Programm Dokumentation/Gerätekataloge: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Gerätekataloge''' führen die technischen Daten der Anlagenkomponenten, mit denen EPOS-Plan rechnet: Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren, Pufferspeicher, Wärmepumpen, PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher. Jeder Katalog trägt zwei Arten von Sätzen: die schreibgeschützten Sätze der Auslieferung und eigene, frei bearbeitbare Sätze. Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet — die Übernahme in ein Projekt legt eine eigene Kopie an, die sich unabhängig vom Katalog ändern lässt. | Die '''Gerätekataloge''' führen die technischen Daten der Anlagenkomponenten, mit denen EPOS-Plan rechnet: Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren, Pufferspeicher, Wärmepumpen, PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher. Jeder Katalog trägt zwei Arten von Sätzen: die schreibgeschützten Sätze der Auslieferung und eigene, frei bearbeitbare Sätze. Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet — die Übernahme in ein Projekt legt eine eigene Kopie an, die sich unabhängig vom Katalog ändern lässt. Die '''Kosten''' eines Katalogsatzes stehen nicht im Katalog, sondern im Kostenkatalog: Jeder Satz führt dort eine Satzvorlage mit seinen Investitions- und Betriebskosten, und die Anlage im Projekt gleicht ihre Kostenpositionen damit ab (siehe [[Programm Dokumentation/Kosten|Kosten]]). | ||
== Aufruf == | == Aufruf == | ||
{{Anker|aufruf}} | {{Anker|aufruf}} | ||
Alle | Alle neun Verwaltungen liegen im Menü '''Administration''': | ||
* ''' | * '''Wärme- und Kälteerzeugung''' – Heizkessel, BHKW, Wärmepumpen, Kältemaschinen, Solarkollektoren; darunter die Rubrik ''Profile & Lastgänge'' mit den Katalogen der Solarthermie- und der PV-Ganglinien (siehe [[#ganglinien|Ganglinien]]) | ||
* '''Strombedarf & Speicher''' – Stromspeicher | * '''Strombedarf & Speicher''' – Stromspeicher | ||
* '''Energiesysteme''' – Photovoltaik (darunter PV Module und Wechselrichter), Pufferspeicher | * '''Energiesysteme''' – Photovoltaik (darunter PV Module und Wechselrichter), Pufferspeicher | ||
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{{Anker|aufbau}} | {{Anker|aufbau}} | ||
'''Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren und Pufferspeicher''' zeigen links die Liste der Katalogsätze — Suche über alle Spalten, ein Trichter je Spalte, wie in jedem Katalog des Hauses; ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten und Pos1/Ende) — und rechts seine Felder im Stammblatt, direkt bearbeitbar; in einem schmalen Fenster schiebt sich das Stammblatt als Blatt über die Liste. Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl, ein Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze; darüber erscheint dann eine Leiste mit ''Vergleichen'', ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…'' bzw. ''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' für die gewählten Sätze. ''Speichern'' schreibt die Änderungen in den Satz zurück, ''Verwerfen'' nimmt sie zurück und lädt die Felder des Satzes neu; ''Neu…'' fragt einen Namen ab und legt einen leeren Satz an; ''Beenden'' schließt die Verwaltung, ebenso das Kreuz und Esc. Der Name selbst lässt sich nicht ändern. | '''Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren und Pufferspeicher''' zeigen links die Liste der Katalogsätze — Suche über alle Spalten, ein Trichter je Spalte, wie in jedem Katalog des Hauses (ein vorangestelltes ''!'' im Filtertext einer Textspalte verneint ihn: ''!Luft'' zeigt alle Sätze ohne „Luft“); ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten und Pos1/Ende) — und rechts seine Felder im Stammblatt, direkt bearbeitbar; in einem schmalen Fenster schiebt sich das Stammblatt als Blatt über die Liste. Die Grenze zwischen Liste und Stammblatt verschieben Sie mit der Maus oder mit den Pfeiltasten am senkrechten Griff, ein Doppelklick stellt die Vorgabe wieder her; das gilt in allen Verwaltungen mit Liste und Stammblatt, und jede merkt sich ihre Breite. Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl, ein Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze; darüber erscheint dann eine Leiste mit ''Vergleichen'', ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…'' bzw. ''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' für die gewählten Sätze. ''Speichern'' schreibt die Änderungen in den Satz zurück, ''Verwerfen'' nimmt sie zurück und lädt die Felder des Satzes neu; ''Neu…'' fragt einen Namen ab und legt einen leeren Satz an; ''Beenden'' schließt die Verwaltung, ebenso das Kreuz und Esc. Der Name selbst lässt sich nicht ändern. | ||
'''PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher''' fassen Liste und Felder ebenso in Liste und Stammblatt zusammen: Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten), ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl mit ''Vergleichen'', ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…'' bzw. ''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' für die gewählten Sätze. ''Speichern'' schreibt sofort, ''Verwerfen'' nimmt ungespeicherte Änderungen zurück, ''Neu…'' fragt einen Namen ab und öffnet eine leere Zeile, ''Beenden'' schließt die Maske. | '''PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher''' fassen Liste und Felder ebenso in Liste und Stammblatt zusammen: Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten), ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl mit ''Vergleichen'', ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…'' bzw. ''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' für die gewählten Sätze. ''Speichern'' schreibt sofort, ''Verwerfen'' nimmt ungespeicherte Änderungen zurück, ''Neu…'' fragt einen Namen ab und öffnet eine leere Zeile, ''Beenden'' schließt die Maske. | ||
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* '''Energieträger''' – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog. | * '''Energieträger''' – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog. | ||
* '''Wirkungsgrad Gas, Biogas, Holz und Sonstiges''' und '''Wirkungsgrad Öl''' – je als Faktor (z. B. 0,9). | * '''Wirkungsgrad Gas, Biogas, Holz und Sonstiges''' und '''Wirkungsgrad Öl''' – je als Faktor (z. B. 0,9). | ||
* '''Betriebsbereitschaftsverluste''' – in Prozent. | * '''Betriebsbereitschaftsverluste''' – die Bereitschaftsleistung in Kilowatt oder in Prozent der thermischen Leistung, je nach ''Einheit Bereitschaftsverlust''; die Simulation rechnet sie in kW in jeder Stunde, in der der Kessel stillsteht und betriebsbereit ist, als Brennstoffeinsatz (siehe [[Programm Dokumentation/Simulation#kesselbereitschaft|Simulation: Betriebsbereitschaft des Heizkessels]]). | ||
* '''Brennwertkessel''' – ein Schalter. | * '''Brennwertkessel''' – ein Schalter. | ||
* '''Vorlauf''' und '''Rücklauf''' – in °C, ganzzahlig. | * '''Vorlauf''' und '''Rücklauf''' – in °C, ganzzahlig. | ||
* '''Höchster Rücklauf (Abschaltgrenze)''' – in °C; leer = keine Grenze ([[Programm Dokumentation/BHKW#bhkw-ruecklauf-max|BHKW]]). | |||
* Gruppe '''Kennlinie''' – die Daten einer Teillast- und Brennwertkennlinie. Ein leeres Feld heißt „Vorgabe“, nicht 0; der Platzhalter im Feld sagt es. | |||
** '''Wirkungsgrad bei 30 % Last''' – heizwertbezogen als Faktor (z. B. 1,05); ein Wert über 1,5 gilt als Prozentangabe. | |||
** '''Brennwertkennlinie''' – ein Schalter; nur bei einem Brennwertkessel bedienbar. Das Kennzeichen '''Brennwertkessel''' allein beschreibt und filtert den Katalog. | |||
** '''Mindestleistung''' – in kW, die kleinste Leistung, bis zu der der Brenner moduliert; höchstens die thermische Leistung. | |||
** '''Anfahrverlust je Start''' – in kWh; '''Mindestlaufzeit''' – in Minuten, 1 bis 60. | |||
: Die Simulation rechnet mit dieser Kennlinie: Der Wirkungsgrad einer Laufstunde folgt der Laststufe zwischen dem Wert bei 30 % Last und dem Volllastwert aus ''Wirkungsgrad Gas…'' bzw. ''Wirkungsgrad Öl'', beim Brennwertkessel mit Brennwertkennlinie zusätzlich dem Rücklauf der Stunde. Unter der Mindestleistung taktet der Kessel, und je Start kommt der Anfahrverlust auf den Brennstoff. Ein leeres Feld rechnet mit der Vorgabe ([[Programm Dokumentation/Berechnung/Heizkessel|Berechnung: Heizkessel]]). | |||
Der Aufklapper ''Alle Daten anzeigen'' des Projektdialogs führt zusätzlich Raumbedarf (m³) | Der Aufklapper ''Alle Daten anzeigen'' des Projektdialogs führt die Felder der Kennlinie ebenfalls und zusätzlich Raumbedarf (m³), ''Nutzungsdauer (Gerätedaten)'' in Jahren und die Emissionsfaktoren CO₂, SO₂, NOx, CO und Staub (je g/MWh) — Herstellerangaben, die die Simulation nicht selbst verwendet: Sie rechnet mit dem Emissionsfaktor des gewählten Energieträgers. Auch die Nutzungsdauer rechnet nicht; für Ersatzbeschaffung und Restwert der Wirtschaftlichkeit maßgeblich ist die Tabelle [[Programm Dokumentation/Kosten#nutzungsdauern|Nutzungsdauern (AfA)]], und der Kurztext am Feld sagt es. Der Katalogdialog führt keine Kostenfelder; er zeigt den Lesewert ''Gerätekosten'' aus der Investitions-Satzvorlage des Satzes (Verweis auf den Kostenkatalog), ohne Verweis bleibt das Feld leer. | ||
Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'' und ''Verwerfen'' (beide nur bei ungespeicherten Eingaben), ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'' und ''Verwerfen'' (beide nur bei ungespeicherten Eingaben), ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | ||
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* '''Energieträger''' – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog. | * '''Energieträger''' – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog. | ||
* '''Vorlauf''' und '''Rücklauf''' – in °C, ganzzahlig. | * '''Vorlauf''' und '''Rücklauf''' – in °C, ganzzahlig. | ||
* {{Anker|bhkw-teillast}}Gruppe '''Teillast und Takten''' – alle Felder dürfen leer bleiben: | |||
** '''El. Wirkungsgrad bei 50 % Last''' und '''Th. Wirkungsgrad bei 50 % Last''' – je als Faktor zwischen 0 und 1 wie die Volllastwerte; leer = wie Volllast. Eine kleine Kurve daneben zeigt beide Wirkungsgrade über der Last. | |||
** '''Anfahrverlust je Start''' – in kWh Brennstoff; leer = kein Anfahrverlust. | |||
** '''Mindestlaufzeit''' – in Minuten, ganzzahlig, höchstens 60; leer = 10 Minuten, sobald ein Anfahrverlust gepflegt ist. | |||
: Mit Anfahrverlust oder Mindestlaufzeit taktet das Modul unter seiner Untergrenze, statt in der Stunde auszubleiben, sobald der Wärmeraum der Stunde einen Mindestlauf aufnimmt ([[Programm Dokumentation/BHKW#teillast|BHKW: Teillast und Takten]]). Dieselben vier Felder stehen im Aufklapper ''Alle Daten anzeigen''; ein dort geleertes Feld wird als „nicht gepflegt" gespeichert. | |||
Darunter führt eine eigene Knopfleiste zu Investitions-, Betriebs- und Energiekosten. Der Aufklapper ''Alle Daten anzeigen'' des Projektdialogs zeigt zusätzlich | Darunter führt eine eigene Knopfleiste zu Investitions-, Betriebs- und Energiekosten des Projekts. Der Aufklapper ''Alle Daten anzeigen'' des Projektdialogs zeigt zusätzlich Raumbedarf (m³), ''Nutzungsdauer (Gerätedaten)'' in Jahren sowie die Emissionsfaktoren NOx, SO₂, CO, CO₂ und Staub (je g/MWh, Herstellerangaben, ohne Wirkung auf den Rechenweg). Auch die Nutzungsdauer rechnet nicht; maßgeblich ist die Tabelle [[Programm Dokumentation/Kosten#nutzungsdauern|Nutzungsdauern (AfA)]]. Das BHKW führt keine Kostenfelder; der Lesewert ''Gerätekosten'' zeigt den Betrag der Investitions-Satzvorlage des Satzes. | ||
Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | ||
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* '''Hersteller''', '''Beschreibung''' (mehrzeilig), '''Kollektortyp'''. | * '''Hersteller''', '''Beschreibung''' (mehrzeilig), '''Kollektortyp'''. | ||
* '''Modulfläche''' und '''Aperturfläche''' – je in m². | * '''Modulfläche''' und '''Aperturfläche''' – je in m². | ||
* Die Kennlinienparameter ''' | * Die Kennlinienparameter '''<math>h_{0}</math>''' (optischer Wirkungsgrad), '''<math>k_{1}</math>''' (in W/(m²·K)) und '''<math>k_{2}</math>''' (in W/(m²·K²)) sowie die Einfallswinkel-Korrekturfaktoren '''<math>K_{\mathrm{dir}}</math>''' (Direktstrahlung bei einem Einfallswinkel von 50°) und '''<math>K_{\mathrm{diff}}</math>''' (Diffusstrahlung). | ||
Der Lesewert ''Gerätekosten'' zeigt die Investition aus der Satzvorlage des Satzes, bei Solarkollektoren je m² mal Aperturfläche; ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. Gepflegt werden die Kosten in der Kostenverwaltung. | |||
Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | ||
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{{Anker|pufferspeicher}} | {{Anker|pufferspeicher}} | ||
Der Pufferspeicherkatalog führt die | Der Pufferspeicherkatalog führt die Gerätewerte, mit denen ein Speicher im Katalog geführt wird — alles Weitere (Schichtung, Schaltschwellen, Entnahmehöhen je Kanal) entsteht erst mit der Projektkopie und steht in [[Programm Dokumentation/Pufferspeicher]]. Der Editor zeigt: | ||
* '''Name''', '''Hersteller'''. | * '''Name''', '''Hersteller'''. | ||
* '''Speichertyp''' – Auswahl. | * '''Speichertyp''' – Auswahl der Speicherart: Solarspeicher, Heizungspufferspeicher, Kombispeicher, Brauchwasserspeicher oder Prozesswärmespeicher. Vorgesehen sind Heizungspufferspeicher für Heizung, Brauchwasserspeicher für Brauchwasser, Kombi- und Solarspeicher für Heizung und Brauchwasser, Prozesswärmespeicher für Prozesswärme; eine andere Zuordnung im Projekt ist möglich und wird gemeldet ([[Programm Dokumentation/Pufferspeicher#speicherart|Pufferspeicher: Speicherart]]). Die Liste der Verwaltung zeigt die Speicherart als Spalte mit Filter. Ein Brauchwasserspeicher kommt mit der Verwendung Brauchwasser ins Projekt; die Pufferauslegung schlägt Brauchwasser- und Solarspeicher nicht vor, einen Prozesswärmespeicher nur für einen Speicher allein für Prozesswärme. | ||
* '''Wärmetauscher''' – Gruppe, die nur bei der Speicherart Brauchwasserspeicher erscheint: ''Leistung'' in kW, ''Heizwasservorlauf'' in °C und ''Warmwassertemperatur'' in °C des Datenblattpunkts. Alle drei Felder sind optional; die Leistung geht beim Übernehmen ins Projekt als ''Leistung des Wärmetauschers'' in die Projektkopie. | |||
* '''Betriebsbereitschaftsverluste''' – in kWh je Tag. | * '''Betriebsbereitschaftsverluste''' – in kWh je Tag. | ||
* '''Gesamtvolumen''' – in Litern, ganzzahlig. | * '''Gesamtvolumen''' – in Litern, ganzzahlig. | ||
* '''Beschreibung''' – mehrzeiliger Gerätetext, höchstens 2000 Zeichen; der VDI-3805-Import trägt hier ein, was er abgeleitet hat (etwa Inhalt oder Bereitschaftsverlust aus den ErP-Angaben) oder was der Datei fehlt. Die Projektkopie übernimmt den Text. | |||
Der Lesewert ''Gerätekosten'' zeigt die Investition aus der Satzvorlage des Satzes; ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. Gepflegt werden die Kosten in der Kostenverwaltung. | |||
Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | Fußleiste der Verwaltung: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | ||
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{{Anker|waermepumpen}} | {{Anker|waermepumpen}} | ||
Die Stammdatenpflege der Wärmepumpen führt neben den Kenndaten auch die Heiz- und, soweit vorhanden, die Kühlkennlinie. Über der Liste engt der Schalter ''nur mit Kühlfunktion'' sie auf Pumpen mit einer Kühlleistung ein. Den Kühlbetrieb rechnen kann nur eine Pumpe mit Kühlkennlinie; eine Pumpe mit Kühlleistung, aber ohne Kühlkennlinie rechnet nur Wärme ([[Programm Dokumentation/ | Die Stammdatenpflege der Wärmepumpen führt neben den Kenndaten auch die Heiz- und, soweit vorhanden, die Kühlkennlinie. Über der Liste engt der Schalter ''nur mit Kühlfunktion'' sie auf Pumpen mit einer Kühlleistung ein. Den Kühlbetrieb rechnen kann nur eine Pumpe mit Kühlkennlinie; eine Pumpe mit Kühlleistung, aber ohne Kühlkennlinie rechnet nur Wärme ([[Programm Dokumentation/Kälteerzeugung#kuehlbetrieb|Kühlung: Kühlbetrieb der Wärmepumpe]]). Der Kenndatenblock zeigt: | ||
* '''Name''', '''Hersteller''', '''Beschreibung'''. | * '''Name''', '''Hersteller''', '''Beschreibung'''. | ||
* '''Wärmepumpentyp''', '''Leistungsstufen''', '''Aufstellung''', '''Baujahr'''. | * '''Wärmepumpentyp''', '''Leistungsstufen''', '''Aufstellung''', '''Baujahr'''. | ||
* '''Nennleistung''', '''Heizstab''', '''Kühlleistung'''. | * '''Nennleistung''', '''Heizstab''', '''Kühlleistung'''. | ||
* ''' | * '''Gerätegrenzen''' – eine eigene Gruppe mit Auslegungs-, größter und kleinster Spreizung, Mindestvolumenstrom, größtem Rücklauf, Bezugsrücklauf, Abwertung je Kelvin Rücklauf und Kältemittel; Bedeutung unter [[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#geraetegrenzen|Wärmepumpe: Gerätegrenzen]]; das Kältemittel wählt die Klappliste der Kältemittelliste ([[#kaeltemittel|Kältemittel]]). | ||
* {{Anker|wp-mindestleistung}}'''Mindestleistung''' – in kW, die kleinste Leistung, auf die das Gerät herunterregelt; leer = es moduliert bis null. Unter ihr taktet das Gerät, und die Simulation rechnet den Taktverlust ([[Programm Dokumentation/Wärmepumpe#takten|Wärmepumpe: Takten]]). | |||
* '''Teillastkoeffizient C_d''' – Faktor zwischen 0 und 1 für den Taktverlust nach EN 14825; leer gilt die Vorgabe 0,9 der Norm. In den Projektdialogen stehen beide Werte nur lesend. | |||
* '''Kostensatz''' – in €/kW, gesperrt, mit dem Vermerk, dass der Satz aus der Satzvorlage stammt und in der Kostenverwaltung gepflegt wird; ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. | |||
''Kennliniendaten Ansicht/Bearbeiten…'' zeigt die Heizkennlinie und, wenn zur gewählten Pumpe Kühlkenndaten vorliegen, über einen Umschalter auch die Kühlkennlinie, als Diagramm. ''Modul-Katalog…'' öffnet eine durchsuchbare Auswahl aus dem Stammkatalog: eine Suchzeile über alle Spalten, dazu die Spalten Hersteller, Quelle, Nennleistung, Vorlauf minimal und maximal sowie Zuheizung; Bauart, Auslegung, Aufstellung und Regelung stehen im Kenndatenblock der gewählten Pumpe statt als eigene Spalte. | ''Kennliniendaten Ansicht/Bearbeiten…'' zeigt die Heizkennlinie und, wenn zur gewählten Pumpe Kühlkenndaten vorliegen, über einen Umschalter auch die Kühlkennlinie, als Diagramm. ''Modul-Katalog…'' öffnet eine durchsuchbare Auswahl aus dem Stammkatalog: eine Suchzeile über alle Spalten, dazu die Spalten Hersteller, Quelle, Nennleistung, Vorlauf minimal und maximal sowie Zuheizung; Bauart, Auslegung, Aufstellung und Regelung stehen im Kenndatenblock der gewählten Pumpe statt als eigene Spalte. | ||
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Fußleiste: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | Fußleiste: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | ||
== Kältemaschinen == | |||
{{Anker|kaeltemaschinen}} | |||
Die Verwaltung ''Kältemaschinen'' (Administration → Wärme- und Kälteerzeugung; unter Windows in einem eigenen Fenster) pflegt die Geräte für die Kälteanlage eines Projekts; Anlage, Kennlinie und Rechenweg beschreibt die Seite [[Programm Dokumentation/Kälteerzeugung#kaeltemaschine-katalog|Kälteerzeugung]]; die Typen, ihre Felder und die eingebauten Typkennfelder erklärt [[Programm Dokumentation/Kältemaschinen nach Typ|Kältemaschinen nach Typ]]. Die Liste führt neben Bezeichnung, Nennkälteleistung (''P_N''), Hersteller und EER die Rückkühlart sowie die Spalte ''Herkunft'': ''Typkennfeld'' für die eingebauten Typkennfelder, ''Auslieferung'' für die übrigen ausgelieferten Sätze und ''eigen'' für alles, was Sie angelegt oder eingelesen haben. Der Schalter ''Typkennfelder ausblenden'' nimmt die Typkennfelder aus der Liste. Die Gruppe ''Kennlinie'' des gewählten Satzes nennt in ihrer Kopfzeile die Herkunft und die Kenndaten im Nennpunkt (Nennkälteleistung, EER, Rückkühlart, Zahl der Stützstellen); darunter stehen das Diagramm mit den Reitern ''EER'' und ''Kälteleistung'' und die Stützstellen als Tafel – im breiten Fenster nebeneinander, im schmalen untereinander. Die Tafel führt eine Zeile je Kaltwassertemperatur und eine Spalte je Rückkühl- bzw. Außentemperatur, in jeder Zelle oben den EER und unten die Kälteleistung; Kopfzeile und erste Spalte bleiben beim Rollen stehen. Bei einem eigenen Satz folgt darunter ''Stützstellen bearbeiten'' mit den Eingabezeilen, die das Diagramm und die Tafel sofort nachführen; fehlen Stützstellen oder Bild, steht an ihrer Stelle ein kurzer Hinweis. ''Vergleichen'' stellt die Parameter mehrerer Sätze nebeneinander. Bei der Geräteart ''Kaltwassersatz mit Freikühlung'' trägt der Satz die Gruppe ''Integrierte Freikühlung'' mit dem Datenblattpunkt des Freikühlregisters und der Vorschau ([[Programm Dokumentation/Kältemaschinen nach Typ#freikuehlung-integriert|Integrierte Freikühlung]]). Im Dialog ''Kältemaschinen im Projekt'' steht derselbe Katalog ohne Splitgeräte, Multisplitgeräte und VRF-Systeme ([[Programm Dokumentation/Kältemaschinen nach Typ#abgrenzung|Abgrenzung]]) unter ''Im Projekt''; ''Bearbeiten…'' und der Stift einer Katalogzeile öffnen dort sofort das Stammblatt des gewählten Satzes, ohne Liste davor; ''Neu…'' und ''Katalogverwaltung…'' öffnen die Verwaltung mit Liste ([[#katalogauswahl|Katalogauswahl im Projektdialog]]). | |||
* ''Typkennfelder laden…'' legt nach einer Rückfrage die eingebauten Typkennfelder (Kompression: Luft, Trockenkühler, Nasskühler und Wasser mit Scroll, Schraube, Turbo und Hubkolben; dazu Sorption und CO₂-Kaltwassersatz; [[Programm Dokumentation/Kältemaschinen nach Typ#typkennfelder|Typkennfelder]]) als gesperrte Sätze an; vorhandene Sätze bleiben unverändert, die Meldung nennt die Zahl der neuen und übersprungenen Sätze. Ein Typkennfeld trägt keinen Herstellernamen. | |||
* '''Kenndaten des Typkennfelds.''' Ist ein eingebautes Typkennfeld gewählt (Kaltwassersatz, CO₂ oder Sorption), zeigt die Gruppe ''Kenndaten des Typkennfelds'' lesend dieselbe Ordnung: Herkunft und Nennwerte in der Kopfzeile, Kennfeldbild in zwei Reitern und Stützstellen als Tafel (bei Sorption eine Zeile je Kühlwasser- und eine Spalte je Antriebstemperatur), darunter Teillast und Hinweis. ''Kurve aus Typkennfeld…'' und ''Skalieren…'' zeigen dieselben Daten als Vorschau vor der Übernahme. Die Gruppe ''Kennlinie'' zeigt daneben die Punkte des Katalogsatzes, mit denen die Simulation rechnet. | |||
* ''Import…'' liest Kältemaschinen aus einer Kurvendatei oder aus einer der drei CSV-Vorlagen ein – Kennfeld, Nennwerte oder Ökodesign-Datenblatt A–D ([[#import-kaeltemaschinen|Import Kältemaschinen]]); gesperrte Sätze überschreibt der Import nie. Auf dem iPad steht der Import aus einer Datei nicht zur Verfügung, ''Typkennfelder laden…'' schon. | |||
{{Anker|kaeltemaschine-kaeltemittel}} | |||
'''Kältemittel.''' Das Feld ''Kältemittel'' des Katalogdialogs ist eine Klappliste über die Kältemittelliste ([[#kaeltemittel|Kältemittel]]); sie zeigt Code und Bezeichnung. Ein Gerät, dessen Kältemitteltext in der Liste fehlt, steht als ''nicht zugeordnet: <Text>'' in der Klappliste und bleibt wählbar; ohne Wahl gilt ''— kein Kältemittel —''. Unter der Klappliste stehen Lesezeilen mit den Angaben der gewählten Zeile: ''GWP'' mit Herkunft (aus der Kältemitteltabelle oder Geräteangabe), F-Gas, natürlich, Sicherheitsgruppe, PFAS-Status (''PFAS'', ''mit PFAS-Bestandteil'', ''kein PFAS'') und der Status der Zeile (gesichert oder vorläufig). Weicht der Geräte-GWP um mehr als 1 % vom Tabellenwert ab, steht ein Hinweis darunter; die Zulässigkeitsprüfung nimmt den Tabellenwert, bei einem nicht zugeordneten Kältemittel den Geräte-GWP. Die Schnellwahl ''GWP aus Kältemittel übernehmen'' setzt den Geräte-GWP auf den Wert der Tabelle. | |||
== Kältemittel == | |||
{{Anker|kaeltemittel}} | |||
Die Verwaltung ''Kältemittel'' (Administration → Daten & Import → ''Kältemittel…'') führt die Kältemittelliste, aus der Kältemaschinen und Wärmepumpen ihr Kältemittel wählen. Die Liste zeigt je Zeile ''Code'', ''Bezeichnung'', ''Gruppe'', ''GWP'', ''F-Gas'', ''natürlich'', ''Sicherheitsgruppe'', ''PFAS'' und ''Status''; unter der Liste stehen die Fundstellen des GWP-Werts und der übrigen Kennzeichen. | |||
* '''Herkunft der Werte:''' Die ausgelieferten GWP-Werte und Kennzeichen stammen aus der Verordnung (EU) 2024/573 über fluorierte Treibhausgase; die Fundstelle steht je Zeile. | |||
* '''Status:''' ''gesichert'' heißt, der Wert ist belegt; ''vorläufig'' heißt, die Zeile ist noch nicht abschließend belegt. Leer wird beim Speichern ''vorläufig''. | |||
* '''Ausgelieferte Zeilen''' tragen das Schloss und sind nur lesbar; ''Schloss aufheben…'' macht sie zu eigenen Zeilen, die sich ändern lassen. | |||
* '''Eigene Zeilen''' legt ''Neu'' an; der Code ist ein Kurzzeichen nach ISO 817 und ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung eindeutig. | |||
* '''Löschen''' geht nur für eine Zeile, die keine Kältemaschine verwendet. Wird die Zeile verwendet, nennt die Verwaltung die Zahl der Geräte, und der Code bleibt fest. | |||
Fehlende Angaben (leeres GWP, leeres F-Gas-Kennzeichen) heißen ''unbekannt''; die Zulässigkeitsprüfung stuft ein solches Kältemittel dann als nicht prüfbar ein ([[Programm Dokumentation/Kälteerzeugung#kaeltemittel-zulaessigkeit|Kälteerzeugung: Zulässigkeit des Kältemittels]]). Hat eine Datenbank keine Kältemitteltabelle, meldet die Verwaltung das und bleibt leer. | |||
== Rückkühlwerke == | |||
{{Anker|rueckkuehlwerke}} | |||
Die Verwaltung ''Rückkühlwerke'' (Administration → Daten & Import → ''Rückkühlwerke…'') pflegt die Rückkühlwerke, die eine wassergekühlte Kältemaschine als eigenes Glied an ihre Rückkühlung bekommen kann. Die Liste zeigt je Satz ''Name'', ''Bauart'', ''Nennleistung'', ''Annäherung'', ''Ventilator'' und ''Freikühlung''. Das Stammblatt gliedert die Angaben in die Gruppen ''Bauart und Nennpunkt'', ''Annäherung'', ''Ventilator'', ''Befeuchtung und Wasser'' (nur bei adiabaten und hybriden Kühlern und bei Kühltürmen) und ''Freikühlung''. | |||
* '''Leere Felder''' heißen Vorgabe: Das Feld zeigt den Wert, mit dem gerechnet wird, als Platzhalter, etwa die Annäherung der passenden Rückkühlart. | |||
* '''Nasse Bauarten''' (adiabat, hybrid, Kühlturm) sind Verdunstungskühlanlagen im Sinn der 42. BImSchV; das Stammblatt weist darauf hin. | |||
* '''Vorlagen''' – der Katalog führt drei ausgelieferte Vorlagen mit runden Näherungswerten: ''Nasskühlturm (Vorlage)'' (Kühlturm offen, 500 kW, Annäherung 4 K lastabhängig), ''Trockenkühler (Vorlage)'' (200 kW, Annäherung 10 K) und ''Hybridkühler (Vorlage)'' (300 kW, Annäherung 8 K, befeuchtet ab 25 °C). Sie stehen für kein bestimmtes Gerät; für ein eigenes Gerät dupliziert man eine Vorlage und trägt die Werte des Datenblatts ein. | |||
* '''Ausgelieferte Sätze''' tragen das Schloss und sind nur lesbar; ''Duplizieren…'' legt eine eigene Kopie an, ''Schloss aufheben…'' macht den Satz zu einem eigenen. | |||
* '''Vorlage speichern…''' schreibt eine leere CSV-Vorlage: Erläuterung in Zeilen mit #, dann die Kopfzeile mit den Spalten ''Bezeichner'', ''Beschreibung'', ''Bauart'', ''Nennleistung_kW'', ''Annaeherung_Nenn_K'', ''Annaeherung_Weg'', ''Ventilator_Nenn_kW'', ''Ventilator_Regelung'', ''Ventilator_Stufen'', ''Ventilator_Drehzahl_Min'', ''Befeuchtung_Wirkungsgrad'', ''Befeuchtung_Ab_C'', ''Verdunstung_Faktor'', ''Eindickung'', ''Drift_Anteil'' und ''Freikuehlung_Schaltung''. Trenner ist das Semikolon, Dezimalzeichen Komma oder Punkt; Pflicht ist allein ''Bezeichner'', ein leeres Feld rechnet mit der Vorgabe. Die Auswahlen tragen ihren Kennwert, etwa ''TROCKEN'', ''HYBRID'', ''KUEHLTURM_OFFEN'', ''FEST'', ''DREHZAHL'' oder ''PARALLEL''. | |||
* '''Import CSV…''' liest eine solche Datei und zeigt vor dem Schreiben, wie viele Zeilen übernehmbar sind, und je abgelehnter Zeile die Zeilennummer, das Feld und den Grund (keine Zahl, Wert außerhalb des Bereichs, unbekannte Auswahl, Name doppelt in der Datei oder schon im Katalog). Unbekannte Spalten werden genannt und nicht gelesen. ''Übernehmen'' legt jede geprüfte Zeile als eigenen Satz an. | |||
* '''Löschen''' geht nur für einen Satz, den kein Projekt gewählt hat; sonst nennt die Verwaltung die Zahl der Projektanlagen. | |||
* '''Wahl an der Kältemaschine''' – gewählt wird ein Rückkühlwerk in der Gruppe ''Rückkühlung'' der Kältemaschine; die Anlage bekommt eine eigene Projektkopie ([[Programm Dokumentation/Kältemaschinen nach Typ#rueckkuehlwerk|Kältemaschinen nach Typ: Rückkühlwerk]]). | |||
== PV-Module == | == PV-Module == | ||
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* '''Temp.-Koeffizient Pmax''' – in %/K. | * '''Temp.-Koeffizient Pmax''' – in %/K. | ||
* '''Länge''' und '''Breite''' – in m. | * '''Länge''' und '''Breite''' – in m. | ||
* ''' | * '''Kostensatz''' – in €/kWp, gesperrt, mit Vermerk auf die Kostenverwaltung; er stammt aus der Satzvorlage des Satzes, ohne Verweis bleibt das Feld leer. | ||
* '''Zelltemperatur NOCT''' – in °C. | * '''Zelltemperatur NOCT''' – in °C. | ||
* '''Zelltechnologie''' – Auswahl. | * '''Zelltechnologie''' – Auswahl. | ||
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Der Wechselrichterkatalog gliedert sich in drei Gruppen. Die Liste führt einen Herstellerfilter, weil die CEC-Liste über zweitausend Geräte umfasst. | Der Wechselrichterkatalog gliedert sich in drei Gruppen. Die Liste führt einen Herstellerfilter, weil die CEC-Liste über zweitausend Geräte umfasst. | ||
'''Gerät''': Bezeichner, Hersteller, Beschreibung, '''AC-Nennleistung''' (kW, das einzige Pflichtfeld), max. AC-Scheinleistung (kVA), max. DC-Leistung (kW), | '''Gerät''': Bezeichner, Hersteller, Beschreibung, '''AC-Nennleistung''' (kW, das einzige Pflichtfeld), max. AC-Scheinleistung (kVA), max. DC-Leistung (kW), Kostensatz (gesperrt, aus der Satzvorlage, Pflege in der Kostenverwaltung), Herkunft (eine Auskunft — der Import setzt sie, eine von Hand gepflegte Zeile trägt „HAND"). | ||
'''Eingang''' (Werte je MPPT): MPP-Fenster von und bis, max. DC-Spannung, Einschaltspannung (je in V), max. DC-Strom je MPPT und max. Kurzschlussstrom je MPPT (je in A), Anzahl MPPT, Stränge je MPPT. | |||
''' | Die drei letzten Felder begrenzen die Stränge, die ein Gerät aufnimmt, und bleiben leer, wenn das Datenblatt sie nicht nennt; das leere Feld zeigt, womit dann gerechnet wird: | ||
* '''Max. Kurzschlussstrom''' – die Stromgrenze je MPPT. Ohne Angabe gilt der max. DC-Strom (Betriebsstrom) als Grenze. Weder die CEC-Liste noch eine ''.OND''-Datei führen ihn; er ist von Hand zu ergänzen. | |||
* '''Anzahl MPPT''' – ohne Angabe wird mit einem Tracker gerechnet. Der ''.OND''-Import übernimmt die Zahl aus der Datei, die CEC-Liste führt sie nicht. | |||
* '''Stränge je MPPT''' – ohne Angabe gibt es keine Grenze für die Strangzahl je Tracker. Der ''.OND''-Import setzt sie, wenn sich die Stringeingänge der Datei gleichmäßig auf die Tracker verteilen. Fehlen die Anzahl MPPT, die Stränge je MPPT oder der Kurzschlussstrom je MPPT, stuft der Wechselrichtervorschlag der [[Programm Dokumentation/Photovoltaik#wechselrichtervorschlag|Photovoltaik]] ein Gerät, das nur an der fehlenden Angabe scheitern würde, als „bedingt geeignet (Angaben fehlen)“ ein, mit dem Grund „Katalogwerte unvollständig“. | |||
'''Wirkungsgrad''': die Teillastwirkungsgrade bei 5, 10, 20, 30, 50 und 100 % Auslastung, dazu Euro- und Maximalwirkungsgrad — alle als Faktor zwischen 0 und 1, nicht in Prozent —, sowie Standby- und Nachtverbrauch (je in W). | '''Wirkungsgrad''': die Teillastwirkungsgrade bei 5, 10, 20, 30, 50 und 100 % Auslastung, dazu Euro- und Maximalwirkungsgrad — alle als Faktor zwischen 0 und 1, nicht in Prozent —, sowie Standby- und Nachtverbrauch (je in W). | ||
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Der Stromspeicherkatalog führt das Gerät — nicht die im Projekt geplante Speicherflotte, dafür [[Programm Dokumentation/Stromspeicher]]. Zwei Gruppen: | Der Stromspeicherkatalog führt das Gerät — nicht die im Projekt geplante Speicherflotte, dafür [[Programm Dokumentation/Stromspeicher]]. Zwei Gruppen: | ||
'''Speicherdaten''' (alle fünf Felder Pflicht): Bezeichner, Hersteller, Typ (Zelltechnologie, Auswahl), Energie/Kapazität (kWh), Leistung (kW), Ladezustand (%), Degradation (%), | '''Speicherdaten''' (alle fünf Felder Pflicht): Bezeichner, Hersteller, Typ (Zelltechnologie, Auswahl), Energie/Kapazität (kWh), Leistung (kW), Ladezustand (%), Degradation (%). | ||
'''Gerätetechnik''' (alle Felder dürfen leer bleiben und heißen dann nicht gepflegt): Wirkungsgrad (Round-Trip), Zyklen (zugesichert), Standby-Verbrauch (W), Selbstentladung (%/Monat). | |||
''' | '''Kosten''': Der Satz führt keine Kostenfelder. Die Maske zeigt den Kostensatz je kWh als gesperrten Lesewert mit Vermerk auf die Kostenverwaltung; sie stammen aus der Satzvorlage des Satzes – Investition je kWh Kapazität, je kW Leistung und als fester Betrag, Betrieb als Verschleiß je entladener kWh –, ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. Gepflegt werden die Kosten in der Kostenverwaltung. | ||
Fußleiste: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | Fußleiste: ''Speichern'', ''Verwerfen'', ''Neu…'', ''Import…'', ''Beenden''; ''Duplizieren…'', ''Schloss aufheben…''/''Schloss setzen…'' und ''Löschen'' stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung"). | ||
== Ganglinien == | |||
{{Anker|ganglinien}} | |||
Die Kataloge der '''Solarthermie-Ganglinien''' (Menü ''Solarthermieganglinie'') und der '''PV-Ganglinien''' (Menü ''PV-Ganglinie'') liegen in der Rubrik ''Profile & Lastgänge''; derselbe Dialog öffnet auch an der Kachel des Projekts. Beide führen die Katalogsätze mit ''Vergleichen'', Schloss und ''Löschen'' (gesperrt bei Auslieferungssätzen und bei Sätzen, die ein Projekt verwendet; der Grund nennt das Projekt) und lesen Ganglinien mit ''Import…'' ein, wahlweise als Stunden- oder Viertelstundenwerte; das Programm erkennt das Format. Bei den PV-Ganglinien lässt sich die Nennleistung eines eigenen Satzes nachträglich bearbeiten. Der Bereich ''Gewählter Satz'' zeigt die Jahresganglinie des markierten Satzes mit Jahresarbeit, Spitzenlast und Vollbenutzungsstunden, dem Schalter ''sortiert'', der Einheit und dem Zoom; ''Vergrößern'' öffnet das Bild in voller Höhe. Die Knöpfe des Katalogs stehen in seiner Fußleiste – links ''Vergleichen'', Schloss und ''Löschen'', die auf alle angekreuzten Sätze wirken, rechts ''Import…'' –, das erwartete Dateiformat nennt der Infoknopf im Kopf des Katalogs; der Stift am Ende einer Zeile öffnet ihre Ganglinie in voller Höhe. Die Wärmebedarfs- und Stromganglinien zeigen sie ebenso. Die Verwendung im Projekt beschreiben [[Programm Dokumentation/Solarthermie|Solarthermie]] und [[Programm Dokumentation/Photovoltaik#ganglinie|Photovoltaik]]. | |||
== Import == | == Import == | ||
{{Anker|import}} | {{Anker|import}} | ||
Vier Kataloge lesen sich aus Herstellerdateien nach VDI 3805 ein: Heizkessel (Blatt 3), Pufferspeicher (Blatt 20), Solarkollektoren (Blatt 19) und Wärmepumpen (Blatt 22, samt Kennlinien). PV-Module und Wechselrichter lesen sich wahlweise aus der CEC-Liste (Netzabruf oder Datei) oder aus PVsyst-Dateien ein — Module aus ''.PAN'', Wechselrichter aus ''.OND''. Stromspeicher haben keine VDI-3805-Vorlage; sie lesen sich aus der CEC Energy Storage System List und aus einer offenen Bibliothek von Batteriespezifikationen (bslib, CC BY 4.0). | |||
Der Ablauf ist bei allen Importen derselbe: Datei wählen oder Quelle abrufen, die gefundenen Sätze in einer Liste mit Kontrollkästchen mehrfach auswählen (ein Klick schaltet die Markierung um, ein Doppelklick übernimmt die angeklickte Zeile sofort, ohne die übrige Auswahl zu leeren), eine Vorprüfung auf Dubletten, bei einem Fund ein eigener Konfliktdialog, danach die Übernahme mit einer Sammelmeldung. Der Dialog bleibt nach jeder Übernahme offen, damit sich mehrere Sätze nacheinander übernehmen lassen. Was eine Quelle nicht liefert — bei den Stromspeichern etwa | Der Ablauf ist bei allen Importen derselbe: Datei wählen oder Quelle abrufen, die gefundenen Sätze in einer Liste mit Kontrollkästchen mehrfach auswählen (ein Klick schaltet die Markierung um, ein Doppelklick übernimmt die angeklickte Zeile sofort, ohne die übrige Auswahl zu leeren), eine Vorprüfung auf Dubletten, bei einem Fund ein eigener Konfliktdialog, danach die Übernahme mit einer Sammelmeldung. Der Dialog bleibt nach jeder Übernahme offen, damit sich mehrere Sätze nacheinander übernehmen lassen. Was eine Quelle nicht liefert — bei den Stromspeichern etwa die zugesicherten Zyklen —, sagt eine Hinweiszeile am Import. Zwischen der Liste und den Angaben darunter liegt eine Trennlinie: Mit der Maus gezogen oder mit den Pfeiltasten verschoben, teilt sie die Höhe zwischen beiden neu, ein Doppelklick stellt die Ausgangslage her, und das Programm merkt sich die Höhe je Importdialog. | ||
{{Anker|import- | {{Anker|import-heizkessel}}Beim Heizkessel liest der Import aus dem Leistungssatz 710.01 den Wirkungsgrad bei Nennlast, den Wirkungsgrad bei 30 % Last und die kleinste Leistung, jeweils vom Temperaturpaar mit dem niedrigsten Rücklauf; führt der Satz keinen Nennlastwert, gilt der Wirkungsgrad des Gerätesatzes 700. Prozentangaben werden zu Faktoren, ein unplausibler Teillastwert bleibt leer. Die Bauart „Brennwert…“ setzt den Schalter '''Brennwertkessel'''; die '''Brennwertkennlinie''' bleibt aus, Anfahrverlust und Mindestlaufzeit bleiben leer. | ||
{{Anker|import-pufferspeicher}}Beim Pufferspeicher übernimmt der Import Solar-, Puffer- und Kombispeicher aus dem Kenndatensatz 710.03 und reine Trinkwasserspeicher aus dem Kenndatensatz 710.01 als ''Brauchwasserspeicher''. Fehlt einem Trinkwasserspeicher der Inhalt, gilt das Speichervolumen nach ErP; fehlt einem Speicher der Bereitschaftsverlust, leitet der Import ihn aus dem Warmhalteverlust S nach ErP ab (S × 24 ÷ 1000 in kWh je Tag), und fehlt auch S, nimmt er den Ecodesign-Höchstwert für Warmwasserspeicher an (S = 16,66 + 8,33 × V<sup>0,4</sup> in W, V der Inhalt in Litern). Über 2000 Liter rechnet der Import mit derselben Formel weiter; dort ist der Wert eher eine untere Schätzung, der Gerätetext nennt ihn als extrapoliert, und ein Herstellerwert ist vorzuziehen. Bei Trinkwasserspeichern übernimmt der Import aus dem Kenndatensatz 710.07 den Wärmetauscherpunkt (Leistung, Heizwasservorlauf und Warmwassertemperatur) in die Gruppe ''Wärmetauscher''; die Zahl der übernommenen Punkte steht im Leseprotokoll. Das Abgeleitete, die Annahme und ein Speicher ohne Wärmetauscher stehen in der ''Beschreibung'' des Katalogsatzes und im Leseprotokoll. Speicher ohne Inhalt – etwa elektrische Trinkwasserspeicher ohne Kenndaten – übernimmt der Import nicht; das Leseprotokoll nennt sie mit Zahl und Beispielen. | |||
{{Anker|import-solarkollektoren}}Beim Solarkollektor nimmt der Import ein fehlendes oder nicht positives Kθ(50°) mit 0,92 an, dem Median der Kollektorkataloge; die Annahme steht in der ''Beschreibung'' des Katalogsatzes und im Leseprotokoll. Den Faktor der Diffusstrahlung <math>K_{\mathrm{diff}}</math> führen die Herstellerdateien nicht; der Import leitet ihn aus Kθ(50°) ab — mit derselben Winkelabhängigkeit wie bei der Direktstrahlung, bewertet bei einem wirksamen Einfallswinkel der Diffusstrahlung von 60°, höchstens 1 (Kθ(50°) = 0,92 ergibt <math>K_{\mathrm{diff}}</math> = 0,856). Auch diese Annahme steht in der ''Beschreibung'' und im Leseprotokoll; im Katalog lässt sich der Wert überschreiben. | |||
{{Anker|import-pv-module}}'''PV-Module.''' Vor der Übernahme prüft der Import die Temperaturkoeffizienten jedes Moduls. ''beta_OC'' bewertet er bezogen auf die Leerlaufspannung: üblich sind −0,6 bis −0,1 %/K, ein Dünnschicht- oder Tandemmodul mit hoher Leerlaufspannung trägt deshalb zu Recht auch −1 V/K. Ist ''beta_OC'' betragsmäßig größer als die Leerlaufspannung, vermutet der Hinweis eine Angabe in mV/K. ''alpha_SC'' bewertet er bezogen auf den Kurzschlussstrom: üblich sind 0,005 bis 0,2 %/K, ab 10 %/K vermutet der Hinweis eine Angabe in mA/K. Fehlt die Leerlaufspannung oder der Kurzschlussstrom, gelten feste Grenzen (−0,5 V/K, 0,05 A/K). Die Hinweise ändern keinen Wert. Sind mehrere Module gewählt, fasst die Rückfrage die Hinweise je Prüfung zu einer Zeile „n Module mit …“ zusammen, die sich zu den Modulnamen aufklappen lässt. Ein Modulname, der schon im Katalog steht oder in der Auswahl doppelt vorkommt, führt in den Konfliktdialog; ein Name, der danach noch vergeben ist, wird nicht angelegt, und die Meldung nennt ihn. | |||
{{Anker|import-kuehlkennlinien}}Bei Wärmepumpen übernimmt der Import eine Kühlkennlinie nur, wenn sie den Kühlbetrieb beschreibt. Einen Kühlblock in '''Heizlage''' – mit einem Vorlauf ab 30 °C oder mit Quellentemperaturen, die durchweg kälter sind als der Vorlauf – und einen Kühlblock mit '''vertauschten Achsen''' übernimmt er nicht; das Leseprotokoll nennt beides je Satz. Die Wärmepumpe selbst wird übernommen; bleibt ihr keine Kühlkennlinie, rechnet sie nur Wärme. ''Mindestleistung'' und ''Teillastkoeffizient C_d'' setzt der Import nicht: Die Datei nennt einen Modulationsbereich in Prozent, aber keine Mindestleistung in kW und keinen Teillastkoeffizienten. Eine schon gespeicherte Kühlkennlinie in Heizlage oder mit vertauschten Achsen rechnet nicht, und der Simulationslauf nennt den Grund. | |||
{{Anker|import-kaelteanlagen}}'''Kälteanlagen.''' Für Kälteanlagen gibt es keine Herstellerdateien nach VDI 3805. Der Punkt '''Administration → Daten & Import → Import Kälteanlagen VDI 3805 (Wärmepumpen mit Kühlfunktion)''' liest deshalb dieselben Wärmepumpendateien (Blatt 22) und bietet nur die Geräte an, die Kälte erzeugen können: eine Wärmepumpe mit mindestens einer gültigen '''Kühlkennlinie''' nach der Regel oben. Nennt die Datei keine Nennkühlleistung, gilt die größte Kälteleistung der gültigen Kühlblöcke als Nennkühlleistung; das Leseprotokoll nennt den abgeleiteten Wert je Gerät und zählt diese Geräte. Die Liste zeigt statt der Heizleistung die Kühlleistung. Alle übrigen Geräte der Datei übergeht der Import; das Leseprotokoll nennt jedes mit seinem Grund – ''keine Kühlkennlinie'', ''Kühlblöcke nur in Heizlage'', ''Kühlblöcke nur mit vertauschten Achsen'', ''kein gültiger Kühlblock'' oder ''keine Nennkühlleistung angegeben und keine Kälteleistung in der Kühlkennlinie'' – und zählt angebotene und übergangene Geräte. Ein Gerät mit Kühlleistung, aber ohne Kühlkennlinie wird übergangen, weil es keine Kälte rechnen kann. Übernommene Geräte landen wie beim Wärmepumpenimport im Wärmepumpenkatalog, samt Heiz- und Kühlkennlinie; Dubletten behandelt derselbe Konfliktdialog. Im Katalog erscheinen sie unter ''nur mit Kühlfunktion''. | |||
{{Anker|import-kaeltemaschinen}}'''Kältemaschinen.''' Der Punkt '''Administration → Daten & Import → Import Kältemaschinen (CSV, Copper)…''' öffnet denselben Import wie ''Import…'' im Katalog der Kältemaschinen. Er liest eine Kurvendatei der offenen Bibliothek PNNL Copper oder eine CSV-Datei in einer von drei Formen; die Form steht in der Kopfzeile ''Form'' oder folgt aus dem Inhalt: | |||
* '''Kennfeld''' (Vorlage ''Kaeltemaschine_Kennfeldvorlage.csv''): Kälteleistung und EER je Rückkühl- und Kaltwassertemperatur. | |||
* '''Nennwerte''' (Vorlage ''Kaeltemaschine_Nennwertvorlage.csv''): nur Nennkälteleistung und Nenn-EER, dazu Rückkühlart und auf Wunsch Verdichter und Verdichterregelung. Das Kennfeld kommt aus einem eingebauten Typkennfeld – gleiche Rückkühlart, dann gleicher Verdichter, dann gleiche Drehzahlart, dann die nächstliegende Leistungsklasse –, so skaliert, dass es am Nennpunkt (Kaltwasser 7 °C; Außenluft 35 °C bzw. Kühlwasser 30 °C) genau die Nennwerte trägt. Teillast und Mindestteillast übernimmt der Satz vom Typkennfeld, wenn die Datei dazu nichts angibt. | |||
* '''Ökodesign-Datenblatt A–D''' (Vorlage ''Kaeltemaschine_Oekodesignvorlage.csv''): Pdesignc, SEER bzw. ηs,c, Taktverlustfaktor Cdc, die Kaltwassertemperatur der Prüfung und je Teillastpunkt A bis D die Außentemperatur Tj, die deklarierte Leistung Pdc, den deklarierten EERd und das Teillastverhältnis; bei Wasserkühlung je Punkt die Kühlwasser-Eintrittstemperatur. Alle Werte stammen aus dem Produktdatenblatt; EPOS setzt keinen Punkt selbst ein. Das Typkennfeld wird auf Leistung und EER des Punkts A skaliert, Nennkälteleistung und Nenn-EER liest EPOS danach am Nennpunkt ab. Aus den Punkten entsteht die Teillastkurve: Lastgrad und EER-Verhältnis je Punkt gegen die Volllast des Kennfelds bei derselben Temperatur. Liefert ein Punkt mehr Leistung, als die Prüfung verlangt, taktet das Gerät dort; die kleinste solche Leistung wird die Mindestteillast, den Verlust trägt Cdc. Temperatur- und Teillasteinfluss lassen sich aus vier Punkten nicht trennen: Die Temperaturabhängigkeit kommt aus dem Typkennfeld, der Rest geht in die Teillastkurve. SEER und ηs,c sind nur Angabe. | |||
Was die Datei zu Teillast und Takten angibt (Teillastzeilen, Teillastrechnung, Teillastkurve a/b/c, Kurve gültig ab Lastgrad, Taktverlustfaktor, Verdichterregelung, Kennfeldrand) und die Katalogfelder Geräteart, GWP, Füllmenge und saisonale Kennzahl sowie der Datenblattpunkt der integrierten Freikühlung ([[Programm Dokumentation/Kältemaschinen nach Typ#freikuehlung-integriert|Integrierte Freikühlung]]) übernimmt der Katalogsatz; eine Copper-Datei liefert Teillastkurve, Verdichterregelung und Geräteart aus dem Kurvensatz. Eine Angabe, die die Prüfung des Katalogs nicht besteht, fällt mit einem Hinweis im Leseprotokoll weg; Mindestteillast und übrige Felder bleiben. | |||
Das Leseprotokoll nennt je Gerät das gewählte Typkennfeld und die Skalierung und jede übergangene Zeile mit Nummer und Grund; die Liste zeigt die Form als Quelle (''CSV'', ''CSV Nennwerte'', ''CSV Ökodesign A–D''). | |||
Acht der neun Verwaltungen — nicht die des BHKW — bieten denselben Import zusätzlich über ''Import…'' in der eigenen Fußleiste an: Er öffnet als Überlagerung im selben Fenster; nach der Übernahme sind die neuen Sätze in der Liste gewählt — mehrere über ihre Kästchen, sodass ''Vergleichen'', ''Schloss setzen…'' oder ''Löschen'' gleich auf sie wirken —, der erste steht im Stammblatt, und die Statuszeile nennt die Zahl der übernommenen Sätze. | |||
== Übernahme in ein Projekt == | == Übernahme in ein Projekt == | ||
| Zeile 160: | Zeile 244: | ||
Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet: Die Übernahme im Erzeuger- bzw. Anlagendialog des Projekts legt eine eigene Kopie an. Diese Kopie lässt sich im Projekt frei ändern, ohne den Katalogsatz zu berühren. Der Aufklapper ''Alle Daten anzeigen'' des Projektdialogs zeigt dabei den vollen Feldbestand des Katalogsatzes — auch die Felder, die der Bereich unter der Liste selbst nicht zeigt (Kosten, Raumbedarf, Wartung, Nutzungsdauer, Emissionsfaktoren). | Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet: Die Übernahme im Erzeuger- bzw. Anlagendialog des Projekts legt eine eigene Kopie an. Diese Kopie lässt sich im Projekt frei ändern, ohne den Katalogsatz zu berühren. Der Aufklapper ''Alle Daten anzeigen'' des Projektdialogs zeigt dabei den vollen Feldbestand des Katalogsatzes — auch die Felder, die der Bereich unter der Liste selbst nicht zeigt (Kosten, Raumbedarf, Wartung, Nutzungsdauer, Emissionsfaktoren). | ||
=== Katalogauswahl im Projektdialog === | |||
{{Anker|katalogauswahl}} | |||
Die Dialoge der Erzeuger im Projekt ([[Programm Dokumentation/Heizkessel|Heizkessel]], [[Programm Dokumentation/BHKW|BHKW]], [[Programm Dokumentation/Wärmepumpe|Wärmepumpen]], [[Programm Dokumentation/Pufferspeicher|Pufferspeicher]], [[Programm Dokumentation/Stromspeicher|Stromspeicher]], [[Programm Dokumentation/Solarthermie|Solarkollektoren]], [[Programm Dokumentation/Photovoltaik|Photovoltaik-Module]], [[Programm Dokumentation/Kälteerzeugung#kaeltemaschine-anlage|Kältemaschinen]]) wählen den Katalogsatz alle auf dieselbe Weise; die Einzelseiten beschreiben nur, was beim jeweiligen Gerät hinzukommt. | |||
* '''Drei Bereiche.''' Oben steht ''Im Projekt'' mit den Geräten des Projekts und der Summe ihrer Leistung bzw. ihres Volumens, darunter ''Katalog (DB)'' mit dem Katalog und einem Suchfeld über alle Spalten; die Trennlinie dazwischen lässt sich ziehen und merkt sich ihre Höhe je Dialog. Darunter fasst der Bereich ''Gewählter Satz'' den zuletzt gewählten Satz in einer Zeile zusammen, mit der Marke ''Projektsatz'' oder ''Katalogsatz''. Auf kleinen Bildschirmen (iPad) werden die Elemente kompakter, Rollbalken erscheinen nur dort, wo sie nötig sind. | |||
* '''Mehrfachwahl.''' Beide Listen tragen ein Kästchen je Zeile; ein Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze, Strg-Klick und Umschalt-Klick wählen einzelne Zeilen und Bereiche. Die Knöpfe eines Bereichs wirken auf alle gewählten Zeilen, ohne Kästchen auf die zuletzt angeklickte. | |||
* '''Spalten….''' Der Knopf in der Kopfleiste des Katalogs öffnet die Auswahl der angezeigten Spalten (''Angezeigte Spalten''): ein Kästchen je Spalte, ''Standard'' stellt die Vorgabe wieder her. Der Bezeichner steht immer. In einem schmalen Fenster blendet der Dialog Spalten von geringerem Rang aus; die Auswahl nennt sie mit dem Zusatz „bei dieser Breite ausgeblendet“. Die gewählten Spalten merkt sich der Dialog für den nächsten Aufruf. Die Spalten sortieren und filtern wie in jedem Katalog; eine Spalte ''im Projekt verwendet'' lässt sich dazuschalten. | |||
* '''Verwendungsmarke.''' Ein Katalogsatz, der im Projekt verwendet ist, trägt hinter dem Bezeichner einen Punkt in der Projektfarbe (Hinweis ''Im Projekt verwendet''), die Zeile ist leicht getönt; die Legende ''● im Projekt'' steht neben der Trefferzahl. | |||
* '''In das Projekt übernehmen / Aus dem Projekt entfernen.''' ''In das Projekt übernehmen'' (▲, auch Doppelklick auf eine Zeile oder Enter) legt aus den gewählten Katalogsätzen je eine Kopie im Projekt an; ''Aus dem Projekt entfernen'' (▼) nimmt die gewählten Projektzeilen wieder heraus, die Kopie fällt erst mit ''OK'' weg. Nach einer Übernahme steht die Wahl auf den neuen Zeilen. Wo ein Gerät im Projekt einen Energieträger braucht, fragt ''Energieträger Variante'' danach. | |||
* '''Vergleichen….''' In der Leiste des Katalogs stellt ''Vergleichen…'' zwei oder mehr gewählte Sätze nebeneinander. | |||
* '''Bearbeiten….''' In der Kopfleiste ''Im Projekt'' öffnet ''Bearbeiten…'' die Projektkopien der gewählten Zeilen, in der Leiste des Katalogs die Katalogsätze. Bei mehreren gewählten Sätzen blättert ‹ › durch sie, und ''für alle gewählten setzen'' trägt einen Wert in allen Sätzen ein; gespeichert wird in einem Zug, alle oder keiner. Gesperrte Katalogsätze sind nur lesbar, bis das Schloss aufgehoben ist. Ein einzelner ungesperrter Katalogsatz öffnet statt der Satzbearbeitung den Editor des Katalogs. Der Stift in einer Zeile öffnet den Satz dieser Zeile zum Bearbeiten – in der Projektliste die Projektkopie, in der Katalogliste den Katalogsatz. | |||
* '''In die Datenbank übernehmen….''' Der Rückweg legt aus den gewählten Projektkopien neue Katalogsätze an oder überschreibt den Ursprung; die Rückfrage zeigt je Satz die Wahl ''als neuen Katalogsatz anlegen'' oder ''Ursprung überschreiben'' (gesperrt, solange der Ursprung geschützt ist) und den Namen. Es gehen die Gerätewerte und die Kostenwerte des Geräts mit; was nur zur Anlage im Projekt gehört (Energieträger, Temperaturen, Senken, Zeitprogramm), bleibt im Projekt. | |||
* '''Gewählter Satz.''' Zugeklappt zeigt die Zeile Marke, Namen und Kenndaten des Satzes; aufgeklappt eine kurze Zusammenfassung der Anlagendaten. ''Bearbeiten'' rechts öffnet den Satz als Überlagerung in voller Höhe mit allen Daten (bei einer Projektkopie bearbeitbar, bei einem gesperrten Katalogsatz nur lesbar), beim Projektsatz zusätzlich mit den Kostenknöpfen und den Feldern, die zur Anlage im Projekt gehören; ''OK'' speichert, ''Abbrechen'' verwirft alle Eingaben der Überlagerung. | |||
* '''Löschen, Schloss, Neu….''' In der Leiste des Katalogs: ''Löschen'' entfernt die gewählten Katalogsätze nach einer Rückfrage für alle Projekte (gesperrte werden übersprungen), das Schloss schaltet den Schreibschutz um, ''Neu…'' fragt einen Namen ab und legt einen Satz an (nicht in jedem Dialog; neue Sätze entstehen sonst in der Verwaltung des Katalogs oder über den Rückweg). | |||
* '''OK und Abbrechen.''' ''OK'' speichert die Liste des Projekts; ''Abbrechen'' verwirft die Änderungen und nimmt in dieser Sitzung neu angelegte Projektkopien zurück. | |||
== Schreibschutz und Löschen == | == Schreibschutz und Löschen == | ||
| Zeile 166: | Zeile 267: | ||
Sätze der Auslieferung tragen ein Schloss, stehen in der Liste gedimmt und sind nur lesbar; solange das Schloss steht, lässt keine Verwaltung sie speichern, löschen oder umbenennen. ''Duplizieren…'' legt aus einem solchen Satz einen eigenen, frei bearbeitbaren Satz an (bei der Wärmepumpe samt Kennlinien) und wählt ihn gleich aus. | Sätze der Auslieferung tragen ein Schloss, stehen in der Liste gedimmt und sind nur lesbar; solange das Schloss steht, lässt keine Verwaltung sie speichern, löschen oder umbenennen. ''Duplizieren…'' legt aus einem solchen Satz einen eigenen, frei bearbeitbaren Satz an (bei der Wärmepumpe samt Kennlinien) und wählt ihn gleich aus. | ||
''Schloss aufheben…'' macht die gewählten Auslieferungssätze nach einer Rückfrage selbst zu eigenen Sätzen: Sie lassen sich danach ändern und löschen, und ihr Stammblatt weist darauf hin, dass Ihre Änderungen als eigene Werte gelten. Ein Programm-Update ändert solche Sätze nicht | ''Schloss aufheben…'' macht die gewählten Auslieferungssätze nach einer Rückfrage selbst zu eigenen Sätzen: Sie lassen sich danach ändern und löschen, und ihr Stammblatt weist darauf hin, dass Ihre Änderungen als eigene Werte gelten. Ein Programm-Update ändert solche Sätze nicht. ''Katalog aktualisieren…'' stellt den ausgelieferten Stand eines Satzes auf Wunsch wieder her (siehe „Katalog aktualisieren“); bei Klimadaten und Zapfprofilkatalog gibt es ihn nur über deren eigenen Import oder in einer Datenbanksicherung. Umgekehrt sperrt ''Schloss setzen…'' die gewählten eigenen Sätze nach einer Rückfrage als Auslieferungssätze; ihre Werte bleiben dabei, wie sie sind. Die Beschriftung richtet sich nach der Auswahl: Sind gesperrte Sätze darunter, heißt die Handlung ''Schloss aufheben…'' und wirkt nur auf diese. Im Lesemodus der Lizenz ist sie gesperrt. | ||
''Löschen'' fragt zuerst nach und nennt den oder die Bezeichner der gewählten Sätze; über die Kästchen der Liste lassen sich mehrere Sätze auf einmal wählen und gemeinsam löschen. | ''Löschen'' fragt zuerst nach und nennt den oder die Bezeichner der gewählten Sätze; über die Kästchen der Liste lassen sich mehrere Sätze auf einmal wählen und gemeinsam löschen. | ||
| Zeile 174: | Zeile 275: | ||
''Katalog-Dubletten prüfen…'' sucht über alle Kataloge der Datenbank nach Sätzen, die dieselbe Sache doppelt führen — nicht nur bei den acht Gerätekatalogen. Sie wählen einen einzelnen Katalog oder ''(alle Kataloge)''; ''Prüfen'' baut das Ergebnis als Baum aus Katalog, Ast und Gruppe, ein markierter Satz zeigt seine Werte gegenübergestellt im Detailfeld. Vier Aktionen: ''Leere Kopien bereinigen'' fasst eine Gruppe leerer Kopien zusammen, ''Satz löschen…'' und ''Satz umbenennen…'' wirken auf den markierten Satz, ''Protokoll speichern…'' schreibt das ganze Ergebnis in eine Datei. Wird ein Satz noch verwendet, fragt das Löschen ausdrücklich nach; ein Satz der Auslieferung lässt sich hier weder löschen noch umbenennen. | ''Katalog-Dubletten prüfen…'' sucht über alle Kataloge der Datenbank nach Sätzen, die dieselbe Sache doppelt führen — nicht nur bei den acht Gerätekatalogen. Sie wählen einen einzelnen Katalog oder ''(alle Kataloge)''; ''Prüfen'' baut das Ergebnis als Baum aus Katalog, Ast und Gruppe, ein markierter Satz zeigt seine Werte gegenübergestellt im Detailfeld. Vier Aktionen: ''Leere Kopien bereinigen'' fasst eine Gruppe leerer Kopien zusammen, ''Satz löschen…'' und ''Satz umbenennen…'' wirken auf den markierten Satz, ''Protokoll speichern…'' schreibt das ganze Ergebnis in eine Datei. Wird ein Satz noch verwendet, fragt das Löschen ausdrücklich nach; ein Satz der Auslieferung lässt sich hier weder löschen noch umbenennen. | ||
== Katalog aktualisieren == | |||
{{Anker|katalog-aktualisieren}} | |||
Jede Programmfassung bringt neben der Vorlagendatenbank ein '''Katalogpaket''' mit: alle ausgelieferten Sätze der Kataloge — Wärmepumpen samt Kennlinien und Kühlkennlinien, Heizkessel, BHKW, PV-Module, Brauchwasser- und Prozesswärmeprofile samt Wochenprofilen, Baustoffe, Bauteilaufbauten, Brennstoffe, Tagesverteilungen, Gebäude und Konditionierungsvorlagen samt ihren Kalendern, Pufferspeicher und die Vorgaben der Pufferauslegung, Solarkollektoren, Solar-, Strom- und Wärmebedarfsganglinien, Stromspeicher, Stromverbraucherprofile samt Wochenprofilen und Wechselrichter. Jeder ausgelieferte Satz trägt dazu eine feste Kennung und eine Prüfsumme seiner ausgelieferten Werte. | |||
Zwei Kataloge gehen eigene Wege und gehören nicht zum Katalogpaket: Die '''Klimadaten''' kommen über den Klimaimport, der '''Zapfprofilkatalog''' über sein eigenes Paket mit Katalogversion (siehe die Seite zum Zapfprofilgenerator). | |||
Fehlt der Normteil des Zapfprofilkatalogs (Normkennwerte), bietet der Reiter '''Zapfprofilkatalog''' die Übernahme mit Sicherung an; „Nicht übernehmen“ merkt sich die Wahl bis zur nächsten Katalogfassung (siehe [[Programm Dokumentation/Brauchwasser-Zapfprofil#katalog-normteil|Brauchwasser-Zapfprofil]]). Liegt für den mitgelieferten Zapfprofilkatalog eine Berichtigung vor, zeigt der Reiter '''Zapfprofilkatalog''' dieses Dialogs dieselbe Übersicht wie die Hinweiszeile im Brauchwasser-Zapfprofil: je Zeile Katalog, Bezeichner, Änderung und betroffene Projekte, mit Übernahme Zeile für Zeile oder auf einmal und zuvor angelegter Sicherung (siehe [[Programm Dokumentation/Brauchwasser-Zapfprofil#katalog-berichtigung|Brauchwasser-Zapfprofil]]). | |||
Beim ersten Start einer neuen Programmfassung gleicht EPOS-Plan die Kataloge mit dem Paket ab, nachdem es eine Sicherung der Datenbank im Ordner ''DB-Backup'' angelegt hat: | |||
* Ein Satz, den die Datenbank noch nicht führt, kommt '''neu''' hinzu, gesperrt wie jeder Auslieferungssatz. | |||
* Ein ausgelieferter Satz, den Sie nicht angepasst haben, wird auf den neuen Stand '''aktualisiert'''. | |||
* Ein Satz, den Sie angepasst oder dessen Schloss Sie aufgehoben haben, wird '''behalten''': Ihre Anpassung bleibt; der neue Auslieferungsstand liegt als Vergleich vor. | |||
* Ein gesperrter Satz, den die neue Auslieferung nicht mehr führt, wird nicht gelöscht, sondern als '''ausgelaufen''' gekennzeichnet. Ein Satz ohne Schloss läuft nie aus; trägt er dennoch diese Kennzeichnung, nimmt der Abgleich sie zurück und vermerkt das im Protokoll. | |||
* Ein Satz, der ohne Schloss ausgeliefert wurde und den die neue Fassung gesperrt mitbringt, wird an Ihren gleichnamigen Satz '''angebunden''': Ihr Satz behält seine Stelle im Katalog und in den Projekten, wird gesperrt und von künftigen Fassungen nachgeführt. Weichen seine Werte vom Auslieferungsstand ab, übernimmt er den Auslieferungsstand ('''angebunden, Lieferstand übernommen'''); Ihre abweichenden Werte finden Sie in der Sicherung. Tragen mehrere eigene Sätze diesen Namen, wird nichts angebunden. | |||
Eigene Sätze und alle Projekte bleiben unberührt — ein Projekt rechnet mit seiner eigenen Kopie unverändert weiter. Das gilt auch für Brennstoffe, Konditionierungsvorlagen und die Vorgaben der Pufferauslegung: Ein Projekt führt eigene Kopien der Brennstoffe (siehe [[Programm Dokumentation/Kosten#brennstoffe-des-projekts|Brennstoffe des Projekts]]) und der Vorgaben seiner Pufferauslegung, und eine übernommene Konditionierungsvorlage steht als Kopie im Gebäude. Den neuen Auslieferungsstand eines Brennstoffs holt ''Auf Katalog zurücksetzen'' ins Projekt. Ein Fenster nennt nach dem Start, was geschehen ist („n neu, m aktualisiert, k behalten, a ausgelaufen“, dazu gegebenenfalls „b angebunden“), und jede Aktion steht im Protokoll des Abgleichs. | |||
'''Administration → Daten & Import → Katalog aktualisieren…''' zeigt die Fassung der Datenbank und die des Pakets. ''Nur prüfen'' listet, was ein Abgleich täte, ohne etwas zu schreiben; ''Abgleichen…'' gleicht nach einer Rückfrage und einer Sicherung ab. Bei einem behaltenen Satz setzt ''Auslieferungsstand wiederherstellen…'' nach einer Rückfrage die ausgelieferten Werte wieder ein und sperrt den Satz; Ihre Anpassung an diesem Satz geht dabei verloren. Ohne Katalogpaket bleibt der Katalog, wie er ist, und das Protokoll nennt den Grund. | |||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
* [[Programm Dokumentation/Kühlung]] – Kältemaschinen und Kälteanlage im Projekt | |||
* [[Programm Dokumentation/Pufferspeicher]] – Übernahme und Bewirtschaftung im Projekt | * [[Programm Dokumentation/Pufferspeicher]] – Übernahme und Bewirtschaftung im Projekt | ||
* [[Programm Dokumentation/Photovoltaik]] – die PV-Anlage im Projekt, samt Wechselrichter | * [[Programm Dokumentation/Photovoltaik]] – die PV-Anlage im Projekt, samt Wechselrichter | ||
* [[Programm Dokumentation/Stromspeicher]] – die im Projekt geplante Speicherauslegung | * [[Programm Dokumentation/Stromspeicher]] – die im Projekt geplante Speicherauslegung | ||
* [[Berechnung/Heizkessel]], [[Berechnung/BHKW]], [[Berechnung/Wärmepumpe]], [[Berechnung/Solarthermie]], [[Berechnung/Pufferspeicher]], [[Berechnung/Photovoltaik]], [[Berechnung/Stromspeicher]] – die Rechenwege | * [[Programm Dokumentation/Berechnung/Heizkessel|Heizkessel]], [[Programm Dokumentation/Berechnung/BHKW|BHKW]], [[Programm Dokumentation/Berechnung/Wärmepumpe|Wärmepumpe]], [[Programm Dokumentation/Berechnung/Solarthermie|Solarthermie]], [[Programm Dokumentation/Berechnung/Pufferspeicher|Pufferspeicher]], [[Programm Dokumentation/Berechnung/Photovoltaik|Photovoltaik]], [[Programm Dokumentation/Berechnung/Stromspeicher|Stromspeicher]] – die Rechenwege | ||
[[Kategorie:Programm Dokumentation]] | [[Kategorie:Programm Dokumentation]] | ||
Aktuelle Version vom 1. November 2026, 14:24 Uhr
Die Gerätekataloge führen die technischen Daten der Anlagenkomponenten, mit denen EPOS-Plan rechnet: Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren, Pufferspeicher, Wärmepumpen, PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher. Jeder Katalog trägt zwei Arten von Sätzen: die schreibgeschützten Sätze der Auslieferung und eigene, frei bearbeitbare Sätze. Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet — die Übernahme in ein Projekt legt eine eigene Kopie an, die sich unabhängig vom Katalog ändern lässt. Die Kosten eines Katalogsatzes stehen nicht im Katalog, sondern im Kostenkatalog: Jeder Satz führt dort eine Satzvorlage mit seinen Investitions- und Betriebskosten, und die Anlage im Projekt gleicht ihre Kostenpositionen damit ab (siehe Kosten).
Aufruf
Alle neun Verwaltungen liegen im Menü Administration:
- Wärme- und Kälteerzeugung – Heizkessel, BHKW, Wärmepumpen, Kältemaschinen, Solarkollektoren; darunter die Rubrik Profile & Lastgänge mit den Katalogen der Solarthermie- und der PV-Ganglinien (siehe Ganglinien)
- Strombedarf & Speicher – Stromspeicher
- Energiesysteme – Photovoltaik (darunter PV Module und Wechselrichter), Pufferspeicher
Aufbau der Verwaltung
Heizkessel, BHKW, Solarkollektoren und Pufferspeicher zeigen links die Liste der Katalogsätze — Suche über alle Spalten, ein Trichter je Spalte, wie in jedem Katalog des Hauses (ein vorangestelltes ! im Filtertext einer Textspalte verneint ihn: !Luft zeigt alle Sätze ohne „Luft“); ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten und Pos1/Ende) — und rechts seine Felder im Stammblatt, direkt bearbeitbar; in einem schmalen Fenster schiebt sich das Stammblatt als Blatt über die Liste. Die Grenze zwischen Liste und Stammblatt verschieben Sie mit der Maus oder mit den Pfeiltasten am senkrechten Griff, ein Doppelklick stellt die Vorgabe wieder her; das gilt in allen Verwaltungen mit Liste und Stammblatt, und jede merkt sich ihre Breite. Ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl, ein Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze; darüber erscheint dann eine Leiste mit Vergleichen, Duplizieren…, Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… und Löschen für die gewählten Sätze. Speichern schreibt die Änderungen in den Satz zurück, Verwerfen nimmt sie zurück und lädt die Felder des Satzes neu; Neu… fragt einen Namen ab und legt einen leeren Satz an; Beenden schließt die Verwaltung, ebenso das Kreuz und Esc. Der Name selbst lässt sich nicht ändern.
PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher fassen Liste und Felder ebenso in Liste und Stammblatt zusammen: Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz (auch mit den Pfeiltasten), ein Kästchen je Zeile erlaubt die Mehrfachwahl mit Vergleichen, Duplizieren…, Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… und Löschen für die gewählten Sätze. Speichern schreibt sofort, Verwerfen nimmt ungespeicherte Änderungen zurück, Neu… fragt einen Namen ab und öffnet eine leere Zeile, Beenden schließt die Maske.
Wärmepumpen führen eine eigene Stammdatenpflege: Liste links, Stammblatt mit den Kenndaten rechts, darin die Gruppe Kennliniendaten… als eigene Überlagerung, dazu Modul-Katalog…. Ein Klick auf eine Zeile wählt den Satz; bei ungespeicherten Änderungen hält ein Zeilenwechsel oder Beenden an und verlangt Speichern oder Verwerfen. Speichern schreibt den gewählten Satz, Verwerfen nimmt Änderungen zurück, Neu legt einen an, Duplizieren… legt eine eigene Kopie des gewählten Satzes samt Kennlinien an, Schloss aufheben… bzw. Schloss setzen… schaltet das Schloss des Satzes um (siehe „Schreibschutz und Löschen“), Löschen fragt nach und ist gesperrt, solange die Pumpe in einem Projekt verwendet wird (der Grund nennt das Projekt), Beenden schließt die Maske.
Heizkessel
Der Heizkesselkatalog führt die Kenndaten von Heizkesseln. Der Editor zeigt:
- Kesselbezeichnung – der Name; schreibgeschützt.
- Hersteller, Beschreibung (mehrzeilig).
- Thermische Leistung – in kW.
- Energieträger – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog.
- Wirkungsgrad Gas, Biogas, Holz und Sonstiges und Wirkungsgrad Öl – je als Faktor (z. B. 0,9).
- Betriebsbereitschaftsverluste – die Bereitschaftsleistung in Kilowatt oder in Prozent der thermischen Leistung, je nach Einheit Bereitschaftsverlust; die Simulation rechnet sie in kW in jeder Stunde, in der der Kessel stillsteht und betriebsbereit ist, als Brennstoffeinsatz (siehe Simulation: Betriebsbereitschaft des Heizkessels).
- Brennwertkessel – ein Schalter.
- Vorlauf und Rücklauf – in °C, ganzzahlig.
- Höchster Rücklauf (Abschaltgrenze) – in °C; leer = keine Grenze (BHKW).
- Gruppe Kennlinie – die Daten einer Teillast- und Brennwertkennlinie. Ein leeres Feld heißt „Vorgabe“, nicht 0; der Platzhalter im Feld sagt es.
- Wirkungsgrad bei 30 % Last – heizwertbezogen als Faktor (z. B. 1,05); ein Wert über 1,5 gilt als Prozentangabe.
- Brennwertkennlinie – ein Schalter; nur bei einem Brennwertkessel bedienbar. Das Kennzeichen Brennwertkessel allein beschreibt und filtert den Katalog.
- Mindestleistung – in kW, die kleinste Leistung, bis zu der der Brenner moduliert; höchstens die thermische Leistung.
- Anfahrverlust je Start – in kWh; Mindestlaufzeit – in Minuten, 1 bis 60.
- Die Simulation rechnet mit dieser Kennlinie: Der Wirkungsgrad einer Laufstunde folgt der Laststufe zwischen dem Wert bei 30 % Last und dem Volllastwert aus Wirkungsgrad Gas… bzw. Wirkungsgrad Öl, beim Brennwertkessel mit Brennwertkennlinie zusätzlich dem Rücklauf der Stunde. Unter der Mindestleistung taktet der Kessel, und je Start kommt der Anfahrverlust auf den Brennstoff. Ein leeres Feld rechnet mit der Vorgabe (Berechnung: Heizkessel).
Der Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs führt die Felder der Kennlinie ebenfalls und zusätzlich Raumbedarf (m³), Nutzungsdauer (Gerätedaten) in Jahren und die Emissionsfaktoren CO₂, SO₂, NOx, CO und Staub (je g/MWh) — Herstellerangaben, die die Simulation nicht selbst verwendet: Sie rechnet mit dem Emissionsfaktor des gewählten Energieträgers. Auch die Nutzungsdauer rechnet nicht; für Ersatzbeschaffung und Restwert der Wirtschaftlichkeit maßgeblich ist die Tabelle Nutzungsdauern (AfA), und der Kurztext am Feld sagt es. Der Katalogdialog führt keine Kostenfelder; er zeigt den Lesewert Gerätekosten aus der Investitions-Satzvorlage des Satzes (Verweis auf den Kostenkatalog), ohne Verweis bleibt das Feld leer.
Fußleiste der Verwaltung: Speichern und Verwerfen (beide nur bei ungespeicherten Eingaben), Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
BHKW
Der BHKW-Katalog führt die Kenndaten von Blockheizkraftwerk-Modulen. Der Editor zeigt:
- Modulname – schreibgeschützt.
- Hersteller, Motortyp, Beschreibung (mehrzeilig).
- Thermische Leistung und Elektrische Leistung – je in kW.
- Elektrischer Wirkungsgrad und Thermischer Wirkungsgrad – je als Faktor zwischen 0 und 1 (Hinweis z. B. 0,30 bzw. 0,60).
- Ges. Wirkungsgrad – berechnet, nicht editierbar: die Summe der beiden Anteile. Sie läuft bei jeder Eingabe mit, damit nicht drei Zahlen dastehen, von denen zwei einander widersprechen. Die Summe darf bis 1,05 reichen — das lässt ein Brennwertgerät zu, dessen auf den Heizwert bezogener Gesamtwirkungsgrad über 1 liegen kann.
- Untere Grenzleistung – in Prozent der Nennleistung.
- Energieträger – Auswahl aus dem Brennstoffkatalog.
- Vorlauf und Rücklauf – in °C, ganzzahlig.
- Gruppe Teillast und Takten – alle Felder dürfen leer bleiben:
- El. Wirkungsgrad bei 50 % Last und Th. Wirkungsgrad bei 50 % Last – je als Faktor zwischen 0 und 1 wie die Volllastwerte; leer = wie Volllast. Eine kleine Kurve daneben zeigt beide Wirkungsgrade über der Last.
- Anfahrverlust je Start – in kWh Brennstoff; leer = kein Anfahrverlust.
- Mindestlaufzeit – in Minuten, ganzzahlig, höchstens 60; leer = 10 Minuten, sobald ein Anfahrverlust gepflegt ist.
- Mit Anfahrverlust oder Mindestlaufzeit taktet das Modul unter seiner Untergrenze, statt in der Stunde auszubleiben, sobald der Wärmeraum der Stunde einen Mindestlauf aufnimmt (BHKW: Teillast und Takten). Dieselben vier Felder stehen im Aufklapper Alle Daten anzeigen; ein dort geleertes Feld wird als „nicht gepflegt" gespeichert.
Darunter führt eine eigene Knopfleiste zu Investitions-, Betriebs- und Energiekosten des Projekts. Der Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs zeigt zusätzlich Raumbedarf (m³), Nutzungsdauer (Gerätedaten) in Jahren sowie die Emissionsfaktoren NOx, SO₂, CO, CO₂ und Staub (je g/MWh, Herstellerangaben, ohne Wirkung auf den Rechenweg). Auch die Nutzungsdauer rechnet nicht; maßgeblich ist die Tabelle Nutzungsdauern (AfA). Das BHKW führt keine Kostenfelder; der Lesewert Gerätekosten zeigt den Betrag der Investitions-Satzvorlage des Satzes.
Fußleiste der Verwaltung: Speichern, Verwerfen, Neu…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Solarkollektoren
Der Kollektorkatalog führt die Kenndaten von Sonnenkollektoren samt ihrer Kennlinie. Der Editor zeigt:
- Kollektorname – schreibgeschützt.
- Hersteller, Beschreibung (mehrzeilig), Kollektortyp.
- Modulfläche und Aperturfläche – je in m².
- Die Kennlinienparameter (optischer Wirkungsgrad), (in W/(m²·K)) und (in W/(m²·K²)) sowie die Einfallswinkel-Korrekturfaktoren (Direktstrahlung bei einem Einfallswinkel von 50°) und (Diffusstrahlung).
Der Lesewert Gerätekosten zeigt die Investition aus der Satzvorlage des Satzes, bei Solarkollektoren je m² mal Aperturfläche; ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. Gepflegt werden die Kosten in der Kostenverwaltung.
Fußleiste der Verwaltung: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Pufferspeicher
Der Pufferspeicherkatalog führt die Gerätewerte, mit denen ein Speicher im Katalog geführt wird — alles Weitere (Schichtung, Schaltschwellen, Entnahmehöhen je Kanal) entsteht erst mit der Projektkopie und steht in Programm Dokumentation/Pufferspeicher. Der Editor zeigt:
- Name, Hersteller.
- Speichertyp – Auswahl der Speicherart: Solarspeicher, Heizungspufferspeicher, Kombispeicher, Brauchwasserspeicher oder Prozesswärmespeicher. Vorgesehen sind Heizungspufferspeicher für Heizung, Brauchwasserspeicher für Brauchwasser, Kombi- und Solarspeicher für Heizung und Brauchwasser, Prozesswärmespeicher für Prozesswärme; eine andere Zuordnung im Projekt ist möglich und wird gemeldet (Pufferspeicher: Speicherart). Die Liste der Verwaltung zeigt die Speicherart als Spalte mit Filter. Ein Brauchwasserspeicher kommt mit der Verwendung Brauchwasser ins Projekt; die Pufferauslegung schlägt Brauchwasser- und Solarspeicher nicht vor, einen Prozesswärmespeicher nur für einen Speicher allein für Prozesswärme.
- Wärmetauscher – Gruppe, die nur bei der Speicherart Brauchwasserspeicher erscheint: Leistung in kW, Heizwasservorlauf in °C und Warmwassertemperatur in °C des Datenblattpunkts. Alle drei Felder sind optional; die Leistung geht beim Übernehmen ins Projekt als Leistung des Wärmetauschers in die Projektkopie.
- Betriebsbereitschaftsverluste – in kWh je Tag.
- Gesamtvolumen – in Litern, ganzzahlig.
- Beschreibung – mehrzeiliger Gerätetext, höchstens 2000 Zeichen; der VDI-3805-Import trägt hier ein, was er abgeleitet hat (etwa Inhalt oder Bereitschaftsverlust aus den ErP-Angaben) oder was der Datei fehlt. Die Projektkopie übernimmt den Text.
Der Lesewert Gerätekosten zeigt die Investition aus der Satzvorlage des Satzes; ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. Gepflegt werden die Kosten in der Kostenverwaltung.
Fußleiste der Verwaltung: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Wärmepumpen
Die Stammdatenpflege der Wärmepumpen führt neben den Kenndaten auch die Heiz- und, soweit vorhanden, die Kühlkennlinie. Über der Liste engt der Schalter nur mit Kühlfunktion sie auf Pumpen mit einer Kühlleistung ein. Den Kühlbetrieb rechnen kann nur eine Pumpe mit Kühlkennlinie; eine Pumpe mit Kühlleistung, aber ohne Kühlkennlinie rechnet nur Wärme (Kühlung: Kühlbetrieb der Wärmepumpe). Der Kenndatenblock zeigt:
- Name, Hersteller, Beschreibung.
- Wärmepumpentyp, Leistungsstufen, Aufstellung, Baujahr.
- Nennleistung, Heizstab, Kühlleistung.
- Gerätegrenzen – eine eigene Gruppe mit Auslegungs-, größter und kleinster Spreizung, Mindestvolumenstrom, größtem Rücklauf, Bezugsrücklauf, Abwertung je Kelvin Rücklauf und Kältemittel; Bedeutung unter Wärmepumpe: Gerätegrenzen; das Kältemittel wählt die Klappliste der Kältemittelliste (Kältemittel).
- Mindestleistung – in kW, die kleinste Leistung, auf die das Gerät herunterregelt; leer = es moduliert bis null. Unter ihr taktet das Gerät, und die Simulation rechnet den Taktverlust (Wärmepumpe: Takten).
- Teillastkoeffizient C_d – Faktor zwischen 0 und 1 für den Taktverlust nach EN 14825; leer gilt die Vorgabe 0,9 der Norm. In den Projektdialogen stehen beide Werte nur lesend.
- Kostensatz – in €/kW, gesperrt, mit dem Vermerk, dass der Satz aus der Satzvorlage stammt und in der Kostenverwaltung gepflegt wird; ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer.
Kennliniendaten Ansicht/Bearbeiten… zeigt die Heizkennlinie und, wenn zur gewählten Pumpe Kühlkenndaten vorliegen, über einen Umschalter auch die Kühlkennlinie, als Diagramm. Modul-Katalog… öffnet eine durchsuchbare Auswahl aus dem Stammkatalog: eine Suchzeile über alle Spalten, dazu die Spalten Hersteller, Quelle, Nennleistung, Vorlauf minimal und maximal sowie Zuheizung; Bauart, Auslegung, Aufstellung und Regelung stehen im Kenndatenblock der gewählten Pumpe statt als eigene Spalte.
Ein Auslieferungssatz trägt das Schloss und steht in der Liste gedimmt; seine Felder und Kennlinien lassen sich nur ansehen, Duplizieren… legt eine eigene Kopie samt Kennlinien an, Schloss aufheben… macht ihn selbst zu einem eigenen Satz. Die Kennlinien gehören zum Satz und folgen seinem Schloss.
Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Kältemaschinen
Die Verwaltung Kältemaschinen (Administration → Wärme- und Kälteerzeugung; unter Windows in einem eigenen Fenster) pflegt die Geräte für die Kälteanlage eines Projekts; Anlage, Kennlinie und Rechenweg beschreibt die Seite Kälteerzeugung; die Typen, ihre Felder und die eingebauten Typkennfelder erklärt Kältemaschinen nach Typ. Die Liste führt neben Bezeichnung, Nennkälteleistung (P_N), Hersteller und EER die Rückkühlart sowie die Spalte Herkunft: Typkennfeld für die eingebauten Typkennfelder, Auslieferung für die übrigen ausgelieferten Sätze und eigen für alles, was Sie angelegt oder eingelesen haben. Der Schalter Typkennfelder ausblenden nimmt die Typkennfelder aus der Liste. Die Gruppe Kennlinie des gewählten Satzes nennt in ihrer Kopfzeile die Herkunft und die Kenndaten im Nennpunkt (Nennkälteleistung, EER, Rückkühlart, Zahl der Stützstellen); darunter stehen das Diagramm mit den Reitern EER und Kälteleistung und die Stützstellen als Tafel – im breiten Fenster nebeneinander, im schmalen untereinander. Die Tafel führt eine Zeile je Kaltwassertemperatur und eine Spalte je Rückkühl- bzw. Außentemperatur, in jeder Zelle oben den EER und unten die Kälteleistung; Kopfzeile und erste Spalte bleiben beim Rollen stehen. Bei einem eigenen Satz folgt darunter Stützstellen bearbeiten mit den Eingabezeilen, die das Diagramm und die Tafel sofort nachführen; fehlen Stützstellen oder Bild, steht an ihrer Stelle ein kurzer Hinweis. Vergleichen stellt die Parameter mehrerer Sätze nebeneinander. Bei der Geräteart Kaltwassersatz mit Freikühlung trägt der Satz die Gruppe Integrierte Freikühlung mit dem Datenblattpunkt des Freikühlregisters und der Vorschau (Integrierte Freikühlung). Im Dialog Kältemaschinen im Projekt steht derselbe Katalog ohne Splitgeräte, Multisplitgeräte und VRF-Systeme (Abgrenzung) unter Im Projekt; Bearbeiten… und der Stift einer Katalogzeile öffnen dort sofort das Stammblatt des gewählten Satzes, ohne Liste davor; Neu… und Katalogverwaltung… öffnen die Verwaltung mit Liste (Katalogauswahl im Projektdialog).
- Typkennfelder laden… legt nach einer Rückfrage die eingebauten Typkennfelder (Kompression: Luft, Trockenkühler, Nasskühler und Wasser mit Scroll, Schraube, Turbo und Hubkolben; dazu Sorption und CO₂-Kaltwassersatz; Typkennfelder) als gesperrte Sätze an; vorhandene Sätze bleiben unverändert, die Meldung nennt die Zahl der neuen und übersprungenen Sätze. Ein Typkennfeld trägt keinen Herstellernamen.
- Kenndaten des Typkennfelds. Ist ein eingebautes Typkennfeld gewählt (Kaltwassersatz, CO₂ oder Sorption), zeigt die Gruppe Kenndaten des Typkennfelds lesend dieselbe Ordnung: Herkunft und Nennwerte in der Kopfzeile, Kennfeldbild in zwei Reitern und Stützstellen als Tafel (bei Sorption eine Zeile je Kühlwasser- und eine Spalte je Antriebstemperatur), darunter Teillast und Hinweis. Kurve aus Typkennfeld… und Skalieren… zeigen dieselben Daten als Vorschau vor der Übernahme. Die Gruppe Kennlinie zeigt daneben die Punkte des Katalogsatzes, mit denen die Simulation rechnet.
- Import… liest Kältemaschinen aus einer Kurvendatei oder aus einer der drei CSV-Vorlagen ein – Kennfeld, Nennwerte oder Ökodesign-Datenblatt A–D (Import Kältemaschinen); gesperrte Sätze überschreibt der Import nie. Auf dem iPad steht der Import aus einer Datei nicht zur Verfügung, Typkennfelder laden… schon.
Kältemittel. Das Feld Kältemittel des Katalogdialogs ist eine Klappliste über die Kältemittelliste (Kältemittel); sie zeigt Code und Bezeichnung. Ein Gerät, dessen Kältemitteltext in der Liste fehlt, steht als nicht zugeordnet: <Text> in der Klappliste und bleibt wählbar; ohne Wahl gilt — kein Kältemittel —. Unter der Klappliste stehen Lesezeilen mit den Angaben der gewählten Zeile: GWP mit Herkunft (aus der Kältemitteltabelle oder Geräteangabe), F-Gas, natürlich, Sicherheitsgruppe, PFAS-Status (PFAS, mit PFAS-Bestandteil, kein PFAS) und der Status der Zeile (gesichert oder vorläufig). Weicht der Geräte-GWP um mehr als 1 % vom Tabellenwert ab, steht ein Hinweis darunter; die Zulässigkeitsprüfung nimmt den Tabellenwert, bei einem nicht zugeordneten Kältemittel den Geräte-GWP. Die Schnellwahl GWP aus Kältemittel übernehmen setzt den Geräte-GWP auf den Wert der Tabelle.
Kältemittel
Die Verwaltung Kältemittel (Administration → Daten & Import → Kältemittel…) führt die Kältemittelliste, aus der Kältemaschinen und Wärmepumpen ihr Kältemittel wählen. Die Liste zeigt je Zeile Code, Bezeichnung, Gruppe, GWP, F-Gas, natürlich, Sicherheitsgruppe, PFAS und Status; unter der Liste stehen die Fundstellen des GWP-Werts und der übrigen Kennzeichen.
- Herkunft der Werte: Die ausgelieferten GWP-Werte und Kennzeichen stammen aus der Verordnung (EU) 2024/573 über fluorierte Treibhausgase; die Fundstelle steht je Zeile.
- Status: gesichert heißt, der Wert ist belegt; vorläufig heißt, die Zeile ist noch nicht abschließend belegt. Leer wird beim Speichern vorläufig.
- Ausgelieferte Zeilen tragen das Schloss und sind nur lesbar; Schloss aufheben… macht sie zu eigenen Zeilen, die sich ändern lassen.
- Eigene Zeilen legt Neu an; der Code ist ein Kurzzeichen nach ISO 817 und ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung eindeutig.
- Löschen geht nur für eine Zeile, die keine Kältemaschine verwendet. Wird die Zeile verwendet, nennt die Verwaltung die Zahl der Geräte, und der Code bleibt fest.
Fehlende Angaben (leeres GWP, leeres F-Gas-Kennzeichen) heißen unbekannt; die Zulässigkeitsprüfung stuft ein solches Kältemittel dann als nicht prüfbar ein (Kälteerzeugung: Zulässigkeit des Kältemittels). Hat eine Datenbank keine Kältemitteltabelle, meldet die Verwaltung das und bleibt leer.
Rückkühlwerke
Die Verwaltung Rückkühlwerke (Administration → Daten & Import → Rückkühlwerke…) pflegt die Rückkühlwerke, die eine wassergekühlte Kältemaschine als eigenes Glied an ihre Rückkühlung bekommen kann. Die Liste zeigt je Satz Name, Bauart, Nennleistung, Annäherung, Ventilator und Freikühlung. Das Stammblatt gliedert die Angaben in die Gruppen Bauart und Nennpunkt, Annäherung, Ventilator, Befeuchtung und Wasser (nur bei adiabaten und hybriden Kühlern und bei Kühltürmen) und Freikühlung.
- Leere Felder heißen Vorgabe: Das Feld zeigt den Wert, mit dem gerechnet wird, als Platzhalter, etwa die Annäherung der passenden Rückkühlart.
- Nasse Bauarten (adiabat, hybrid, Kühlturm) sind Verdunstungskühlanlagen im Sinn der 42. BImSchV; das Stammblatt weist darauf hin.
- Vorlagen – der Katalog führt drei ausgelieferte Vorlagen mit runden Näherungswerten: Nasskühlturm (Vorlage) (Kühlturm offen, 500 kW, Annäherung 4 K lastabhängig), Trockenkühler (Vorlage) (200 kW, Annäherung 10 K) und Hybridkühler (Vorlage) (300 kW, Annäherung 8 K, befeuchtet ab 25 °C). Sie stehen für kein bestimmtes Gerät; für ein eigenes Gerät dupliziert man eine Vorlage und trägt die Werte des Datenblatts ein.
- Ausgelieferte Sätze tragen das Schloss und sind nur lesbar; Duplizieren… legt eine eigene Kopie an, Schloss aufheben… macht den Satz zu einem eigenen.
- Vorlage speichern… schreibt eine leere CSV-Vorlage: Erläuterung in Zeilen mit #, dann die Kopfzeile mit den Spalten Bezeichner, Beschreibung, Bauart, Nennleistung_kW, Annaeherung_Nenn_K, Annaeherung_Weg, Ventilator_Nenn_kW, Ventilator_Regelung, Ventilator_Stufen, Ventilator_Drehzahl_Min, Befeuchtung_Wirkungsgrad, Befeuchtung_Ab_C, Verdunstung_Faktor, Eindickung, Drift_Anteil und Freikuehlung_Schaltung. Trenner ist das Semikolon, Dezimalzeichen Komma oder Punkt; Pflicht ist allein Bezeichner, ein leeres Feld rechnet mit der Vorgabe. Die Auswahlen tragen ihren Kennwert, etwa TROCKEN, HYBRID, KUEHLTURM_OFFEN, FEST, DREHZAHL oder PARALLEL.
- Import CSV… liest eine solche Datei und zeigt vor dem Schreiben, wie viele Zeilen übernehmbar sind, und je abgelehnter Zeile die Zeilennummer, das Feld und den Grund (keine Zahl, Wert außerhalb des Bereichs, unbekannte Auswahl, Name doppelt in der Datei oder schon im Katalog). Unbekannte Spalten werden genannt und nicht gelesen. Übernehmen legt jede geprüfte Zeile als eigenen Satz an.
- Löschen geht nur für einen Satz, den kein Projekt gewählt hat; sonst nennt die Verwaltung die Zahl der Projektanlagen.
- Wahl an der Kältemaschine – gewählt wird ein Rückkühlwerk in der Gruppe Rückkühlung der Kältemaschine; die Anlage bekommt eine eigene Projektkopie (Kältemaschinen nach Typ: Rückkühlwerk).
PV-Module
Der Modulkatalog der Photovoltaik führt eine Zeile je Modul. Einziges Pflichtfeld ist die Nennleistung; alle übrigen Zahlenfelder dürfen leer bleiben. Die Gruppe Moduldaten zeigt:
- Bezeichner, Hersteller, Beschreibung.
- Nennleistung (Pmax) – in W.
- Wirkungsgrad – in %.
- Spannung im MPP (Umpp) und Leerlaufspannung (Uoc) – in V.
- Strom im MPP (Impp) und Kurzschlussstrom (Isc) – in A.
- Temp.-Koeffizient Pmax – in %/K.
- Länge und Breite – in m.
- Kostensatz – in €/kWp, gesperrt, mit Vermerk auf die Kostenverwaltung; er stammt aus der Satzvorlage des Satzes, ohne Verweis bleibt das Feld leer.
- Zelltemperatur NOCT – in °C.
- Zelltechnologie – Auswahl.
Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Wechselrichter
Der Wechselrichterkatalog gliedert sich in drei Gruppen. Die Liste führt einen Herstellerfilter, weil die CEC-Liste über zweitausend Geräte umfasst.
Gerät: Bezeichner, Hersteller, Beschreibung, AC-Nennleistung (kW, das einzige Pflichtfeld), max. AC-Scheinleistung (kVA), max. DC-Leistung (kW), Kostensatz (gesperrt, aus der Satzvorlage, Pflege in der Kostenverwaltung), Herkunft (eine Auskunft — der Import setzt sie, eine von Hand gepflegte Zeile trägt „HAND").
Eingang (Werte je MPPT): MPP-Fenster von und bis, max. DC-Spannung, Einschaltspannung (je in V), max. DC-Strom je MPPT und max. Kurzschlussstrom je MPPT (je in A), Anzahl MPPT, Stränge je MPPT.
Die drei letzten Felder begrenzen die Stränge, die ein Gerät aufnimmt, und bleiben leer, wenn das Datenblatt sie nicht nennt; das leere Feld zeigt, womit dann gerechnet wird:
- Max. Kurzschlussstrom – die Stromgrenze je MPPT. Ohne Angabe gilt der max. DC-Strom (Betriebsstrom) als Grenze. Weder die CEC-Liste noch eine .OND-Datei führen ihn; er ist von Hand zu ergänzen.
- Anzahl MPPT – ohne Angabe wird mit einem Tracker gerechnet. Der .OND-Import übernimmt die Zahl aus der Datei, die CEC-Liste führt sie nicht.
- Stränge je MPPT – ohne Angabe gibt es keine Grenze für die Strangzahl je Tracker. Der .OND-Import setzt sie, wenn sich die Stringeingänge der Datei gleichmäßig auf die Tracker verteilen. Fehlen die Anzahl MPPT, die Stränge je MPPT oder der Kurzschlussstrom je MPPT, stuft der Wechselrichtervorschlag der Photovoltaik ein Gerät, das nur an der fehlenden Angabe scheitern würde, als „bedingt geeignet (Angaben fehlen)“ ein, mit dem Grund „Katalogwerte unvollständig“.
Wirkungsgrad: die Teillastwirkungsgrade bei 5, 10, 20, 30, 50 und 100 % Auslastung, dazu Euro- und Maximalwirkungsgrad — alle als Faktor zwischen 0 und 1, nicht in Prozent —, sowie Standby- und Nachtverbrauch (je in W).
Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Stromspeicher
Der Stromspeicherkatalog führt das Gerät — nicht die im Projekt geplante Speicherflotte, dafür Programm Dokumentation/Stromspeicher. Zwei Gruppen:
Speicherdaten (alle fünf Felder Pflicht): Bezeichner, Hersteller, Typ (Zelltechnologie, Auswahl), Energie/Kapazität (kWh), Leistung (kW), Ladezustand (%), Degradation (%).
Gerätetechnik (alle Felder dürfen leer bleiben und heißen dann nicht gepflegt): Wirkungsgrad (Round-Trip), Zyklen (zugesichert), Standby-Verbrauch (W), Selbstentladung (%/Monat).
Kosten: Der Satz führt keine Kostenfelder. Die Maske zeigt den Kostensatz je kWh als gesperrten Lesewert mit Vermerk auf die Kostenverwaltung; sie stammen aus der Satzvorlage des Satzes – Investition je kWh Kapazität, je kW Leistung und als fester Betrag, Betrieb als Verschleiß je entladener kWh –, ohne Verweis auf den Kostenkatalog bleibt das Feld leer. Gepflegt werden die Kosten in der Kostenverwaltung.
Fußleiste: Speichern, Verwerfen, Neu…, Import…, Beenden; Duplizieren…, Schloss aufheben…/Schloss setzen… und Löschen stehen bei den gewählten Sätzen (siehe „Aufbau der Verwaltung").
Ganglinien
Die Kataloge der Solarthermie-Ganglinien (Menü Solarthermieganglinie) und der PV-Ganglinien (Menü PV-Ganglinie) liegen in der Rubrik Profile & Lastgänge; derselbe Dialog öffnet auch an der Kachel des Projekts. Beide führen die Katalogsätze mit Vergleichen, Schloss und Löschen (gesperrt bei Auslieferungssätzen und bei Sätzen, die ein Projekt verwendet; der Grund nennt das Projekt) und lesen Ganglinien mit Import… ein, wahlweise als Stunden- oder Viertelstundenwerte; das Programm erkennt das Format. Bei den PV-Ganglinien lässt sich die Nennleistung eines eigenen Satzes nachträglich bearbeiten. Der Bereich Gewählter Satz zeigt die Jahresganglinie des markierten Satzes mit Jahresarbeit, Spitzenlast und Vollbenutzungsstunden, dem Schalter sortiert, der Einheit und dem Zoom; Vergrößern öffnet das Bild in voller Höhe. Die Knöpfe des Katalogs stehen in seiner Fußleiste – links Vergleichen, Schloss und Löschen, die auf alle angekreuzten Sätze wirken, rechts Import… –, das erwartete Dateiformat nennt der Infoknopf im Kopf des Katalogs; der Stift am Ende einer Zeile öffnet ihre Ganglinie in voller Höhe. Die Wärmebedarfs- und Stromganglinien zeigen sie ebenso. Die Verwendung im Projekt beschreiben Solarthermie und Photovoltaik.
Import
Vier Kataloge lesen sich aus Herstellerdateien nach VDI 3805 ein: Heizkessel (Blatt 3), Pufferspeicher (Blatt 20), Solarkollektoren (Blatt 19) und Wärmepumpen (Blatt 22, samt Kennlinien). PV-Module und Wechselrichter lesen sich wahlweise aus der CEC-Liste (Netzabruf oder Datei) oder aus PVsyst-Dateien ein — Module aus .PAN, Wechselrichter aus .OND. Stromspeicher haben keine VDI-3805-Vorlage; sie lesen sich aus der CEC Energy Storage System List und aus einer offenen Bibliothek von Batteriespezifikationen (bslib, CC BY 4.0).
Der Ablauf ist bei allen Importen derselbe: Datei wählen oder Quelle abrufen, die gefundenen Sätze in einer Liste mit Kontrollkästchen mehrfach auswählen (ein Klick schaltet die Markierung um, ein Doppelklick übernimmt die angeklickte Zeile sofort, ohne die übrige Auswahl zu leeren), eine Vorprüfung auf Dubletten, bei einem Fund ein eigener Konfliktdialog, danach die Übernahme mit einer Sammelmeldung. Der Dialog bleibt nach jeder Übernahme offen, damit sich mehrere Sätze nacheinander übernehmen lassen. Was eine Quelle nicht liefert — bei den Stromspeichern etwa die zugesicherten Zyklen —, sagt eine Hinweiszeile am Import. Zwischen der Liste und den Angaben darunter liegt eine Trennlinie: Mit der Maus gezogen oder mit den Pfeiltasten verschoben, teilt sie die Höhe zwischen beiden neu, ein Doppelklick stellt die Ausgangslage her, und das Programm merkt sich die Höhe je Importdialog.
Beim Heizkessel liest der Import aus dem Leistungssatz 710.01 den Wirkungsgrad bei Nennlast, den Wirkungsgrad bei 30 % Last und die kleinste Leistung, jeweils vom Temperaturpaar mit dem niedrigsten Rücklauf; führt der Satz keinen Nennlastwert, gilt der Wirkungsgrad des Gerätesatzes 700. Prozentangaben werden zu Faktoren, ein unplausibler Teillastwert bleibt leer. Die Bauart „Brennwert…“ setzt den Schalter Brennwertkessel; die Brennwertkennlinie bleibt aus, Anfahrverlust und Mindestlaufzeit bleiben leer.
Beim Pufferspeicher übernimmt der Import Solar-, Puffer- und Kombispeicher aus dem Kenndatensatz 710.03 und reine Trinkwasserspeicher aus dem Kenndatensatz 710.01 als Brauchwasserspeicher. Fehlt einem Trinkwasserspeicher der Inhalt, gilt das Speichervolumen nach ErP; fehlt einem Speicher der Bereitschaftsverlust, leitet der Import ihn aus dem Warmhalteverlust S nach ErP ab (S × 24 ÷ 1000 in kWh je Tag), und fehlt auch S, nimmt er den Ecodesign-Höchstwert für Warmwasserspeicher an (S = 16,66 + 8,33 × V0,4 in W, V der Inhalt in Litern). Über 2000 Liter rechnet der Import mit derselben Formel weiter; dort ist der Wert eher eine untere Schätzung, der Gerätetext nennt ihn als extrapoliert, und ein Herstellerwert ist vorzuziehen. Bei Trinkwasserspeichern übernimmt der Import aus dem Kenndatensatz 710.07 den Wärmetauscherpunkt (Leistung, Heizwasservorlauf und Warmwassertemperatur) in die Gruppe Wärmetauscher; die Zahl der übernommenen Punkte steht im Leseprotokoll. Das Abgeleitete, die Annahme und ein Speicher ohne Wärmetauscher stehen in der Beschreibung des Katalogsatzes und im Leseprotokoll. Speicher ohne Inhalt – etwa elektrische Trinkwasserspeicher ohne Kenndaten – übernimmt der Import nicht; das Leseprotokoll nennt sie mit Zahl und Beispielen.
Beim Solarkollektor nimmt der Import ein fehlendes oder nicht positives Kθ(50°) mit 0,92 an, dem Median der Kollektorkataloge; die Annahme steht in der Beschreibung des Katalogsatzes und im Leseprotokoll. Den Faktor der Diffusstrahlung führen die Herstellerdateien nicht; der Import leitet ihn aus Kθ(50°) ab — mit derselben Winkelabhängigkeit wie bei der Direktstrahlung, bewertet bei einem wirksamen Einfallswinkel der Diffusstrahlung von 60°, höchstens 1 (Kθ(50°) = 0,92 ergibt = 0,856). Auch diese Annahme steht in der Beschreibung und im Leseprotokoll; im Katalog lässt sich der Wert überschreiben.
PV-Module. Vor der Übernahme prüft der Import die Temperaturkoeffizienten jedes Moduls. beta_OC bewertet er bezogen auf die Leerlaufspannung: üblich sind −0,6 bis −0,1 %/K, ein Dünnschicht- oder Tandemmodul mit hoher Leerlaufspannung trägt deshalb zu Recht auch −1 V/K. Ist beta_OC betragsmäßig größer als die Leerlaufspannung, vermutet der Hinweis eine Angabe in mV/K. alpha_SC bewertet er bezogen auf den Kurzschlussstrom: üblich sind 0,005 bis 0,2 %/K, ab 10 %/K vermutet der Hinweis eine Angabe in mA/K. Fehlt die Leerlaufspannung oder der Kurzschlussstrom, gelten feste Grenzen (−0,5 V/K, 0,05 A/K). Die Hinweise ändern keinen Wert. Sind mehrere Module gewählt, fasst die Rückfrage die Hinweise je Prüfung zu einer Zeile „n Module mit …“ zusammen, die sich zu den Modulnamen aufklappen lässt. Ein Modulname, der schon im Katalog steht oder in der Auswahl doppelt vorkommt, führt in den Konfliktdialog; ein Name, der danach noch vergeben ist, wird nicht angelegt, und die Meldung nennt ihn.
Bei Wärmepumpen übernimmt der Import eine Kühlkennlinie nur, wenn sie den Kühlbetrieb beschreibt. Einen Kühlblock in Heizlage – mit einem Vorlauf ab 30 °C oder mit Quellentemperaturen, die durchweg kälter sind als der Vorlauf – und einen Kühlblock mit vertauschten Achsen übernimmt er nicht; das Leseprotokoll nennt beides je Satz. Die Wärmepumpe selbst wird übernommen; bleibt ihr keine Kühlkennlinie, rechnet sie nur Wärme. Mindestleistung und Teillastkoeffizient C_d setzt der Import nicht: Die Datei nennt einen Modulationsbereich in Prozent, aber keine Mindestleistung in kW und keinen Teillastkoeffizienten. Eine schon gespeicherte Kühlkennlinie in Heizlage oder mit vertauschten Achsen rechnet nicht, und der Simulationslauf nennt den Grund.
Kälteanlagen. Für Kälteanlagen gibt es keine Herstellerdateien nach VDI 3805. Der Punkt Administration → Daten & Import → Import Kälteanlagen VDI 3805 (Wärmepumpen mit Kühlfunktion) liest deshalb dieselben Wärmepumpendateien (Blatt 22) und bietet nur die Geräte an, die Kälte erzeugen können: eine Wärmepumpe mit mindestens einer gültigen Kühlkennlinie nach der Regel oben. Nennt die Datei keine Nennkühlleistung, gilt die größte Kälteleistung der gültigen Kühlblöcke als Nennkühlleistung; das Leseprotokoll nennt den abgeleiteten Wert je Gerät und zählt diese Geräte. Die Liste zeigt statt der Heizleistung die Kühlleistung. Alle übrigen Geräte der Datei übergeht der Import; das Leseprotokoll nennt jedes mit seinem Grund – keine Kühlkennlinie, Kühlblöcke nur in Heizlage, Kühlblöcke nur mit vertauschten Achsen, kein gültiger Kühlblock oder keine Nennkühlleistung angegeben und keine Kälteleistung in der Kühlkennlinie – und zählt angebotene und übergangene Geräte. Ein Gerät mit Kühlleistung, aber ohne Kühlkennlinie wird übergangen, weil es keine Kälte rechnen kann. Übernommene Geräte landen wie beim Wärmepumpenimport im Wärmepumpenkatalog, samt Heiz- und Kühlkennlinie; Dubletten behandelt derselbe Konfliktdialog. Im Katalog erscheinen sie unter nur mit Kühlfunktion.
Kältemaschinen. Der Punkt Administration → Daten & Import → Import Kältemaschinen (CSV, Copper)… öffnet denselben Import wie Import… im Katalog der Kältemaschinen. Er liest eine Kurvendatei der offenen Bibliothek PNNL Copper oder eine CSV-Datei in einer von drei Formen; die Form steht in der Kopfzeile Form oder folgt aus dem Inhalt:
- Kennfeld (Vorlage Kaeltemaschine_Kennfeldvorlage.csv): Kälteleistung und EER je Rückkühl- und Kaltwassertemperatur.
- Nennwerte (Vorlage Kaeltemaschine_Nennwertvorlage.csv): nur Nennkälteleistung und Nenn-EER, dazu Rückkühlart und auf Wunsch Verdichter und Verdichterregelung. Das Kennfeld kommt aus einem eingebauten Typkennfeld – gleiche Rückkühlart, dann gleicher Verdichter, dann gleiche Drehzahlart, dann die nächstliegende Leistungsklasse –, so skaliert, dass es am Nennpunkt (Kaltwasser 7 °C; Außenluft 35 °C bzw. Kühlwasser 30 °C) genau die Nennwerte trägt. Teillast und Mindestteillast übernimmt der Satz vom Typkennfeld, wenn die Datei dazu nichts angibt.
- Ökodesign-Datenblatt A–D (Vorlage Kaeltemaschine_Oekodesignvorlage.csv): Pdesignc, SEER bzw. ηs,c, Taktverlustfaktor Cdc, die Kaltwassertemperatur der Prüfung und je Teillastpunkt A bis D die Außentemperatur Tj, die deklarierte Leistung Pdc, den deklarierten EERd und das Teillastverhältnis; bei Wasserkühlung je Punkt die Kühlwasser-Eintrittstemperatur. Alle Werte stammen aus dem Produktdatenblatt; EPOS setzt keinen Punkt selbst ein. Das Typkennfeld wird auf Leistung und EER des Punkts A skaliert, Nennkälteleistung und Nenn-EER liest EPOS danach am Nennpunkt ab. Aus den Punkten entsteht die Teillastkurve: Lastgrad und EER-Verhältnis je Punkt gegen die Volllast des Kennfelds bei derselben Temperatur. Liefert ein Punkt mehr Leistung, als die Prüfung verlangt, taktet das Gerät dort; die kleinste solche Leistung wird die Mindestteillast, den Verlust trägt Cdc. Temperatur- und Teillasteinfluss lassen sich aus vier Punkten nicht trennen: Die Temperaturabhängigkeit kommt aus dem Typkennfeld, der Rest geht in die Teillastkurve. SEER und ηs,c sind nur Angabe.
Was die Datei zu Teillast und Takten angibt (Teillastzeilen, Teillastrechnung, Teillastkurve a/b/c, Kurve gültig ab Lastgrad, Taktverlustfaktor, Verdichterregelung, Kennfeldrand) und die Katalogfelder Geräteart, GWP, Füllmenge und saisonale Kennzahl sowie der Datenblattpunkt der integrierten Freikühlung (Integrierte Freikühlung) übernimmt der Katalogsatz; eine Copper-Datei liefert Teillastkurve, Verdichterregelung und Geräteart aus dem Kurvensatz. Eine Angabe, die die Prüfung des Katalogs nicht besteht, fällt mit einem Hinweis im Leseprotokoll weg; Mindestteillast und übrige Felder bleiben. Das Leseprotokoll nennt je Gerät das gewählte Typkennfeld und die Skalierung und jede übergangene Zeile mit Nummer und Grund; die Liste zeigt die Form als Quelle (CSV, CSV Nennwerte, CSV Ökodesign A–D).
Acht der neun Verwaltungen — nicht die des BHKW — bieten denselben Import zusätzlich über Import… in der eigenen Fußleiste an: Er öffnet als Überlagerung im selben Fenster; nach der Übernahme sind die neuen Sätze in der Liste gewählt — mehrere über ihre Kästchen, sodass Vergleichen, Schloss setzen… oder Löschen gleich auf sie wirken —, der erste steht im Stammblatt, und die Statuszeile nennt die Zahl der übernommenen Sätze.
Übernahme in ein Projekt
Ein Katalogsatz wird nie unmittelbar im Projekt verwendet: Die Übernahme im Erzeuger- bzw. Anlagendialog des Projekts legt eine eigene Kopie an. Diese Kopie lässt sich im Projekt frei ändern, ohne den Katalogsatz zu berühren. Der Aufklapper Alle Daten anzeigen des Projektdialogs zeigt dabei den vollen Feldbestand des Katalogsatzes — auch die Felder, die der Bereich unter der Liste selbst nicht zeigt (Kosten, Raumbedarf, Wartung, Nutzungsdauer, Emissionsfaktoren).
Katalogauswahl im Projektdialog
Die Dialoge der Erzeuger im Projekt (Heizkessel, BHKW, Wärmepumpen, Pufferspeicher, Stromspeicher, Solarkollektoren, Photovoltaik-Module, Kältemaschinen) wählen den Katalogsatz alle auf dieselbe Weise; die Einzelseiten beschreiben nur, was beim jeweiligen Gerät hinzukommt.
- Drei Bereiche. Oben steht Im Projekt mit den Geräten des Projekts und der Summe ihrer Leistung bzw. ihres Volumens, darunter Katalog (DB) mit dem Katalog und einem Suchfeld über alle Spalten; die Trennlinie dazwischen lässt sich ziehen und merkt sich ihre Höhe je Dialog. Darunter fasst der Bereich Gewählter Satz den zuletzt gewählten Satz in einer Zeile zusammen, mit der Marke Projektsatz oder Katalogsatz. Auf kleinen Bildschirmen (iPad) werden die Elemente kompakter, Rollbalken erscheinen nur dort, wo sie nötig sind.
- Mehrfachwahl. Beide Listen tragen ein Kästchen je Zeile; ein Kästchen im Spaltenkopf wählt alle sichtbaren Sätze, Strg-Klick und Umschalt-Klick wählen einzelne Zeilen und Bereiche. Die Knöpfe eines Bereichs wirken auf alle gewählten Zeilen, ohne Kästchen auf die zuletzt angeklickte.
- Spalten…. Der Knopf in der Kopfleiste des Katalogs öffnet die Auswahl der angezeigten Spalten (Angezeigte Spalten): ein Kästchen je Spalte, Standard stellt die Vorgabe wieder her. Der Bezeichner steht immer. In einem schmalen Fenster blendet der Dialog Spalten von geringerem Rang aus; die Auswahl nennt sie mit dem Zusatz „bei dieser Breite ausgeblendet“. Die gewählten Spalten merkt sich der Dialog für den nächsten Aufruf. Die Spalten sortieren und filtern wie in jedem Katalog; eine Spalte im Projekt verwendet lässt sich dazuschalten.
- Verwendungsmarke. Ein Katalogsatz, der im Projekt verwendet ist, trägt hinter dem Bezeichner einen Punkt in der Projektfarbe (Hinweis Im Projekt verwendet), die Zeile ist leicht getönt; die Legende ● im Projekt steht neben der Trefferzahl.
- In das Projekt übernehmen / Aus dem Projekt entfernen. In das Projekt übernehmen (▲, auch Doppelklick auf eine Zeile oder Enter) legt aus den gewählten Katalogsätzen je eine Kopie im Projekt an; Aus dem Projekt entfernen (▼) nimmt die gewählten Projektzeilen wieder heraus, die Kopie fällt erst mit OK weg. Nach einer Übernahme steht die Wahl auf den neuen Zeilen. Wo ein Gerät im Projekt einen Energieträger braucht, fragt Energieträger Variante danach.
- Vergleichen…. In der Leiste des Katalogs stellt Vergleichen… zwei oder mehr gewählte Sätze nebeneinander.
- Bearbeiten…. In der Kopfleiste Im Projekt öffnet Bearbeiten… die Projektkopien der gewählten Zeilen, in der Leiste des Katalogs die Katalogsätze. Bei mehreren gewählten Sätzen blättert ‹ › durch sie, und für alle gewählten setzen trägt einen Wert in allen Sätzen ein; gespeichert wird in einem Zug, alle oder keiner. Gesperrte Katalogsätze sind nur lesbar, bis das Schloss aufgehoben ist. Ein einzelner ungesperrter Katalogsatz öffnet statt der Satzbearbeitung den Editor des Katalogs. Der Stift in einer Zeile öffnet den Satz dieser Zeile zum Bearbeiten – in der Projektliste die Projektkopie, in der Katalogliste den Katalogsatz.
- In die Datenbank übernehmen…. Der Rückweg legt aus den gewählten Projektkopien neue Katalogsätze an oder überschreibt den Ursprung; die Rückfrage zeigt je Satz die Wahl als neuen Katalogsatz anlegen oder Ursprung überschreiben (gesperrt, solange der Ursprung geschützt ist) und den Namen. Es gehen die Gerätewerte und die Kostenwerte des Geräts mit; was nur zur Anlage im Projekt gehört (Energieträger, Temperaturen, Senken, Zeitprogramm), bleibt im Projekt.
- Gewählter Satz. Zugeklappt zeigt die Zeile Marke, Namen und Kenndaten des Satzes; aufgeklappt eine kurze Zusammenfassung der Anlagendaten. Bearbeiten rechts öffnet den Satz als Überlagerung in voller Höhe mit allen Daten (bei einer Projektkopie bearbeitbar, bei einem gesperrten Katalogsatz nur lesbar), beim Projektsatz zusätzlich mit den Kostenknöpfen und den Feldern, die zur Anlage im Projekt gehören; OK speichert, Abbrechen verwirft alle Eingaben der Überlagerung.
- Löschen, Schloss, Neu…. In der Leiste des Katalogs: Löschen entfernt die gewählten Katalogsätze nach einer Rückfrage für alle Projekte (gesperrte werden übersprungen), das Schloss schaltet den Schreibschutz um, Neu… fragt einen Namen ab und legt einen Satz an (nicht in jedem Dialog; neue Sätze entstehen sonst in der Verwaltung des Katalogs oder über den Rückweg).
- OK und Abbrechen. OK speichert die Liste des Projekts; Abbrechen verwirft die Änderungen und nimmt in dieser Sitzung neu angelegte Projektkopien zurück.
Schreibschutz und Löschen
Sätze der Auslieferung tragen ein Schloss, stehen in der Liste gedimmt und sind nur lesbar; solange das Schloss steht, lässt keine Verwaltung sie speichern, löschen oder umbenennen. Duplizieren… legt aus einem solchen Satz einen eigenen, frei bearbeitbaren Satz an (bei der Wärmepumpe samt Kennlinien) und wählt ihn gleich aus.
Schloss aufheben… macht die gewählten Auslieferungssätze nach einer Rückfrage selbst zu eigenen Sätzen: Sie lassen sich danach ändern und löschen, und ihr Stammblatt weist darauf hin, dass Ihre Änderungen als eigene Werte gelten. Ein Programm-Update ändert solche Sätze nicht. Katalog aktualisieren… stellt den ausgelieferten Stand eines Satzes auf Wunsch wieder her (siehe „Katalog aktualisieren“); bei Klimadaten und Zapfprofilkatalog gibt es ihn nur über deren eigenen Import oder in einer Datenbanksicherung. Umgekehrt sperrt Schloss setzen… die gewählten eigenen Sätze nach einer Rückfrage als Auslieferungssätze; ihre Werte bleiben dabei, wie sie sind. Die Beschriftung richtet sich nach der Auswahl: Sind gesperrte Sätze darunter, heißt die Handlung Schloss aufheben… und wirkt nur auf diese. Im Lesemodus der Lizenz ist sie gesperrt.
Löschen fragt zuerst nach und nennt den oder die Bezeichner der gewählten Sätze; über die Kästchen der Liste lassen sich mehrere Sätze auf einmal wählen und gemeinsam löschen.
Dubletten
Katalog-Dubletten prüfen… sucht über alle Kataloge der Datenbank nach Sätzen, die dieselbe Sache doppelt führen — nicht nur bei den acht Gerätekatalogen. Sie wählen einen einzelnen Katalog oder (alle Kataloge); Prüfen baut das Ergebnis als Baum aus Katalog, Ast und Gruppe, ein markierter Satz zeigt seine Werte gegenübergestellt im Detailfeld. Vier Aktionen: Leere Kopien bereinigen fasst eine Gruppe leerer Kopien zusammen, Satz löschen… und Satz umbenennen… wirken auf den markierten Satz, Protokoll speichern… schreibt das ganze Ergebnis in eine Datei. Wird ein Satz noch verwendet, fragt das Löschen ausdrücklich nach; ein Satz der Auslieferung lässt sich hier weder löschen noch umbenennen.
Katalog aktualisieren
Jede Programmfassung bringt neben der Vorlagendatenbank ein Katalogpaket mit: alle ausgelieferten Sätze der Kataloge — Wärmepumpen samt Kennlinien und Kühlkennlinien, Heizkessel, BHKW, PV-Module, Brauchwasser- und Prozesswärmeprofile samt Wochenprofilen, Baustoffe, Bauteilaufbauten, Brennstoffe, Tagesverteilungen, Gebäude und Konditionierungsvorlagen samt ihren Kalendern, Pufferspeicher und die Vorgaben der Pufferauslegung, Solarkollektoren, Solar-, Strom- und Wärmebedarfsganglinien, Stromspeicher, Stromverbraucherprofile samt Wochenprofilen und Wechselrichter. Jeder ausgelieferte Satz trägt dazu eine feste Kennung und eine Prüfsumme seiner ausgelieferten Werte.
Zwei Kataloge gehen eigene Wege und gehören nicht zum Katalogpaket: Die Klimadaten kommen über den Klimaimport, der Zapfprofilkatalog über sein eigenes Paket mit Katalogversion (siehe die Seite zum Zapfprofilgenerator).
Fehlt der Normteil des Zapfprofilkatalogs (Normkennwerte), bietet der Reiter Zapfprofilkatalog die Übernahme mit Sicherung an; „Nicht übernehmen“ merkt sich die Wahl bis zur nächsten Katalogfassung (siehe Brauchwasser-Zapfprofil). Liegt für den mitgelieferten Zapfprofilkatalog eine Berichtigung vor, zeigt der Reiter Zapfprofilkatalog dieses Dialogs dieselbe Übersicht wie die Hinweiszeile im Brauchwasser-Zapfprofil: je Zeile Katalog, Bezeichner, Änderung und betroffene Projekte, mit Übernahme Zeile für Zeile oder auf einmal und zuvor angelegter Sicherung (siehe Brauchwasser-Zapfprofil).
Beim ersten Start einer neuen Programmfassung gleicht EPOS-Plan die Kataloge mit dem Paket ab, nachdem es eine Sicherung der Datenbank im Ordner DB-Backup angelegt hat:
- Ein Satz, den die Datenbank noch nicht führt, kommt neu hinzu, gesperrt wie jeder Auslieferungssatz.
- Ein ausgelieferter Satz, den Sie nicht angepasst haben, wird auf den neuen Stand aktualisiert.
- Ein Satz, den Sie angepasst oder dessen Schloss Sie aufgehoben haben, wird behalten: Ihre Anpassung bleibt; der neue Auslieferungsstand liegt als Vergleich vor.
- Ein gesperrter Satz, den die neue Auslieferung nicht mehr führt, wird nicht gelöscht, sondern als ausgelaufen gekennzeichnet. Ein Satz ohne Schloss läuft nie aus; trägt er dennoch diese Kennzeichnung, nimmt der Abgleich sie zurück und vermerkt das im Protokoll.
- Ein Satz, der ohne Schloss ausgeliefert wurde und den die neue Fassung gesperrt mitbringt, wird an Ihren gleichnamigen Satz angebunden: Ihr Satz behält seine Stelle im Katalog und in den Projekten, wird gesperrt und von künftigen Fassungen nachgeführt. Weichen seine Werte vom Auslieferungsstand ab, übernimmt er den Auslieferungsstand (angebunden, Lieferstand übernommen); Ihre abweichenden Werte finden Sie in der Sicherung. Tragen mehrere eigene Sätze diesen Namen, wird nichts angebunden.
Eigene Sätze und alle Projekte bleiben unberührt — ein Projekt rechnet mit seiner eigenen Kopie unverändert weiter. Das gilt auch für Brennstoffe, Konditionierungsvorlagen und die Vorgaben der Pufferauslegung: Ein Projekt führt eigene Kopien der Brennstoffe (siehe Brennstoffe des Projekts) und der Vorgaben seiner Pufferauslegung, und eine übernommene Konditionierungsvorlage steht als Kopie im Gebäude. Den neuen Auslieferungsstand eines Brennstoffs holt Auf Katalog zurücksetzen ins Projekt. Ein Fenster nennt nach dem Start, was geschehen ist („n neu, m aktualisiert, k behalten, a ausgelaufen“, dazu gegebenenfalls „b angebunden“), und jede Aktion steht im Protokoll des Abgleichs.
Administration → Daten & Import → Katalog aktualisieren… zeigt die Fassung der Datenbank und die des Pakets. Nur prüfen listet, was ein Abgleich täte, ohne etwas zu schreiben; Abgleichen… gleicht nach einer Rückfrage und einer Sicherung ab. Bei einem behaltenen Satz setzt Auslieferungsstand wiederherstellen… nach einer Rückfrage die ausgelieferten Werte wieder ein und sperrt den Satz; Ihre Anpassung an diesem Satz geht dabei verloren. Ohne Katalogpaket bleibt der Katalog, wie er ist, und das Protokoll nennt den Grund.
Siehe auch
- Programm Dokumentation/Kühlung – Kältemaschinen und Kälteanlage im Projekt
- Programm Dokumentation/Pufferspeicher – Übernahme und Bewirtschaftung im Projekt
- Programm Dokumentation/Photovoltaik – die PV-Anlage im Projekt, samt Wechselrichter
- Programm Dokumentation/Stromspeicher – die im Projekt geplante Speicherauslegung
- Heizkessel, BHKW, Wärmepumpe, Solarthermie, Pufferspeicher, Photovoltaik, Stromspeicher – die Rechenwege