | MWh | (4) | |
| Monatssumme | MWh | (5) | |
| groesste Viertelstundenleistung (Spitze des Laufs) | kW | (6) | |
| Jahresarbeit EINER Ganglinie | MWh | (7) | |
| Spitze derselben einen Ganglinie | kW | (8) | |
| Vollbenutzungsstunden derselben einen Ganglinie | h/a | (9) | |
| nach Photovoltaik und Speicher verbleibender Netzbezug | kW | Ergebnis des Laufs | |
| Reststrombedarf (Netzbezug) des Laufs | MWh | (10) |
Rechenweg
1. Stromverbraucherprofile
Der Profilanteil entsteht als Stundenreihe [8 760] nach genau derselben Routine wie Brauchwasser und Prozesswaerme:
- Kopfsatz je Profil lesen (zwoelf Monatswerte und der Typbezug),
- Monatswerte auf die Jahressumme des Projekts skalieren, falls eine hinterlegt ist,
- das 168-Stunden-Wochenprofil ab dem Wochentag des 1. Januar ueber das Jahr kacheln,
- je Monat auf den Monatswert normieren (mal 1 000, MWh nach kWh).
Die Formeln dazu stehen unter Berechnung: Brauchwasser, Gleichungen (1) bis (5) — es sind dieselben, mit demselben Zeichenvorrat.
Eine Abweichung gibt es: Der Stromzweig filtert Kopf- und Typsaetze nicht auf das Projekt, waehrend Brauchwasser und Prozesswaerme diesen Pflichtfilter fuehren. Praktisch heisst das: Traegt ein Stromverbraucherprofil in zwei Projekten denselben Namen bei verschiedenen Werten, kann die Rechnung den falschen Kopfsatz erwischen.
Bricht die Profilrechnung ab — kein Typbezug, unlesbare Monats- oder Wochenfelder —, bricht der ganze Simulationslauf ab: Ein Ergebnis mit leerem Stromprofil saehe vollstaendig aus und waere keines.
2. Von Stunden auf Viertelstunden
Die Stundenreihe wird gespreizt, indem der Stundenwert in alle vier Viertel derselben Stunde geschrieben wird:
- (1)
- – Profilanteil im Viertelstundenraster [kW]
- – Profilanteil als Stundenreihe [kW]
- – Viertel je Stunde; der Stundenwert steht in allen vier gleich hoch und wird NICHT geviertelt [–] Der Wert bleibt damit eine Leistung — er wird nicht geviertelt. Genau daraus folgt der Teiler 4 000 in Gleichung (4): vier gleich hohe Viertel je Stunde, danach kWh nach MWh.
3. Messlastgänge addieren
Jede dem Projekt zugeordnete Stromganglinie wird gelesen und muss zu ihrem Raster passen:
| Raster r | erwartete Wertzahl |
|---|---|
| 1 (Stunde) | genau 8 760 |
| 4 (Viertelstunde) | genau 35 040 |
Jede andere Wertzahl ist ein Abbruchgrund mit Meldung — bis zur Rasterpruefung lief die Addition stillschweigend ueber die kuerzere der beiden Reihen, der Rest blieb null, und der Jahresbedarf war zu klein.
Stundenganglinien werden nach derselben Regel wie in (1) gespreizt. Danach wird Viertelstunde fuer Viertelstunde addiert:
- (2)
- – Strombedarf der Viertelstunde [kW]
- – Profilanteil nach (1) [kW]
- – Stromganglinie g im Viertelstundenraster [kW]
- – laufende Nummer einer dem Projekt zugeordneten Stromganglinie [–]
4. Was der Import sicherstellt
Die Rasterpruefung im Lauf ist ein Sicherheitsnetz fuer Altbestaende — neu eingelesene Ganglinien sind bereits normalisiert:
- Einheit: Rohwerte in kWh je Intervall werden ueber die Intervalldauer in kW umgerechnet; die Ablage fuehrt Leistungen:
- (3)
- – Leistungswert des Intervalls, so wie ihn die Ablage fuehrt [kW]
- – Rohwert des Intervalls, wenn die Datei Arbeit fuehrt [kWh]
- – Dauer des Intervalls aus dem erkannten Raster: 1 h oder 0,25 h [h]
- Schaltjahr: 8 784 bzw. 35 136 Werte werden auf 8 760 / 35 040 gebracht, indem der 29. Februar entfaellt. Der Vorgang steht im Importprotokoll und verlangt eine Bestaetigung.
- Sommerzeit: Die Reihe gilt als Ortszeitreihe. Am letzten Maerzsonntag fehlt die Ortsstunde 02:00 — die Luecke wird mit dem Wert des Vorintervalls gefuellt; am letzten Oktobersonntag gibt es sie doppelt — die Dublette wird arithmetisch gemittelt. Jede ANDERE Luecke oder Dublette bleibt ein Fehler.
- Plausibilitaet: negative Werte, lange Nullserien und Ausreisser werden gemeldet.
- Zeitstempelkonvention: Bezeichnet der Zeitstempel den Anfang oder das Ende des Intervalls? Die Kette erkennt es und rechnet die Endkonvention um ein Intervall zurueck.
Die EU-Sommerzeitregel ist im Programm fest verdrahtet, damit das Ergebnis eines Imports nicht von der Zeitzonentabelle des Rechners abhaengt.
5. Kennzahlen und Jahresdauerlinie
- (4)
- – Jahresmenge des Strombedarfs [MWh]
- – Strombedarf der Viertelstunde nach (2) [kW]
- – Teiler: vier Viertel je Stunde mal 1 000 kWh je MWh [–]
- (5)
- – Monatssumme des Strombedarfs [MWh]
- – Strombedarf der Viertelstunde nach (2) [kW]
- – Monat, 1 bis 12 [–]
- – Teiler: vier Viertel je Stunde mal 1 000 kWh je MWh [–]
- (6)
- – groesste Viertelstundenleistung, die Spitze des Laufs [kW]
- – Strombedarf der Viertelstunde nach (2) [kW] Der Anteil aus Profilen und der Anteil aus Ganglinien entstehen nach derselben Gleichung (4), angewandt auf allein bzw. auf allein.
Die Jahresdauerlinie entsteht wie beim Waermebedarf: auf die Spitze normieren (Prozent), aufsteigend sortieren, umdrehen.
Kennzahlen einer EINZELNEN Ganglinie — wie sie der Lastgangdialog neben dem Bild zeigt — rechnen auf der Stundenreihe dieser einen Ganglinie:
- (7)
- – Jahresarbeit EINER Ganglinie [MWh]
- – Stundenreihe dieser einen Ganglinie [kW]
- – Umrechnung kWh in MWh [kWh/MWh]
- (8)
- – Spitze derselben einen Ganglinie [kW]
- – Stundenreihe dieser Ganglinie [kW]
- (9)
- – Vollbenutzungsstunden derselben Ganglinie [h/a]
- – Jahresarbeit nach (7) [MWh]
- – Spitze nach (8) [kW]
- – Umrechnung MWh in kWh [kWh/MWh] Ohne Spitze () bleibt (9) unbestimmt, und der Dialog zeigt keine Angabe. Die Spitze aus (8) ist nicht die Spitze des Laufs aus (6): Der Lauf misst im Viertelstundenraster und ueber alle Ganglinien und Profile zusammen, die Kennzahl gehoert zum Bild.
6. Wo der Strombedarf im Lauf steht
Der fertige Vektor ist der Reststrombedarf zu Beginn der Simulation. Nacheinander werden davon abgezogen: die Photovoltaikerzeugung (Phase „Photovoltaik") und die Entladung des Stromspeichers (Phase „Stromspeicher"). Die Ladung des Speichers wird hier ausdruecklich nicht aufgeschlagen — sie speist sich aus dem Erzeugungsueberschuss und mindert die Einspeisung, nicht den Netzbezug. Was am Ende bleibt, ist der Netzbezug:
- (10)
- – Reststrombedarf des Laufs, also der Netzbezug [MWh]
- – nach Photovoltaik und Speicher verbleibender Netzbezug [kW]
- – Teiler: vier Viertel je Stunde mal 1 000 kWh je MWh [–] Umgekehrt kommt der Strombedarf der Waermeerzeuger — Waermepumpe, Heizstab, Kesselhilfsenergie — erst waehrend der Kaskade hinzu; er steht nicht in .
7. Peak-Shaving: eine Auswertung, kein Bedarf
Die Peak-Shaving-Maske sucht die kleinste erreichbare Netzbezugsspitze zu einem Lastgang und einem Speicher. Sie ist eine eigenstaendige Auswertung auf einer gewaehlten Ganglinie — aus dem Projekt, aus dem Katalog oder ad hoc aus einer Datei eingelesen — und schreibt nichts in die Datenbank: weder die eingelesene Ganglinie noch ihre Ergebnisse. Der Ausgabeweg ist CSV. Sie veraendert damit keinen Simulationsbedarf und kein Simulationsergebnis.
Grenzen und Annahmen
- Viertelstunden ohne Unterstruktur. Gleichung (1) setzt alle vier Viertel gleich hoch; eine Spitze von 15 Minuten Dauer, die in einer Stundenreihe steckt, laesst sich daraus nicht zurueckgewinnen.
- Keine Blindleistung, keine Phasen, keine Spannungsebene. ist Wirkleistung.
- Kein Gleichzeitigkeitsfaktor. Die Summe in (2) ist ungedaempft; wer eine Gleichzeitigkeit abbilden will, tut es ueber die Jahressummen.
- Der Wochengang ist starr und die Monatsmenge unantastbar — wie bei den beiden Waermeprofilen.
- Kein Projektfilter im Stromzweig (siehe Schritt 1).
- Die Vorschau ist nicht der Lauf. Der Knopf „Simulation…" des Profildialogs rechnet die AUSGEWAEHLTEN Profile und zaehlt die Stromganglinien bewusst nicht mit; die Gesamtsumme ist dort die Summe der Profile allein, also (4) ohne den zweiten Summanden von (2). Er belegt ausserdem nur die ersten 8 760 der 35 040 Plaetze, weil er das Stundenraster fuehrt — die Bilder wissen das und zeichnen entsprechend.
- Die Peak-Shaving-Maske schreibt nicht (siehe Schritt 7).
Ergebnisse und wo sie stehen
- Simulationsergebnis, Reiter „Wärme-/Strombedarf" — nach (4), der Anteil aus Profilen, der Anteil aus Ganglinien, die Spitze nach (6), Jahresganglinie und Jahresdauerlinie.
- Dialog „Standard Stromprofil", Knopf „Simulation…" — die Kennzahlen der ausgewaehlten Profile und die zwoelf Monatssummen nach (5), gerechnet mit dem Jahresverbrauch, der im Dialog steht.
- Dialog „Stromlastgang" — , und nach (7) bis (9) mit Bild in den Stufen Jahr, Woche und Tag.
- Simulationsergebnis, Reiter der Erzeuger — dort steht, wie viel vom Strombedarf gedeckt wurde; der Netzbezug erscheint als nach (10).
- Laufprotokoll — uebersprungene Profile, Rasterfehler einer Ganglinie, Abbruchgruende.
Bezüge
- Strombedarf — Bedienung des Programmschritts
- Stromverbraucher — Profile und Katalogpflege
- Berechnung: Brauchwasser — die gemeinsame Profilroutine im Einzelnen
- Berechnung: Photovoltaik
- Berechnung: Stromspeicher
- Berechnung: Simulationsablauf