Programm Dokumentation/Simulationsergebnisse: Unterschied zwischen den Versionen
Weitere Optionen
Epos (Diskussion | Beiträge) Sammel-Upload 1.2.0.13 (Teil 4): Repo-Quelle Projekte/Wiki, Stand origin c099abf78 |
Epos (Diskussion | Beiträge) Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md) |
||
| Zeile 39: | Zeile 39: | ||
== Wärme-, Strom- und Kältebedarfsdeckung == | == Wärme-, Strom- und Kältebedarfsdeckung == | ||
Die Blätter '''Wärmebedarfsdeckung''', '''Strombedarfsdeckung''' und – rechnet das Projekt Kälte – '''Kältebedarfsdeckung''' im Reiter ''Ergebnis'' zeigen, womit der Bedarf über das Jahr gedeckt wird. Wärme- und Strombedarfsdeckung tragen zuoberst wie die übrigen Reiter eine Zeile mit Kennzahlen: bei der Wärme Wärmebedarf, Wärmedeckung, Restwärme, maximale Wärmelast und Vollbenutzungsstunden, beim Strom Strombedarf samt Eigenverbrauch der Wärmeerzeuger, Stromdeckung, Reststrom und maximalen Strombedarf. Die Zeile darunter, ''Deckung je Erzeuger'', nennt je Erzeuger seinen Anteil am Bedarf und darunter seine Menge. Es sind dieselben Zahlen wie in den Reitern ''Übersicht'' und ''Wärme-/Strombedarf''; ohne gerechneten Lauf steht keine Kennzahl. Die Leiste über dem Bild trägt dieselben Schalter wie die Monatsbilder der übrigen Reiter: ''Monat | Jahr'', daneben ''sortiert'' (nur in der Ansicht ''Jahr'') und die Anzeige ''Bedarfsdeckung | Energiebezug'', beim Strom zusätzlich ''Strombedarf (Verbraucher)''. Das Blatt macht in der Ansicht ''Jahr'' mit der Bedarfsdeckung auf; Ansicht, Anzeige und die gewählten Reihen bleiben für die Sitzung erhalten. | Die Blätter '''Wärmebedarfsdeckung''', '''Strombedarfsdeckung''' und – rechnet das Projekt Kälte – '''Kältebedarfsdeckung''' im Reiter ''Ergebnis'' zeigen, womit der Bedarf über das Jahr gedeckt wird. Wärme- und Strombedarfsdeckung tragen zuoberst wie die übrigen Reiter eine Zeile mit Kennzahlen: bei der Wärme Wärmebedarf, Wärmedeckung, Restwärme, maximale Wärmelast und Vollbenutzungsstunden, beim Strom Strombedarf samt Eigenverbrauch der Wärmeerzeuger, Stromdeckung, Reststrom und maximalen Strombedarf. Beim Strom folgt die Zeile ''Eigenerzeugung und Netz'' mit der '''Einspeisung ins Netz''' (Strom aus Photovoltaik und BHKW, der nach der Speicherladung ins Netz geht; abgeregelte Energie zählt nicht dazu), der '''Eigenverbrauchsquote''' – der selbst genutzte Teil der Eigenerzeugung samt Speicherladung, also Eigenerzeugung ohne Einspeisung und Abregelung, je Eigenerzeugung – und der '''Autarkiequote''' – der Teil des Strombedarfs samt Eigenverbrauch der Wärmeerzeuger, den kein Netzbezug deckt; Kältestrom über einen eigenen Zähler zählt dabei als Bedarf und als Netzbezug mit, auch wenn die Kacheln ''Strombedarf'' und ''Reststrom'' ihn nicht führen. Ohne Photovoltaik und BHKW gibt es keine Eigenerzeugung; beide Quoten stehen dann als „—“ mit dem Grund darunter, ebenso die Autarkiequote ohne Strombedarf. Die Zeile darunter, ''Deckung je Erzeuger'', nennt je Erzeuger seinen Anteil am Bedarf und darunter seine Menge. Es sind dieselben Zahlen wie in den Reitern ''Übersicht'' und ''Wärme-/Strombedarf''; ohne gerechneten Lauf steht keine Kennzahl. Die Leiste über dem Bild trägt dieselben Schalter wie die Monatsbilder der übrigen Reiter: ''Monat | Jahr'', daneben ''sortiert'' (nur in der Ansicht ''Jahr'') und die Anzeige ''Bedarfsdeckung | Energiebezug'', beim Strom zusätzlich ''Strombedarf (Verbraucher)''. Das Blatt macht in der Ansicht ''Jahr'' mit der Bedarfsdeckung auf; Ansicht, Anzeige und die gewählten Reihen bleiben für die Sitzung erhalten. | ||
* '''Jahr''' zeigt die Ganglinie aller Stunden (beim Strom aller Viertelstunden) mit den Reihenschaltern, ''sortiert'' die Jahresdauerlinie. '''Monat''' zeigt dieselben Reihen als Monatssäulen in MWh und den Bedarf als Linie; die Summe der zwölf Monate ist der Jahreswert. Im ''Energiebezug'' trägt die Ansicht ''Jahr'' die Leiste ''Reihen:'' mit je einem Schalter für jeden Posten und, ab zwei Posten, für die Summenlinie. Trägt eine gezeigte Linie ein [[#stapel|Spannenband]], steht in der Leiste direkt hinter ihrem Schalter ein eigener Schalter für das Band, beschriftet wie sein Legendeneintrag, etwa ''Wärmebedarf: Spanne (Min–Max)''; er ist ab Werk an und erscheint nur, solange die Linie gezeigt wird. Schalter und Legendeneintrag des Bands schalten dasselbe: Blenden Sie das Band in der Legende aus, steht auch sein Schalter aus, und die Wahl bleibt für die Sitzung erhalten. ''CSV…'' speichert in jeder Ansicht die Reihen des Bildes, im ''Monat'' die Monatswerte. | * '''Jahr''' zeigt die Ganglinie aller Stunden (beim Strom aller Viertelstunden) mit den Reihenschaltern, ''sortiert'' die Jahresdauerlinie. '''Monat''' zeigt dieselben Reihen als Monatssäulen in MWh und den Bedarf als Linie; die Summe der zwölf Monate ist der Jahreswert. Im ''Energiebezug'' trägt die Ansicht ''Jahr'' die Leiste ''Reihen:'' mit je einem Schalter für jeden Posten und, ab zwei Posten, für die Summenlinie. Trägt eine gezeigte Linie ein [[#stapel|Spannenband]], steht in der Leiste direkt hinter ihrem Schalter ein eigener Schalter für das Band, beschriftet wie sein Legendeneintrag, etwa ''Wärmebedarf: Spanne (Min–Max)''; er ist ab Werk an und erscheint nur, solange die Linie gezeigt wird. Schalter und Legendeneintrag des Bands schalten dasselbe: Blenden Sie das Band in der Legende aus, steht auch sein Schalter aus, und die Wahl bleibt für die Sitzung erhalten. ''CSV…'' speichert in jeder Ansicht die Reihen des Bildes, im ''Monat'' die Monatswerte. | ||
Version vom 30. Oktober 2026, 22:22 Uhr
Das Ergebnis der Simulation steht in Schritt ③ Ergebnis der Ansicht Simulation und ebenso rechts neben dem Lauf im Reiter Simulation der Startseite (Simulation durchführen). Es gliedert sich in Reiter: Übersicht, Wärme-/Strombedarf, je gerechnetem Erzeuger ein Reiter – Wärmepumpe, Heizkessel, Solarthermie, BHKW, bei Kälte Kälteanlage, Photovoltaik, Stromspeicher – und zuletzt Ergebnis mit den Blättern Wärmebedarfsdeckung, Strombedarfsdeckung, bei Kälte Kältebedarfsdeckung, und Autarkie-Analyse. Die Blätter des Reiters Ergebnis – Ganglinien, Monatswerte und Autarkie-Analyse – führen nur Reihen der Erzeuger, die das Projekt hat und die in der Kaskade stehen; ein angelegter, aber nicht gewählter Erzeuger erscheint dort nicht. Das Blatt Kältebedarfsdeckung steht nur, wenn das Projekt Kältebedarf oder einen Kälteerzeuger hat. Das Ergebnis macht mit der Übersicht auf; solange nicht gerechnet ist, steht der Schritt nicht offen und sagt, warum.
Eingaben
- Simulation starten ▶ – wiederholt den Lauf nach jeder Änderung; die Konfiguration erreichen Sie über Schritt ① Konfiguration derselben Ansicht, ohne das Ergebnis zu verlieren. Ergebnis speichern in der Werkzeugleiste hält den erreichten Stand fest; es ist gesperrt, solange kein gültiges Ergebnis vorliegt, und sagt in der Sprechblase, warum.
- Übersicht – die Jahressummen in MWh/a: Wärmebedarf und Wärmeproduktion je Erzeuger bis zum Restwärmebedarf, daneben Strombedarf, der Stromverbrauch von Wärmepumpe, Heizstab und Spitzenkessel, die Stromproduktion von BHKW und Photovoltaik sowie der Reststrombedarf. Rechnet das Projekt Kälte, trägt die Karte Energiebilanz neben Wärme und Strom den Block Kälte mit Kältebedarf, Deckungsgrad und Restkältebedarf; gibt es einen Kälteerzeuger – Wärmepumpe im Kühlbetrieb oder Kältemaschine –, steht darunter der Kältestrom mit dem EER-Jahreswert; die Kurzsumme im Kopf der Karte nennt die Kälte mit. Unter jedem Bilanzbalken – Wärme, Strom und, mit Kälte, Kälte – lässt sich das Monatsbild der Energieform aufklappen (Bedarf und Deckung (Übersicht)). Ist ein Abschnitt eines Bilanzbalkens zu schmal für seine Beschriftung, steht sie unter dem Balken mit einem Hinweisstrich zum Abschnitt; liegen mehrere schmale Abschnitte nebeneinander, stehen ihre Beschriftungen gestaffelt in eigenen Zeilen, ohne sich zu überdecken. Nach den Klappgruppen Wärmeerzeuger und Stromerzeuger steht, wenn das Projekt Kälte rechnet, die Klappgruppe Kälteerzeuger: je Kälteerzeuger – Kältemaschine, Wärmepumpe im Kühlbetrieb, Sorptionskältemaschine –, je Kopplung, für die Entladung der Kältespeicher (aus Kältespeicher) und für die dezentrale Kälte (Split) eine Zeile mit Art, Kältedeckung in MWh/a, Anteil am Kältebedarf, Kältestrom in MWh/a, EER (Jahr) und Versorgt, darunter die Summe und der Restkältebedarf; Summe und Restkältebedarf ergeben den Kältebedarf. Die Kältedeckung eines Erzeugers ist seine Kälteerzeugung ohne die Ladung der Kältespeicher; die Kälteerzeugung samt Ladung zeigt der Reiter Kälteanlage, ebenso Strom und EER. Zeilen ohne Beitrag stehen gedimmt und lassen sich wie bei Wärme und Strom ausblenden – im Einzelnen unter Kühlung: Ergebnisse. Alle Kältezahlen gelten für sensible Kälte, ohne Entfeuchtung.
- Wärme-, Strom- und Kältebedarfsdeckung – die Ringdiagramme stehen rechts in der Karte Energiebilanz: die Deckung des Wärmebedarfs und die des Strombedarfs, rechnet das Projekt Kälte, auch die des Kältebedarfs, bei breiter Grafikspalte nebeneinander, bei schmaler untereinander. Die Legende nennt zu jedem Segment in einer Zeile den Namen, den Wert in MWh und den Anteil in Prozent; ein zu langer Name wird gekürzt und steht vollständig im Tooltip. Der Prozentwert bezieht sich auf die Summe der gezeichneten Segmente. Besteht kein Wärme- beziehungsweise Strombedarf, steht an der Stelle des Rings ein Hinweis. Der Ring der Kälte zeigt die Posten je Art – Kältemaschinen, Wärmepumpe im Kühlbetrieb, freie Kühlung, Kältespeicher, Kopplung, dezentral – mit dem ungedeckten Kältebedarf als letztem Segment; darunter stehen die Balken Wärmebedarf und Deckung, Strombedarf und Deckung und Kältebedarf und Deckung. Die Kälteerzeuger einzeln mit ihrem Namen führt der Reiter Kälteanlage (Kälteanlage).
- Reiterleiste – nach der Übersicht folgen Wärme-/Strombedarf, danach die tatsächlich gerechneten Erzeuger – Wärmepumpe, Heizkessel, Solarthermie, BHKW, bei Kälte Kälteanlage, Photovoltaik, Stromspeicher – und zuletzt Ergebnis. Nicht vorhandene Komponenten erscheinen nicht; die Kälte zeigen der Block Kälte der Energiebilanz, der Reiter Kälteanlage und das Blatt Kältebedarfsdeckung. Rechnet das Projekt Kälte, trägt der Reiter Wärme-/Strombedarf zusätzlich den Block Kälte mit Kältebedarf, höchster Kältelast, Stunden mit Kühlbedarf und dem Bild der Kältelast. Rechnet das Projekt sein Brauchwasser mit dem Zapfprofilgenerator, trägt die Zeile Brauchwasser unter Wärmebedarf je Bedarfsart die Herkunft (Zapfprofilgenerator).
- Kälte nach Herkunft – im Reiter Wärme-/Strombedarf zeigt der Balken Kältebedarf je Herkunft die Deckung aus Gebäuden, Lastgängen und Kältebedarfsprofilen, bei Kältebedarfsprofilen zusätzlich davon Raumkühlung und davon Prozesskälte; ein Rundungsrest unter 0,5 kWh/a steht als übrige. Die Monatssäulen Kältebedarf je Monat zeigen dieselbe Aufteilung mit der Summenlinie Summe Kältebedarf; daneben zeigt Strombedarf je Monat den Strombedarf des Projekts je Monat. Beide Bilder stehen nur, wenn das Projekt Kälte rechnet.
- Kälteanlage – der Reiter steht, wenn das Projekt Kälte rechnet und eine Kältemaschine oder eine dezentrale Kältedeckung im Bestand hat, oder eine Wärmepumpe im Kühlbetrieb oder mit Split-Zeile. Er zeigt Kacheln, die Karte Energiebilanz mit Bilanzbalken, Erzeugungsbild und Monatsbild, und die Tabelle der Kälteerzeuger mit Vorlauf, Starts, Takt- und Teillaststunden und Nennkälteleistung; sind den Kälteerzeugern Senken zugeordnet, nennt die Spalte Versorgt je Erzeuger seine Senken, und der Block Kältelieferung zeigt je Quelle – Kälteerzeuger, Kältespeicher oder Kopplung – und Senke – Kühlkreis Gebäude, Kühlkreis Prozess oder ein Kältespeicher – die gelieferte Kälte und die Stunden mit Lieferung; der Block Teillast und Takten führt jede Kältemaschine mit Starts und Taktstunden, Teillaststunden und Jahres-EER nur mit Teillastweg. Die Kältedeckung je Erzeuger – Bilanzbalken, Wertzeilen und Monatsbild – führt jeden Kälteerzeuger der Kältefolge (Kältemaschine, Sorptionskältemaschine mit externem Antrieb, Wärmepumpe im Kühlbetrieb) mit seinem Namen und seiner Kälte ohne die Ladung der Kältespeicher, die gekoppelte Sorption und die Kopplung je Gerät mit seinem Namen – bei mehreren gekoppelten Sorptionsanlagen oder Kopplungsgeräten steht jedes für sich in eigener Farbe, die Kopplung mit dem Zusatz (Kopplung); ein Kältespeicher als Quelle einer Wärmepumpe zählt zur Kopplung und trägt den Namen des Speichers; der Posten aus Kältespeicher bleibt eigen, darunter nennt je Lader eine Zeile geladen von … die Ladung in MWh/a. Die Posten ergeben zusammen den Kältebedarf. Es folgen, nur mit Daten, Dezentrale Kältedeckung (aus Split-Geräten), Kühlbetrieb (kühlende Wärmepumpen mit EER, freier Kühlung und Netzbezug), Rückkühlung (Rückkühlwerke der Kältemaschinen) und Kältespeicher (Kapazität, Ladung, Entladung, Vollzyklen, Füllstandsgang, die Ladung je Lader, mit Speicherstufe der Kopplung die Ladung aus der Kopplung, als Quelle einer Wärmepumpe die Stunden mit Ladewunsch); bei Kälte-Wärme-Kopplung nennt der Block Kopplung Kälte-, Wärme- und Stromwerte samt Kälteziel und Wärmeziel des gekoppelten Geräts, mit Speicherstufe auch die Wärme über den Zielpuffer und den Kälteüberschuss im Zielkältespeicher. Hat ein Kälteerzeuger eine Sorptionskälteanlage, zeigt ein eigener Block Sorptionskälte je Anlage die Kälte, die Antriebswärme mit Plan-, Fehl- und Verlustanteil, Wärme und mittleren Vorlauf je Quelle, den Hilfsstrom, die Rückkühlwärme, das Wärmeverhältnis sowie Stunden und Starts. Den Verlauf über das Jahr zeigt das Monatsbild der Energiebilanz (Bedarf und Deckung (Kälteanlage)). Ohne Kälteerzeuger, aber mit Kältebedarf, zeigt der Reiter einen Leerzustand mit dem Grund.
- Energiebilanz – die Karte Energiebilanz der Reiter zeigt links die Zahlen, rechts die Bilder; die senkrechte Linie dazwischen lässt sich mit der Maus verschieben (im Fokus auch mit den Pfeiltasten), ein Doppelklick stellt die Teilung 35 : 65 wieder her. Die gewählte Breite gilt für alle Reiter und bleibt erhalten. Ist das Fenster schmal, stehen Zahlen und Bilder untereinander.
- Bedarf im Jahresverlauf – im Reiter Wärme-/Strombedarf zeigen die Monatsbilder der Karte Energiebilanz – Wärmebedarf je Monat und Bedarfsart, Strombedarf je Monat und, rechnet das Projekt Kälte, Kältebedarf je Monat und Herkunft – mit Monat | Jahr den Verlauf über das Jahr. In der Ansicht Jahr liegen die Bedarfsarten Heizung, Brauchwasser und Prozesswärme bzw. die Herkünfte der Kälte als Flächen übereinander, die Summe als Linie darüber; sortiert zeigt die Dauerlinie und ist in der Ansicht Monat gesperrt. Die Zeile Reihen: wählt jede Bedarfsart bzw. Herkunft, die Summenlinie und die Außentemperatur auf der zweiten Achse (ab Werk aus; mit sortiert entfällt sie); beim Strombedarf wählt sie den Strombedarf und die Außentemperatur. Die Bilder stehen auch, solange kein gültiger Lauf vorliegt: Der Bedarf kommt dann aus den Projektdaten.
- Details – die Details zu Wärme und Strom stehen aufklappbar unter ihrer Monatsgrafik; die Klappgruppe Details zeigt die Reiter Ergebnisse, Übersicht monatlich und Grafik; die Einheit (MWh oder kWh) darüber gilt für alle drei. Im Reiter Grafik stehen in einer Zeile die Bedarfsarten Prozesse, Gebäude und Brauchwasser – mehrere zugleich wählbar, die letzte gewählte bleibt stehen; beim Strombedarf entfällt diese Wahl – und das Zeitraster Jahr, Monat, Woche, Tag. Jahr zeigt die Jahresganglinie in kW, eine Linie je Bedarfsart, mit derselben Leiste wie die übrigen Zeitreihendiagramme. Monat, Woche und Tag zeigen die Summen als gestapelte Säulen in der gewählten Einheit: 12 Monate, 52 Wochen zu sieben Tagen ab dem 1. Januar – die 52. Woche zählt acht Tage, weil das Jahr 365 Tage hat – und 365 Tage; am Zeiger stehen Fach, Bedarfsart und Menge. CSV… speichert, was das Bild zeigt: beim Jahr eine Zeile je Stunde, sonst je Monat, Woche oder Tag, und je Bedarfsart eine Spalte.
- Solarthermie – der Block Wärme nennt den Wärmebedarf, den Kollektorertrag brutto der Kollektorfelder und darunter seine zwei Teile: davon genutzt – was den Bedarf direkt gedeckt hat oder in einen Speicher geladen wurde – und Überschuss – was weder der Bedarf noch ein Speicher aufnehmen konnte. Beide Teile ergeben zusammen den Bruttoertrag. Lädt die Solarthermie in einen Pufferspeicher, nennen eingerückte Zeilen den Weg der genutzten Wärme: Pufferverlust und Restinhalt ist der geladene Teil, der keinen Bedarf erreicht hat. Hat ein Teil der genutzten Wärme die Senken auch direkt erreicht, teilen drei weitere Zeilen sie auf: direkt an die Senken (ohne Puffer) und in den Pufferspeicher geladen ergeben zusammen davon genutzt; aus dem Puffer an die Senken ist der Anteil der Solarthermie an der bedarfsdeckenden Entladung des Puffers. Geht die genutzte Wärme ganz über den Puffer, entfallen diese drei Zeilen. Die Zwischensumme an die Senken abgegeben – direkt und aus dem Puffer – ist der Solaranteil im Balken Gesamtwärmebedarf. Der Balken Solarertrag zeigt dann genutzt direkt, genutzt über Puffer und Überschuss, der Balken Gesamtwärmebedarf die Solarthermie getrennt nach direkt und aus Puffer, und – sofern die genutzte Wärme aufgeteilt ist – nennt die Kachel Über Puffer an Stelle der Kachel Überschuss den Anteil der genutzten Solarwärme, der in den Puffer geladen wurde; geht sie ganz über den Puffer, zeigt die Kachelzeile den Überschuss. Ohne Puffer entfallen diese Zeilen und Segmente, und die Kachelzeile zeigt den Überschuss. Es folgen der Restwärmebedarf und die Wärmebedarfsdeckung. Die Tabelle darunter nennt je Kollektorfeld Fläche und Anzahl, den Ertrag brutto und seine Teile genutzt und Überschuss. Ein hoher Überschuss entsteht, wenn der Kollektorertrag in Stunden anfällt, in denen kein Bedarf besteht und der Speicher voll ist – etwa bei einem Bedarf nur in der Heizzeit oder einem Speicher, den ein nachrangiger Erzeuger bis zur Abschaltschwelle geladen hält.
- Hinweise zum Lauf – nach dem Rechnen steht über den Reitern ein Band in der Warnfarbe mit der Zahl der Hinweise und anzeigen; ein Klick öffnet den vollständigen Wortlaut.
- Auslegungsprüfung Erdreich – auf der Seite Wärmepumpe steht je Erdreich-Anlage eine Zeile mit Jahresentzug, Spitzenleistung und Betriebsstunden sowie der Einstufung nach VDI 4640; ist der Grenzwert überschritten oder droht Frost an der Quelle, steht die Zeile in Rot.
- Betriebsbereiche – auf der Seite Wärmepumpe zeigt eine Kachelzeile bei einer Wärmepumpe mit Einbindung die Stunden und die Wärme je Bereich (Wärmepumpe allein, parallel, Vorwärmung, nur Kessel), die Bivalenzpunkte und den höchsten Übergabevorlauf. Zeilen zu unterschrittener Spreizung und überschrittenem Rücklauf erscheinen nur bei Werten über 0.
- Jahresarbeitszahl – der Reiter Wärmepumpe nennt die Jahresarbeitszahl WP und die Jahresarbeitszahl mit Heizstab sowie in der Modultabelle die Spalte JAZ je Modul; Bilanzgrenze und Schalter erklärt Wärmepumpe: Jahresarbeitszahl.
- Bedarf und Deckung (Übersicht) – unter jedem Bilanzbalken der Karte Energiebilanz öffnet ein Klappknopf das Monatsbild Bedarf und Deckung je Monat seiner Energieform; ab Werk steht die Wärme offen, Strom und Kälte sind zugeklappt, und jedes Bild merkt seinen Zustand. Gestapelt stehen die Posten des Balkens darüber: bei der Wärme die Wärme aus Kopplung, je Erzeuger seine Deckung (ohne Speicherladung, Speicherverluste und Antriebswärme an Sorptionsanlagen) und der ungedeckte Wärmebedarf, der Gesamtwärmebedarf als Linie; beim Strom BHKW und Photovoltaik mit ihrem direkt genutzten Strom, der Stromspeicher mit seiner Entladung und der Netzbezug, der Strombedarf als Linie – was der Stromspeicher lädt, zählt nur einmal, als Entladung; bei der Kälte die Posten des Reiters Kälteanlage, der Kältebedarf als Linie. Die Summe der Monate eines Postens ist sein Wert im Balken. In der Ansicht Jahr wählt die Zeile Reihen: jeden Posten, die Bedarfslinie und die Außentemperatur auf der zweiten Achse (ab Werk aus); mit sortiert entfällt die Temperatur. Die Photovoltaik zählt in Balken, Monatssäulen und Ansicht Jahr netto, also abzüglich des nächtlichen Eigenverbrauchs des Wechselrichters, den der Netzbezug trägt: In diesen Stunden liegen die Schichten über ihr um diesen Eigenverbrauch tiefer, und die Oberkante des Stapels trifft den Strombedarf. Dasselbe gilt für die Strombedarfsdeckung im Reiter Ergebnis und für die Ansicht Jahr im Reiter Photovoltaik.
- Bedarf und Deckung (Wärmepumpe) – das Monatsbild der Karte Energiebilanz im Reiter Wärmepumpe zeigt wahlweise die Wärmebedarfsdeckung – Wärmepumpe, Heizstab und übriger Bedarf gestapelt, der Wärmebedarf als Linie – oder den Energiebezug (Strom) – Strom Wärmepumpe und Strom Heizstab gestapelt, der Strombezug gesamt als Linie. Die Wahl gilt für Monat und Jahr. In der Ansicht Jahr steht unter der Leiste die Zeile Reihen: mit einem Kästchen je Reihe: bei der Wärmebedarfsdeckung Wärmepumpe, Heizstab, Wärmebedarf, Heizwärmebedarf und Warmwasserbedarf als getrennte Linien, die Außentemperatur und – führt der Lauf Speicher – je Speicher seine Temperaturen oben und unten (gestrichelt), bei temperaturgekoppelten Erzeugern die Quelltemperatur; beim Energiebezug Strom Wärmepumpe, Strom Heizstab, Strombezug gesamt und die Außentemperatur. Die Temperaturen stehen auf der zweiten Achse rechts in °C; mit sortiert entfallen sie, weil eine sortierte Temperatur nichts aussagt. Die Wahl der Reihen gilt je Größe für die laufende Sitzung.
- Bedarf und Deckung (Solarthermie) – das Monatsbild im Reiter Solarthermie zeigt wahlweise die Wärmebedarfsdeckung – Solarthermie und übrige Erzeuger gestapelt, der Gesamtwärmebedarf als Linie – oder den Energiebezug (Strom) – den Hilfsstrom der Solarkreispumpen. In der Ansicht Jahr wählt die Zeile Reihen: Solarthermie, übrige Erzeuger, Gesamtwärmebedarf und die Außentemperatur auf der zweiten Achse.
- Bedarf und Deckung (Photovoltaik) – das Monatsbild im Reiter Photovoltaik zeigt die Strombedarfsdeckung: direkt genutzt, übrige Deckung und Reststrom gestapelt, der Strombedarf als Linie. Hat das Projekt einen Stromspeicher, zeigen Erzeugung und Strombedarf zusätzlich die Teile in den Stromspeicher und aus dem Stromspeicher; Überschuss ist die Einspeisung. Links steht die Bedarfsdeckung aufgeschlüsselt: direkt aus PV, aus dem Stromspeicher, Reststrombedarf und Deckung. Aus dem Stromspeicher ist die Entladung an die Last – im Reiter wie im Monatsbild des Berichts; was der Speicher ins Netz abgibt, gehört nicht zur Deckung. In der Ansicht Jahr kommen über die Zeile Reihen: der Überschuss – Einspeisung und, wo die Einspeisegrenze greift, Abregelung – als Fläche über der Bedarfslinie und, hat das Projekt einen Stromspeicher, sein Füllstand in kWh auf der zweiten Achse dazu. Die Ansicht Jahr rechnet mit den Viertelstunden des Laufs und zeigt je Tag den Mittelwert, die Bedarfslinie mit dem Band von Min bis Max (Gestapelte Bilder); sortiert ordnet dieselben Viertelstunden.
- Bedarf und Deckung (Stromspeicher) – das Monatsbild im Reiter Stromspeicher zeigt Entladung und Ladung je Monat. In der Ansicht Jahr wählt die Zeile Reihen: Entladung, Ladung, Netzbezug ohne und mit Speicher, den Standby des Speichersystems (führt der Lauf ihn) und den Füllstand in kWh auf der zweiten Achse; mit sortiert entfällt der Füllstand. Die Ansicht Jahr rechnet mit den Viertelstunden des Speicherlaufs und zeigt je Tag den Mittelwert, die Linien mit dem Band von Min bis Max (Gestapelte Bilder).
- Bedarf und Deckung (Kälteanlage) – das Monatsbild im Reiter Kälteanlage zeigt wahlweise die Kältebedarfsdeckung – Kopplung und gekoppelte Sorption je Gerät, freie Kühlung, Kältespeicher, die Kälteerzeuger je Anlage mit ihrem Namen nach Rang, dezentrale Kälte und ungedeckte Kälte gestapelt, soweit vorhanden, der Kältebedarf als Linie – oder den Energiebezug (Strom) – der Strom der Kopplung, bei mehreren Kopplungsgeräten je Gerät mit seinem Namen, je gekoppelter Sorptionsanlage ihr Strom, der Strom je Kälteerzeuger, der Taktstrom und der Strom der dezentralen Kälte, soweit vorhanden, gestapelt, ab zwei Posten der Strombezug gesamt als Linie. Die Summe der Monate ist der Jahreswert; die Kälteerzeuger samt Taktstrom ergeben den Kältestrom der Kachel. In der Ansicht Jahr wählt die Zeile Reihen: jeden Posten, die Linie und die Außentemperatur auf der zweiten Achse; mit sortiert entfällt die Temperatur.
- Bedarf und Deckung (Heizkessel) – das Monatsbild im Reiter Heizkessel zeigt wahlweise die Wärmebedarfsdeckung – Heizkessel, Wärme aus dem Puffer anderer Erzeuger und den Rest gestapelt, der Gesamtwärmebedarf als Linie – oder den Energiebezug, benannt nach dem Brennstoff, etwa Energiebezug (Gas): je Kessel sein Brennstoff, beim Elektrokessel der Strom; ab zwei Kesseln steht der Energiebezug gesamt als Linie. Der Brennstoff folgt Stunde für Stunde dem Betrieb nach dem Wirkungsgrad der Laststufe samt Anfahrverlust und Bereitschaft; die Summe der Monate ist der Jahresverbrauch der Brennstoffzeilen. In der Ansicht Jahr wählt die Zeile Reihen: jede dieser Reihen und die Außentemperatur auf der zweiten Achse (ab Werk aus); mit sortiert entfällt die Temperatur. CSV… schreibt an der Ansicht Jahr die Datei des Kessels.
- Bedarf und Deckung (BHKW) – das Monatsbild im Reiter BHKW zeigt wahlweise die Wärmebedarfsdeckung – BHKW und übrige Erzeuger gestapelt, der Gesamtwärmebedarf als Linie –, die Strombedarfsdeckung – der selbst genutzte BHKW-Strom und der Reststrom gestapelt, der Strombedarf als Linie, die Einspeisung darüber – oder den Energiebezug nach dem Brennstoff des BHKW, je Modul ein Posten. Der Brennstoff je Stunde ist Wärme und Strom durch den Gesamtwirkungsgrad, mit Teillastkennlinie zuzüglich des Mehrbrennstoffs aus Teillast und Anfahrverlust. In der Ansicht Jahr wählt die Zeile Reihen: die Reihen, an der Wärme zusätzlich Speicherladung und Restwärme als Linien, am Strom die Stromeinspeisung als Fläche über der Bedarfslinie, überall die Außentemperatur auf der zweiten Achse (ab Werk aus).
- Heizkessel – der Reiter Heizkessel führt die Gruppe Betrieb und die Modultabelle mit Jahresnutzungsgrad, Starts und, mit Brennwertkennlinie, dem Anteil des Brennwertbetriebs; siehe Heizkessel: Ergebnisse.
- Photovoltaik – rechnet das Projekt mit einer PV-Ganglinie, nennt die erste Zeile des Reiters Photovoltaik die Quelle statt der Moduldaten; siehe Photovoltaik: PV-Ganglinie.
- Kältebedarfsdeckung – das Blatt des Reiters Ergebnis zeigt die Posten der Kälteanlagebilanz – je Kälteerzeuger, Wärmepumpe im Kühlbetrieb oder Kältemaschine – mit dem Kältebedarf als Linie (Bedarfsdeckung); die Kachelzeile Teillast und Takten mit Taktstrom, Starts, Teillastanteil, mittlerem Lastgrad und Jahres-EER je Kältemaschine steht im Reiter Kälteanlage; siehe auch Kühlung: Teillast und Takten.
- CSV… – der Knopf steht in der Leiste jedes Zeitreihendiagramms rechts neben Bereich und 1:1 und speichert die Jahresganglinie als CSV-Datei (Semikolon als Trennzeichen, Dezimalkomma).
- Die Ansicht Jahr der Bilder des Wärme- und des Strombedarfs im Reiter Wärme-/Strombedarf schreibt die Datei Energiebedarf: Zeitstempel, Außentemperatur, Wärmelast, je Bedarfsart eine Spalte und den Strombedarf. Die Ansicht Jahr des Kältebilds schreibt die Datei Kältebedarf mit der Kältelast und der Spalte Kühlung.
- Wärmepumpe (an der Ansicht Jahr von Bedarf und Deckung), Heizkessel (ebenso), Stromspeicher (an der Ansicht Jahr von Bedarf und Deckung) und die Blätter Wärmebedarfsdeckung und Strombedarfsdeckung des Reiters Ergebnis schreiben ihre eigene Datei mit Zeitstempel, Außentemperatur und den Werten der Seite. Bei der Wärmepumpe stehen die Kennzahlen der Betriebsbereiche als Kopfzeilen Spaltenname;Wert vor den Stundenspalten.
- Jedes andere Zeitreihendiagramm (etwa die Ansicht Jahr von Bedarf und Deckung bei BHKW, Solarthermie und Photovoltaik oder Kältebedarfsdeckung) schreibt die Reihen, die es zeigt: die erste Spalte zählt Stunde oder Viertelstunde, danach je Reihe eine Spalte mit Name und Einheit. Der Dateiname folgt dem Diagrammtitel. Ist sortiert angehakt, stehen die Werte als Dauerlinie in der Datei.
Wärme-, Strom- und Kältebedarfsdeckung
Die Blätter Wärmebedarfsdeckung, Strombedarfsdeckung und – rechnet das Projekt Kälte – Kältebedarfsdeckung im Reiter Ergebnis zeigen, womit der Bedarf über das Jahr gedeckt wird. Wärme- und Strombedarfsdeckung tragen zuoberst wie die übrigen Reiter eine Zeile mit Kennzahlen: bei der Wärme Wärmebedarf, Wärmedeckung, Restwärme, maximale Wärmelast und Vollbenutzungsstunden, beim Strom Strombedarf samt Eigenverbrauch der Wärmeerzeuger, Stromdeckung, Reststrom und maximalen Strombedarf. Beim Strom folgt die Zeile Eigenerzeugung und Netz mit der Einspeisung ins Netz (Strom aus Photovoltaik und BHKW, der nach der Speicherladung ins Netz geht; abgeregelte Energie zählt nicht dazu), der Eigenverbrauchsquote – der selbst genutzte Teil der Eigenerzeugung samt Speicherladung, also Eigenerzeugung ohne Einspeisung und Abregelung, je Eigenerzeugung – und der Autarkiequote – der Teil des Strombedarfs samt Eigenverbrauch der Wärmeerzeuger, den kein Netzbezug deckt; Kältestrom über einen eigenen Zähler zählt dabei als Bedarf und als Netzbezug mit, auch wenn die Kacheln Strombedarf und Reststrom ihn nicht führen. Ohne Photovoltaik und BHKW gibt es keine Eigenerzeugung; beide Quoten stehen dann als „—“ mit dem Grund darunter, ebenso die Autarkiequote ohne Strombedarf. Die Zeile darunter, Deckung je Erzeuger, nennt je Erzeuger seinen Anteil am Bedarf und darunter seine Menge. Es sind dieselben Zahlen wie in den Reitern Übersicht und Wärme-/Strombedarf; ohne gerechneten Lauf steht keine Kennzahl. Die Leiste über dem Bild trägt dieselben Schalter wie die Monatsbilder der übrigen Reiter: Monat | Jahr, daneben sortiert (nur in der Ansicht Jahr) und die Anzeige Bedarfsdeckung | Energiebezug, beim Strom zusätzlich Strombedarf (Verbraucher). Das Blatt macht in der Ansicht Jahr mit der Bedarfsdeckung auf; Ansicht, Anzeige und die gewählten Reihen bleiben für die Sitzung erhalten.
- Jahr zeigt die Ganglinie aller Stunden (beim Strom aller Viertelstunden) mit den Reihenschaltern, sortiert die Jahresdauerlinie. Monat zeigt dieselben Reihen als Monatssäulen in MWh und den Bedarf als Linie; die Summe der zwölf Monate ist der Jahreswert. Im Energiebezug trägt die Ansicht Jahr die Leiste Reihen: mit je einem Schalter für jeden Posten und, ab zwei Posten, für die Summenlinie. Trägt eine gezeigte Linie ein Spannenband, steht in der Leiste direkt hinter ihrem Schalter ein eigener Schalter für das Band, beschriftet wie sein Legendeneintrag, etwa Wärmebedarf: Spanne (Min–Max); er ist ab Werk an und erscheint nur, solange die Linie gezeigt wird. Schalter und Legendeneintrag des Bands schalten dasselbe: Blenden Sie das Band in der Legende aus, steht auch sein Schalter aus, und die Wahl bleibt für die Sitzung erhalten. CSV… speichert in jeder Ansicht die Reihen des Bildes, im Monat die Monatswerte.
- Wärmebedarfsdeckung: die Erzeuger gestapelt, der Wärmebedarf als Linie, wahlweise je Bedarfsart, in der Ansicht Jahr dazu der Füllstand der Wärmespeicher auf der zweiten Achse. Ein Kältespeicher steht nicht in der Wärmebedarfsdeckung, sondern in der Kältebedarfsdeckung und im Reiter Kälteanlage. Das gilt auch für einen Kältespeicher, den eine Wärmepumpe als Quelle nutzt: Sein Füllstand steht im Reiter Kälteanlage. Die Reihe Überschuss: Speicherladung zeigt die Ladung der Wärmespeicher als obersten Teil des Stapels über der Bedarfslinie; die Erzeugung bleibt dabei dieselbe. Der Energiebezug zeigt den Strom der Wärmepumpe und des Heizstabs, den Brennstoff jedes Kessels (beim Elektrokessel den Strom) und den Brennstoff jedes BHKW-Moduls.
- Strombedarfsdeckung: BHKW und Photovoltaik im Eigenverbrauch, die Entladung des Stromspeichers und der Netzbezug gestapelt, der Strombedarf aller Verbraucher als Linie Summe Stromverbrauch. Netzeinspeisung und PV-Abregelung lassen sich als Überschuss über der Bedarfslinie zuschalten, der BHKW-Anteil der Einspeisung als gestrichelte Linie. Der Energiebezug (Strom) ist der Netzbezug. Die dritte Anzeige Strombedarf (Verbraucher) zeigt, wofür der Strom gebraucht wird: die Verbraucher von unten nach oben gestapelt – Lastgang, Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, Heizkessel (Hilfsstrom), dezentrale Kühlung, Kälteerzeugung (zentral) und Übrige Verbraucher (etwa Solarkreispumpen, Kopplung und Sorption) –, die Summe der Schichten ist in jeder Viertelstunde die Linie Summe Stromverbrauch. Elektrokessel ist der Strom der Kessel mit dem Brennstoff Strom, Heizkessel (Hilfsstrom) der Hilfsstrom der Kessel mit Brennstoff; Kühlung und Kälteerzeugung zählen hier nur, soweit ihr Strom über den Stromträger des Projekts läuft, nicht über einen eigenen Zähler. Eine Schicht steht nur zur Wahl, wenn das Projekt diesen Strom im Jahr führt; ab Werk sind alle gewählt. Monat | Jahr, sortiert (jede Reihe ihre eigene Dauerlinie), die Reihenwahl und CSV… wirken wie in der Strombedarfsdeckung; jede Anzeige zeigt in der Reihenwahl nur ihre eigenen Reihen und die Summe.
- Kältebedarfsdeckung: die Posten der Bilanz des Reiters Kälteanlage gestapelt, der Kältebedarf als Linie – in der Ansicht Jahr je Stunde, in der Ansicht Monat je Monat. In der Ansicht Jahr trägt die Bedarfsdeckung wie im Wärme- und Stromgang die Leiste Reihen: mit je einem Schalter für jeden Posten und für den Kältebedarf; direkt hinter dem Kältebedarf steht der Schalter seines Spannenbands, derselbe wie sein Legendeneintrag. Ein abgeschalteter Posten fehlt im Bild; die Wahl bleibt für die Sitzung erhalten. Der Energiebezug ist der Strom der Kälteseite wie im Reiter Kälteanlage.
Autarkie-Analyse
Das Blatt Autarkie-Analyse im Reiter Ergebnis zeigt, wie weit Photovoltaik und Solarthermie den Bedarf des Projekts selbst decken. Es ist aufgebaut wie die übrigen Reiter der Simulation; der Strom-Teil steht nur mit Photovoltaik, der Wärme-Teil nur mit Solarthermie.
- Kennzahlen oben: Autarkiegrad und Eigenverbrauchsquote der Photovoltaik, solare Deckung der Wärme und thermischer Nutzungsgrad der Solarthermie, dazu die CO₂-Ersparnis.
- Theoretischer Speicher (PV): Die Kapazität in kWh ist eine Was-wäre-wenn-Größe. Kennzahlen, Tabelle, Monatsbild und Lastgang des Strom-Teils rechnen mit ihr; gespeichert wird sie nicht. Daneben wählen Sie die Energieeinheit der Tabellen (MWh oder kWh).
- Stromautarkie (Photovoltaik): links die Tabelle mit Strombedarf, PV-Erzeugung, Eigenverbrauch direkt, über den Speicher und gesamt, Netzbezug, Netzeinspeisung, Autarkiegrad und Eigenverbrauchsquote; rechts die Monatssäulen Energie-Bedarf & Deckung; die Ansicht Jahr zeigt dieselben Anteile aus den Viertelstunden des Laufs, je Tag als Mittelwert.
- Wärmedeckung (Solarthermie): links Wärmebedarf, Solarthermie direkt, über den Speicher und gesamt, Deckungslücke, solare Deckung und thermischer Nutzungsgrad; rechts die Monatssäulen Wärmebedarf & Deckung; darunter die solare Deckung je Monat als Tabellenzeile.
- CO₂-Ersparnis: unter den beiden Bilanzkarten zeigt eine Gruppe, ab Werk zugeklappt, wie die Kennzahl CO₂-Ersparnis zustande kommt: je Zeile die verdrängte Menge, der CO₂-Faktor in g/kWh und der Beitrag in kg/a – der PV-Eigenverbrauch mal dem Faktor des Netzstroms und, mit Solarthermie, die genutzte Solarwärme mal dem Faktor der Wärme; unter jeder Beschriftung steht, woher der Faktor stammt. Die Summe ist der Wert der Kennzahl. Ist dem Projekt kein Stromträger zugeordnet, nennt eine Zeile den Auslieferungsträger, dessen Faktor gilt.
- Lastgang Jahr: der Strom-Lastgang über das Jahr mit Strombedarf, PV-Erzeugung, Eigenverbrauch, Netzbezug, Netzeinspeisung und – wenn der Speicher arbeitet – Ladung und Entladung des Speichers; mit Solarthermie zusätzlich der Wärme-Lastgang mit Wärmebedarf, Solarthermie direkt und über den Speicher. Die Reihen wählen Sie über die Kästchen über dem Bild, Alle und Keine setzen die ganze Wahl; Zoom, Zeitachse und CSV… wie bei jeder Ganglinie (Die Diagramme bedienen).
Die senkrechte Linie zwischen Tabelle und Bild lässt sich mit der Maus verschieben; ein Doppelklick stellt die Vorgabe wieder her. Die Gruppen klappen auf und zu und bleiben so, wie Sie sie verlassen.
Speicherauslegung mit Kosten und Zeitreihen
In der Stromspeicher-Auslegung – erreichbar über ① Konfiguration → Stromspeicher auslegen… – werden Größe, C-Rate, spezifische Investitions- und Betriebskosten sowie Last-, PV- und Preisquellen gewählt. Quellen können aus EPOS-Plan oder aus getrennten CSV-Dateien mit Spaltenzuordnung stammen. Benannte Profile speichern die vollständige Auslegungskonfiguration.
Nach einer Eingabeänderung wird das alte Ergebnis als veraltet gekennzeichnet. Die Heatmap verwendet Kapazität oder Leistung als gewählte Größenachse; Jahresüberschuss, Kapitalwert und Amortisation berücksichtigen die Betriebskosten. Neu berechnen liefert einen aktuellen Bestpunkt zur Übernahme der Dimensionierung. Die ausführliche Bedienung steht unter Stromspeicher: Auslegung optimieren.
Die Diagramme bedienen
Die Zeitreihen der Auswertung tragen dieselbe Bedienung: die Ansicht Jahr der Monatsbilder Bedarf und Deckung sowie die Ganglinien des Reiters Ergebnis (Wärmebedarfsdeckung, Strombedarfsdeckung und – rechnet das Projekt Kälte – Kältebedarfsdeckung).
Über jedem Bild steht eine kleine Leiste. Mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten +, − und 0 vergrößern und verschieben Sie den Zeitausschnitt; die Werteachse bleibt dabei vollständig, und die Leiste zeigt links die Vergrößerung an – etwa ×5. Bereich schaltet auf das Aufziehen eines Ausschnitts um: Ziehen Sie ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen; mit der Maus tut es auch Umschalt + Ziehen. 1:1 stellt die volle Ansicht wieder her; ein Doppelklick ins Bild und die Taste 0 tun dasselbe.
Die Zeitachse nennt an jeder Marke die Jahresstunde und darunter das Datum – etwa 6.000 und 8. Sep.; zeigt ein Ausschnitt weniger als einen Tag, steht die Uhrzeit dabei. Das Datum gilt für ein Jahr mit 365 Tagen und ohne Jahreszahl, die Stunde 0 ist der 1. Januar, 0 Uhr. Die Achse heißt dann Jahresstunden [h] · Datum.
Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen: die Stelle auf der Zeitachse mit Datum und Uhrzeit – etwa 6.000 h · 8. Sep. 00:00 – und dazu je sichtbarer Kurve ihr Wert mit seiner Einheit. Der senkrechte Strich an der Mausstelle folgt der Maus unmittelbar, auch in einem vergrößerten Ausschnitt. Führt ein Bild rechts eine zweite Werteachse – etwa den Speicherinhalt in kWh neben Leistungen in kW –, steht deren Kurve mit ihrer eigenen Einheit dabei.
In der Legende steht vor einer Linie ein Liniensymbol, vor einer Fläche oder Säule ein gefülltes Kästchen; gestrichelte und gepunktete Linien zeigen ihre Strichart. Die Legende ist bedienbar. Ein Klick auf den Namen einer Kurve oder Fläche blendet sie aus, ein zweiter holt sie zurück; der ausgeblendete Eintrag bleibt sichtbar, nur blasser. Ist keine Kurve der rechten Werteachse mehr eingeblendet, verschwindet auch diese Achse samt ihrer Beschriftung. Ein Klick auf das Farbfeld daneben öffnet den Farbwähler unmittelbar am Bild: Sie wählen die Farbe im Farbfenster oder tragen ihren Hexwert ein, Hausfarbe nimmt die Wahl wieder zurück, Esc und ein Klick neben den Wähler schließen ihn. Dieselbe Farbe gilt anschließend in allen Diagrammen des Programms und im Bericht. Jede Kurve, jede Fläche und jedes Spannenband trägt ein Farbfeld – in den Simulationsreitern samt Übersicht und Ergebnis, unter Berichte & Kosten und in den Dialogen mit Bildern wie Ganglinien, Kennlinien, Zapfprofil und Gebäudesimulation; die Simulationsreiter zeigen dieselben Farben wie der Bericht. Die Farben der Deckungsringe stellen Sie unter Farben der Diagramme ein; fest bleibt allein die Spalte Stromsteuer-Entlastung des Zahlungsstroms. Mit der Tastatur erreichen Sie beides ebenso: Die Einträge lassen sich anspringen, Eingabe und Leertaste schalten die Kurve, Umschalt + Eingabe öffnet den Farbwähler.
Die Bilder sind maßstabsfrei: Die Beschriftung bleibt in jeder Vergrößerung scharf, und ein Zeitausschnitt zeigt die Werte dieses Ausschnitts, nicht ein vergrößertes Bild.
Gestapelte Bilder – die Ansicht Jahr der Bedarfsbilder und der Bilder Bedarf und Deckung und die beiden Ganglinien des Reiters Ergebnis – zeichnen jede Schicht als geschlossenes, deckendes Band. In der Jahresansicht fasst das Bild die Stunden je Tag zusammen; vergrößern Sie einen Ausschnitt, dessen Stunden in die Breite passen, zeigen alle Schichten und Linien dieselbe Stunde – die Schichten ergeben zusammen die Oberkante, jede ist so dick wie ihr Wert in dieser Stunde –, und die Zeile unter dem Bild nennt die Stunde unter dem Zeiger mit Datum und Uhrzeit. Beim Strom stehen im ganzen Jahr Viertelstunden: Das Bild fasst sie ebenso je Tag zusammen, in einem Ausschnitt von einigen Wochen je Stunde – es nimmt das feinste Raster, das in die Breite passt. Jede Schicht zeigt den Mittelwert ihrer Viertelstunden im Tag oder in der Stunde, die Schichten ergeben zusammen den Mittelwert der Summe, und über alle Tage ergibt eine Schicht ihre Jahresmenge – auch ein Beitrag, der nur tagsüber anfällt wie die Photovoltaik, steht so in seinem Tagesanteil da. Die Summenlinie zeigt ebenfalls den Mittelwert und dazu ein helles, durchscheinendes Band von ihrem kleinsten bis zu ihrem größten Wert im Tag; die Legende nennt die Linie etwa Summe Stromverbrauch (Mittel je Tag) und das Band Spanne (Min–Max), unter der Achse steht je Tag der Mittelwert, das Band zeigt die Spanne von Min bis Max (im Stundenraster je Stunde …). Die Zeile unter dem Bild nennt dann den Tag, etwa Mittel 14. Januar (im Stundenraster die Stunde, etwa Mittel 14. Januar 08:00 – 09:00), je Reihe den Mittelwert und bei der Summe in Klammern Min und Max. Die Leistungsachse reicht bis zum höchsten gezeichneten Wert – der Oberkante des Stapels im Mittel und der Oberkante des Bands –, auf einen runden Wert (1, 2, 2,5, 5 oder 10 mal einer Zehnerpotenz) aufgerundet. Bei einem kleinen Ausschnitt erscheint jede Viertelstunde. Steht eine Erzeugung als eigene Fläche ab null – etwa die PV-Erzeugung, der Eigenverbrauch und die Einspeisung im Lastgang Strom über das Jahr des Reiters Ergebnis –, zeigt die Fläche den Mittelwert je Tag, ihre Kante in der vollen Farbe setzt das Mittel ab, und ihr Band von Min bis Max liegt hell und durchscheinend hinter allen Flächen; die Linien der Bedarfe liegen obenauf. Linien, die den Stapel begleiten – eine Summe, der Wärmebedarf –, liegen fein und durchscheinend auf seiner Oberkante, damit die Schichten darunter sichtbar bleiben; in den Monatsbildern sind sie kräftig. Steht unter einer solchen Linie keine Schicht mit Werten – etwa weil Sie in der Leiste Reihen: oder in der Legende alle Schichten ausgeblendet haben –, zeichnet sie sich in voller Stärke und Deckung; blenden Sie eine Schicht wieder ein, wird sie wieder fein. Mit sortiert ist das Bild nicht gestapelt: Jede gezeigte Reihe ist ihre eigene Jahresdauerlinie – ihre Werte absteigend geordnet – und steht als kräftige Linie in ihrer Farbe, die Legende zeigt Liniensymbole. So liest man je Erzeuger, Bedarf oder Posten ab, wie viele Stunden er welche Leistung erreicht; die Linien addieren sich nicht. Vergrößern Sie den Zeitausschnitt, werden die einzelnen Stunden lesbar. Die Schichten folgen der Deckungsfolge des Laufs: Unten – im Bilanzbalken links – steht, wer zuerst deckt, darüber in dieser Folge die übrigen, ganz oben die Restposten; die Legende nennt die Posten in derselben Folge, die Farben bleiben je Erzeuger. Bei der Wärme stehen zuunterst die Abwärme aus Kälte-Wärme-Kopplung, dann die Erzeuger in der Folge der Kaskade (der Heizstab gleich nach der Wärmepumpe), darüber die Antriebswärme an Sorptionsanlagen und der ungedeckte Wärmebedarf; beim Strom BHKW, Photovoltaik und Stromspeicher, oben der Netzbezug; bei der Kälte die Kopplung und die gekoppelte Sorption, die freie Kühlung, der Kältespeicher, die Kälteerzeuger nach ihrem Rang in der Kältefolge, darüber die dezentrale und die ungedeckte Kälte.
Nicht jedes Bild hat eine Zeitachse – und wo keine ist, gibt es auch nichts zu zoomen. Die Deckungsringe der Übersicht tragen deshalb keine Leiste über dem Bild: Ein Ring zeigt Anteile. Die Monatssäulen der Autarkie-Analyse und die Monatsbilder des Reiters Ergebnis zeigen zwölf Fächer; ihre Leiste trägt allein den Knopf CSV…, der die Monatswerte speichert (Datenexport). Sie zeigen statt dessen den Wert des Elements, auf das Sie zeigen – ein Ringsegment nennt seinen Namen und seinen Anteil, eine Säule ihren Monat, ihre Reihe und ihre Menge. Auf einem Berührungsbildschirm tippen Sie das Element an; ein Tippen daneben löscht die Zeile wieder. Die Legende eines Rings ist nicht schaltbar – ein Kreis, dem ein Segment fehlt, wäre kein Kreis mehr –, ihre Farben stellen Sie in der Gruppe Deckungsringe der Farben der Diagramme ein.
Jedes Monatsbild der Simulationsergebnisse trägt an seiner Leiste den Umschalter Monat | Jahr. Monat zeigt die zwölf Fächer wie gewohnt, Jahr dieselben Reihen als Stundenwerte im Jahresverlauf – mit Zoom, der Wahl Datum | Stunde im Jahr und dem Knopf CSV…. Der Schalter sortiert steht in jedem Monatsbild gleich hinter Monat | Jahr; in der Ansicht Jahr zeigt er wie bei den Ganglinien die Dauerlinie, in der Ansicht Monat ist er gesperrt, und sein Tooltip nennt den Grund. Wo ein Bild mehrere Größen anbietet, steht dahinter die Wahl der Größe, etwa Wärmebedarfsdeckung | Energiebezug (Strom) an der Wärmepumpe. Die Wahl gilt je Bild für die laufende Sitzung.
Die Streuwolke Leistung über Außentemperatur auf der Seite Wärmepumpe hat eine Achse, auf der sich zoomen lässt, nur zählt sie keine Zeit, sondern die Außentemperatur. Sie trägt darum dieselbe Leiste wie die Zeitreihen, und die Zeile unter dem Bild nennt die Temperatur samt dem Wert des nächstliegenden Punktes.
Alle diese Bilder sind ebenso maßstabsfrei wie die Zeitreihen; ihre Farben stellen Sie unter Farben der Diagramme ein.

Farben der Diagramme
Unter Administration → Einstellungen führt die Rubrik Diagramme zu jeder Größe, die in einem Diagramm vorkommt, eine eigene Farbe – Wärmepumpe, BHKW, Heizkessel, Solarthermie, Photovoltaik, Netzbezug, Restbedarf, Bedarfslinie, die Variantenreihen, die Speicher, die Profil- und Temperaturkurven sowie die Farben der Rasterkarte und die allgemeinen Farben von Hintergrund, Text, Achsen und Rasterlinien. Die Gruppe Speicher führt auch die Reihen der Speicherflotte (Netzbezug mit und ohne Flotte, Ladezustand, Kosten der Jahresprojektion), die Gruppe Deckungsringe je Segment der Ringe Wärme, Strom und Kälte eine Farbe. Die Einträge stehen in sieben Gruppen. Die achte Gruppe Spannenbänder führt je Linie, die ein Bild mit einem Spannenband zeichnet, die Farbe ihres Bands, etwa Bedarfslinie: Spannenband; ihre Hausfarbe ist die Hausfarbe der Linie. Solange Sie das Band nicht eigens einstellen, folgt es der Farbe seiner Linie; Hausfarbe setzt es darauf zurück.
Je Größe stehen nebeneinander der Farbwähler, der Farbwert in der Schreibweise #RRGGBB und ein kleines Muster der Hausfarbe. Sie können die Farbe im Wähler aussuchen oder den Wert eintippen; eine Eingabe, die keine Farbe in dieser Schreibweise ist, wird am Feld abgewiesen.
- Die Farbe gilt im ganzen Programm. Eine hier gesetzte Farbe erscheint in allen Diagrammen, die diese Größe zeigen, und ebenso im Wortbericht und im PDF. Ein Neustart ist nicht nötig.
- Dieselbe Wahl steht am Diagramm. Das Farbfeld eines Legendeneintrags öffnet denselben Wähler unmittelbar am Bild – siehe Die Diagramme bedienen.
- Halbdurchsichtige Flächen bleiben halbdurchsichtig. Sie wählen den Farbton; wie stark eine Fläche durchscheint, gehört zum Bildaufbau und ändert sich nicht.
- Hausfarben setzt alle Farben auf die Vorgaben der Auslieferung zurück; übernommen wird die Änderung – wie in den übrigen Rubriken – erst mit OK.
Gebäudekennzahlen der Konditionierung
Gebäude nach VDI 6007 führen neben dem Wärme- und Kältebedarf (siehe Gebäudemodell VDI 6007: Ergebnisse) Kennzahlen, die aus Kalendern und Aufheizoptimierung entstehen. Sie stehen im Ergebnis des Gebäudes – bei Zonen je Zone – und im Datenexport; eine Kennzahl, die nicht wirkt, hat weder Wert noch Schlüssel.
- Stunden mit Sommerlüftung und Stunden mit Nachtauskühlung – im Wärmebedarf des Gebäudes, in der Zonenübersicht und im Export; die Nachtauskühlung nur, wenn eine gesetzt ist (siehe Nachtauskühlung).
- Aufheizzeit – die längste Aufheizzeit der Bemessung in Stunden mit Außentemperatur und Variante.
- Aufheizleistung mit Quelle – die Leistung in kW, mit der die Rampe rechnet, und ob sie die Heizleistungsgrenze oder die Zielleistung ist.
- Rampentage, Aufheizstunden und längste Rampe – wie viele Tage mit Rampe das Jahr hat, deren Stunden zusammen und die längste.
- Begrenzte und unerreichbare Tage – Tage, an denen die Absenkdauer die Rampe begrenzt, und Tage, an denen die Aufheizleistung nicht reicht.
- Kappungsstunden – Stunden, in denen die Heizleistungsgrenze die Rampe kappt.
- Aufheizzuschlag und Auslegungsheizlast – die stationäre Auslegungsheizlast plus der Zuschlag der Aufheizung ergibt die Auslegungsgröße der Heizung; die ideale Spitze und das Tagesmittel stehen daneben. Die Auslegungsheizlast steht auch ohne Anlagenkopplung.
- Hinweise W1 bis W5 und die Spalten je Zone – der Bedarfsdialog des Gebäudes führt die Gruppe Aufheizung mit allen Kennzahlen dieser Liste, den Hinweisen des Laufs und einer Spalte je beheizter Zone.
Vorheizgrößen. Bei den Verfahren Vorheizzeit vorgeben und Vorheizzeit berechnen stehen im Ergebnis des Gebäudes und – je Zone – im Datenexport das Verfahren, die Vorheizzeit, der größte Vorheizbedarf, die Bezugsleistung, der Deckel, die Vorheizleistung, die größten Sprünge im Vorlauf und im Lauf, die Tage ohne Ankunft und die Tage mit Sprung über der Vorheizzeit, die größte Unterschreitung des Sollwerts, die Stunden unter dem Sollwert, am Deckel und an der Untergrenze, die Nächte ohne Absenkung, die unerreichbaren und die gesperrten Tage und die Mehrwärme des Vorheizens. Die Kennzahlgruppe Gebäude führt mit Abweichung im Variantenvergleich die Vorheizzeit, die Vorheizleistung, die Tage ohne Ankunft und die Mehrwärme; bei der Sollwertrampe fehlen diese Zeilen. Hat die Schnellaufheizung an einer Zone gewirkt, kommen die wirksame Überhöhung, die Stunden mit angehobenem Vorlauf, der höchste Vorlauf in diesen Stunden und die Stunden hinzu, in denen die Vorlaufgrenze der Anlage die Anhebung begrenzt hat, in denen sie wirkungslos blieb oder in einer Sperrzeit lag.
Der Export nennt dazu je Gebäude den Zustand der Aufheizung, die Bemessung, die Art und die Quelle der Leistung als Text und die Zahlen als eigene Schlüssel, nur bei eingeschalteter Aufheizoptimierung.
Hinweise des Laufs. Das Laufprotokoll nennt, was die Aufheizoptimierung nicht einhalten konnte; der Lauf rechnet weiter:
- W1 – die Aufheizleistung reicht nicht: An so vielen Tagen hält keine Rampe bis 48 Stunden, an einem Teil davon liegt die Leistung nicht über der stationären Heizlast.
- W2 – die Absenkdauer begrenzt die Rampe: Die Absenkung ist dort weitgehend wirkungslos.
- W3 – an so vielen Tagen verlässt der Lauf das Nachweisband der Rampe, durch Kappung an der Heizleistungsgrenze oder Stundenleistung über 1,01 · Aufheizleistung; die Vorhersage kennt Vorgeschichte, Sonne, innere Gewinne und Lüftungswechsel nicht.
- W4 – Übergänge aus aus bekommen keine Rampe, darunter der Beginn der Heizperiode.
- W5 – das Gebäude rechnet mit Anlagenkopplung und wird nicht optimiert.
Weitere Hinweise: Ist die Aufheizreserve leer, meldet der Lauf, dass die Vorgabe 20 % gilt. Rechnet ein Gebäude mit Verbrauchsangabe, nimmt die Rückrechnung auf den Verbrauch die Mehrwärme der Rampen in den Skalierungsfaktor auf. Der Hinweis der Heizperiode nennt die Zahl der Nutzungsstunden außerhalb der Heizperiode, in denen die Raumluft unter dem Tagwert der Heizspalte liegt, und die größte Unterschreitung in K (Heizperiode). Steht der Heizsollwert in vielen Stunden auf aus, nennt der Lauf die Zahl dieser Stunden; dort ist der Wärmebedarf 0.
Kennzahlen der Anlagenkopplung
Rechnet das Projekt mit einer Anlagenkopplung, führen die gekoppelten Gebäude Kennzahlen, die zeigen, wie weit Übergabe und Erzeuger den Raum versorgt haben. Sie stehen im Ergebnis des Gebäudes – im Bedarfsdialog des Gebäudes als Kacheln neben dem Restbedarf des Projekts – und im Bericht; eine Gruppe erscheint nur, wenn der letzte Lauf sie erhoben hat.
- Komfortstunden – Unterschreitungsstunden, Kelvinstunden und Längste Strecke: Stunden der Nutzungszeit, in denen die Raumluft mehr als 1,0 K unter dem Heizsollwert liegt, die Summe dieser Unterschreitungen und ihre längste zusammenhängende Folge. Mit Kühlung kommen Überschreitungsstunden Kühlung und Kelvinstunden Kühlung dazu. Daneben stehen der Bedarfsbegriff des Gebäudes und die Stunden am Fahrplan begrenzt (Gebäudemodell VDI 6007: Komfortstunden).
- Kennzahlen des Kreises – nur im geschlossenen Kreis: Durchläufe je Stunde (Mittel / Höchstwert), Fallwechsel, Stunden an der Schranke, Stunden mit leerem Speicher und Stunden mit Restbedarf.
- Kälteseite im Kreis – im geschlossenen Kreis mit Kühlung: Tage mit Sperre der Gegenseite, Gesperrte Energie (Heizen / Kühlen), Stunden an der Kälteschranke und Umschaltstunden; rechnet ein Gebäude mit Kühlkurve, folgen deren drei Kennzahlen (Kühlung: Kälteschranke).
Die Kennzahlen gehören zum letzten Projektlauf. Die Auskunft des Bedarfsdialogs selbst rechnet ohne geschlossenen Kreis und sagt das.
Siehe auch
- Simulation – Erzeugerkaskade, Strombilanz und zeitliche Auflösung
- Ergebnisdarstellung – Registerkarten, Kennzahlen und Diagramme im Einzelnen
- Datenexport – Umfang und Aufbau der CSV-Dateien
Berechnung
Woher die Zahlen der einzelnen Reiter stammen, steht je Gewerk in der Rubrik Berechnung; den Ablauf, der sie erzeugt, beschreibt Berechnung: Simulationsablauf.