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Programm Dokumentation/Gebäude: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Anker|projektdialog}}
{{Anker|projektdialog}}


Der Dialog '''Eingabe der Gebäudedaten''' zeigt oben die Liste ''ausgewählte Gebäude im Projekt'', darunter die beiden Knöpfe ''In das Projekt übernehmen'' und ''Aus dem Projekt entfernen'' und darunter den Katalog ''Gebäude in DB'' über die ganze Breite. Unter dem Katalog steht der Detailblock ''Gebäude: Verbrauch'' zur markierten Zeile.
Der Dialog '''Eingabe der Gebäudedaten''' zeigt oben die Liste ''ausgewählte Gebäude im Projekt'' (Bereich ''Im Projekt''), darunter die Knöpfe ''In das Projekt übernehmen'', ''Aus dem Projekt entfernen'' und ''In DB übernehmen'' und darunter den Katalog ''Gebäude in DB'' (Bereich ''Katalog (Datenbank)'') über die ganze Breite. Beide Bereiche sind gerahmt und stehen untereinander; die Trennlinie dazwischen lässt sich mit der Maus oder der Tastatur ziehen, und nur die Listen rollen. Darunter steht der Detailblock ''Gebäude: Verbrauch'' zur markierten Zeile.


=== Die Liste des Projekts ===
=== Die Liste des Projekts ===
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* {{Anker|projektgebaeude}}'''ausgewählte Gebäude im Projekt''' – je Gebäude der Name und der ''Rechenweg'', mit dem es gerechnet wird (VDI 6007 oder Tagesbilanz). Ein Klick in die Spalte ''Wahl'' markiert die Zeile; ihr Detailblock zeigt dann die Angaben des Projekts. Dasselbe Gebäude darf mehrfach im Projekt stehen.
* {{Anker|projektgebaeude}}'''ausgewählte Gebäude im Projekt''' – je Gebäude der Name und der ''Rechenweg'', mit dem es gerechnet wird (VDI 6007 oder Tagesbilanz). Ein Klick in die Spalte ''Wahl'' markiert die Zeile; ihr Detailblock zeigt dann die Angaben des Projekts. Dasselbe Gebäude darf mehrfach im Projekt stehen.
* '''Aus dem Projekt entfernen''' – nimmt genau die markierte Zeile aus der Liste.
* '''Aus dem Projekt entfernen''' – nimmt genau die markierte Zeile aus der Liste.
* '''In DB übernehmen''' – schreibt das markierte Gebäude des Projekts als neuen Satz in den Katalog ''Gebäude in DB'' (siehe [[#in-db|Übernahme in die Datenbank]]).


=== Der Katalog ===
=== Der Katalog ===


* {{Anker|katalogfilter|gebaeudekatalog}}'''Gebäude in DB''' – die Liste des Gebäudekatalogs mit den Spalten ''Name'', ''Gebäudeart'', ''Verwendung'' (Wohngebäude oder Gewerbe+Sonstige), ''Baualtersklasse'' (der Bauzeitraum, von „bis 1859" bis „ab 2021") und ''Fläche'' in m² – dieselbe Liste wie in der [[#verwaltung|Verwaltung Gebäude]]. Über ihr steht das Suchfeld über alle Spalten; mehrere Begriffe müssen alle vorkommen, ''*'' und ''?'' sind Platzhalter, etwa ''Haus*_1990*''. Jede Spalte trägt im Kopf einen Trichter, mit dem Sie die Liste auf einen Wert einengen – etwa ''Gewerbe'' in der Spalte ''Verwendung'' –, und den Sortierpfeil. Neben dem Suchfeld steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt; ''Filter zurücksetzen'' nimmt die Trichter zurück. Suche und Trichter gelten bis zum Programmende und sind dieselben wie in der Verwaltung. Ein Satz der Auslieferung trägt hinter seinem Namen ein Schloss. Ein Klick in die Spalte ''Wahl'' zeigt den Satz im Detailblock; er bleibt gewählt, auch wenn die Suche ihn ausblendet.
* {{Anker|katalogfilter|gebaeudekatalog}}'''Gebäude in DB''' – die Liste des Gebäudekatalogs mit den Spalten ''Name'', ''Gebäudeart'', ''Verwendung'' (Wohngebäude oder Gewerbe+Sonstige), ''Baualtersklasse'' (der Bauzeitraum, von „bis 1859" bis „ab 2021") und ''Fläche'' in m² – dieselbe Liste wie in der [[#verwaltung|Verwaltung Gebäude]]. Über ihr steht das Suchfeld über alle Spalten; mehrere Begriffe müssen alle vorkommen, ''*'' und ''?'' sind Platzhalter, etwa ''Haus*_1990*''. Jede Spalte trägt im Kopf einen Trichter, mit dem Sie die Liste auf einen Wert einengen – etwa ''Gewerbe'' in der Spalte ''Verwendung'' –, und den Sortierpfeil. Ein gekürzter Spaltenkopf nennt seinen vollen Namen, wenn Sie mit der Maus darauf verweilen. Ein vorangestelltes ''!'' verneint den Trichter einer Textspalte: ''!Gewerbe'' lässt alle Sätze stehen, deren Verwendung nicht passt. Neben dem Suchfeld steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt; ''Filter zurücksetzen'' nimmt die Trichter zurück. Suche und Trichter gelten bis zum Programmende und sind dieselben wie in der Verwaltung. Ein Satz der Auslieferung trägt hinter seinem Namen ein Schloss. Ein Klick in die Spalte ''Wahl'' zeigt den Satz im Detailblock; er bleibt gewählt, auch wenn die Suche ihn ausblendet.
* '''Gebäude in DB neu…''', '''Gebäude in DB ändern…''', '''Gebäude in DB löschen''' – die Leiste unter dem Katalog. ''neu…'' und ''ändern…'' öffnen den [[#katalogeditor|Katalogeditor]] über dem Dialog, ''ändern…'' für den markierten Katalogsatz. ''löschen'' entfernt den markierten Satz nach einer Rückfrage. Gesperrt ist es wie in der [[#loeschen|Verwaltung]] für Sätze der Auslieferung und für Gebäude, die ein Projekt führt; statt der Rückfrage steht dann der Grund im Dialog, bei einem benutzten Gebäude mit den Projekten.
* '''Gebäude in DB neu…''', '''Gebäude in DB ändern…''', '''Gebäude in DB löschen''' – die Leiste unter dem Katalog. ''neu…'' und ''ändern…'' öffnen den [[#katalogeditor|Katalogeditor]] über dem Dialog, ''ändern…'' für den markierten Katalogsatz. ''löschen'' entfernt den markierten Satz nach einer Rückfrage aus dem Katalog. Führen Projekte eine Kopie des Gebäudes, nennt die Rückfrage diese Projekte: Ihre Kopien bleiben mit allen Werten, Zonen, Bauteilen und Kalendern erhalten und rechnen unverändert weiter. Stammt eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile der Projektliste aus diesem Satz, speichert EPOS-Plan nach dem ''Ja'' zuerst die Projektliste – wie ''OK'', ohne den Dialog zu schließen –, dann wird gelöscht: Auch dieses Projekt behält seine Kopie, und die Rückfrage nennt es. Gelingt das Speichern nicht, wird nicht gelöscht, und die Meldung steht unter der Leiste. Gesperrt sind allein Sätze der Auslieferung; statt der Rückfrage steht dann der Grund im Dialog, und der Knopf nennt ihn schon im Kurztext. Im Assistenten wird die Projektliste erst an seinem Ende gespeichert: Dort ist ein Satz, aus dem eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile stammt, bis zum Abschluss des Assistenten gesperrt; der Knopf nennt den Grund im Kurztext, ein Klick zeigt ihn unter der Leiste. Andere Sätze lassen sich auch im Assistenten löschen.
* {{Anker|import}}'''Importieren (gbXML, IFC)…''' – steht in derselben Leiste neben ''Gebäude in DB neu…'' und übernimmt ein Gebäude aus einer gbXML- oder IFC-Datei: Nach dem Zuordnungsdialog öffnet der [[#katalogeditor|Katalogeditor]] vorbelegt, und nach dem Speichern dort steht das neue Gebäude im Katalog und als neue Zeile in der Projektliste. Den Ablauf beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport|Gebäudeimport]].
* {{Anker|import}}'''Importieren (gbXML, IFC)…''' – steht in derselben Leiste neben ''Gebäude in DB neu…'' und übernimmt ein Gebäude aus einer gbXML- oder IFC-Datei: Nach dem Zuordnungsdialog öffnet der [[#katalogeditor|Katalogeditor]] vorbelegt, und nach dem Speichern dort steht das neue Gebäude im Katalog und als neue Zeile in der Projektliste. Den Ablauf beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport|Gebäudeimport]].
* {{Anker|baustoffzuordnungen}}'''Baustoff-Zuordnungen…''' – steht in derselben Leiste gleich nach ''Importieren (gbXML, IFC)…'' und zeigt die Zuordnungen von Materialnamen zu Baustoffen, die sich das Projekt beim Gebäudeimport gemerkt hat, mit Baustoff und Zeitpunkt, und lässt einzelne entfernen; gelöscht wird mit ''OK'' dieser Ansicht, die Rückmeldung steht unter der Leiste. Die Zuordnungen gelten für das ganze Projekt, nicht für die markierte Zeile; siehe [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport#baustoffzuordnungen|Gebäudeimport]].


=== Übernahme ins Projekt ===
=== Übernahme ins Projekt ===
{{Anker|uebernahme}}
{{Anker|uebernahme}}


''In das Projekt übernehmen'' setzt den markierten Katalogsatz als neue Zeile in die Projektliste, vorbelegt mit der Art der Angabe ''Wohnfläche [m²]'', der Wohnfläche des Katalogsatzes und dem Jahresnutzungsgrad 1. Übernommen wird mit ''OK''; ''Abbrechen'' verwirft die Änderungen der Liste.
''In das Projekt übernehmen'' setzt den markierten Katalogsatz als neue Zeile in die Projektliste, vorbelegt mit der Art der Angabe ''Nutzfläche [m²]'', der Nutzfläche des Katalogsatzes und dem Jahresnutzungsgrad 1. Die neue Zeile ist danach in der Projektliste gewählt, sodass ''Fläche und Verbrauch…'' gleich für sie bereitsteht. Übernommen wird mit ''OK''; ''Abbrechen'' verwirft die Änderungen der Liste.


Das Projekt rechnet mit einer '''eigenen Kopie''' jedes Gebäudes. Die Kopie merkt sich, aus welchem Katalogsatz sie stammt – auch dann, wenn dieser Satz später umbenannt wird. Mit ''OK'' schreibt EPOS-Plan die Gebäudeliste des Projekts fort: Eine unveränderte Zeile bleibt mit ihrem ganzen Stand erhalten, auch mit projekteigenen Werten aus Feldübernahmen und der Tagesverteilung, mit dem, was [[#huelle-und-zonen|Hülle und Zonen…]] an der Kopie bearbeitet hat, und mit ihren Zonen. Nur entfernte Zeilen werden gelöscht – samt ihren Zonen – und neu hinzugekommene Katalogsätze neu angelegt; die Zuordnungswerte einer bleibenden Zeile – Fläche bzw. Verbrauch, ihre Einheit, der Jahresnutzungsgrad und die dezentrale Warmwasserbereitung – übernimmt EPOS-Plan aus der Projektliste, so wie sie im Dialog stehen. Der Katalogsatz liefert nur die Kopie eines neu hinzugekommenen Gebäudes. Schlägt das Speichern fehl, etwa weil der Katalogsatz eines Altbestands ohne Verweis umbenannt wurde, bleibt der Stand des Projekts unverändert, und die Startseite zeigt eine Meldung.
Das Projekt rechnet mit einer '''eigenen Kopie''' jedes Gebäudes. Die Kopie merkt sich, aus welchem Katalogsatz sie stammt – auch dann, wenn dieser Satz später umbenannt wird. Mit ''OK'' schreibt EPOS-Plan die Gebäudeliste des Projekts fort: Eine unveränderte Zeile bleibt mit ihrem ganzen Stand erhalten, auch mit projekteigenen Werten aus Feldübernahmen und der Tagesverteilung, mit dem, was [[#huelle-und-zonen|Hülle und Zonen…]] an der Kopie bearbeitet hat, und mit ihren Zonen. Nur entfernte Zeilen werden gelöscht – samt ihren Zonen – und neu hinzugekommene Katalogsätze neu angelegt; die Zuordnungswerte einer bleibenden Zeile – Fläche bzw. Verbrauch, ihre Einheit, der Jahresnutzungsgrad und die dezentrale Warmwasserbereitung – übernimmt EPOS-Plan aus der Projektliste, so wie sie im Dialog stehen. Der Katalogsatz liefert nur die Kopie eines neu hinzugekommenen Gebäudes. Schlägt das Speichern fehl, etwa weil der Katalogsatz eines Altbestands ohne Verweis umbenannt wurde, bleibt der Stand des Projekts unverändert, und die Startseite zeigt eine Meldung.
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=== Gebäude: Verbrauch ===
=== Gebäude: Verbrauch ===


* {{Anker|verbrauch}}'''Gebäude: Verbrauch''' – der Detailblock nennt Gebäudename, Gebäudeart, Beschreibung, Wohn-/Nutzfläche, ''Art der Angabe'', den Wärmeleitwert ''<math>H_{\mathrm{ges}}</math>'' und den Rechenweg der markierten Zeile. Das kleine i am Kopf des Blocks führt zum Rechenweg des Wärmebedarfs.
* {{Anker|verbrauch}}'''Gebäude: Verbrauch''' – der Detailblock nennt Gebäudename, Gebäudeart, Beschreibung, Nutzfläche, ''Art der Angabe'', den Wärmeleitwert ''<math>H_{\mathrm{ges}}</math>'' und den Rechenweg der markierten Zeile. Das kleine i am Kopf des Blocks führt zum Rechenweg des Wärmebedarfs.
* '''Fläche und Verbrauch…''' – öffnet für die markierte Projektzeile die Eingabe der Nutzfläche bzw. des Verbrauchs. Unter ''Bedarfsart'' wählen Sie ''Wohnfläche [m²]'' oder einen Verbrauch – Öl in Litern, Gas in Kubikmetern oder MWh, Brennstoff oder allgemeinen Verbrauch in MWh je Jahr – und tragen den Wert ein. Bei einem Verbrauch gehört der '''Jahresnutzungsgrad''' der bestehenden Anlage dazu, etwa 0,85 für 85 %: Damit rechnet EPOS-Plan den Verbrauch in Nutzwärme um und skaliert das Gebäudemodell auf diesen Bedarf. Der Schalter ''Dezentrale Warmwasserbereitung'' gehört ebenfalls zu den Angaben des Projekts. Führt das Gebäude Zonen (siehe [[#zone-uebernehmen|Gebäude als eine Zone übernehmen]]), rechnet es über seine Bauteile, und die Hochrechnung entfällt: Eine Zeile im Dialog sagt das, ''Bedarfsart'', Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt – ein Klick darauf nennt den Grund –, und die dezentrale Warmwasserbereitung bleibt einstellbar.
* '''Fläche und Verbrauch…''' – öffnet für die markierte Projektzeile die Eingabe der Nutzfläche bzw. des Verbrauchs. Unter ''Bedarfsart'' wählen Sie ''Nutzfläche [m²]'' oder einen Verbrauch – Öl in Litern, Gas in Kubikmetern oder MWh, Brennstoff oder allgemeinen Verbrauch in MWh je Jahr – und tragen den Wert ein. Bei einem Verbrauch gehört der '''Jahresnutzungsgrad''' der bestehenden Anlage dazu, etwa 0,85 für 85 %: Damit rechnet EPOS-Plan den Verbrauch in Nutzwärme um und skaliert das Gebäudemodell auf diesen Bedarf. Der Schalter ''Dezentrale Warmwasserbereitung'' gehört ebenfalls zu den Angaben des Projekts. Führt das Gebäude Zonen (siehe [[#zone-uebernehmen|Gebäude als eine Zone übernehmen]]), rechnet es über seine Bauteile, und die Hochrechnung entfällt: Eine Zeile im Dialog sagt das, ''Bedarfsart'', Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt – ein Klick darauf nennt den Grund –, und die dezentrale Warmwasserbereitung bleibt einstellbar.
* '''Gebäude im Projekt bearbeiten…''' – öffnet für die markierte Projektzeile den Gebäudeeditor, in dem Sie die Kopie des Gebäudes im Projekt bearbeiten und ihre Zonen anlegen; siehe [[#huelle-und-zonen|Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen]]. Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, ist der Knopf gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund: Erst mit ''OK'' des Gebäudedialogs entsteht die Projektkopie.
* '''Gebäude im Projekt bearbeiten…''' – öffnet für die markierte Projektzeile den Gebäudeeditor, in dem Sie die Kopie des Gebäudes im Projekt bearbeiten und ihre Zonen anlegen; siehe [[#huelle-und-zonen|Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen]]. Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, speichert der Klick zuerst die Projektliste – wie ''OK'', ohne den Dialog zu schließen – und öffnet dann den Editor für die nun gespeicherte Kopie; gelingt das Speichern nicht, steht die Meldung im Dialog, und der Editor öffnet nicht.
* {{Anker|waermebedarf}}'''Simulation…''' – rechnet den Wärmebedarf genau des markierten Gebäudes und zeigt ihn in der Überlagerung ''Wärmebedarf Gebäude'': Kennzahlen, Jahresganglinie und – auf dem Rechenweg VDI 6007 – den Vergleich der Rechenwege, den Verlauf der Raumtemperatur und den Kältebedarf. Das gilt auch für ein eben übernommenes Gebäude, bevor es mit ''OK'' gespeichert ist: Gerechnet wird mit den Angaben im Dialog, gespeichert wird dabei nichts. Dafür muss das Projekt gespeichert sein und eine Klimaregion führen; sonst sagt eine Meldung, was fehlt. Ein Gebäude aus einem Gebäudeimport mit Zone rechnet erst nach dem ''OK''. Die Kennzahlen beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007#ergebnisse|Gebäudemodell VDI 6007]].
* {{Anker|waermebedarf}}'''Simulation…''' – rechnet den Wärmebedarf genau des markierten Gebäudes und zeigt ihn in der Überlagerung ''Wärmebedarf Gebäude'': Kennzahlen, Jahresganglinie und – auf dem Rechenweg VDI 6007 – den Vergleich der Rechenwege, den Verlauf der Raumtemperatur und den Kältebedarf. Das gilt auch für ein eben übernommenes Gebäude, bevor es mit ''OK'' gespeichert ist: Gerechnet wird mit den Angaben im Dialog, gespeichert wird dabei nichts. Dafür muss das Projekt gespeichert sein und eine Klimaregion führen; sonst sagt eine Meldung, was fehlt. Ein Gebäude aus einem Gebäudeimport mit Zone wird vor dem Rechnen gespeichert – wie mit ''OK'', ohne den Dialog zu schließen; im Assistenten rechnet es erst nach dessen Abschluss. Die Kennzahlen beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007#ergebnisse|Gebäudemodell VDI 6007]].
* '''Gebäudetyp in DB ändern…''' – öffnet die Verwaltung der [[#gebaeudetypen|Gebäudetypen]].
* '''Gebäudetyp in DB ändern…''' – öffnet die Verwaltung der [[#gebaeudetypen|Gebäudetypen]].
* {{Anker|baustoffzuordnungen}}'''Baustoff-Zuordnungen…''' – zeigt die Zuordnungen von Materialnamen zu Baustoffen, die sich das Projekt beim Gebäudeimport gemerkt hat, mit Baustoff und Zeitpunkt, und lässt einzelne entfernen; gelöscht wird mit ''OK'' dieser Ansicht. Sie gelten für das ganze Projekt, nicht für die markierte Zeile; siehe [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport#baustoffzuordnungen|Gebäudeimport]].
* {{Anker|datei-erneut-lesen}}'''Datei erneut lesen…''' – steht nur bei einer Projektkopie, die aus einer gbXML- oder IFC-Datei importiert wurde. Sie wählen die Importdatei im Dateiwähler, der den gespeicherten Dateinamen nennt. EPOS-Plan prüft Format, Größe und die Prüfsumme der Datei; ist sie unverändert, zeigt die Überlagerung ''Importdatei erneut lesen'' die Ansicht des Gebäudes (Grundriss und Körper, Zonen oder Randbedingung, siehe [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport#randbedingung|Gebäudeimport]]) mit einer Quellzeile aus Dateiname, Format und Importzeitpunkt. Die Zonen folgen der Zonenregel der Datei, ohne Handzuordnungen. Ist die Datei verändert, zeigt die Überlagerung statt der Ansicht beide Prüfsummen und bietet ''Andere Datei wählen…'' an. Es wird nichts gespeichert, und das Gebäude bleibt unverändert; das Kreuz und Esc schließen die Überlagerung. Ein Abbruch der Dateiwahl ist keine Fehlermeldung. Bei einem Gebäude ohne gespeicherten Raumgrundriss bietet die Überlagerung bei unveränderter Datei zusätzlich ''Grundriss übernehmen'' an; nach einer Rückfrage speichert EPOS-Plan die Grundrisse der Räume aus der Datei, die danach in Exportmodell und Export gelten.


Die Fußleiste trägt ''Fläche und Verbrauch…'', ''Gebäude im Projekt bearbeiten…'', ''Simulation…'', ''Gebäudetyp in DB ändern…'', ''Baustoff-Zuordnungen…'', ''OK'' und ''Abbrechen''. Im Assistenten stehen die beiden Listen, die Leiste unter dem Katalog und der Detailblock ohne diese Fußleiste; weiter geht es mit der Leiste des Assistenten.
Die Fußleiste trägt ''Fläche und Verbrauch…'', ''Gebäude im Projekt bearbeiten…'', ''Simulation…'', ''Gebäudetyp in DB ändern…'', bei importierten Gebäuden ''Datei erneut lesen…'', ''OK'' und ''Abbrechen''. Im Assistenten stehen die beiden Listen, die Leiste unter dem Katalog und der Detailblock ohne diese Fußleiste; weiter geht es mit der Leiste des Assistenten.
 
''Fläche und Verbrauch…'', ''Gebäude im Projekt bearbeiten…'', ''Exportieren…'' und ''Simulation…'' wirken auf die Kopie des markierten Gebäudes '''im Projekt'''. Ist in der Projektliste keines gewählt – etwa weil gerade ein Satz der Liste ''Gebäude in DB'' markiert ist –, sind sie gesperrt; ihr Kurztext nennt den Grund, und ein Klick zeigt ihn im Dialog.


== Der Katalogeditor ==
== Der Katalogeditor ==
{{Anker|katalogeditor}}
{{Anker|katalogeditor}}


Der Katalogeditor legt einen Katalogsatz an oder bearbeitet ihn im Ganzen. Er erscheint als Überlagerung – in der Verwaltung für ''Neu…'', im Projektdialog für ''Gebäude in DB neu…'' und ''Gebäude in DB ändern…'' und nach einem [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport|Gebäudeimport]], dort vorbelegt aus der Datei. Seine Felder stehen auf zwei Reitern; ''OK'' prüft, speichert und schließt, ''Abbrechen'', das Kreuz und Esc schließen ohne zu speichern. Beim Bearbeiten legt ''Speichern unter'' einen neuen Satz unter dem eingegebenen Namen an; der Editor bleibt offen und arbeitet danach am neuen Satz weiter – ein weiteres ''OK'' speichert in ihm, nicht im Ausgangssatz. Ein Satz der Auslieferung lässt sich nicht überschreiben. Über ''Hülle und Zonen…'' bearbeitet derselbe Editor die Kopie eines Gebäudes im Projekt; was dort gilt, beschreibt [[#huelle-und-zonen|Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen]].
Der Katalogeditor legt einen Katalogsatz an oder bearbeitet ihn im Ganzen. Er erscheint als Überlagerung – in der Verwaltung für ''Neu…'', im Projektdialog für ''Gebäude in DB neu…'' und ''Gebäude in DB ändern…'' und nach einem [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport|Gebäudeimport]], dort vorbelegt aus der Datei. Seine Felder stehen auf zwei Reitern; ''OK'' prüft, speichert und schließt, ''Abbrechen'', das Kreuz und Esc schließen ohne zu speichern. Beim Bearbeiten legt ''Speichern unter'' einen neuen Satz unter dem eingegebenen Namen an; der Editor bleibt offen und arbeitet danach am neuen Satz weiter – ein weiteres ''OK'' speichert in ihm, nicht im Ausgangssatz. Ein Satz der Auslieferung lässt sich nicht überschreiben. Im Reiter ''Zonen'' bearbeitet der Editor die Zonen des Katalogsatzes (siehe [[#katalogzonen|Zonen im Katalog]]). Über ''Hülle und Zonen…'' bearbeitet derselbe Editor die Kopie eines Gebäudes im Projekt; was dort gilt, beschreibt [[#huelle-und-zonen|Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen]].


=== Reiter „Gebäude und Hülle" ===
=== Reiter „Gebäude und Hülle" ===
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* {{Anker|kenngroessen|luftwechsel}}'''Kenngrößen''' – Name, Beschreibung, Verwendung, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Energiestandard und Bauart, dazu Nutzfläche, Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad und die Luftwechselrate in 1/h, die die Lüftungsverluste bestimmt. Die Bauart – leicht, schwer oder sehr schwer – bestimmt die Speicherfähigkeit des Gebäudes aus der Nutzfläche. Das ''Baujahr'' ist eine ganze Jahreszahl von 1500 bis 2100 und darf leer bleiben; eine andere Eingabe färbt das Feld. Ist es gesetzt, bestimmt es die Baualtersklasse (siehe [[#baualtersklasse|Baualtersklasse und Energiestandard]]); die Rechnung ändert es nicht.
* {{Anker|kenngroessen|luftwechsel}}'''Kenngrößen''' – Name, Beschreibung, Verwendung, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Energiestandard und Bauart, dazu Nutzfläche, Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad und die Luftwechselrate in 1/h, die die Lüftungsverluste bestimmt. Die Bauart – leicht, schwer oder sehr schwer – bestimmt die Speicherfähigkeit des Gebäudes aus der Nutzfläche. Das ''Baujahr'' ist eine ganze Jahreszahl von 1500 bis 2100 und darf leer bleiben; eine andere Eingabe färbt das Feld. Ist es gesetzt, bestimmt es die Baualtersklasse (siehe [[#baualtersklasse|Baualtersklasse und Energiestandard]]); die Rechnung ändert es nicht.
* {{Anker|flaechen|u-werte}}'''Hülle: Transmission je Bauteil''' – eine Tabelle der acht Bauteile: Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstiges mit U-Wert in W/(m²·K) und Fläche in m², dazu die drei Wärmebrücken Fenster–Wand, Wand–Dach und Außenwand–Keller (siehe unten). Die Fensterfläche ist die Summe der vier Himmelsrichtungen. Für die Bodenplatte wählen Sie die ''Randbedingung'' Erdreich, Keller (unbeheizt) oder Außenluft; beim Keller kommt die Kellertemperatur dazu. Ein U-Wert liegt zwischen 0,1 und 6 W/(m²·K).
* {{Anker|flaechen|u-werte}}'''Hülle: Transmission je Bauteil''' – eine Tabelle der acht Bauteile: Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstiges mit U-Wert in W/(m²·K) und Fläche in m², dazu die drei Wärmebrücken Fenster–Wand, Wand–Dach und Außenwand–Keller (siehe unten). Die Fensterfläche ist die Summe der vier Himmelsrichtungen. Für die Bodenplatte wählen Sie die ''Randbedingung'' Erdreich, Keller (unbeheizt) oder Außenluft; beim Keller kommt die Kellertemperatur dazu. Ein U-Wert liegt zwischen 0,1 und 6 W/(m²·K). Daneben steht der ''Wirksame U-Wert Bodenplatte'' in W/(m²·K): Leer rechnet das Programm die Bodenplatte samt Erdreich nach DIN EN ISO 13370 aus Grundfläche und Umfang, ein eingetragener Wert größer als 0 gilt stattdessen unmittelbar als U-Wert der Bodenplatte samt Erdreich; eine Zeile darunter nennt die gerechneten Kennwerte B′ und U<sub>g</sub> bzw. die Vorgabe. Das Feld wirkt nur bei der Randbedingung Erdreich und ist sonst gesperrt; sein Wert bleibt erhalten.
* {{Anker|waermebruecken|anschlussmasse}}'''Wärmebrücken''' – je Anschluss der Verlustkoeffizient <math>\psi</math> in W/(m·K) und die Anschlusslänge in m; erst aus beiden ergibt sich der Wärmebrückenzuschlag.
* {{Anker|waermebruecken|anschlussmasse}}'''Wärmebrücken''' – je Anschluss der Verlustkoeffizient <math>\psi</math> in W/(m·K) und die Anschlusslänge in m; erst aus beiden ergibt sich der Wärmebrückenzuschlag.
* '''Wärmeleitwerte''' – die gerechneten Leitwerte ''<math>H_{\mathrm{T}}</math>'' (Transmission), ''<math>H_{\mathrm{ve}}</math>'' (Lüftung) und ''<math>H_{\mathrm{ges}}</math>''.
* '''Wärmeleitwerte''' – die gerechneten Leitwerte ''<math>H_{\mathrm{T}}</math>'' (Transmission), ''<math>H_{\mathrm{ve}}</math>'' (Lüftung) und ''<math>H_{\mathrm{ges}}</math>''.
* '''Fenster nach Orientierung''' – die Fensterflächen Nord, Süd, Ost und West in m²; Ost und West tragen Sie beide ein oder lassen beide leer.
* '''Fenster nach Orientierung''' – die Fensterflächen Nord, Süd, Ost und West in m²; Ost und West tragen Sie beide ein oder lassen beide leer.
* '''Modellparameter (VDI 6007)''', '''Rechenweg''' und '''Kühlung''' – beschrieben auf den Seiten [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007|Gebäudemodell VDI 6007]] und [[Programm Dokumentation/Kühlung|Kühlung]]. Ein leeres Modellfeld rechnet mit seiner Vorgabe. Auf dem Rechenweg ''Tagesbilanz'' erscheint zusätzlich der Abschnitt ''Tagesbilanz (Bestandsweg)'' mit dem [[#gebaeudetypen|Gebäudetyp]].
* '''Modellparameter (VDI 6007)''', '''Rechenweg''' und '''Kühlung''' – beschrieben auf den Seiten [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007|Gebäudemodell VDI 6007]] und [[Programm Dokumentation/Kühlung|Kühlung]]. Ein leeres Modellfeld rechnet mit seiner Vorgabe. Auf dem Rechenweg ''Tagesbilanz'' erscheint zusätzlich der Abschnitt ''Tagesbilanz (Bestandsweg)'' mit dem [[#gebaeudetypen|Gebäudetyp]].
* '''Rechenweg der Hülle''' – eine Zeile unter dem Rechenweg: ''Klassenweg – U-Wert-Gruppen und Bauweise'' oder ''Bauteilweg – Zone „…", n Bauteile''. Ein Katalogsatz rechnet immer den Klassenweg und trägt keine Zonen; der Knopf ''Gebäude als eine Zone übernehmen'' bei dieser Zeile ist im Katalog gesperrt. Zonen führt nur ein Gebäude im Projekt (siehe [[#huelle-und-zonen|Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen]]).
* '''Rechenweg der Hülle''' – eine Zeile unter dem Rechenweg: ''Klassenweg – U-Wert-Gruppen und Bauweise'' oder ''Bauteilweg – Zone „…", n Bauteile''. Ein Katalogsatz ohne Zone nennt den Klassenweg. Trägt er Zonen, nennt die Zeile ihre Zahl und die Zahl ihrer Bauteile: Die Übernahme ins Projekt kopiert sie, und das Gebäude rechnet dort nach dem Zonenmodell (siehe [[#katalogzonen|Zonen im Katalog]]). Der Knopf ''Gebäude als eine Zone übernehmen'' bei dieser Zeile ist im Katalog gesperrt.


=== {{Anker|baualtersklasse|energiestandard}}Baualtersklasse und Energiestandard ===
=== {{Anker|baualtersklasse|energiestandard}}Baualtersklasse und Energiestandard ===
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Die Einteilung folgt der Deutschen Wohngebäudetypologie des IWU (2015), ab 2016 dem Typgebäudemodell von Stein/Loga (2025); übernommen sind nur die Jahresgrenzen. Die Zeile unter der Klappliste nennt die Quelle.
Die Einteilung folgt der Deutschen Wohngebäudetypologie des IWU (2015), ab 2016 dem Typgebäudemodell von Stein/Loga (2025); übernommen sind nur die Jahresgrenzen. Die Zeile unter der Klappliste nennt die Quelle.


'''Das Baujahr führt.''' Tragen Sie ein Baujahr ein, zeigt die Klappliste die Klasse zu diesem Jahr und ist gesperrt; die Zeile darunter sagt es. Gespeichert wird diese Klasse. Ohne Baujahr wählen Sie die Klasse selbst.
'''Das Baujahr schlägt die Klasse vor.''' Tragen Sie ein Baujahr ein, setzt die Klappliste die Klasse zu diesem Jahr; die Zeile darunter nennt den Vorschlag. Sie können eine andere Klasse wählen – gespeichert wird Ihre Wahl. Ohne Baujahr wählen Sie die Klasse frei.


Der '''Energiestandard''' ist freiwillig. Er beschreibt eine Hülle, die besser ist als der Mindeststandard ihrer Baualtersklasse: ''teilsaniert'', ''saniert nach den Bauteilanforderungen des GModG'' (Gebäudemodernisierungsgesetz), ''Niedrigenergiehaus'', ''Effizienzhaus 115/100 (bis 2022)'', ''Effizienzhaus 85'', ''Effizienzhaus/-gebäude 70'', ''55'' und ''40'', ''Effizienzhaus/-gebäude Denkmal'', ''Passivhaus bzw. EnerPHit'' und ''Nullemissionsgebäude''. Effizienzhaus 115/100 und 85 gibt es nur für Wohngebäude – für ein Nichtwohngebäude bietet die Klappliste sie nicht an, und ein solcher Eintrag an einem Nichtwohngebäude hält ''OK'' mit einer Meldung an. Ohne Eintrag (''wie Baualtersklasse (unsaniert)'') entspricht das Gebäude seiner Klasse.
Der '''Energiestandard''' ist freiwillig. Er beschreibt eine Hülle, die besser ist als der Mindeststandard ihrer Baualtersklasse: ''teilsaniert'', ''saniert nach den Bauteilanforderungen des GModG'' (Gebäudemodernisierungsgesetz), ''Niedrigenergiehaus'', ''Effizienzhaus 115/100 (bis 2022)'', ''Effizienzhaus 85'', ''Effizienzhaus/-gebäude 70'', ''55'' und ''40'', ''Effizienzhaus/-gebäude Denkmal'', ''Passivhaus bzw. EnerPHit'' und ''Nullemissionsgebäude''. Effizienzhaus 115/100 und 85 gibt es nur für Wohngebäude – für ein Nichtwohngebäude bietet die Klappliste sie nicht an, und ein solcher Eintrag an einem Nichtwohngebäude hält ''OK'' mit einer Meldung an. Ohne Eintrag (''wie Baualtersklasse (unsaniert)'') entspricht das Gebäude seiner Klasse.
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Baualtersklasse und Energiestandard gehen in keine Rechnung ein. Die Klasse bestimmt die '''Vorgaben''' für U-Werte, g-Wert und Wärmebrücken, mit denen der [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport|Gebäudeimport]] füllt, was eine Datei nicht trägt – je Wert der Median der Katalogsätze dieser Klasse. Hat eine Klasse keinen Katalogsatz, gilt für U-Werte und g-Wert ein freier Wert nach Stein, B.; Loga, T. (2025): ''Das Typgebäude-Modell zur energetischen Bewertung des Wohngebäudebestands'', Institut Wohnen und Umwelt, Tabelle 28, Lizenz CC BY 4.0 – die Werte eines Wohngebäudemodells, auch für Nichtwohngebäude; die Wärmebrücken bleiben dann leer. Einen Wert der Nachbarklasse setzt EPOS-Plan nicht ein.
Baualtersklasse und Energiestandard gehen in keine Rechnung ein. Die Klasse bestimmt die '''Vorgaben''' für U-Werte, g-Wert und Wärmebrücken, mit denen der [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport|Gebäudeimport]] füllt, was eine Datei nicht trägt – je Wert der Median der Katalogsätze dieser Klasse. Hat eine Klasse keinen Katalogsatz, gilt für U-Werte und g-Wert ein freier Wert nach Stein, B.; Loga, T. (2025): ''Das Typgebäude-Modell zur energetischen Bewertung des Wohngebäudebestands'', Institut Wohnen und Umwelt, Tabelle 28, Lizenz CC BY 4.0 – die Werte eines Wohngebäudemodells, auch für Nichtwohngebäude; die Wärmebrücken bleiben dann leer. Einen Wert der Nachbarklasse setzt EPOS-Plan nicht ein.


=== Reiter „Temperaturen und Ferien" ===
=== Reiter „Konditionierung" ===
{{Anker|temperaturen-und-ferien}}
{{Anker|konditionierung|temperaturen-und-ferien}}
 
Der Reiter führt, wann und worauf das Gebäude geheizt, gekühlt und gelüftet wird und wann Geräte und Personen Wärme abgeben. Er steht in der Eingabe des Gebäudes im Projekt, im Katalogeditor und im Stammblatt der Verwaltung. Oben steht die '''Vorgabe-Matrix''', darunter je Größe eine '''Kalenderkarte'''. Alle Temperaturen sind '''absolute Raumsolltemperaturen''' in °C, keine Differenzen zum Soll am Tag. Welcher Wert zu welcher Stunde gilt, entscheidet diese Reihenfolge: Ferien vor Wochenende vor Nacht und Tag. Unter VDI 6007 ist die Matrix die Vorgabe, ein angelegter Kalender geht ihr vor; der Rechenweg Tagesbilanz nutzt nur die Felder der Heizspalte.
 
* {{Anker|matrix}}'''Vorgabe-Matrix''' – fünf Spalten ''Heizen °C'', ''Kühlen °C'', ''Lüftung 1/h'', ''Geräte W bzw. %'' und ''Personen W bzw. %'', darunter die Zeilen ''Vorlage'', ''Nennwert'', ''Tag'', ''Nacht'', ''Wochenende'', ''Ferien'' und ''Saison''. Heizen und Kühlen tragen Temperaturen, Geräte und Personen Anteile des Nennwerts in Prozent, die Lüftung Luftwechsel in 1/h. Eine leere Zelle heißt ''keine'' oder ''Vorgabe …'': Sie gilt wie die Zelle Tag, bei Wochenende wie ein Werktag. Heizen und Kühlen kennen den Zustand ''aus''; ''Zelle auf „aus“ setzen'' schaltet die Größe in dieser Zeile ab. ''Nennwert'' der Geräte und Personen ist die Leistung in W; eine Herleitungszeile unter der Matrix nennt die Jahresmittel der Gewinne in W und W/m². Die Nachtzeit steht in der Zelle ''Nacht'' als ''von–bis'', leer gilt das Nachtfenster der Heizspalte. Die Kühlspalte wirkt nur mit Kühlbetrieb im Projekt und aktiver Kühlung des Gebäudes (siehe [[Programm Dokumentation/Kühlung|Kühlung]]); sonst ist sie gesperrt, der Grund steht am Element. Unter VDI 6007 sind die Zeilen ''Wochenende'' und ''Ferien'' eine Übersicht: Ihre Werte stehen in den Schnellfeldern der [[#kalenderbedienung|Kalenderbedienung]]; auf dem Rechenweg Tagesbilanz bleiben sie in der Matrix bedienbar.
* {{Anker|saison|heizperiode}}'''Saison''' – Start und Ende der Heizperiode in der Heizspalte und der Kühlperiode in der Kühlspalte, je als Datum. Innerhalb der Saison wird geheizt bzw. gekühlt, außerhalb steht die Größe auf ''aus''; leer heißt ganzjährig. Start und Ende gibt es nur zusammen. Die Wirkung beschreibt [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007#heizperiode|Gebäudemodell VDI 6007: Heizperiode]].
* {{Anker|freigabe}}'''Freigabe Heizen und Kühlen''' – ''aus'' im Heiz- oder Kühlkalender, auch außerhalb der Heiz- bzw. Kühlperiode, sperrt die Seite für den Tag. Eine Zone wird an einem Tag entweder geheizt oder gekühlt, nie beides: Ist nur eine Seite frei, gilt sie; sind beide frei, entscheidet der Bedarf des Tages; ist keine frei, wird die Zone an diesem Tag nicht konditioniert. Verschiedene Zonen dürfen am selben Tag verschieden arbeiten. Prozesswärme, Prozesskälte und Brauchwasser sind davon nicht berührt. Das '''Jahresband''' ''Freigabe Heizen und Kühlen'' unter der Matrix zeigt je Tag ''Heizen frei'', ''Kühlen frei'', ''beides'' oder ''keines'' für das Gebäude und jede Zone, dazu die Zahl der Tage. Gekühlt wird nur, wenn das Projekt Kälte rechnet.
* {{Anker|kalender}}'''Kalenderkarten''' – je Größe eine Karte, eingeklappt mit einer Zeile Zustand: ''aus der Matrix'', ''aus Vorlage …'' oder ''angelegt, 3 eigene Perioden''. ''Kalender anlegen'' in der Matrix schreibt die Kalender aus den Zellen; ein angelegter, nicht von Hand bearbeiteter Kalender folgt danach der Matrix. ''Matrix erneut anwenden…'' fragt zuerst nach und ersetzt nur den Matrixbereich; eigene Perioden und Ausnahmetage bleiben. ''Zurücknehmen'' nimmt den letzten Schritt des Arbeitsstands zurück. Aufgeklappt zeigt die Karte die Grundangabe, das ''Zeitfenster''-Werkzeug (Tagesknöpfe, von, bis, Wert – der Weg ohne Zellenarbeit), das ''Wochenraster'' mit 7 × 24 Zellen, die ''Periodenliste'' mit Zeiträumen, Ferien, Feiertagen und Betriebspausen, die Werkzeuge ''Feiertage als Regel anlegen'' (die neun bundeseinheitlichen Feiertage, jeweils wie Sonntag) und ''Zeitstruktur übernehmen'' (''wie Heizung'' oder ''wie Anwesenheit'') und die Vorschau der Woche und des Jahres als ''Teppichbild'': Tage × Stunden, Farbe = Wert, ''aus'' als eigene Fläche; Berühren einer Stunde nennt ihre Quelle. Bei Überschneidung gilt die Periode mit dem höheren Rang; ein Kalender trägt höchstens 64 Perioden. Die Perioden des Matrixbereichs (Ferien, Saison) sind nur lesbar und folgen der Matrix.
* {{Anker|kalenderbedienung}}'''Kalenderbedienung''' – ''Kalender bearbeiten…'' an einer Karte öffnet unter allen Karten den Abschnitt ''Kalender … im Einzelnen''. Er gliedert sich so:
** '''Schnellfelder''' – ''Wochenende'' als sieben Tagesknöpfe von Montag bis Sonntag, dazu ''Sa + So''; ohne gewählten Tag gelten Samstag und Sonntag. Daneben steht der Wert der Größe am Wochenende. ''Feiertagsland'' wählt ein Bundesland; es legt seine Landesfeiertage zusätzlich zu den neun bundeseinheitlichen als Einzeltage ''wie Sonntag'' für alle Größen an, und eine Zeile darunter nennt sie. Leer heißt ''nur bundeseinheitlich''; ein Wechsel entfernt nur die Feiertage des abgewählten Landes. ''Ferien'' als Liste benannter Zeiträume mit ''Bezeichnung'', ''von'' und ''bis'', beliebig viele, mit ''+ Ferien'' und ''Entfernen'', dazu der Wert der Größe in den Ferien; die ersten vier Zeiträume sind die Ferienzeiträume des Gebäudes, jeder Zeitraum trägt eine eigene Bezeichnung (ohne Eingabe ''Ferien 1'', ''Ferien 2'' …), die auf die Rechnung nicht wirkt. ''Saison'' der Größe mit ''von'', ''bis'' und ''ganzjährig''. ''Vorlage übernehmen (alle Größen)'' übernimmt eine gleichnamige Vorlage nach einer Rückfrage in allen Größen. Wochenende, Feiertagsland und Ferien gehören dem Gebäude; eine Zone erbt sie und zeigt sie nur an. Der Tagesbilanz-Weg rechnet mit Samstag und Sonntag als Wochenende und mit den ersten vier Ferienzeiträumen.
** '''Wochenprofile''' – die ''Standardwoche'', die '''benannten Wochen''' der Größe und die Wochen älterer Zeilen, je im Raster 7 Tage × 24 Stunden; benannte Wochen tragen einen breiten linken Rand. Unter ''Benannte Wochen'' legt ''Woche anlegen'' aus dem gewählten Wochenprofil eine neue Woche mit dem eingegebenen ''Namen der Woche'' an; ''Umbenennen'' und ''Woche löschen'' wirken auf die gewählte benannte Woche. Ein Name kommt je Größe nur einmal vor. Eine Woche, die eine Zeile der Zuordnung wählt, lässt sich nicht löschen – die Meldung nennt die Woche und die Zahl der Zeilen. Der ''Pinsel'' setzt einen Wert oder ''aus'': erste Zelle wählen, dann die zweite – der Bereich dazwischen bekommt den Wert; mit der Maus geht es auch durch Ziehen, ''Esc'' verwirft die erste Zelle. ''Montag nach Di–Fr'' und ''Samstag nach Sonntag'' kopieren einen Tag, ''Woche kopieren…'' und ''Tag kopieren…'' kopieren in ein Profil derselben Größe oder einer Größe gleicher Einheit (Heizen und Kühlen, Geräte und Personen). Ist eine benannte Woche gewählt, ändert jede dieser Handlungen die Woche selbst und damit jede Zeile, die sie wählt.
** '''Zuordnung im Jahr''' – eine Tabelle ''von – bis → Wirkung, gilt für''. Die Wirkung ist ein Wochenprofil (die Standardwoche oder eine benannte Woche), ''aus'', ''wie Wochentag'' oder ein Wert. ''gilt für'' steht in jeder Zeile als fünf Knöpfe ''Heizen'', ''Kühlen'', ''Lüftung'', ''Geräte'', ''Personen'' und ''alle''; ein Klick nimmt die Größe in die Zeile auf oder aus ihr heraus, eine Zeile ohne Größe wird abgelehnt. Zeilen älterer Gebäude, die in jeder Größe als eigene Kopie stehen, tragen das Kennzeichen ''je Größe getrennt'' und nennen ihre Größen nur; Wählt man eine solche Zeile im Editor mit einer benannten Woche oder einer Wirkung ohne Wochenprofil, wird sie eine gemeinsame Zeile. Ohne Zeile gilt die Standardwoche, eine später angelegte Zeile geht vor. Darüber zeigt das '''Jahresband''' die Zeiträume der Größe farbig; ein Klick wählt die Zeile, öffnet sie zum Bearbeiten und wählt ihr Wochenprofil. Stehen zwei Zeilen in den Größen in verschiedener Rangfolge, nennt eine Warnzeile beide. ''Monat kopieren…'' überträgt Zeilen und Einzeltage eines Monats Tag für Tag auf einen anderen.
** '''Einzeltage''' – Feiertage und Ausnahmen mit Datum, Bezeichnung, Wirkung ''wie Sonntag'' oder ''aus'' und ''gilt für'' wie in der Zuordnung. ''Feiertage laden'' legt die neun bundeseinheitlichen Feiertage als Regel ''wie Sonntag'' an; die Feiertage des Feiertagslands stehen ebenfalls hier. Feiertage liegen im Gemeinjahr nach festen Regeln; Ostern ist der Sonntag um den 8. April des Kalenderrasters; ein Jahr gilt nur mit einer Preisreihe.
** '''Jahresraster''' – 12 Monate × 31 Tage, jeder Tag in der Farbe seiner Quelle (Standardwoche, Wochenende, Zeitraum, Einzeltag, Ferien, Feiertag, außerhalb der Saison); ein Strich am unteren Rand kennzeichnet Tage einer Zeile für mehrere Größen. Ein Klick wählt die Zeile oder den Einzeltag, der den Tag bestimmt, und öffnet ihn zum Bearbeiten; Ferientage öffnen keinen Editor. Auf schmalen Bildschirmen rollt das Raster in seinem eigenen Kasten.
: Darunter folgen Grundangabe, Werte je Stunde, Periodenliste und Teppichbild der Karte. Kalenderbild und Datumsanzeige nennen den Wochentag des 1. Januar der Klimaregion des Projekts. Jede Handlung wirkt auf den Arbeitsstand; gespeichert wird mit ''OK''.
* {{Anker|vorlagen}}'''Vorlagen je Größe''' – jede Karte trägt im Kopf eine ''Auswahlliste'' mit den ausgelieferten Vorlagen (Schloss) und den eigenen, dazu die Vorschau, und ''Übernehmen''. Die Wahl wirkt nur auf diese Größe und auf den Arbeitsstand; trägt das Ziel schon einen Kalender, fragt der Dialog und ersetzt nur den Matrixbereich. ''Als Vorlage speichern…'' fragt Name, Beschreibung und Nutzung (ein freier Text, mit Vorschlägen aus dem Katalog der [[Programm Dokumentation/Nutzungsprofile|Nutzungsprofile]]) und speichert sofort; ein Name kommt je Größe nur einmal vor. ''Vorlagen verwalten'' öffnet aus jeder Karte die Listen aller Größen: Eigene Vorlagen lassen sich umbenennen und löschen, ausgelieferte nur duplizieren. Löschen berührt kein Gebäude, schon übernommene Werte bleiben. Die Zeile ''Vorlage'' der Matrix nennt je Spalte die zuletzt übernommene Vorlage; ihre Kopfzelle trägt die Liste ''alle Größen'', die eine gleichnamige Vorlage nach einer Rückfrage in allen Größen übernimmt – die Rückfrage nennt je Größe, was geschieht.
* {{Anker|nutzungsprofil}}'''Nutzungsprofil''' – ''Nutzungsprofil übernehmen…'' füllt Matrix und Kalender aus einem Profil des Katalogs: Liste nach Kategorien mit Vorschau, eine Nennwertzeile mit der Herleitung (Fläche mal Kennwert), eine Rückfrage vor dem Ersetzen vorhandener Kalender; die Nutzungstage ergeben sich abzüglich der Ferien. ''Nutzungsprofile verwalten…'' öffnet den Katalog. Siehe [[Programm Dokumentation/Nutzungsprofile|Nutzungsprofile]].
* {{Anker|aufheizzeit-manuell}}'''Aufheizzeit manuell (h)''' – die Aufheizzeit des Gebäudes als eigener Wert von 1 bis 47 Stunden; leer gilt die Art der Projekteinstellung (täglich oder fest). Das Feld wirkt erst mit eingeschalteter Aufheizoptimierung und steht nur am Gebäude im Projekt, nicht im Katalog. Zwei Vorschläge stehen darunter: ''bemessen: n h'' mit ''Übernehmen'' trägt die bemessene Aufheizzeit des Gebäudes ein, und die ''sinnvolle Spanne'' folgt aus der Zeitkonstante des Gebäudes; ein Wert außerhalb der Spanne wird trotzdem gespeichert, ein Hinweis nennt es. Ohne Bemessung (kein Sprung des Heizsollwerts, gekoppeltes Gebäude, Tagesbilanz oder unerreichbar) gibt es keinen Vorschlag. Die Zonen des Gebäudes erben den Wert; der Aufschlag der Projekteinstellung wirkt auf ihn nicht.
* {{Anker|zonenmatrix}}'''Zonen''' – im Detailbereich einer Zone steht dieselbe Matrix. Geerbte Zellen zeigen den Gebäudewert als ''Vorgabe …'', eine eigene Zelle überschreibt ihn, ''Erben'' leert sie. Je Größe führt die Zone den Kalender ''vom Gebäude'' oder einen ''eigenen Kalender''; ''Vom Gebäude übernehmen und anpassen'' legt eine Kopie an. Siehe [[Programm Dokumentation/Mehrzonenmodell#konditionierung|Mehrzonenmodell]].
* '''Katalog''' – im Katalogeditor steht dieselbe Oberfläche ohne Zonen. Das Schloss eines ausgelieferten Satzes sperrt Matrix und Karten; ''Duplizieren'' legt eine bearbeitbare Kopie samt Vorgaben und Kalendern an.


Der Reiter führt die Raumsolltemperaturen und die Ferienzeiträume des Gebäudes. Alle Temperaturen sind '''absolute Raumsolltemperaturen''' in °C, keine Differenzen zum Soll am Tag. Unter den Raumtemperaturen steht in einem Satz, welcher Fahrplan sich aus den Eingaben ergibt, zum Beispiel: „Werktags gilt 20 °C, nachts von 22 bis 6 Uhr 18 °C. Samstag und Sonntag gilt ganztägig 16 °C, auch nachts …“. Welcher Wert zu welcher Stunde gilt, entscheidet diese Reihenfolge: Ferien vor Wochenende vor Nacht und Tag.
Die folgenden Felder sind die Zellen der Heizspalte; ihre Namen und Regeln bleiben:


* {{Anker|raumtemperaturen}}'''Raumtemperaturen''' – ''Soll am Tag'', ''Nachtabsenkung auf'', ''Nachtabsenkung von … bis'', ''Maximalraumtemperatur'', ''Soll am Wochenende (ganztägig)'' und ''Soll in Ferien (ganztägig)''. An Werktagen gilt außerhalb der Nachtzeit das Soll am Tag, in der Nachtzeit der Wert der Nachtabsenkung. Die Maximalraumtemperatur ist die obere Grenze der Raumtemperatur; ein Wert unter 1 °C wird beim Speichern zu 24 °C.
* {{Anker|raumtemperaturen}}'''Raumtemperaturen''' – ''Soll am Tag'', ''Nachtabsenkung auf'', ''Nachtabsenkung von … bis'', ''Maximalraumtemperatur'', ''Soll am Wochenende (ganztägig)'' und ''Soll in Ferien (ganztägig)''. An Werktagen gilt außerhalb der Nachtzeit das Soll am Tag, in der Nachtzeit der Wert der Nachtabsenkung. Die Maximalraumtemperatur ist die obere Grenze der Raumtemperatur; ein Wert unter 1 °C wird beim Speichern zu 24 °C.
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* {{Anker|ferienabsenkung}}'''Soll in Ferien (ganztägig)''' – die Raumsolltemperatur an den Tagen der Ferienzeiträume. Sie gilt den ganzen Tag und geht Wochenende und Nacht vor. Wirksam ist ein Wert ab 1 °C, und nur, wenn mindestens ein Ferienzeitraum eingetragen ist; 0 oder ein leeres Feld heißt ''keine Ferienabsenkung''.
* {{Anker|ferienabsenkung}}'''Soll in Ferien (ganztägig)''' – die Raumsolltemperatur an den Tagen der Ferienzeiträume. Sie gilt den ganzen Tag und geht Wochenende und Nacht vor. Wirksam ist ein Wert ab 1 °C, und nur, wenn mindestens ein Ferienzeitraum eingetragen ist; 0 oder ein leeres Feld heißt ''keine Ferienabsenkung''.
* {{Anker|nachtzeit}}'''Nachtabsenkung von … bis''' – Beginn und Ende der Nacht, je als volle Stunde von 0 bis 23. In dieser Zeit gilt die Nachtabsenkung, in der übrigen Zeit eines Werktags das Soll am Tag; ein wirksames Soll am Wochenende und die Ferien gehen vor. Die Nacht darf über Mitternacht reichen. Bleiben beide Felder leer, gilt 22 bis 6 Uhr – die Felder zeigen diese Vorgabe. Geben Sie beide Stunden ein oder keine; Beginn und Ende dürfen nicht gleich sein, sonst hält ''OK'' mit einer Meldung an. Ein Beispiel: Ein Büro mit Nachtabsenkung von 19 bis 7 Uhr erhält die Einträge 19 und 7. Die Nachtzeit gilt für den Rechenweg VDI 6007 (siehe [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007|Gebäudemodell VDI 6007]]); ein gepflegtes Sollwert-Zeitprogramm der Wärmeübergabe geht ihr vor, und der Rechenweg Tagesbilanz rechnet immer mit 22 bis 6 Uhr.
* {{Anker|nachtzeit}}'''Nachtabsenkung von … bis''' – Beginn und Ende der Nacht, je als volle Stunde von 0 bis 23. In dieser Zeit gilt die Nachtabsenkung, in der übrigen Zeit eines Werktags das Soll am Tag; ein wirksames Soll am Wochenende und die Ferien gehen vor. Die Nacht darf über Mitternacht reichen. Bleiben beide Felder leer, gilt 22 bis 6 Uhr – die Felder zeigen diese Vorgabe. Geben Sie beide Stunden ein oder keine; Beginn und Ende dürfen nicht gleich sein, sonst hält ''OK'' mit einer Meldung an. Ein Beispiel: Ein Büro mit Nachtabsenkung von 19 bis 7 Uhr erhält die Einträge 19 und 7. Die Nachtzeit gilt für den Rechenweg VDI 6007 (siehe [[Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007|Gebäudemodell VDI 6007]]); ein gepflegtes Sollwert-Zeitprogramm der Wärmeübergabe geht ihr vor, und der Rechenweg Tagesbilanz rechnet immer mit 22 bis 6 Uhr.
* {{Anker|ferienzeiten}}'''Ferien Anfang''' und '''Ferien Ende''' – vier Zeiträume für Winter, Ostern, Sommer und Herbst, je mit Tag und Monat. Die Winterferien reichen über den Jahreswechsel. In diesen Zeiträumen gilt das Soll in Ferien.
* {{Anker|ferienzeiten}}'''Ferien Anfang''' und '''Ferien Ende''' – vier Zeiträume für Winter, Ostern, Sommer und Herbst, je mit Tag und Monat. Die Winterferien reichen über den Jahreswechsel. In diesen Zeiträumen gilt das Soll in Ferien. Es sind dieselben Zeiträume wie die ersten vier der Schnellfelder ''Ferien'' der [[#kalenderbedienung|Kalenderbedienung]].


Die Regeln für Wochenende und Ferien gelten gleich für die Rechenwege VDI 6007 und Tagesbilanz. Die Zonen eines Gebäudes im Projekt übernehmen sie; Nachtzeit und Ferienzeiträume kommen immer vom Gebäude.
Die Absenkungsregeln für Wochenende und Ferien gelten gleich für die Rechenwege VDI 6007 und Tagesbilanz; der Tagesbilanz-Weg nimmt dabei Samstag und Sonntag als Wochenende und die ersten vier Ferienzeiträume. Die Zonen eines Gebäudes im Projekt erben sie oder führen eigene Zellen und Kalender.
* '''Brauchwasser…''' – öffnet in der Gruppe ''Sonstiges'' die Brauchwasserprofile des offenen Projekts.
* '''Brauchwasser…''' – öffnet in der Gruppe ''Sonstiges'' die Brauchwasserprofile des offenen Projekts.


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* '''OK''' prüft und schreibt in dieser Reihenfolge: zuerst die Gebäudedaten, dann die aus dem Katalog gewählten Bauteilaufbauten, dann die Zonen mit ihren Bauteilen. ''Abbrechen'', Esc und das Kreuz schließen den Editor, ohne etwas zu schreiben.
* '''OK''' prüft und schreibt in dieser Reihenfolge: zuerst die Gebäudedaten, dann die aus dem Katalog gewählten Bauteilaufbauten, dann die Zonen mit ihren Bauteilen. ''Abbrechen'', Esc und das Kreuz schließen den Editor, ohne etwas zu schreiben.
* Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, ist der Knopf gesperrt; sein Kurztext nennt den Grund: Erst mit ''OK'' des Gebäudedialogs entsteht die Projektkopie, die Zonen tragen kann.
* Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, speichert der Klick zuerst die Projektliste des Gebäudedialogs – wie dessen ''OK'', ohne ihn zu schließen –; so entsteht die Projektkopie, die Zonen tragen kann. Gelingt das Speichern nicht, öffnet der Editor nicht, und die Meldung steht im Dialog.
* Der '''Name''' des Gebäudes im Projekt bleibt, wie er ist; eine Zeile im Editor sagt es. Ein anderer Name gilt nur für ''Speichern unter'', das einen neuen Katalogsatz anlegt (siehe [[#zone-katalog|Speichern unter]]).
* Der '''Name''' des Gebäudes im Projekt bleibt, wie er ist; eine Zeile im Editor sagt es. Ein anderer Name gilt nur für ''Speichern unter'', das einen neuen Katalogsatz anlegt (siehe [[#zone-katalog|Speichern unter]]).


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Der Knopf '''Gebäude als eine Zone übernehmen''' steht im Reiter ''Gebäude und Hülle'' bei der Zeile ''Rechenweg der Hülle'' und im leeren Reiter ''Zonen''. Er legt aus den U-Wert-Gruppen des Gebäudes eine Zone mit Bauteilen an. Frei ist er nur für ein Gebäude im Projekt ohne Zone auf dem Rechenweg VDI 6007; sonst ist er gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund:
Der Knopf '''Gebäude als eine Zone übernehmen''' steht im Reiter ''Gebäude und Hülle'' bei der Zeile ''Rechenweg der Hülle'' und im leeren Reiter ''Zonen''. Er legt aus den U-Wert-Gruppen des Gebäudes eine Zone mit Bauteilen an. Frei ist er nur für ein Gebäude im Projekt ohne Zone auf dem Rechenweg VDI 6007; sonst ist er gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund:


* ein Katalogsatz trägt keine Zonen;
* im Katalog: Die Hochrechnung rechnet mit dem Klima eines Projekts; im Katalogsatz entsteht eine Zone mit ''+ Neue Zone …'';
* das Gebäude führt schon Zonen;
* das Gebäude führt schon Zonen;
* der Rechenweg ''Tagesbilanz'' rechnet keine Zonen – zuerst den Rechenweg auf VDI 6007 stellen.
* der Rechenweg ''Tagesbilanz'' rechnet keine Zonen – zuerst den Rechenweg auf VDI 6007 stellen.
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* '''Zone entfernen''' – nach einer Rückfrage. Zeigen Trennflächen anderer Zonen auf die Zone, nennt die Rückfrage sie – sie grenzen danach an einen unbeheizten Raum –, ebenso ihre Luftströme, die entfallen. Ohne Zone rechnet das Gebäude wieder den Klassenweg über seine U-Wert-Gruppen.
* '''Zone entfernen''' – nach einer Rückfrage. Zeigen Trennflächen anderer Zonen auf die Zone, nennt die Rückfrage sie – sie grenzen danach an einen unbeheizten Raum –, ebenso ihre Luftströme, die entfallen. Ohne Zone rechnet das Gebäude wieder den Klassenweg über seine U-Wert-Gruppen.


Unter der Liste stehen '''+ Neue Zone …''' und, ab zwei Zonen, '''Luftaustausch …'''. ''+ Neue Zone …'' legt eine Zone an und öffnet sie im Zonendialog; vor der ersten und vor der zweiten Zone fragt der Editor nach. Gesperrt ist der Knopf in einem Katalogsatz, auf dem Rechenweg ''Tagesbilanz'' und bei 50 Zonen; sein Kurztext nennt den Grund. ''Luftaustausch …'' öffnet die Luftströme zwischen den Zonen (siehe [[Programm Dokumentation/Mehrzonenmodell#luftaustausch|Mehrzonenmodell]]); eine Zeile nennt ihre Zahl. Geschrieben wird alles mit ''OK'' des Editors.
Unter der Liste stehen '''+ Neue Zone …''' und, ab zwei Zonen, '''Luftaustausch …'''. ''+ Neue Zone …'' legt eine Zone an und öffnet sie im Zonendialog; vor der ersten und vor der zweiten Zone fragt der Editor nach. Gesperrt ist der Knopf in einem Satz der Auslieferung, auf dem Rechenweg ''Tagesbilanz'' und bei 50 Zonen; sein Kurztext nennt den Grund. ''Luftaustausch …'' öffnet die Luftströme zwischen den Zonen (siehe [[Programm Dokumentation/Mehrzonenmodell#luftaustausch|Mehrzonenmodell]]); eine Zeile nennt ihre Zahl. Geschrieben wird alles mit ''OK'' des Editors.


Ohne Zone steht im Reiter die Zeile „Noch keine Zone …" und der Knopf [[#zone-uebernehmen|Gebäude als eine Zone übernehmen]].
Ohne Zone steht im Reiter die Zeile „Noch keine Zone …" und der Knopf [[#zone-uebernehmen|Gebäude als eine Zone übernehmen]].
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* '''Bezeichnung''' – der Name der Zone.
* '''Bezeichnung''' – der Name der Zone.
* '''Nutzfläche''' in m² – leer gilt die Nutzfläche des Gebäudes; mit mehreren Zonen braucht jede Zone ihre eigene. Eine Zeile darunter nennt den Wert des Gebäudes und den Flächenschlüssel: Luftvolumen, Speichermasse und innere Gewinne folgen der Zonenfläche anteilig.
* '''Nutzfläche''' in m² – leer gilt die Nutzfläche des Gebäudes; mit mehreren Zonen braucht jede Zone ihre eigene. Eine Zeile darunter nennt den Wert des Gebäudes und den Flächenschlüssel: Luftvolumen, Speichermasse und innere Gewinne folgen der Zonenfläche anteilig.
* '''Werte der Zone''' – ''Raumhöhe'', ''Luftvolumen'', ''Zone wird beheizt'', ''Soll am Tag'', ''Nachtabsenkung auf'', ''Soll am Wochenende'', ''Soll in Ferien'', ''Maximalraumtemperatur'', ''Infiltration'', ''Nutzerlüftung'', ''Interne Wärmegewinne'', ''Bewohner'', ''Strahlungsanteil Heizung'' und ''Heizleistungsgrenze''; bei einer unbeheizten Zone entfallen Sollwerte und Heizung. Ein leeres Feld übernimmt den Wert des Gebäudes, den das Feld als Vorgabe nennt – innere Gewinne, Bewohner und mit mehreren Zonen die Heizleistungsgrenze nach dem Flächenanteil der Zone, das Luftvolumen als Nutzfläche × Raumhöhe. Nachtzeit, Ferien und Kühlung kommen immer vom Gebäude. Eine unbeheizte Zone schwingt frei (siehe [[Programm Dokumentation/Mehrzonenmodell|Mehrzonenmodell]]).
* '''Werte der Zone''' – ''Raumhöhe'', ''Luftvolumen'', ''Zone wird beheizt'', ''Soll am Tag'', ''Nachtabsenkung auf'', ''Soll am Wochenende'', ''Soll in Ferien'', ''Maximalraumtemperatur'', ''Infiltration'', ''Nutzerlüftung'', ''Interne Wärmegewinne'', ''Bewohner'', ''Strahlungsanteil Heizung'' und ''Heizleistungsgrenze''; bei einer unbeheizten Zone entfallen Sollwerte und Heizung. Ein leeres Feld übernimmt den Wert des Gebäudes, den das Feld als Vorgabe nennt – innere Gewinne, Bewohner und mit mehreren Zonen die Heizleistungsgrenze nach dem Flächenanteil der Zone, das Luftvolumen als Nutzfläche × Raumhöhe. Eine unbeheizte Zone schwingt frei (siehe [[Programm Dokumentation/Mehrzonenmodell|Mehrzonenmodell]]).
* '''Bauteile''' – ein Zeilenraster mit ''Art'', ''Bezeichnung'', ''<math>A</math>'' in m², ''<math>U</math>'' in W/(m²·K), ''Azimut'', ''Neigung'', ''Randbedingung'', ''Nachbar'' und ''Aufbau''. Trennflächen, die eine Nachbarzone führt, stehen gespiegelt und nur zum Lesen dabei, mit dem Vermerk ''geführt von …''. Trägt ein Bauteil einen Aufbau und kein eigenes <math>U</math>, steht dort der U-Wert des Aufbaus mit dem Vermerk ''aus Aufbau''. Je Zeile öffnet ''Bauteil öffnen'' den [[#bauteile|Bauteildialog]], und ''Bauteil entfernen'' nimmt das Bauteil aus der Zone; ''+ Neues Bauteil …'' legt eines an.
* '''Bauteile''' – ein Zeilenraster mit ''Art'', ''Bezeichnung'', ''<math>A</math>'' in m², ''<math>U</math>'' in W/(m²·K), ''Azimut'', ''Neigung'', ''Randbedingung'', ''Nachbar'' und ''Aufbau''. Trennflächen, die eine Nachbarzone führt, stehen gespiegelt und nur zum Lesen dabei, mit dem Vermerk ''geführt von …''. Trägt ein Bauteil einen Aufbau und kein eigenes <math>U</math>, steht dort der U-Wert des Aufbaus mit dem Vermerk ''aus Aufbau''. Je Zeile öffnet ''Bauteil öffnen'' den [[#bauteile|Bauteildialog]], und ''Bauteil entfernen'' nimmt das Bauteil aus der Zone; ''+ Neues Bauteil …'' legt eines an.
* '''Aufbau''' – die Spalte der Bauteilliste nennt die Zuordnungsstufe ''A'', ''B'' oder ''C'' des Bauteils (siehe [[Programm Dokumentation/Gebäudeimport#aufbau-farbmodus|Gebäudeimport: Farbmodus Aufbau]]); der Filter ''Ohne vollständige Zuordnung'' zeigt nur die Bauteile der Stufen B und C.
* Der Summenfuß nennt <math>\sum A</math> je Gruppe und <math>H_{\mathrm{T}} = \sum U \cdot A + \sum \psi \cdot L</math> in W/K.
* Der Summenfuß nennt <math>\sum A</math> je Gruppe und <math>H_{\mathrm{T}} = \sum U \cdot A + \sum \psi \cdot L</math> in W/K.


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* ein Fenster oder eine Vorhangfassade grenzt an Außenluft oder an einen unbeheizten Raum und braucht einen U-Wert;
* ein Fenster oder eine Vorhangfassade grenzt an Außenluft oder an einen unbeheizten Raum und braucht einen U-Wert;
* jedes andere Bauteil außerhalb der Zone braucht einen U-Wert oder einen Aufbau.
* jedes andere Bauteil außerhalb der Zone braucht einen U-Wert oder einen Aufbau.
=== Übernahme in die Datenbank ===
{{Anker|in-db}}
''In DB übernehmen'' legt aus dem markierten Gebäude der Projektliste einen neuen Satz im Gebäudekatalog an. Der Knopf ist frei, sobald eine Zeile der Projektliste markiert ist. Für eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile speichert der Klick zuerst die Projektliste – wie ''OK'', ohne den Dialog zu schließen – und öffnet dann die Abfrage für die nun gespeicherte Zeile; gelingt das Speichern nicht, steht die Meldung im Dialog, und es wird nichts übernommen. Im Assistenten ist der Knopf für eine solche Zeile bis zu dessen Abschluss gesperrt, und ein Klick nennt den Grund.
Eine kleine Abfrage fragt nach dem '''Namen in der Datenbank'''. Vorgeschlagen ist der Name des Gebäudes im Projekt; steht dieser Name schon im Katalog, trägt der Vorschlag einen Zähler, etwa „Gebäude 1 (2)". Ein leerer oder schon vergebener Name steht als Hinweis am Feld, und die Abfrage bleibt offen. ''In DB übernehmen'' in der Abfrage schreibt den Satz sofort, unabhängig vom ''OK'' des Dialogs; ''Abbrechen'' schreibt nichts.
Der neue Satz übernimmt alle Werte des Gebäudes im Projekt – Bauweise, U-Werte, Flächen, Sollwerte, Luftwechsel, Fensterdurchlassgrad, Rechenweg, Kühlung und Übergabe – und die Konditionierung des Gebäudes. Die Beschreibung bekommt die Herkunft angehängt, etwa „aus Projekt Beispiel, 01.03.2027". Er ist ein eigener Satz ohne Schloss, der sich im Katalog ändern und löschen lässt. Er übernimmt auch die Zonen des Gebäudes samt Bauteilen, Trennflächen, Luftaustausch und Konditionierung der Zonen; die Statuszeile nennt dann ihre Zahl. Das Gebäude im Projekt bleibt unverändert. Danach steht der neue Satz markiert im Katalog, und die Statuszeile meldet „Gebäude ‚…' in die Datenbank übernommen".


=== Zone, Katalog und Projekt ===
=== Zone, Katalog und Projekt ===
{{Anker|zone-katalog}}
{{Anker|zone-katalog}}


* '''Speichern unter''' im Editor eines Gebäudes mit Zonen fragt vor dem Schreiben: „Der Katalogsatz trägt die Zone „…" mit n Bauteilen nicht mit – trotzdem speichern?", mit mehreren Zonen entsprechend für alle Zonen; sie bleiben an der Projektkopie. Der Editor bleibt danach offen; die Projektkopie schreibt erst ''OK''. Ein Katalogsatz trägt keine Zonen; wer ihn später ins Projekt holt, bekommt ein Gebäude ohne Zone, das den Klassenweg rechnet.
* '''Speichern unter''' im Editor eines Gebäudes im Projekt mit Zonen fragt vor dem Schreiben: „Der Katalogsatz übernimmt die Zone „…" mit n Bauteilen in ihrem gespeicherten Stand – speichern?", mit mehreren Zonen entsprechend für alle Zonen. Der neue Katalogsatz trägt die Zonen, wie sie zuletzt mit ''OK'' gespeichert wurden; der Editor bleibt danach offen, die Projektkopie schreibt erst ''OK''.
* '''Übernahme ins Projekt''': Ein Katalogsatz mit Zonen kommt mit seinen Zonen, Bauteilen, Trennflächen, Luftströmen und der Konditionierung der Zonen ins Projekt; das Gebäude rechnet dann nach dem Zonenmodell. ''Duplizieren'' im Katalog nimmt die Zonen mit, ''Löschen'' entfernt sie mit dem Satz.
* '''Ändern''' im Projektdialog: Mit Zonen gilt die Flächen- oder Verbrauchsangabe des Projekts nicht, und Bedarfsart, Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt (siehe [[#verbrauch|Gebäude: Verbrauch]]).
* '''Ändern''' im Projektdialog: Mit Zonen gilt die Flächen- oder Verbrauchsangabe des Projekts nicht, und Bedarfsart, Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt (siehe [[#verbrauch|Gebäude: Verbrauch]]).
* '''Projekt duplizieren''' und der [[Programm Dokumentation/Projekttransfer|Projekttransfer]] nehmen Zonen, Bauteile, Trennflächen, Luftströme und Aufbauten mit.
* '''Projekt duplizieren''' und der [[Programm Dokumentation/Projekttransfer|Projekttransfer]] nehmen Zonen, Bauteile, Trennflächen, Luftströme und Aufbauten mit.
* Wird das Gebäude aus dem Projekt entfernt, gehen seine Zonen mit.
* Wird das Gebäude aus dem Projekt entfernt, gehen seine Zonen mit.
=== Zonen im Katalog ===
{{Anker|katalogzonen}}
Der [[#katalogeditor|Katalogeditor]] bearbeitet im Reiter ''Zonen'' die Zonen eines Katalogsatzes so wie die eines Gebäudes im Projekt: die Liste mit ''▲ ▼'', ''Öffnen…'', ''Duplizieren'' und ''Zone entfernen'', ''+ Neue Zone …'', den Zonendialog mit seinen Bauteilen und Trennflächen, ''Luftaustausch …'' und die Konditionierung der Zonen. Die Bauteile wählen ihren Aufbau aus dem Katalog der Bauteilaufbauten. ''Gebäude als eine Zone übernehmen'' bleibt dem Gebäude im Projekt vorbehalten, denn die Hochrechnung braucht das Klima eines Projekts.
* '''OK''' schreibt zuerst den Satz, dann seine Zonen; scheitert der zweite Schritt, nennt eine Meldung den Grund, und der Editor bleibt offen. '''Abbrechen''' verwirft beides.
* Ein '''Satz der Auslieferung''' zeigt seine Zonen nur: ''+ Neue Zone …'', ''Duplizieren'', ''Zone entfernen'', ''▲ ▼'' und ''Luftaustausch …'' sind gesperrt und nennen den Grund; der Zonendialog lässt sich öffnen, übernimmt aber nichts. Eine bearbeitbare Kopie entsteht über ''Speichern unter'' oder ''Duplizieren…''.
* '''Speichern unter''' legt den neuen Satz mit den Zonen an, wie sie im Editor stehen; eine Zeile unter dem Knopf nennt ihre Zahl. Der Editor arbeitet danach am neuen Satz weiter.
* Im Katalog rechnet der Satz nicht. Die '''Übernahme ins Projekt''' kopiert seine Zonen, und das Gebäude rechnet dort nach dem Zonenmodell; die Zeile ''Rechenweg der Hülle'' sagt es.
* In der [[#verwaltung|Verwaltung]] zeigt die Gruppe ''Zonen'' des Stammblatts die Zonen des gewählten Satzes; ''Zonen bearbeiten …'' öffnet den Katalogeditor auf dem Reiter ''Zonen''.
Ein Beispiel: Im Katalogsatz ''Gebäude 1'' legen Sie die Zonen ''Erdgeschoss'' mit 90 m² und ''Obergeschoss'' mit 60 m² an, jede mit ihren Bauteilen, und speichern mit ''OK''. Nach der Übernahme in ein Projekt rechnet ''Gebäude 1'' dort mit beiden Zonen.
=== Ausrichtung ===
{{Anker|ausrichtung}}
Bei importierten Gebäuden zeigt der Gebäudedialog die Ausrichtung und ihre Herkunft: aus der Datei, eingegeben oder angenommen.
* '''Ausrichtung ändern…''' dreht nach Rückfrage alle Bauteile des Gebäudes um den Unterschied, auch von Hand angelegte. Die Simulationsergebnisse folgen, etwa die Solargewinne je Himmelsrichtung.
* '''Datei erneut lesen''' übernimmt eine eingegebene Ausrichtung.
* Ohne Importquelle ist der Abschnitt gesperrt.


== Die Verwaltung Gebäude ==
== Die Verwaltung Gebäude ==
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* {{Anker|duplizieren}}'''Duplizieren…''' – für genau einen Satz: Das Programm fragt den Namen der Kopie ab, vorbelegt mit dem Namen und dem Zusatz „(Kopie)" – aus ''Gebäude 1'' wird ''Gebäude 1 (Kopie)''. Die Kopie ist ein eigener Satz mit allen Werten und ist danach gewählt. So entsteht auch ein Satz unter einem anderen Namen, denn der Name selbst lässt sich im Stammblatt nicht ändern.
* {{Anker|duplizieren}}'''Duplizieren…''' – für genau einen Satz: Das Programm fragt den Namen der Kopie ab, vorbelegt mit dem Namen und dem Zusatz „(Kopie)" – aus ''Gebäude 1'' wird ''Gebäude 1 (Kopie)''. Die Kopie ist ein eigener Satz mit allen Werten und ist danach gewählt. So entsteht auch ein Satz unter einem anderen Namen, denn der Name selbst lässt sich im Stammblatt nicht ändern.
* '''Schloss aufheben…''' bzw. '''Schloss setzen…''' – siehe [[#schloss|Schloss der Auslieferungssätze]].
* '''Schloss aufheben…''' bzw. '''Schloss setzen…''' – siehe [[#schloss|Schloss der Auslieferungssätze]].
* {{Anker|loeschen}}'''Löschen''' – entfernt die gewählten Sätze nach einer Rückfrage, ohne Wahl den Satz im Stammblatt. Gesperrt ist das Löschen für Sätze der Auslieferung und für Gebäude, die ein Projekt führt: Der Kurztext am Knopf nennt dann das Projekt, etwa „In Projekten verwendet (Projekt 1) – Löschen gesperrt; dort zuerst entfernen." Erkannt wird die Nutzung an der Kopie im Projekt, die sich ihren Katalogsatz merkt – auch nach einer Umbenennung. Sind nur einige der gewählten Sätze gesperrt, nennt die Rückfrage die Sätze, die stehen bleiben, und die Statuszeile zählt danach gelöschte und stehen gebliebene Sätze.
* {{Anker|loeschen}}'''Löschen''' – entfernt die gewählten Sätze nach einer Rückfrage, ohne Wahl den Satz im Stammblatt. Gesperrt ist das Löschen allein für Sätze der Auslieferung – dieselbe Regel wie ''Gebäude in DB löschen'' im [[#gebaeudekatalog|Gebäudedialog]]; der Kurztext am Knopf nennt den Grund. Führen Projekte eine Kopie eines der gewählten Gebäude, nennt die Rückfrage diese Projekte: Ihre Kopien bleiben mit allen Werten, Zonen, Bauteilen und Kalendern erhalten und rechnen unverändert weiter. Erkannt wird die Kopie an ihrem Verweis auf den Katalogsatz – auch nach einer Umbenennung –, nie am Namen: Eine Kopie, deren Katalogsatz gelöscht ist, gehört zu keinem Satz mehr, auch nicht zu einem später angelegten gleichnamigen. Sind nur einige der gewählten Sätze gesperrt, nennt die Rückfrage die Sätze, die stehen bleiben, und die Statuszeile zählt danach gelöschte und stehen gebliebene Sätze.


''Auswahl aufheben'' leert die Wahl.
''Auswahl aufheben'' leert die Wahl.
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* {{Anker|kenndaten}}'''Kenndaten''' – Name (nur lesbar), Gebäudetyp, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung, Energiestandard, Wohn-/Nutzfläche, Bauart und Beschreibung. Wohn-/Nutzfläche und Bauart bestimmen die Speicherfähigkeit des Gebäudes mit; das Baujahr ist wie im Katalogeditor eine Jahreszahl von 1500 bis 2100 oder leer, und ist es gesetzt, folgt die Baualtersklasse ihm. Klassen, Quelle und Energiestandards beschreibt der Abschnitt [[#baualtersklasse|Baualtersklasse und Energiestandard]]. Der Knopf ''Gebäudetypen…'' im Kopf der Gruppe öffnet die [[#gebaeudetypen|Gebäudetypen]].
* {{Anker|kenndaten}}'''Kenndaten''' – Name (nur lesbar), Gebäudetyp, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung, Energiestandard, Wohn-/Nutzfläche, Bauart und Beschreibung. Wohn-/Nutzfläche und Bauart bestimmen die Speicherfähigkeit des Gebäudes mit; das Baujahr ist wie im Katalogeditor eine Jahreszahl von 1500 bis 2100 oder leer, und ist es gesetzt, folgt die Baualtersklasse ihm. Klassen, Quelle und Energiestandards beschreibt der Abschnitt [[#baualtersklasse|Baualtersklasse und Energiestandard]]. Der Knopf ''Gebäudetypen…'' im Kopf der Gruppe öffnet die [[#gebaeudetypen|Gebäudetypen]].
* {{Anker|huelle}}'''Hülle''' – die acht Bauteile als Tabelle aus ''Bauteil'', Kennwert ''<math>U</math> bzw. <math>\psi</math>'' und Größe ''<math>A</math> bzw. <math>L</math>''; die Größe der Fensterzeile ist gerechnet, nämlich die Summe der vier Himmelsrichtungen. Darunter die Randbedingung der Bodenplatte, beim Keller mit der Kellertemperatur, und eine Zeile mit den Wärmeleitwerten. Eine weitere Zeile nennt den Rechenweg der Hülle: Ein Katalogsatz rechnet den Klassenweg und trägt keine Zonen; Zonen und Bauteile führt ein Gebäude im Projekt über ''Hülle und Zonen…'' im Gebäudedialog (siehe [[#huelle-und-zonen|Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen]]).
* {{Anker|huelle}}'''Hülle''' – die acht Bauteile als Tabelle aus ''Bauteil'', Kennwert ''<math>U</math> bzw. <math>\psi</math>'' und Größe ''<math>A</math> bzw. <math>L</math>''; die Größe der Fensterzeile ist gerechnet, nämlich die Summe der vier Himmelsrichtungen. Darunter die Randbedingung der Bodenplatte, beim Keller mit der Kellertemperatur, und eine Zeile mit den Wärmeleitwerten. Eine weitere Zeile nennt den Rechenweg der Hülle wie im Katalogeditor.
* {{Anker|zonen-stammblatt}}'''Zonen''' – je Zone des Satzes ihr Name, ihre Nutzfläche und die Zahl ihrer Bauteile, nur lesbar; ohne Zone die Zeile „Noch keine Zone …". Der Knopf ''Zonen bearbeiten …'' im Kopf der Gruppe öffnet den [[#katalogeditor|Katalogeditor]] für den gewählten Satz auf dem Reiter ''Zonen'' (siehe [[#katalogzonen|Zonen im Katalog]]); weichen Felder des Stammblatts vom gespeicherten Satz ab, hält er an wie ''Neu…''.
* {{Anker|fenster}}'''Fenster nach Orientierung''' – Nord, Süd, Ost und West in m²; Summe Ost + West und gesamte Fensterfläche sind gerechnet.
* {{Anker|fenster}}'''Fenster nach Orientierung''' – Nord, Süd, Ost und West in m²; Summe Ost + West und gesamte Fensterfläche sind gerechnet.
* '''Kenngrößen''' – Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad (etwa 0,4) und Luftwechselrate.
* '''Kenngrößen''' – Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad (etwa 0,4) und Luftwechselrate.
* {{Anker|alle-daten}}'''Alle Daten''' – aufklappbar: Raumtemperaturen samt Nachtzeit (''Nachtabsenkung von … bis''), Ferien Anfang und Ende, die Modellparameter (VDI 6007) samt Rechenweg und die Kühlung. Die Felder sind dieselben wie im [[#katalogeditor|Katalogeditor]].
* {{Anker|alle-daten}}'''Alle Daten''' – aufklappbar: die Konditionierung (Matrix und Kalenderkarten, siehe [[#konditionierung|Reiter „Konditionierung"]]), die Modellparameter (VDI 6007) samt Rechenweg und die Kühlung. Die Felder sind dieselben wie im [[#katalogeditor|Katalogeditor]].


Ein Beispiel: Für ''Gebäude 1'' mit 150 m² Nutzfläche tragen Sie unter ''Hülle'' für die Außenwand einen U-Wert von 0,3 W/(m²·K) und eine Fläche von 200 m² ein und unter ''Fenster nach Orientierung'' im Süden 20 m²; die Fensterzeile der Hülle zeigt danach die neue Summe.
Ein Beispiel: Für ''Gebäude 1'' mit 150 m² Nutzfläche tragen Sie unter ''Hülle'' für die Außenwand einen U-Wert von 0,3 W/(m²·K) und eine Fläche von 200 m² ein und unter ''Fenster nach Orientierung'' im Süden 20 m²; die Fensterzeile der Hülle zeigt danach die neue Summe.
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* Der '''Name''' eines Satzes lässt sich im Stammblatt nicht ändern; ein Satz unter anderem Namen entsteht über ''Duplizieren…''.
* Der '''Name''' eines Satzes lässt sich im Stammblatt nicht ändern; ein Satz unter anderem Namen entsteht über ''Duplizieren…''.
* Ein Projekt rechnet mit seiner eigenen Kopie. Eine spätere Änderung am Katalogsatz erreicht eine Zeile, die in der Projektliste bleibt, nicht; dafür wird die Zeile entfernt und der Katalogsatz neu übernommen (siehe [[#uebernahme|Übernahme ins Projekt]]). Die Kopie im Projekt selbst bearbeiten Sie über [[#huelle-und-zonen|Hülle und Zonen…]].
* Ein Projekt rechnet mit seiner eigenen Kopie. Eine spätere Änderung am Katalogsatz erreicht eine Zeile, die in der Projektliste bleibt, nicht; dafür wird die Zeile entfernt und der Katalogsatz neu übernommen (siehe [[#uebernahme|Übernahme ins Projekt]]). Die Kopie im Projekt selbst bearbeiten Sie über [[#huelle-und-zonen|Hülle und Zonen…]].
* Ein Katalogsatz trägt '''keine Zonen'''; Zonen und Bauteile gibt es nur an einem Gebäude im Projekt.
* Ein Katalogsatz trägt '''Zonen''' samt Bauteilen, bearbeitet im Katalogeditor; im Katalog rechnet er nicht, erst die Übernahme ins Projekt kopiert die Zonen.


== Gebäudetypen ==
== Gebäudetypen ==

Version vom 10. Oktober 2026, 12:10 Uhr

Die Gebäude sind die Grundlage der Heizwärmeberechnung. EPOS-Plan führt sie an zwei Stellen: im Gebäudekatalog, der Geometrie, Hülle, Nutzungsrandbedingungen, Ferienzeiten, Modellparameter und Kühlung eines Gebäudes enthält, und im Projekt, das ein Gebäude aus dem Katalog als eigene Kopie übernimmt und dazu die Bezugsgröße – Nutzfläche oder Verbrauch – und den Jahresnutzungsgrad pflegt. Den Katalog bearbeiten Sie in der Verwaltung Gebäude, die Zuordnung zum Projekt im Dialog Eingabe der Gebäudedaten. Die Kopie im Projekt lässt sich dort über Hülle und Zonen… selbst bearbeiten und mit Zonen aus einzelnen Bauteilen beschreiben (siehe Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen).

Aufruf

  • Verwaltung Gebäude – Menü Administration › Gebäude › Bearbeiten. Sie braucht kein offenes Projekt.
  • Gebäudetypen – Menü Administration › Gebäude › Gebäudetypen; dieselbe Verwaltung öffnet sich auch aus beiden Gebäudedialogen (siehe Gebäudetypen).
  • Eingabe der Gebäudedaten – im offenen Projekt auf der Startseite im Reiter Wärmebedarf und im Assistenten beim Schritt der Gebäude.
  • Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen – im Dialog Eingabe der Gebäudedaten über Gebäude im Projekt bearbeiten… für die markierte Zeile der Projektliste.

Die Gebäude des Projekts

Der Dialog Eingabe der Gebäudedaten zeigt oben die Liste ausgewählte Gebäude im Projekt (Bereich Im Projekt), darunter die Knöpfe In das Projekt übernehmen, Aus dem Projekt entfernen und In DB übernehmen und darunter den Katalog Gebäude in DB (Bereich Katalog (Datenbank)) über die ganze Breite. Beide Bereiche sind gerahmt und stehen untereinander; die Trennlinie dazwischen lässt sich mit der Maus oder der Tastatur ziehen, und nur die Listen rollen. Darunter steht der Detailblock Gebäude: Verbrauch zur markierten Zeile.

Die Liste des Projekts

  • ausgewählte Gebäude im Projekt – je Gebäude der Name und der Rechenweg, mit dem es gerechnet wird (VDI 6007 oder Tagesbilanz). Ein Klick in die Spalte Wahl markiert die Zeile; ihr Detailblock zeigt dann die Angaben des Projekts. Dasselbe Gebäude darf mehrfach im Projekt stehen.
  • Aus dem Projekt entfernen – nimmt genau die markierte Zeile aus der Liste.
  • In DB übernehmen – schreibt das markierte Gebäude des Projekts als neuen Satz in den Katalog Gebäude in DB (siehe Übernahme in die Datenbank).

Der Katalog

  • Gebäude in DB – die Liste des Gebäudekatalogs mit den Spalten Name, Gebäudeart, Verwendung (Wohngebäude oder Gewerbe+Sonstige), Baualtersklasse (der Bauzeitraum, von „bis 1859" bis „ab 2021") und Fläche in m² – dieselbe Liste wie in der Verwaltung Gebäude. Über ihr steht das Suchfeld über alle Spalten; mehrere Begriffe müssen alle vorkommen, * und ? sind Platzhalter, etwa Haus*_1990*. Jede Spalte trägt im Kopf einen Trichter, mit dem Sie die Liste auf einen Wert einengen – etwa Gewerbe in der Spalte Verwendung –, und den Sortierpfeil. Ein gekürzter Spaltenkopf nennt seinen vollen Namen, wenn Sie mit der Maus darauf verweilen. Ein vorangestelltes ! verneint den Trichter einer Textspalte: !Gewerbe lässt alle Sätze stehen, deren Verwendung nicht passt. Neben dem Suchfeld steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt; Filter zurücksetzen nimmt die Trichter zurück. Suche und Trichter gelten bis zum Programmende und sind dieselben wie in der Verwaltung. Ein Satz der Auslieferung trägt hinter seinem Namen ein Schloss. Ein Klick in die Spalte Wahl zeigt den Satz im Detailblock; er bleibt gewählt, auch wenn die Suche ihn ausblendet.
  • Gebäude in DB neu…, Gebäude in DB ändern…, Gebäude in DB löschen – die Leiste unter dem Katalog. neu… und ändern… öffnen den Katalogeditor über dem Dialog, ändern… für den markierten Katalogsatz. löschen entfernt den markierten Satz nach einer Rückfrage aus dem Katalog. Führen Projekte eine Kopie des Gebäudes, nennt die Rückfrage diese Projekte: Ihre Kopien bleiben mit allen Werten, Zonen, Bauteilen und Kalendern erhalten und rechnen unverändert weiter. Stammt eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile der Projektliste aus diesem Satz, speichert EPOS-Plan nach dem Ja zuerst die Projektliste – wie OK, ohne den Dialog zu schließen –, dann wird gelöscht: Auch dieses Projekt behält seine Kopie, und die Rückfrage nennt es. Gelingt das Speichern nicht, wird nicht gelöscht, und die Meldung steht unter der Leiste. Gesperrt sind allein Sätze der Auslieferung; statt der Rückfrage steht dann der Grund im Dialog, und der Knopf nennt ihn schon im Kurztext. Im Assistenten wird die Projektliste erst an seinem Ende gespeichert: Dort ist ein Satz, aus dem eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile stammt, bis zum Abschluss des Assistenten gesperrt; der Knopf nennt den Grund im Kurztext, ein Klick zeigt ihn unter der Leiste. Andere Sätze lassen sich auch im Assistenten löschen.
  • Importieren (gbXML, IFC)… – steht in derselben Leiste neben Gebäude in DB neu… und übernimmt ein Gebäude aus einer gbXML- oder IFC-Datei: Nach dem Zuordnungsdialog öffnet der Katalogeditor vorbelegt, und nach dem Speichern dort steht das neue Gebäude im Katalog und als neue Zeile in der Projektliste. Den Ablauf beschreibt die Seite Gebäudeimport.
  • Baustoff-Zuordnungen… – steht in derselben Leiste gleich nach Importieren (gbXML, IFC)… und zeigt die Zuordnungen von Materialnamen zu Baustoffen, die sich das Projekt beim Gebäudeimport gemerkt hat, mit Baustoff und Zeitpunkt, und lässt einzelne entfernen; gelöscht wird mit OK dieser Ansicht, die Rückmeldung steht unter der Leiste. Die Zuordnungen gelten für das ganze Projekt, nicht für die markierte Zeile; siehe Gebäudeimport.

Übernahme ins Projekt

In das Projekt übernehmen setzt den markierten Katalogsatz als neue Zeile in die Projektliste, vorbelegt mit der Art der Angabe Nutzfläche [m²], der Nutzfläche des Katalogsatzes und dem Jahresnutzungsgrad 1. Die neue Zeile ist danach in der Projektliste gewählt, sodass Fläche und Verbrauch… gleich für sie bereitsteht. Übernommen wird mit OK; Abbrechen verwirft die Änderungen der Liste.

Das Projekt rechnet mit einer eigenen Kopie jedes Gebäudes. Die Kopie merkt sich, aus welchem Katalogsatz sie stammt – auch dann, wenn dieser Satz später umbenannt wird. Mit OK schreibt EPOS-Plan die Gebäudeliste des Projekts fort: Eine unveränderte Zeile bleibt mit ihrem ganzen Stand erhalten, auch mit projekteigenen Werten aus Feldübernahmen und der Tagesverteilung, mit dem, was Hülle und Zonen… an der Kopie bearbeitet hat, und mit ihren Zonen. Nur entfernte Zeilen werden gelöscht – samt ihren Zonen – und neu hinzugekommene Katalogsätze neu angelegt; die Zuordnungswerte einer bleibenden Zeile – Fläche bzw. Verbrauch, ihre Einheit, der Jahresnutzungsgrad und die dezentrale Warmwasserbereitung – übernimmt EPOS-Plan aus der Projektliste, so wie sie im Dialog stehen. Der Katalogsatz liefert nur die Kopie eines neu hinzugekommenen Gebäudes. Schlägt das Speichern fehl, etwa weil der Katalogsatz eines Altbestands ohne Verweis umbenannt wurde, bleibt der Stand des Projekts unverändert, und die Startseite zeigt eine Meldung.

Gebäude: Verbrauch

  • Gebäude: Verbrauch – der Detailblock nennt Gebäudename, Gebäudeart, Beschreibung, Nutzfläche, Art der Angabe, den Wärmeleitwert Hges und den Rechenweg der markierten Zeile. Das kleine i am Kopf des Blocks führt zum Rechenweg des Wärmebedarfs.
  • Fläche und Verbrauch… – öffnet für die markierte Projektzeile die Eingabe der Nutzfläche bzw. des Verbrauchs. Unter Bedarfsart wählen Sie Nutzfläche [m²] oder einen Verbrauch – Öl in Litern, Gas in Kubikmetern oder MWh, Brennstoff oder allgemeinen Verbrauch in MWh je Jahr – und tragen den Wert ein. Bei einem Verbrauch gehört der Jahresnutzungsgrad der bestehenden Anlage dazu, etwa 0,85 für 85 %: Damit rechnet EPOS-Plan den Verbrauch in Nutzwärme um und skaliert das Gebäudemodell auf diesen Bedarf. Der Schalter Dezentrale Warmwasserbereitung gehört ebenfalls zu den Angaben des Projekts. Führt das Gebäude Zonen (siehe Gebäude als eine Zone übernehmen), rechnet es über seine Bauteile, und die Hochrechnung entfällt: Eine Zeile im Dialog sagt das, Bedarfsart, Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt – ein Klick darauf nennt den Grund –, und die dezentrale Warmwasserbereitung bleibt einstellbar.
  • Gebäude im Projekt bearbeiten… – öffnet für die markierte Projektzeile den Gebäudeeditor, in dem Sie die Kopie des Gebäudes im Projekt bearbeiten und ihre Zonen anlegen; siehe Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen. Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, speichert der Klick zuerst die Projektliste – wie OK, ohne den Dialog zu schließen – und öffnet dann den Editor für die nun gespeicherte Kopie; gelingt das Speichern nicht, steht die Meldung im Dialog, und der Editor öffnet nicht.
  • Simulation… – rechnet den Wärmebedarf genau des markierten Gebäudes und zeigt ihn in der Überlagerung Wärmebedarf Gebäude: Kennzahlen, Jahresganglinie und – auf dem Rechenweg VDI 6007 – den Vergleich der Rechenwege, den Verlauf der Raumtemperatur und den Kältebedarf. Das gilt auch für ein eben übernommenes Gebäude, bevor es mit OK gespeichert ist: Gerechnet wird mit den Angaben im Dialog, gespeichert wird dabei nichts. Dafür muss das Projekt gespeichert sein und eine Klimaregion führen; sonst sagt eine Meldung, was fehlt. Ein Gebäude aus einem Gebäudeimport mit Zone wird vor dem Rechnen gespeichert – wie mit OK, ohne den Dialog zu schließen; im Assistenten rechnet es erst nach dessen Abschluss. Die Kennzahlen beschreibt die Seite Gebäudemodell VDI 6007.
  • Gebäudetyp in DB ändern… – öffnet die Verwaltung der Gebäudetypen.
  • Datei erneut lesen… – steht nur bei einer Projektkopie, die aus einer gbXML- oder IFC-Datei importiert wurde. Sie wählen die Importdatei im Dateiwähler, der den gespeicherten Dateinamen nennt. EPOS-Plan prüft Format, Größe und die Prüfsumme der Datei; ist sie unverändert, zeigt die Überlagerung Importdatei erneut lesen die Ansicht des Gebäudes (Grundriss und Körper, Zonen oder Randbedingung, siehe Gebäudeimport) mit einer Quellzeile aus Dateiname, Format und Importzeitpunkt. Die Zonen folgen der Zonenregel der Datei, ohne Handzuordnungen. Ist die Datei verändert, zeigt die Überlagerung statt der Ansicht beide Prüfsummen und bietet Andere Datei wählen… an. Es wird nichts gespeichert, und das Gebäude bleibt unverändert; das Kreuz und Esc schließen die Überlagerung. Ein Abbruch der Dateiwahl ist keine Fehlermeldung. Bei einem Gebäude ohne gespeicherten Raumgrundriss bietet die Überlagerung bei unveränderter Datei zusätzlich Grundriss übernehmen an; nach einer Rückfrage speichert EPOS-Plan die Grundrisse der Räume aus der Datei, die danach in Exportmodell und Export gelten.

Die Fußleiste trägt Fläche und Verbrauch…, Gebäude im Projekt bearbeiten…, Simulation…, Gebäudetyp in DB ändern…, bei importierten Gebäuden Datei erneut lesen…, OK und Abbrechen. Im Assistenten stehen die beiden Listen, die Leiste unter dem Katalog und der Detailblock ohne diese Fußleiste; weiter geht es mit der Leiste des Assistenten.

Fläche und Verbrauch…, Gebäude im Projekt bearbeiten…, Exportieren… und Simulation… wirken auf die Kopie des markierten Gebäudes im Projekt. Ist in der Projektliste keines gewählt – etwa weil gerade ein Satz der Liste Gebäude in DB markiert ist –, sind sie gesperrt; ihr Kurztext nennt den Grund, und ein Klick zeigt ihn im Dialog.

Der Katalogeditor

Der Katalogeditor legt einen Katalogsatz an oder bearbeitet ihn im Ganzen. Er erscheint als Überlagerung – in der Verwaltung für Neu…, im Projektdialog für Gebäude in DB neu… und Gebäude in DB ändern… und nach einem Gebäudeimport, dort vorbelegt aus der Datei. Seine Felder stehen auf zwei Reitern; OK prüft, speichert und schließt, Abbrechen, das Kreuz und Esc schließen ohne zu speichern. Beim Bearbeiten legt Speichern unter einen neuen Satz unter dem eingegebenen Namen an; der Editor bleibt offen und arbeitet danach am neuen Satz weiter – ein weiteres OK speichert in ihm, nicht im Ausgangssatz. Ein Satz der Auslieferung lässt sich nicht überschreiben. Im Reiter Zonen bearbeitet der Editor die Zonen des Katalogsatzes (siehe Zonen im Katalog). Über Hülle und Zonen… bearbeitet derselbe Editor die Kopie eines Gebäudes im Projekt; was dort gilt, beschreibt Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen.

Reiter „Gebäude und Hülle"

  • Kenngrößen – Name, Beschreibung, Verwendung, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Energiestandard und Bauart, dazu Nutzfläche, Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad und die Luftwechselrate in 1/h, die die Lüftungsverluste bestimmt. Die Bauart – leicht, schwer oder sehr schwer – bestimmt die Speicherfähigkeit des Gebäudes aus der Nutzfläche. Das Baujahr ist eine ganze Jahreszahl von 1500 bis 2100 und darf leer bleiben; eine andere Eingabe färbt das Feld. Ist es gesetzt, bestimmt es die Baualtersklasse (siehe Baualtersklasse und Energiestandard); die Rechnung ändert es nicht.
  • Hülle: Transmission je Bauteil – eine Tabelle der acht Bauteile: Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstiges mit U-Wert in W/(m²·K) und Fläche in m², dazu die drei Wärmebrücken Fenster–Wand, Wand–Dach und Außenwand–Keller (siehe unten). Die Fensterfläche ist die Summe der vier Himmelsrichtungen. Für die Bodenplatte wählen Sie die Randbedingung Erdreich, Keller (unbeheizt) oder Außenluft; beim Keller kommt die Kellertemperatur dazu. Ein U-Wert liegt zwischen 0,1 und 6 W/(m²·K). Daneben steht der Wirksame U-Wert Bodenplatte in W/(m²·K): Leer rechnet das Programm die Bodenplatte samt Erdreich nach DIN EN ISO 13370 aus Grundfläche und Umfang, ein eingetragener Wert größer als 0 gilt stattdessen unmittelbar als U-Wert der Bodenplatte samt Erdreich; eine Zeile darunter nennt die gerechneten Kennwerte B′ und Ug bzw. die Vorgabe. Das Feld wirkt nur bei der Randbedingung Erdreich und ist sonst gesperrt; sein Wert bleibt erhalten.
  • Wärmebrücken – je Anschluss der Verlustkoeffizient ψ in W/(m·K) und die Anschlusslänge in m; erst aus beiden ergibt sich der Wärmebrückenzuschlag.
  • Wärmeleitwerte – die gerechneten Leitwerte HT (Transmission), Hve (Lüftung) und Hges.
  • Fenster nach Orientierung – die Fensterflächen Nord, Süd, Ost und West in m²; Ost und West tragen Sie beide ein oder lassen beide leer.
  • Modellparameter (VDI 6007), Rechenweg und Kühlung – beschrieben auf den Seiten Gebäudemodell VDI 6007 und Kühlung. Ein leeres Modellfeld rechnet mit seiner Vorgabe. Auf dem Rechenweg Tagesbilanz erscheint zusätzlich der Abschnitt Tagesbilanz (Bestandsweg) mit dem Gebäudetyp.
  • Rechenweg der Hülle – eine Zeile unter dem Rechenweg: Klassenweg – U-Wert-Gruppen und Bauweise oder Bauteilweg – Zone „…", n Bauteile. Ein Katalogsatz ohne Zone nennt den Klassenweg. Trägt er Zonen, nennt die Zeile ihre Zahl und die Zahl ihrer Bauteile: Die Übernahme ins Projekt kopiert sie, und das Gebäude rechnet dort nach dem Zonenmodell (siehe Zonen im Katalog). Der Knopf Gebäude als eine Zone übernehmen bei dieser Zeile ist im Katalog gesperrt.

Baualtersklasse und Energiestandard

Die Baualtersklasse ist ein Bauzeitraum, für Wohn- und Nichtwohngebäude gleich:

Klasse Bauzeitraum Klasse Bauzeitraum
A bis 1859 H 1984 bis 1994
B 1860 bis 1918 I 1995 bis 2001
C 1919 bis 1948 J 2002 bis 2009
D 1949 bis 1957 K 2010 bis 2015
E 1958 bis 1968 L 2016 bis 2020
F 1969 bis 1978 M ab 2021
G 1979 bis 1983

Die Einteilung folgt der Deutschen Wohngebäudetypologie des IWU (2015), ab 2016 dem Typgebäudemodell von Stein/Loga (2025); übernommen sind nur die Jahresgrenzen. Die Zeile unter der Klappliste nennt die Quelle.

Das Baujahr schlägt die Klasse vor. Tragen Sie ein Baujahr ein, setzt die Klappliste die Klasse zu diesem Jahr; die Zeile darunter nennt den Vorschlag. Sie können eine andere Klasse wählen – gespeichert wird Ihre Wahl. Ohne Baujahr wählen Sie die Klasse frei.

Der Energiestandard ist freiwillig. Er beschreibt eine Hülle, die besser ist als der Mindeststandard ihrer Baualtersklasse: teilsaniert, saniert nach den Bauteilanforderungen des GModG (Gebäudemodernisierungsgesetz), Niedrigenergiehaus, Effizienzhaus 115/100 (bis 2022), Effizienzhaus 85, Effizienzhaus/-gebäude 70, 55 und 40, Effizienzhaus/-gebäude Denkmal, Passivhaus bzw. EnerPHit und Nullemissionsgebäude. Effizienzhaus 115/100 und 85 gibt es nur für Wohngebäude – für ein Nichtwohngebäude bietet die Klappliste sie nicht an, und ein solcher Eintrag an einem Nichtwohngebäude hält OK mit einer Meldung an. Ohne Eintrag (wie Baualtersklasse (unsaniert)) entspricht das Gebäude seiner Klasse.

Baualtersklasse und Energiestandard gehen in keine Rechnung ein. Die Klasse bestimmt die Vorgaben für U-Werte, g-Wert und Wärmebrücken, mit denen der Gebäudeimport füllt, was eine Datei nicht trägt – je Wert der Median der Katalogsätze dieser Klasse. Hat eine Klasse keinen Katalogsatz, gilt für U-Werte und g-Wert ein freier Wert nach Stein, B.; Loga, T. (2025): Das Typgebäude-Modell zur energetischen Bewertung des Wohngebäudebestands, Institut Wohnen und Umwelt, Tabelle 28, Lizenz CC BY 4.0 – die Werte eines Wohngebäudemodells, auch für Nichtwohngebäude; die Wärmebrücken bleiben dann leer. Einen Wert der Nachbarklasse setzt EPOS-Plan nicht ein.

Reiter „Konditionierung"

Der Reiter führt, wann und worauf das Gebäude geheizt, gekühlt und gelüftet wird und wann Geräte und Personen Wärme abgeben. Er steht in der Eingabe des Gebäudes im Projekt, im Katalogeditor und im Stammblatt der Verwaltung. Oben steht die Vorgabe-Matrix, darunter je Größe eine Kalenderkarte. Alle Temperaturen sind absolute Raumsolltemperaturen in °C, keine Differenzen zum Soll am Tag. Welcher Wert zu welcher Stunde gilt, entscheidet diese Reihenfolge: Ferien vor Wochenende vor Nacht und Tag. Unter VDI 6007 ist die Matrix die Vorgabe, ein angelegter Kalender geht ihr vor; der Rechenweg Tagesbilanz nutzt nur die Felder der Heizspalte.

  • Vorgabe-Matrix – fünf Spalten Heizen °C, Kühlen °C, Lüftung 1/h, Geräte W bzw. % und Personen W bzw. %, darunter die Zeilen Vorlage, Nennwert, Tag, Nacht, Wochenende, Ferien und Saison. Heizen und Kühlen tragen Temperaturen, Geräte und Personen Anteile des Nennwerts in Prozent, die Lüftung Luftwechsel in 1/h. Eine leere Zelle heißt keine oder Vorgabe …: Sie gilt wie die Zelle Tag, bei Wochenende wie ein Werktag. Heizen und Kühlen kennen den Zustand aus; Zelle auf „aus“ setzen schaltet die Größe in dieser Zeile ab. Nennwert der Geräte und Personen ist die Leistung in W; eine Herleitungszeile unter der Matrix nennt die Jahresmittel der Gewinne in W und W/m². Die Nachtzeit steht in der Zelle Nacht als von–bis, leer gilt das Nachtfenster der Heizspalte. Die Kühlspalte wirkt nur mit Kühlbetrieb im Projekt und aktiver Kühlung des Gebäudes (siehe Kühlung); sonst ist sie gesperrt, der Grund steht am Element. Unter VDI 6007 sind die Zeilen Wochenende und Ferien eine Übersicht: Ihre Werte stehen in den Schnellfeldern der Kalenderbedienung; auf dem Rechenweg Tagesbilanz bleiben sie in der Matrix bedienbar.
  • Saison – Start und Ende der Heizperiode in der Heizspalte und der Kühlperiode in der Kühlspalte, je als Datum. Innerhalb der Saison wird geheizt bzw. gekühlt, außerhalb steht die Größe auf aus; leer heißt ganzjährig. Start und Ende gibt es nur zusammen. Die Wirkung beschreibt Gebäudemodell VDI 6007: Heizperiode.
  • Freigabe Heizen und Kühlen – aus im Heiz- oder Kühlkalender, auch außerhalb der Heiz- bzw. Kühlperiode, sperrt die Seite für den Tag. Eine Zone wird an einem Tag entweder geheizt oder gekühlt, nie beides: Ist nur eine Seite frei, gilt sie; sind beide frei, entscheidet der Bedarf des Tages; ist keine frei, wird die Zone an diesem Tag nicht konditioniert. Verschiedene Zonen dürfen am selben Tag verschieden arbeiten. Prozesswärme, Prozesskälte und Brauchwasser sind davon nicht berührt. Das Jahresband Freigabe Heizen und Kühlen unter der Matrix zeigt je Tag Heizen frei, Kühlen frei, beides oder keines für das Gebäude und jede Zone, dazu die Zahl der Tage. Gekühlt wird nur, wenn das Projekt Kälte rechnet.
  • Kalenderkarten – je Größe eine Karte, eingeklappt mit einer Zeile Zustand: aus der Matrix, aus Vorlage … oder angelegt, 3 eigene Perioden. Kalender anlegen in der Matrix schreibt die Kalender aus den Zellen; ein angelegter, nicht von Hand bearbeiteter Kalender folgt danach der Matrix. Matrix erneut anwenden… fragt zuerst nach und ersetzt nur den Matrixbereich; eigene Perioden und Ausnahmetage bleiben. Zurücknehmen nimmt den letzten Schritt des Arbeitsstands zurück. Aufgeklappt zeigt die Karte die Grundangabe, das Zeitfenster-Werkzeug (Tagesknöpfe, von, bis, Wert – der Weg ohne Zellenarbeit), das Wochenraster mit 7 × 24 Zellen, die Periodenliste mit Zeiträumen, Ferien, Feiertagen und Betriebspausen, die Werkzeuge Feiertage als Regel anlegen (die neun bundeseinheitlichen Feiertage, jeweils wie Sonntag) und Zeitstruktur übernehmen (wie Heizung oder wie Anwesenheit) und die Vorschau der Woche und des Jahres als Teppichbild: Tage × Stunden, Farbe = Wert, aus als eigene Fläche; Berühren einer Stunde nennt ihre Quelle. Bei Überschneidung gilt die Periode mit dem höheren Rang; ein Kalender trägt höchstens 64 Perioden. Die Perioden des Matrixbereichs (Ferien, Saison) sind nur lesbar und folgen der Matrix.
  • Kalenderbedienung – Kalender bearbeiten… an einer Karte öffnet unter allen Karten den Abschnitt Kalender … im Einzelnen. Er gliedert sich so:
    • Schnellfelder – Wochenende als sieben Tagesknöpfe von Montag bis Sonntag, dazu Sa + So; ohne gewählten Tag gelten Samstag und Sonntag. Daneben steht der Wert der Größe am Wochenende. Feiertagsland wählt ein Bundesland; es legt seine Landesfeiertage zusätzlich zu den neun bundeseinheitlichen als Einzeltage wie Sonntag für alle Größen an, und eine Zeile darunter nennt sie. Leer heißt nur bundeseinheitlich; ein Wechsel entfernt nur die Feiertage des abgewählten Landes. Ferien als Liste benannter Zeiträume mit Bezeichnung, von und bis, beliebig viele, mit + Ferien und Entfernen, dazu der Wert der Größe in den Ferien; die ersten vier Zeiträume sind die Ferienzeiträume des Gebäudes, jeder Zeitraum trägt eine eigene Bezeichnung (ohne Eingabe Ferien 1, Ferien 2 …), die auf die Rechnung nicht wirkt. Saison der Größe mit von, bis und ganzjährig. Vorlage übernehmen (alle Größen) übernimmt eine gleichnamige Vorlage nach einer Rückfrage in allen Größen. Wochenende, Feiertagsland und Ferien gehören dem Gebäude; eine Zone erbt sie und zeigt sie nur an. Der Tagesbilanz-Weg rechnet mit Samstag und Sonntag als Wochenende und mit den ersten vier Ferienzeiträumen.
    • Wochenprofile – die Standardwoche, die benannten Wochen der Größe und die Wochen älterer Zeilen, je im Raster 7 Tage × 24 Stunden; benannte Wochen tragen einen breiten linken Rand. Unter Benannte Wochen legt Woche anlegen aus dem gewählten Wochenprofil eine neue Woche mit dem eingegebenen Namen der Woche an; Umbenennen und Woche löschen wirken auf die gewählte benannte Woche. Ein Name kommt je Größe nur einmal vor. Eine Woche, die eine Zeile der Zuordnung wählt, lässt sich nicht löschen – die Meldung nennt die Woche und die Zahl der Zeilen. Der Pinsel setzt einen Wert oder aus: erste Zelle wählen, dann die zweite – der Bereich dazwischen bekommt den Wert; mit der Maus geht es auch durch Ziehen, Esc verwirft die erste Zelle. Montag nach Di–Fr und Samstag nach Sonntag kopieren einen Tag, Woche kopieren… und Tag kopieren… kopieren in ein Profil derselben Größe oder einer Größe gleicher Einheit (Heizen und Kühlen, Geräte und Personen). Ist eine benannte Woche gewählt, ändert jede dieser Handlungen die Woche selbst und damit jede Zeile, die sie wählt.
    • Zuordnung im Jahr – eine Tabelle von – bis → Wirkung, gilt für. Die Wirkung ist ein Wochenprofil (die Standardwoche oder eine benannte Woche), aus, wie Wochentag oder ein Wert. gilt für steht in jeder Zeile als fünf Knöpfe Heizen, Kühlen, Lüftung, Geräte, Personen und alle; ein Klick nimmt die Größe in die Zeile auf oder aus ihr heraus, eine Zeile ohne Größe wird abgelehnt. Zeilen älterer Gebäude, die in jeder Größe als eigene Kopie stehen, tragen das Kennzeichen je Größe getrennt und nennen ihre Größen nur; Wählt man eine solche Zeile im Editor mit einer benannten Woche oder einer Wirkung ohne Wochenprofil, wird sie eine gemeinsame Zeile. Ohne Zeile gilt die Standardwoche, eine später angelegte Zeile geht vor. Darüber zeigt das Jahresband die Zeiträume der Größe farbig; ein Klick wählt die Zeile, öffnet sie zum Bearbeiten und wählt ihr Wochenprofil. Stehen zwei Zeilen in den Größen in verschiedener Rangfolge, nennt eine Warnzeile beide. Monat kopieren… überträgt Zeilen und Einzeltage eines Monats Tag für Tag auf einen anderen.
    • Einzeltage – Feiertage und Ausnahmen mit Datum, Bezeichnung, Wirkung wie Sonntag oder aus und gilt für wie in der Zuordnung. Feiertage laden legt die neun bundeseinheitlichen Feiertage als Regel wie Sonntag an; die Feiertage des Feiertagslands stehen ebenfalls hier. Feiertage liegen im Gemeinjahr nach festen Regeln; Ostern ist der Sonntag um den 8. April des Kalenderrasters; ein Jahr gilt nur mit einer Preisreihe.
    • Jahresraster – 12 Monate × 31 Tage, jeder Tag in der Farbe seiner Quelle (Standardwoche, Wochenende, Zeitraum, Einzeltag, Ferien, Feiertag, außerhalb der Saison); ein Strich am unteren Rand kennzeichnet Tage einer Zeile für mehrere Größen. Ein Klick wählt die Zeile oder den Einzeltag, der den Tag bestimmt, und öffnet ihn zum Bearbeiten; Ferientage öffnen keinen Editor. Auf schmalen Bildschirmen rollt das Raster in seinem eigenen Kasten.
Darunter folgen Grundangabe, Werte je Stunde, Periodenliste und Teppichbild der Karte. Kalenderbild und Datumsanzeige nennen den Wochentag des 1. Januar der Klimaregion des Projekts. Jede Handlung wirkt auf den Arbeitsstand; gespeichert wird mit OK.
  • Vorlagen je Größe – jede Karte trägt im Kopf eine Auswahlliste mit den ausgelieferten Vorlagen (Schloss) und den eigenen, dazu die Vorschau, und Übernehmen. Die Wahl wirkt nur auf diese Größe und auf den Arbeitsstand; trägt das Ziel schon einen Kalender, fragt der Dialog und ersetzt nur den Matrixbereich. Als Vorlage speichern… fragt Name, Beschreibung und Nutzung (ein freier Text, mit Vorschlägen aus dem Katalog der Nutzungsprofile) und speichert sofort; ein Name kommt je Größe nur einmal vor. Vorlagen verwalten öffnet aus jeder Karte die Listen aller Größen: Eigene Vorlagen lassen sich umbenennen und löschen, ausgelieferte nur duplizieren. Löschen berührt kein Gebäude, schon übernommene Werte bleiben. Die Zeile Vorlage der Matrix nennt je Spalte die zuletzt übernommene Vorlage; ihre Kopfzelle trägt die Liste alle Größen, die eine gleichnamige Vorlage nach einer Rückfrage in allen Größen übernimmt – die Rückfrage nennt je Größe, was geschieht.
  • Nutzungsprofil – Nutzungsprofil übernehmen… füllt Matrix und Kalender aus einem Profil des Katalogs: Liste nach Kategorien mit Vorschau, eine Nennwertzeile mit der Herleitung (Fläche mal Kennwert), eine Rückfrage vor dem Ersetzen vorhandener Kalender; die Nutzungstage ergeben sich abzüglich der Ferien. Nutzungsprofile verwalten… öffnet den Katalog. Siehe Nutzungsprofile.
  • Aufheizzeit manuell (h) – die Aufheizzeit des Gebäudes als eigener Wert von 1 bis 47 Stunden; leer gilt die Art der Projekteinstellung (täglich oder fest). Das Feld wirkt erst mit eingeschalteter Aufheizoptimierung und steht nur am Gebäude im Projekt, nicht im Katalog. Zwei Vorschläge stehen darunter: bemessen: n h mit Übernehmen trägt die bemessene Aufheizzeit des Gebäudes ein, und die sinnvolle Spanne folgt aus der Zeitkonstante des Gebäudes; ein Wert außerhalb der Spanne wird trotzdem gespeichert, ein Hinweis nennt es. Ohne Bemessung (kein Sprung des Heizsollwerts, gekoppeltes Gebäude, Tagesbilanz oder unerreichbar) gibt es keinen Vorschlag. Die Zonen des Gebäudes erben den Wert; der Aufschlag der Projekteinstellung wirkt auf ihn nicht.
  • Zonen – im Detailbereich einer Zone steht dieselbe Matrix. Geerbte Zellen zeigen den Gebäudewert als Vorgabe …, eine eigene Zelle überschreibt ihn, Erben leert sie. Je Größe führt die Zone den Kalender vom Gebäude oder einen eigenen Kalender; Vom Gebäude übernehmen und anpassen legt eine Kopie an. Siehe Mehrzonenmodell.
  • Katalog – im Katalogeditor steht dieselbe Oberfläche ohne Zonen. Das Schloss eines ausgelieferten Satzes sperrt Matrix und Karten; Duplizieren legt eine bearbeitbare Kopie samt Vorgaben und Kalendern an.

Die folgenden Felder sind die Zellen der Heizspalte; ihre Namen und Regeln bleiben:

  • Raumtemperaturen – Soll am Tag, Nachtabsenkung auf, Nachtabsenkung von … bis, Maximalraumtemperatur, Soll am Wochenende (ganztägig) und Soll in Ferien (ganztägig). An Werktagen gilt außerhalb der Nachtzeit das Soll am Tag, in der Nachtzeit der Wert der Nachtabsenkung. Die Maximalraumtemperatur ist die obere Grenze der Raumtemperatur; ein Wert unter 1 °C wird beim Speichern zu 24 °C.
  • Soll am Wochenende (ganztägig) – die Wochenendabsenkung: die Raumsolltemperatur für Samstag und Sonntag. Sie gilt den ganzen Tag, auch nachts; eine Nachtabsenkung kommt am Wochenende nicht noch hinzu. Wirksam ist ein Wert über 5 °C. 0, ein leeres Feld (Platzhalter „keine“) und jeder Wert bis 5 °C heißen keine Wochenendabsenkung: Das Wochenende rechnet dann wie ein Werktag mit Tag- und Nachtwert. Ein Beispiel: Soll am Tag 20 °C, Nachtabsenkung auf 18 °C, Soll am Wochenende 16 °C ergibt samstags und sonntags durchgehend 16 °C; mit 0 am Wochenende gelten auch samstags und sonntags tagsüber 20 °C und nachts 18 °C.
  • Soll in Ferien (ganztägig) – die Raumsolltemperatur an den Tagen der Ferienzeiträume. Sie gilt den ganzen Tag und geht Wochenende und Nacht vor. Wirksam ist ein Wert ab 1 °C, und nur, wenn mindestens ein Ferienzeitraum eingetragen ist; 0 oder ein leeres Feld heißt keine Ferienabsenkung.
  • Nachtabsenkung von … bis – Beginn und Ende der Nacht, je als volle Stunde von 0 bis 23. In dieser Zeit gilt die Nachtabsenkung, in der übrigen Zeit eines Werktags das Soll am Tag; ein wirksames Soll am Wochenende und die Ferien gehen vor. Die Nacht darf über Mitternacht reichen. Bleiben beide Felder leer, gilt 22 bis 6 Uhr – die Felder zeigen diese Vorgabe. Geben Sie beide Stunden ein oder keine; Beginn und Ende dürfen nicht gleich sein, sonst hält OK mit einer Meldung an. Ein Beispiel: Ein Büro mit Nachtabsenkung von 19 bis 7 Uhr erhält die Einträge 19 und 7. Die Nachtzeit gilt für den Rechenweg VDI 6007 (siehe Gebäudemodell VDI 6007); ein gepflegtes Sollwert-Zeitprogramm der Wärmeübergabe geht ihr vor, und der Rechenweg Tagesbilanz rechnet immer mit 22 bis 6 Uhr.
  • Ferien Anfang und Ferien Ende – vier Zeiträume für Winter, Ostern, Sommer und Herbst, je mit Tag und Monat. Die Winterferien reichen über den Jahreswechsel. In diesen Zeiträumen gilt das Soll in Ferien. Es sind dieselben Zeiträume wie die ersten vier der Schnellfelder Ferien der Kalenderbedienung.

Die Absenkungsregeln für Wochenende und Ferien gelten gleich für die Rechenwege VDI 6007 und Tagesbilanz; der Tagesbilanz-Weg nimmt dabei Samstag und Sonntag als Wochenende und die ersten vier Ferienzeiträume. Die Zonen eines Gebäudes im Projekt erben sie oder führen eigene Zellen und Kalender.

  • Brauchwasser… – öffnet in der Gruppe Sonstiges die Brauchwasserprofile des offenen Projekts.

Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen

Gebäude im Projekt bearbeiten… in der Fußleiste des Projektdialogs öffnet den Gebäudeeditor Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen für die markierte Zeile der Projektliste. Bearbeitet wird die Projektkopie des Gebäudes, nicht der Katalogsatz: Was Sie hier eintragen, gilt nur in diesem Projekt. Der Editor trägt die Reiter des Katalogeditors und dazu den Reiter Zonen.

  • OK prüft und schreibt in dieser Reihenfolge: zuerst die Gebäudedaten, dann die aus dem Katalog gewählten Bauteilaufbauten, dann die Zonen mit ihren Bauteilen. Abbrechen, Esc und das Kreuz schließen den Editor, ohne etwas zu schreiben.
  • Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, speichert der Klick zuerst die Projektliste des Gebäudedialogs – wie dessen OK, ohne ihn zu schließen –; so entsteht die Projektkopie, die Zonen tragen kann. Gelingt das Speichern nicht, öffnet der Editor nicht, und die Meldung steht im Dialog.
  • Der Name des Gebäudes im Projekt bleibt, wie er ist; eine Zeile im Editor sagt es. Ein anderer Name gilt nur für Speichern unter, das einen neuen Katalogsatz anlegt (siehe Speichern unter).

Klassenweg und Bauteilweg

Ein Gebäude ohne Zone rechnet den Klassenweg: die U-Wert-Gruppen der Hülle – Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstiges – und die Bauweise als Speichermasse. Ein Gebäude im Projekt mit Zonen rechnet den Bauteilweg über die Bauteile seiner Zonen – mit ihren Schichtaufbauten, Neigungen und Himmelsrichtungen und ohne Hochrechnung auf die Angabe des Projekts. Mit zwei und mehr Zonen rechnet jede Zone für sich, gekoppelt über Trennflächen und Luftaustausch; ein Gebäude trägt höchstens 50 Zonen. Die Rechnung dahinter beschreiben die Seiten Gebäudemodell VDI 6007 und Mehrzonenmodell.

Im Reiter Gebäude und Hülle steht unter dem Rechenweg die Zeile Rechenweg der Hülle, in beiden Stellungen: Klassenweg – U-Wert-Gruppen und Bauweise oder Bauteilweg – Zone „…", n Bauteile, mit mehreren Zonen Bauteilweg – n Zonen, m Bauteile. Mit Zonen sind die Werte der Hülle in diesem Reiter abgeleitete Anzeigen:

  • die Tabelle der Hülle – je Gruppe die Fläche ∑A und der U-Wert U=∑U⋅A/∑A der Bauteile aller Zonen, dazu die Wärmebrücken der Bauteile als ∑ψ⋅L; eine Zeile sagt, dass die Werte aus den Bauteilen abgeleitet sind;
  • die Fensterflächen nach Orientierung – gerechnet wird mit den Fensterbauteilen der Zonen, deren Fläche eine Zeile nennt;
  • die Nutzfläche – eine Zone rechnet mit ihrer eigenen Nutzfläche; mit mehreren Zonen nennt eine Zeile deren Summe.

Die gespeicherten Werte des Gebäudes bleiben dabei stehen und gelten wieder, sobald keine Zone mehr da ist.

Gebäude als eine Zone übernehmen

Der Knopf Gebäude als eine Zone übernehmen steht im Reiter Gebäude und Hülle bei der Zeile Rechenweg der Hülle und im leeren Reiter Zonen. Er legt aus den U-Wert-Gruppen des Gebäudes eine Zone mit Bauteilen an. Frei ist er nur für ein Gebäude im Projekt ohne Zone auf dem Rechenweg VDI 6007; sonst ist er gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund:

  • im Katalog: Die Hochrechnung rechnet mit dem Klima eines Projekts; im Katalogsatz entsteht eine Zone mit + Neue Zone …;
  • das Gebäude führt schon Zonen;
  • der Rechenweg Tagesbilanz rechnet keine Zonen – zuerst den Rechenweg auf VDI 6007 stellen.

Ein Klick bestimmt zuerst den Hochrechnungsfaktor: EPOS-Plan rechnet das Gebäude dafür einen Jahreslauf lang, und der Kurztext am Knopf sagt, dass der Faktor bestimmt wird. Das Projekt muss dazu gespeichert sein und eine Klimaregion führen; sonst nennt eine Meldung, was fehlt. Danach stellt der Editor eine Rückfrage:

  • Ab jetzt rechnet das Gebäude über seine Bauteile statt über die U-Wert-Gruppen.
  • Die Flächen werden mit dem Faktor auf die Projektfläche hochgerechnet; die Rückfrage nennt den Faktor und die Nutzfläche vor und nach der Hochrechnung.
  • Die Flächen- bzw. Verbrauchsangabe des Projekts gilt danach nicht mehr.
  • Trägt das Gebäude eine Leistungsgrenze für Heizung oder Kühlung, nennt die Rückfrage sie mit ihrem Wert: Sie wird nicht hochgerechnet und gilt danach unverändert der hochgerechneten Hülle.

Mit Ja entsteht im Arbeitsstand des Editors die Zone Gebäude mit diesen Bauteilen:

  • Außenwand und Sonstiges als je vier senkrechte Bauteile nach Nord, Ost, Süd und West;
  • das Dach, waagerecht;
  • die Bodenplatte mit der Randbedingung des Gebäudes – Erdreich, unbeheizter Raum für den unbeheizten Keller oder Außenluft;
  • ein Fenster je Himmelsrichtung;
  • die Wärmebrücken, auf die Wände verteilt.

Alle Flächen und Wärmebrücken sind mit dem Faktor multipliziert; die Nutzfläche der Zone ist Faktor × Nutzfläche des Gebäudes. Geschrieben wird mit OK des Editors; Nein lässt alles, wie es ist.

Der Faktor ist derselbe, mit dem die Rechnung ohne Zone das Gebäude auf das Projekt hochrechnet: bei einer Flächenangabe Projektfläche / Nutzfläche, bei einer Verbrauchsangabe das Verhältnis des angegebenen zum gerechneten Verbrauch. Darum bleibt der Wärmebedarf beim Übernehmen gleich, und die Zone ist danach die echte Hülle des Gebäudes im Projekt, die ohne Hochrechnung rechnet.

Ein Beispiel: Gebäude 1 hat 100 m² Nutzfläche, das Projekt gibt 250 m² an. Der Faktor ist 2,5; aus 120 m² Außenwand werden in der Zone 300 m², verteilt auf vier Bauteile, und die Zone hat 250 m² Nutzfläche.

Reiter „Zonen"

Der Reiter Zonen listet die Zonen des Gebäudes in ihrer Reihenfolge mit Zone, Nutzfläche, Volumen, beheizt, HT=∑U⋅A+∑ψ⋅L in W/K und der Zahl der Bauteile, darunter die Summenzeile. Je Zeile stehen die Knöpfe:

  • ▲ ▼ – verschieben die Zone in der Reihenfolge.
  • Öffnen… – öffnet den Zonendialog.
  • Duplizieren – legt eine Kopie der Zone samt Bauteilen an. Trägt die Zone Trennflächen, fragt der Editor nach: Die Kopie grenzt an dieselben Nachbarn.
  • Zone entfernen – nach einer Rückfrage. Zeigen Trennflächen anderer Zonen auf die Zone, nennt die Rückfrage sie – sie grenzen danach an einen unbeheizten Raum –, ebenso ihre Luftströme, die entfallen. Ohne Zone rechnet das Gebäude wieder den Klassenweg über seine U-Wert-Gruppen.

Unter der Liste stehen + Neue Zone … und, ab zwei Zonen, Luftaustausch …. + Neue Zone … legt eine Zone an und öffnet sie im Zonendialog; vor der ersten und vor der zweiten Zone fragt der Editor nach. Gesperrt ist der Knopf in einem Satz der Auslieferung, auf dem Rechenweg Tagesbilanz und bei 50 Zonen; sein Kurztext nennt den Grund. Luftaustausch … öffnet die Luftströme zwischen den Zonen (siehe Mehrzonenmodell); eine Zeile nennt ihre Zahl. Geschrieben wird alles mit OK des Editors.

Ohne Zone steht im Reiter die Zeile „Noch keine Zone …" und der Knopf Gebäude als eine Zone übernehmen.

Der Zonendialog erscheint als Überlagerung über dem Editor:

  • Bezeichnung – der Name der Zone.
  • Nutzfläche in m² – leer gilt die Nutzfläche des Gebäudes; mit mehreren Zonen braucht jede Zone ihre eigene. Eine Zeile darunter nennt den Wert des Gebäudes und den Flächenschlüssel: Luftvolumen, Speichermasse und innere Gewinne folgen der Zonenfläche anteilig.
  • Werte der Zone – Raumhöhe, Luftvolumen, Zone wird beheizt, Soll am Tag, Nachtabsenkung auf, Soll am Wochenende, Soll in Ferien, Maximalraumtemperatur, Infiltration, Nutzerlüftung, Interne Wärmegewinne, Bewohner, Strahlungsanteil Heizung und Heizleistungsgrenze; bei einer unbeheizten Zone entfallen Sollwerte und Heizung. Ein leeres Feld übernimmt den Wert des Gebäudes, den das Feld als Vorgabe nennt – innere Gewinne, Bewohner und mit mehreren Zonen die Heizleistungsgrenze nach dem Flächenanteil der Zone, das Luftvolumen als Nutzfläche × Raumhöhe. Eine unbeheizte Zone schwingt frei (siehe Mehrzonenmodell).
  • Bauteile – ein Zeilenraster mit Art, Bezeichnung, A in m², U in W/(m²·K), Azimut, Neigung, Randbedingung, Nachbar und Aufbau. Trennflächen, die eine Nachbarzone führt, stehen gespiegelt und nur zum Lesen dabei, mit dem Vermerk geführt von …. Trägt ein Bauteil einen Aufbau und kein eigenes U, steht dort der U-Wert des Aufbaus mit dem Vermerk aus Aufbau. Je Zeile öffnet Bauteil öffnen den Bauteildialog, und Bauteil entfernen nimmt das Bauteil aus der Zone; + Neues Bauteil … legt eines an.
  • Aufbau – die Spalte der Bauteilliste nennt die Zuordnungsstufe A, B oder C des Bauteils (siehe Gebäudeimport: Farbmodus Aufbau); der Filter Ohne vollständige Zuordnung zeigt nur die Bauteile der Stufen B und C.
  • Der Summenfuß nennt ∑A je Gruppe und HT=∑U⋅A+∑ψ⋅L in W/K.

OK prüft – die Zone braucht einen Namen, eine Nutzfläche größer null und, wo eingetragen, Raumhöhe und Luftvolumen größer null – und übernimmt sie in den Arbeitsstand des Editors; geschrieben wird erst mit dessen OK. Abbrechen verwirft die Änderungen an der Zone.

Bauteile

Der Bauteildialog erscheint als Überlagerung über dem Zonendialog und beschreibt ein Bauteil der Zone:

  • Bauteilart – Außenwand, Dach, Bodenplatte, Fenster, Tür, Innenwand, Decke, Vorhangfassade oder Sonstiges.
  • Bezeichnung und Fläche in m².
  • Azimut in Grad – 0° = Nord, 90° = Ost, 180° = Süd, 270° = West.
  • Neigung in Grad – leer gilt die Vorgabe der Bauteilart: Wand 90°, Dach und Decke 0°, Bodenplatte 180°.
  • Randbedingung – Außenluft, Erdreich, unbeheizter Raum und, ab zwei Zonen, Nachbarzone. Leer gilt Außenluft, an Innenwand und Decke „innerhalb der Zone". Mit Nachbarzone wählen Sie die Zone, an die das Bauteil grenzt, und unter Trennfläche rechnen automatisch (4-K-Regel), wie Innenbauteil oder wie Außenbauteil (siehe Mehrzonenmodell).
  • g-Wert, Rahmenanteil und Verschattungsfaktor – nur bei Fenster und Vorhangfassade; leer gilt der Wert des Gebäudes.
  • Wärmebrücke ψ⋅L in W/K.
  • U-Wert in W/(m²·K) – leer gilt der U-Wert des Aufbaus.

Die Gruppe Aufbau ordnet dem Bauteil einen Schichtaufbau zu:

  • Aufbau im Projekt – ein Aufbau, den das Projekt schon führt, oder (ohne Aufbau – nur U-Wert); ohne Aufbau rechnet das Bauteil mit seinem U-Wert.
  • Aus dem Katalog – ein Aufbau aus dem Katalog der Bauteilaufbauten, gefunden über die Suche und mit Übernehmen gewählt. Kopiert wird er in das Projekt erst mit OK des Gebäudeeditors; bis dahin schreibt die Wahl nichts.
  • Die Schichten des gewählten Aufbaus stehen zum Ansehen da – Schicht, Baustoff, Dicke, λ und R – mit dem Summenfuß R, U, C und TBT; die Größen beschreibt die Seite Baustoffe und Bauteilaufbauten.

Weicht ein eingetragener U-Wert um mehr als 10 % vom U-Wert des Aufbaus ab, sagt es eine leise Zeile; gerechnet wird mit dem eingetragenen.

OK prüft das Bauteil und übernimmt es in die Zone; Abbrechen verwirft die Eingaben. Die Regeln beim OK:

  • ein Name und eine Fläche größer null;
  • U-Wert 0,1 bis 6 W/(m²·K), g-Wert größer 0 bis 1, Rahmenanteil 0,05 bis 0,6, Verschattungsfaktor größer 0 bis 1;
  • Azimut 0 bis 360°, Neigung 0 bis 180°, ψ⋅L nicht negativ;
  • ein Außenbauteil, das nicht waagerecht liegt, braucht einen Azimut – er wird nicht auf Nord vorbelegt;
  • ein Fenster oder eine Vorhangfassade grenzt an Außenluft oder an einen unbeheizten Raum und braucht einen U-Wert;
  • jedes andere Bauteil außerhalb der Zone braucht einen U-Wert oder einen Aufbau.

Übernahme in die Datenbank

In DB übernehmen legt aus dem markierten Gebäude der Projektliste einen neuen Satz im Gebäudekatalog an. Der Knopf ist frei, sobald eine Zeile der Projektliste markiert ist. Für eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile speichert der Klick zuerst die Projektliste – wie OK, ohne den Dialog zu schließen – und öffnet dann die Abfrage für die nun gespeicherte Zeile; gelingt das Speichern nicht, steht die Meldung im Dialog, und es wird nichts übernommen. Im Assistenten ist der Knopf für eine solche Zeile bis zu dessen Abschluss gesperrt, und ein Klick nennt den Grund.

Eine kleine Abfrage fragt nach dem Namen in der Datenbank. Vorgeschlagen ist der Name des Gebäudes im Projekt; steht dieser Name schon im Katalog, trägt der Vorschlag einen Zähler, etwa „Gebäude 1 (2)". Ein leerer oder schon vergebener Name steht als Hinweis am Feld, und die Abfrage bleibt offen. In DB übernehmen in der Abfrage schreibt den Satz sofort, unabhängig vom OK des Dialogs; Abbrechen schreibt nichts.

Der neue Satz übernimmt alle Werte des Gebäudes im Projekt – Bauweise, U-Werte, Flächen, Sollwerte, Luftwechsel, Fensterdurchlassgrad, Rechenweg, Kühlung und Übergabe – und die Konditionierung des Gebäudes. Die Beschreibung bekommt die Herkunft angehängt, etwa „aus Projekt Beispiel, 01.03.2027". Er ist ein eigener Satz ohne Schloss, der sich im Katalog ändern und löschen lässt. Er übernimmt auch die Zonen des Gebäudes samt Bauteilen, Trennflächen, Luftaustausch und Konditionierung der Zonen; die Statuszeile nennt dann ihre Zahl. Das Gebäude im Projekt bleibt unverändert. Danach steht der neue Satz markiert im Katalog, und die Statuszeile meldet „Gebäude ‚…' in die Datenbank übernommen".

Zone, Katalog und Projekt

  • Speichern unter im Editor eines Gebäudes im Projekt mit Zonen fragt vor dem Schreiben: „Der Katalogsatz übernimmt die Zone „…" mit n Bauteilen in ihrem gespeicherten Stand – speichern?", mit mehreren Zonen entsprechend für alle Zonen. Der neue Katalogsatz trägt die Zonen, wie sie zuletzt mit OK gespeichert wurden; der Editor bleibt danach offen, die Projektkopie schreibt erst OK.
  • Übernahme ins Projekt: Ein Katalogsatz mit Zonen kommt mit seinen Zonen, Bauteilen, Trennflächen, Luftströmen und der Konditionierung der Zonen ins Projekt; das Gebäude rechnet dann nach dem Zonenmodell. Duplizieren im Katalog nimmt die Zonen mit, Löschen entfernt sie mit dem Satz.
  • Ändern im Projektdialog: Mit Zonen gilt die Flächen- oder Verbrauchsangabe des Projekts nicht, und Bedarfsart, Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt (siehe Gebäude: Verbrauch).
  • Projekt duplizieren und der Projekttransfer nehmen Zonen, Bauteile, Trennflächen, Luftströme und Aufbauten mit.
  • Wird das Gebäude aus dem Projekt entfernt, gehen seine Zonen mit.

Zonen im Katalog

Der Katalogeditor bearbeitet im Reiter Zonen die Zonen eines Katalogsatzes so wie die eines Gebäudes im Projekt: die Liste mit ▲ ▼, Öffnen…, Duplizieren und Zone entfernen, + Neue Zone …, den Zonendialog mit seinen Bauteilen und Trennflächen, Luftaustausch … und die Konditionierung der Zonen. Die Bauteile wählen ihren Aufbau aus dem Katalog der Bauteilaufbauten. Gebäude als eine Zone übernehmen bleibt dem Gebäude im Projekt vorbehalten, denn die Hochrechnung braucht das Klima eines Projekts.

  • OK schreibt zuerst den Satz, dann seine Zonen; scheitert der zweite Schritt, nennt eine Meldung den Grund, und der Editor bleibt offen. Abbrechen verwirft beides.
  • Ein Satz der Auslieferung zeigt seine Zonen nur: + Neue Zone …, Duplizieren, Zone entfernen, ▲ ▼ und Luftaustausch … sind gesperrt und nennen den Grund; der Zonendialog lässt sich öffnen, übernimmt aber nichts. Eine bearbeitbare Kopie entsteht über Speichern unter oder Duplizieren….
  • Speichern unter legt den neuen Satz mit den Zonen an, wie sie im Editor stehen; eine Zeile unter dem Knopf nennt ihre Zahl. Der Editor arbeitet danach am neuen Satz weiter.
  • Im Katalog rechnet der Satz nicht. Die Übernahme ins Projekt kopiert seine Zonen, und das Gebäude rechnet dort nach dem Zonenmodell; die Zeile Rechenweg der Hülle sagt es.
  • In der Verwaltung zeigt die Gruppe Zonen des Stammblatts die Zonen des gewählten Satzes; Zonen bearbeiten … öffnet den Katalogeditor auf dem Reiter Zonen.

Ein Beispiel: Im Katalogsatz Gebäude 1 legen Sie die Zonen Erdgeschoss mit 90 m² und Obergeschoss mit 60 m² an, jede mit ihren Bauteilen, und speichern mit OK. Nach der Übernahme in ein Projekt rechnet Gebäude 1 dort mit beiden Zonen.

Ausrichtung

Bei importierten Gebäuden zeigt der Gebäudedialog die Ausrichtung und ihre Herkunft: aus der Datei, eingegeben oder angenommen.

  • Ausrichtung ändern… dreht nach Rückfrage alle Bauteile des Gebäudes um den Unterschied, auch von Hand angelegte. Die Simulationsergebnisse folgen, etwa die Solargewinne je Himmelsrichtung.
  • Datei erneut lesen übernimmt eine eingegebene Ausrichtung.
  • Ohne Importquelle ist der Abschnitt gesperrt.

Die Verwaltung Gebäude

Die Verwaltung Gebäude pflegt den Gebäudekatalog. Sie ist aufgebaut wie die übrigen Verwaltungen des Programms (siehe Gerätekataloge): links die Liste der Katalogsätze, rechts das Stammblatt des gewählten Satzes, darunter die Fußleiste. In einem schmalen Fenster schiebt sich das Stammblatt als Blatt über die Liste; ‹ Liste führt zurück.

Die Liste

Die Liste zeigt je Gebäude Name, Gebäudeart, Verwendung, Baualtersklasse (der Bauzeitraum) und Fläche in m². Über ihr steht das Suchfeld über alle Spalten; Gebäudeart, Verwendung und Baualtersklasse tragen einen Trichter im Spaltenkopf, jede Spalte den Sortierpfeil. Über der Liste steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt. Ein Satz der Auslieferung trägt hinter seinem Namen ein Schloss. Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz, auch mit den Pfeiltasten.

Die Auswahlleiste

Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl, das Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze. Die Auswahlleiste darüber nennt, wie viele Sätze gewählt sind, und führt die Handlungen für sie:

  • Vergleichen – ab zwei gewählten Sätzen: Das Stammblatt stellt Gebäudetyp, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung, Energiestandard, Wohn-/Nutzfläche, Hges, Rechenweg, die Bauteile der Hülle und die Herkunft nebeneinander. Der Vergleich ist nur lesbar; ‹ Stammblatt von … kehrt zum gewählten Satz zurück.
  • Duplizieren… – für genau einen Satz: Das Programm fragt den Namen der Kopie ab, vorbelegt mit dem Namen und dem Zusatz „(Kopie)" – aus Gebäude 1 wird Gebäude 1 (Kopie). Die Kopie ist ein eigener Satz mit allen Werten und ist danach gewählt. So entsteht auch ein Satz unter einem anderen Namen, denn der Name selbst lässt sich im Stammblatt nicht ändern.
  • Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… – siehe Schloss der Auslieferungssätze.
  • Löschen – entfernt die gewählten Sätze nach einer Rückfrage, ohne Wahl den Satz im Stammblatt. Gesperrt ist das Löschen allein für Sätze der Auslieferung – dieselbe Regel wie Gebäude in DB löschen im Gebäudedialog; der Kurztext am Knopf nennt den Grund. Führen Projekte eine Kopie eines der gewählten Gebäude, nennt die Rückfrage diese Projekte: Ihre Kopien bleiben mit allen Werten, Zonen, Bauteilen und Kalendern erhalten und rechnen unverändert weiter. Erkannt wird die Kopie an ihrem Verweis auf den Katalogsatz – auch nach einer Umbenennung –, nie am Namen: Eine Kopie, deren Katalogsatz gelöscht ist, gehört zu keinem Satz mehr, auch nicht zu einem später angelegten gleichnamigen. Sind nur einige der gewählten Sätze gesperrt, nennt die Rückfrage die Sätze, die stehen bleiben, und die Statuszeile zählt danach gelöschte und stehen gebliebene Sätze.

Auswahl aufheben leert die Wahl.

Das Stammblatt

Der Kopf des Stammblatts nennt den Namen des Satzes und darunter Gebäudeart, Verwendung, Baualtersklasse und ob es ein Satz der Auslieferung oder ein eigener Satz ist. Drei Kennzahlen stehen daneben: Wohn-/Nutzfläche, der Wärmeleitwert Hges in W/K und der Rechenweg. Fehlt ein Wert, steht ein Strich.

Alle Felder des Stammblatts sind direkt bearbeitbar:

  • Kenndaten – Name (nur lesbar), Gebäudetyp, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung, Energiestandard, Wohn-/Nutzfläche, Bauart und Beschreibung. Wohn-/Nutzfläche und Bauart bestimmen die Speicherfähigkeit des Gebäudes mit; das Baujahr ist wie im Katalogeditor eine Jahreszahl von 1500 bis 2100 oder leer, und ist es gesetzt, folgt die Baualtersklasse ihm. Klassen, Quelle und Energiestandards beschreibt der Abschnitt Baualtersklasse und Energiestandard. Der Knopf Gebäudetypen… im Kopf der Gruppe öffnet die Gebäudetypen.
  • Hülle – die acht Bauteile als Tabelle aus Bauteil, Kennwert U bzw. ψ und Größe A bzw. L; die Größe der Fensterzeile ist gerechnet, nämlich die Summe der vier Himmelsrichtungen. Darunter die Randbedingung der Bodenplatte, beim Keller mit der Kellertemperatur, und eine Zeile mit den Wärmeleitwerten. Eine weitere Zeile nennt den Rechenweg der Hülle wie im Katalogeditor.
  • Zonen – je Zone des Satzes ihr Name, ihre Nutzfläche und die Zahl ihrer Bauteile, nur lesbar; ohne Zone die Zeile „Noch keine Zone …". Der Knopf Zonen bearbeiten … im Kopf der Gruppe öffnet den Katalogeditor für den gewählten Satz auf dem Reiter Zonen (siehe Zonen im Katalog); weichen Felder des Stammblatts vom gespeicherten Satz ab, hält er an wie Neu….
  • Fenster nach Orientierung – Nord, Süd, Ost und West in m²; Summe Ost + West und gesamte Fensterfläche sind gerechnet.
  • Kenngrößen – Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad (etwa 0,4) und Luftwechselrate.
  • Alle Daten – aufklappbar: die Konditionierung (Matrix und Kalenderkarten, siehe Reiter „Konditionierung"), die Modellparameter (VDI 6007) samt Rechenweg und die Kühlung. Die Felder sind dieselben wie im Katalogeditor.

Ein Beispiel: Für Gebäude 1 mit 150 m² Nutzfläche tragen Sie unter Hülle für die Außenwand einen U-Wert von 0,3 W/(m²·K) und eine Fläche von 200 m² ein und unter Fenster nach Orientierung im Süden 20 m²; die Fensterzeile der Hülle zeigt danach die neue Summe.

Ein Satz der Auslieferung zeigt Kenndaten, Hülle und Alle Daten als Text; ändern lässt er sich erst als eigener Satz (siehe Schloss).

Speichern und Verwerfen

Im Fuß des Stammblatts steht, wie viele Felder vom gespeicherten Satz abweichen. Speichern in der Fußleiste prüft den ganzen Satz mit denselben Regeln wie der Katalogeditor, leitet die abhängigen Werte ab und schreibt ihn; die Statuszeile meldet die Uhrzeit, und die Liste liest die Spalten neu. Verletzt ein Feld eine Regel, nennt das Warnband das Feld; steht es unter Alle Daten, klappt die Gruppe dabei auf. Verwerfen holt die gespeicherten Werte zurück.

Solange Felder vom gespeicherten Satz abweichen, halten Zeilenwechsel, Neu…, Duplizieren…, das Schloss und Beenden an: Das Warnband bittet, zu speichern oder zu verwerfen.

Neu…

Neu… in der Fußleiste öffnet den Katalogeditor für einen neuen Satz. Nach OK ist der neue Satz in der Liste gewählt, und die Statuszeile nennt ihn. Bearbeitet wird er danach im Stammblatt.

Schloss der Auslieferungssätze

Die Sätze der Auslieferung sind schreibgeschützt und tragen ein Schloss: Ihre Felder stehen als Text da, Speichern und Löschen sind gesperrt, und der Kurztext nennt die zwei Wege zu einem eigenen Satz.

  • Duplizieren… legt eine eigene Kopie an; der Satz der Auslieferung bleibt, wie er ist.
  • Schloss aufheben… macht die gewählten Sätze nach einer Rückfrage zu eigenen Sätzen, die sich ändern und löschen lassen. Ein Programm-Update ändert sie danach nicht mehr und stellt sie nicht wieder her; die ausgelieferten Werte gibt es dann nur noch in einer Datenbanksicherung.
  • Schloss setzen… sperrt eigene Sätze nach einer Rückfrage als Auslieferungssätze: nur lesbar, nicht löschbar.

Die Rückfrage steht in beiden Richtungen auf Nein. Die Werte des Satzes bleiben beim Umschalten, wie sie sind; die Beschriftung des Knopfs folgt der Wahl.

Die Fußleiste

Die Fußleiste trägt Speichern und Verwerfen (beide nur bei abweichenden Feldern), die Statuszeile, Neu… und Beenden. Beenden, das Kreuz und Esc schließen die Verwaltung; Esc schließt zuerst eine offene Überlagerung und im schmalen Fenster das Blatt. Duplizieren…, das Schloss und Löschen stehen in der Auswahlleiste, Gebäudetypen… im Kopf der Kenndaten.

Der Hilfe-Assistent in der Verwaltung

Der Hilfe-Assistent arbeitet in der Verwaltung am gewählten Satz. Er liest und setzt jede Angabe des Stammblatts – von den Kenndaten über die Hülle und die Fenster bis zu Raumtemperaturen, Ferien, Modellparametern, Rechenweg und Kühlung –, Auswahlfelder über den angezeigten Text. Einen anderen Satz wählt er auf Wunsch so, wie ein Klick in die Liste es tut; hat das Stammblatt ungespeicherte Änderungen, wechselt er nicht, sondern bittet, erst zu speichern oder zu verwerfen. Er prüft und speichert, wenn Sie ihn darum bitten, mit denselben Regeln wie der Knopf Speichern.

Ein Satz der Auslieferung bleibt auch für den Assistenten unverändert; er nennt dann die Wege über Duplizieren… und Schloss aufheben…. Neu…, Duplizieren…, das Schloss und Löschen bleiben Ihr Klick.

Grenzen

  • Die Verwaltung zeigt keinen Wärmebedarf. Er hängt an der Klimaregion, am Kalender und an den Angaben des Projekts – Nutzfläche oder Verbrauch, Jahresnutzungsgrad, Kühlung – und steht im Projektdialog unter Simulation….
  • Der Name eines Satzes lässt sich im Stammblatt nicht ändern; ein Satz unter anderem Namen entsteht über Duplizieren….
  • Ein Projekt rechnet mit seiner eigenen Kopie. Eine spätere Änderung am Katalogsatz erreicht eine Zeile, die in der Projektliste bleibt, nicht; dafür wird die Zeile entfernt und der Katalogsatz neu übernommen (siehe Übernahme ins Projekt). Die Kopie im Projekt selbst bearbeiten Sie über Hülle und Zonen….
  • Ein Katalogsatz trägt Zonen samt Bauteilen, bearbeitet im Katalogeditor; im Katalog rechnet er nicht, erst die Übernahme ins Projekt kopiert die Zonen.

Gebäudetypen

Der Gebäudetyp eines Satzes benennt die Tagesverteilungskurven, mit denen der Rechenweg Tagesbilanz den Tageswert auf die Stunden verteilt. Die Verwaltung Gebäudetypen führt je Typ seine Stundenprofile und öffnet sich aus dem Menü Administration › Gebäude › Gebäudetypen, aus der Verwaltung Gebäude über Gebäudetypen… und aus dem Projektdialog über Gebäudetyp in DB ändern…. Nach dem Schließen liest die Auswahl Gebäudetyp die Typen neu.

Berechnung

Die Heizlast eines Gebäudes entsteht aus den U-Werten, den Wärmebrücken, dem Luftwechsel, den solaren und internen Gewinnen und der Speicherfähigkeit des Gebäudes. Ohne Zone nimmt das Modell die Hülle aus den U-Wert-Gruppen und der Bauweise (Klassenweg), mit Zone aus deren Bauteilen und Schichtaufbauten (Bauteilweg). Den Rechenweg beschreiben die Seiten Gebäudemodell VDI 6007 und Berechnung: Wärmebedarf.

Siehe auch