Programm Dokumentation/Wirtschaftlichkeit
Weitere Optionen
Der Bereich Wirtschaftlichkeit bewertet eine Vergleichsgruppe: jede Version gegen eine Referenz, nach der Kapitalwertmethode der DIN EN 17463 „Bewertung von energiebezogenen Investitionen (VALERI)“, in den Szenarien Ungünstig, Erwartet und Günstig. Rechenwege stehen unter „Berechnung: …“, Hintergründe auf Wirtschaftlichkeit und Grundlagen/Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Aufbau der Seite
Kopf, Darstellung und Fußleiste der Seite.
| Element | Funktion |
|---|---|
| Reiterzeile | Übersicht, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Bericht, je mit Standzeile; ▲ veraltet, wenn gespeicherte Ergebnisse nicht zum Simulationsstand passen |
| Kennzahlen / ValERI-Bewertung | Darstellung für die Sitzung: Kennzahlen mit Lohnt es sich?, Wie sicher ist das?, Woraus entsteht die Zahl?, Was ist angenommen? |
| ValERI-Bewertung | dieselben Ergebnisse in fünf Blöcken: 1 · Gegenstand und Rahmen, 2 · Zahlungsreihen, 3 · Kennzahlen, 4 · Unsicherheit, 5 · Deklarationen |
| Fußleiste | Photovoltaik… und BHKW-Wirtschaftlichkeit…, soweit die Gruppe die Anlage führt (Dialoge der Fußleiste); Berechnen |
- In 3 · Kennzahlen gilt: Maß der Vorteilhaftigkeit ist allein der Kapitalwert; Amortisation und interner Zinsfuß stehen nachrichtlich.
Block 2 · Zahlungsreihen – die Zahlungen je Jahr, aus denen der Nettobarwert entsteht.
- Bestandteile: Investition, Betriebskosten, Energiekosten, Erlöse, Ersatzbeschaffungen, Restwert; mit Zahlungsstromabzug zusätzlich der Risikoabzug.
- Nominal und unabgezinst, Ausgaben negativ; Jahr 0 trägt die Investition, das letzte Jahr den Restwert.
- Vorbelegt: Version mit der größten Kapitalwertdifferenz in Erwartet (Sicht Zwei Stände: Stand B).
- Bild Zahlungsstrom je Jahr ohne Restwert; CSV… speichert es (Datenexport).
- Jahresreihen entstehen mit Berechnen oder Aktualisieren im Verlauf; gespeicherte Ergebnisse tragen nur Summen.
Vergleichsgruppe und Referenz
Welche Stände verglichen werden und wogegen.
Gruppe, Referenz und Sicht
| Element | Funktion |
|---|---|
| Vergleichsgruppe | beteiligte Projekte mit Art, Bezeichner, Projektname, Stromspeicher, Simulationsstand |
| Referenz | Optionsfeld je Zeile: Stand, gegen den alle Differenzkennzahlen rechnen; Vorgabe Stammprojekt, gespeichert an der Gruppe (Referenzfall) |
| Stromspeicher | womit die Version rechnet, etwa Einzelspeicher: Dauernutzung oder ohne Stromspeicher; jede Variante führt ihre eigene Speicherflotte |
| Haken der Vergleichsgruppe | welche Versionen ausgewertet werden, auch auf Übersicht und Kosten; wirkt sofort, ohne neuen Rechenlauf |
| Vergleichssicht | Alle Varianten gegen die Referenz oder Zwei Stände: A ist Referenz, Differenz B − A, ⇄ tauscht |
Referenz
- Welche gilt, in dieser Folge: übergebene Referenz des Laufs → Stand A in Zwei Stände → gespeicherte Referenz der Gruppe → Stammprojekt.
- Steht die Referenz nicht mehr in der Gruppe, rechnet die Seite gegen das Stammprojekt und sagt es.
- Die Referenz trägt keine Differenzkennzahlen und ist nicht abwählbar.
- Nach einem Wechsel gelten die Zahlen erst mit dem nächsten Berechnen.
Haken und Sicht
- Wechselt durch Haken oder Referenz, welche Versionen Strom verwenden, gilt eine andere Regel für den Netzbezug ohne Stromverwendung; das Hinweisband meldet die Ergebnisse dann als veraltet.
- Zwei Stände ist eine Sitzungswahl und ändert die gespeicherte Referenz nicht; mit nur einem Stand nicht wählbar.
- Fällt A oder B aus dem Vergleich, gilt wieder die erste Sicht.
Hinweise und Rechenlauf
Was die Seite über den Stand ihrer Zahlen meldet.
| Element | Funktion |
|---|---|
| Hinweisband | Meldungen des Laufs: warum eine Kennzahl — bleibt und wie es zu beheben ist; dieselben als Zeile Hinweis in der Gliederung |
| Neu berechnen | im Band; derselbe Lauf wie Berechnen, auch auf Kosten |
| nicht berechnet | Version ohne gespeichertes Ergebnis: ⚠ nicht berechnet — bitte „Berechnen" |
| Berechnen | alle gewählten Versionen in drei Szenarien samt Verlauf, Sensitivität und Emissionsbilanz |
- Ein Band mit Neu berechnen erscheint bei: Werten aus einem älteren Lauf; nach dem Lauf bearbeiteten Kosten, Preisen, Parametern oder Katalogen; neuer Regel für den Netzbezug (Haken); Simulation älter als die letzte Projektänderung (zuerst simulieren); gespeichertem Unterdialog.
Lohnt es sich?
Ob sich eine Version gegenüber der Referenz trägt.
| Element | Funktion |
|---|---|
| Kacheln | beste Variante in Erwartet: Kapitalwert ggü. Stamm, Annuität, Amortisation, Interner Zinsfuß |
| Empfehlungskarten | je Version Kapitalwertdifferenz in Erwartet und Einstufung; ist eine Variante Referenz, auch für das Stammprojekt |
| Vorschlag | ein Satz: welche Variante sich trägt (Regel) |
| Kennzahltafel | Die Kennzahlen dazu — Szenario Erwartet: je gewählter Version und für die Referenz eine Spalte |
Einstufung (Grundlagen: Szenario)
| Einstufung | Kapitalwertdifferenz zur Referenz |
|---|---|
| empfohlen | in allen drei Szenarien positiv |
| bedingt empfohlen | in Erwartet positiv, im schlechtesten Szenario nicht |
| nicht empfohlen | schon in Erwartet nicht positiv |
- Vorschlag: höchste Erwartet-Differenz unter den empfohlenen, sonst unter den bedingt empfohlenen Varianten.
- Trägt sich keine: Keine Variante ist gegenüber ‹Referenz› wirtschaftlich; Weiterbetrieb (Referenzfall).
- Ist eine Variante Referenz und schneidet das Stammprojekt am besten ab: Stammprojekt beibehalten.
- Ohne Günstig und Ungünstig urteilt der Satz nur nach Erwartet: Bandbreite nicht berechnet.
Kennzahltafel (Ergebnisgrößen, Zahlenbeispiel)
| Zeile | Bedeutung |
|---|---|
| Kapitalwert gegenüber Stamm [€] | Kapitalwertdifferenz zur Referenz, das Maß der Vorteilhaftigkeit (Kapitalwert) |
| Annuität des Kapitalwerts [€/a] | die Differenz als gleicher Jahresbetrag (Annuität) |
| Amortisation, dynamisch [a] | nachrichtlich (Anhang C); Nulldurchgang des kumulierten Differenzbarwerts (Amortisation) |
| Interner Zinsfuß [%] | nachrichtlich (Anhang C); ⚠ bei mehr als einem Vorzeichenwechsel |
| Wärmegestehungskosten [€/kWh] | annuisierte Kosten der Wärmeerzeugung je kWh Jahreswärmebedarf (Berechnung, Grundlagen) |
| Nettobarwert über T [€] | Kapitalwert der Version selbst |
- Eine Zelle ohne Wert nennt den Grund, etwa kein Zinsfuß bestimmbar.
Berechnung: Wärmegestehungskosten
- Formel – : der Kapitalwert der Wärmeerzeugung, mit dem Annuitätenfaktor über Zins und Betrachtungszeitraum annuisiert, geteilt durch den Jahreswärmebedarf. Kapitalwert und alle übrigen Kennzahlen bleiben projektweit.
- Kosten im Kapitalwert – Investition, Betriebskosten, Ersatzbeschaffungen und Restwert der Positionen von Wärmepumpe, Heizkessel, BHKW, Solarthermie und Pufferspeicher sowie der allgemeinen Positionen, die keiner Stromanlage zugeordnet sind (Wärmezentrale, bauliche Anlagen, Planung; die Stromeinspeisung nur, wenn das Projekt ein BHKW führt).
- Energiekosten der Wärmeerzeuger – Brennstoff von Kessel und BHKW samt CO₂-Abgabe und der Strom von Wärmepumpe, Heizstab und Elektrokessel zum Arbeitspreis des Stromträgers der jeweiligen Anlage – trägt die Anlage einen eigenen Stromträger, gilt dessen Preis, sonst der Preis des Stromträgers, mit dem der Netzbezug abgerechnet wird –, ohne Anrechnung von PV-Eigenverbrauch. Grund- und Leistungspreis eines Energieträgers zählen ganz, wenn ihn nur Wärmeerzeuger nutzen; teilen sich Wärmeerzeuger und andere Verbraucher den Träger – typisch beim Strom –, zählt der Anteil nach Jahresmenge.
- Erlöse der Wärmeerzeuger – abgezogen werden der eingespeiste BHKW-Strom mit Vergütung, KWK-Zuschlag und Energiesteuer-Entlastung; der im Projekt verbrauchte BHKW-Strom wird als vermiedener Bezug zum Arbeitspreis des Netzbezugs gutgeschrieben. Dieser Arbeitspreis enthält die Stromsteuer; die Stromsteuer-Befreiung des BHKW-Stroms zählt deshalb nicht noch einmal als Erlös, auch wenn sie im Wirtschaftlichkeitsdialog als Erlös gebucht ist – die Stromsteuer zählt einmal. Ist das Unternehmen dem produzierenden Gewerbe oder der Land- und Forstwirtschaft zugeordnet, mindert die Entlastung nach § 9b StromStG, die dem ersetzten Netzbezug ohnehin zustünde, diese Gutschrift um die zusätzliche Entlastung durch das BHKW – die Entlastung ohne minus die Entlastung mit BHKW-Eigenstrom, nach den Regeln unter Berechnung: Entlastung nach § 9b StromStG; ein Hinweis nennt, was davon wirkt. Fehlt dem im Projekt verbrauchten BHKW-Strom der Arbeitspreis, rechnet die Kennzahl ohne Gutschrift, und ein Hinweis sagt es.
- Nicht enthalten – Haushaltsstrom und Stromverbraucher, Kältestrom, Photovoltaik und Stromspeicher, ebenso ein Risikoabzug.
- Mit PV-Anteil – führt das Projekt einen PV-Anteil, steht die Zeile als Wärmegestehungskosten ohne PV-Stromnutzung; darunter die Zeile … mit PV-Strom: Sie setzt an die Stelle des Netzbezugspreises den PV-Anteil des Wärmepumpen- und Elektrokesselstroms und rechnet ihn ohne Arbeitspreis; darunter steht darin entgangener Einspeiseerlös, der Betrag, um den sich die Einspeisevergütung verringert, weil dieser Strom nicht eingespeist wird. Ohne PV-Anteil steht nur die eine Zeile ohne Zusatz.
- Mit Kälte-Wärme-Kopplung – rechnet das Projekt mit einer Kopplung, stehen darunter die Kosten und das CO₂ je MWh Wärme und je MWh Kälte der Kopplung: Der Strom samt Hilfsstrom wird zum Arbeitspreis bewertet und nach Nutzenergie auf Wärme und Kälte geteilt, beide tragen denselben Satz je MWh; mit PV-Anteil stehen diese Zeilen ebenfalls in den Fassungen ohne PV-Stromnutzung und mit PV-Strom. Ohne Kopplung entfallen die Zeilen.
- Gespeicherte Läufe anderer Programmfassungen – wurde ein gespeicherter Lauf mit einer Programmfassung gerechnet, die die Wärmegestehungskosten anders abgrenzt als hier beschrieben, trägt die Kennzahl an seiner Spalte ein Warnzeichen, und eine Zeile unter der Tafel sagt es. Nach dem nächsten Berechnen steht die Zahl nach der Regel dieses Abschnitts.
Wie sicher ist das?
Wie stark das Ergebnis an den Annahmen hängt.
Bandbreite, Verlauf und Sensitivität
| Element | Funktion |
|---|---|
| Bandbreite | je Version Kapitalwertdifferenz in Ungünstig, Erwartet, Günstig, Spanne und Einstufung; folgt den Haken, nicht der Szenariowahl |
| Spannenbild | Balken vom kleinsten zum größten Szenariowert, Erwartet als Punkt; kreuzt ein Balken die Nulllinie, liegt die Version in mindestens einem Szenario unter der Referenz |
| Verlauf | kumulierter Barwert der Differenz je Jahr, ohne Restwert; Nulldurchgang = dynamische Amortisation des Szenarios |
| Verlauf nach Excel… | die Zahlen des Bildes als Arbeitsmappe mit Nulldurchgang, Restwert-Barwert und Kapitalwertdifferenz je Spalte |
| Sensitivität | in Erwartet: Kapitalwertdifferenz bei , Basis und je Einflussgröße, dazu die Steigung |
Verlauf
- Erwartet durchgezogen, Ungünstig gestrichelt, Günstig gepunktet; in Zwei Stände eine Linie B − A.
- Zeitraum [Jahre] 2 bis 60; Aktualisieren rechnet nur für einen anderen Zeitraum oder eine fehlende Version.
- Ein Szenario mit eigenem Betrachtungszeitraum läuft über diesen.
- Die Farbe unterscheidet höchstens acht Versionen; darüber steht ein Hinweis.
- Zoom wie bei den Zeitreihen der Auswertung; CSV… speichert den Verlauf (Datenexport); auch in Block 4 der ValERI-Bewertung.
Sensitivität (Grundlagen) – jeder Wert ist ein neu gerechnetes Zahlungsbild, keine Ableitung.
| Zeile | Wirkung |
|---|---|
| Zinssatz ±1 %-Pkt | Kalkulationszins |
| Energiepreissteigerung ±1 %-Pkt | Preissteigerung Energie |
| Investition Variante ±10 % | samt Betriebskosten „x % der Investitionssumme“ |
| Energiekosten Variante ±10 % (inkl. CO₂-Abgabe) | Energiekosten der Variante |
| KWKG-Bonus entfällt (Regulierungsrisiko Novelle) | nur mit KWK-Zuschlag oder Pauschale: ohne beide, Steuerentlastungen bleiben |
Szenario der Einzelheiten
Welches Szenario die Tafeln unter Woraus entsteht die Zahl? zeigen.
- Einzelheiten anzeigen für Szenario – wirkt nur auf Gliederung und Brückenbild.
- Szenariozeile – wirksamer Satz des Szenarios mit Herkunft Vorgaben oder gepflegte Werte; für Erwartet der Projektparametersatz (Szenarien).
Parameterdialog
Die Annahmen der Rechnung; Parameter… steht neben der Szenariowahl.
| Abschnitt | Inhalt |
|---|---|
| Allgemein | Kalkulationszins (Vorgabe 3 %), Betrachtungszeitraum (1–50 a, Vorgabe 20 a), Preissteigerungen Energie und Betrieb (Vorgabe 0 %/a), Preissteigerung Investition/Ersatz (leer = wie Betrieb) |
| Szenarien | Erwartet, Best (= Günstig), Worst (= Ungünstig) über neun Größen: sieben mit pauschaler Vorgabe, dazu Betrachtungszeitraum und Mengenänderung |
| Risiko (DIN EN 17463, 6.5) | aus – kein Risiko angesetzt (Vorgabe), Zinszuschlag oder Zahlungsstromabzug (Anhang F) |
| Strom | Einspeisevergütung für PV-Überschuss [€/kWh]; ohne BHKW die Unternehmensart |
| BHKW | nur mit BHKW: Verweis auf den Dialog BHKW-Wirtschaftlichkeit… |
| Brennstoff | nur mit Kessel oder BHKW: CO₂-Preis, Kraftwerkspark, Referenzkessel, Bilanzierungsregeln |
Szenarien
- Leeres Feld in Best/Worst = Vorgabe: Zins ±1 %-Pkt, Preissteigerungen ±1 %-Pkt, Investition ±10 %, Erträge ±10 %, Nutzungsdauer ±2 a (Berechnung: Szenarien).
- Betrachtungszeitraum und Mengenänderung haben keine Vorgabe: leer = wie Erwartet.
- Vorgaben setzt alle achtzehn Felder zurück; die Einspeisevergütungen je Szenario bleiben.
- Ein je Kostenzeile gepflegter Best-/Worst-Wert hat Vorrang vor dem pauschalen Ausschlag.
Risiko – gilt in allen drei Szenarien gleich (Berechnung: Risiko).
- Zinszuschlag: %-Punkte auf den Kalkulationszins.
- Zahlungsstromabzug: mindert die Nettozahlung jedes Jahres ab Jahr 1; die Referenz trägt ihn nicht.
Strom
- Einzige Pflegestelle des PV-Satzes; zugleich Verkaufspreis für Stromspeicher und Speicherflotte, außer bei Preisquelle Spotmarkt auch für den Verkauf aus dem Speicher ins Netz.
- Mit Vermarktungsform im Dialog PV-Vergütung führt dessen Satz die PV-Vergütung der Speicherbewertung.
- KWK-Strom: Satz in BHKW-Wirtschaftlichkeit, leer gilt der PV-Satz; ohne beide rechnet die Speicherbewertung mit 0.
- Netzentgelt, Steuern, Abgaben und Umlagen stecken im Arbeitspreis des Stromträgers (Strompreis Details).
- ± pflegt den Satz je Szenario.
- Unternehmensart (nur ohne BHKW): Mit produzierendes Gewerbe oder Land- und Forstwirtschaft rechnet der Lauf die Entlastung nach § 9b StromStG auf den Netzbezug.
- Darunter der erfasste Stromsteueranteil, abgeglichen mit den Sätzen des Bilanzjahres aus Brennstoff (ohne Kessel und BHKW: 2026).

Bleibt leer, rechnet der Erwartungsfall mit ; mit Preissteigerung Betrieb 0 sind die Ersatzbeschaffungen dann nicht indiziert. Der Investitionsausschlag der Szenarien trifft auch Betriebskosten „x % der Investitionssumme".
Weitere Werte je Szenario
Größen ohne Vorgabe, die Günstig und Ungünstig mit eigenen Werten rechnen; leer oder 0 heißt „wie Erwartet“, nur bei den Trägerpreisen ist eine 0 gepflegt.
| Größe | Gepflegt |
|---|---|
| Betrachtungszeitraum, Mengenänderung | Zeilen 8 und 9 der Tabelle Szenarien |
| Arbeits-, Grund- und Leistungspreis je Energieträger | ± an der Trägerkarte im Projekt |
| Einspeisevergütung PV bzw. KWK | ± in Strom bzw. in BHKW-Wirtschaftlichkeit… |
| DV-Entgelt, PPA-Preis | ± in Photovoltaik… |
- Ein Szenariopreis ersetzt den Preis als Ganzes; ohne Erwartet-Preis rechnen nur Günstig und Ungünstig mit ihm.
- Ohne Wirkung bleiben: Szenario-Leistungspreis bei Leistungspreis-Staffel oder Saisonreihe; Strompreise und Einspeisevergütungen bei aktivem Rollenmodell der Tarifstruktur; PV-Satz, wenn PV-Vergütung rechnet. Die Kohärenzprüfung nennt es.
- KWK-Zuschlag, Steuern und CO₂-Preis haben keine Werte je Szenario.
Berechnung: Szenarien
- Vorgaben – sieben der neun Größen haben einen pauschalen Ausschlag; ein leeres Feld in Best oder Worst rechnet mit dem pauschalen Ausschlag gegenüber Erwartet:
| Größe | Best (Günstig) | Worst (Ungünstig) |
|---|---|---|
| Kalkulationszins | − 1 Prozentpunkt | + 1 Prozentpunkt |
| Preissteigerung Energie, Betrieb, Investition/Ersatz | − 1 Prozentpunkt | + 1 Prozentpunkt |
| Investition | − 10 % | + 10 % |
| Erträge | + 10 % | − 10 % |
| Nutzungsdauer | + 2 Jahre | − 2 Jahre |
- Betrachtungszeitraum je Szenario – das Szenario rechnet wie ein Lauf mit diesem Zeitraum: Kapitalwert, Restwert am Ende und die Ersatzbeschaffungen innerhalb des Zeitraums; im Verlauf und in den Tafeln je Jahr endet das Szenario mit seinem Zeitraum. Ein längerer Betrachtungszeitraum ist nicht von selbst der günstigere – überwiegen die Kosten, senkt er den Kapitalwert.
- Mengenänderung – ein Faktor auf alle Energiemengen des Simulationsergebnisses: Erzeugung, Einspeisung, Bezug, Brennstoffeinsatz, die Stundenreihen und die Bezugsspitze, bevor Preise, Sätze und Kontingente sie treffen. Leistungen, feste Beträge und gesetzliche Sätze bleiben; ein Deckel begrenzt auch das Szenario. Mit der Änderung der Erträge aus der Tabelle multipliziert sich der Faktor: +10 % Menge und +10 % Erträge ergeben +21 % auf einer Erlöszeile.
- Preise je Szenario – ein Szenariopreis ersetzt den Preis des Trägers als Ganzes; beim Umschalten des Arbeitspreises auf €/kWh werden die Werte je Szenario mit umgerechnet. Ein je Kostenzeile gepflegter Best-/Worst-Wert hat Vorrang vor dem pauschalen Ausschlag der Tabelle.
Berechnung: Risiko
- Zinszuschlag [%-Punkte] – der Zuschlag kommt auf den Kalkulationszins aller drei Szenarien. Kapitalwert, Annuität, Amortisation, Verlauf und Sensitivität rechnen mit dem erhöhten Zins, als stünde er unter Allgemein: Ein Zuschlag von 1 Prozentpunkt auf 3 % ergibt dieselben Zahlen wie ein Kalkulationszins von 4 %.
- Zahlungsstromabzug – aus der Rückflusseinbuße in € je Periode und der Eintrittswahrscheinlichkeit in Prozent entsteht der Abzug je Jahr. Er mindert die Nettozahlung jedes Jahres ab Jahr 1; das Jahr der Investition und der Restwert bleiben unberührt. Den Abzug trägt jede Version außer der Referenz, denn er beschreibt das Risiko der Maßnahme gegenüber der Referenz; rechnet die Vergleichsgruppe nur eine Version, trägt sie ihn selbst. Beispiel: 10.000 € je Periode mit 10 % ergeben 1.000 € je Jahr; über 20 Jahre bei 3 % mindert das den Kapitalwert um 14.877 €. Die Norm setzt die Rückflusseinbuße in ihrem Beispiel (Anhang F) als Anteil der Nettozahlung an; hier ist sie ein Betrag in €.
- Ausweis – ist ein Risiko angesetzt, nennt es die Szenariozeile, die Tafel Was ist angenommen? führt die Zeile Risiko (DIN EN 17463, 6.5), die Deklarationen sagen Risiko angesetzt (6.5) mit Art und Wert, und Punkt 6 der Anhang-E-Checkliste nennt es. Beim Zahlungsstromabzug steht in der Gliederung des Kapitalwerts der Bestandteil Risikoabzug (Anhang F) vor dem Restwert und in der Mehrjahresübersicht des Berichts die Spalte Risikoabzug. Die Formelmappe trägt das Risiko im Parameterblock – beim Zinszuschlag
Zins_BasisundRisiko_Zuschlag,Zins_iist ihre Summe; beim AbzugRisiko_VerlustundRisiko_p,Risiko_Abzugist ihr Produkt, und die Spalte Risikoabzug der Mehrjahrestabellen zeigt darauf. Ohne Risiko erscheint nichts davon; die Deklaration lautet dann Risikozuschlag nicht angesetzt.
Woraus entsteht die Zahl?
Aus welchen Bestandteilen Kapitalwert und Differenz entstehen – im Szenario der Einzelheiten.
Gliederung des Kapitalwerts
Je Bestandteil und Version der Barwert, darunter klein die Nominalsumme (nicht abgezinst).
- Zeilen: Investition I₀, Betriebskosten, Energiekosten (mit CO₂-Abgabe), Erlöse (Block A), Ersatzbeschaffungen, Restwert am Ende, Summe Nettobarwert.
- Mit Zahlungsstromabzug steht Risikoabzug (Anhang F) vor dem Restwert (Berechnung: Risiko).
- Spalte Differenz … − …: Version mit der größten Kapitalwertdifferenz in Erwartet (in Zwei Stände: B) minus Referenz; ihre Summe ist die Kapitalwertdifferenz.
- Die Zahlen kommen aus den Jahresreihen des Laufs; bis zum Rechenlauf steht ein Hinweis.
| Element | Funktion |
|---|---|
| Brückenbild | Von der Investition zur Kapitalwertdifferenz: die Differenzspalte als Wasserfall bis |
| Tafel der Rechenzeilen | Rechenzeilen je Version bis zum Nettobarwert; €/a-Beträge gelten für das erste Betrachtungsjahr |
| Energiekosten und Bezugsspitze | Arbeits-, Grund- und Leistungspreis je Träger; Bezugsspitze Strom [kW] = höchster Viertelstundenwert des Netzbezugs (Berechnung) |
| Energiekosten je Anlage | Menge und Preis je BHKW, Heizkessel und Netzbezug; der Grundpreis steht einmal je Träger |
| Menge × Preis je Energieträger | etwa 7.850 kWh × 0,35 €/kWh, dazu Grund-, Leistungspreis und CO₂ je Jahr |

- Vor dem Nettobarwert stehen Ersatzbeschaffungen, Barwert (nur bei Ersatz im Zeitraum) und Restwert, Barwert.
- Die Zeile der Bezugsspitze ist Herleitung, kein Betrag: Sie zeigt, was Stromspeicher oder Lastspitzenkappung bewirken – gleiche Arbeit, niedrigere Spitze.
Erlöse und Vorteile
Die Erlösseite in zwei Blöcken, je Anlage gegliedert; dieselben Zeilen in Bericht, Arbeitsmappe und BHKW-Wirtschaftlichkeit.
| Block | Wirkung | Zeilen |
|---|---|---|
| Zahlungswirksam (Block A) | im Kapitalwert | KWK-Zuschlag nach § 7 KWKG, Pauschale nach § 9 KWKG, Energiesteuer-Entlastung, Entlastung nach § 9b StromStG, Einspeiseerlös, PV-Vergütung |
| Ausweis (Block B) | nie im Kapitalwert, in keiner Summe | vermiedene Stromkosten; je nach Modus die Befreiung nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 StromStG |
- Block B steckt schon in der kleineren Stromrechnung; mitgerechnet zählte er doppelt.
- KWK-Mengen kommen aus der Viertelstundenbilanz der Simulation; je Anteil stehen Satz und Herkunft darunter.
- Pauschale nach § 9 KWKG (bis 2 kW elektrisch): einmalig im Jahr 0 in €, nicht in der Blocksumme, im Kapitalwert enthalten.
- § 53/§ 53a Abs. 5 EnergieStG am BHKW und § 54 am Kessel im selben Stand: § 54 steht auf 0 € mit Grund.
Vermiedene Stromkosten – gemessen am Strombedarf ohne jede Eigenerzeugung (ohne BHKW, ohne Photovoltaik).
- Brutto, nach Eigenverbrauch auf BHKW und Photovoltaik verteilt; bei mehreren Anlagen als Näherung.
- Trägt die Photovoltaik einen Anteil, entfällt PV: vermiedener Bezug.
- Der Leistungsanteil ist regelmäßig negativ: Der Reststromtarif liegt über dem Bezugstarif.
- Produzierendes Gewerbe: darunter der Abzug der entgangenen Entlastung nach § 9b StromStG (Berechnung).
Positionen ohne Betrag – stehen mit 0 und Grund, etwa kein Zuschlagssatz gepflegt; so ist erkennbar, ob eine Position nicht zutrifft oder nur ein Wert fehlt.
Berechnung: Energiekosten und Bezugsspitze
- Drei Preise – Arbeitspreis × Menge, Grundpreis einmal je Träger und Jahr, Leistungspreis × bereitgestellte Leistung; beim Strom ist das die Bezugsspitze, der höchste Viertelstundenwert des Netzbezugs im Simulationslauf (Was die drei Preise bewirken).
- Netzladen des Speichers – lädt der Speicher aus dem Netz – bei der Lastspitzenkappung wie bei der Preissteuerung, beides nur im Graustrombetrieb –, zählt diese Energie im Netzbezug und kann die Spitze der betroffenen Viertelstunde anheben; Arbeit und Leistungsanteil enthalten sie.
- Lastspitzenkappung – fährt der Stromspeicher einer Version die Lastspitzenkappung, ist der Unterschied der Energiekosten zum Stamm bei gleicher Arbeit genau Differenz der Bezugsspitzen × Leistungspreis.
- Staffel – führt der Stromträger eine Leistungspreis-Staffel, bemisst sie den Leistungsanteil an der Bezugsspitze des Jahres (Berechnung: Leistungspreis und Staffel) und tritt an die Stelle von Leistungspreis und saisonalen Sätzen des Trägers; der Unterschied bei gleicher Arbeit ist dann die Differenz der beiden Staffelbeträge.
- Tarifstruktur – ist die Tarifstruktur aktiv, ersetzt ihr Reststromtarif den gesamten Strompreis samt Leistungsanteil.
Berechnung: Entlastung nach § 9b StromStG
Wer weniger Strom bezieht, bekommt auch weniger Entlastung zurück. Bei einem Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder der Land- und Forstwirtschaft mindert deshalb die entgangene Entlastung nach § 9b StromStG den ausgewiesenen Vorteil – bei den vermiedenen Stromkosten als Abzug mit effektivem Betrag, bei den Wärmegestehungskosten an der Gutschrift des im Projekt verbrauchten BHKW-Stroms. Gerechnet wird in beiden Fällen gleich: die Entlastung ohne minus die Entlastung mit Eigenstrom, beide nach Abzug des Sockelbetrags des Jahres und je MWh höchstens in Höhe des Stromsteueranteils im Arbeitspreis des Netzstromträgers – ohne gepflegten Anteil höchstens in Höhe des Regelsatzes der Stromsteuer. Wirkt diese Obergrenze, nennt sie ein Hinweis. Ohne diesen Abzug fiele der ausgewiesene Vorteil um den Entlastungssatz zu hoch aus.
Was ist angenommen?
Welche Annahmen gelten, woher sie kommen und was die Norm offenzulegen verlangt.
Annahmen und Nachweise
| Element | Funktion |
|---|---|
| Annahmen und ihre Herkunft | je Größe der wirksame Wert in den drei Szenarien, Herkunft Vorgabe oder gepflegt; eigene Szenariowerte mit eigener Zeile (weitere Werte je Szenario) |
| Szenarioabdeckung | n von m Parametern szenariert, etwa 2 von 16 Parametern szenariert: Betrachtungszeitraum, Arbeitspreis Erdgas |
| Was daraus im Lauf wird | je Szenario für die Version mit der größten Kapitalwertdifferenz: Investition I₀, Jahre fälliger Ersatzbeschaffungen, Restwert am Ende (nominal) |
| Nachweisblock | Herleitungszeilen des Laufs: Parameter, Zeitraum gegen Nutzungsdauern, Positionen ohne Nutzungsdauer, PV-Eigenverbrauch, Vereinfachungen |
| Gespeicherte Läufe | Ergebnisse aus gespeicherten Läufen vom …; nicht neu gerechnet, wenn kein Neusimulieren nötig war |
| Herleitungen eines gespeicherten Laufs | Unterzeilen werden mit der Rechnung gespeichert und ohne neue Rechnung gezeigt |
Szenarioabdeckung
- Szenariert: in Günstig oder Ungünstig gepflegt und von Erwartet abweichend; Vorgaben zählen nicht.
- Gezählt: die neun Größen der Tabelle Szenarien, Einspeisevergütungen PV und KWK, DV-Entgelt und PPA-Preis, Arbeits- und Grundpreis je verbrauchtem Energieträger, Leistungspreis beim Stromträger und bei anderen Trägern, wo gepflegt.
- Über die angehakten Versionen samt Referenz (Vergleichsgruppe); bepreist der Vergleich den Netzbezug, zählt auch dessen Stromträger.
- Auch in Block 4 der ValERI-Bewertung, im Bericht und in Punkt 9 der Anhang-E-Checkliste.
Nachweis und gespeicherte Läufe
- Vereinfachungen: kein Endjahr je Kostenposition, keine Degradation außer beim PV-Ertrag, Energiekosten als Gesamtrechnung ab Jahr 1.
- Positionen ohne Nutzungsdauer bei Zeitraum über der Vorgabe der Technik: weder Ersatz noch Restwert.
- Berechnen simuliert neu, wenn der Lauf Stundenreihen braucht: aktive Tarifstruktur, KWKG-Bonus, Leistungspreis für Strom (auch Staffel); sonst gilt das gespeicherte Simulationsergebnis.
- Rechnet ein Modul nach Fall 2 des § 2 Nr. 16 KWKG, hat KWK-Zuschlag je Modul fünf Spalten mehr: Fall, Stromkennzahl , Nutzwärme, KWK-Strom, Kürzung.
Kohärenzprüfung
Hält die gewählten Steuerentlastungen gegen die Steueranteile der erfassten Energiepreise. Die Zeilen stehen im Dialog BHKW-Wirtschaftlichkeit, auf der Seite, im Word-Bericht und im Excel-Blatt.
- Auch Stimmiges steht als Zeile: geprüft und stimmig ist so von nicht geprüft zu unterscheiden.
| Prüfung | Meldung |
|---|---|
| Einheit des Satzes | Satz je 1.000 kg bei Abrechnung je Liter: ohne Dichte kein Vergleich |
| Entlastungen nebeneinander | § 53 bzw. § 53a Abs. 5 und § 54 an verschiedenen Anlagen: gesperrt, gerechnet wird allein § 53 bzw. § 53a |
| CO₂ zweimal | Arbeitspreis mit CO₂-Bestandteil nach BEHG und gebuchte CO₂-Abgabe: Warnung mit dem Jahresbetrag, nichts verrechnet |
| Strommix | Vorgabewert in g CO₂/kWh, solange kein Strom-Energieträger zugeordnet ist |
| § 9b StromStG | Entlastung gegen den Stromträger des Netzbezugs (sonst den des Katalogs) und dessen Stromsteueranteil |
| KWK-Zuschlag | Anlagenart fehlt oder Stromkennzahl fehlt: die Anlage bekommt keinen Zuschlag |
| Weitere Hinweise | Hilfsenergieanteil, Träger je Anlage, wirkungsloser Szenariopreis, Doppelzählung im Modus Erlös |
- Nicht ausführbare Prüfung oder Rechenstufe: Warnung mit Grund; die Stufe rechnet mit ihrer Vorgabe weiter.
- Scheitert das Speichern, gilt das angezeigte Ergebnis, gespeichert ist es nicht.
Bewertung nach DIN EN 17463
Deklarationen der Norm und nicht monetäre Wirkungen der Maßnahme, in einem aufklappbaren Block.
- Deklarationen: Rechnung nominal · Steuerentlastungen berücksichtigt, Ertragsteuern nicht · keine Abschreibungen als Zahlung, Restwert linear · Risikozuschlag nicht angesetzt bzw. Risiko angesetzt (6.5) (Risiko).
- Nicht monetäre Wirkungen: was sich nicht in Euro fassen lässt, etwa Versorgungssicherheit oder Komfort; nichts davon fließt in den Kapitalwert.
| Spalte | Werte |
|---|---|
| Kategorie | Energiefluss, Finanziell, Sonstig |
| Dauer | kurz, mittel, lang |
| Organisation, Mitarbeiter, Umwelt | keine bis stark; leer = nicht beurteilt |
| Beurteilung | Dauer (1–3) × stärkste Wirkung (0–3) als x von 9 (DIN EN 17463, 8.2); nur Anzeige |
- Die Wirkungen gelten für die Maßnahme als Ganzes und stehen am Projekt, nicht je Variante.
- Eine Zeile mit Dauer oder Wirkung braucht eine Beschreibung; Speichern schreibt die Liste fort.
- Ein Freitext älterer Projekte erscheint als Wirkung Sonstig ohne Beurteilung.
- Der Hilfe-Assistent legt auf Zuruf Zeilen an; die Beurteilung liest er nur.
Fuß des Abschnitts
Stand der Szenarien, Checkliste der Norm und der Weg zum Bericht.
| Element | Funktion |
|---|---|
| Fußzeile | gerechnete Szenarien und Herkunft der Annahmen, etwa Drei Szenarien gerechnet · Annahmen aus Vorgaben, nichts gepflegt |
| Anhang-E-Checkliste… | die 15 Punkte der DIN EN 17463, Anhang E, je Punkt mit Fundstelle im Bericht und Stand in EPOS: erfüllt, teilweise oder offen |
| Zum Bericht › | öffnet Bericht mit Baustein Wirtschaftlichkeit, den Versionen der Gruppe und dem Szenario der Wirtschaftlichkeit; gesperrt ohne Ergebnisse |
- Checkliste ohne Rechnung: Punkte, die Zahlen brauchen, stehen auf offen.
- Punkte 2b und 3b sind erfüllt mit einer beurteilten Wirkung; Punkt 9 mit Günstig und Ungünstig, samt Szenarioabdeckung.
- Die Checkliste schließt den Word-Bericht ab und ist das letzte Excel-Blatt, mit Spalte Beurteilung 1–5 für den Prüfer.
- Die Seite Bericht merkt sich die Auswahl erst mit Erstellen.
Dialoge der Fußleiste
BHKW-Wirtschaftlichkeit…
Der Dialog erscheint, wenn ein BHKW in der Vergleichsgruppe vorkommt. Er führt die Einspeisevergütung für KWK-Strom in €/kWh, die Angaben zum KWKG 2025, zu Energie- und Stromsteuer und die Werte je BHKW-Modul. Der Einspeisesatz bewertet den eingespeisten BHKW-Strom in der Wirtschaftlichkeit und stellt zugleich den Verkaufspreis, mit dem Stromspeicher und Speicherflotte den BHKW-Überschuss rechnen; der KWK-Zuschlag kommt obendrauf und ersetzt ihn nicht. 0 heißt „nicht gepflegt". Der Knopf ± neben der Einspeisevergütung pflegt ihre Werte je Szenario (weitere Werte je Szenario); sie gelten mit OK des Dialogs. Lassen sich die gespeicherten Angaben nicht vollständig lesen, nennt ein Warnband den Grund; scheitert das Speichern mit OK, nennt die Meldung den Grund. Einen Fehler der Datenbank meldet das Programm selbst, einmal.
- Modus § 9 Abs. 1 Nr. 3 – die Stromsteuer-Befreiung auf den selbst erzeugten und selbst verbrauchten KWK-Strom geht auf zwei Weisen in die Rechnung ein. Ausweis (Vorgabe): Der Jahresbetrag wird berechnet und in der Gliederung als Zeile Stromsteuer-Befreiung [€/a] (Ausweis, nicht im Kapitalwert) gezeigt, geht aber nicht in die Erlöse und damit nicht in den Kapitalwert. Erlös: Der Betrag wird als jährlicher Erlös gebucht und hebt den Kapitalwert um seinen Barwert. Ausweis ist der Regelfall, weil auf diesen Strom gar keine Stromsteuer entsteht: Der Vorteil steckt bereits in der kleineren Stromrechnung; ihn zusätzlich als Erlös zu buchen zählte ihn ein zweites Mal. Erlös ist nur dann richtig, wenn der angesetzte Bezugspreis die Stromsteuer auf den Eigenverbrauch enthält – etwa bei einem Mischpreis für den gesamten Strombedarf; die Kohärenzprüfung weist dann auf die mögliche Doppelzählung hin.
- Unternehmensart und erfasster Stromsteueranteil – unter der Unternehmensart steht, welcher Stromsteueranteil im Strompreis des Projekts erfasst ist: der Stromträger, der Wert in ct/kWh, ob der Anteil aktiv oder abgeschaltet ist und ob er dem Regelsatz oder dem ermäßigten Satz des Bilanzjahres entspricht; die Sätze kommen aus dem Katalog der gesetzlichen Parameter. Ist der Anteil aktiv, sagt eine zweite Zeile, ob er zur gewählten Unternehmensart passt: Produzierendes Gewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft legen den ermäßigten Satz nahe, jede andere Unternehmensart den Regelsatz; passt er nicht, nennt die Zeile den nahegelegten Satz – ein Hinweis, der nichts sperrt. Beide Zeilen richten sich sofort nach der Wahl, auch bevor gespeichert ist. Gepflegt wird der Anteil nur beim Stromträger unter Strompreis Details; hier steht er zur Ansicht. Ist kein Anteil erfasst oder dem Projekt kein Stromträger zugeordnet, sagt die Zeile das. Für Vergleichsgruppen mit BHKW gibt es die Unternehmensart und diese Anzeige nur in diesem Dialog; ohne BHKW stehen beide im Parameterdialog, Abschnitt Strom.
- CO₂-Grenzwert der Befreiung – neben Hocheffizienz, räumlichem Zusammenhang und höchstens 2 MW elektrischer Leistung verlangt die Befreiung, dass eine Anlage weniger als 270 g CO₂ je kWh Energieertrag aus Strom und Wärme ausstößt. Geprüft wird brennwertbezogen: Für Erdgas gilt der brennwertbezogene Emissionsfaktor der EBeV, für die übrigen Brennstoffe wird der heizwertbezogene Faktor mit dem Verhältnis von Heizwert zu Brennwert des Energieträgers umgerechnet. Ist kein Brennwert gepflegt, prüft das Programm heizwertbezogen und sagt es in der Begründung; der Wert fällt dann zu hoch aus. Die Herleitung nennt den Wert je Anlage und den Faktor, aus dem er entsteht.
- Angaben der gewählten Anlage – Satz Einspeisung, Satz Eigenstrom, Vbh-Kontingent, Vbh-Jahresdeckel, Anlagenart, Eigenstrom-Tatbestand nach § 6 Abs. 3 und der Anteil an den Neuherstellungskosten gehören zur einzelnen Anlage: § 7 KWKG bemisst den Zuschlagssatz an ihrer elektrischen Leistung, § 8 das Vollbenutzungsstunden-Kontingent an ihrer Anlagenart und ihrem Kostenanteil. In einer Kaskade kann jedes Modul eigene Werte tragen. 0 heißt „kein Zuschlag“ beim Satz und „nach § 8 abgeleitet“ beim Kontingent. Ist keine Anlagenart gepflegt, zeigt das Feld (bitte wählen); ein Kontingent nach § 8 lässt sich dann nicht ableiten, und die Begründung nennt die fehlende Anlagenart. Ist auch kein Vbh-Kontingent eingetragen, bekommt die Anlage keinen Zuschlag, und die Kohärenzprüfung nennt sie in der Zeile Anlagenart fehlt; ein eingetragenes Kontingent gilt auch ohne Anlagenart. Die Zeile KWK-Strom (§ 2 Nr. 16 KWKG) zeigt, nach welchem Fall die Anlage rechnet (Berechnung: KWK-Strom); gewählt wird er über den Knopf Sätze und Herkunft….
- Sätze und Herkunft… – der Knopf bei den Angaben der gewählten Anlage öffnet eine Überlagerung mit allem, was Zuschlag und Steuern der Anlage bestimmt; der Knopf Wahl und Herkunft… in der Gruppe Energiesteuer öffnet dieselbe Überlagerung. Jede Wahl steht in einer Zeile: Wahlknopf, Text und dahinter ihre Wirkung, etwa das Kontingent einer Anlagenart oder Satz und Betrag einer Entlastung; ein Klick auf Text oder Wirkung wählt ebenfalls. Übernehmen legt die Änderungen in die Felder des Dialogs, gespeichert wird mit Speichern; Abbrechen lässt alles, wie es war. Die Klapplisten und die Knöpfe Vorschlag übernehmen im Dialog wirken auf dieselben Werte. Die Überlagerung hat drei Gruppen:
- KWK-Zuschlag – diese Anlage – die Anlagenart nach § 8 mit dem Kontingent, das jede Wahl ergäbe, der Eigenstrom-Tatbestand nach § 6 Abs. 3 mit dem Eigenstromsatz je Wahl, der KWK-Strom und eine Tafel für Satz Einspeisung, Satz Eigenstrom, Vbh-Kontingent und Jahresdeckel mit den Spalten Vorschlag, Herkunft, eigener Wert und gilt; darunter die Wirkung Jahr 1 – Menge mal Satz mal Deckelanteil aus dem gebuchten Lauf, derselbe Betrag wie im Rechenlauf. Ein leeres Feld eigener Wert lässt den Vorschlag gelten: Bei den Sätzen schreibt Übernehmen den Vorschlag in das Feld des Dialogs, bei Kontingent und Deckel bleibt das Feld leer, und der Rechenlauf leitet sie selbst ab. Ein eigener Wert gilt dauerhaft, auch wenn der Katalog später einen anderen Vorschlag liefert; Vorschlag übernehmen leert das Feld wieder. Steht im Dialog 0 als Satz – kein Zuschlag –, zeigt die Überlagerung diese 0 als eigenen Wert.
- Energiesteuer – ob die Wahl als Projektvorgabe für alle Anlagen oder nur für diese Anlage gilt, die Entlastung und die Aufteilung des Brennstoffs. Für jede wählbare Entlastung – keine, § 53 EnergieStG mit vollem oder energetisch aufgeteiltem Brennstoff, § 53a Abs. 5, § 54 – nennt ihre Zeile Satz und Betrag im ersten Jahr, bei § 54 nach dem Sockel von 250 €: Der Rechenlauf rechnet jede Wahl für die Anlage mit derselben Energiesteuerrechnung vor und speichert die Werte mit dem Ergebnis. Führt ein gespeichertes Ergebnis diese Werte noch nicht, steht bei jeder Wahl der Text der Vorschrift und der Hinweis, dass der nächste Rechenlauf Satz und Betrag nennt. Darunter stehen Satz, Herkunft und Betrag der gebuchten Entlastung aus dem gebuchten Lauf.
- Stromsteuer – Projekt – Unternehmensart und Modus mit ihrer Wirkung, Hocheffizienz und räumlicher Zusammenhang sowie Entlastung und Befreiung aus dem gebuchten Lauf; unter der Unternehmensart steht auch hier der erfasste Stromsteueranteil mit seinen zwei Zeilen.
- Der KWK-Zuschlag steht ausschließlich an der Anlage – Sätze, Vbh-Kontingent, Vbh-Jahresdeckel, Anlagenart und Eigenstrom-Tatbestand werden je Anlage gepflegt und je Anlage gerechnet. Lässt sich eine Anlage ausnahmsweise keiner Zeile des Simulationsergebnisses zuordnen, rechnet das Programm mit einer Gesamtanlage, deren Werte nach der elektrischen Leistung der Anlagen gewichtet sind, und sagt es in einer Hinweiszeile.
- Vorschlag übernehmen – unter den Feldern Satz Einspeisung, Satz Eigenstrom und Vbh-Kontingent steht je eine Zeile mit der Grundlage im Klartext – Leistungsstaffel, Norm, Stichtagsjahr, beim Kontingent Stufe und Kostenschwelle – und daneben ein Knopf, der genau dieses eine Feld mit dem Vorschlag füllt. Übernommen wird nur auf Knopfdruck; der Wert lässt sich danach überschreiben. Dieselbe Zeile nennt die Herkunft des angesetzten Satzes: Stimmt das Feld mit dem Vorschlag überein, endet sie auf „Vorschlag“, weicht es ab, stehen beide Werte da – „eigener Wert 6,0000 ct/kWh — Vorschlag 5,5667 ct/kWh“. Fehlt eine Grundlage, ist der Knopf grau und nennt den Grund: keine elektrische Nennleistung erfasst, kein Tatbestand nach § 6 Abs. 3 gewählt, keine Anlagenart gewählt.
- Projektweite KWK-Angaben – was für alle Anlagen gleich gilt: die Einspeisevergütung für KWK-Strom, der Abschlag für Stunden mit negativem Börsenpreis, die Pauschale nach § 9 KWKG für Anlagen bis 2 kW elektrisch, der Stichtag der Bestellung oder Genehmigung nach § 6 und der Förderbeginn. Der Förderbeginn ist das Startjahr aller jahresscharfen Reihen – KWK-Zuschlag, CO₂-Preispfad und Steuern –, auch in einem Projekt ohne BHKW.
- Frist zur Inbetriebnahme – der KWK-Zuschlag gilt für Anlagen, die bis zum 31.12.2030 in Betrieb gehen. Das Datum steht als gesetzlicher Parameter im Katalog (Gesetzliche Parameter) und wird mit dem Inbetriebnahmejahr der Anlage nachgeschlagen, auch wenn kein Stichtag eingetragen ist. Eine Anlage mit späterer Inbetriebnahme bekommt keinen Zuschlag, und die Herleitung nennt das Fristende samt Herkunft. Führt der Katalog kein Fristende, rechnet der Zuschlag ohne diese Prüfung, und die Herleitung sagt es. Der Zuschlag läuft bis zum Ende des Vollbenutzungsstunden-Kontingents; eine Höchstdauer in Kalenderjahren gibt es nicht.
Photovoltaik…
Der Dialog führt die Angaben der EEG-Vergütung: Anlage und Inbetriebnahme, anzulegender Wert, Vermarktungsform, Vergütungsausfall nach § 51 und § 51a, Bezugsbewertung und die 60-%-Wirkleistungsbegrenzung, dazu eine Vorschau der Erlösreihe und die Kennzahlen der Anlage.
- Schwellen – nähert sich die Anlage der Ausschreibungsgrenze oder der Grenze der Stromsteuerbefreiung nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 StromStG, warnt der Dialog rechtzeitig vor der jeweiligen Schwelle; beide Prüfungen laufen unabhängig voneinander, oberhalb von 2 MW stehen beide Warnungen nebeneinander.
- Erlösreihe – bei fester Einspeisevergütung rechnet sie mit dem ungerundeten Vergütungssatz – dem anzulegenden Wert abzüglich des Abschlags – und rundet erst den Erlös auf Cent; die Herleitung nennt den Satz. Die Kompensation nach § 51a bewertet die ausgefallene Arbeit bei fester Vergütung mit der Einspeisevergütung, in der Direktvermarktung mit dem anzulegenden Wert.
- Werte je Szenario – in der Gruppe Vermarktung tragen DV-Entgelt (bei Direktvermarktung mit Marktprämie) und PPA-Preis (bei sonstiger Direktvermarktung) je einen Knopf ± (weitere Werte je Szenario); eine Zeile sagt, wenn sie nicht wirken – bei abgeschalteter Vergütung oder anderer Vermarktungsform.
- Je Stand – ein Stammprojekt führt eigene Werte, eine Variante übernimmt sie oder führt eigene. Unter dem Schalter Vergütung anwenden nennt eine Zeile die Herkunft; bei Übernahme steht dort der Name des Stammprojekts und daneben der Knopf eigene Werte, der dessen Werte in die Variante übernimmt. Gewählt wird im Reiter Ertrag/Bonus der Kostenverwaltung. Ändert das Stammprojekt seine Vergütung, übernimmt jede übernehmende Variante das im nächsten Rechenlauf; Varianten mit eigenen Werten bleiben unberührt.
Tarifstruktur
Die Tarifstruktur öffnet sich aus dem Dialog BHKW-Wirtschaftlichkeit… mit BHKW-Tarif… und aus dem Dialog Photovoltaik… mit Einspeise-Tarif…; einen eigenen Knopf in der Fußleiste hat sie nicht. Sie führt das Rollenmodell der vermiedenen Stromkosten: den Bezugstarif ohne BHKW als Referenz und den Reststromtarif mit BHKW, je mit Arbeits- und Grundpreis und einem Leistungspreismodell, den Einspeisepreis für den eingespeisten Strom und die Winterspanne, die für das Leistungspreismodell Staffel Sommer- und Wintermaximum trennt. Ist sie aktiv, ersetzt der Reststromtarif den Strompreis des Energieträgers samt Leistungsanteil, und die vermiedenen Stromkosten entstehen als Differenz der beiden Tarife (Vermiedene Stromkosten). Ohne aktive Tarifstruktur rechnet die Wirtschaftlichkeit mit den Preisen des Energieträgers aus Kosten; dort steht beim Stromträger auch die Leistungspreis-Staffel.

Gesetzliche Parameter
Die jahresscharfen Sätze der Wirtschaftlichkeit – KWK-Zuschlag, EEG-Vergütung, Steuern, CO₂-Preis, Umsatzsteuer, Bilanzkonvention – stehen in einem eigenen Katalog; Inhalt, Pflege und Bedienung beschreibt die Seite Kosten: Gesetzliche Parameter.
Berechnung: KWK-Strom nach § 2 Nr. 16 KWKG
- Fall 1 – Nettostromerzeugung – gilt für Anlagen ohne Vorrichtung zur Abwärmeabfuhr: Die ganze Nettostromerzeugung ist KWK-Strom.
- Fall 2 – Vorrichtung zur Abwärmeabfuhr – gilt für Anlagen, die Wärme ungenutzt abführen können, etwa über einen Notkühler: KWK-Strom ist die Nutzwärme mal der Stromkennzahl , höchstens die Nettostromerzeugung. Die Nutzwärme ist die Wärmeproduktion der Anlage abzüglich ihres Anteils am Wärmeüberschuss, verteilt nach der elektrischen Leistung. Liegt der KWK-Strom unter der Nettostromerzeugung, sinkt zuerst die vergütete Einspeisung, dann der Eigenstrom. Eine Kürzung unter 0,01 MWh entsteht aus der Rundung der Stromkennzahl oder der Mengen; die Herleitung nennt diesen Grund.
- Stromkennzahl – die Zeile Stromkennzahl der Überlagerung Sätze und Herkunft… zeigt den Vorschlag – elektrische durch thermische Leistung aus den Gerätedaten –, seine Herkunft, ein Feld für einen eigenen Wert und den Wert, der gilt; ein leeres Feld heißt „Vorschlag“, Vorschlag übernehmen leert das Feld wieder. Fehlen eigener Wert und Vorschlag, bekommt die Anlage nach Fall 2 keinen Zuschlag, und die Kohärenzprüfung nennt sie in der Zeile Stromkennzahl fehlt.
- Vollbenutzungsstunden – sie zählen in beiden Fällen gleich: die erzeugte Arbeit des Moduls – brutto an den Generatorklemmen – geteilt durch die elektrische Nennleistung. Kontingent und Jahresdeckel laufen über diese Stunden; der KWK-Strom bestimmt allein die Menge, für die der Zuschlag gezahlt wird.
- Herleitung – die Herleitung des Zuschlags nennt je Anlage den Fall, die Stromkennzahl mit Herkunft, die Nutzwärme, den KWK-Strom und die Kürzung; im Fall 2 nennt eine Hinweiszeile die Rechnung mit ihren Zahlen – erzeugte Arbeit, Nennleistung und Vollbenutzungsstunden – und dazu den KWK-Strom.
Bericht
Was Word-Bericht und Excel-Arbeitsmappe aus der Wirtschaftlichkeit übernehmen.
Szenario der Wirtschaftlichkeit
Die Klappliste Szenario der Wirtschaftlichkeit unter dem Baustein Wirtschaftlichkeit der Berichtsseite wählt das Szenario des Word-Berichts.
| Wahl | Wirkung im Word-Bericht |
|---|---|
| Erwartet (Vorgabe), Günstig, Ungünstig | Kennzahltafel, KWK-Zuschlag je Modul, Betriebskosten, kumulierte Barwerte, Brückenbild und Mehrjahresübersicht im gewählten Szenario |
| Alle drei Szenarien (VALERI) | je Stand die Tafel Kennzahlen je Szenario; alles Übrige in Erwartet mit Verweis auf die Formelmappe |
- Immer gleich: Szenarienübersicht, Kapitalwert-Verlauf aller drei Szenarien, Sensitivität in Erwartet.
- Gemerkt mit Erstellen; Zum Bericht › belegt das Szenario der Einzelheiten vor, bei der Darstellung ValERI-Bewertung Alle drei Szenarien (VALERI).
- Fehlt einer Version das gewählte Szenario, steht der Abschnitt in Erwartet; eine Zeile sagt es.
- Die Anhang-E-Checkliste nennt die VALERI-Tafel bei den Punkten 1, 7 und 9.
- Eigene Vorlagen:
{{stand.tabelle.wirtschaft_szenarien}}mit{{#wenn hat.tabelle.wirtschaft_szenarien}}, in Word und Excel.
Word-Bericht
Aufbau des Kapitels Wirtschaftlichkeit, gebaut aus der gewählten Word-Vorlage.
| Teil | Inhalt |
|---|---|
| Methodik und Parameternachweis | Hinweiszeilen wie auf der Seite, Deklarationen nach DIN EN 17463 |
| Kennzahlen | im gewählten Szenario; Amortisation und Zinsfuß nachrichtlich (Anhang C) |
| Kapitalwert-Verlauf | drei Szenarien mit Nulldurchgängen; kumulierte Barwerte je Version im gewählten Szenario |
| Brückenbild und Mehrjahresübersicht | Brückenbild der Version mit der größten Kapitalwertdifferenz; je Version Zahlungsstrom je Jahr wie in Block 2 |
| Szenarienübersicht | je Szenario, Spanne, Amortisation, Einstufung; Spannenbild, Annahmen, Szenarioabdeckung, Vorschlag |
| Nicht monetäre Wirkungen | Tabelle der Wirkungen, sofern eine benannt ist |
| Sensitivitätsanalyse | in Erwartet mit Steigung, dazu Strommatrix und Emissionsbilanz |
| Anhang-E-Checkliste | letzte Seite, Spalte Beurteilung 1–5 (Checkliste) |
Excel-Arbeitsmappe
Dieselben Ergebnisse zum Nachrechnen.
- Blatt Wirtschaftlichkeit: drei Blöcke Erwartet, Günstig, Ungünstig mit Annahmenzeile, dazu Bandbreite, Szenarioabdeckung, Vorschlag, nicht monetäre Wirkungen und Bewertung nach DIN EN 17463.
- Kapitalwert-Verlauf je Szenario in einer Spaltengruppe; Blatt Verlauf wie das Bild der Seite.
- Kopfzeile Szenario des Wortberichts bzw. Wortbericht in VALERI-Darstellung, wenn der Bericht nicht in Erwartet steht.
- Letztes Blatt: Anhang-E-Checkliste.
Rechnen in der Mappe
Das Blatt Wirtschaftlichkeit rechnet mit sichtbaren Formeln; Excel kommt beim Öffnen auf die Zahlen des Rechenlaufs.
| Teil | Inhalt |
|---|---|
| Parameterblock | Parameter der Rechnung (je Szenario); Namen Zins_i, Zeitraum_T, p_E, p_B, p_I, für die Szenarien mit _Guenstig bzw. _Unguenstig
|
| Mehrjahrestabellen | je Szenario: Energie, Betrieb, Netto, Barwert, kumuliert; rechts die Differenz zur Referenz |
| Kennzahlen als Formeln | Nettobarwert, Kapitalwertdifferenz, Annuität, interner Zinsfuß, Amortisation, Bandbreite; nicht Bestimmbares als Text, etwa nicht eindeutig |
- Wer Zins oder Preissteigerung einer Szenariospalte umstellt, sieht Tabellen, Kennzahlen und Bandbreite des Szenarios mitziehen.
- Grenzen: Ein längerer Zeitraum verlangt einen neuen Bericht; andere Anlage, anderer Bedarf oder andere Fahrweise einen neuen Rechenlauf.
- Die Gesetzeslogik ist nicht abgebildet; Änderungen in der Mappe kommen nicht ins Projekt zurück.
- Übersicht, Detailblätter, Strommatrix, Emissionsbilanz, KWK-Modulblock und Sensitivität bleiben Zahlen.
Tabellen und Regeln des Berichts
Sonderzeilen und Regeln, die im Bericht und auf der Seite gelten.
| Element | Funktion |
|---|---|
| Betriebskosten nach Kostenarten | nach VDI 2067: Bezeichnung, Gruppe, Bemessung, Herleitung (Menge × Satz), Betrag |
| Wasserkosten des Rückkühlwerks | Wassermenge × Arbeitspreis des Trägers Wasser; Betriebskosten, nicht Energiekosten |
| Verschleiß des Stromspeichers | Vollzyklen × Nennkapazität × Verschleißsatz als betriebsgebundene Betriebskosten (Reiter Stromspeicher) |
| Netzbezug ohne Stromverwendung (Gruppenregel) | verwendet eine Version Strom, bepreist und bewertet der Vergleich den Netzbezug aller Versionen |
| Herkunft der PV-Vergütung | Zeile PV-Vergütung: Herkunft: eigene Werte oder übernommen von Stammprojekt |
| Der Bericht richtet sich nach der Vergleichssicht | Zwei Stände druckt A und B mit A als Referenz; für alle Stände die erste Sicht wählen |
| Word-Vorlage | Wahl und Anpassung: Berichtsvorlagen |
Betriebskosten
- ab Jahr …: in der Tabellensumme, aber nicht in den Betriebskosten des ersten Jahres.
- alle n Jahre ab Jahr … (Zahlung alle n Jahre): nur in den Zahlungsjahren gerechnet.
- Fehlt eine Position in der Gliederung, nennt ein Hinweis unter der Tabelle beide Beträge.
- Wasserkosten steigen mit der Preissteigerung Betrieb und wirken nicht auf CO₂; ohne Preis nennt ein Hinweis die Menge.
Verschleiß des Stromspeichers
- Zählt ab dem Startjahr der Investition am Stromspeicher, ohne Investition ab Jahr 1; Ersatz unterbricht ihn nicht.
- Steigt mit der Preissteigerung Betrieb, mindert Kapitalwert und Annuität und folgt dem Mengenfaktor eines Szenarios.
- Satz c_ver nur als Kostenposition „je kWh elektrisch“ am Stromspeicher; sie wird nicht zusätzlich angesetzt und hat kein Best/Worst, Startjahr oder Wiederholung.
- Ohne Position: Satzvorlage des Geräts oder Vorgabe 0,025 €/(kWh·Zyklus), „nicht gepflegt“.
- Die Stromspeicher-Auslegung schreibt die Position beim Übernehmen umgerechnet.
- Investition und Ersatzbeschaffung bleiben neben dem Verschleiß; ein aus der Investition abgeleiteter Satz mindert die Ersatzbeschaffung nicht.
Gruppenregel
- Einzeln (Kosten, Übersicht): Netzbezug einer Version ohne stromverwendenden Erzeuger bleibt ohne Preis und Emission.
- Ohne zugeordneten Stromträger gilt der des Katalogs; bepreist mit Arbeits- und Grundpreis.
- Kein Leistungspreis, auch nicht der des Reststromtarifs bei aktiver Tarifstruktur: Er dient dort nur der Lastoptimierung; ein Hinweis nennt ihn.
- Der Lauf umfasst Stamm, angehakte Versionen und Referenz – ein Haken in der Vergleichsgruppe ändert, für wen die Regel gilt.
- Kapitel Wirtschaftlichkeit rechnet mit dem bepreisten Netzbezug; Kapitel Variantenvergleich zeigt die Einzelbetrachtung mit Fußzeile je betroffener Version.
Siehe auch
- Wirtschaftlichkeit – Kennzahlen, Szenarien, Vorschlag, Preisindizierung, KWKG 2025 und Emissionsbilanz im Einzelnen
- Berichte & Kosten: Vergleichswahl – dieselbe Wahl auf Übersicht und Kosten
- Kosten – Best-/Worst-Werte je Kostenzeile, Nutzungsdauern und die Bemessung „x % der Investitionssumme"
- Grundlagen/Wirtschaftlichkeitsrechnung – Kapitalwertmethode, VDI 2067 Blatt 1 und DIN EN 17463 (VALERI), mit Zahlenbeispiel