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Update-Logbuch: Unterschied zwischen den Versionen

Aus wiki.epos-plan.de
Datenhaltung auf SQLite umgestellt: Kenndaten.sqlite samt -wal/-shm, Übernahme eines Access-Altbestands beim ersten Start, Sicherung und Mehrplatzbetrieb richtiggestellt; Laufzeitkomponenten auf WebView2 aktualisiert (Access-Engine nur noch als Übergangsbaustein)
Datenhaltung als SQLite-Datei beschrieben (Kenndaten.sqlite, Begleitdateien, Sicherung, lokales Laufwerk); Laufzeitkomponenten WebView2; nicht mehr zutreffende Abschnitte entfernt
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Zum 2. September 2026 wurde die '''Datenhaltung umgestellt''': EPOS-Plan speichert Stammdaten und Projekte seither in der SQLite-Datei <code>Kenndaten.sqlite</code>. Für den laufenden Betrieb wird damit kein zusätzlicher Datenbanktreiber mehr benötigt. An der Bedienung ändert sich nichts; Stammdaten und Projekte werden vollständig übernommen.
EPOS-Plan speichert Stammdaten und Projekte in der SQLite-Datei <code>Kenndaten.sqlite</code>; ein zusätzlicher Fremdtreiber ist dafür nicht nötig. An der Bedienung ändert sich nichts.


* '''Einmalige Übernahme des bisherigen Bestands.''' Liegt im Datenbankordner noch eine <code>Kenndaten.accdb</code> aus einer Vorgängerfassung, bietet EPOS-Plan die Umstellung beim ersten Start an, überträgt sämtliche Stammdaten und Projekte, prüft jede Tabelle nach und legt einen Migrationsbericht daneben. Die bisherige Datei bleibt umbenannt als Rückfallebene liegen; die Umstellung läuft genau einmal je Datenbestand. Näheres unter [[Installation und Update#uebernahme-einer-vorhandenen-datenbank|Übernahme einer vorhandenen Datenbank]].
* '''Begleitdateien im Betrieb.''' Solange das Programm läuft, liegen neben der Datenbank <code>Kenndaten.sqlite-wal</code> und <code>Kenndaten.sqlite-shm</code>. Sie gehören zur Datenbank, werden nie einzeln kopiert, verschoben oder gelöscht und verschwinden beim ordentlichen Beenden von selbst. Gesichert wird die Datenbank deshalb bei geschlossenem Programm.
* '''Begleitdateien im Betrieb.''' Solange das Programm läuft, liegen neben der Datenbank <code>Kenndaten.sqlite-wal</code> und <code>Kenndaten.sqlite-shm</code>. Sie gehören zur Datenbank, werden nie einzeln kopiert, verschoben oder gelöscht und verschwinden beim ordentlichen Beenden von selbst. Gesichert wird die Datenbank deshalb bei geschlossenem Programm.
* '''Ablage.''' Die Datenbank gehört auf ein lokales Laufwerk; auf Netzfreigaben arbeitet das Dateiformat nicht zuverlässig. Mehrere Windows-Konten desselben Rechners können sich dieselbe Datenbank dagegen teilen.
* '''Ablage.''' Die Datenbank gehört auf ein lokales Laufwerk; auf Netzfreigaben arbeitet das Dateiformat nicht zuverlässig. Mehrere Windows-Konten desselben Rechners können sich dieselbe Datenbank dagegen teilen.

Version vom 10. September 2026, 00:10 Uhr

Hier werden die Versionshistorie.mot.dwn wesentlichen Änderungen beschrieben. Alle geänderten oder neuen Funktionen und Eigenschaften werden auch in der jeweiligen Dokumentation im zugehörigen Bereich beschrieben.

Aufbau der Versionsnummer

Die Versionsnummer hat das Format a.b.c.d. Die erste Stelle kennzeichnet grundlegende Änderungen an Programmaufbau oder Benutzerführung, die zweite neue Funktionen und Module, die dritte Verbesserungen und Fehlerbehebungen und die vierte den Auslieferungsstand. Die jeweils installierte Version zeigt das Programm im Menü HilfeVersion an. EPOS-Plan läuft unter Windows 10 und Windows 11.

Version 1.2.0.0 – September 2026

EPOS-Plan speichert Stammdaten und Projekte in der SQLite-Datei Kenndaten.sqlite; ein zusätzlicher Fremdtreiber ist dafür nicht nötig. An der Bedienung ändert sich nichts.

  • Begleitdateien im Betrieb. Solange das Programm läuft, liegen neben der Datenbank Kenndaten.sqlite-wal und Kenndaten.sqlite-shm. Sie gehören zur Datenbank, werden nie einzeln kopiert, verschoben oder gelöscht und verschwinden beim ordentlichen Beenden von selbst. Gesichert wird die Datenbank deshalb bei geschlossenem Programm.
  • Ablage. Die Datenbank gehört auf ein lokales Laufwerk; auf Netzfreigaben arbeitet das Dateiformat nicht zuverlässig. Mehrere Windows-Konten desselben Rechners können sich dieselbe Datenbank dagegen teilen.
  • Laufzeitkomponenten. Die Programmlaufzeit ist im Installationspaket enthalten. Vorausgesetzt wird die Microsoft Edge WebView2 Runtime, auf der die neueren Dialoge und Ansichten laufen; fehlt sie, installiert das Setup sie nach. Näheres unter Systemvoraussetzungen.

Version 1.1.0.0 – August 2026

Diese Ausgabe ergänzt EPOS-Plan um drei zusammenhängende Funktionsblöcke: die Verwaltung von Varianten, die Berichtserstellung als Word- und Excel-Datei und die Wirtschaftlichkeitsrechnung. Neu hinzugekommen sind:

  • Varianten. Ein Projekt und die daraus abgeleiteten Varianten bilden eine Vergleichsgruppe. Varianten entstehen über den Menüpunkt „Als Variante speichern…“ aus dem geöffneten Stammprojekt und führen eigene Datensätze; das Stammprojekt bleibt dabei der Bezugspunkt aller Vergleiche. Die Zusammenstellung einer Gruppe und die Auswahl der Projekte für einen Bericht erfolgen im Dialog „Varianten/Bericht“. Näheres unter Varianten und Bericht.
  • Berichtserstellung. Word-Vergleichsbericht mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Projektbeschreibung, Komponenten-Matrix mit Kenndaten und Abweichungen je Variante, Ergebnissen je Variante, Variantenvergleich mit Differenz-Tabellen und einem Anhang mit Simulationsständen und Methodik. Eingebettet sind Kuchendiagramme der Bedarfsdeckung, Vergleichsbalken sowie Wärme-Jahresverlauf, Jahresdauerlinie, Strombilanz je Monat und Speicherverlauf. Parallel entsteht eine Excel-Arbeitsmappe mit Kennzahlen-, Vergleichs- und Detailblättern. Die Bausteine sind je Bericht konfigurierbar, die Ausgabe erfolgt in Deutsch oder Englisch, der Word-Bericht beruht auf einer anpassbaren Vorlage. Eine Office-Installation ist für beide Dateien nicht erforderlich.
  • Immer frische Zahlen. Jeder Berichtslauf simuliert zuerst alle gewählten Projekte neu und rechnet anschließend die Wirtschaftlichkeit der gesamten Gruppe; erst danach entstehen die Bausteine. Word und Excel gehen denselben Weg und weisen dieselben Zahlen aus. Für drei Projekte sind rund 35 Sekunden zu veranschlagen; der Dialog nennt die Zahl der beteiligten Projekte vor dem Start. Projekte, deren Rechnung fehlschlägt, unterbrechen den Lauf nicht, sondern werden mit Namen und Begründung im Bericht ausgewiesen.
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung. Bewertung der Vergleichsgruppe nach der Kapitalwertmethode gemäß DIN EN 17463 mit Kapitalwert, Annuität und Barwerten, Ersatzbeschaffung und linearem Restwert; das Stammprojekt ist die Referenz. Drei Szenarien – Erwartung, bester und ungünstigster Fall –, Differenz-Kennzahlen mit Kapitalwert-Differenz, dynamischer Amortisation und internem Zinsfuß sowie Sensitivitäten für Kalkulationszins und Energiepreissteigerung um ±1 Prozentpunkt und für Investition und Energiekosten um ±10 Prozent. Fehlende Preise erscheinen mit Begründung, nie als Null. Näheres unter Wirtschaftlichkeit.
  • Förderung, Abgaben und Emissionen. Zuschlagsrechnung nach dem KWKG 2025 mit degressiver Staffel der förderfähigen Vollbenutzungsstunden, Kontingent, Fristenlogik und Abschlag für Zeiten negativer Strompreise, jeweils mit Nachweiszeile. CO₂-Abgabe nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz für fossile Brennstoffe. Strombewertung über eine Matrix aus Hoch- und Niedertarif für Winter und Sommer mit zweistufigem Leistungspreis. Emissionsbilanz der gekoppelten gegen die getrennte Erzeugung mit wählbarem Referenz-Kraftwerkspark und ausgewiesener CO₂-Vermeidung; der Referenzkessel wird aus dem größten Heizkessel des Stammprojekts abgeleitet.
  • Kapitalwert-Verlauf und Randbedingungen. Der Dialog „Verlauf…“ zeigt die Differenz zur Referenz – deren Nulldurchgang der dynamischen Amortisation entspricht – und die absoluten kumulierten Barwerte als Liniendiagramm, mit frei wählbarem Zeitraum von 2 bis 60 Jahren und wählbarem Szenario; im Word-Bericht als Diagramm, im Excel-Bericht als Jahresreihe. Die Randbedingungen pflegen Sie in einem nach Kategorien gegliederten Dialog: „Allgemein“ mit Zins, Betrachtungszeitraum und Preissteigerungen ist immer sichtbar, die Gruppen für Photovoltaik, BHKW und Brennstoff erscheinen nur, wenn der Erzeuger in der Vergleichsgruppe vorkommt.

Version 1.0.0.0 – Juli 2026

Erste Ausgabe der neuen Programmgeneration. Der Funktionsumfang im Überblick:

  • Projekte und Bedienung. Projektverwaltung mit Anlegen, Öffnen, Bearbeiten und Löschen; Assistent für neue Projekte, der nur die tatsächlich benötigten Schritte durchläuft; Startseite mit Statusanzeige je Baustein; Bedienoberfläche in Deutsch und Englisch.
  • Klimadaten. Verwaltung beliebig vieler Klimaregionen mit Stundenwerten für Temperatur und Strahlung. Automatischer Bezug typischer meteorologischer Jahresdatensätze über die Ortseingabe, getrennt nach den Ausrichtungen Süd, Ost, West und Nord, einschließlich Sonnenstandsberechnung.
  • Wärmebedarf. Berechnung des Gebäudeheizwärmebedarfs aus Geometrie, U-Werten, Wärmebrücken, Luftwechsel, Speicherfähigkeit und Nutzungsprofilen mit Nacht-, Wochenend- und Ferienabsenkung; wahlweise Rückrechnung aus vorhandenen Verbrauchsdaten für Öl, Gas oder allgemeine Brennstoffe. Warmwasser und Prozesswärme über Monatswerte und Wochenprofile, zusätzlich Einlesen externer Wärmelastgänge, Berücksichtigung von Netzverlusten sowie Ausgabe von Jahresgang und Jahresdauerlinie.
  • Strombedarf. Verbraucherprofile mit Monatswerten und 168-Stunden-Wochenprofilen, Import gemessener Lastgänge in Stunden- oder Viertelstundenauflösung, interne Rechnung mit 35.040 Viertelstundenwerten je Jahr.
  • Wärmeerzeuger. Wärmepumpen mit vollständigen Herstellerkennfeldern und Interpolation über Quellen- und Vorlauftemperatur, Heizstab, Sperrzeiten, bivalenten Betriebsweisen und automatisch ermitteltem Bivalenzpunkt; wählbare Wärmequelle (Außenluft, konstante Temperatur, Pufferspeicher, eigenes Quellprofil oder CSV-Temperaturprofil), wählbare Wärmesenke (Heizung und/oder Warmwasser), Betriebsmodus laufzeit-, leistungs- oder PV-optimiert sowie Priorität bei mehreren Maschinen. Heizkessel mit getrennten Wirkungsgraden je Brennstoff, Bereitschaftsverlusten und Jahresnutzungsgrad. BHKW-Module mit wärmegeführter, stromgeführter und einspeisungsfreier Fahrweise, Modulationsgrenze und Pendelspeicher. Solarthermie nach dem Wirkungsgradmodell EN 12975 mit Einfallswinkelkorrektur.
  • Stromerzeugung und Speicher. Photovoltaik mit temperaturabhängigem Modulwirkungsgrad, ausrichtungs- und neigungsabhängiger Ertragsberechnung sowie Eigenverbrauchsbilanz. Thermische Pufferspeicher mit Kapazitäts- und Verlustbilanz und einstellbarer Ein- und Abschaltschwelle, zuordenbar zu den einzelnen Erzeugern. Batteriespeicher mit Lade- und Entladebilanz und Anzeige des Ladezustands.
  • Simulation. Jahressimulation über 8.760 Stunden auf der Wärmeseite und 35.040 Viertelstunden auf der Stromseite, mit frei konfigurierbarer Reihenfolge der Erzeuger, Restbedarfsdeckung über die gesamte Kaskade und gemeinsamer Strombilanz aus Bedarf, Wärmeerzeugung, Photovoltaik und Speicher.
  • Auswertung. Kennzahlen zu Deckungsanteilen, Bivalenzpunkt, Vollbenutzungsstunden, Jahresnutzungsgraden, Brennstoffverbräuchen und Emissionen; Jahresganglinien und Jahresdauerlinien, Leistungsdarstellung über der Außentemperatur, Ringdiagramme zur Wärme- und Strombedarfsdeckung, Autarkieanalyse mit Eigenverbrauch, Speichernutzen und CO₂-Einsparung; Speichern des Simulationsergebnisses je Projekt.
  • Datenaustausch. CSV-Export der Zeitreihen für Energiebedarf, Wärmepumpe und die jeweils angezeigte Grafik, jeweils mit Zeitstempel und Außentemperatur. Import von Herstellerdatensätzen nach VDI 3805 für Wärmepumpen, Heizkessel, Pufferspeicher und Solarkollektoren.
  • Kosten. Erfassung von Investitions- und Betriebskosten je Komponente mit Nutzungsdauer und Bandbreite sowie Pflege der Energiepreise mit Arbeits-, Grund- und Leistungspreis, Heiz- und Brennwert, Emissionsfaktoren und Preishistorie.
  • Hilfe. Kurzhinweise an den Eingabefeldern mit Verweis auf die Online-Dokumentation, direkter Aufruf dieser Dokumentation aus dem Programm, Hilfe-Assistent mit Kenntnis des aktuellen Programmbereichs und kostenfreier lokaler Hilfesuche sowie Anzeige der Lizenzvereinbarung im Programm.