Programm Dokumentation/Gebäude: Unterschied zwischen den Versionen
Weitere Optionen
Epos (Diskussion | Beiträge) Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md) |
Epos (Diskussion | Beiträge) Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md) |
||
| Zeile 67: | Zeile 67: | ||
* '''Übersicht''' – die Kennzahlen des Gebäudes (Nutzfläche, Volumen, H<sub>T</sub>, mittleres U, Zahl der Zonen), der Anteil der Hüllfläche nach A, B und C, die Liste ''Was noch fehlt'' aus den Meldungen des Bereichs ''Prüfen'', je Zeile mit ''Zum Feld'' (bzw. ''Zu den Bauteilen'') als Sprung zur Stelle, die Herkunft der Daten – nach einem Import mit ''Datei erneut lesen…'' – und der Steckbrief des Gebäudes. | * '''Übersicht''' – die Kennzahlen des Gebäudes (Nutzfläche, Volumen, H<sub>T</sub>, mittleres U, Zahl der Zonen), der Anteil der Hüllfläche nach A, B und C, die Liste ''Was noch fehlt'' aus den Meldungen des Bereichs ''Prüfen'', je Zeile mit ''Zum Feld'' (bzw. ''Zu den Bauteilen'') als Sprung zur Stelle, die Herkunft der Daten – nach einem Import mit ''Datei erneut lesen…'' – und der Steckbrief des Gebäudes. | ||
* '''Hülle, Zonen & Bauteile''' – ein Bereich mit zwei Ebenen, zwischen denen ein Umschalter im Bereichskopf wählt: ''Bauteile'' und ''Zonen & Räume''. Daneben stehen die Zahlen der gewählten Ebene, etwa ''11 Bauteile · 5 Aufbauten'' oder ''11 Zonen · 10 beheizt · 22 Räume · 0 ohne Zone''.Die Ebene '''Zonen & Räume''' führt die Felder des Gebäudes, die Modellparameter nach VDI 6007 und die Zonen samt Gebäudeansicht und Lückenleiste (siehe [[#zonen|Zonen]]). | * '''Hülle, Zonen & Bauteile''' – ein Bereich mit zwei Ebenen, zwischen denen ein Umschalter im Bereichskopf wählt: ''Bauteile'' und ''Zonen & Räume''. Daneben stehen die Zahlen der gewählten Ebene, etwa ''11 Bauteile · 5 Aufbauten'' oder ''11 Zonen · 10 beheizt · 22 Räume · 0 ohne Zone''.Die Ebene '''Zonen & Räume''' führt die Felder des Gebäudes, die Modellparameter nach VDI 6007 und die Zonen samt Gebäudeansicht und Lückenleiste (siehe [[#zonen|Zonen]]). | ||
** Die Ebene '''Bauteile''' ist die Arbeitsfläche über den Bauteilen des Gebäudes; zum gewählten Bauteil zeigt sie den Temperaturfaktor F<sub>x</sub> und die Schichtenfolge seines Aufbaus samt einem maßstäblichen Schichtbild, ''Bearbeiten…'' öffnet das Bauteil im [[Programm Dokumentation/Baustoffe und Bauteilaufbauten#bauteileditor|Bauteileditor]]. Darunter stehen die Hülltabelle, die Wärmeleitwerte und die Fenster nach Orientierung. Die Bauteile bearbeiten Sie in diesem Bereich: ''+ Bauteil'' legt ein Bauteil im Bauteileditor an – liegt die Auswahl nicht in genau einer Zone, fragt der Editor nach der Zone –, ''Duplizieren'' legt eine Kopie des gewählten Bauteils an (eine Trennfläche behält ihren Nachbarn), ''Entfernen'' löscht es nach einer Rückfrage. Über der Tabelle zeigt die [[#gebaeudeansicht|Gebäudeansicht]] das Gebäude, entweder aus dem gespeicherten Stand (Räume als Körper, nur im Farbmodus ''Zonen''; die übrigen Modi sind gesperrt und nennen den Grund) oder mit ''Datei für die Ansicht lesen…'' aus der Importquelle (alle Farbmodi, jede Fläche gehört zu ihrem Bauteil; ohne Importquelle ist der Knopf gesperrt). Ein Klick auf eine Fläche wählt die Tabellenzeile und das Bauteil im Inspektor, die Wahl in der Tabelle hebt die Fläche hervor; im Farbmodus ''Zonen'' wählt ein Raum die Bauteile seiner Zone. Im Farbmodus ''Vollständigkeit'' steht die Lückenleiste über der Tabelle, ''nur fehlende'' wirkt auch auf die Tabelle, ''Nächste Lücke'' wählt Fläche und Zeile, und der Inspektor nennt oben die nächste Aktion (''Aufbau zuordnen…'' oder ''Werte ergänzen…''). Zu einer Lücke bietet der Inspektor die Behebung an Ort und Stelle: den U-Wert eintragen oder einen Aufbau wählen, einen Ersatzaufbau mit ''Zuordnen (n Bauteile)'' für alle Bauteile mit demselben Aufbau ersetzen, für eine Fläche ohne Bauteil ''Bauteil anlegen'', für einen Raum ohne Zone ''Zone zuordnen''. Behobene Einträge der Lückenleiste stehen durchgestrichen, ''Nächste Lücke'' (Alt+N) dreht die Ansicht zur nächsten Lücke. Für eine Fläche ohne Bauteil steht unter der Ansicht ''Bauteil anlegen…''; es legt das Bauteil in der Zone des Raums an. Die Hüllliste lässt sich auf eine Zone einschränken und auf die unvollständigen Bauteile; eine Trennfläche, die von der Nachbarzone geführt wird, erscheint auch in der Zone, an die sie grenzt, mit dem Vermerk ''geführt von Zone …'' und ist dort nur lesbar. | ** Die Ebene '''Bauteile''' ist die Arbeitsfläche über den Bauteilen des Gebäudes; zum gewählten Bauteil zeigt sie den Temperaturfaktor F<sub>x</sub> und die Schichtenfolge seines Aufbaus samt einem maßstäblichen Schichtbild, ''Bearbeiten…'' öffnet das Bauteil im [[Programm Dokumentation/Baustoffe und Bauteilaufbauten#bauteileditor|Bauteileditor]]. Darunter stehen die Hülltabelle, die Wärmeleitwerte und die Fenster nach Orientierung. Die Bauteile bearbeiten Sie in diesem Bereich: ''+ Bauteil'' legt ein Bauteil im Bauteileditor an – liegt die Auswahl nicht in genau einer Zone, fragt der Editor nach der Zone –, ''Duplizieren'' legt eine Kopie des gewählten Bauteils an (eine Trennfläche behält ihren Nachbarn), ''Entfernen'' löscht es nach einer Rückfrage. Sind mehrere Bauteile mit verschiedenen Aufbauten gewählt, listet der Inspektor sie in Gruppen nach Bauteilart und Aufbau mit ihrer Anzahl; ''Bearbeiten'' engt die Wahl auf eine Gruppe ein, ''Zuordnen…'' weist allen Bauteilen der Gruppe einen passenden Aufbau des Projekts oder des Katalogs zu. Über der Tabelle zeigt die [[#gebaeudeansicht|Gebäudeansicht]] das Gebäude, entweder aus dem gespeicherten Stand (Räume als Körper, nur im Farbmodus ''Zonen''; die übrigen Modi sind gesperrt und nennen den Grund) oder mit ''Datei für die Ansicht lesen…'' aus der Importquelle (alle Farbmodi, jede Fläche gehört zu ihrem Bauteil; ohne Importquelle ist der Knopf gesperrt). Ein Klick auf eine Fläche wählt die Tabellenzeile und das Bauteil im Inspektor, die Wahl in der Tabelle hebt die Fläche hervor; im Farbmodus ''Zonen'' wählt ein Raum die Bauteile seiner Zone. Im Farbmodus ''Vollständigkeit'' steht die Lückenleiste über der Tabelle, ''nur fehlende'' wirkt auch auf die Tabelle, ''Nächste Lücke'' wählt Fläche und Zeile, und der Inspektor nennt oben die nächste Aktion (''Aufbau zuordnen…'' oder ''Werte ergänzen…''). Zu einer Lücke bietet der Inspektor die Behebung an Ort und Stelle: den U-Wert eintragen oder einen Aufbau wählen, einen Ersatzaufbau mit ''Zuordnen (n Bauteile)'' für alle Bauteile mit demselben Aufbau ersetzen, für eine Fläche ohne Bauteil ''Bauteil anlegen'', für einen Raum ohne Zone ''Zone zuordnen''. Behobene Einträge der Lückenleiste stehen durchgestrichen, ''Nächste Lücke'' (Alt+N) dreht die Ansicht zur nächsten Lücke. Für eine Fläche ohne Bauteil steht unter der Ansicht ''Bauteil anlegen…''; es legt das Bauteil in der Zone des Raums an. Die Hüllliste lässt sich auf eine Zone einschränken und auf die unvollständigen Bauteile; eine Trennfläche, die von der Nachbarzone geführt wird, erscheint auch in der Zone, an die sie grenzt, mit dem Vermerk ''geführt von Zone …'' und ist dort nur lesbar. | ||
* '''Nutzung & Konditionierung''' – die vier Schritte der Nutzung (Nutzungsprofil, Vorgaben, Kalender, Brauchwasser des Projekts) mit ''Gilt für'' im Bereichskopf, die Klappgruppen und die Kalenderansicht (siehe [[#konditionierung|Bereich „Nutzung & Konditionierung"]]). | * '''Nutzung & Konditionierung''' – die vier Schritte der Nutzung (Nutzungsprofil, Vorgaben, Kalender, Brauchwasser des Projekts) mit ''Gilt für'' im Bereichskopf, die Klappgruppen und die Kalenderansicht (siehe [[#konditionierung|Bereich „Nutzung & Konditionierung"]]). | ||
* '''Anlage & Übergabe''' – die Karte ''Anlagenkopplung'' (Marke ''projektweit''), die Klappen ''Wärmeübergabe des Gebäudes'' mit Heizkurve, ''Kühlung und Kühlübergabe'', ''Lüftung'' und ''Aufheizen'' und die '''Übergabe je Zone''' als Tabelle mit Inspektor; Anlagenkopplung, Aufheizen und Übergabe beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Anlage und Übergabe|Anlage und Übergabe]]. Die Tabelle nennt je Zone Übergabeart, Auslegung und Nennleistung, eine erste Zeile das Gebäude; eine Marke am Wert sagt, ob er von der Zone oder vom Gebäude kommt. Mehrere Zonen lassen sich zugleich wählen: ''Wie Gebäude setzen'' und ''Werte des Gebäudes übernehmen'' wirken in einem Schritt auf alle gewählten beheizten Zonen. Der Inspektor der gewählten Zone bearbeitet Übergabeart, Exponent, Nennleistung, Auslegung Vorlauf, Rücklauf und Raum, Proportionalband und Heizleistungsgrenze, dazu ''Zone wird gekühlt'', Kühlleistungsgrenze und Kühlübergabe; ein leeres Feld zeigt den wirksamen Wert des Gebäudes oder die Vorgabe der Art. Eine Meldung steht im Inspektor mit ''Woher'' und ''Zum Feld'' und zugleich unter ''Prüfen''. {{Anker|anlage-uebertragen}}''Auf andere Gebäude übertragen…'' im Kopf des Bereichs überträgt Heizkreis und Heizkurve, Zeitprogramm, Kühlübergabe, Luftwechsel und die Übergabe je Zone auf die übrigen Gebäude des Projekts, die nach VDI 6007 rechnen: je Zone auf die beheizte Zone gleicher Nutzung, bei mehreren Treffern oder ohne Nutzung auf die gleichen Namens. Zuerst zeigt eine Vorschau, auf wie viele Gebäude und Zonen übertragen wird, welche Zonen ohne Gegenstück bleiben, welche Leistungsangaben in kW nicht übertragen werden und welche Gebäude nicht beschrieben werden (Tagesbilanz-Weg, ohne Projektkopie); ''Beim OK übertragen'' merkt die Übertragung vor, eine Zeile unter dem Kopf nennt sie. Geschrieben wird mit dem OK des Gebäudedialogs nach diesem Gebäude, ''Abbrechen'' verwirft auch die Übertragung. Die Kühlung eines Gebäudes gehört zu seiner Nutzung und wird nicht übertragen. Gibt es kein weiteres Gebäude nach VDI 6007, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund. Aus ''Simulation › Konfiguration'' führt ''Anlage & Übergabe…'' direkt in diesen Bereich. | * '''Anlage & Übergabe''' – die Karte ''Anlagenkopplung'' (Marke ''projektweit''), die Klappen ''Wärmeübergabe des Gebäudes'' mit Heizkurve, ''Kühlung und Kühlübergabe'', ''Lüftung'' und ''Aufheizen'' und die '''Übergabe je Zone''' als Tabelle mit Inspektor; Anlagenkopplung, Aufheizen und Übergabe beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Anlage und Übergabe|Anlage und Übergabe]]. Die Tabelle nennt je Zone Übergabeart, Auslegung und Nennleistung, eine erste Zeile das Gebäude; eine Marke am Wert sagt, ob er von der Zone oder vom Gebäude kommt. Mehrere Zonen lassen sich zugleich wählen: ''Wie Gebäude setzen'' und ''Werte des Gebäudes übernehmen'' wirken in einem Schritt auf alle gewählten beheizten Zonen. Der Inspektor der gewählten Zone bearbeitet Übergabeart, Exponent, Nennleistung, Auslegung Vorlauf, Rücklauf und Raum, Proportionalband und Heizleistungsgrenze, dazu ''Zone wird gekühlt'', Kühlleistungsgrenze und Kühlübergabe; ein leeres Feld zeigt den wirksamen Wert des Gebäudes oder die Vorgabe der Art. Eine Meldung steht im Inspektor mit ''Woher'' und ''Zum Feld'' und zugleich unter ''Prüfen''. {{Anker|anlage-uebertragen}}''Auf andere Gebäude übertragen…'' im Kopf des Bereichs überträgt Heizkreis und Heizkurve, Zeitprogramm, Kühlübergabe, Luftwechsel und die Übergabe je Zone auf die übrigen Gebäude des Projekts, die nach VDI 6007 rechnen: je Zone auf die beheizte Zone gleicher Nutzung, bei mehreren Treffern oder ohne Nutzung auf die gleichen Namens. Zuerst zeigt eine Vorschau, auf wie viele Gebäude und Zonen übertragen wird, welche Zonen ohne Gegenstück bleiben, welche Leistungsangaben in kW nicht übertragen werden und welche Gebäude nicht beschrieben werden (Tagesbilanz-Weg, ohne Projektkopie); ''Beim OK übertragen'' merkt die Übertragung vor, eine Zeile unter dem Kopf nennt sie. Geschrieben wird mit dem OK des Gebäudedialogs nach diesem Gebäude, ''Abbrechen'' verwirft auch die Übertragung. Die Kühlung eines Gebäudes gehört zu seiner Nutzung und wird nicht übertragen. Gibt es kein weiteres Gebäude nach VDI 6007, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund. Aus ''Simulation › Konfiguration'' führt ''Anlage & Übergabe…'' direkt in diesen Bereich. | ||
Version vom 2. November 2026, 11:08 Uhr
Die Gebäude sind die Grundlage der Heizwärmeberechnung. EPOS-Plan führt sie an zwei Stellen: im Gebäudekatalog, der Geometrie, Hülle, Konditionierung, Ferienzeiten, Modellparameter, Wärmeübergabe und Kühlung eines Gebäudes enthält und auch Zonen tragen kann, und im Projekt, das ein Gebäude aus dem Katalog als eigene Kopie übernimmt und dazu die Bezugsgröße – Nutzfläche oder Verbrauch – und den Jahresnutzungsgrad pflegt. Den Katalog bearbeiten Sie in der Verwaltung Gebäude, die Zuordnung zum Projekt im Dialog Eingabe der Gebäudedaten. Die Kopie im Projekt lässt sich dort über Bearbeiten… in der Knopfleiste am gewählten Satz selbst bearbeiten und mit Zonen aus einzelnen Bauteilen beschreiben (siehe Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen).
Aufruf
- Verwaltung Gebäude – Menü Administration › Gebäude › Bearbeiten. Sie braucht kein offenes Projekt.
- Gebäudetypen – Menü Administration › Gebäude › Gebäudetypen; dieselbe Verwaltung öffnet sich auch aus beiden Gebäudedialogen (siehe Gebäudetypen).
- Eingabe der Gebäudedaten – im offenen Projekt auf der Startseite im Reiter Wärmebedarf und im Assistenten beim Schritt der Gebäude.
- Kachel Gebäudekühlung – öffnet den Gebäudedialog mit dem zuletzt gewählten Gebäude des Projekts, ohne gemerkte Wahl mit dem ersten.
- Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen – im Dialog Eingabe der Gebäudedaten über Bearbeiten… in der Knopfleiste der Zeile gewählter Satz (ebenso der Stift der Zeile) für die gewählte Zeile.
Die Gebäude des Projekts
Der Dialog Eingabe der Gebäudedaten zeigt oben die Liste ausgewählte Gebäude im Projekt (Bereich Im Projekt) mit ihrer Kopfleiste, darunter den Katalog Gebäude in DB (Bereich Katalog (DB)) mit Kopf- und Fußleiste über die ganze Breite und zuunterst die Detailzeile gewählter Satz. Beide Bereiche sind gerahmt und stehen untereinander; die Trennlinie dazwischen lässt sich mit der Maus oder der Tastatur ziehen, und nur die Listen rollen. Beide Listen tragen eine Kästchenspalte für die Mehrfachwahl und am Ende jeder Zeile einen Stift; Ankreuzen wählt keine Zeile. Gewählt wird ein Satz durch den Klick auf seine Zeile, die gewählte Zeile ist farbig hervorgehoben. Die Knopfleiste in der Zeile gewählter Satz führt Schloss setzen…/Schloss aufheben…, Löschen, Bearbeiten…, Neu… und Importieren…; ein Vergleichen… gibt es nicht.
Die Liste des Projekts
- ausgewählte Gebäude im Projekt – je Gebäude der Name und der Rechenweg, mit dem es gerechnet wird (VDI 6007 oder Tagesbilanz). Ein Klick auf die Zeile wählt sie, die gewählte Zeile ist farbig hervorgehoben; die Detailzeile zeigt dann ihre Angaben. Die Kästchen wählen mehrere Zeilen, das Kästchen im Spaltenkopf alle. Dasselbe Gebäude darf mehrfach im Projekt stehen.
- Bearbeiten… – in der Knopfleiste am gewählten Projektsatz öffnet es für die eine gewählte Zeile den Gebäudeeditor der Kopie im Projekt, siehe Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen; der Stift am Ende einer Zeile tut dasselbe für genau diese Zeile. Sind mehrere Zeilen angekreuzt, ist der Knopf gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund. Im Projektassistenten gibt es kein Hülle und Zonen; Bearbeiten… öffnet dort die Satz-Überlagerung.
- In die Datenbank übernehmen… – schreibt das gewählte Gebäude des Projekts in den Katalog Gebäude in DB, als neuen Satz oder über seinen Ursprung (siehe Übernahme in die Datenbank). Er wirkt auf genau eine gewählte Zeile; sind mehrere gewählt, ist er gesperrt, und ein Klick nennt den Grund.
- Aus dem Projekt entfernen – nimmt die gewählten Zeilen aus der Liste. Führt eines davon Zonen, fragt EPOS-Plan zuerst nach. Entfernt wird mit OK; Abbrechen lässt die Zeilen im Projekt.
- Simulation… – steht in der Kopfleiste der Projektliste neben In die Datenbank übernehmen… und Aus dem Projekt entfernen. Ohne angekreuzte Zeile heißt der Knopf Simulation… (alle n Gebäude) und rechnet alle Gebäude des Projekts, mit angekreuzten Zeilen Simulation… (m gewählt) und rechnet genau diese. Bei einem Gebäude öffnet sich der Wärmebedarf wie bei Simulation… am gewählten Satz. Bei mehreren rechnet EPOS-Plan nacheinander, Zeile für Zeile, und zeigt die Überlagerung Wärmebedarf der Gebäude im Projekt: je Gebäude Heizwärme und Höchstlast in kW oder den benannten Grund, warum es nicht rechnet, bei mehr als einem gerechneten Gebäude dazu die Summe der Heizwärme. Bedarf… in einer Zeile öffnet das Blatt dieses einen Gebäudes; zurück steht wieder die Liste. Ohne Projektzeile ist der Knopf gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund. Im Assistenten und in der Verwaltung Gebäude gibt es ihn nicht.
- Modell prüfen… – steht in derselben Kopfleiste und öffnet für die gewählte Zeile (ohne Wahl für die erste) den Gebäudeeditor im Bereich Prüfen. Hat die Zeile noch keine Projektkopie, speichert EPOS-Plan dafür zuvor die Liste, wie bei Bearbeiten…; gelingt das nicht, nennt der Kurztext den Grund. Nach jedem Gebäudeimport und nach Als Mehrzonenmodell übernehmen… öffnet sich das Blatt für das neue Gebäude von selbst. Im Assistenten gibt es den Knopf nicht.
Der Katalog
- Gebäude in DB – die Liste des Gebäudekatalogs mit den Spalten Name, Gebäudeart, Verwendung (Wohngebäude oder Gewerbe+Sonstige), Baualtersklasse (der Bauzeitraum, von „bis 1859" bis „ab 2021") und Fläche in m², bei breitem Fenster dazu Kalender (die Zahl der angelegten Konditionierungskalender des Satzes) – dieselbe Liste wie in der Verwaltung Gebäude. Spalten… über der Liste öffnet die Wahl der angezeigten Spalten: ein Kästchen je Spalte, Standard stellt die Vorgabe wieder her, Esc schließt. Ohne eigene Wahl blendet die Liste bei schmalem Fenster weniger wichtige Spalten aus; mit eigener Wahl zeigt sie genau die gewählten. Die Wahl gilt für diesen Dialog und bleibt über das Programmende hinaus erhalten. Über ihr steht das Suchfeld über alle Spalten; mehrere Begriffe müssen alle vorkommen, * und ? sind Platzhalter, etwa Haus*_1990*. Jede Spalte trägt im Kopf einen Trichter, mit dem Sie die Liste auf einen Wert einengen – etwa Gewerbe in der Spalte Verwendung –, und den Sortierpfeil. Ein gekürzter Spaltenkopf nennt seinen vollen Namen, wenn Sie mit der Maus darauf verweilen. Ein vorangestelltes ! verneint den Trichter einer Textspalte: !Gewerbe lässt alle Sätze stehen, deren Verwendung nicht passt. Neben dem Suchfeld steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt; Filter zurücksetzen nimmt die Trichter zurück. Suche und Trichter gelten bis zum Programmende und sind dieselben wie in der Verwaltung. Ein Satz der Auslieferung trägt hinter seinem Namen ein Schloss. Ein Klick in die Spalte Wahl zeigt den Satz im Detailblock; er bleibt gewählt, auch wenn die Suche ihn ausblendet.
- Knopfleiste am gewählten Satz – Schloss setzen… bzw. Schloss aufheben…, Löschen und Bearbeiten…, Neu… und Importieren (gbXML, IFC)…; Schloss und Löschen gelten nur für Katalogsätze und sind beim gewählten Projektsatz gesperrt. Vor den Knöpfen steht der Name des gewählten Satzes, bei mehreren ihre Zahl. neu… öffnet den Katalogeditor für einen neuen Satz, Bearbeiten… für den gewählten Satz; ein Satz mit Schloss öffnet nur lesend mit dem Hinweis Erst Schloss aufheben. Der Stift am Ende einer Katalogzeile tut dasselbe für genau diese Zeile. löschen entfernt die gewählten Sätze nach einer Rückfrage aus dem Katalog; die Rückfrage nennt ihre Zahl und Namen. Führen Projekte eine Kopie eines Gebäudes, nennt die Rückfrage diese Projekte: Ihre Kopien bleiben mit allen Werten, Zonen, Bauteilen und Kalendern erhalten und rechnen unverändert weiter. Gesperrt sind allein Sätze der Auslieferung; ist nur ein solcher Satz gewählt, steht statt der Rückfrage der Grund im Dialog, und der Knopf nennt ihn schon im Kurztext; bei mehreren gewählten Sätzen übergeht das Löschen die gesperrten und nennt sie in der Rückfrage. Im Assistenten wird die Projektliste erst an seinem Ende gespeichert: Dort ist ein Satz, aus dem eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile stammt, bis zum Abschluss des Assistenten gesperrt; der Knopf nennt den Grund im Kurztext, ein Klick zeigt ihn unter der Liste. Andere Sätze lassen sich auch im Assistenten löschen.
- im Projekt – die Spalte, die Sie über Spalten… einblenden, zeigt, welche Katalogsätze das Projekt verwendet: Sie folgt dem Ursprung der Kopien im Projekt, auch wenn eine Kopie umbenannt wurde.
- Importieren (gbXML, IFC)… – steht in der Knopfleiste am gewählten Satz neben Neu… und übernimmt ein Gebäude aus einer gbXML- oder IFC-Datei: Der Gebäudedialog im Importzustand öffnet mit den gelesenen Werten; nach dem Übernehmen steht das neue Gebäude im Katalog und als neue Zeile in der Projektliste. Den Ablauf beschreibt die Seite Gebäudeimport.
- Baustoff-Zuordnungen… – steht nicht in der Knopfleiste des Dialogs, sondern im Gebäudeimport im Kopf der Ebene Bauteile und im Gebäudeeditor in der Ebene Zonen & Räume des Bereichs Hülle, Zonen & Bauteile unter den Zonen mit Bauteilen und Aufbauten. Die Ansicht zeigt die Zuordnungen von Materialnamen zu Baustoffen, die sich das Projekt beim Gebäudeimport gemerkt hat, mit Baustoff und Zeitpunkt, und lässt einzelne entfernen; gelöscht wird mit OK dieser Ansicht, die Rückmeldung steht unter der Liste. Die Zuordnungen gelten für das ganze Projekt, nicht für die markierte Zeile. Im Assistenten gibt es den Knopf nicht.
Übernahme ins Projekt
In das Projekt übernehmen setzt die gewählten Katalogsätze als neue Zeilen in die Projektliste, vorbelegt mit der Art der Angabe Nutzfläche [m²], der Nutzfläche des Katalogsatzes und dem Jahresnutzungsgrad 1; ein Doppelklick oder Enter in der Katalogliste tut dasselbe. EPOS-Plan legt dabei die Kopie des Gebäudes im Projekt sofort an, sodass Bearbeiten…, In die Datenbank übernehmen… und Exportieren… gleich für sie bereitstehen. Die neue Zeile ist danach in der Projektliste gewählt. OK behält die neuen Zeilen; Abbrechen entfernt die in diesem Dialog übernommenen Gebäude samt ihren Kopien wieder und verwirft die übrigen Änderungen der Liste.
Das Projekt rechnet mit einer eigenen Kopie jedes Gebäudes. Die Kopie merkt sich, aus welchem Katalogsatz sie stammt – auch dann, wenn dieser Satz später umbenannt wird. Mit OK schreibt EPOS-Plan die Gebäudeliste des Projekts fort: Eine unveränderte Zeile bleibt mit ihrem ganzen Stand erhalten, auch mit projekteigenen Werten aus Feldübernahmen und der Tagesverteilung, mit dem, was der Gebäudeeditor an der Kopie bearbeitet hat, und mit ihren Zonen. Nur entfernte Zeilen werden gelöscht – samt ihren Zonen – und neu hinzugekommene Katalogsätze neu angelegt; die Zuordnungswerte einer bleibenden Zeile – Fläche bzw. Verbrauch, ihre Einheit, der Jahresnutzungsgrad und die dezentrale Warmwasserbereitung – übernimmt EPOS-Plan aus der Projektliste, so wie sie im Dialog stehen. Der Katalogsatz liefert nur die Kopie eines neu hinzugekommenen Gebäudes. Schlägt das Speichern fehl, etwa weil der Katalogsatz eines Altbestands ohne Verweis umbenannt wurde, bleibt der Stand des Projekts unverändert, und die Startseite zeigt eine Meldung.
Gebäude: Verbrauch
- gewählter Satz – die Detailzeile unter dem Katalog nennt den zuletzt gewählten Satz mit der Marke Projektsatz oder Katalogsatz. Aufgeklappt zeigt sie seine Kurzangaben: beim Gebäude im Projekt Gebäudeart, Baualtersklasse, Fläche bzw. Verbrauch, Ausrichtung, Rechenweg, Kühlung, Zahl der Zonen und den Wärmeleitwert ; beim Katalogsatz Gebäudeart, Baualtersklasse, Fläche, Rechenweg, die U-Werte von Außenwand, Fenster, Dach und Grundfläche, die Zahl der Zonen und . Das kleine i im Kopf der Detailzeile führt zum Rechenweg des Wärmebedarfs.
- Jahreswärmebedarf – die Zusammenfassung des gewählten Projektsatzes nennt den Jahreswärmebedarf aus dem letzten Lauf des Projekts, etwa „12,3 MWh/a (Lauf vom 30.08.2026)“, oder „noch nicht gerechnet“. Führt der Lauf keinen Wert für das einzelne Gebäude, steht der Wert des Projekts mit dem Zusatz „Projekt gesamt“.
- Vergrößern am Projektsatz öffnet den gewählten Satz über dem ganzen Dialog: den Block Gebäude: Verbrauch mit Gebäudename, Gebäudeart, Beschreibung, Nutzfläche, Art der Angabe, und Rechenweg, die Ausrichtung und die Knöpfe des Satzes. OK übernimmt, was Sie dort ändern, in die Projektliste; Abbrechen, das Kreuz und Esc stellen Fläche bzw. Verbrauch, Art der Angabe, Jahresnutzungsgrad, dezentrale Warmwasserbereitung und Ausrichtung auf den Stand beim Öffnen zurück. Bei einem Katalogsatz ohne Schloss öffnet Bearbeiten… der Knopfleiste den Katalogeditor; ein Satz mit Schloss öffnet nur zum Ansehen mit dem Hinweis Erst Schloss aufheben.
- Fläche und Verbrauch… – öffnet für die gewählte Projektzeile die Eingabe der Nutzfläche bzw. des Verbrauchs. Unter Bedarfsart wählen Sie Nutzfläche [m²] oder einen Verbrauch – Öl in Litern, Gas in Kubikmetern oder MWh, Brennstoff oder allgemeinen Verbrauch in MWh je Jahr – und tragen den Wert ein. Bei einem Verbrauch gehört der Jahresnutzungsgrad der bestehenden Anlage dazu, etwa 0,85 für 85 %: Damit rechnet EPOS-Plan den Verbrauch in Nutzwärme um und skaliert das Gebäudemodell auf diesen Bedarf. Der Schalter Dezentrale Warmwasserbereitung gehört ebenfalls zu den Angaben des Projekts. Führt das Gebäude Zonen (siehe Gebäude als eine Zone übernehmen), rechnet es über seine Bauteile, und die Hochrechnung entfällt: Eine Zeile im Dialog sagt das, Bedarfsart, Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt – ein Klick darauf nennt den Grund –, und die dezentrale Warmwasserbereitung bleibt einstellbar.
- Simulation… – rechnet den Wärmebedarf genau des gewählten Gebäudes und zeigt ihn als Blatt Simulation des Gebäudes in der vollen Breite des Dialogs; ‹ Eingabe der Gebäudedaten, Esc oder Schließen führen zurück. Oben stehen Rechenweg und Nutzfläche, die Wahl Bilder für (das ganze Gebäude oder eine Zone) und die Einheit MWh oder kWh, darunter die Kennzahlen als Kacheln. Auf dem Rechenweg VDI 6007 sind es sechs: Heizwärmebedarf, Kühlbedarf, Heizlast max. · Auslegung, Vollbenutzungsstunden, Übertemperatur und Komfortstunden; Heizwärmebedarf, Heizlast, spezifischer Heizwärmebedarf je Nutzfläche, Vollbenutzungsstunden und mit Kühlung Kältebedarf und Kühllast stehen dort in der Klappe Weitere Kennzahlen, auf dem Rechenweg Tagesbilanz offen. Komfortband −x K / +y K klappt die Felder unter Heizsollwert [K] und über Kühlsollwert bzw. θ_max [K] auf, Vorgabe stellt das Band zurück. Die Übersichtsgrafiken zeigen die Energiebilanz nach VDI 6007 als Bild Jahr, Monat, Auslegungstag (Heizlast oder Kühllast) oder Übertemperatur, in kWh oder kWh/m², für das Gebäude oder eine Zone, mit der Zufuhr der Gewinne und der Abfuhr der Verluste; die Karten Jahresbilanz des Gebäudes (Gewinne und Verluste je Art in kWh/a und kWh/m²a mit Anteil) und Hülle (je Bauteilart Fläche, mittleres U und HT) fassen die Zahlen zusammen. Es folgen aufklappbare Blöcke: Wärme, Kälte (nur mit Kühlung), Monatswerte, Komfort und Regelung (Komfortstunden, geschlossener Kreis, Zonensperre, Kühlkurve und die Woche mit der größten Unterschreitung), Zonen (ab zwei Zonen) und Vergleich der Rechenwege. Die Blöcke Wärme und Kälte tragen je ein Bild: die Last als Fläche, dazu an der rechten Achse zuschaltbar Außentemperatur, Raumtemperatur, Vorlauf und Rücklauf bzw. Kühlvorlauf, Kühlrücklauf und Auslegung. Monat | Jahr wechselt zwischen den Monatssummen als Säulen und dem Jahresverlauf; sortiert zeigt im Jahr die Stunden absteigend (Dauerlinie, ohne Temperaturen). Vorlauf und Rücklauf gibt es nur für das ganze Gebäude. Gerechnet wird mit den Angaben im Dialog, gespeichert wird dabei nichts. Dafür muss das Projekt gespeichert sein und eine Klimaregion führen; sonst sagt eine Meldung, was fehlt. Im Assistenten rechnet ein eben übernommenes Gebäude aus einem Gebäudeimport mit Zone erst nach dessen Abschluss. Die Kennzahlen beschreibt die Seite Gebäudemodell VDI 6007. CSV… in der Leiste des Bildes speichert die Jahresganglinie des Gebäudes als CSV-Datei, siehe Datenexport.
- Exportieren… – gibt das Gebäude des Projekts als gbXML-Datei aus, siehe Gebäudeimport: Export.
- Gebäudetyp in DB ändern… – öffnet die Verwaltung der Gebäudetypen.
- Datei erneut lesen… – steht nur bei einer Projektkopie, die aus einer gbXML- oder IFC-Datei importiert wurde. Sie wählen die Importdatei im Dateiwähler, der den gespeicherten Dateinamen nennt. EPOS-Plan prüft Format, Größe und die Prüfsumme der Datei; ist sie unverändert, zeigt die Überlagerung Importdatei erneut lesen die Ansicht des Gebäudes (Grundriss und Körper, Zonen oder Randbedingung, siehe Gebäudeimport) mit einer Quellzeile aus Dateiname, Format und Importzeitpunkt. Die Zonen folgen der Zonenregel der Datei, ohne Handzuordnungen. Ist die Datei verändert, zeigt die Überlagerung statt der Ansicht beide Prüfsummen und bietet Andere Datei wählen… an. Es wird nichts gespeichert, und das Gebäude bleibt unverändert; das Kreuz und Esc schließen die Überlagerung. Ein Abbruch der Dateiwahl ist keine Fehlermeldung. Bei einem Gebäude ohne gespeicherten Raumgrundriss bietet die Überlagerung bei unveränderter Datei zusätzlich Grundriss übernehmen an; nach einer Rückfrage speichert EPOS-Plan die Grundrisse der Räume aus der Datei, die danach in Exportmodell und Export gelten.
Fläche und Verbrauch…, Exportieren…, Simulation…, Gebäudetyp in DB ändern… und bei importierten Gebäuden Datei erneut lesen… stehen beim Gebäude im Projekt unter dem Block Gebäude: Verbrauch, den Vergrößern am Projektsatz öffnet; ihre Überlagerung öffnet darüber, Simulation… als Blatt an Stelle des Dialogs. Die Fußleiste des Dialogs trägt Abbrechen und OK. Im Assistenten stehen die beiden Listen, ihre Leisten und die Detailzeile ohne diese Knöpfe; weiter geht es mit der Leiste des Assistenten.
Der Katalogeditor
Der Katalogeditor legt einen Katalogsatz an oder bearbeitet ihn im Ganzen. Er erscheint als Überlagerung – in der Verwaltung für Neu…, im Projektdialog für Neu… und Bearbeiten… der Knopfleiste am gewählten Satz, den Stift einer Katalogzeile und Bearbeiten der Detailzeile bei einem Katalogsatz ohne Schloss und nach einem Gebäudeimport, dort vorbelegt aus der Datei. Seine Felder stehen in Bereichen, die eine Seitenleiste führt (siehe Aufbau des Editors: Bereiche); OK in der Schlussleiste prüft, speichert und schließt, Abbrechen, das Kreuz und Esc schließen ohne zu speichern. Beim Bearbeiten legt Speichern unter einen neuen Satz unter dem eingegebenen Namen an; der Editor bleibt offen und arbeitet danach am neuen Satz weiter – ein weiteres OK speichert in ihm, nicht im Ausgangssatz. Ein Satz der Auslieferung lässt sich nicht überschreiben. In der Ebene Zonen & Räume des Bereichs Hülle, Zonen & Bauteile bearbeitet der Editor die Zonen des Katalogsatzes (siehe Zonen im Katalog). Über Bearbeiten… in der Knopfleiste am gewählten Satz bearbeitet derselbe Editor die Kopie eines Gebäudes im Projekt; was dort gilt, beschreibt Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen.
Aufbau des Editors: Bereiche
Der Gebäudeeditor ist der Gebäudedialog. Sein Kopf nennt das Gebäude („Gebäude · Name“) und darunter Projekt und Rechenweg („gerechnet nach VDI 6007“). Links steht eine Seitenleiste mit sechs Bereichen, rechts der Inhalt des gewählten Bereichs. Es rollt nur der Inhalt; Kopf, Seitenleiste und Schlussleiste bleiben stehen. Die Bereiche stehen in dieser Reihenfolge:
- Übersicht – die Kennzahlen des Gebäudes (Nutzfläche, Volumen, HT, mittleres U, Zahl der Zonen), der Anteil der Hüllfläche nach A, B und C, die Liste Was noch fehlt aus den Meldungen des Bereichs Prüfen, je Zeile mit Zum Feld (bzw. Zu den Bauteilen) als Sprung zur Stelle, die Herkunft der Daten – nach einem Import mit Datei erneut lesen… – und der Steckbrief des Gebäudes.
- Hülle, Zonen & Bauteile – ein Bereich mit zwei Ebenen, zwischen denen ein Umschalter im Bereichskopf wählt: Bauteile und Zonen & Räume. Daneben stehen die Zahlen der gewählten Ebene, etwa 11 Bauteile · 5 Aufbauten oder 11 Zonen · 10 beheizt · 22 Räume · 0 ohne Zone.Die Ebene Zonen & Räume führt die Felder des Gebäudes, die Modellparameter nach VDI 6007 und die Zonen samt Gebäudeansicht und Lückenleiste (siehe Zonen).
- Die Ebene Bauteile ist die Arbeitsfläche über den Bauteilen des Gebäudes; zum gewählten Bauteil zeigt sie den Temperaturfaktor Fx und die Schichtenfolge seines Aufbaus samt einem maßstäblichen Schichtbild, Bearbeiten… öffnet das Bauteil im Bauteileditor. Darunter stehen die Hülltabelle, die Wärmeleitwerte und die Fenster nach Orientierung. Die Bauteile bearbeiten Sie in diesem Bereich: + Bauteil legt ein Bauteil im Bauteileditor an – liegt die Auswahl nicht in genau einer Zone, fragt der Editor nach der Zone –, Duplizieren legt eine Kopie des gewählten Bauteils an (eine Trennfläche behält ihren Nachbarn), Entfernen löscht es nach einer Rückfrage. Sind mehrere Bauteile mit verschiedenen Aufbauten gewählt, listet der Inspektor sie in Gruppen nach Bauteilart und Aufbau mit ihrer Anzahl; Bearbeiten engt die Wahl auf eine Gruppe ein, Zuordnen… weist allen Bauteilen der Gruppe einen passenden Aufbau des Projekts oder des Katalogs zu. Über der Tabelle zeigt die Gebäudeansicht das Gebäude, entweder aus dem gespeicherten Stand (Räume als Körper, nur im Farbmodus Zonen; die übrigen Modi sind gesperrt und nennen den Grund) oder mit Datei für die Ansicht lesen… aus der Importquelle (alle Farbmodi, jede Fläche gehört zu ihrem Bauteil; ohne Importquelle ist der Knopf gesperrt). Ein Klick auf eine Fläche wählt die Tabellenzeile und das Bauteil im Inspektor, die Wahl in der Tabelle hebt die Fläche hervor; im Farbmodus Zonen wählt ein Raum die Bauteile seiner Zone. Im Farbmodus Vollständigkeit steht die Lückenleiste über der Tabelle, nur fehlende wirkt auch auf die Tabelle, Nächste Lücke wählt Fläche und Zeile, und der Inspektor nennt oben die nächste Aktion (Aufbau zuordnen… oder Werte ergänzen…). Zu einer Lücke bietet der Inspektor die Behebung an Ort und Stelle: den U-Wert eintragen oder einen Aufbau wählen, einen Ersatzaufbau mit Zuordnen (n Bauteile) für alle Bauteile mit demselben Aufbau ersetzen, für eine Fläche ohne Bauteil Bauteil anlegen, für einen Raum ohne Zone Zone zuordnen. Behobene Einträge der Lückenleiste stehen durchgestrichen, Nächste Lücke (Alt+N) dreht die Ansicht zur nächsten Lücke. Für eine Fläche ohne Bauteil steht unter der Ansicht Bauteil anlegen…; es legt das Bauteil in der Zone des Raums an. Die Hüllliste lässt sich auf eine Zone einschränken und auf die unvollständigen Bauteile; eine Trennfläche, die von der Nachbarzone geführt wird, erscheint auch in der Zone, an die sie grenzt, mit dem Vermerk geführt von Zone … und ist dort nur lesbar.
- Nutzung & Konditionierung – die vier Schritte der Nutzung (Nutzungsprofil, Vorgaben, Kalender, Brauchwasser des Projekts) mit Gilt für im Bereichskopf, die Klappgruppen und die Kalenderansicht (siehe Bereich „Nutzung & Konditionierung").
- Anlage & Übergabe – die Karte Anlagenkopplung (Marke projektweit), die Klappen Wärmeübergabe des Gebäudes mit Heizkurve, Kühlung und Kühlübergabe, Lüftung und Aufheizen und die Übergabe je Zone als Tabelle mit Inspektor; Anlagenkopplung, Aufheizen und Übergabe beschreibt die Seite Anlage und Übergabe. Die Tabelle nennt je Zone Übergabeart, Auslegung und Nennleistung, eine erste Zeile das Gebäude; eine Marke am Wert sagt, ob er von der Zone oder vom Gebäude kommt. Mehrere Zonen lassen sich zugleich wählen: Wie Gebäude setzen und Werte des Gebäudes übernehmen wirken in einem Schritt auf alle gewählten beheizten Zonen. Der Inspektor der gewählten Zone bearbeitet Übergabeart, Exponent, Nennleistung, Auslegung Vorlauf, Rücklauf und Raum, Proportionalband und Heizleistungsgrenze, dazu Zone wird gekühlt, Kühlleistungsgrenze und Kühlübergabe; ein leeres Feld zeigt den wirksamen Wert des Gebäudes oder die Vorgabe der Art. Eine Meldung steht im Inspektor mit Woher und Zum Feld und zugleich unter Prüfen. Auf andere Gebäude übertragen… im Kopf des Bereichs überträgt Heizkreis und Heizkurve, Zeitprogramm, Kühlübergabe, Luftwechsel und die Übergabe je Zone auf die übrigen Gebäude des Projekts, die nach VDI 6007 rechnen: je Zone auf die beheizte Zone gleicher Nutzung, bei mehreren Treffern oder ohne Nutzung auf die gleichen Namens. Zuerst zeigt eine Vorschau, auf wie viele Gebäude und Zonen übertragen wird, welche Zonen ohne Gegenstück bleiben, welche Leistungsangaben in kW nicht übertragen werden und welche Gebäude nicht beschrieben werden (Tagesbilanz-Weg, ohne Projektkopie); Beim OK übertragen merkt die Übertragung vor, eine Zeile unter dem Kopf nennt sie. Geschrieben wird mit dem OK des Gebäudedialogs nach diesem Gebäude, Abbrechen verwirft auch die Übertragung. Die Kühlung eines Gebäudes gehört zu seiner Nutzung und wird nicht übertragen. Gibt es kein weiteres Gebäude nach VDI 6007, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund. Aus Simulation › Konfiguration führt Anlage & Übergabe… direkt in diesen Bereich.
Ein Trennstrich setzt die beiden letzten Bereiche von den Eingabebereichen ab:
- Prüfen – alle Fehler und Hinweise des Gebäudes in einer Liste (siehe Die Liste der Meldungen) und darunter, zugeklappt, die Modellprüfung (siehe Modell prüfen).
- Simulation – nur im Projekt: die Rechnung des Gebäudes mit Neu rechnen und ihr Ergebnis.
Jeder Bereich trägt hinter seinem Titel eine Marke mit seinem Stand: einen Punkt in der Farbe der Marke und einen kurzen Text, etwa 3 Zonen, 2 Hinweise oder 1 Fehler. Die Legende unter der Seitenleiste erklärt die Farben: vollständig, Hinweis und fehlt oder Fehler. Die Hinweiszahl eines Eingabebereichs zählt die Prüfmeldungen, die sich eindeutig diesem Bereich zuordnen lassen. Der Bereich Simulation zeigt gerechnet oder veraltet, sobald die Eingaben von der letzten Rechnung abweichen.
Ein Klick auf einen Bereich wechselt die Ansicht, ohne Eingaben zu verwerfen: Alle Bereiche arbeiten am selben Arbeitsstand, und gespeichert wird erst mit OK. Die Schlussleiste trägt links Mehr… mit den Zusatzaktionen des Editors, etwa Speichern unter, rechts OK und Abbrechen.
Der Gebäudedialog im Importzustand
Der Import (Gebäudeimport) öffnet denselben Gebäudedialog, vorbelegt mit den gelesenen Werten. Der Kopf heißt „Gebäude importieren · Name“ und nennt darunter die gelesene Datei; unter dem Kopf steht das einzeilige Importband mit der gelesenen Datei (Zahl der Räume und Flächen) und den offenen Lücken der Zuordnung, rechts davon Nächste Lücke; über dem Kopf eines Bereichs führt eine Ablaufleiste mit dem aktuellen Schritt und Nächster Schritt durch den Import. Der Hinweis Werte aus Vorgaben ⓘ im Band klappt die Felder auf, die aus Vorgaben statt aus der Datei stammen. Zonen, Profile, Aufbauten und die Konditionierung je Zone bleiben bis Übernehmen im Arbeitsstand. Die Bereiche der Seitenleiste arbeiten wie beim Bearbeiten am selben Arbeitsstand; die Lücken zeigen die Marken der Bereiche, die Ansicht und die Lückenleiste. Die Schlussleiste trägt statt OK und Abbrechen die Knöpfe Übernehmen und Verwerfen. Übernehmen ist gesperrt, solange Lücken offen sind („Übernehmen gesperrt: n Lücken offen · Ersatzaufbauten dürfen bleiben“); Verwerfen, das Kreuz und Esc schließen, ohne dass etwas geschrieben wird. Ist die Gebäudeart aus der Datei nicht eindeutig, fragt ein Blatt danach (siehe Gebäudeimport).
Datei erneut lesen… – steht unter Mehr… in der Schlussleiste und in der Übersicht bei der Herkunft der Daten eines importierten Gebäudes. Das Blatt öffnet als Überlagerung, liest die Importdatei noch einmal und zeigt vorab, was sich ändert und was bleibt, weil es von Hand bearbeitet wurde. Übernehmen im Blatt merkt die Änderungen nur vor; geschrieben wird erst mit OK des Dialogs.
Felder des Gebäudes und der Hülle
Diese Felder stehen in den Bereichen Hülle, Zonen & Bauteile und Anlage & Übergabe; wo ein Absatz einen Bereich nennt, gilt dieser.
- Kenngrößen – Name, Beschreibung, Verwendung, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Energiestandard und Bauart, dazu Nutzfläche, Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad und die Luftwechselrate in 1/h, die die Lüftungsverluste bestimmt. Die Bauart – leicht, schwer oder sehr schwer – bestimmt die Speicherfähigkeit des Gebäudes aus der Nutzfläche. Das Baujahr ist eine ganze Jahreszahl von 1500 bis 2100 und darf leer bleiben; eine andere Eingabe färbt das Feld. Ist es gesetzt, bestimmt es die Baualtersklasse (siehe Baualtersklasse und Energiestandard); die Rechnung ändert es nicht. Wechseln Sie die Verwendung (Wohngebäude oder Gewerbe+Sonstige), fragt der Editor, ob der Tagsollwert auf den Normwert der neuen Verwendung (20 °C oder 21 °C) umgestellt werden soll – aber nur, wenn der Tagsollwert auf dem Normwert der zuvor gewählten Verwendung steht; ein eigener Wert bleibt ohne Rückfrage.
- Beschreibung und Einordnung und Rechengrößen – die Kenngrößen stehen in zwei Blöcken. Beschreibung und Einordnung führt Name, Beschreibung, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung und Energiestandard; diese Angaben ordnen das Gebäude ein und gehen in Bericht, Vorgaben des Imports und Pufferauslegung ein, der Rechenweg liest sie nicht, und die Marke wirkungslos sagt es. Rechengrößen führt Bauart, Nutzfläche, Fläche je Nutzer, Fensterdurchlassgrad, Raumhöhe und Luftwechselrate. Eine Marke am Wert nennt, woher er kommt: Datei (aus der Importdatei), Vorgabe, von Hand oder geerbt; die Zeile darunter leitet ihn her. Hat das Gebäude Zonen, gelten Raumhöhe und Luftwechsel je Zone: Das Feld nennt dann „Vorgabe für n von m Zonen ohne eigene Höhe“ bzw. „… ohne Lüftungswerte“ oder verweist auf die Ebene Zonen & Räume im Bereich Hülle, Zonen & Bauteile. Wo ein Rückfall nie greift, etwa weil jedes Fenster ein eigenes g trägt, sagt die Zeile, dass der Wert derzeit nicht wirkt.
- Hülle: Transmission je Bauteil – eine Tabelle der acht Bauteile: Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstiges mit U-Wert in W/(m²·K) und Fläche in m², dazu die drei Wärmebrücken Fenster–Wand, Wand–Dach und Außenwand–Keller (siehe unten). Die Fensterfläche ist die Summe der vier Himmelsrichtungen. Für die Bodenplatte wählen Sie die Randbedingung Erdreich, Keller (unbeheizt) oder Außenluft; beim Keller kommt die Kellertemperatur dazu. Ein U-Wert liegt zwischen 0,1 und 6 W/(m²·K). Daneben steht der Wirksame U-Wert Bodenplatte in W/(m²·K): Leer rechnet das Programm die Bodenplatte samt Erdreich nach DIN EN ISO 13370 aus Grundfläche und Umfang, ein eingetragener Wert größer als 0 gilt stattdessen unmittelbar als U-Wert der Bodenplatte samt Erdreich; eine Zeile darunter nennt die gerechneten Kennwerte B′ und Ug bzw. die Vorgabe. Das Feld wirkt nur bei der Randbedingung Erdreich und ist sonst gesperrt; sein Wert bleibt erhalten.
- Wärmebrücken – je Anschluss der Verlustkoeffizient in W/(m·K) und die Anschlusslänge in m; erst aus beiden ergibt sich der Wärmebrückenzuschlag.
- Wärmeleitwerte – die gerechneten Leitwerte (Transmission), (Lüftung) und .
- Fenster nach Orientierung – die Fensterflächen Nord, Süd, Ost und West in m²; Ost und West tragen Sie beide ein oder lassen beide leer.
- Modellparameter (VDI 6007), Rechenweg, Wärmeübergabe und Kühlung – beschrieben auf den Seiten Gebäudemodell VDI 6007 und Kühlung. Die Klappe Wärmeübergabe des Gebäudes führt den Heizkreis des Gebäudes – Schalter für den Heizkreis, Übergabeart mit Exponent und Nennleistung, Auslegungspunkt, Heizkurve mit Niveau, Steilheit und Raumeinfluss, Proportionalband des Raumreglers und das Sollwert-Zeitprogramm – und wirkt erst mit Anlagenkopplung im Projekt und auf dem Rechenweg VDI 6007 (siehe Heizkreis und Wärmeübergabe); auf dem Rechenweg Tagesbilanz sagt eine Zeile, dass die Eingaben erst mit VDI 6007 gelten. Die Kühlübergabe und die Kühlkurve stehen in der Klappe Kühlung und Kühlübergabe (siehe Kühlübergabe). Zonen können eine eigene Übergabe führen (siehe Mehrzonenmodell). Ein leeres Modellfeld rechnet mit seiner Vorgabe. Auf dem Rechenweg Tagesbilanz erscheint zusätzlich der Abschnitt Tagesbilanz (Bestandsweg) mit dem Gebäudetyp.
- Rechenweg der Hülle – eine Zeile unter dem Rechenweg: Klassenweg – U-Wert-Gruppen und Bauweise oder Bauteilweg – Zone „…", n Bauteile. Ein Katalogsatz ohne Zone nennt den Klassenweg. Trägt er Zonen, nennt die Zeile ihre Zahl und die Zahl ihrer Bauteile: Die Übernahme ins Projekt kopiert sie, und das Gebäude rechnet dort nach dem Zonenmodell (siehe Zonen im Katalog). Der Knopf Gebäude als eine Zone übernehmen bei dieser Zeile ist im Katalog gesperrt.
Baualtersklasse und Energiestandard
Die Baualtersklasse ist ein Bauzeitraum, für Wohn- und Nichtwohngebäude gleich:
| Klasse | Bauzeitraum | Klasse | Bauzeitraum |
|---|---|---|---|
| A | bis 1859 | H | 1984 bis 1994 |
| B | 1860 bis 1918 | I | 1995 bis 2001 |
| C | 1919 bis 1948 | J | 2002 bis 2009 |
| D | 1949 bis 1957 | K | 2010 bis 2015 |
| E | 1958 bis 1968 | L | 2016 bis 2020 |
| F | 1969 bis 1978 | M | ab 2021 |
| G | 1979 bis 1983 |
Die Einteilung folgt der Deutschen Wohngebäudetypologie des IWU (2015), ab 2016 dem Typgebäudemodell von Stein/Loga (2025); übernommen sind nur die Jahresgrenzen. Die Zeile unter der Klappliste nennt die Quelle.
Das Baujahr schlägt die Klasse vor. Tragen Sie ein Baujahr ein, setzt die Klappliste die Klasse zu diesem Jahr; die Zeile darunter nennt den Vorschlag. Sie können eine andere Klasse wählen – gespeichert wird Ihre Wahl. Ohne Baujahr wählen Sie die Klasse frei.
Der Energiestandard ist freiwillig. Er beschreibt eine Hülle, die besser ist als der Mindeststandard ihrer Baualtersklasse: teilsaniert, saniert nach den Bauteilanforderungen des GModG (Gebäudemodernisierungsgesetz), Niedrigenergiehaus, Effizienzhaus 115/100 (bis 2022), Effizienzhaus 85, Effizienzhaus/-gebäude 70, 55 und 40, Effizienzhaus/-gebäude Denkmal, Passivhaus bzw. EnerPHit und Nullemissionsgebäude. Effizienzhaus 115/100 und 85 gibt es nur für Wohngebäude – für ein Nichtwohngebäude bietet die Klappliste sie nicht an, und ein solcher Eintrag an einem Nichtwohngebäude hält OK mit einer Meldung an. Ohne Eintrag (wie Baualtersklasse (unsaniert)) entspricht das Gebäude seiner Klasse.
Baualtersklasse und Energiestandard gehen in keine Rechnung ein. Die Klasse bestimmt die Vorgaben für U-Werte, g-Wert und Wärmebrücken, mit denen der Gebäudeimport füllt, was eine Datei nicht trägt – je Wert der Median der Katalogsätze dieser Klasse. Hat eine Klasse keinen Katalogsatz, gilt für U-Werte und g-Wert ein freier Wert nach Stein, B.; Loga, T. (2025): Das Typgebäude-Modell zur energetischen Bewertung des Wohngebäudebestands, Institut Wohnen und Umwelt, Tabelle 28, Lizenz CC BY 4.0 – die Werte eines Wohngebäudemodells, auch für Nichtwohngebäude; die Wärmebrücken bleiben dann leer. Einen Wert der Nachbarklasse setzt EPOS-Plan nicht ein.
Vorgaben der Baualtersklasse übernehmen
In der Ebene Zonen & Räume steht unter Beschreibung und Einordnung der Knopf Vorgaben der Baualtersklasse übernehmen… – der kürzeste Weg zu einem Einzonenmodell: Klasse wählen, Vorgaben übernehmen, Profil der Gebäudeart übernehmen, OK. Das Blatt Vorgaben der Baualtersklasse nennt die Herkunft der Werte: „Vorgabe Klasse E: Median von n Katalogbauten der Klasse“, bei gewähltem Energiestandard „Vorgabe Energiestandard …: Median von n Katalogbauten dieses Standards“, und ohne Katalogbau der Klasse „freier Wert (Typgebäude nach Stein/Loga 2025)“. Je Feld stehen Jetzt und Vorgabe, ein Feld ohne Unterschied als unverändert. Die Vorgabe umfasst zehn Felder: die U-Werte von Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstige, die Wärmebrücken Fenster–Wand, Außenwand–Kellerdecke und Wand–Dach, den Fensterdurchlassgrad und die Bauart.
Übernehmen trägt die Werte in den Arbeitsstand ein, gespeichert wird mit OK des Editors; Flächen, Sollwerte und Kalender bleiben, und die Meldung nennt die Zahl der übernommenen Felder. Danach steht Vorgaben zurücknehmen bereit; es stellt Felder, die noch so stehen wie nach der Übernahme, auf den Wert davor zurück. Der Knopf ist gesperrt, und der Kurztext nennt den Grund, wenn das Gebäude Zonen trägt (dann gilt der Zonenweg in der Ebene Zonen & Räume), wenn keine Baualtersklasse gesetzt ist, wenn die Klasse keine Werte vorgibt und im Lesemodus.
Die Gruppe Profil der Gebäudeart im selben Blatt nennt das Nutzungsprofil, das die Gebäudeart vorgibt (Sollwerte, Gewinne, Lüftung). Profil übernehmen… wählt es in der Konditionierung, stellt deren Rückfrage und wechselt in den Bereich Nutzung & Konditionierung. Gibt die Gebäudeart kein Profil vor, steht der Grund da (siehe Vorschlag der Profilregel).
Bereich „Nutzung & Konditionierung"
Der Bereich führt, wann und worauf das Gebäude geheizt, gekühlt und gelüftet wird und wann Geräte und Personen Wärme abgeben. Er steht in der Eingabe des Gebäudes im Projekt, im Katalogeditor und im Stammblatt der Verwaltung. Im Gebäudedialog gliedert er sich in vier Schritte mit Karten und Klappgruppen (siehe Aufbau im Gebäudedialog); die Vorgabe-Matrix steht dort als Raster je Größe in der Karte 2 · Vorgaben. Im Stammblatt der Verwaltung steht oben die Vorgabe-Matrix, darunter je Größe eine Kalenderkarte. Alle Temperaturen sind absolute Raumsolltemperaturen in °C, keine Differenzen zum Soll am Tag. Welcher Wert zu welcher Stunde gilt, entscheidet diese Reihenfolge: Ferien vor Wochenende vor Nacht und Tag. Unter VDI 6007 ist die Matrix die Vorgabe, ein angelegter Kalender geht ihr vor; der Rechenweg Tagesbilanz nutzt nur die Felder der Heizspalte.
Aufbau im Gebäudedialog – von oben:
- Schritte der Nutzung und Karte „1 · Nutzungsprofil“ – eine Leiste führt durch 1 · Nutzungsprofil, 2 · Vorgaben, 3 · Kalender und 4 · Brauchwasser des Projekts; Weiter zu Anlage ▸ wechselt in den Bereich Anlage & Übergabe. In der Karte 1 wählt Vorlage ein Nutzungsprofil des Katalogs, Übernehmen setzt alle Vorgaben und erzeugt die fünf Kalender; Vorschau der Woche zeigt die Woche des gewählten Profils. Nach der Übernahme steht die Karte gefaltet mit der Vorlage und einem Kurzstatus; Vorlage ändern ▾ klappt sie wieder auf, Mehr ▾ bietet Profile verwalten…, Als neues Profil speichern… und Kalender ansehen ▸. Als neues Profil speichern… fragt nur den Namen und legt die Vorgaben und Kalender der fünf Größen als Nutzungsprofil der Kategorie Eigene im Katalog an – sofort, nicht erst mit OK; Regelung, Sommerfall, Ferien und Vorheizzeit bleiben beim Gebäude. Gilt für im Kopf des Bereichs wählt das Ziel und bietet Gebäude, alle … Zonen und je Zone Zone …. Am Gebäude stehen die Werte des Gebäudes; an einer Zone ihre eigenen Werte, eine leere Zelle erbt vom Gebäude, und der Platzhalter nennt den geerbten Wert; bei alle Zonen stehen die Werte des Gebäudes, die für jede Zone ohne eigenen Wert gelten, und Übernehmen wirkt nach einer Rückfrage in einem Schritt auf alle beheizten Zonen. Eine unbeheizte Zone ist als Ziel gesperrt, der Grund steht an ihrem Eintrag. Schlägt die Profilregel der Gebäudeart ein Profil vor, steht es mit Vorschlag übernehmen in der Karte.
- Herkunftszeile – unter der Karte Nutzungsprofil: welches Profil für welches Ziel übernommen ist, wie viele Werte es gesetzt hat und ob alle gültig sind, dazu wie viele Werte danach von Hand überschrieben wurden. Ein Feld, das nach der Übernahme von Hand überschrieben ist, trägt die Marke von Hand.
- Karte „2 · Vorgaben“ – die Werte des gewählten Ziels als Raster je Größe (Heizen, Kühlen, Lüftung, Geräte, Personen) mit den Zeilen der Vorgabe-Matrix; nur Abweichungen von der Vorlage blendet Größen aus, deren Werte alle aus der Vorlage kommen; Zeiten als volle Stunden 0–23, die Saison als TT.MM.–TT.MM. ohne Jahr. Im Kopf stehen Zurücknehmen (der letzte Schritt), Kalender übertragen… und Kalender… (die Kalenderansicht). Sa/So trennen… gibt Samstag und Sonntag verschiedene Werte im Kalender der Größe, Zusammenführen… macht sie nach einer Rückfrage wieder gleich. Eine leere Zelle der Zeile Nacht zeigt grau den Platzhalter wie Tag: Ohne eigenen Nachtwert gilt nachts der Wert des Tages; dasselbe zeigt die Vorgabe-Matrix. An einer Zone steht in der Karte zusätzlich ihre Vorheizzeit. Die Klappen Lüftung im Einzelnen und Lasten im Einzelnen führen die Felder der Lüftung (Infiltration, Nachtauskühlung) und die Nennwerte der inneren Lasten, von denen Tag und Nacht im Raster Anteile sind.
- Fehler am Feld – eine ungültige Eingabe färbt das Feld; unter dem Block der Größe steht eine Fehlerzeile mit dem Feld, dem Grund und der Herkunft (Eingabe von Hand oder die übernommene Vorlage). Zum Feld stellt Ziel und Ansicht so, dass das Feld sichtbar ist, und setzt den Fokus darauf. Dieselben Fehler stehen im Gebäudedialog unter Prüfen.
- Regelung und Sommerfall – zugeklappt; die Kopfzeile fasst die Werte zusammen. Darin Maximalraumtemperatur, Sommerlüftung, Wärmerückgewinnung, Sonnenschutz an Heiztagen, Konvektivanteil der inneren Lasten und Regelgröße. An einer Zone stehen Maximalraumtemperatur, Wärmerückgewinnung und Strahlungsanteil der Zone; leer gilt der Wert des Gebäudes, der Platzhalter nennt ihn. Sonnenschutz an Heiztagen, Konvektivanteil und Regelgröße gelten für das ganze Gebäude.
- Die Sommerlüftung öffnet die Fenster, wenn die Raumluft über der Schwelle liegt und die Außenluft um den Außenabstand kühler ist; dann gilt ihr Luftwechsel. Leer rechnet sie mit 2,0 h⁻¹ und 2 K; mit einem Außenabstand von 0 K schaltet sie ab, sobald die Außenluft die Raumluft erreicht. Der Knopf Normwerte DIN 4108-2 trägt nach einer Rückfrage die Werte der Norm als Vorschlag ein: Sommerlüftung mit 3,0 h⁻¹ und 0 K, an der Nachtzeile der Lüftung 2 h⁻¹ (Wohnen 23 bis 6 Uhr, Nichtwohnen 18 bis 7 Uhr) mit ΔT 0 K und dem Schalter nur über Heizsollwert. Mit diesem Schalter lüftet die Nachtauskühlung in der Heizperiode nur, solange die Raumluft über dem Heizsollwert liegt; ohne Heizperiode gilt das ganzjährig. Den Grundluftwechsel trägt der Knopf nicht ein.
- Ferienzeiträume und Aufheizen – zugeklappt: die vier Ferienzeiträume und, im Projekt, die Aufheizzeit. Sie gelten für das ganze Gebäude.
- Schritte „3 · Kalender“ und „4 · Brauchwasser des Projekts“ – Kalender öffnen ▸ öffnet die Kalenderansicht (siehe unten), Brauchwasser öffnen ▸ die Unteransicht Brauchwasser des Projekts; deren Einstellungen sind unabhängig vom Gebäude und gelten für das ganze Projekt.
- Kalenderansicht – Kalender… im Kopf der Karte Vorgaben (ebenso Kalender öffnen ▸ im Schritt 3 und Kalender ansehen ▸ unter Mehr ▾) öffnet sie, ← Vorgaben führt zurück; gewähltes Ziel und Ansicht bleiben beim Wechsel der Bereiche erhalten. Über dem Kopf steht die Hilfeleiste Hilfe · Ablauf B: Bürozeiten und Ferien einstellen mit den Schritten Vorlage übernehmen, Nachtfenster, Pinsel Ferien (Zeitraum ziehen), Feiertage (Land wählen) und Vorschau prüfen; sie steht beim ersten Öffnen der Ansicht offen, danach eingeklappt als Hilfe · Ablauf B ▸. Der Kopf trägt Zone (das Ziel), die Größen mit der Marke ihres Kalenders und rechts Vorgaben übernehmen…, ← Vorgaben, Verwerfen… (verwirft den angelegten Kalender der Größe nach Rückfrage, danach gelten wieder die Vorgaben), Kalender anlegen (solange die Größe keinen eigenen Kalender hat), Übertragen… und Mehr ▾ mit Matrix erneut anwenden… und Vorlagen verwalten…. Es folgen die Vorgaben des Kalenders als Chips: Feiertage, Ferien, Wochenende, Heizperiode und Kühlperiode, je mit Wert und Herkunft (aus dem Gebäude, eigen an der Zone oder vom Gebäude geerbt); ein Klick auf einen Chip springt zum Feld. Sie gelten im Gemeinjahr mit 365 Tagen, der 1. Januar folgt dem Wochentagsraster des Projekts. Vorgaben übernehmen… zeigt vor dem Schreiben je Feld den Wert jetzt und danach und ob er ersetzt wird oder bleibt; eigene Ausnahmen bleiben, eine Zone erbt danach Ferienwerte, Heiz- und Kühlperiode vom Gebäude, am Gebäude kommt das Wochenende aus dem übernommenen Nutzungsprofil. Darunter je Größe die Jahresübersicht mit 53 Wochen × 7 Tagen (Klicken setzt den Pinsel auf einen Tag, Ziehen legt Ferien oder eine Ausnahme über mehrere Tage an, siehe Kalenderbedienung; der Pinsel hat zwei Gruppen: Ferien unter Gebäude, alle Größen, weil Ferien dem Gebäude gehören, und wie Sonntag, wie Samstag, „aus“ und Werktag (zurück) unter nur Heizen · Gebäude bzw. der gewählten Größe und dem gewählten Ort, weil Ausnahmen nur dort gelten; darunter nennt die Rückmeldezeile Was gilt an diesem Tag? für den Tag unter dem Zeiger Tagtyp, Werte der Größe und Herkunft und zeigt rechts die Vorschau mit der Zahl der Tage, deren Tagtyp sich ändert, und der Striche (gilt mit OK) samt Zurücknehmen), die Werte je Tagtyp (Werktag Tag und Nacht, Nachtfenster, Samstag, Sonntag und Feiertag, Ferien, Ausnahmen, Saison) mit Übertragen…, die Wochenleiste (die Woche, wie der Kalender sie rechnet, dunkler = höherer Wert, schraffiert = aus; ihr Pinsel übermalt die Woche: Tagtyp Tag, Nacht, Wochenende oder aus wählen, dann Stunden anklicken oder mit der Maus überziehen – das Übermalte wird die Standardwoche der Größe; solange der Kalender der Größe nicht angelegt ist, ist der Pinsel gesperrt und nennt den Grund), das Freigabeband und die Aktionen des Kalenders mit seinem Zustand (Matrix, eigen oder geerbt). Die Klappe Saison, Ferien, Feiertage, Wochenende fasst die vier Karten der Kalenderbedienung und steht beim Öffnen zu; die Klappe Im Einzelnen trägt Wochenprofile, Zuordnung im Jahr und Einzeltage, dazu Werte je Stunde, Aktionen und Wochenleiste, und bleibt beim Wechsel von Größe und Ort in ihrer Stellung. An einer Zone stehen ihre Kalender; Kalender kopieren von… überträgt Struktur, Zeitfenster und Werte aller Größen einer anderen Zone oder des Gebäudes auf diese Zone, die Vorschau nennt je Größe, was ersetzt wird und was bleibt.
Die Felder und Werkzeuge im Einzelnen:
- Vorgabe-Matrix – fünf Spalten Heizen °C, Kühlen °C, Lüftung 1/h, Geräte W bzw. % und Personen W bzw. %, darunter die Zeilen Vorlage, Nennwert, Tag, Nacht, Wochenende, Ferien und Saison. Heizen und Kühlen tragen Temperaturen, Geräte und Personen Anteile des Nennwerts in Prozent, die Lüftung Luftwechsel in 1/h. Eine leere Zelle heißt keine oder Vorgabe …: Sie gilt wie die Zelle Tag, bei Wochenende wie ein Werktag. Heizen und Kühlen kennen den Zustand aus; Zelle auf „aus“ setzen schaltet die Größe in dieser Zeile ab. Nennwert der Geräte und Personen ist die Leistung in W; eine Herleitungszeile unter der Matrix nennt die Jahresmittel der Gewinne in W und W/m². Die Nachtzeit steht in der Zelle Nacht als von–bis, leer gilt das Nachtfenster der Heizspalte. Die Kühlspalte wirkt nur mit Kühlbetrieb im Projekt und aktiver Kühlung des Gebäudes (siehe Kühlung); sonst ist sie gesperrt, der Grund steht am Element. Unter VDI 6007 sind die Zeilen Wochenende und Ferien eine Übersicht: Ihre Werte stehen in den Karten Wochenende und Ferien der Kalenderbedienung; auf dem Rechenweg Tagesbilanz bleiben sie in der Matrix bedienbar.
- Saison – Start und Ende der Heizperiode in der Heizspalte und der Kühlperiode in der Kühlspalte, je als Datum. Innerhalb der Saison wird geheizt bzw. gekühlt, außerhalb steht die Größe auf aus; leer heißt ganzjährig. Start und Ende gibt es nur zusammen. Die Wirkung beschreibt Gebäudemodell VDI 6007: Heizperiode.
- Freigabe Heizen und Kühlen – aus im Heiz- oder Kühlkalender, auch außerhalb der Heiz- bzw. Kühlperiode, sperrt die Seite für den Tag. Eine Zone wird an einem Tag entweder geheizt oder gekühlt, nie beides: Ist nur eine Seite frei, gilt sie; sind beide frei, entscheidet der Bedarf des Tages; ist keine frei, wird die Zone an diesem Tag nicht konditioniert. Verschiedene Zonen dürfen am selben Tag verschieden arbeiten. Prozesswärme, Prozesskälte und Brauchwasser sind davon nicht berührt. Das Jahresband Freigabe Heizen und Kühlen unter der Matrix zeigt je Tag Heizen frei, Kühlen frei, beides oder keines für das Gebäude und jede Zone, dazu die Zahl der Tage. Gekühlt wird nur, wenn das Projekt Kälte rechnet.
- Kalenderkarten – je Größe eine Karte, eingeklappt mit einer Zeile Zustand: aus der Matrix, aus Vorlage … oder angelegt, 3 eigene Perioden. Kalender anlegen in der Matrix schreibt die Kalender aus den Zellen; ein angelegter, nicht von Hand bearbeiteter Kalender folgt danach der Matrix. Matrix erneut anwenden… fragt zuerst nach und ersetzt nur den Matrixbereich; eigene Perioden und Ausnahmetage bleiben. Zurücknehmen nimmt den letzten Schritt des Arbeitsstands zurück. Aufgeklappt zeigt die Karte die Grundangabe, das Zeitfenster-Werkzeug (Tagesknöpfe, von, bis, Wert – der Weg ohne Zellenarbeit), das Wochenraster mit 7 × 24 Zellen, die Periodenliste mit Zeiträumen, Ferien, Feiertagen und Betriebspausen, die Werkzeuge Feiertage als Regel anlegen (die neun bundeseinheitlichen Feiertage, jeweils wie Sonntag) und Zeitstruktur übernehmen (wie Heizung oder wie Anwesenheit) und die Vorschau der Woche und des Jahres als Teppichbild: Tage × Stunden, Farbe = Wert, aus als eigene Fläche; Berühren einer Stunde nennt ihre Quelle. Bei Überschneidung gilt die Periode mit dem höheren Rang; ein Kalender trägt höchstens 64 Perioden. Die Perioden des Matrixbereichs (Ferien, Saison) sind nur lesbar und folgen der Matrix.
- Kalenderbedienung – Kalender bearbeiten… an einer Karte öffnet unter allen Karten den Abschnitt Kalender … im Einzelnen. Er gliedert sich so:
- Jahr auf einen Blick – das ganze Jahr in einem Stück: 53 Wochenspalten mit den Zeilen Montag bis Sonntag, die Monatsnamen darüber zur Orientierung. Das Jahr ist ein Gemeinjahr mit 365 Tagen ohne 29. Februar; die Kopfzeile nennt den Wochentag des 1. Januar aus dem Kalenderraster des Projekts. Über dem Raster stehen Spuren für Heizperiode, Kühlperiode, Ferien (mit ihren Namen) und Feiertage. Jeder Tag trägt die Farbe seines Tagtyps – Werktag, Wochenendtag, Feiertag, Ferien, Ausnahme –, Tage außerhalb der Saison der gewählten Größe sind schraffiert, Brückentage zwischen einem Feiertag und dem Wochenende sind gestrichelt umrandet und nur ein Vorschlag. Die Knöpfe Heizen, Kühlen, Lüftung, Geräte und Personen wählen die Größe, deren Tage das Raster zeigt; die Legende zählt die Tage je Tagtyp. Der Pinsel setzt mit einem Klick einen Tag, mit Ziehen einen Zeitraum: Ferien legt einen Ferienzeitraum an, wie Sonntag, wie Samstag und „aus“ legen eine Ausnahme für die angelegten Größen an, Werktag (zurück) nimmt Ausnahmen und Ferienzeiträume des Bereichs wieder heraus. Mit der Tastatur wählen die Pfeiltasten den Tag, Umschalt + Pfeil einen Bereich, Enter setzt den Pinsel.
- Saison – Beginn und Ende der Heizperiode und der Kühlperiode als TT.MM., dazu die Zahl der Tage und ganzjährig; eine Periode über den Jahreswechsel ist erlaubt, eine ungültige Eingabe wie der 29.02. färbt das Feld.
- Ferien – Liste benannter Zeiträume mit Bezeichnung, von und bis, beliebig viele, mit + Ferien und Entfernen, dazu der Wert der Größe in den Ferien; die Kopfzeile nennt Zahl der Zeiträume und Tage. Die ersten vier Zeiträume sind die Ferienzeiträume des Gebäudes, jeder Zeitraum trägt eine eigene Bezeichnung (ohne Eingabe Ferien 1, Ferien 2 …), die auf die Rechnung nicht wirkt.
- Feiertage – Feiertage übernehmen wählt keine Feiertage, bundeseinheitlich oder ein Bundesland. Ohne Wahl bleibt der Kalender ohne Feiertage. Bundeseinheitlich legt die neun bundeseinheitlichen Feiertage als Regel wie Sonntag an, ein Land zusätzlich seine Landesfeiertage für alle Größen; eine Zeile darunter nennt sie. Ein Klick auf einen Feiertag nimmt ihn aus dem Kalender; ein abgewählter Feiertag kommt mit allen abgewählten Feiertagen derselben Herkunft zurück.
- Wochenende – sieben Tagesknöpfe von Montag bis Sonntag, dazu Sa + So; ohne gewählten Tag gelten Samstag und Sonntag. Daneben steht der Wert der Größe am Wochenende. Aus dem Nutzungsprofil übernehmen wählt ein Nutzungsprofil, zeigt, wie sich das Wochenende ändert, und übernimmt mit Wochenende übernehmen die Tage, an denen das Profil nicht genutzt wird. Saison und Ferien führt ein Nutzungsprofil nicht.
- Vorlage übernehmen (alle Größen) übernimmt eine gleichnamige Vorlage nach einer Rückfrage in allen Größen. Wochenende, Feiertage und Ferien gehören dem Gebäude; eine Zone erbt sie und zeigt sie nur an. Der Tagesbilanz-Weg rechnet mit Samstag und Sonntag als Wochenende und mit den ersten vier Ferienzeiträumen.
- Wochenprofile – die Standardwoche, die benannten Wochen der Größe und die Wochen älterer Zeilen, je im Raster 7 Tage × 24 Stunden; benannte Wochen tragen einen breiten linken Rand. Unter Benannte Wochen legt Woche anlegen aus dem gewählten Wochenprofil eine neue Woche mit dem eingegebenen Namen der Woche an; Umbenennen und Woche löschen wirken auf die gewählte benannte Woche. Ein Name kommt je Größe nur einmal vor. Eine Woche, die eine Zeile der Zuordnung wählt, lässt sich nicht löschen – die Meldung nennt die Woche und die Zahl der Zeilen. Der Pinsel setzt einen Wert oder aus: erste Zelle wählen, dann die zweite – der Bereich dazwischen bekommt den Wert; mit der Maus geht es auch durch Ziehen, Esc verwirft die erste Zelle. Montag nach Di–Fr und Samstag nach Sonntag kopieren einen Tag, Woche kopieren… und Tag kopieren… kopieren in ein Profil derselben Größe oder einer Größe gleicher Einheit (Heizen und Kühlen, Geräte und Personen). Ist eine benannte Woche gewählt, ändert jede dieser Handlungen die Woche selbst und damit jede Zeile, die sie wählt.
- Zuordnung im Jahr – eine Tabelle von – bis → Wirkung, gilt für. Die Wirkung ist ein Wochenprofil (die Standardwoche oder eine benannte Woche), aus, wie Wochentag oder ein Wert. gilt für steht in jeder Zeile als fünf Knöpfe Heizen, Kühlen, Lüftung, Geräte, Personen und alle; ein Klick nimmt die Größe in die Zeile auf oder aus ihr heraus, eine Zeile ohne Größe wird abgelehnt. Zeilen älterer Gebäude, die in jeder Größe als eigene Kopie stehen, tragen das Kennzeichen je Größe getrennt und nennen ihre Größen nur; Wählt man eine solche Zeile im Editor mit einer benannten Woche oder einer Wirkung ohne Wochenprofil, wird sie eine gemeinsame Zeile. Ohne Zeile gilt die Standardwoche, eine später angelegte Zeile geht vor. Darüber zeigt das Jahresband die Zeiträume der Größe farbig; ein Klick wählt die Zeile, öffnet sie zum Bearbeiten und wählt ihr Wochenprofil. Stehen zwei Zeilen in den Größen in verschiedener Rangfolge, nennt eine Warnzeile beide. Monat kopieren… überträgt Zeilen und Einzeltage eines Monats Tag für Tag auf einen anderen.
- Einzeltage – Feiertage und Ausnahmen mit Datum, Bezeichnung, Wirkung wie Sonntag oder aus und gilt für wie in der Zuordnung. Feiertage laden legt die neun bundeseinheitlichen Feiertage als Regel wie Sonntag an; die Feiertage des Feiertagslands stehen ebenfalls hier. Feiertage liegen im Gemeinjahr nach festen Regeln; Ostern ist der Sonntag um den 8. April des Kalenderrasters; ein Jahr gilt nur mit einer Preisreihe. Der Abschnitt Einzeltage (Feiertage, Ausnahmen) ist zugeklappt und nennt die Anzahl der Tage; ein Klick auf die Überschrift klappt ihn auf. + Einzeltag und Feiertage laden stehen in seiner Kopfzeile.
- Auf Geräten mit Berührung hält jeder Tag das Berührungsmaß, und das Jahr rollt in seinem eigenen Kasten.
- Darunter folgen Grundangabe, Werte je Stunde, Periodenliste und Teppichbild der Karte. Kalenderbild und Datumsanzeige nennen den Wochentag des 1. Januar der Klimaregion des Projekts. Jede Handlung wirkt auf den Arbeitsstand; gespeichert wird mit OK.
- Kalender übertragen… – im Kopf der Karte Vorgaben, in der Kalenderansicht unter Werte je Tagtyp (Übertragen… mit der Größe als Quelle) und unter Jahr auf einen Blick; überträgt den Kalender einer Größe am Gebäude oder an einer Zone auf andere Größen desselben Orts, auf dieselbe oder eine andere Größe an anderen Zonen oder auf ein Nutzungsprofil. Als Ziel stehen die Zonen des Gebäudes (je Zone mit ihrer Größe) und die Nutzungsprofile des Katalogs zur Wahl. Häkchen wählen, was übernommen wird: Tagtypen und Ausnahmen, Zeitfenster, Werte und Ferienzeiträume (nur an ein Ziel mit eigenen Ferien); Nennwert und Saison bleiben immer beim Ziel. Zwischen verschiedenen Größen gelten feste Regeln: Heizen → Kühlen setzt die Heizzeit auf 26 °C, die Absenkzeit wird aus – beim Kühlen gibt es keine Absenkung –, aus bleibt aus; Kühlen → Heizen übernimmt die Zeitstruktur und verlangt die Werte für Komfort und Absenkung; Geräte und Personen tauschen Zeitfenster und Anteile; Lüftung und Geräte als Ziel übernehmen nur die Zeitstruktur, ihre Werte bleiben, und eine Nachtzeile der Lüftung mit Bedingung (Nachtauskühlung) bleibt unberührt. Die Vorschau nennt je Ziel ersetzt, ergänzt, unverändert oder gesperrt mit Grund (etwa eine unbeheizte Zone oder Kühlen ohne Kühlbetrieb), die Zahl der Tage und Stunden, die sich ändern, und die eigenen Zeiträume des Ziels, die bleiben. OK legt die Übertragung als einen Schritt in den Arbeitsstand – Zurücknehmen nimmt sie ganz zurück –, geschrieben wird mit dem OK des Gebäudes. Beim Ziel Nutzungsprofil wird ein neues Profil angelegt (Vorgabe) oder ein eigenes überschrieben; ein ausgeliefertes Profil lässt nur neues Profil anlegen zu.
- Vorlagen je Größe – jede Karte trägt im Kopf eine Auswahlliste mit den ausgelieferten Vorlagen (Schloss) und den eigenen, dazu die Vorschau, und Übernehmen. Die Wahl wirkt nur auf diese Größe und auf den Arbeitsstand; trägt das Ziel schon einen Kalender, fragt der Dialog und ersetzt nur den Matrixbereich. Als Vorlage speichern… fragt Name, Beschreibung und Nutzung (ein freier Text, mit Vorschlägen aus dem Katalog der Nutzungsprofile) und speichert sofort; ein Name kommt je Größe nur einmal vor. Vorlagen verwalten öffnet aus jeder Karte die Listen aller Größen: Eigene Vorlagen lassen sich umbenennen und löschen, ausgelieferte nur duplizieren. Kopieren nach … legt aus einer Vorlage eine eigene Vorlage einer anderen Größe an – von Heizen nach Kühlen mit Komfort- und Absenksollwert (Vorgabe 26 °C und 28 °C, die Absenkzeiten erhalten den Absenksollwert oder aus), zwischen Geräten und Personen unverändert. Anders als hier setzt Kalender übertragen… von Heizen nach Kühlen jede Absenkzeit auf aus. Löschen berührt kein Gebäude, schon übernommene Werte bleiben. Die Zeile Vorlage der Matrix nennt je Spalte die zuletzt übernommene Vorlage; ihre Kopfzelle trägt die Liste alle Größen, die eine gleichnamige Vorlage nach einer Rückfrage in allen Größen übernimmt – die Rückfrage nennt je Größe, was geschieht.
- Nutzungsprofil – Die Karte 1 · Nutzungsprofil füllt Matrix und Kalender aus einem Profil des Katalogs: Liste nach Kategorien mit Vorschau, eine Nennwertzeile mit der Herleitung (Fläche mal Kennwert), eine Rückfrage vor dem Ersetzen vorhandener Kalender; die Nutzungstage ergeben sich abzüglich der Ferien. Profile verwalten… öffnet den Katalog. Siehe Nutzungsprofile.
- Aufheizzeit bzw. Vorheizzeit (h) – bei der Sollwertrampe die Aufheizzeit des Gebäudes als eigener Wert von 1 bis 47 Stunden; leer gilt die Art der Projekteinstellung (täglich oder fest). Das Feld wirkt erst mit eingeschalteter Aufheizoptimierung und steht nur am Gebäude im Projekt, nicht im Katalog. Zwei Vorschläge stehen darunter: bemessen: n h mit Übernehmen trägt die bemessene Aufheizzeit des Gebäudes ein, und die sinnvolle Spanne folgt aus der Zeitkonstante des Gebäudes; ein Wert außerhalb der Spanne wird trotzdem gespeichert, ein Hinweis nennt es. Ohne Bemessung (kein Sprung des Heizsollwerts, gekoppeltes Gebäude, Tagesbilanz oder unerreichbar) gibt es keinen Vorschlag. Die Zonen des Gebäudes erben den Wert; der Aufschlag der Projekteinstellung wirkt auf ihn nicht. Beim Verfahren Vorheizzeit vorgeben ist es die Vorheizzeit des Gebäudes (vor der des Projekts; bei Geltung je Zone kann jede Zone eine eigene haben), beim Verfahren Vorheizzeit berechnen wirkt der Wert nicht (Simulation: Verfahren).
- Zonen – im Detailbereich einer Zone steht dieselbe Matrix. Geerbte Zellen zeigen den Gebäudewert als Vorgabe …, eine eigene Zelle überschreibt ihn, Erben leert sie. Je Größe führt die Zone den Kalender vom Gebäude oder einen eigenen Kalender; Vom Gebäude übernehmen und anpassen legt eine Kopie an. Siehe Mehrzonenmodell.
- Katalog – im Katalogeditor steht dieselbe Oberfläche; trägt der Katalogsatz Zonen, führen auch sie Matrix und Kalender wie im Projekt (siehe Zonen im Katalog). Das Schloss eines ausgelieferten Satzes sperrt Matrix und Karten; Duplizieren legt eine bearbeitbare Kopie samt Vorgaben und Kalendern an.
Die folgenden Felder sind die Zellen der Heizspalte; ihre Namen und Regeln bleiben:
- Raumtemperaturen – Soll am Tag, Nachtabsenkung auf, Nachtabsenkung von … bis, Maximalraumtemperatur, Soll am Wochenende (ganztägig) und Soll in Ferien (ganztägig). An Werktagen gilt außerhalb der Nachtzeit das Soll am Tag, in der Nachtzeit der Wert der Nachtabsenkung. Die Maximalraumtemperatur ist die obere Grenze der Raumtemperatur; ein Wert unter 1 °C wird beim Speichern zu 24 °C.
- Soll am Wochenende (ganztägig) – die Wochenendabsenkung: die Raumsolltemperatur für Samstag und Sonntag. Sie gilt den ganzen Tag, auch nachts; eine Nachtabsenkung kommt am Wochenende nicht noch hinzu. Wirksam ist ein Wert über 5 °C. 0, ein leeres Feld (Platzhalter „keine“) und jeder Wert bis 5 °C heißen keine Wochenendabsenkung: Das Wochenende rechnet dann wie ein Werktag mit Tag- und Nachtwert. Ein Beispiel: Soll am Tag 20 °C, Nachtabsenkung auf 18 °C, Soll am Wochenende 16 °C ergibt samstags und sonntags durchgehend 16 °C; mit 0 am Wochenende gelten auch samstags und sonntags tagsüber 20 °C und nachts 18 °C.
- Soll in Ferien (ganztägig) – die Raumsolltemperatur an den Tagen der Ferienzeiträume. Sie gilt den ganzen Tag und geht Wochenende und Nacht vor. Wirksam ist ein Wert ab 1 °C, und nur, wenn mindestens ein Ferienzeitraum eingetragen ist; 0 oder ein leeres Feld heißt keine Ferienabsenkung.
- Nachtabsenkung von … bis – Beginn und Ende der Nacht, je als volle Stunde von 0 bis 23. In dieser Zeit gilt die Nachtabsenkung, in der übrigen Zeit eines Werktags das Soll am Tag; ein wirksames Soll am Wochenende und die Ferien gehen vor. Die Nacht darf über Mitternacht reichen. Bleiben beide Felder leer, gilt 22 bis 6 Uhr – die Felder zeigen diese Vorgabe. Geben Sie beide Stunden ein oder keine; Beginn und Ende dürfen nicht gleich sein, sonst hält OK mit einer Meldung an. Ein Beispiel: Ein Büro mit Nachtabsenkung von 19 bis 7 Uhr erhält die Einträge 19 und 7. Die Nachtzeit gilt für den Rechenweg VDI 6007 (siehe Gebäudemodell VDI 6007); ein gepflegtes Sollwert-Zeitprogramm der Wärmeübergabe geht ihr vor, und der Rechenweg Tagesbilanz rechnet immer mit 22 bis 6 Uhr.
- Ferien Anfang und Ferien Ende – vier Zeiträume für Winter, Ostern, Sommer und Herbst, je mit Tag und Monat. Die Winterferien reichen über den Jahreswechsel. In diesen Zeiträumen gilt das Soll in Ferien. Es sind dieselben Zeiträume wie die ersten vier der Karte Ferien der Kalenderbedienung.
Die Absenkungsregeln für Wochenende und Ferien gelten gleich für die Rechenwege VDI 6007 und Tagesbilanz; der Tagesbilanz-Weg nimmt dabei Samstag und Sonntag als Wochenende und die ersten vier Ferienzeiträume. Die Zonen eines Gebäudes im Projekt erben sie oder führen eigene Zellen und Kalender.
- Brauchwasser… – öffnet in der Gruppe Sonstiges die Brauchwasserprofile des offenen Projekts.
Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen
Bearbeiten… in der Knopfleiste am gewählten Projektsatz (ebenso der Stift der Zeile) öffnet im Projektdialog den Gebäudeeditor Gebäude im Projekt: Hülle und Zonen für die gewählte Zeile der Projektliste. Bearbeitet wird die Projektkopie des Gebäudes, nicht der Katalogsatz: Was Sie hier eintragen, gilt nur in diesem Projekt. Der Editor trägt die Bereiche des Katalogeditors und dazu den Bereich Simulation (siehe Aufbau des Editors: Bereiche).
- OK prüft und schreibt in dieser Reihenfolge: zuerst die Gebäudedaten, dann die aus dem Katalog gewählten Bauteilaufbauten, dann die Zonen mit ihren Bauteilen. Abbrechen, Esc und das Kreuz schließen den Editor, ohne etwas zu schreiben.
- Für eine Zeile, die noch nicht im Projekt gespeichert ist, speichert der Klick zuerst die Projektliste des Gebäudedialogs – wie dessen OK, ohne ihn zu schließen –; so entsteht die Projektkopie, die Zonen tragen kann. Gelingt das Speichern nicht, öffnet der Editor nicht, und die Meldung steht im Dialog.
- Der Name des Gebäudes im Projekt bleibt, wie er ist; eine Zeile im Editor sagt es. Ein anderer Name gilt nur für Speichern unter, das einen neuen Katalogsatz anlegt (siehe Speichern unter).
Klassenweg und Bauteilweg
Ein Gebäude ohne Zone rechnet den Klassenweg: die U-Wert-Gruppen der Hülle – Außenwand, Fenster, Dach, Bodenplatte und Sonstiges – und die Bauweise als Speichermasse. Ein Gebäude im Projekt mit Zonen rechnet den Bauteilweg über die Bauteile seiner Zonen – mit ihren Schichtaufbauten, Neigungen und Himmelsrichtungen und ohne Hochrechnung auf die Angabe des Projekts. Mit zwei und mehr Zonen rechnet jede Zone für sich, gekoppelt über Trennflächen und Luftaustausch; ein Gebäude trägt höchstens 50 Zonen. Die Rechnung dahinter beschreiben die Seiten Gebäudemodell VDI 6007 und Mehrzonenmodell.
In der Ebene Zonen & Räume steht unter dem Rechenweg die Zeile Rechenweg der Hülle, in beiden Stellungen: Klassenweg – U-Wert-Gruppen und Bauweise oder Bauteilweg – Zone „…", n Bauteile, mit mehreren Zonen Bauteilweg – n Zonen, m Bauteile. Mit Zonen sind die Werte der Hülle in diesem Bereich abgeleitete Anzeigen:
- die Tabelle der Hülle – je Gruppe die Fläche und der U-Wert der Bauteile aller Zonen, dazu die Wärmebrücken der Bauteile als ; eine Zeile sagt, dass die Werte aus den Bauteilen abgeleitet sind;
- die Fensterflächen nach Orientierung – gerechnet wird mit den Fensterbauteilen der Zonen, deren Fläche eine Zeile nennt;
- die Nutzfläche – eine Zone rechnet mit ihrer eigenen Nutzfläche; mit mehreren Zonen nennt eine Zeile deren Summe.
Die gespeicherten Werte des Gebäudes bleiben dabei stehen und gelten wieder, sobald keine Zone mehr da ist.
Gebäude als eine Zone übernehmen
Der Knopf Gebäude als eine Zone übernehmen steht in der Ebene Zonen & Räume bei der Zeile Rechenweg der Hülle und in der leeren Ebene. Er legt aus den U-Wert-Gruppen des Gebäudes eine Zone mit Bauteilen an. Frei ist er nur für ein Gebäude im Projekt ohne Zone auf dem Rechenweg VDI 6007; sonst ist er gesperrt, und sein Kurztext nennt den Grund:
- im Katalog: Die Hochrechnung rechnet mit dem Klima eines Projekts; im Katalogsatz entsteht eine Zone mit + Neue Zone …;
- das Gebäude führt schon Zonen;
- der Rechenweg Tagesbilanz rechnet keine Zonen – zuerst den Rechenweg auf VDI 6007 stellen.
Ein Klick bestimmt zuerst den Hochrechnungsfaktor: EPOS-Plan rechnet das Gebäude dafür einen Jahreslauf lang, und der Kurztext am Knopf sagt, dass der Faktor bestimmt wird. Das Projekt muss dazu gespeichert sein und eine Klimaregion führen; sonst nennt eine Meldung, was fehlt. Danach stellt der Editor eine Rückfrage:
- Ab jetzt rechnet das Gebäude über seine Bauteile statt über die U-Wert-Gruppen.
- Die Flächen werden mit dem Faktor auf die Projektfläche hochgerechnet; die Rückfrage nennt den Faktor und die Nutzfläche vor und nach der Hochrechnung.
- Die Flächen- bzw. Verbrauchsangabe des Projekts gilt danach nicht mehr.
- Trägt das Gebäude eine Leistungsgrenze für Heizung oder Kühlung, nennt die Rückfrage sie mit ihrem Wert: Sie wird nicht hochgerechnet und gilt danach unverändert der hochgerechneten Hülle.
Mit Ja entsteht im Arbeitsstand des Editors die Zone Gebäude mit diesen Bauteilen:
- Außenwand und Sonstiges als je vier senkrechte Bauteile nach Nord, Ost, Süd und West;
- das Dach, waagerecht;
- die Bodenplatte mit der Randbedingung des Gebäudes – Erdreich, unbeheizter Raum für den unbeheizten Keller oder Außenluft;
- ein Fenster je Himmelsrichtung;
- die Wärmebrücken, auf die Wände verteilt.
Alle Flächen und Wärmebrücken sind mit dem Faktor multipliziert; die Nutzfläche der Zone ist Faktor × Nutzfläche des Gebäudes. Geschrieben wird mit OK des Editors; Nein lässt alles, wie es ist.
Der Faktor ist derselbe, mit dem die Rechnung ohne Zone das Gebäude auf das Projekt hochrechnet: bei einer Flächenangabe Projektfläche / Nutzfläche, bei einer Verbrauchsangabe das Verhältnis des angegebenen zum gerechneten Verbrauch. Darum bleibt der Wärmebedarf beim Übernehmen gleich, und die Zone ist danach die echte Hülle des Gebäudes im Projekt, die ohne Hochrechnung rechnet.
Ein Beispiel: Gebäude 1 hat 100 m² Nutzfläche, das Projekt gibt 250 m² an. Der Faktor ist 2,5; aus 120 m² Außenwand werden in der Zone 300 m², verteilt auf vier Bauteile, und die Zone hat 250 m² Nutzfläche.
Als Mehrzonenmodell übernehmen
Bei einem importierten Gebäude steht im Übernahmeblock neben Gebäude als eine Zone übernehmen der Knopf Als Mehrzonenmodell übernehmen…. Er liest die gespeicherte Importdatei erneut: EPOS-Plan prüft Format und Prüfsumme gegen die gespeicherte Importquelle und nennt jeden Fall, der nicht passt – keine Quelle, Datei fehlt, anderes Format, andere Prüfsumme –, statt still weiterzumachen. Danach öffnet der Zuordnungsdialog des Gebäudeimports mit dem gespeicherten Zonenplan vorbelegt: Eine Zeile über dem Zonenbaum nennt Datei, Zeitpunkt, Räume, Zonen und die Zahl der Raumzuordnungen, die keinen Raum oder keine Zone mehr finden. Weicht die Prüfsumme der gewählten Datei ab, warnt der Dialog; vorgelegt sind dann nur die Räume, deren Kennung die Datei noch führt. Beim Weg Gebäudedatei + Projektdatei prüft der Dialog auch die Projektdatei in vier Zeilen: vorhanden, lesbar mit Fassung, Zuordnung zur Gebäudedatei (zugeordnete Räume, ohne Treffer, ohne Gegenstück) und Prüfsumme – diese speichert der Import nicht, sie ist mit der Projektdatei des ersten Imports zu vergleichen.
Der Knopf ist gesperrt, und der Kurztext nennt den Grund, wenn keine Quelle gespeichert ist, am Katalogsatz, bei ungespeicherten Zonen und während des Lesens. Abbrechen und Esc merken nichts vor. Erst das OK des Gebäudeeditors ersetzt Bauteile und Zonen des Gebäudes in einem Vorgang – scheitert ein Schritt, bleibt alles, wie es war –; die Gebäudefelder und die Kalender des Gebäudes ohne Zone bleiben. Danach öffnet sich Modell prüfen.
Zonen & Räume im Bereich „Hülle, Zonen & Bauteile"
Die Ebene Zonen & Räume zeigt die Zonen des Gebäudes als Tabelle mit Inspektor: die Zonen in ihrer Reihenfolge mit Zone, Nutzfläche, Raumhöhe, Volumen, Konditionierung, Nutzung und der Zahl der Bauteile und Trennflächen, darunter die Summenzeile, daneben der Inspektor der gewählten Zone. Ein Klick auf eine Zeile wählt die Zone. Die Werkzeugleiste über der Tabelle wirkt auf die gewählte Zone:
- + Neue Zone … – legt eine leere Zone an und wählt sie; vor der ersten und vor der zweiten Zone fragt der Editor nach. Gesperrt ist der Knopf in einem Satz der Auslieferung, auf dem Rechenweg Tagesbilanz und bei 50 Zonen; sein Kurztext nennt den Grund.
- Duplizieren – legt eine Kopie der Zone samt Bauteilen an. Trägt die Zone Trennflächen, fragt der Editor nach: Die Kopie grenzt an dieselben Nachbarn.
- Entfernen – nach einer Rückfrage. Zeigen Trennflächen anderer Zonen auf die Zone, nennt die Rückfrage sie – sie grenzen danach an einen unbeheizten Raum –, ebenso ihre Luftströme, die entfallen. Ohne Zone rechnet das Gebäude wieder den Klassenweg über seine U-Wert-Gruppen.
- ▲ ▼ – verschieben die Zone in der Reihenfolge.
- Gebäude als eine Zone übernehmen – nur ohne Zone (siehe Gebäude als eine Zone übernehmen).
Der Inspektor bearbeitet die Werte der gewählten Zone unmittelbar im Arbeitsstand des Editors:
- Bezeichnung und Nutzfläche in m² – leer gilt die Nutzfläche des Gebäudes; mit mehreren Zonen braucht jede Zone ihre eigene. Luftvolumen, Speichermasse und innere Gewinne folgen der Zonenfläche anteilig.
- Raumhöhe, Volumen, Zone wird beheizt und Bewohner, dazu Maximalraumtemperatur, Wärmerückgewinnung, Strahlungsanteil Heizung und Vorheizzeit; der Zone steht zum Lesen. Ein leeres Feld übernimmt den Wert des Gebäudes, den das Feld als Vorgabe nennt, das Volumen als Nutzfläche × Raumhöhe. Eine unbeheizte Zone schwingt frei (siehe Mehrzonenmodell).
- Herkunftsmarken an Nutzfläche, Raumhöhe, Volumen, beheizt und Bewohner nennen, woher der Wert kommt: Datei (aus der Importdatei), Hand oder Vorgabe; ein leeres Feld zeigt geerbt, das leere Volumen aus Fläche · Höhe. Eine Eingabe macht den Wert zu einem Wert von Hand.
- Eine Meldung der Zone – der Name fehlt, die Fläche fehlt oder ist nicht größer null – steht unter den Feldern mit Woher und Zum Feld, die Zeile der Zone trägt die Fehlermarke; dieselben Meldungen stehen unter Prüfen.
- Nachtlüftung wählt die Nachtlüftung der Zone für den sommerlichen Wärmeschutz: keine erhöhte, erhöht oder hoch; leer gilt keine erhöhte mit der Marke Vorgabe. Die Gruppe Sonneneintragskennwerte DIN 4108-2 zeigt für die Zone den Fensterflächenanteil fWG, den vorhandenen Sonneneintragskennwert Svorh = Σ AW · g · FC / AG aus den Fenstern und Vorhangfassaden der Zone an Außenluft, den zulässigen Wert Szul nach Abschnitt 8.4 der Norm, das Urteil und ob der Nachweis nach 8.3.2 entfallen darf. Szul hängt von Nachtlüftung, Bauart (aus der Bauweise des Gebäudes), Sommerklimaregion der Klimaregion und Nutzung des Gebäudes ab; fehlt eine Angabe, nennt die Gruppe „nicht bestimmbar“ mit dem Grund. Die Gruppe ist eine Prüfung und wirkt nicht auf die Simulation; überschreitet Svorh den zulässigen Wert, meldet Modell prüfen einen Hinweis an der Zone.
- Die Verweise Konditionierung der Zone… (Bereich Nutzung & Konditionierung mit Gilt für auf dieser Zone), n Bauteile in der Hülle (Ebene Bauteile) und Übergabe der Zone (Bereich Anlage & Übergabe) wechseln den Bereich; Bauteil in dieser Zone anlegen… öffnet den Bauteileditor mit einem neuen Bauteil dieser Zone.
Ab zwei Zonen steht unter der Tabelle die Karte Luftströme zwischen Zonen: je Zeile Zone A, Zone B und der Volumenstrom in m³/h, mit Neu und Entfernen (siehe Mehrzonenmodell). Nutzung und Kalender… im Kopf des Bereichs wechselt in den Bereich Nutzung & Konditionierung, mit gewählter Zone auf diese.
Liegt für das Gebäude ein gespeicherter Grundriss vor, steht über der Tabelle die Gebäudeansicht, nach Zonen gefärbt; die übrigen Farbmodi zeigt die Ebene Bauteile. Die gewählte Zone der Tabelle hebt ihre Räume hervor, ein Klick auf einen Raum wählt seine Zone. Räume dieser Zone zuordnen – oder ein Klick auf die Zone in der Legende – macht die gewählte Zone zum Ziel; danach hängt ein Klick auf einen Raum ihn in diese Zone, Zuordnen beenden hebt das Ziel auf. Nutzfläche und Volumen der beiden betroffenen Zonen werden dabei aus ihren Räumen neu summiert (Fläche, Fläche · Höhe), wenn sie aus der Datei stammen oder leer sind; ein Wert von Hand bleibt, und ein Hinweis unter der Ansicht nennt ihn neben der Summe der Räume. Zurücknehmen hebt die letzte Umhängung samt Fläche und Volumen auf. Geschrieben wird mit OK des Editors.
Über der Tabelle zählt die Lückenleiste die Räume ohne Zone, die Zonen ohne Räume und die Zonen ohne Konditionierung – eine Zone ohne übernommenes Nutzungsprofil, ohne Nutzung ihrer Kalender, ohne Vorgabeprofil der Gebäudeart und ohne eigene Konditionierung. Nächste Lücke wählt reihum den nächsten Raum oder die nächste Zone, darunter steht die passende Aktion: den Raum in die gewählte Zone hängen, Räume dieser Zone zuordnen oder Nutzung und Kalender…. nur fehlende zeigt in der Tabelle nur die Zonen mit Lücke.
Neben + Zone stehen zwei Knöpfe, die gleiche Fälle in einem Schritt zuordnen. Jeder öffnet ein Blatt über dem Gebäudedialog mit derselben Sammelzuordnung: je Gruppe Anzahl, Vorschlag mit seiner Sicherheit (sicher, möglich, unplausibel oder kein Vorschlag) und Wirkung; alle gleichen wählt alle Gruppen mit Vorschlag, Auswahl einzelne, eine Gruppe lässt sich aufklappen. Das Blatt bleibt nach dem Übernehmen stehen und nennt das Ergebnis; Zurück, Esc und das Kreuz verwerfen nur die Wahl. Geschrieben wird mit OK des Dialogs.
- Räume sammeln… – Räume gleicher Bezeichnung der Datei oder gleichen Präfixes bilden eine Gruppe. Die Regel wählt das Präfix: bis zum ersten Trennzeichen, bis „-“, bis Leerzeichen, bis „_“ oder „.“ oder die gleiche Bezeichnung der Datei. Ziel ist die Zone gleichen Namens (sicher) oder gleichen Stamms (möglich). Eine Gruppe ohne Zone ist nicht wählbar; Zonen anlegen (n) legt die fehlenden Zonen an, eine Auswahl legt nie eine Zone an. Übernehmen (n) hängt die Räume der gewählten Gruppen um, Fläche und Volumen der Zonen werden neu summiert.
- Profile sammeln… – beheizte Zonen ohne Profil bilden Gruppen gleichen Namensstamms, Zonen mit unplausiblem Profil oder ohne Konditionierung Gruppen gleicher Nutzung. Je Gruppe steht ein Profilvorschlag aus dem Zonennamen mit seinem Grund, etwa „aus dem Namen: Stichwort …“; ein Profil, das nicht zum Namen passt, trägt das Kennzeichen unplausibel und wird nie vorgewählt. Unbeheizte Zonen brauchen kein Profil und fehlen. Übernehmen (n) – setzt Vorgaben und Kalender fragt je Gruppe mit den Namen ihrer Zonen nach und ordnet nach Ja das Profil zu und setzt Vorgaben und Kalender, wie Schritt 1 des Bereichs Nutzung & Konditionierung. Ohne Profilkatalog ist der Knopf gesperrt.
Kommt das Gebäude aus einem Import, steht über der Tabelle die Zonenregel; sie ist eine Zeile mit Regel, Zahl der Räume in Zonen und Zahl der Zonen; bei der Regel nach Namensschema öffnet Muster ändern… den Editor des Namensmusters. Welche Regeln es gibt und wie sie zusammenwirken, steht auf der Seite Gebäudeimport.
Ohne Zone steht im Bereich die Zeile „Noch keine Zone …". Ein Satz der Auslieferung zeigt seine Zonen nur: Eine Eingabe im Inspektor nimmt nichts an und nennt den Grund. Geschrieben wird alles mit OK des Editors.
Bauteile
Ein Bauteil der Zone bearbeiten Sie im Bauteileditor, der im Gebäudedialog als Blatt über dem Dialog erscheint; Übernehmen stellt das Bauteil in den Arbeitsstand, geschrieben wird mit OK des Gebäudedialogs. Sein Reiter Bauteil führt diese Angaben (Wärmebrücke, Verschattungsfaktor, Absorptions- und Emissionsgrad in der Klappe Weitere Kennwerte):
- Bauteilart – Außenwand, Dach, Bodenplatte, Fenster, Tür, Innenwand, Decke, Vorhangfassade oder Sonstiges.
- Bezeichnung und Fläche in m².
- Azimut in Grad – 0° = Nord, 90° = Ost, 180° = Süd, 270° = West.
- Neigung in Grad – leer gilt die Vorgabe der Bauteilart: Wand 90°, Dach und Decke 0°, Bodenplatte 180°.
- Randbedingung – Außenluft, Erdreich, unbeheizter Raum und, ab zwei Zonen, Nachbarzone. Leer gilt Außenluft, an Innenwand und Decke „innerhalb der Zone". Mit Nachbarzone wählen Sie die Zone, an die das Bauteil grenzt, und unter Trennfläche rechnen automatisch (4-K-Regel), wie Innenbauteil oder wie Außenbauteil (siehe Mehrzonenmodell).
- g-Wert, Rahmenanteil und Verschattungsfaktor – nur bei Fenster und Vorhangfassade; leer gilt der Wert des Gebäudes. Wählen Sie einen Fensteraufbau, übernimmt das Bauteil dessen g-Wert und Rahmenanteil und als U-Wert das aus U_g, U_f, Rahmenanteil und ψ_g gerechnete U_w (siehe Fensteraufbau); die Felder bleiben von Hand änderbar.
- Wärmebrücke in W/K.
- Absorptionsgrad solar und Emissionsgrad der Außenfläche, je 0 bis 1 – leer gilt der Wert des Aufbaus, ohne ihn die Vorgabe 0,6 bzw. 0,9 (siehe Strahlung auf die Außenbauteile).
- Temperaturfaktor Fx – nur bei der Randbedingung unbeheizter Raum, 0 bis 1 mit zwei Nachkommastellen. Der unbeheizte Raum hinter dem Bauteil hat dann die Temperatur mit dem Tagsollwert der Zone und der Außentemperatur : Fx = 0 hält ihn auf dem Sollwert, Fx = 1 auf der Außenluft. Leer gilt die Kellertemperatur des Gebäudes. Bei jeder anderen Randbedingung ist das Feld gesperrt; ein eingetragener Wert bleibt erhalten, wirkt aber nicht, und die Modellprüfung nennt ihn. Eine Zeile unter den Feldern nennt die Herkunft des Faktors (von Hand, Datei, Vorgabe), ohne Faktor „leer = Kellertemperatur des Gebäudes“; ändern Sie den Faktor, erhält er beim Übernehmen die Herkunft von Hand. Ein Wert über 1 wird beim Übernehmen benannt abgelehnt.
- Sonnenschutz – nur bei Fenster und Vorhangfassade an Außenluft; bei jedem anderen Bauteil ist die Gruppe gesperrt, ein eingetragener Wert bleibt erhalten, wirkt aber nicht, und die Modellprüfung nennt ihn. Die Gruppe hat vier Felder:
- FC direkt – der Abminderungsfaktor für den Direktanteil der Einstrahlung, 0 bis 1; leer heißt kein Sonnenschutz.
- FC diffus – der Abminderungsfaktor für den Diffusanteil, 0 bis 1; leer gilt der Wert für den Direktanteil.
- Steuerung – nach Einstrahlung (an Heiztagen offen): der Sonnenschutz schließt, sobald die Gesamteinstrahlung in der Fensterebene die Einschaltschwelle erreicht; an Tagen, an denen die Zone heizt, bleibt er offen, damit die Sonne heizen hilft; dauernd: er ist immer geschlossen.
- Einschaltschwelle in W/m², größer 0 – nur bei nach Einstrahlung; leer gilt die Vorgabe 200 W/m².
- Aus Katalog… – übernimmt FC aus dem Katalog der Sonnenschutzvorrichtungen: Die Liste nennt je Vorrichtung Lage, Lichttransmission, Verglasung, g-Klasse und Wert; die Sätze mit der g-Klasse des Fensters stehen vorn. Übernehmen schreibt den Wert in FC direkt und FC diffus, die Herkunft heißt dann Katalog. Trägt der Katalog noch keinen Wert, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund.
- Geschlossen mindert der Sonnenschutz den solaren Eintrag des Fensters zusätzlich zu g-Wert, Rahmenanteil und Verschattungsfaktor. Eine Zeile unter den Feldern nennt die Herkunft des Sonnenschutzes (von Hand, Katalog, Datei, Vorgabe) und seine Steuerung, ohne FC direkt „ohne Sonnenschutz“; ändern Sie einen der vier Werte, erhält er beim Übernehmen die Herkunft von Hand.
- U-Wert in W/(m²·K) – leer gilt der U-Wert des Aufbaus.
- Herkunft des U-Werts – nur zum Lesen: von Hand, Katalog, Datei (IFC), Datei (gbXML), Datei (Projektdatei) oder Vorgabe; ändern Sie den U-Wert oder den Aufbau, zeigt die Zeile sofort, welche Herkunft das Bauteil beim Übernehmen erhält, ohne Herkunft steht ein Strich.
Den Aufbau wählt der Reiter Bauteil: Die Aufbauwahl nennt die Projektaufbauten und danach die Katalogaufbauten derselben Bauteilart mit ihrem U an diesem Bauteil; ohne Aufbau rechnet das Bauteil mit seinem U-Wert. Schichten, Schichtbild und U-Herleitung zeigt der Reiter Aufbau; die Größen beschreibt die Seite Baustoffe und Bauteilaufbauten.
Weicht ein eingetragener U-Wert um mehr als 10 % vom U-Wert des Aufbaus ab, sagt es eine leise Zeile; gerechnet wird mit dem eingetragenen.
Übernehmen prüft das Bauteil und stellt es in die Zone; eine verletzte Regel wird gemeldet, und das Blatt bleibt offen. Zurück verwirft die Eingaben. Die Regeln beim Übernehmen:
- ein Name und eine Fläche größer null;
- U-Wert 0,1 bis 6 W/(m²·K), g-Wert größer 0 bis 1, Rahmenanteil 0,05 bis 0,6, Verschattungsfaktor größer 0 bis 1, FC direkt und diffus 0 bis 1, Einschaltschwelle größer 0 W/m²;
- Azimut 0 bis 360°, Neigung 0 bis 180°, nicht negativ;
- ein Außenbauteil, das nicht waagerecht liegt, braucht einen Azimut – er wird nicht auf Nord vorbelegt;
- ein Fenster oder eine Vorhangfassade grenzt an Außenluft oder an einen unbeheizten Raum und braucht einen U-Wert;
- jedes andere Bauteil außerhalb der Zone braucht einen U-Wert oder einen Aufbau.
Übernahme in die Datenbank
In die Datenbank übernehmen… in der Kopfleiste der Projektliste schreibt das gewählte Gebäude des Projekts in den Gebäudekatalog. Der Knopf ist frei, sobald genau eine Zeile der Projektliste gewählt ist. Im Assistenten ist er für eine eben übernommene, noch nicht gespeicherte Zeile bis zu dessen Abschluss gesperrt, und ein Klick nennt den Grund.
Vor dem Schreiben steht immer eine Rückfrage über dem Dialog. Sie bietet zwei Wege:
- als neuen Katalogsatz anlegen (Vorgabe) – unter dem Namen im Feld. Vorgeschlagen ist der Name des Gebäudes im Projekt; steht er schon im Katalog, trägt der Vorschlag den Zusatz „(Projekt)", bei weiterer Belegung „(Projekt 2)" usw. Ein leerer oder schon vergebener Name steht als Hinweis am Feld, und Übernehmen ist gesperrt.
- Ursprung überschreiben – ersetzt den Katalogsatz, aus dem die Kopie stammt, durch den Stand im Projekt; der Name des Ursprungs bleibt, das Namensfeld ist gesperrt. Der Weg ist ausgegraut, wenn der Ursprung ein Schloss trägt („Erst Schloss aufheben"), nicht mehr vorhanden oder nicht bekannt ist; der Grund steht daneben.
Darunter nennt die Rückfrage die Kopfwerte, in denen sich das Gebäude im Projekt von seinem Ursprung unterscheidet, und die Zahl der Zonen, Bauteile, Luftströme, Kalender, Vorgabezeilen und Perioden im Projekt und am Ursprung. Im Projekt bleiben die Zuordnung, die Wohnfläche und die Ausrichtung des Gebäudes. Übernehmen schreibt sofort, unabhängig vom OK des Dialogs; Abbrechen schreibt nichts.
Mit dem Gebäude gehen alle seine Werte – Bauweise, U-Werte, Flächen, Sollwerte, Luftwechsel, Fensterdurchlassgrad, Rechenweg, Kühlung und Übergabe –, die Konditionierung und die Zonen samt Bauteilen, Trennflächen, Luftaustausch und Konditionierung der Zonen in den Katalog. Ein neuer Satz bekommt die Herkunft an die Beschreibung angehängt, etwa „aus Projekt Beispiel, 01.03.2027"; er ist ein eigener Satz ohne Schloss, und das Gebäude im Projekt nimmt ihn als Ursprung, sodass eine spätere Übernahme ihn überschreiben kann. Beim Überschreiben behält der Ursprung seinen Namen und sein Kennzeichen; andere Projekte, die aus ihm stammen, bleiben ihm zugeordnet. Das Gebäude im Projekt bleibt unverändert. Danach steht der Satz gewählt im Katalog, und die Statuszeile nennt ihn samt der Zahl seiner Zonen.
Zone, Katalog und Projekt
- Speichern unter im Editor eines Gebäudes im Projekt mit Zonen fragt vor dem Schreiben: „Der Katalogsatz übernimmt die Zone „…" mit n Bauteilen in ihrem gespeicherten Stand – speichern?", mit mehreren Zonen entsprechend für alle Zonen. Der neue Katalogsatz trägt die Zonen, wie sie zuletzt mit OK gespeichert wurden; der Editor bleibt danach offen, die Projektkopie schreibt erst OK.
- Übernahme ins Projekt: Ein Katalogsatz mit Zonen kommt mit seinen Zonen, Bauteilen, Trennflächen, Luftströmen und der Konditionierung der Zonen ins Projekt; das Gebäude rechnet dann nach dem Zonenmodell. Duplizieren im Katalog nimmt die Zonen mit, Löschen entfernt sie mit dem Satz.
- Ändern im Projektdialog: Mit Zonen gilt die Flächen- oder Verbrauchsangabe des Projekts nicht, und Bedarfsart, Wert und Jahresnutzungsgrad sind gesperrt (siehe Gebäude: Verbrauch).
- Projekt duplizieren und der Projekttransfer nehmen Zonen, Bauteile, Trennflächen, Luftströme und Aufbauten mit.
- Wird das Gebäude aus dem Projekt entfernt, gehen seine Zonen mit.
Zonen im Katalog
Der Katalogeditor bearbeitet in der Ebene Zonen & Räume die Zonen eines Katalogsatzes so wie die eines Gebäudes im Projekt: die Tabelle mit Inspektor, ▲ ▼, Duplizieren, Entfernen und + Neue Zone …, die Bauteile und Trennflächen in der Ebene Bauteile, die Luftströme und die Konditionierung der Zonen. Die Bauteile wählen ihren Aufbau aus dem Katalog der Bauteilaufbauten. Gebäude als eine Zone übernehmen bleibt dem Gebäude im Projekt vorbehalten, denn die Hochrechnung braucht das Klima eines Projekts.
- OK schreibt zuerst den Satz, dann seine Zonen; scheitert der zweite Schritt, nennt eine Meldung den Grund, und der Editor bleibt offen. Abbrechen verwirft beides.
- Ein Satz der Auslieferung zeigt seine Zonen nur: + Neue Zone …, Duplizieren, Zone entfernen, ▲ ▼ und Luftaustausch … sind gesperrt und nennen den Grund; der Inspektor zeigt die Zone, nimmt aber nichts an. Eine bearbeitbare Kopie entsteht über Speichern unter oder Duplizieren….
- Speichern unter legt den neuen Satz mit den Zonen an, wie sie im Editor stehen; eine Zeile unter dem Knopf nennt ihre Zahl. Der Editor arbeitet danach am neuen Satz weiter.
- Im Katalog rechnet der Satz nicht. Die Übernahme ins Projekt kopiert seine Zonen, und das Gebäude rechnet dort nach dem Zonenmodell; die Zeile Rechenweg der Hülle sagt es.
- In der Verwaltung zeigt die Gruppe Zonen des Stammblatts die Zonen des gewählten Satzes; Zonen bearbeiten … öffnet den Katalogeditor auf der Ebene Zonen & Räume.
Ein Beispiel: Im Katalogsatz Gebäude 1 legen Sie die Zonen Erdgeschoss mit 90 m² und Obergeschoss mit 60 m² an, jede mit ihren Bauteilen, und speichern mit OK. Nach der Übernahme in ein Projekt rechnet Gebäude 1 dort mit beiden Zonen.
Ausrichtung
Bei importierten Gebäuden zeigt der Gebäudedialog die Ausrichtung und ihre Herkunft: aus der Datei, eingegeben oder angenommen.
- Ausrichtung ändern… dreht nach Rückfrage alle Bauteile des Gebäudes um den Unterschied, auch von Hand angelegte. Die Simulationsergebnisse folgen, etwa die Solargewinne je Himmelsrichtung.
- Datei erneut lesen übernimmt eine eingegebene Ausrichtung.
- Ohne Importquelle ist der Abschnitt gesperrt.
Meldungen prüfen
Der Bereich Prüfen des Gebäudeeditors sammelt alle Meldungen des Arbeitsstands: verletzte Eingaberegeln, die Ergebnisse der Modellprüfung, Hinweise der Zonen und Hinweise zur Hülle, etwa eine U-Wert-Abweichung eines Aufbaus gegen die Datei von mindestens 10 %. Die Marke Prüfen in der Seitenleiste zählt die offenen Meldungen.
- Im Kopf stehen Pillen der Zählung: Fehler verhindern OK, Lücken und Hinweise lassen die Rechnung zu. Weiter zu Simulation wechselt in den Bereich Simulation.
- Das Segment Alle, Fehler, Lücken, Hinweise und bestätigt schränkt die Liste ein, jeder Knopf nennt die Zahl seiner Meldungen. Eine Lücke ist ein Hinweis aus dem Import oder der Projektdatei. Die Wahl Woher daneben wählt die Quelle der Meldung (alle Quellen, Import IFC, Projektdatei, Eingabe, Regel).
- Die Tabelle zeigt je Meldung Schwere, Was, Wo, Woher, Erwartet und Aktion. Unter 1300 px Breite stehen Wo und Erwartet als Unterzeile in Was.
- Die Aktion trägt je Ziel der Meldung ein Wort: Zum Feld wechselt in den Bereich, rollt zum Feld und hebt es hervor; Im Viewer zeigen zeigt Fläche, Raum oder Bauteil in der Gebäudeansicht; Öffnen öffnet den Bereich oder das Blatt der Meldung.
- Bestätigen ✓ nimmt einen bestätigbaren Hinweis – etwa eine U-Wert-Abweichung gegen die Datei – aus der offenen Liste. Die Bestätigung bleibt dauerhaft erhalten: Sie wird mit OK im Gebäude gespeichert, geht mit dem Projekt in Kopie und Transfer. Ändert sich der Sachstand, erscheint der Hinweis wieder. Fehler lassen sich nicht bestätigen, ebenso keine Meldungen an Sätzen des Katalogs.
- Bestätigte Hinweise zeigt der Filter bestätigt; Aufheben holt einen Hinweis in die offene Liste zurück.
- Gleichlautende Meldungen der Modellprüfung – dieselbe Regel am selben Aufbau, etwa der Mindestwärmeschutz einer Decke in vielen Zonen – stehen in einer Zeile mit der Zahl der Betroffenen. Die Klappe vor dem Text zeigt die betroffenen Bauteile und Zonen; Im Viewer zeigen wählt alle betroffenen Bauteile in der Hülle und hebt sie in der Gebäudeansicht hervor; Alle bestätigen ✓ bzw. Alle aufheben wirkt auf die ganze Zeile.
- Die Gebäudeansicht zeigt das Modell aus den gespeicherten Flächen; ohne gespeicherte Flächen nennt sie den Grund. Eine Dateiwahl fragt sie dafür nicht ab.
- Eine rote Marke der Seitenleiste nennt beim Darüberfahren die Ursache – was fehlt oder falsch ist und wo; ein Klick auf die Marke führt zur ersten Stelle (bei Flächen ohne Bauteil zur nächsten Lücke). Die Stufenmarke einer Zeile der Bauteiltabelle nennt die Stufe und den Weg zur Behebung im Inspektor.
Modell prüfen
Das Blatt Modell prüfen prüft ein Gebäude des Projekts darauf, ob es sich rechnen lässt, und zeigt, wo es mit Vorgaben rechnet, weil eine Eingabe fehlt. Es öffnet über die zugeklappte Leiste der Modellprüfung unter Prüfen im Gebäudeeditor; Modell prüfen… in der Kopfleiste der Projektliste öffnet den Bereich Prüfen (siehe Kopfleiste). Ansicht… einer Prüfgruppe zeigt die Stelle in der Hülle des Gebäudeeditors. Der Kopf nennt das Gebäude und den Rechenstatus: vollständig, rechnet mit Vorgaben oder nicht rechenfähig. Der Status richtet sich nach der schlechtesten Prüfgruppe: rot, sobald eine Gruppe rot ist, gelb, sobald eine gelb ist.
Je Prüfgruppe steht eine Zeile mit Ampel (grün – ohne Meldung, gelb – rechnet mit Vorgaben, rot – nicht rechenfähig):
| Gruppe | prüft | Vorschlag |
|---|---|---|
| Geometrie und Bauteile | Zonen ohne Bauteile, die Hülle je Zone, fehlende Fläche, fehlender Azimut, fehlende Randbedingung, unbekannte Bauteilart, ein Gebäude ohne Außenwand, Dach oder Boden | fehlendes Hüllbauteil |
| Aufbauten und Stoffwerte | Bauteile nur mit U-Wert oder ganz ohne U-Wert und Aufbau, Schichten ohne Stoffwert, ungeeignete Aufbauten, fehlende Kapazität, ein U der Datei weit über dem Wert der Baualtersklasse | Aufbau und U-Wert |
| Nutzung und Konditionierung | Zonen ohne Nutzungsprofil und Kalender, geerbte Kalender, Kühlung ohne Kalender oder Sollwert, fehlende Ferien oder Heizperiode | Nutzungsprofil, Ferien und Heizperiode eines anderen Gebäudes des Projekts |
| Ort und Lage | fehlende Klimaregion (rot), angenommene Nordrichtung, fehlendes Feiertagsland | Feiertagsland eines anderen Gebäudes des Projekts |
| Rechenfähigkeit | fehlende Pflichtgrößen (Nutzfläche, Raumhöhe, Fläche je Nutzer, Luftwechselrate) und die Ablehnungen des Rechenwegs | – |
Die Zeile zeigt die Zahl der Meldungen und der Vorschläge. Ein Klick auf den Namen klappt die Meldungen auf, jede mit Zone und Bauteil. Je Zeile stehen:
- Vorschlag übernehmen – übernimmt alle Vorschläge dieser Gruppe in einem Schritt und prüft neu; gesperrt, wo es keinen Vorschlag gibt. Die Meldung danach nennt die Zahl der übernommenen Vorschläge und der Meldungen, die eine Eingabe brauchen.
- Zurücknehmen – macht die letzte Übernahme dieser Gruppe rückgängig: Aufbau, U-Wert, Nutzungsprofil und Feiertagsland kehren zurück, ergänzte Bauteile, angelegte Aufbauten, Kalender und Vorgabezeilen entfallen. Aus dem Katalog kopierte Baustoffe bleiben im Projekt.
- Ansicht… – wechselt in die Hülle des Gebäudeeditors: Die betroffenen Bauteile sind gewählt und in der Gebäudeansicht aus den gespeicherten Flächen hervorgehoben (Meldungen an Zonen öffnen die Ebene Zonen & Räume). Eine Importdatei braucht sie nicht; ohne gespeicherte Flächen nennt die Ansicht den Grund.
- Fehlende Bauteile… (Gruppe Geometrie und Bauteile) – öffnet unter den Gruppen das Blatt Hülle und Flächen ohne Bauteil; beim Schließen prüft das Blatt neu.
- Aufbauten zuordnen… (Gruppe Aufbauten und Stoffwerte) – öffnet unter den Gruppen den Baustein Aufbauten zuordnen, der die Bauteile ohne Aufbau gruppiert und mit Vorschau zuordnet; beim Schließen prüft das Blatt neu.
- U der Datei gegen Baualtersklasse – liegt das U der Datei von Bauteilen beheizter Zonen mehr als doppelt so hoch wie der Wert der Baualtersklasse (Energiestandard vor Klasse) und mindestens 0,3 W/(m²·K) darüber, meldet die Gruppe Aufbauten und Stoffwerte eine gelbe Meldung je Bauteilart; sie fasst alle gleichartigen Bauteile aller beheizten Zonen zusammen und nennt die Zahl der Zonen, Bauteile und die Fläche. Der Vorschlag nimmt der Reihe nach einen Katalogaufbau im Band, den Typaufbau der Klasse oder nur das U der Klasse und gilt für alle diese Bauteile in einem Schritt; danach rechnen sie mit dem U der Klasse statt dem der Datei. Zurücknehmen macht ihn in der Sitzung rückgängig.
- Bearbeiten… (Gruppe Nutzung und Konditionierung) – öffnet den Gebäudeeditor im Bereich Nutzung & Konditionierung.
- Klimaregion wählen… und Nordrichtung bestätigen (Gruppe Ort und Lage) – die Klimaregion gilt je Projekt und wird in den Projektdaten gewählt; die Nordrichtung lässt sich nur an einem importierten Gebäude bestätigen und gilt danach als Eingabe statt als Annahme.
Der Fuß trägt Alle Vorschläge übernehmen (je Gruppe zurücknehmbar) und Simulation…, die den Wärmebedarf dieses Gebäudes rechnet. Meldungen ohne Vorschlag, etwa eine fehlende Klimaregion oder Fläche, brauchen eine Eingabe; sie bleiben stehen.
Aufbauten zuordnen
Der Baustein Aufbauten zuordnen ordnet allen opaken Bauteilen ohne Aufbau in wenigen Schritten einen Aufbau zu. Er öffnet sich im Blatt Modell prüfen, mit dem Knopf Aufbauten zuordnen… neben Modell prüfen… über der Liste der Projektgebäude (für das gewählte Gebäude, ohne Quelldatei) und im Gebäudeimport. Die Tabelle gruppiert die Bauteile nach Bauteilart und Randbedingung, darin nach dem Namen ohne laufende Nummer; die Typgruppe des Namens (Mauerwerk, Beton, Holz, Metalle) steht daneben. Gruppieren nach wechselt auf Art → Zone und, wenn die Zonen eine Geschossangabe tragen, auf Art → Geschoss. Je Gruppe stehen:
- das Häkchen – vorbelegt bei jeder Gruppe mit Vorschlag; eine Gruppe ohne Vorschlag wird erst mit einer Alternative wählbar;
- Anzahl, Fläche und Ziel-U – das Ziel-U ist das flächengewichtete U der Bauteile, ohne U das der Baualtersklasse;
- der Vorschlag nach der Rangfolge der Aufbauvorschläge mit Herkunft (Projekt, Katalog, Typaufbau) und Begründung; die Klappliste bietet bis zu fünf Katalogaufbauten der Bauteilart als Alternative. Ein Katalogaufbau ohne Schichten, der nur den U-Wert der Quelle trägt, steht dort als nur U: Er setzt allein den U-Wert des Bauteils (Herkunft Katalog), keinen Aufbau, und das Bauteil bleibt in Stufe B;
- das U des gewählten Aufbaus;
- die Geltung – diese Gruppe oder dazu alle Bauteile ohne Aufbau derselben Bauteilart mit gleichem Namen, derselben Typgruppe, im selben Geschoss oder in derselben Zone; angeboten wird nur, was über die Gruppe hinausreicht. Erfassen zwei Gruppen dasselbe Bauteil, gilt die obere.
Unter der Tabelle durchsucht Katalog durchsuchen den ganzen Katalog der Bauteilart der aktiven Zeile: Die Treffer, deren Name alle eingegebenen Wörter enthält, kommen in die Klappliste dieser Gruppe, der erste ist gewählt.
Der Pfeil vor dem Namen klappt die Bauteile der Gruppe auf, je mit Zone, Fläche, U, dem Wechsel der Zuordnungsstufe und der Abweichung des U. Darunter steht die Vorschau: Zahl und Fläche der Bauteile, die Stufenwechsel, das mittlere U der opaken Außenbauteile vor und nach der Zuordnung und die Gruppen, die offen bleiben.
Alle übernehmen ordnet alle angehakten Gruppen in einem Schritt zu. Ein Projekt- oder Katalogaufbau setzt dabei das U des Bauteils auf das U, das aus seinen Schichten folgt, mit der Herkunft Katalog; weicht es vom alten U des Bauteils ab, nennt es ein Hinweis. Ein Typaufbau wird je Bauteil auf dessen Ziel-U abgeglichen und trägt die Herkunft Vorgabe. Zurücknehmen hebt den letzten Schritt auf, auch mehrmals nacheinander, solange der Baustein offen ist.
Mit der Tastatur auf der Tabelle: ↑ und ↓ wählen die Zeile, die Leertaste setzt oder löscht das Häkchen, Enter übernimmt die Zeile allein, Alt+1 bis Alt+5 wählen eine Alternative, Strg+A hakt alle Gruppen mit Vorschlag an, Strg+Z nimmt zurück.
Hülle und Flächen ohne Bauteil
Das Blatt Hülle und Flächen ohne Bauteil ergänzt Bauteile, die dem Modell fehlen. Es öffnet sich im Blatt Modell prüfen mit dem Knopf Fehlende Bauteile… und zeigt zwei Listen:
- Hüllenlücken – je Zone die Fläche, die der Hülle oben, unten oder seitlich fehlt, mit Meldung, Bauteilart, Fläche, Randbedingung und Nachbarzone; dieselbe Bilanz wie in Modell prüfen. Jede Zeile trägt ein Häkchen, vorbelegt für alle. Ausgewählte anlegen legt die angehakten Bauteile an, Alle anlegen alle. Jede Zeile trägt einen Vorschlag: das Anhängen an ein Bauteil passender Lage, sonst ein neues Bauteil wie das ähnlichste Bauteil gleicher Art mit Aufbau, U-Wert und Namen. Die Gruppen Je Bauteilart übernehmen übernehmen alle Vorschläge einer Art in einem Schritt. Die Lücke einer unbeheizten Zone erscheint gelb als Hinweis: Ohne diese Fläche fallen die Temperatur der unbeheizten Zone und die Wärmeverluste der beheizten Nachbarzonen zu günstig aus. Die Schlussleiste trägt Schließen.
- Flächen ohne Bauteil – die Flächen der Raumkörper der Quelldatei, denen kein Bauteil der Datei gehört, mit Raum, Zone, Gruppe (R1 bis R7), Fläche, Neigung, Azimut und der vermuteten Bauteilart und Randbedingung. Bauteil anlegen legt ein Bauteil mit diesen Werten an der Zone des Raums an; an Nachbarbauteil anhängen addiert die Fläche zu einem Bauteil derselben Zone mit gleicher Art, Randbedingung und Lage, das die Klappliste anbietet. Ansicht öffnet die Gebäudeansicht im Farbmodus Randbedingung und hebt die Fläche in ihrem Raum hervor. Die Liste steht nur bei einem Gebäude, dessen Quelldatei in dieser Sitzung neu gelesen wurde; ein Raum ohne Zone lässt sich nicht anlegen.
Ein angelegtes Bauteil trägt die Herkunft manuell und bekommt sofort einen Aufbau nach der Rangfolge der Aufbauvorschläge, sonst bleibt es mit dem U-Wert der Vorbelegung. Rückgängig nimmt den letzten Schritt zurück und steht nur, solange es einen gibt.
In der Gebäudeansicht öffnet ein Klick auf eine Fläche ohne Bauteil (Farbmodus Randbedingung, Aufbau oder Vollständigkeit) den Steckbrief der Fläche mit Raum, Fläche, Neigung, Azimut, Gruppe und Randbedingung und Zone. Er bietet dieselben Knöpfe Bauteil anlegen…, an Nachbarbauteil anhängen und Rückgängig; danach liest die Ansicht Farben und Steckbrief neu. Ohne neu gelesene Quelldatei oder bei einem Raum ohne Zone bleiben die Knöpfe gesperrt, der Steckbrief nennt den Grund.
Vorschläge
- Aufbau. Für jedes opake Bauteil ohne Aufbau schlägt EPOS-Plan der Reihe nach vor: (1) einen Projektaufbau gleicher Bauteilart und Randbedingung, den mit der meisten Fläche im Gebäude; (2) einen geeigneten Katalogaufbau gleicher Bauteilart ohne Schicht ohne Stoffwert – gibt es ein Ziel-U, zählen nur Aufbauten im Band ±25 %, und es entscheiden nacheinander die Typgruppe, die der Name des Bauteils trifft, die Aufbauklasse (Außenwand, Außenwand am Erdreich, Innenwand, Flachdach oder Steildach mit der Grenze 10°, Bodenplatte, Geschossdecke), die Nähe zum Ziel-U und zuletzt die Reihenfolge des Katalogs; (3) einen Typaufbau, auf das Ziel-U abgeglichen – trifft der Name die Typgruppe Holz, gilt die leichte Bauart (Holzleichtbau, Sparrendach). Der Text des Vorschlags beginnt mit Rang und Herkunft, etwa „Stufe 2, Katalogaufbau: …“, und nennt den Treffer des Namens oder der Baualtersklasse.
- U des Aufbaus. Das U eines Projekt- oder Katalogaufbaus rechnet EPOS-Plan mit der Randbedingung und Neigung des Bauteils – an einer Innenwand oder Decke mit dem inneren Übergangswiderstand auf beiden Seiten, am Erdreich ohne äußeren Übergangswiderstand. Dasselbe U zeigen Vorschlag, Vorschau und Bauteileditor, und dasselbe U setzt die Übernahme.
- Ziel-U. Hat das Bauteil einen U-Wert, bleibt er; der Aufbau liefert Schichten und Kapazität. Hat es nur Geometrie (Stufe C), schreibt die Übernahme U-Wert und Aufbau in einem Schritt: Der U-Wert ist der der Baualtersklasse des Gebäudes (Energiestandard vor Klasse), je nach Bauteil U Grund (Erdreich und Boden), U Dach (Dach und Decke nach oben), U Außenwand oder U Sonstige. Ohne Klasse und ohne Standard bleibt es beim Katalogaufbau in der Reihenfolge des Katalogs.
- Hülle je Zone. Die Prüfung vergleicht je Zone die Fläche nach oben mit der Fläche nach unten, dieselbe Rechnung wie der Hinweis in der Ebene Zonen & Räume des Bereichs Hülle, Zonen & Bauteile. Rot ist eine Zone ohne Fläche nach oben (kein Dach, keine Decke) oder ohne Fläche nach unten (keine Bodenplatte, keine Decke); gelb eine Zone, deren Flächen nach oben und unten um 10 % oder mehr abweichen (ab zwei Zonen), und ein gespiegeltes Bauteil – eine Bodenplatte, die nach oben weist, oder ein Dach, das nach unten weist. Der Vorschlag ergänzt das fehlende Hüllbauteil mit der Lücke als Fläche (ohne Gegenrichtung mit der Nutzfläche), Neigung 0° oben bzw. 180° unten und dem U-Wert der gleichartigen Bauteile des Gebäudes, sonst dem des Typaufbaus. Ist die Zone an dieser Seite über eine Trennfläche an eine Nachbarzone verankert und fehlt dort die Gegenrichtung, ist es eine Decke an der Zone, die die Trennflächen führt, und sie schließt beide Zonen; eine Lücke an einer unbeheizten Zone ist gelb; sonst ein Dach an Außenluft oben und eine Bodenplatte gegen Erdreich unten.
- Nutzungsprofil. Für eine beheizte Zone ohne Nutzung und Kalender gilt die Profilregel; die Übernahme legt Profil und Kalender über den Generator an.
- Ferien, Heizperiode, Feiertagsland. Fehlen sie, übernimmt der Vorschlag die Vorgabe eines anderen Gebäudes des Projekts; gibt es dort keine, bleibt es ohne Vorschlag, und es gilt: keine Ferien, Heizen ganzjährig nach Kalender.
Nutzung und Kalender
Nutzungsprofil, Kalender, Sollwerte, Ferien und Heizperiode der Zonen stehen im Bereich Nutzung & Konditionierung des Gebäudeeditors: Gilt für wählt das Gebäude, eine Zone oder alle Zonen, Übernehmen wirkt auf das gewählte Ziel, Kalender übertragen… kopiert Kalender auf andere Zonen, und Zurücknehmen stellt den Stand vor der letzten Übernahme wieder her. Dorthin führen Nutzung und Kalender… in der Ebene Zonen & Räume, Konditionierung der Zone… im Inspektor einer Zone und Bearbeiten… in der Gruppe Nutzung und Konditionierung des Blatts Modell prüfen.
Gebäudeansicht
Die Gebäudeansicht zeigt ein importiertes Gebäude als Grundriss und Körper. Sie öffnet über Datei erneut lesen… (siehe Datei erneut lesen…), in der Hülle des Gebäudeeditors und im Zuordnungsdialog des Gebäudeimports.
- Farbmodus – fünf Knöpfe: Zonen, Randbedingung, Aufbau, Vollständigkeit und Nutzung. Die ersten vier beschreibt der Gebäudeimport. Der Modus Nutzung ist wählbar, wenn die Zonen des gespeicherten Gebäudes gelesen sind; der Importvorschlag kennt keine Profile. Er färbt jede Zone nach ihrem Nutzungsprofil, Zonen ohne Profil in der Farbe ohne Zone; die Legende nennt Profil, Kategorie und Zahl der Zonen. In den Gruppenmodi ordnet ein Klick nichts zu.
- Durchsichtige Hülle – der Schalter transparent lässt die Hülle durchscheinen: Alle Abschnitte außer dem gewählten decken nur schwach, Fenster und Kanten bleiben erkennbar.
- Spalten der Hülle – in beiden Ebenen von Hülle, Zonen & Bauteile trennt ein senkrechter Griff die Ansicht vom Inspektor. Ziehen mit der Maus verschiebt die Trennung, die Pfeiltasten links und rechts auf dem Griff verschieben sie um 16 Pixel (mit Umschalt um 64), Pos1 und Ende gehen an die Grenzen, ein Doppelklick stellt die Breite zurück. Die Breite bleibt gespeichert und gilt für beide Ebenen. Die Ansicht wächst mit ihrer Spalte.
- Darstellung und Geschosse – im Kopf der Ansicht folgen auf Färben nach die Wahl Körper | Grundriss und die Geschosse. Im Körper zeigt ein Geschoss nur seine Räume und Bauteile, alle hebt diesen Filter auf; Grundriss zeigt dann das gewählte Geschoss. Im Grundriss ist das Geschoss die Ebene: Ein Geschossknopf zeigt seinen Grundriss, alle führt zum Körper über alle Geschosse. Beide Ebenen von Hülle, Zonen & Bauteile bieten dieselbe Wahl, und sie bleibt beim Wechsel der Ebene erhalten.
- Legende – in beiden Ebenen steht die Legende im Kopf der Ansicht, in der Ebene Zonen & Räume nach der Zonenregel. Im Farbmodus Zonen trägt jede Zone eine Zeile mit Farbe, Name und gegebenenfalls der Marke unb. (unbeheizt) oder o. N. (beheizt, ohne Nutzungsprofil); Profil und Herkunft nennt der Tooltip. Mehr als zwei Zeilen klappen hinter + n weitere ein. Die Karte des Altbestands steht unter dem Bild.
- Mausrad – über dem Körper rollt das Mausrad die Seite; Strg + Mausrad oder zwei Finger zoomen. Das Bild ist höchstens so hoch, dass bei kleinem Fenster Tabellenkopf und erste Zeile darunter sichtbar bleiben; Vergrößern zeigt es über die ganze Höhe.
- Vergrößern – der Knopf Vergrößern (⛶) oben rechts an der Ansicht zeigt sie über die ganze Höhe des Bereichs; Tabelle und Legende treten zurück, der Inspektor bleibt rechts und rollt für sich (in schmalen Fenstern tritt auch er zurück). Verkleinern oder Esc kehrt zurück; Esc schließt dabei nicht den Dialog.
- Bauteil mit der Tastatur wählen – im Körperbild wählt Strg+Pfeil rechts oder unten das nächste, Strg+Pfeil links oder oben das vorige Bauteil, reihum wie ein Klick auf seine Fläche. Pfeile ohne Strg bleiben der Tabelle.
- Farbmodus Vollständigkeit – färbt jede Fläche nach dem, was zu ihr fehlt: rot für eine Fläche ohne Bauteil (Aktion Bauteil anlegen…) oder ein Bauteil ohne U-Wert oder Fläche (Aktion Werte ergänzen…), gelb für einen Aufbau der Stufe B oder C (Aktion Aufbau zuordnen…), grün für Stufe A. Die Legende ist eine Lückenleiste: Was fehlt zählt die Lücken je Art, Nächste Lücke springt zur nächsten Fläche mit Lücke, nur fehlende blendet alle vollständigen Flächen aus. Ein Körper, den die Ansicht nur vereinfacht zeichnen kann, trägt ein Strichmuster; die Fußnote Gerechnet wird mit Fläche, Neigung und Azimut aus der Datei; nichts zu tun sagt, dass dafür nichts nachzutragen ist. Im Grundriss trägt ein Raum mit Lücke die Marke !; zeigt der Mauszeiger darauf, nennt die Auskunft je Lücke ihre Art und das Bauteil, ein Klick wählt die erste Lücke des Raums.
- Hervorhebung aus der Modellprüfung – in der Ansicht von Datei erneut lesen… steht die Ansicht im Farbmodus der Gruppe (Geometrie und Bauteile: Randbedingung; Aufbauten und Stoffwerte: Aufbau; Nutzung und Konditionierung: Nutzung; Ort und Lage sowie Rechenfähigkeit: Vollständigkeit; ohne gelesene Zonen fällt Nutzung auf Zonen zurück). Getroffene Bauteile und Zonen sind hervorgehoben: Im Grundriss tragen die Räume einen Rand und die übrigen sind gedimmt, die Kanten der Bauteile sind breiter; im Körper bleiben die übrigen Körper durchscheinend. Die Zeile über dem Bild nennt „Hervorgehoben: Gruppe – n Bauteile, m Zonen“ oder weist darauf hin, dass keine Meldung der Gruppe auf einer Fläche oder Zone der Ansicht liegt. Dazu stehen die Zahl der Vorschläge sowie Übernehmen und Verwerfen für alle Vorschläge der Gruppe in der Ansicht.
- Legende mit Vorschlägen – in den Legenden Aufbau (je Stufe), Vollständigkeit (je Stufe) und Nutzung (je Profil und ohne Profil) steht eine Spalte Vorschläge mit Zahl und den Knöpfen Übernehmen und Verwerfen für genau diese Zeile, sofern die Ansicht aus der Modellprüfung kommt und die Zeile Vorschläge trägt. Übernehmen schreibt über den Weg der Modellprüfung; die Ansicht liest Stufen, Meldungen, Zonen und Nutzung neu und zeichnet neu, ohne die Datei erneut zu lesen; zurückgenommen wird im Blatt Modell prüfen. Verwerfen schreibt nichts: Die Meldung bleibt, nur ihr Vorschlag fällt aus der Zählung und aus Alle Vorschläge übernehmen.
- Werkzeug der Legende – im Körper steht es im Klappmenü Legende: … in der ersten Zeile des Kopfs; die Beschriftung nennt das gewählte Werkzeug, ein Klick daneben oder Esc schließt das Menü. Darin stehen auch die Legenden der übrigen Farbmodi. Im Farbmodus Zonen wählen zwei Umschaltknöpfe das Werkzeug: Zuordnen (die Legende wählt das Ziel der Zuordnung) und Ein-/Ausblenden. In diesem Werkzeug steht je Zone mit Körpern ein Knopf, dazu nicht zugeordnet (n); ein Klick blendet die Körper der Zone aus oder ein, ausgeblendet steht der Eintrag gedimmt und durchgestrichen. Der Klick ordnet nichts zu, ein Klick auf einen Körper auch nicht. In den anderen Farbmodi schalten die Legendeneinträge ihre Gruppen, Stufen, Meldungen und Bauteilkörper. Alle zeigen steht in jedem Farbmodus.
- Aufbau zuordnen – ein Klick wählt ein Bauteil, Strg-Klick nimmt weitere hinzu oder heraus, Esc hebt die Auswahl auf. Der Knopf Aufbau zuordnen… im Bauteilsteckbrief bietet die Katalogaufbauten der Bauteilart mit Vorschlägen oben und die Geltung (gewählte Bauteile, alle mit demselben Aufbau, alle dieser Art ohne Aufbau, dazu alle dieser Art ohne Aufbau mit gleichem Namen, derselben Typgruppe, im selben Geschoss oder in derselben Zone); Bedienung im Einzelnen unter Gebäudeimport: Bauteile wählen und Aufbau zuordnen. Am gespeicherten Gebäude übernimmt Zuordnen den Katalogaufbau in die Aufbauten des Projekts und setzt ihn an den Bauteilen der Geltung; der U-Wert der Bauteile bleibt. Danach liest die Ansicht Farben, Steckbrief und Meldungen der Modellprüfung neu. Gehört zu einer Fläche kein Bauteil des Projekts, nennt die Ansicht das und bietet Bauteil anlegen…; stehen im offenen Editor ungespeicherte Zonen, ist Zuordnen gesperrt und die Meldung verlangt zuerst das Speichern. Die Geltung gilt je Tafel für sich.
- Bauteilgruppen – eine Kästchenliste neben der Legende blendet in jedem Farbmodus Bauteilgruppen aus: Außenwand, Innenwand, Dach, Decke, Bodenplatte, Fenster, Tür, Vorhangfassade und Sonstiges, nur die, die vorkommen, mit der Zahl in Klammern. Eine abgewählte Gruppe fällt mit Körpern und Flächen aus dem Bild; ein Klick trifft dann den nächsten sichtbaren Körper.
Ein- und Ausblenden ist reine Anzeige: Nichts wird gespeichert, Export und Zuordnung bleiben unberührt. Ein Wechsel des Farbmodus setzt die Schalter der Legende zurück, die Wahl der Bauteilgruppen bleibt.
Die Verwaltung Gebäude
Die Verwaltung Gebäude pflegt den Gebäudekatalog. Sie ist aufgebaut wie die übrigen Verwaltungen des Programms (siehe Gerätekataloge): links die Liste der Katalogsätze, rechts das Stammblatt des gewählten Satzes, darunter die Fußleiste. In einem schmalen Fenster schiebt sich das Stammblatt als Blatt über die Liste; ‹ Liste führt zurück.
Die Liste
Die Liste zeigt je Gebäude Name, Gebäudeart, Verwendung, Baualtersklasse (der Bauzeitraum) und Fläche in m², bei breitem Fenster dazu Kalender, die Zahl der angelegten Konditionierungskalender. Über ihr steht das Suchfeld über alle Spalten; Gebäudeart, Verwendung und Baualtersklasse tragen einen Trichter im Spaltenkopf, jede Spalte den Sortierpfeil. Über der Liste steht, wie viele Sätze die Einengung übrig lässt. Ein Satz der Auslieferung trägt hinter seinem Namen ein Schloss. Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz, auch mit den Pfeiltasten.
Die Auswahlleiste
Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl, das Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze. Die Auswahlleiste darüber nennt, wie viele Sätze gewählt sind, und führt die Handlungen für sie:
- Vergleichen – ab zwei gewählten Sätzen: Das Stammblatt stellt Gebäudetyp, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung, Energiestandard, Wohn-/Nutzfläche, , Rechenweg, die Bauteile der Hülle und die Herkunft nebeneinander. Der Vergleich ist nur lesbar; ‹ Stammblatt von … kehrt zum gewählten Satz zurück.
- Duplizieren… – für genau einen Satz: Das Programm fragt den Namen der Kopie ab, vorbelegt mit dem Namen und dem Zusatz „(Kopie)" – aus Gebäude 1 wird Gebäude 1 (Kopie). Die Kopie ist ein eigener Satz mit allen Werten und ist danach gewählt. So entsteht auch ein Satz unter einem anderen Namen, denn der Name selbst lässt sich im Stammblatt nicht ändern.
- Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… – siehe Schloss der Auslieferungssätze.
- Löschen – entfernt die gewählten Sätze nach einer Rückfrage, ohne Wahl den Satz im Stammblatt. Gesperrt ist das Löschen allein für Sätze der Auslieferung – dieselbe Regel wie Gebäude in DB löschen im Gebäudedialog; der Kurztext am Knopf nennt den Grund. Führen Projekte eine Kopie eines der gewählten Gebäude, nennt die Rückfrage diese Projekte: Ihre Kopien bleiben mit allen Werten, Zonen, Bauteilen und Kalendern erhalten und rechnen unverändert weiter. Erkannt wird die Kopie an ihrem Verweis auf den Katalogsatz – auch nach einer Umbenennung –, nie am Namen: Eine Kopie, deren Katalogsatz gelöscht ist, gehört zu keinem Satz mehr, auch nicht zu einem später angelegten gleichnamigen. Sind nur einige der gewählten Sätze gesperrt, nennt die Rückfrage die Sätze, die stehen bleiben, und die Statuszeile zählt danach gelöschte und stehen gebliebene Sätze.
Auswahl aufheben leert die Wahl.
Das Stammblatt
Der Kopf des Stammblatts nennt den Namen des Satzes und darunter Gebäudeart, Verwendung, Baualtersklasse und ob es ein Satz der Auslieferung oder ein eigener Satz ist. Drei Kennzahlen stehen daneben: Wohn-/Nutzfläche, der Wärmeleitwert in W/K und der Rechenweg. Fehlt ein Wert, steht ein Strich.
Alle Felder des Stammblatts sind direkt bearbeitbar:
- Kenndaten – Name (nur lesbar), Gebäudetyp, Gebäudeart, Baualtersklasse, Baujahr, Verwendung, Energiestandard, Wohn-/Nutzfläche, Bauart und Beschreibung. Wohn-/Nutzfläche und Bauart bestimmen die Speicherfähigkeit des Gebäudes mit; das Baujahr ist wie im Katalogeditor eine Jahreszahl von 1500 bis 2100 oder leer, und ist es gesetzt, folgt die Baualtersklasse ihm. Klassen, Quelle und Energiestandards beschreibt der Abschnitt Baualtersklasse und Energiestandard. Der Knopf Gebäudetypen… im Kopf der Gruppe öffnet die Gebäudetypen.
- Hülle – die acht Bauteile als Tabelle aus Bauteil, Kennwert bzw. und Größe bzw. ; die Größe der Fensterzeile ist gerechnet, nämlich die Summe der vier Himmelsrichtungen. Darunter die Randbedingung der Bodenplatte, beim Keller mit der Kellertemperatur, und eine Zeile mit den Wärmeleitwerten. Eine weitere Zeile nennt den Rechenweg der Hülle wie im Katalogeditor.
- Zonen – je Zone des Satzes ihr Name, ihre Nutzfläche und die Zahl ihrer Bauteile, nur lesbar; ohne Zone die Zeile „Noch keine Zone …". Der Knopf Zonen bearbeiten … im Kopf der Gruppe öffnet den Katalogeditor für den gewählten Satz in der Ebene Zonen & Räume des Bereichs Hülle, Zonen & Bauteile (siehe Zonen im Katalog); weichen Felder des Stammblatts vom gespeicherten Satz ab, hält er an wie Neu….
- Fenster nach Orientierung – Nord, Süd, Ost und West in m²; Summe Ost + West und gesamte Fensterfläche sind gerechnet.
- Kenngrößen – Fläche je Nutzer, interne Wärmegewinne, Raumhöhe, Fensterdurchlassgrad (etwa 0,4) und Luftwechselrate.
- Alle Daten – aufklappbar: die Konditionierung (Matrix und Kalenderkarten, siehe Bereich „Nutzung & Konditionierung"), die Modellparameter (VDI 6007) samt Rechenweg und die Kühlung. Die Felder sind dieselben wie im Katalogeditor.
Ein Beispiel: Für Gebäude 1 mit 150 m² Nutzfläche tragen Sie unter Hülle für die Außenwand einen U-Wert von 0,3 W/(m²·K) und eine Fläche von 200 m² ein und unter Fenster nach Orientierung im Süden 20 m²; die Fensterzeile der Hülle zeigt danach die neue Summe.
Ein Satz der Auslieferung zeigt Kenndaten, Hülle und Alle Daten als Text; ändern lässt er sich erst als eigener Satz (siehe Schloss).
Speichern und Verwerfen
Im Fuß des Stammblatts steht, wie viele Felder vom gespeicherten Satz abweichen. Speichern in der Fußleiste prüft den ganzen Satz mit denselben Regeln wie der Katalogeditor, leitet die abhängigen Werte ab und schreibt ihn; die Statuszeile meldet die Uhrzeit, und die Liste liest die Spalten neu. Verletzt ein Feld eine Regel, nennt das Warnband das Feld; steht es unter Alle Daten, klappt die Gruppe dabei auf. Verwerfen holt die gespeicherten Werte zurück.
Solange Felder vom gespeicherten Satz abweichen, halten Zeilenwechsel, Neu…, Duplizieren…, das Schloss und Beenden an: Das Warnband bittet, zu speichern oder zu verwerfen.
Neu…
Neu… in der Fußleiste öffnet den Katalogeditor für einen neuen Satz. Nach OK ist der neue Satz in der Liste gewählt, und die Statuszeile nennt ihn. Bearbeitet wird er danach im Stammblatt.
Schloss der Auslieferungssätze
Die Sätze der Auslieferung sind schreibgeschützt und tragen ein Schloss: Ihre Felder stehen als Text da, Speichern und Löschen sind gesperrt, und der Kurztext nennt die zwei Wege zu einem eigenen Satz.
- Duplizieren… legt eine eigene Kopie an; der Satz der Auslieferung bleibt, wie er ist.
- Schloss aufheben… macht die gewählten Sätze nach einer Rückfrage zu eigenen Sätzen, die sich ändern und löschen lassen. Ein Programm-Update ändert sie danach nicht mehr und stellt sie nicht wieder her; die ausgelieferten Werte gibt es dann nur noch in einer Datenbanksicherung.
- Schloss setzen… sperrt eigene Sätze nach einer Rückfrage als Auslieferungssätze: nur lesbar, nicht löschbar.
Die Rückfrage steht in beiden Richtungen auf Nein. Die Werte des Satzes bleiben beim Umschalten, wie sie sind; die Beschriftung des Knopfs folgt der Wahl.
Die Fußleiste
Die Fußleiste trägt Speichern und Verwerfen (beide nur bei abweichenden Feldern), die Statuszeile, Neu… und Beenden. Beenden, das Kreuz und Esc schließen die Verwaltung; Esc schließt zuerst eine offene Überlagerung und im schmalen Fenster das Blatt. Duplizieren…, das Schloss und Löschen stehen in der Auswahlleiste, Gebäudetypen… im Kopf der Kenndaten.
Der Hilfe-Assistent in der Verwaltung
Der Hilfe-Assistent arbeitet in der Verwaltung am gewählten Satz. Er liest und setzt jede Angabe des Stammblatts – von den Kenndaten über die Hülle und die Fenster bis zu Raumtemperaturen, Ferien, Modellparametern, Rechenweg und Kühlung –, Auswahlfelder über den angezeigten Text. Einen anderen Satz wählt er auf Wunsch so, wie ein Klick in die Liste es tut; hat das Stammblatt ungespeicherte Änderungen, wechselt er nicht, sondern bittet, erst zu speichern oder zu verwerfen. Er prüft und speichert, wenn Sie ihn darum bitten, mit denselben Regeln wie der Knopf Speichern.
Ein Satz der Auslieferung bleibt auch für den Assistenten unverändert; er nennt dann die Wege über Duplizieren… und Schloss aufheben…. Neu…, Duplizieren…, das Schloss und Löschen bleiben Ihr Klick.
Grenzen
- Die Verwaltung zeigt keinen Wärmebedarf. Er hängt an der Klimaregion, am Kalender und an den Angaben des Projekts – Nutzfläche oder Verbrauch, Jahresnutzungsgrad, Kühlung – und steht im Projektdialog unter Simulation….
- Der Name eines Satzes lässt sich im Stammblatt nicht ändern; ein Satz unter anderem Namen entsteht über Duplizieren….
- Ein Projekt rechnet mit seiner eigenen Kopie. Eine spätere Änderung am Katalogsatz erreicht eine Zeile, die in der Projektliste bleibt, nicht; dafür wird die Zeile entfernt und der Katalogsatz neu übernommen (siehe Übernahme ins Projekt). Die Kopie im Projekt selbst bearbeiten Sie über Hülle und Zonen….
- Ein Katalogsatz trägt Zonen samt Bauteilen, bearbeitet im Katalogeditor; im Katalog rechnet er nicht, erst die Übernahme ins Projekt kopiert die Zonen.
Sonnenschutzvorrichtungen (FC)
Der Punkt Administration › Gebäude › Sonnenschutzvorrichtungen (FC)… öffnet den Katalog der Abminderungsfaktoren FC nach DIN 4108-2. Der Katalog führt die Vorrichtungen nach Lage (außenliegend, im Scheibenzwischenraum von Isolierglas, im Zwischenraum mehrschaliger Konstruktionen, innenliegend), Art der Vorrichtung, Lichttransmission (niedrig, mittel, hoch), Verglasung (Zweifach, Dreifach) und g-Klasse der Verglasung (g ≤ 0,40, g > 0,40). Die Werte liefert das Programm nicht mit: Sie tragen FC aus Ihrer Ausgabe der Norm ein.
- Die Liste zeigt je Satz Lage, Vorrichtung, Lichttransmission, Verglasung, g-Klasse, FC und Quelle; der Filter Lage grenzt sie ein. Die Sätze der Auslieferung sind nur im Wert pflegbar: FC (0 bis 1) und Quelle. OK schreibt die neuen Werte, ein Wert außerhalb 0 bis 1 hält das OK mit Grund an.
- Vorlage speichern… legt eine CSV-Datei mit allen Sätzen ab – mit Lage, Vorrichtung, Klassen und Bezeichnung, aber ohne Werte. Tragen Sie in der Spalte Fc die Werte ein, wahlweise in Quelle die Fundstelle.
- Import CSV… liest eine solche Datei (Trenner Semikolon, Komma oder Tabulator; Dezimalpunkt oder -komma) und prüft sie vor dem Schreiben: Die Spalten Lage, Vorrichtung, Lichttransmission, Glas, g_Klasse und Fc müssen vorhanden sein. Nicht übernommen werden Zeilen mit einem Wert außerhalb 0 bis 1, mit einer Vorrichtung, die der Katalog nicht kennt, Zeilen, die eine Vorrichtung ein zweites Mal nennen (es gilt die erste Zeile), und Zeilen ohne Wert; die Liste Nicht übernommen nennt sie mit Zeile und Grund. Ein vorhandener Wert bleibt, außer Sie wählen vorhandene Werte überschreiben. Ohne Quelle in der Datei gilt der Dateiname als Quelle.
Der Katalog wirkt nur über Aus Katalog… im Bauteileditor; ein Fenster behält seine Werte, auch wenn der Katalog neue Werte erhält.
Anteile des Sonneneintragskennwerts
Der Punkt Administration › Gebäude › Anteile des Sonneneintragskennwerts… öffnet die Tabelle, aus der die Gruppe Sonneneintragskennwerte DIN 4108-2 den zulässigen Wert Szul und den Verzicht auf den Nachweis bildet; aus der Gruppe selbst öffnet sie der Knopf Anteile pflegen…, solange Szul oder der Verzicht mangels Werten nicht bestimmbar ist. Die Tabelle führt die Zeilen der Anteile S1 bis S6 (Tabelle 8 der Norm) nach Nachtlüftung, Bauart, Sommerklimaregion und Nutzung und die Kriterien des Verzichts nach Abschnitt 8.3.2 (Tabelle 7), je Zeile mit Fundstelle. Die Werte liefert das Programm nicht mit: Sie übertragen sie aus Ihrer Ausgabe der Norm.
- Die Liste zeigt je Zeile Anteil, wofür sie gilt, Fundstelle und die Wertspalten: Wert (der Anteil, beim Verzicht die Grenze des Fensterflächenanteils), Steigung (Faktor vor dem Fensterflächenanteil bzw. dem Flächenanteil der getroffenen Fenster), Neigungs- und Azimutbereich der getroffenen Fenster, g bis, FC bis, Bezug des Flächenanteils (Grundfläche oder Fensterfläche), Nachtlüftung mindestens und Quelle. Ein Strich steht für eine Spalte, die der Anteil nicht liest; der Filter Anteil grenzt die Liste ein. Die Zeilen der Auslieferung sind nur in den Werten pflegbar. OK schreibt die neuen Werte; ein Wert außerhalb seines Bereichs hält das OK mit Grund an.
- Vorlage speichern… legt eine CSV-Datei mit allen Zeilen ab – mit Kennung, Anteil, Bedingung, Fundstelle und Bezeichnung, aber ohne Werte.
- Import CSV… liest eine solche Datei (Trenner Semikolon, Komma oder Tabulator; Dezimalpunkt oder -komma) und prüft sie vor dem Schreiben: Die Spalten Kennung und Wert müssen vorhanden sein; eine Wertspalte, die in der Datei fehlt, lässt den vorhandenen Wert stehen. Nicht übernommen werden Zeilen mit einem Wert außerhalb seines Bereichs, mit einer Kennung, die die Tabelle nicht kennt, Zeilen, die eine Kennung ein zweites Mal nennen (es gilt die erste Zeile), und Zeilen ohne Wert; die Liste Nicht übernommen nennt sie mit Zeile und Grund. Ein vorhandener Wert bleibt, außer Sie wählen vorhandene Werte überschreiben. Ohne Quelle in der Datei gilt der Dateiname als Quelle.
Die Tabelle wirkt nur auf die Gruppe Sonneneintragskennwerte und auf den Hinweis in Modell prüfen; die Simulation liest sie nicht. Fehlt der Wert einer Zeile, die für die Zone gilt, bleibt Szul nicht bestimmbar.
Gebäudetypen
Der Gebäudetyp eines Satzes benennt die Tagesverteilungskurven, mit denen der Rechenweg Tagesbilanz den Tageswert auf die Stunden verteilt. Die Verwaltung Gebäudetypen führt je Typ seine Stundenprofile und öffnet sich aus dem Menü Administration › Gebäude › Gebäudetypen, aus der Verwaltung Gebäude über Gebäudetypen… und aus dem Projektdialog über Gebäudetyp in DB ändern…. Nach dem Schließen liest die Auswahl Gebäudetyp die Typen neu.
Berechnung
Die Heizlast eines Gebäudes entsteht aus den U-Werten, den Wärmebrücken, dem Luftwechsel, den solaren und internen Gewinnen und der Speicherfähigkeit des Gebäudes. Ohne Zone nimmt das Modell die Hülle aus den U-Wert-Gruppen und der Bauweise (Klassenweg), mit Zone aus deren Bauteilen und Schichtaufbauten (Bauteilweg). Den Rechenweg beschreiben die Seiten Gebäudemodell VDI 6007 und Berechnung: Wärmebedarf.
Siehe auch
- Programm Dokumentation/Gebäudemodell VDI 6007 – das stündliche Gebäudemodell und seine Eingaben
- Programm Dokumentation/Anlage und Übergabe – der Bereich Anlage & Übergabe mit Anlagenkopplung, Aufheizen, Wärmeübergabe, Heizkurve und Übergabe je Zone
- Programm Dokumentation/Baustoffe und Bauteilaufbauten – die Schichtaufbauten der Bauteile
- Programm Dokumentation/Nutzungsprofile – der Katalog der Nutzungsprofile und die Profilregel
- Programm Dokumentation/Kühlung – Kühlung je Projekt und Gebäude
- Programm Dokumentation/Gerätekataloge – Aufbau der Verwaltungen, Schreibschutz und Löschen
- Programm Dokumentation/Hilfe-Assistent – was der Assistent in den Masken setzt
- Gebäude und Gebäudetypen – Katalog, Projektzuordnung und Tagesverteilungskurven
- Grundlagen/Wärmebedarfsrechnung – das Rechenverfahren hinter dem Jahresgang