Programm Dokumentation/Gebäude
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Der Dialog Gebäude wählt Gebäude aus dem Katalog aus und ordnet sie dem Projekt zu. Im Katalog stehen Geometrie, Bauteilqualität, Nutzungsrandbedingungen und Ferienzeiten; im Projekt selbst werden lediglich die Bezugsgröße und der Jahresnutzungsgrad gepflegt.
Eingaben
Eingabe der Gebäudedaten
- Filter Gebäude DB – Wohngebäude oder Gewerbe und Sonstige, dazu Gebäudeart und Baujahr (Baualtersklasse); ein Freitextfilter hilft bei großen Katalogen. Die Liste Gebäude DB darunter zeigt, was der Filter übrig lässt.
- Auswahl ins Projekt – das übernommene Gebäude erscheint in der Liste ausgewählte Gebäude im Projekt und wird dabei zu einer projekteigenen Kopie.
- Gebäudeart, Gebäudename und Beschreibung – die Stammangaben der Projektkopie.
- Gebäude: Verbrauch – die Bezugsgröße, üblicherweise die Wohnfläche; liegen stattdessen Verbrauchsdaten vor, tragen Sie den Öl-, Gas- oder Brennstoffverbrauch ein.
- Jahresnutzungsgrad – der Nutzungsgrad der bisherigen Anlage; damit rechnet EPOS-Plan den Verbrauch in Nutzwärme um und skaliert das Gebäudemodell auf den realen Bedarf.
- Gebäude und Gebäudetyp in DB – neu anlegen, ändern und löschen; hier werden Kenngrößen, Nutzungsrandbedingungen und Tagesverteilungskurven gepflegt.
Gebäudedaten: Bauteilflächen und U-Werte
- Gebäudetyp, Baualtersklasse und Kenngrößen – Bezeichnung, Beschreibung, Verwendung, Gebäudeart, Gebäudetyp und Baujahr des Datensatzes, dazu die Wohnfläche gesamt und die Fläche je Nutzer.
- Flächen der Gebäudehülle – in m²: Fensterflächen getrennt nach Süd, Nord und Ost/West sowie die Flächen von Außenwand, Dach, Grundfläche und sonstigen Bauteilen.
- U-Werte der Gebäudehülle – in W/(m²·K), je Bauteil derselben Reihe. Sie bestimmen zusammen mit den Flächen die spezifischen Transmissionsverluste.
Gebäudedaten: Raumsolltemperaturen, Wärmebrücken, Ferienzeiten
- Raumtemperaturen – Soll am Tag, Nachtabsenkung auf, Wochenendabsenkung, Soll in Ferien und Maximalraumtemperatur, jeweils in °C. Sie steuern die Absenkungen im Jahresgang.
- Wärmebrückenverlustkoeffizienten – in W/(m·K) für die Anschlüsse Fenster–Wand, Wand–Dach und Außenwand–Keller.
- Abmessung der Anschlüsse – die zugehörigen Anschlusslängen in m; erst aus Länge und Verlustkoeffizient ergibt sich der Wärmebrückenzuschlag.
- Ferienzeiträume (Anfang und Ende) – vier frei wählbare Zeiträume für Winter, Ostern, Sommer und Herbst, je mit Tag und Monat für Anfang und Ende. In diesen Zeiträumen gilt die Ferien-Solltemperatur.
- Luftwechselrate – in 1/h; sie bestimmt die Lüftungsverluste. In derselben Gruppe steht der Zugang zu den Brauchwasserprofilen des Gebäudetyps.
Siehe auch
- Gebäude und Gebäudetypen – Katalog, Projektzuordnung und Tagesverteilungskurven
- Grundlagen/Wärmebedarfsrechnung – das Rechenverfahren hinter dem Jahresgang
Berechnung
Die Heizlast eines Gebaeudes entsteht aus den U-Werten, den Waermebruecken, dem Luftwechsel, den solaren und internen Gewinnen und einem 24-Stunden-Kapazitaetsmodell. Der vollstaendige Rechenweg steht unter Berechnung: Wärmebedarf.