Ergebnisdarstellung
Weitere Optionen
Die Ergebnisdarstellung ist in Reiter gegliedert. Sie steht in Schritt ③ Ergebnis der Ansicht Simulation und ebenso neben dem Lauf im Reiter Simulation der Startseite. Sie beginnt mit der Übersicht und führt über den Energiebedarf und die einzelnen Erzeuger bis zum Reiter Ergebnis mit Jahresganglinien und Autarkie-Analyse. Die Reiter im Einzelnen beschreibt Programm-Dokumentation: Simulationsergebnisse.
Energiebedarf
Der Reiter Wärme-/Strombedarf zeigt Wärmelast und Strombedarf als Jahresganglinie, mit sortiert als geordnete Jahresdauerlinie, jeweils mit maximaler Last und Jahressumme. Die Wärmelast liegt nach Heizung, Brauchwasser und Prozesswärme gestapelt vor. Rechnet das Projekt Kälte, steht dort auch der Block Kälte mit der Kältelast.
Wärmepumpe
Der Reiter Wärmepumpe weist die Wärmebedarfsdeckung in Prozent, den ermittelten Bivalenzpunkt, die Kapazität des zugeordneten Pufferspeichers, die durchschnittlichen Vollbenutzungsstunden, die minimal erforderliche Spitzenkesselleistung und die Jahresarbeitszahl aus – für die Wärmepumpe allein und mit Heizstab. Bei einer Wärmepumpe mit Einbindung zeigt eine Kachelzeile die Betriebsbereiche, bei einer Erdreichquelle eine Zeile die Auslegungsprüfung nach VDI 4640.
Drei Diagramme zeigen den Jahresgang von Produktion, Stromverbrauch und Speichertemperaturen, ein weiteres die Leistung über der Außentemperatur. Eine Modultabelle listet je Maschine die Leistung, die Wärmeproduktion, den Stromverbrauch, den Heizstabanteil, die Betriebsstunden und die Jahresarbeitszahl; rechnet ein Modul mit Mindestleistung, kommen Starts und Taktstrom dazu.
Heizkessel, BHKW, Solarthermie und Photovoltaik
Für Heizkessel, BHKW, Solarthermie, Photovoltaik und Stromspeicher gibt es jeweils eigene Reiter mit Deckungsanteil, Produktion, Restbedarf, den relevanten Verbrauchsgrößen und einer Modultabelle. Der Heizkessel nennt Jahresnutzungsgrad und Starts, mit Brennwertkennlinie auch den Anteil des Brennwertbetriebs. Das BHKW zeigt Wärme- und Stromlast; seine Betriebsart wird in der Simulationskonfiguration eingestellt. Die Solarthermie weist den Kollektorertrag brutto mit seinen Teilen genutzt und Überschuss aus. Kältemaschinen haben keinen eigenen Reiter; rechnet eine Kältemaschine mit Teillast, zeigt das Blatt Kälteproduktion des Reiters Ergebnis Teillast und Takten.
Ergebnisseite
Die Übersicht fasst alles zusammen. Zwei Ringdiagramme zeigen Wärme- und Strombedarfsdeckung nach Erzeugern, Kennzahlen den verbleibenden Rest an Wärme und Strom, eine Tabelle die Jahresarbeit jedes Erzeugers in Megawattstunden. Rechnet das Projekt Kälte, folgt der Block Kältedeckung. Solange nicht gerechnet ist, stehen dort nur Wärme- und Strombedarf.
Autarkieanalyse
Die Autarkie-Analyse im Reiter Ergebnis stellt monatsweise gegenüber, welcher Anteil des Strombedarfs direkt aus der Erzeugung, aus dem Speicher oder aus dem Netz gedeckt wird, und weist Autarkiegrad, solarthermische Deckung, thermischen Nutzungsgrad und die CO₂-Einsparung aus.

Wärme- und Stromproduktion
Die Blätter Wärmeproduktion und Stromproduktion im Reiter Ergebnis zeigen die Erzeugung als Jahresganglinie, in der sich einzelne Erzeuger und der Speicherinhalt gezielt ein- und ausblenden lassen. Rechnet das Projekt Kälte, zeigt das Blatt Kälteproduktion je Kälteerzeuger – Wärmepumpe im Kühlbetrieb oder Kältemaschine – die gedeckte Kälte, darauf die ungedeckte Kälte und darüber den Kältebedarf.
Für die Kälte zeigt das Bild, was das Blatt Kälteproduktion über das Jahr ausweist, als Monatssummen zweier Läufe desselben Gebäudes: die Deckung je Erzeuger und Speicher und den Kältestrom. Im Juli, dem Monat mit dem höchsten Kältebedarf, kommen bei der Kältemaschine rund 1.460 kWh aus dem Kältespeicher, bei der Wärmepumpe rund 90 kWh aus der freien Kühlung.
Kennzahlen im Überblick
Zur Verfügung stehen Deckungsanteile je Erzeuger, Bivalenzpunkt, Vollbenutzungsstunden, Jahresarbeitszahl, Jahresnutzungsgrade, Restwärme- und Reststrombedarf, Brennstoffverbräuche, Emissionen, Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad und CO₂-Einsparung. Dargestellt wird alles als Jahresganglinie, Jahresdauerlinie, Leistung über Außentemperatur, Ringdiagramm der Bedarfsdeckung, Monatsbilanz der Autarkie und als Modultabelle je Anlage. Rechnet das Projekt mit Anlagenkopplung, führen die gekoppelten Gebäude dazu Komfortstunden und im geschlossenen Kreis die Kennzahlen des Kreises (Kennzahlen der Anlagenkopplung).
Alle Zeitreihendiagramme tragen dieselbe Bedienung: Mausrad, Ziehen, Kneifgeste und die Tasten +, − und 0 vergrößern den Zeitausschnitt, Bereich zieht einen Ausschnitt auf, 1:1 stellt die volle Ansicht her, und unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen. Die Wahl Datum | Stunde im Jahr legt die Skala der Zeitachse fest. Datum (die Vorgabe) beschriftet die Achse mit dem Datum ohne Jahr, etwa 01.02.: im ganzen Jahr an den Monatsanfängen, im Ausschnitt an einzelnen Tagen und innerhalb eines Tages zusätzlich mit der Uhrzeit (01.02. 06:00). Stunde im Jahr zählt die Stunden des Jahres von 0 bis 8.760 in runden Schritten. Die Beschriftungen stehen immer so weit auseinander, dass sie sich nicht überdecken. Die Wahl gilt je Diagramm, in der vollen Ansicht wie im Ausschnitt, bis Sie sie wechseln. Das Datum ist das eines Jahres mit 365 Tagen ohne Jahreszahl.
Damit sich die Reihen eines Diagramms nicht gegenseitig verdecken, stehen Bedarfe (Wärme-, Strom-, Kältebedarf, Rest) als Linie über den Flächen, Erzeugungen (Produktion, Photovoltaik, Überschuss) als leicht durchscheinende Flächen, die größere hinten; Teilmengen, die sich zu einer Summe addieren, sind gestapelt. In der Ansicht des ganzen Jahres zeigt eine Stundenreihe den Mittelwert je Stufe des Kalenders von 1, 2, 3, 4, 6, 8 oder 12 Stunden oder je Tag – das Bild nimmt die feinste Stufe, bei der höchstens anderthalb Stufen auf einen Bildpunkt kommen; in der Breite des Programms ist das ganze Jahr je 6 Stunden gezeichnet, in einem schmalen Bild (etwa im Bericht) je 8 oder 12 Stunden oder je Tag. Beim Vergrößern über Bereich oder das Mausrad rechnet das Bild schon ab dem Eineinhalbfachen in der feineren Stufe nach, bis jede Stunde erscheint, alle Reihen eines Diagramms auf denselben Stunden. Reihen in Viertelstunden folgen derselben Regel bis hinab zur Viertelstunde. Linien tragen dazu ein helles, durchscheinendes Band in ihrer Farbe vom kleinsten bis zum größten Wert der Stufe, damit Spitzen und Täler sichtbar bleiben; die Legende nennt den Mittelwert (etwa (Mittel je 6 h)) und das Band Spanne (Min–Max). Die Leistungsachse reicht bis zum höchsten gezeichneten Wert, auf einen runden Wert aufgerundet. Bei einem kleinen Ausschnitt erscheint jede Viertelstunde. Die Farben je Größe legen Sie in den Einstellungen fest; sie gelten auch im Bericht. Der Knopf CSV… speichert die Reihen eines Diagramms als CSV-Datei, an den Monatsbildern die Monatswerte (Datenexport).
Ergebnis speichern
Das jeweils letzte Simulationsergebnis eines Projekts kann mit Ergebnis speichern gespeichert und später wieder aufgerufen werden.
Siehe auch
- Grundlagen: Vergleich Energiebilanz – wie Varianten belastbar verglichen werden
- Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen – der zugehörige Schritt im Programmablauf
- Datenexport – Ausgabe der Zeitreihen als CSV-Datei
- Programm-Dokumentation: Simulationsergebnisse – die Reiter, die Diagrammbedienung und die Farben im Einzelnen