Programm Dokumentation/Stromspeicher: Unterschied zwischen den Versionen
Weitere Optionen
Epos (Diskussion | Beiträge) Sammel-Upload: Repo-Quelle Projekte/Wiki (Dokumentation/aktuell/Wiki_Update_*.md) |
Epos (Diskussion | Beiträge) Sammel-Upload 1.2.0.14, Teil 29: Aktualitätsprüfung, Bericht nur vorhandene Anlagen (Quellstand ca62ecfe0) |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 128: | Zeile 128: | ||
* '''Mehrere Speicheranlagen.''' Ohne Projektflotte rechnet der Lauf die Anlage der aktiven Speichervariante; ist keine bestimmbar, die Summe aller Speicheranlagen mit Hinweis im Protokoll. ''Kapazität [kWh]'' und ''Lade-/Entladeleistung [kW]'' der Einzelanlage sind nur bei genau einer Speicheranlage änderbar. Speicher, die zusammen arbeiten sollen, rechnet die Projektflotte. | * '''Mehrere Speicheranlagen.''' Ohne Projektflotte rechnet der Lauf die Anlage der aktiven Speichervariante; ist keine bestimmbar, die Summe aller Speicheranlagen mit Hinweis im Protokoll. ''Kapazität [kWh]'' und ''Lade-/Entladeleistung [kW]'' der Einzelanlage sind nur bei genau einer Speicheranlage änderbar. Speicher, die zusammen arbeiten sollen, rechnet die Projektflotte. | ||
* '''Planende Betriebsziele brauchen den Fahrplaner.''' ''PV-Eigenverbrauch (reaktiv)'' und ''Lastspitzenkappung'' rechnen überall; ''PV-Prognoseplanung'', ''Preisoptimierung / Arbitrage'' und ''Multi Use mit Peak-Priorität'' brauchen den Fahrplaner der Windows-Anwendung. Auf dem iPad sind sie gesperrt und nennen den Grund; eine aktive Projektflotte mit planendem Ziel bricht dort den Lauf mit benannter Meldung ab ([[#auslegung-ios|Auf dem iPad]]). Die ''Preissteuerung / Arbitrage'' der Einzelanlage braucht ihn nicht, rechnet aber nur mit ''Entladung ins Netz (Verkauf)'', sonst als Dauernutzung mit Hinweis. | * '''Planende Betriebsziele brauchen den Fahrplaner.''' ''PV-Eigenverbrauch (reaktiv)'' und ''Lastspitzenkappung'' rechnen überall; ''PV-Prognoseplanung'', ''Preisoptimierung / Arbitrage'' und ''Multi Use mit Peak-Priorität'' brauchen den Fahrplaner der Windows-Anwendung. Auf dem iPad sind sie gesperrt und nennen den Grund; eine aktive Projektflotte mit planendem Ziel bricht dort den Lauf mit benannter Meldung ab ([[#auslegung-ios|Auf dem iPad]]). Die ''Preissteuerung / Arbitrage'' der Einzelanlage braucht ihn nicht, rechnet aber nur mit ''Entladung ins Netz (Verkauf)'', sonst als Dauernutzung mit Hinweis. | ||
* '''Peak-Ziel.''' Ohne Ziel und ohne ''adaptiv'' rechnet der Lauf die Dauernutzung, ein Ziel über der Spitze kappt nichts ([[#berechnungsart|Berechnungsart]]). | * '''Peak-Ziel.''' Ohne Ziel und ohne ''adaptiv'' rechnet der Lauf die Dauernutzung, ein Ziel über der Spitze kappt nichts ([[#berechnungsart|Berechnungsart]]). Der Dialog [[#maske-lastspitzenkappung|Lastspitzenkappung]] rechnet den reinen Lastgang ohne PV und BHKW, der Projektlauf am Netzanschluss – ihre Schwellen sind nicht dieselben. | ||
* '''Stundenwerte in der Viertelstunde.''' Viertelstundenspitzen kennt nur der Strombedarf aus Profil oder Messdaten; Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, PV und BHKW gehen als Stundenwerte ein, gleich auf die vier Viertelstunden verteilt. | * '''Stundenwerte in der Viertelstunde.''' Viertelstundenspitzen kennt nur der Strombedarf aus Profil oder Messdaten; Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, PV und BHKW gehen als Stundenwerte ein, gleich auf die vier Viertelstunden verteilt. | ||
* '''Excel-Kompatibilitätsmodus.''' Er bildet eine Referenzmappe nach – ohne Wirkungsgradverluste und ohne BHKW – und liefert kein Produktivergebnis. | * '''Excel-Kompatibilitätsmodus.''' Er bildet eine Referenzmappe nach – ohne Wirkungsgradverluste und ohne BHKW – und liefert kein Produktivergebnis. | ||
| Zeile 211: | Zeile 211: | ||
'''Lastspitzenkappung, adaptiv.''' Ohne eine sicher bekannte Spitze stellen Sie in der Betriebsführung „adaptiv (kausal)" statt „fest" ein: Die eingegebene Zahl gilt dann nur als '''Startwert''' der Schwelle – vorbelegt mit der Grundlast –, und die Schwelle wird im Lauf '''nachgezogen''' (die Ratsche), sobald die Flotte eine anstehende Spitze nicht mehr halten kann; sie sinkt danach nie wieder. So bleibt Ladung für die große Spitze reserviert, statt an vielen kleinen verbraucht zu werden. Der Knopf „Peak-Ziel bestimmen…" – bei adaptiver Kappung „Mit Vorausschau erreichbares Ziel bestimmen…" – sucht per Bisektion das kleinste feste Ziel, das dieselbe Flotte mit vollem Wissen des Jahres noch hält, und stellt die Differenz zur kausal erreichten Schwelle als '''Wert der Vorausschau''' daneben. Felder und Knöpfe im Einzelnen stehen unter [[#auslegung-betrieb|Betriebsführung]], der Rechenweg unter [[Programm Dokumentation/Berechnung/Stromspeicher#peak-ratsche|Adaptive Entladeschwelle – die kausale Ratsche]]. | '''Lastspitzenkappung, adaptiv.''' Ohne eine sicher bekannte Spitze stellen Sie in der Betriebsführung „adaptiv (kausal)" statt „fest" ein: Die eingegebene Zahl gilt dann nur als '''Startwert''' der Schwelle – vorbelegt mit der Grundlast –, und die Schwelle wird im Lauf '''nachgezogen''' (die Ratsche), sobald die Flotte eine anstehende Spitze nicht mehr halten kann; sie sinkt danach nie wieder. So bleibt Ladung für die große Spitze reserviert, statt an vielen kleinen verbraucht zu werden. Der Knopf „Peak-Ziel bestimmen…" – bei adaptiver Kappung „Mit Vorausschau erreichbares Ziel bestimmen…" – sucht per Bisektion das kleinste feste Ziel, das dieselbe Flotte mit vollem Wissen des Jahres noch hält, und stellt die Differenz zur kausal erreichten Schwelle als '''Wert der Vorausschau''' daneben. Felder und Knöpfe im Einzelnen stehen unter [[#auslegung-betrieb|Betriebsführung]], der Rechenweg unter [[Programm Dokumentation/Berechnung/Stromspeicher#peak-ratsche|Adaptive Entladeschwelle – die kausale Ratsche]]. | ||
''' | '''Dialog Lastspitzenkappung.''' Für einen einzelnen Lastgang ohne eigene Flotte steht der eigene [[#maske-lastspitzenkappung|Dialog Lastspitzenkappung]] bereit: Sie prüft eine Ganglinie gegen ein festes oder adaptives Ziel und übernimmt das Ergebnis mit „In Variante übernehmen" unmittelbar in die aktive Speichervariante des Projekts – Berechnungsart, erreichte Schwelle und die Einstellung adaptiv inbegriffen. | ||
=== Auslegung: Größe und Stückzahl suchen === | === Auslegung: Größe und Stückzahl suchen === | ||
| Zeile 316: | Zeile 316: | ||
! Was !! Wo !! Warum | ! Was !! Wo !! Warum | ||
|- | |- | ||
| Suchbereiche (Anzahl, Kapazität, Leistung) und | | Suchbereiche (Anzahl, Kapazität, Leistung) und die Suchmethode || '''Schritt 4 — Optimierung''' || Der Suchraum beschreibt die SUCHE, nicht eine Einheit | ||
|- | |- | ||
| ''Netz und Planung'' (Bezugs- und Einspeisegrenze, Prognoseplanung, Endenergieziele) || '''Schritt 3 — Betriebsführung''' || Anschlussgrenzen und Planungswissen beschreiben den BETRIEB der Flotte | | ''Netz und Planung'' (Bezugs- und Einspeisegrenze, Prognoseplanung, Endenergieziele) || '''Schritt 3 — Betriebsführung''' || Anschlussgrenzen und Planungswissen beschreiben den BETRIEB der Flotte | ||
| Zeile 362: | Zeile 362: | ||
* '''Energie-Ausgleichswert''' in €/kWh – er bewertet die Änderung der gespeicherten Energie zwischen Anfang und Ende des Jahres. Der Speicher endet das Jahr selten auf demselben Ladezustand, auf dem er begonnen hat; ohne den Ausgleichswert wäre ein zu Beginn gefüllter Speicher ein kostenloser Ertrag. Ein Vorschlag ergibt sich aus dem mittleren Bezugspreis, sobald diese Quelle vorliegt. '''Eine bewusst eingetragene Angabe wird nicht wieder durch eine Vorbelegung ersetzt.''' | * '''Energie-Ausgleichswert''' in €/kWh – er bewertet die Änderung der gespeicherten Energie zwischen Anfang und Ende des Jahres. Der Speicher endet das Jahr selten auf demselben Ladezustand, auf dem er begonnen hat; ohne den Ausgleichswert wäre ein zu Beginn gefüllter Speicher ein kostenloser Ertrag. Ein Vorschlag ergibt sich aus dem mittleren Bezugspreis, sobald diese Quelle vorliegt. '''Eine bewusst eingetragene Angabe wird nicht wieder durch eine Vorbelegung ersetzt.''' | ||
* '''Kalkulationszins''' in % – damit werden die Jahreswerte auf heute abgezinst. | * '''Kalkulationszins''' in % – damit werden die Jahreswerte auf heute abgezinst. | ||
* '''Projektionsart''' – '' | * '''Projektionsart''' – ''Eingelesene Jahre einzeln bewerten'' oder ''Referenzjahr ausdrücklich wiederholen''. Die '''finanzielle Projektlaufzeit''' ist stets sichtbar und änderbar; sie ist es, über die sich die Investition amortisieren muss. | ||
* '''Restwert der Studie''' in € – ein Betrag, der am '''Ende''' der Laufzeit als Einnahme angesetzt und abgezinst in den Kapitalwert eingeht, '''zusätzlich''' zu den Restwerten der einzelnen Einheiten. Gedacht für alles, was zur Studie und nicht zu einer Einheit gehört: Netzanschluss, Gebäude, Fläche, Weiterverkauf im Paket. | * '''Restwert der Studie''' in € – ein Betrag, der am '''Ende''' der Laufzeit als Einnahme angesetzt und abgezinst in den Kapitalwert eingeht, '''zusätzlich''' zu den Restwerten der einzelnen Einheiten. Gedacht für alles, was zur Studie und nicht zu einer Einheit gehört: Netzanschluss, Gebäude, Fläche, Weiterverkauf im Paket. | ||
* '''Maximale Auslegungskandidaten''' – die Obergrenze für die Rastersuche aus Schritt 4. Reißt ein Raster sie, wird der Lauf '''abgewiesen und nicht gekürzt'''; wo die Zahl steht, sagt Schritt 4 live. | * '''Maximale Auslegungskandidaten''' – die Obergrenze für die Rastersuche aus Schritt 4. Reißt ein Raster sie, wird der Lauf '''abgewiesen und nicht gekürzt'''; wo die Zahl steht, sagt Schritt 4 live. | ||
| Zeile 450: | Zeile 450: | ||
* '''Informationsstand''' und '''Planungshorizont''' – nur bei einem '''planenden''' Betriebsziel. Ohne Fahrplaner gibt es keinen Horizont, und ein Feld ohne Wirkung wäre eine Behauptung. Der Informationsstand ''Idealwissen'' (ganzes Jahr bekannt) ist ausdrücklich ein '''Vergleichslauf''', keine Betriebsweise. | * '''Informationsstand''' und '''Planungshorizont''' – nur bei einem '''planenden''' Betriebsziel. Ohne Fahrplaner gibt es keinen Horizont, und ein Feld ohne Wirkung wäre eine Behauptung. Der Informationsstand ''Idealwissen'' (ganzes Jahr bekannt) ist ausdrücklich ein '''Vergleichslauf''', keine Betriebsweise. | ||
** '''''Archivierte Prognose-Snapshots''''' ist die Vorbelegung und rechnet ausschließlich mit '''geladenen''' Prognosen – die tatsächliche Jahresreihe des Projekts wird nie als Prognose verwendet, sonst wäre jeder Fahrplan heimlich hellsichtig. Ist keine Prognose geladen, steht der Hinweis unter dem Feld, der Rechenknopf bleibt gesperrt und nennt den Grund. '''Zwei Auswege''': den Informationsstand auf ''Idealwissen'' setzen – ein Knopf tut das – oder in Schritt 2 über '''„Prognosen und Projektjahre…"''' Prognosen laden. | ** '''''Archivierte Prognose-Snapshots''''' ist die Vorbelegung und rechnet ausschließlich mit '''geladenen''' Prognosen – die tatsächliche Jahresreihe des Projekts wird nie als Prognose verwendet, sonst wäre jeder Fahrplan heimlich hellsichtig. Ist keine Prognose geladen, steht der Hinweis unter dem Feld, der Rechenknopf bleibt gesperrt und nennt den Grund. '''Zwei Auswege''': den Informationsstand auf ''Idealwissen'' setzen – ein Knopf tut das – oder in Schritt 2 über '''„Prognosen und Projektjahre…"''' Prognosen laden. | ||
* '''Endenergieziele''' – bei ''je Speicher | * '''Endenergieziele''' – bei der ''Horizont-Endbedingung'' ''Zielenergie je Speicher'' eine Zeile je Einheit, mit dem '''Namen''' der Einheit davor. | ||
=== Schritt 4 — Optimierung === | === Schritt 4 — Optimierung === | ||
| Zeile 529: | Zeile 529: | ||
Bei '''Stückzahl suchen''' ist die Zahl das Produkt der Stückzahlbereiche aller eingeschalteten Einheiten – bei ''Nur bewerten'' steht statt der Zeile der Satz ''„Ein Kandidat — die Flotte, wie sie in Schritt 1 eingestellt ist."'' | Bei '''Stückzahl suchen''' ist die Zahl das Produkt der Stückzahlbereiche aller eingeschalteten Einheiten – bei ''Nur bewerten'' steht statt der Zeile der Satz ''„Ein Kandidat — die Flotte, wie sie in Schritt 1 eingestellt ist."'' | ||
'''Planende Betriebsziele: erst grob, dann fein.''' Mit ''PV-Prognoseplanung'', ''Preisoptimierung / Arbitrage'' oder ''Multi Use mit Peak-Priorität'' rechnet der Fahrplaner für jeden Kandidaten einen eigenen Fahrplan über das Jahr; das dauert je Kandidat deutlich länger als mit ''PV-Eigenverbrauch'' oder ''Lastspitzenkappung''. Suchen Sie deshalb das Raster zuerst mit einem dieser beiden Betriebsziele ab und rechnen Sie nur die engere Wahl – die wenigen besten Bestückungen – mit dem planenden Ziel nach. | |||
==== Was die Suche findet — und was nicht ==== | ==== Was die Suche findet — und was nicht ==== | ||
| Zeile 642: | Zeile 644: | ||
'''Die Diagramme''' tragen über jedem Bild dieselbe Steuerung: den Schalter '''„sortiert"''' (Dauerlinie), '''je Reihe einen Schalter''' mit derselben Beschriftung wie die Legende und die '''Zeitraumwahl Jahr / Woche / Tag''' mit Vor- und Zurückschaltern. Die Reihen gibt es je Einheit ''und'' als „Speicher gesamt"; der '''Ladezustand''' einer wählbaren Einheit steht als zweite Achse im Netzbild. Vorgabe ist die '''Woche''' – ein ganzes Jahr im Viertelstundenraster legt vierzig Werte auf einen Bildpunkt und zeigt keinen einzigen Ladezyklus. | '''Die Diagramme''' tragen über jedem Bild dieselbe Steuerung: den Schalter '''„sortiert"''' (Dauerlinie), '''je Reihe einen Schalter''' mit derselben Beschriftung wie die Legende und die '''Zeitraumwahl Jahr / Woche / Tag''' mit Vor- und Zurückschaltern. Die Reihen gibt es je Einheit ''und'' als „Speicher gesamt"; der '''Ladezustand''' einer wählbaren Einheit steht als zweite Achse im Netzbild. Vorgabe ist die '''Woche''' – ein ganzes Jahr im Viertelstundenraster legt vierzig Werte auf einen Bildpunkt und zeigt keinen einzigen Ladezyklus. | ||
'''Vergrößert wird im Bild selbst''': mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten ''+'', ''−'' und ''0''. Die Leiste über dem Bild zeigt links die Vergrößerung, ''Bereich'' zieht ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen, ''1:1'' stellt die volle Ansicht wieder her. Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen. Die ausführliche Bedienung steht unter [[Programm Dokumentation/Simulationsergebnisse#diagrammbedienung|Simulationsergebnisse: Die Diagramme bedienen]]. Die '''Zeitraumwahl bleibt daneben''' – sie entscheidet, welcher Ausschnitt überhaupt gerechnet und gezeichnet wird; die Vergrößerung bewegt sich innerhalb davon. ''CSV…'' in der Leiste des Bildes speichert jedes Zeitreihenbild als CSV-Datei, siehe [[Datenexport]]. | '''Vergrößert wird im Bild selbst''': mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten ''+'', ''−'' und ''0''. Die Leiste über dem Bild zeigt links die Vergrößerung, ''Bereich'' zieht ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen – in Zeit und Werten –, ''1:1'' stellt die volle Ansicht wieder her. Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen. Die ausführliche Bedienung steht unter [[Programm Dokumentation/Simulationsergebnisse#diagrammbedienung|Simulationsergebnisse: Die Diagramme bedienen]]. Die '''Zeitraumwahl bleibt daneben''' – sie entscheidet, welcher Ausschnitt überhaupt gerechnet und gezeichnet wird; die Vergrößerung bewegt sich innerhalb davon. ''CSV…'' in der Leiste des Bildes speichert jedes Zeitreihenbild als CSV-Datei, siehe [[Datenexport]]. | ||
Die '''Jahresprojektion''' hat keine Zeitachse und deshalb keinen Zoom: Zwischen zwei Projektjahren liegt nichts. In ihrer Leiste steht ''CSV…'' für die Jahreskonten ([[Datenexport]]). Sie zeigt statt dessen '''den Wert des Elements, auf das Sie zeigen''' – eine Säule nennt ihr Jahr und ihren Betrag, das Band eines Ersatzjahres seinen Anlass. | Die '''Jahresprojektion''' hat keine Zeitachse und deshalb keinen Zoom: Zwischen zwei Projektjahren liegt nichts. In ihrer Leiste steht ''CSV…'' für die Jahreskonten ([[Datenexport]]). Sie zeigt statt dessen '''den Wert des Elements, auf das Sie zeigen''' – eine Säule nennt ihr Jahr und ihren Betrag, das Band eines Ersatzjahres seinen Anlass. | ||
| Zeile 693: | Zeile 695: | ||
== | == Dialog Lastspitzenkappung == | ||
{{Anker|maske-lastspitzenkappung}} | {{Anker|maske-lastspitzenkappung}} | ||
Der eigene Dialog '''Lastspitzenkappung (Peak-Shaving)''' wertet einen Lastgang aus – eine Ganglinie des Projekts, eine aus dem Katalog oder eine eingelesene Datei. Sie rechnet gegen ein festes oder ein nachgezogenes Ziel, zeigt Spitzen, Monatswerte und den Lastgang als Bild und schreibt fünf Spalten als CSV. Neben ''Ladezustand im Diagramm zeigen'' schalten zwei weitere Schalter die Lade- und Entladeleistung und die erreichte Schwelle ins Bild, ab Werk aus; angehakt stehen sie auch als Spalten in der CSV-Datei. | |||
Links steht die Liste der Lastgänge; die gewählte Zeile ist der Lastgang, den | Links steht die Liste der Lastgänge; die gewählte Zeile ist der Lastgang, den der Dialog rechnet. Rechts stehen die Parameter in den Gruppen ''Speicher'', ''Schwelle'' und ''Kosten'', darunter ''Berechnen'' und das Ergebnis in drei Reitern. In der Werkzeugleiste über der Liste steht nach der Suche '''„In Variante übernehmen"'''; der Knopf wirkt auf das gerechnete Ergebnis und ist gesperrt, solange gerechnet wird. ''CSV…'' in der Leiste des Lastgangbilds speichert das Ergebnis als CSV-Datei. Die Fußleiste trägt ''Lastgang aus Datei…'' – die Datei erscheint als Zeile mit der Quelle ''Datei'' und wird nicht abgelegt – und ''Beenden''. Im schmalen Fenster liegt das Stammblatt über der Liste; dort steht ''In Variante übernehmen'' zusätzlich im Kopf des Stammblatts neben ''‹ Liste'', das zur Liste zurückführt – das Ergebnis bleibt dabei stehen. | ||
'''„In Variante übernehmen"''' schreibt das Ergebnis in die '''aktive Speichervariante''' des Projekts: Berechnungsart ''Lastspitzenkappung'', die '''erreichte''' Schwelle als Peak-Ziel und die Einstellung ''adaptiv''. Danach rechnet der Projektlauf genau diese Kappung. Führt die Variante eine andere Berechnungsart, kommt zuvor eine Rückfrage – so tauschen Sie Ihren Rechenweg nicht versehentlich aus. Gerechnet muss sein: Ohne Ergebnis gibt es nichts zu übernehmen. Ohne Projekt steht der Knopf nicht da. | '''„In Variante übernehmen"''' schreibt das Ergebnis in die '''aktive Speichervariante''' des Projekts: Berechnungsart ''Lastspitzenkappung'', die '''erreichte''' Schwelle als Peak-Ziel und die Einstellung ''adaptiv''. Danach rechnet der Projektlauf genau diese Kappung. Führt die Variante eine andere Berechnungsart, kommt zuvor eine Rückfrage – so tauschen Sie Ihren Rechenweg nicht versehentlich aus. Gerechnet muss sein: Ohne Ergebnis gibt es nichts zu übernehmen. Ohne Projekt steht der Knopf nicht da. | ||
Aktuelle Version vom 5. November 2026, 20:09 Uhr
Der Dialog Stromspeicher beschreibt den Batteriespeicher des Projekts. Er nimmt Überschüsse der Stromerzeugung auf und gibt sie zur Deckung des Reststrombedarfs wieder ab.
Wie ein Batteriespeicher arbeitet und wie man ihn bemisst, steht unter Grundlagen/Stromspeicher; diese Seite zeigt, wie EPOS-Plan ihn einbindet und im Projektlauf fährt.
Einbindung in EPOS-Plan
- Speicher im Katalog. Administration → Strombedarf & Speicher → Stromspeicher pflegt den Speicherkatalog; Datensätze aus der CEC-Liste oder einer bslib-Datei liest Administration → Daten & Import → Stromspeicher (CEC, bslib)... ein.
- Speicher im Projekt. Auf der Startseite öffnet im Reiter Energieerzeuger die Kachel Stromspeicher den Dialog Verwaltung Stromspeicher. Im Bereich Katalog (DB) den Satz wählen und In das Projekt übernehmen; der Bereich Gewählter Satz zeigt seine Kennwerte, Bearbeiten öffnet alle Felder. Den Rückweg in den Katalog geht In die Datenbank übernehmen…. Ladezustand [%] ist der Ladezustand zu Beginn des Laufs, in das Band der Betriebsführung geklemmt; die Degradation wirkt in der Wirtschaftlichkeit, nicht im Jahreslauf.
- Simulationskonfiguration. In Schritt ① steht der Stromspeicher in der Gruppe Energiespeicher. Wie bei der Photovoltaik setzt das Programm einen vorhandenen Speicher selbst auf den Platz, solange die Kaskade nicht von Hand gepflegt ist; sonst + aufnehmen und Konfiguration speichern (Simulation).
- Betriebsführung – einer von zwei Wegen:
- die Einzelanlage, solange keine Projektflotte aktiv ist: Ergebnisseite (Schritt ③), Reiter Stromspeicher, Block Einzelanlage (klassischer Projektlauf); jedes Feld schreibt sofort, auch vor dem ersten Lauf (Berechnungsart der Speichervariante).
- die Projektflotte über Stromspeicher auslegen… und Diese Flotte für die Projektsimulation aktivieren; solange sie aktiv ist, rechnet der Projektlauf die Flotte, und der Block der Einzelanlage entfällt (Stromspeicher-Auslegung).
Ladequelle „PV-Überschuss“
Ladequelle „BHKW-Überschuss“
nur Betriebsart Graustrom
Band Ladezustand min. bis max., Lade- und Entladeleistung
Last nach BHKW und PV
Verkauf nur mit „Entladung ins Netz (Verkauf)“
Beispiel
Beispielanlage C – Einfamilienhaus (Neubau): Haushaltsstrom 4 MWh im Jahr, Sole-Wasser-Wärmepumpe A mit 6 kW, Photovoltaik 10 kWp, Stromspeicher 1 mit 10 kWh.
| Dialog | Feld | Wert | Warum |
|---|---|---|---|
| Verwaltung Stromspeicher | Stromspeicher aus Datenbank, dann In das Projekt übernehmen | Stromspeicher 1: 10 kWh, 5 kW | rund 1 kWh je kWp PV; 5 kW tragen Haushalt und Wärmepumpe |
| Simulation, ① Konfiguration | Gruppe Energiespeicher: Stromspeicher | aufgenommen | ohne Platz rechnet der Speicher nicht |
| Gruppe Stromerzeuger: Photovoltaik | aufgenommen | ohne Erzeugung gibt es nichts zu laden | |
| Reiter Stromspeicher, Block Einzelanlage (klassischer Projektlauf) | Ladezustand min. / Ladezustand max. | 10 % / 90 % | Vorgabe; nutzbar sind 8 kWh |
| Betriebsart | Grünstrom (nur Erzeugungsüberschuss) | der Hausspeicher lädt nicht aus dem Netz | |
| Berechnungsart | Dauernutzung | Überschuss laden, Reststrombedarf decken | |
| PV-Überschuss | an | die einzige Ladequelle; BHKW-Überschuss bleibt ohne BHKW wirkungslos | |
| Entladung ins Netz (Verkauf) | aus | wirkt nur bei Preissteuerung / Arbitrage |
Was zu erwarten ist. Ohne Speicher bleibt im Überschlag gut ein Viertel des PV-Stroms im Haus. Der Speicher hebt diesen Anteil deutlich; über rund 1 kWh je kWp hinaus wächst der Gewinn nur noch langsam, weil der Speicher im Sommer ohnehin voll wird und im Winter kaum Überschuss bekommt.
Wo Sie es prüfen. Reiter Stromspeicher der Ergebnisseite: Kennzahlen wie Ladung aus PV-Überschuss, Einspeisung mit Speicher, Eigenverbrauchsquote (mit Speicher) und Autarkiegrad (mit Speicher). Die Kachel Autarkiegewinn ist der Autarkiegrad mit minus ohne Speicher in Prozentpunkten, also die Minderung des Netzbezugs je Strombedarf; lädt der Speicher aus dem Netz oder gibt er ins Netz ab, ist der Teil Entladung im Bild Strombedarf größer, und eine Zeile unter den Kacheln nennt beide Zahlen und den Unterschied. Das Bild zeigt Netzbezug ohne und mit Speicher – im ganzen Jahr je Tag den Mittelwert der Viertelstunden mit dem Band ihrer Spanne, in einem Ausschnitt feiner (Ergebnisdarstellung) – und rechts den Ladezustand, die Achsen in runden Stufen; bei einem Speicher mit Standby-Verbrauch lässt sich Standby Speichersystem als Linie zuschalten (ab Werk aus), CSV… in der Leiste des Diagramms schreibt die Zeitreihen. Im Reiter Photovoltaik blendet der Schalter Speicherfüllstand den Ladezustand zum PV-Ertrag ein.
Beispielanlage B (Hotel), Variante mit Stromspeicher für die Lastspitzenkappung: 450 MWh Strom im Jahr, BHKW 1 mit 30 kW elektrisch, Photovoltaik 100 kWp; dazu Stromspeicher 1 mit 100 kWh und 50 kW.
| Dialog | Feld | Wert | Warum |
|---|---|---|---|
| Reiter Stromspeicher, Block Einzelanlage (klassischer Projektlauf) | Berechnungsart | Lastspitzenkappung | Ziel ist die Bezugsspitze, nicht der Eigenverbrauch |
| Peak-Ziel adaptiv nachziehen | an | die Schwelle beginnt bei 0 und steigt nur, wo der Speicher sie nicht hält; nach dem Lauf steht unter den Feldern die Netzbezugsspitze ohne Speicher | |
| Peak-Ziel | gesperrt; für ein festes Ziel adaptiv aus und ein Ziel unter dieser Spitze | ein Ziel auf oder über der Spitze kappt nichts | |
| Betriebsart | Graustrom (Netzladung zulässig) | lädt unter der Schwelle aus dem Netz nach; diese Ladung zählt im Netzbezug |
Gekappt wird am Netzanschluss, gemessen an der Last abzüglich PV und BHKW; was die Kappung spart, rechnet die Wirtschaftlichkeit.
Zusammenspiel mit anderen Technologien
Betrieb in der Simulation
Der Speicher rechnet nach Wärmeseite und Photovoltaik, je Viertelstunde, gegen die Last aus Stromprofil, Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel und Kälte. Das BHKW deckt zuerst, die PV den Rest; übrige Erzeugung ist ladefähiger Überschuss, fehlende der Reststrombedarf, gegen den der Speicher entlädt (Rangfolge des PV-Stroms).
| Technik | Wirkung auf den Speicher | Wirkung des Speichers | So rechnet EPOS-Plan |
|---|---|---|---|
| Photovoltaik | liefert den Ladestrom | mehr Eigenverbrauch, weniger Einspeisung | geladen wird mit der Ladequelle PV-Überschuss; ohne gerechnete Erzeugung lädt der Speicher nichts, das Protokoll nennt den Grund |
| BHKW | deckt die Last vor der PV; sein Überschuss lädt mit BHKW-Überschuss | – | die Ladung zählt zuerst als PV-, dann als BHKW-Überschuss; die Eigenverbrauchsquote des Reiters Stromspeicher bezieht PV und BHKW ein |
| Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, Kälte | erhöhen die Last, die der Speicher deckt | keine: Die Wärmeseite rechnet vor dem Speicher und richtet sich nicht nach ihm | ihr Strom gehört zur Last des Speichers |
| Netz | Graustrom lädt aus dem Netz | senkt Bezug und Spitze | Netzladung zählt im Netzbezug der Viertelstunde; gekappt wird am Netzanschluss (Last minus PV minus BHKW) |
Fallstricke
- Nicht aufgenommen oder ohne Erzeugung. Ohne Platz rechnet der Speicher nicht („… nicht in die Simulation aufgenommen …“). Steht er auf dem Platz, die Photovoltaik aber nicht, rechnet er ohne Erzeugung: Eigenverbrauchsquote und Einspeisung bleiben 0, das Protokoll nennt den Grund.
- Ladezustand [%] ist der Start. Der Katalogwert setzt den Ladezustand zu Beginn des Laufs; die Grenzen stehen in Ladezustand min. und Ladezustand max.. Ohne gültiges Band rechnet der Lauf mit 10 bis 90 % und sagt es.
- Mehrere Speicheranlagen. Ohne Projektflotte rechnet der Lauf die Anlage der aktiven Speichervariante; ist keine bestimmbar, die Summe aller Speicheranlagen mit Hinweis im Protokoll. Kapazität [kWh] und Lade-/Entladeleistung [kW] der Einzelanlage sind nur bei genau einer Speicheranlage änderbar. Speicher, die zusammen arbeiten sollen, rechnet die Projektflotte.
- Planende Betriebsziele brauchen den Fahrplaner. PV-Eigenverbrauch (reaktiv) und Lastspitzenkappung rechnen überall; PV-Prognoseplanung, Preisoptimierung / Arbitrage und Multi Use mit Peak-Priorität brauchen den Fahrplaner der Windows-Anwendung. Auf dem iPad sind sie gesperrt und nennen den Grund; eine aktive Projektflotte mit planendem Ziel bricht dort den Lauf mit benannter Meldung ab (Auf dem iPad). Die Preissteuerung / Arbitrage der Einzelanlage braucht ihn nicht, rechnet aber nur mit Entladung ins Netz (Verkauf), sonst als Dauernutzung mit Hinweis.
- Peak-Ziel. Ohne Ziel und ohne adaptiv rechnet der Lauf die Dauernutzung, ein Ziel über der Spitze kappt nichts (Berechnungsart). Der Dialog Lastspitzenkappung rechnet den reinen Lastgang ohne PV und BHKW, der Projektlauf am Netzanschluss – ihre Schwellen sind nicht dieselben.
- Stundenwerte in der Viertelstunde. Viertelstundenspitzen kennt nur der Strombedarf aus Profil oder Messdaten; Wärmepumpe, Heizstab, Elektrokessel, PV und BHKW gehen als Stundenwerte ein, gleich auf die vier Viertelstunden verteilt.
- Excel-Kompatibilitätsmodus. Er bildet eine Referenzmappe nach – ohne Wirkungsgradverluste und ohne BHKW – und liefert kein Produktivergebnis.
- Autarkie Analyse. Das Blatt rechnet mit einem theoretischen Speicher, nicht mit diesem; siehe Photovoltaik: Fallstricke.
Eingaben
Der Dialog Verwaltung Stromspeicher hat drei gerahmte Bereiche übereinander: Im Projekt (oben), Katalog (DB) und Gewählter Satz. Die Trennlinie zwischen den beiden Listen lässt sich ziehen; die Aufteilung wird je Dialog gemerkt. Beide Listen kennen die Mehrfachwahl mit Kästchen und mit dem Kästchen im Spaltenkopf; Ankreuzen wählt keine Zeile. Gewählt wird ein Satz durch den Klick auf seine Zeile, die gewählte Zeile ist farbig hervorgehoben. Die Knopfleiste in der Zeile Gewählter Satz führt Vergleichen…, Schloss setzen…/Schloss aufheben…, Löschen und Bearbeiten…; Schloss und Löschen gelten nur für Katalogsätze und sind beim gewählten Projektsatz gesperrt (Hinweis Katalogsatz wählen), Vergleichen… vergleicht die angekreuzten Zeilen des Bereichs. Ein Doppelklick oder Enter auf einer Katalogzeile übernimmt sie in das Projekt. Der Stift in einer Zeile öffnet den Satz zum Bearbeiten – in der Projektliste die Projektkopie, in der Katalogliste den Katalogsatz; ein gesperrter Katalogsatz ist nur lesbar, bis das Schloss aufgehoben ist. Auf kleinen Bildschirmen (iPad) werden die Elemente kompakter, Rollbalken erscheinen nur dort, wo sie nötig sind.
Die gemeinsame Bedienung — Spalten…, Mehrfachwahl, Vergleichen…, Übernehmen, Rückweg und die Zeile Gewählter Satz — steht unter Gerätekataloge: Katalogauswahl im Projektdialog. Vergleichen… zeigt die angekreuzten Projektzeilen und Katalogsätze gemeinsam in einer Tabelle, zwei bis drei Zeilen aus beiden Listen; ohne Kreuze steht die gewählte Projektzeile neben dem gewählten Katalogsatz. Der Spaltenkopf nennt die Herkunft (Projekt oder Katalog) vor dem Namen. Die Summe in der Kopfleiste Im Projekt ist die Kapazität in kWh. Der Katalogfuß führt Löschen (gesperrte Sätze werden übersprungen), aber kein Neu…; Bearbeiten… eines einzelnen ungesperrten Katalogsatzes öffnet den Modulkatalog mit diesem Satz, dort stehen Neu… und Duplizieren…. Mehrere Einheiten desselben Speichers teilen sich die Projektkopie. In die Datenbank übernehmen… nimmt Kapazität, Leistung, Wirkungsgrad, Zyklen, Standby, Selbstentladung und Kostenwerte in den Katalog; die Betriebsführung der Anlage und der Energieträger bleiben im Projekt.

- Katalog (DB) – Suchfeld Suche über alle Spalten: (mit den Platzhaltern * und ?) und Trefferzahl; Spalten Bezeichner, Hersteller, Chemie, Energie in kWh, Leistung in kW, C-Rate, Wirkungsgrad und Zyklen. Die Spaltenköpfe sortieren und filtern, Spalten… wählt die angezeigten Spalten, und ein farbiger Punkt im Projekt verwendet kennzeichnet Katalogzeilen, die im Projekt stehen. In das Projekt übernehmen legt von den gewählten Katalogsätzen je eine Projektkopie an; die Zeile im Projekt bleibt mit dem Katalogsatz verknüpft. Die Knöpfe Vergleichen… (ab zwei angekreuzten Sätzen), Schloss setzen…/Schloss aufheben…, Löschen, Bearbeiten… stehen in der Zeile Gewählter Satz. Löschen entfernt die gewählten Katalogsätze nach einer Rückfrage für alle Projekte. Gesperrte Katalogsätze (Auslieferungssätze) sind nur lesbar, bis das Schloss aufgehoben ist. Bei mehreren gewählten Sätzen öffnet Bearbeiten… die Mehrfachbearbeitung (‹ 1 von n ›), in der für alle gewählten setzen einen Wert in allen gewählten Sätzen einträgt; gespeichert wird in einem Zug – alle Sätze oder keiner.
- Im Projekt – die Speicher des Projekts mit der Summe der Kapazität in kWh. Aus dem Projekt entfernen nimmt die angekreuzten Zeilen, sonst die gewählte Zeile aus der Liste; die Projektkopie wird erst mit OK gelöscht. In die Datenbank übernehmen… legt aus den angekreuzten Projektsätzen (sonst dem gewählten) neue Katalogsätze unter neuem Namen an oder überschreibt deren Ursprungssatz (nur, wenn er nicht gesperrt ist); die Rückfrage zeigt als Vorschau die Abweichungen. Ein Name, der im Katalog schon vergeben ist, wird abgelehnt.
- Gewählter Satz – zugeklappt zeigt er die Marke Projektsatz oder Katalogsatz, den Namen und die Kenndaten des Satzes; aufgeklappt eine kurze Zusammenfassung der Anlagendaten (Kapazität, Lade- und Entladeleistung, Energieträger, Kosten). Bearbeiten… in der Knopfleiste (ebenso der Stift der Zeile) öffnet den Satz als Überlagerung in voller Höhe mit allen Feldern, beim Projektsatz mit den Kostenknöpfen. OK speichert, Abbrechen verwirft alle Eingaben der Überlagerung samt den Anlagenfeldern.
- Abweichung vom Katalog – weicht die Projektkopie von dem Katalogsatz ab, aus dem sie übernommen wurde, trägt ihre Zeile im Projekt das Zeichen ⚠ mit dem Hinweis weicht vom Katalog ab und den betroffenen Feldern; derselbe Hinweis steht am gewählten Satz. In der Bearbeiten-Überlagerung sind die abweichenden Felder unter Alle Daten anzeigen markiert. Aus Katalog erneuern… setzt nach Rückfrage alle abweichenden Felder der Projektkopie sofort auf den Stand des Katalogs; der Katalogsatz und die Anlagenfelder im Projekt (Energieträger, Betriebsparameter der Speicherflotte) bleiben unverändert. Eine Projektkopie ohne zugehörigen Katalogsatz trägt kein Zeichen. In das Projekt übernehmen verwendet eine vorhandene Projektkopie desselben Katalogsatzes nur, wenn sie unverändert ist; sonst entsteht eine neue. Eine Projektkopie ohne zugehörigen Katalogsatz mit demselben Namen wird wiederverwendet.
- Bearbeiten-Überlagerung – sie steht zweispaltig: links der Energieträger der Anlage, darunter unter Gewähltes Gerät ein Steckbrief mit den wichtigsten Daten des Speichers (Hersteller, Typ, Kapazität, Leistung, Wirkungsgrad, Ladezustand, Zyklen, Degradation, Standby, Selbstentladung, Kostensatz aus der Satzvorlage); rechts die Kenndaten mit Alle Daten anzeigen.
- Name und Typ – Bezeichnung und Bauart des Speichers.
- Leistung und Energie – die Lade- und Entladeleistung sowie die Kapazität des Speichers.
- Ladezustand – der Ladezustand zu Beginn des Laufs in Prozent der Kapazität; die Grenzen setzt die Betriebsführung (Ladezustand min., Ladezustand max.).
- Degradation – der jährliche Kapazitätsverlust in Prozent je Jahr.
- Kostensatz (€/kWh) – gesperrter Lesewert mit dem Vermerk, dass die Kosten aus der Satzvorlage des Katalogsatzes stammen und in der Kostenverwaltung gepflegt werden. Der Katalogsatz führt keine Kostenfelder, sondern je einen Verweis auf eine Satzvorlage des Kostenkatalogs: die Investition mit bis zu drei Positionen – je kWh Kapazität, je kW Leistung und einen festen Betrag – und den Betrieb mit dem Verschleiß je entladener kWh. Ohne Verweis bleiben die Felder leer. Die Kostensätze eines Speichers im Projekt – je kWh Kapazität, je kW Leistung, fester Betrag und Verschleiß – tragen Sie an genau einer Stelle ein: als Kostenposition der Anlage am Stromspeicher in der Kostenverwaltung, den Verschleißsatz als Betriebsposition „je kWh elektrisch“. Ohne Position gilt der Satz der Satzvorlage des Geräts im Projekt, sonst der des Katalogsatzes, beim Verschleiß zuletzt die Vorgabe 0,025 €/(kWh·Zyklus). Die Kostenverwaltung des Projekts zeigt die Sätze der Satzvorlage nur an, mit Herkunft; Als Projektposition übernehmen… legt daraus die Kostenposition mit dem angezeigten Wert an und öffnet sie, danach steht der Satz der Vorlage als „überdeckt durch die Projektposition“. Die Satzvorlage eines Geräts im Projekt lässt sich auch in der Kostenverwaltung des Stammbereichs nicht bearbeiten; die Satzvorlage eines Katalogsatzes bleibt dort die Vorlage für neue Projekte. Den Verschleiß, den die Simulation mit diesem Satz rechnet, führt die Wirtschaftlichkeit ab der Anschaffung des Speichers als Betriebskosten (Verschleiß des Stromspeichers); die Position „je kWh elektrisch“ wird dort nicht ein zweites Mal angesetzt.
- Standby-Verbrauch und Selbstentladung – unter Gerätetechnik: der Verbrauch von Batteriemanagement und Wechselrichter im Leerlauf in W (0 bis 1 000) und der Verlust des Speicherinhalts in Prozent je Monat (0 bis 20). Leer heißt 0. Den Standby deckt die Simulation aus PV-Überschuss, sonst aus dem Netz; der Reiter Stromspeicher zeigt ihn als Eigenverbrauch Speichersystem samt Netzanteil.
- Energieträger – in der Überlagerung des Projektsatzes wird der Träger in zwei Stufen gewählt: Energieträger benennt die Gruppe (etwa Strom), Art den Träger dieser Gruppe (etwa Elektrische Energie). Vorbelegt ist der Stromträger des Projekts.
- Speicher im Projekt – ein aufgenommener Stromspeicher erscheint in der Simulationskonfiguration in der Spalte Speicher im Projekt als Kachel mit Namen und den ersten drei Kennwerten. Bearbeitet wird er dort unter Energiespeicher. Ausgelegt wird er über den Knopf Stromspeicher auslegen… derselben Spalte.
Berechnungsart der Speichervariante
Wie der Speicher im Projektlauf gefahren wird, bestimmt die Berechnungsart. Sie steht im Reiter Stromspeicher der detaillierten Simulation, Block Betriebsführung.
| Berechnungsart | Was der Speicher tut |
|---|---|
| Dauernutzung | Erzeugungsüberschuss aufnehmen und zur Deckung des Reststrombedarfs wieder abgeben. |
| Preissteuerung / Arbitrage | Nach dem Bezugspreis laden und verkaufen; braucht eine Preisreihe und die freigegebene Netzentladung. |
| Lastspitzenkappung | Auf ein Peak-Ziel am Netzanschluss fahren: entladen, sobald die Netzlast über dem Ziel liegt, und unter dem Ziel wieder aufladen. |
Netzladung zählt im Netzbezug. Lädt der Speicher aus dem Netz – bei der Preissteuerung ebenso wie bei der Lastspitzenkappung, beides nur im Graustrombetrieb –, erhöht diese Energie den Netzbezug des Projekts in der Viertelstunde, in der sie geladen wird, und damit gegebenenfalls die Bezugsspitze. Arbeits- und Leistungskosten des Projekts enthalten sie also. Der Verkauf ins Netz wirkt umgekehrt: Er erhöht die Einspeisung, nicht den Bezug. Die aus dem Netz geladene Menge steht im Laufprotokoll und auf dem Reiter Stromspeicher als eigene Kennzahl.
Peak-Ziel. Bei der Lastspitzenkappung erscheinen zwei weitere Felder:
- Peak-Ziel [kW] – die Schwelle, auf die der Netzbezug gekappt werden soll. Ohne gepflegtes Ziel rechnet der Lauf die Dauernutzung und sagt es im Laufprotokoll.
- Peak-Ziel adaptiv nachziehen – die Schwelle beginnt bei 0 und wird nur so weit nachgezogen, wie der Speicher sie nicht halten kann; sie fällt nie wieder. Das Zahlenfeld ist dann gesperrt, weil die Zahl keine Wirkung hätte.
Unter den Feldern steht die Netzbezugsspitze ohne Speicher des letzten Laufs – die Messlatte. Das Ziel muss darunter liegen: Ein Ziel auf oder über dieser Spitze kappt nichts, weil die Last es nie überschreitet. Der Lauf meldet das im Protokoll und lädt in diesem Fall höchstens bis zur vorhandenen Spitze, damit die Wiederaufladung keine neue, höhere Spitze erzeugt.
Woher der Ladestrom kommt, bestimmt die Betriebsart:
- Grünstromspeicher – geladen wird ausschließlich aus Erzeugungsüberschuss. Gekappt wird, was der Ladezustand hergibt.
- Graustromspeicher – zusätzlich aus dem Netz, aber höchstens bis zum Peak-Ziel. Diese Ladung erhöht den Netzbezug der betroffenen Viertelstunde und steht deshalb im Ergebnis.
Was die Kappung wirtschaftlich bringt, steht in Wirtschaftlichkeit.
Mögliche Optimierungen
Dieser Abschnitt ordnet ein, was sich am Stromspeicher optimieren lässt und wo im Programm Sie es finden. Er beschreibt die Bedienung nicht neu, sondern verweist auf die vorhandenen Abschnitte dieser Seite und auf die Berechnungshilfe.
Betriebsziel wählen
Die Betriebsführung – in der Stromspeicher-Auslegung wie im gewöhnlichen Projektlauf – bietet fünf Betriebsziele:
| Betriebsziel | Wofür es taugt | Voraussetzung |
|---|---|---|
| PV-Eigenverbrauch | senkt den Netzbezug, indem Überschuss sofort geladen und bei Bedarf sofort entladen wird | keine, arbeitet ohne Prognose |
| Lastspitzenkappung | hält die Bezugsspitze unter einem Ziel – fest vorgegeben oder adaptiv nachgezogen | fest ein geprüftes Peak-Ziel, adaptiv nur einen Startwert |
| PV-Prognoseplanung | plant vorausschauend gegen kleinsten Netzbezug und kleinste Abregelung | den Fahrplaner und eine Prognose |
| Preisoptimierung / Arbitrage | lädt und verkauft nach einer erwarteten Preisreihe | den Fahrplaner und eine Preisprognose |
| Multi Use mit Peak-Priorität | verfolgt Kappung und Kosten zugleich, die Kappung zuerst | den Fahrplaner und eine Prognose |
Lastspitzenkappung, adaptiv. Ohne eine sicher bekannte Spitze stellen Sie in der Betriebsführung „adaptiv (kausal)" statt „fest" ein: Die eingegebene Zahl gilt dann nur als Startwert der Schwelle – vorbelegt mit der Grundlast –, und die Schwelle wird im Lauf nachgezogen (die Ratsche), sobald die Flotte eine anstehende Spitze nicht mehr halten kann; sie sinkt danach nie wieder. So bleibt Ladung für die große Spitze reserviert, statt an vielen kleinen verbraucht zu werden. Der Knopf „Peak-Ziel bestimmen…" – bei adaptiver Kappung „Mit Vorausschau erreichbares Ziel bestimmen…" – sucht per Bisektion das kleinste feste Ziel, das dieselbe Flotte mit vollem Wissen des Jahres noch hält, und stellt die Differenz zur kausal erreichten Schwelle als Wert der Vorausschau daneben. Felder und Knöpfe im Einzelnen stehen unter Betriebsführung, der Rechenweg unter Adaptive Entladeschwelle – die kausale Ratsche.
Dialog Lastspitzenkappung. Für einen einzelnen Lastgang ohne eigene Flotte steht der eigene Dialog Lastspitzenkappung bereit: Sie prüft eine Ganglinie gegen ein festes oder adaptives Ziel und übernimmt das Ergebnis mit „In Variante übernehmen" unmittelbar in die aktive Speichervariante des Projekts – Berechnungsart, erreichte Schwelle und die Einstellung adaptiv inbegriffen.
Auslegung: Größe und Stückzahl suchen
Statt eines Betriebsziels sucht die Auslegungsoptimierung (Schritt 4 der Stromspeicher-Auslegung) eine Bestückung: Nur bewerten rechnet die eingestellte Flotte, Größe suchen variiert Kapazität und Leistung jeder Einheit unter den tatsächlich verfügbaren Geräten, Stückzahl suchen variiert die Anzahl gleicher Einheiten – Einzelheiten unter Die drei Suchmethoden. Je Einheit grenzen Sie in einer eigenen Karte den Suchraum ein; die Kandidatenzahl zählt live mit und sperrt den Lauf, sobald sie die Obergrenze aus Schritt 2 reißt. Gefunden wird die Bestückung mit dem höchsten Kapitalwert gegenüber „ohne Speicher".
Mehrere Einheiten und Netzgrenzen
Bei mehreren Einheiten verteilt die Leistungsverteilung eine Lade- oder Entladeanforderung auf die Flotte – nach verfügbarer Kapazität, als Kaskade oder nach Grenzkosten und Wirkungsgrad –, und die Erzeuger-Reihenfolge bestimmt, ob PV oder BHKW zuerst direkt einspeist. Netzbezugs- und Netzeinspeisegrenze sowie Endenergieziele stecken den Rahmen ab, innerhalb dessen optimiert wird; alles unter Netz und Planung. Der Rechenweg der Flotte steht unter Mehrere Speicher (Speicherflotte).
Was nicht optimiert wird
- Ein planendes Betriebsziel rechnet mit geladenen Prognosen oder ausdrücklich mit Idealwissen; die eigene Jahresreihe des Projekts liefert dafür nie die Prognose – sonst wäre der Fahrplan im Nachhinein hellsichtig (siehe Netz und Planung).
- Die Auslegungsoptimierung findet nur Geräte, die es im gewählten Bestand gibt – ein fehlendes Gerät wird nicht erfunden, siehe Was die Suche findet — und was nicht.
- Die Ratsche ist keine Optimierung: Sie erreicht das mit Vorausschau erreichbare Ziel nur, wenn sie ihre Schwelle nie nachziehen muss.
- Weitere Grenzen – unter anderem ein konstanter Umlaufwirkungsgrad ohne Temperatur- oder C-Rate-Abhängigkeit, keine Alterung im Jahreslauf und kein gemeinsam mit der Wärmeseite optimierter Fahrplan – stehen unter Grenzen und Annahmen.
Stromspeicher-Auslegung
Die Stromspeicher-Auslegung ist eine eigene Ansicht. Sie füllt das Programmfenster ganz aus: kein Rahmen im Rahmen, kein zweiter Rollbalken.
Sie beantwortet zwei Fragen. Welche Größe trägt sich? – dafür rechnet sie ein Raster von Kandidaten durch. Und wie fährt die Anlage? – dafür rechnet sie eine feste Bestückung mit einer gewählten Betriebsführung.
Es gibt dafür genau einen Weg: Ein Einzelspeicher ist eine Flotte mit einer Einheit. Legen Sie eine Einheit an, rechnet die Ansicht Ihre einzelne Anlage; legen Sie mehrere an, rechnet sie deren Zusammenspiel. Die fünf Betriebsziele, das Peak-Ziel, die Diagnose und die Größen-Sicht gelten in beiden Fällen. Wie die Flotte gefahren wird, bestimmen die Betriebsziele aus Schritt 3.
Erreichbarkeit
Der Weg hinein führt über die Simulationskonfiguration: Schritt ① Konfiguration → Spalte Speicher im Projekt → „Stromspeicher auslegen…“, gleich unter Pufferspeicher anlegen / verwalten…. Der Knopf steht, sobald das Projekt einen Stromspeicher oder einen Flottenstand führt; darunter steht eine Zeile zum Stand des Mehrspeicherbetriebs. Die Ansicht wechselt dann an die Stelle der Konfiguration; der Knopf ← zurück oben rechts führt nach ① Konfiguration zurück, und rechts außen daneben steht das Schließkreuz ✕, das dasselbe tut.
Einen Menüpunkt gibt es dafür nicht, und das ist Absicht: Die Zeitreihen für Last, Erzeugung und Preise stammen aus genau einem abgeschlossenen Simulationslauf, und den bringt die Simulation mit. Öffnen Sie die Ansicht ohne gerechneten Lauf, sagt sie es in einem Hinweis und bietet „Simulation rechnen" an, statt heimlich zu rechnen.
Der Kopf der Ansicht zeigt links den Titel und das offene Projekt. Ist für dieses Projekt bereits eine Flotte aktiviert, steht darunter ein Band „Projektflotte aktiv" mit dem Knopf, sie wieder abzuschalten.
Ablaufleiste
Über allem steht die Ablaufleiste mit fünf Stationen:
1 Speicher · 2 Daten & Kosten · 3 Betriebsführung · 4 Optimierung · 5 Ergebnis
Alle fünf Stationen sind Blätter – ein Klick blättert um. Die Nummer steht im Kreis vor dem Namen; eine erledigte Station trägt dort einen Haken. Einen Rechenknopf in der Leiste gibt es nicht: Gerechnet wird auf dem Blatt „Optimierung" – dort steht der Rechenknopf, zusammen mit der Suchwahl, der Kandidatenzahl und dem Suchraum. Das Ergebnis steht auf dem Blatt „Ergebnis", gegliedert in Ergebnisse der Optimierung und Ergebnisse der Simulation.
Station 5 steht erst offen, wenn einmal gerechnet wurde; sie bleibt bis dahin anklickbar, sagt aber im Kurzhinweis, warum sie noch nichts zeigt. Ein gelungener Lauf blättert von selbst dorthin. Ändern Sie danach eine Eingabe, wird Station 5 als veraltet gekennzeichnet – das Ergebnis gehört dann noch zum vorigen Stand.
Einen Modusschalter gibt es nicht. Was gerechnet wird, entscheidet die Zahl der Einheiten in Schritt 1:
| Einheiten | Was Sie rechnen | Was sich ändert |
|---|---|---|
| eine | die Auslegung einer Anlage | die Verteilung entfällt in Schritt 3; sie verteilt auf mehrere Speicher, und bei einem gibt es nichts zu verteilen |
| mehrere | mehrere physisch gleichzeitig betriebene Speicher in einer Variante | die Verteilung erscheint |
Alles Übrige ist gleich: dieselben Blätter, dieselben fünf Betriebsziele, dasselbe Peak-Ziel, dieselbe Diagnose und dieselbe Größen-Sicht.
Schritt 1 — Speicher
Hier stehen die Einheiten: je Zeile Name, Kapazität in kWh, Lade- und Entladeleistung in kW, Lade- und Entladewirkungsgrad, das nutzbare Ladezustandsband, der Start-Ladezustand, die geschützte Peak-Reserve, der Hilfsverbrauch, der Grenzverschleiß und die Kostensätze. Einheiten lassen sich hinzufügen, kopieren und löschen. Beim Hinzufügen fragt das Programm zuerst, woher die neue Einheit kommen soll:
- aus einer Speicheranlage dieses Projekts – Kapazität, Leistung, Wirkungsgrade und Ladezustandsband werden übernommen. Eine Anlage, die bereits in der Flotte steht, wird mit angezeigt, ist aber nicht wählbar und trägt den Vermerk bereits in der Flotte.
- aus dem Speicherkatalog der Datenbank – mit derselben Katalogliste, demselben Suchfeld und denselben Spaltenfiltern wie in der Stromspeicher-Verwaltung. Übernommen werden die Gerätedaten des gewählten Satzes; ein Doppelklick übernimmt sofort. Verschleißkosten und zugesicherte Zyklen des Katalogsatzes tragen Sie danach selbst nach.
- als leere Einheit – eine Einheit mit Vorgabewerten, die Sie selbst ausfüllen.
Kopieren legt eine zweite Einheit mit denselben Werten an; sie gehört danach zu keiner Anlage des Projekts.
Alterung und Grenzkosten. Neben dem Grenzverschleiß trägt jede Einheit eine Lebensdauerkurve: Stützstellen aus Entladetiefe und Zyklen bis Lebensdauerende, angelegt mit „+ Kennlinienpunkt" und gelöscht mit „Punkt entfernen". Eine Einheit ganz ohne Punkte ist zulässig – dann zählt der Lauf die Zyklen und weist keinen Rainflow-Schaden aus. Trägt sie Punkte, gilt für jeden: Entladetiefe über 0 bis 100 %, Zyklen über 0, und jede Entladetiefe nur einmal. Ein angefangener Punkt – ein neuer steht auf 0 % und 0 Zyklen – wird in der Liste hervorgehoben und mit seinem Grund benannt; solange er so steht, bleibt der Rechenknopf gesperrt.
Einheiten in das Projekt übernehmen
Die Einheiten dieser Liste sind Arbeitsstücke der Auslegung: Woher ihre Zahlen kommen – aus einer Anlage des Projekts, aus dem Katalog oder von Hand –, spielt für die Suche keine Rolle, und die Liste trägt deshalb auch keine Herkunftsmarkierung. Was Sie hier gefunden haben, wird erst dann ein Teil Ihres Projekts, wenn Sie es ausdrücklich übernehmen.
Dafür steht vor jeder Einheit ein Auswahlkästchen und oben neben „+ Speicher hinzufügen" der Knopf „Ausgewählte Einheiten in Projekt übernehmen". Er legt aus den angehakten Einheiten Speicheranlagen an – dieselben Projektzeilen, die In das Projekt übernehmen im Dialog Verwaltung Stromspeicher anlegt.
- Je Stück eine Anlage. Steht in Schritt 4 die Stückzahl 3, entstehen drei Anlagen; ihre Bezeichner tragen dann eine laufende Nummer (Speicher A 1, Speicher A 2, …). Die Projekttabelle kennt keine Stückzahl – drei Geräte sind etwas anderes als ein dreimal so großes.
- Vertritt eine Einheit schon eine Anlage, gehen ihre Werte in diese Anlage zurück; nur weitere Stück entstehen daneben neu. Der Bezeichner der vorhandenen Anlage bleibt, wie er ist.
- Zuvor wird gefragt – die Rückfrage nennt, wie viele Speicheranlagen neu angelegt und wie viele in ihren Werten angepasst werden. Geschrieben wird alles in einem Zug oder gar nichts.
- Danach tragen die übernommenen Einheiten ihren Anlagenbezug: Die Nachzugszeile über der Liste nennt sie nicht mehr, und beim Hinzufügen erscheinen sie als bereits in der Flotte.
- Eine vorhandene Anlage erhält Kapazität, Leistung, Umlaufwirkungsgrad, Start-Ladezustand, die drei Investitionssätze und den Hilfsverbrauch der Einheit zurück. Typ, Hersteller, Degradation und zugesicherte Zyklen kennt die Flotteneinheit nicht; sie bleiben in der vorhandenen Anlage unberührt. Kostenpositionen der Anlage schreibt die Übernahme nur, wenn die Einheit eigene Kosten hat; sonst bleiben die Kostenpositionen der Anlage, wie sie sind, und der Abgleich mit dem Kostenkatalog geschieht nie automatisch.
- Der Durchsatzsatz wird zum Verschleißsatz. Die Durchsatzkosten der Einheit gelten je entladener kWh auf der Wechselstromseite; die Kostenposition „je kWh elektrisch“ der Anlage ist der Verschleißsatz c_ver je kWh Nennkapazität und Vollzyklus. Zuerst schreibt die Übernahme das SoC-Band der Einheit (SoC min, SoC max) in die Betriebsführung der Anlage: Eine vorhandene Betriebsführung ändert nur ihr Band, Betriebsart, Quellen, Zins und Nutzungsdauer bleiben; fehlt sie, legt die Übernahme sie mit dem Band der Einheit und den Vorgaben einer neuen Variante an. Ist im Projekt noch keine Variante aktiv, wird die neue Betriebsführung die aktive Variante; ist schon eine aktiv, bleibt sie es. So rechnet die Simulation die Anlage mit demselben Band wie die Auslegung. Die Meldung nach der Übernahme nennt das übernommene Band, etwa „SoC-Band für „Speicher A“: 20–80 % aus der Flotteneinheit in die Betriebsführung übernommen.“ Ein ungültiges Band (SoC max nicht über SoC min) schreibt sie nicht; die Meldung sagt auch, ob die neue Betriebsführung aktiv gesetzt wurde. Die Selbstentladung der Einheit (Prozent je Monat) geht wie der Wirkungsgrad in die Gerätedaten der Anlage im Projekt, nicht in den Katalog; ein Wert außerhalb 0 bis 20 % je Monat wird nicht übernommen. Weicht der übernommene Wert vom Wert der Anlage ab, nennt ihn die Meldung. Danach rechnet die Übernahme je Anlage um: c_ver = Durchsatzsatz × nutzbares Band (SoC max − SoC min) × Entladewirkungsgrad, mit Band und Wirkungsgrad, mit denen die Simulation diese Anlage rechnet (Betriebsführung der Anlage und Wurzel des Umlaufwirkungsgrads). So ergibt der Verschleiß aus Vollzyklen × Nennkapazität × c_ver denselben Betrag wie der Durchsatzsatz auf die entladene Energie. Die Meldung nach der Übernahme nennt beide Sätze und die Herleitung, etwa „0,08 €/AC-kWh → 0,0608 €/(kWh·Zyklus) bei Band 10–90 %, η_Entladung 0,950“; fehlt ein Wert, steht dort, dass die Vorgabe der Simulation gilt (Band 10–90 %, Umlaufwirkungsgrad 0,90).
- Jedes weitere Stück entsteht als vollständige Kopie der Anlagenzeile mit allen Anlageneinstellungen: Betriebsführung, Senken, Stränge und Sperrfenster werden mitkopiert, ein Pufferverbund wird geteilt. Die Kostensätze der Anlage werden nach der nutzbaren Kapazität des Stücks angepasst, Posten in Prozent der Energiekosten ausgenommen; das erste Stück wird beim Zurückschreiben ebenso angepasst. Ein Hinweis erscheint nur, wenn sich die Kapazität ändert.
Der gespeicherte Auslegungsstand bleibt davon unberührt: Welche Flotte der gewöhnliche Projektlauf rechnet, entscheidet allein „Diese Flotte für die Projektsimulation aktivieren" in Schritt 5.
In einer Variante gilt dasselbe für sich: Eine neu angelegte Variante übernimmt die Speicherflotte ihres Stammprojekts, samt Einheiten, Betriebsziel und Peak-Ziel, und die Einheiten zeigen dabei auf die Speicheranlagen der Variante. Danach führt jede Variante ihre eigene Speicherflotte; sie ändert sie für sich, und „Diese Flotte für die Projektsimulation aktivieren" wirkt je Projekt. Die Wirtschaftlichkeit nennt je Spalte, womit gerechnet wurde – siehe Stromspeicher in der Vergleichsgruppe.
Eine Einheit trägt entweder eigene Kosten oder sie übernimmt die gemeinsamen Sätze aus Schritt 2. Tragen alle Einheiten eigene Kosten, werden die gemeinsamen Sätze nicht gebraucht und auch nicht verlangt.
Öffnen Sie die Ansicht ohne gespeicherten Stand, steht hier je Speicheranlage des Projekts bereits eine Einheit – mit ihrer Kapazität, ihrer Leistung, ihren Wirkungsgraden und ihrem Ladezustandsband. Bei einer Anlage ist es genau eine Einheit; Sie brauchen also nichts anzulegen, um eine vorhandene Anlage auszulegen.
Haben Sie Ihre Eingaben einmal gespeichert, bleibt die Einheitenliste so, wie Sie sie hinterlassen haben: Eine Speicheranlage, die Sie später im Projekt anlegen, kommt nicht von selbst hinzu. Fehlt eine, sagt es eine Zeile über der Liste – etwa Eine Speicheranlage des Projekts ist nicht in der Flotte: Speicher Verwaltung. Der Knopf Aufnehmen daneben holt alle fehlenden Anlagen als Einheiten herein. Dieselbe Zeile erscheint auch wieder, wenn Sie eine Anlageneinheit entfernt haben; eine entfernte Anlage lässt sich damit jederzeit zurückholen.
Hier steht nur, WAS für Speicher es gibt – nicht, in welchen Größen gesucht wird, und nicht, wie das Netz begrenzt ist. Drei verwandte Blöcke stehen auf anderen Blättern:
| Was | Wo | Warum |
|---|---|---|
| Suchbereiche (Anzahl, Kapazität, Leistung) und die Suchmethode | Schritt 4 — Optimierung | Der Suchraum beschreibt die SUCHE, nicht eine Einheit |
| Netz und Planung (Bezugs- und Einspeisegrenze, Prognoseplanung, Endenergieziele) | Schritt 3 — Betriebsführung | Anschlussgrenzen und Planungswissen beschreiben den BETRIEB der Flotte |
| Zins, Projektionsart, Projektjahre, Ausgleichswert, Restwert, Kandidatengrenze | Schritt 2 — Daten & Kosten | Es ist die wirtschaftliche Jahresprojektion und betrifft die Studie, nicht eine Einheit |
Die Kostensätze einer Einheit bleiben hier und stehen unter der eigenen Überschrift „Kosten dieser Einheit" – damit sichtbar ist, dass sie nur diese eine Einheit betreffen und nicht die gemeinsamen Sätze aus Schritt 2.
Schritt 2 — Daten & Kosten
Hier steht, woher die Zahlen kommen – die Zeitreihen, die Kostensätze, der Leistungspreis und die wirtschaftliche Jahresprojektion. Der Suchraum gehört zu Schritt 4, die Betriebsführung zu Schritt 3.
Leistungspreis. Das Feld Leistungspreis in €/(kW·a) bewertet die höchste Bezugsleistung des Jahres. Es ist eine Eingabe für beides: für die Auslegung und für die aktive Speichervariante des Projekts – dasselbe Feld, das der Block Einzelanlage (klassischer Projektlauf) im Reiter Stromspeicher pflegt. Eine Änderung wird sofort geschrieben. Sind Leistungspreise im Projekt gepflegt, steht daneben eine Liste der Quellen; eine Auswahl daraus setzt den Wert ein und schreibt ihn ebenfalls.
Investition und Betrieb
Die Kosten stehen in zwei Bereichen, Investitionskosten und Betriebskosten; in jedem wird die Herkunft unabhängig gewählt: Aus dem Kostenmodul des Projekts übernimmt die geeigneten spezifischen Sätze der aktiven Speicheranlage; Eingabe in diesem Dialog verwendet die Werte, die in den Feldern darunter eingegeben sind.
| Eingabe | Einheit | Berechnung |
|---|---|---|
| Investition Leistung | €/kW | Satz × AC-Nennleistung |
| Investition Kapazität | €/kWh | Satz × Nennkapazität |
| Betrieb Leistung | €/(kW·a) | Satz × AC-Nennleistung je Jahr |
| Betrieb Kapazität | €/(kWh·a) | Satz × Nennkapazität je Jahr |
| Betrieb Entladung | €/kWh entladen | Satz × simulierte AC-Entladeenergie je Jahr |
Alle Sätze sind netto. Die Kosten werden für jeden untersuchten Speicher neu berechnet. €/kWh Kapazität und €/kWh entladen sind verschiedene Bezugsgrößen. Explizite Nullkosten sind möglich. Investitionskosten sind Pflicht: Fehlen sie in der gewählten Quelle, wird das als Fehler gemeldet. Fehlen die Betriebskosten oder stehen alle drei Sätze auf 0, rechnet die Auslegung mit 0 € Betriebskosten; die Vorprüfung warnt dann und empfiehlt, die laufenden Kosten – Wartung, Versicherung, Überwachung, durchsatzabhängiger Aufwand – einzutragen.
Pauschalen, Prozentpositionen, Erlöse, Zuschüsse und erst später beginnende Kosten werden in diesem spezifischen Kostenmodell nicht übernommen. Die ausgelassenen Positionen erscheinen mit Hinweis. Die Auslegungsbewertung ist damit eine Bewertung der gewählten spezifischen Kosten; die vollständige Projektwirtschaftlichkeit wird separat geprüft. Derselbe Verschleißanteil darf nicht zusätzlich sowohl als entladeabhängige Betriebskosten als auch über den optionalen Verschleißterm angesetzt werden.
Wirtschaftliche Jahresprojektion
Dieser Block sagt, über welchen Zeitraum und mit welchem Geld gerechnet wird. Er steht hier und nicht bei einer Einheit: Er betrifft die Studie, nicht eine Einheit.
- Energie-Ausgleichswert in €/kWh – er bewertet die Änderung der gespeicherten Energie zwischen Anfang und Ende des Jahres. Der Speicher endet das Jahr selten auf demselben Ladezustand, auf dem er begonnen hat; ohne den Ausgleichswert wäre ein zu Beginn gefüllter Speicher ein kostenloser Ertrag. Ein Vorschlag ergibt sich aus dem mittleren Bezugspreis, sobald diese Quelle vorliegt. Eine bewusst eingetragene Angabe wird nicht wieder durch eine Vorbelegung ersetzt.
- Kalkulationszins in % – damit werden die Jahreswerte auf heute abgezinst.
- Projektionsart – Eingelesene Jahre einzeln bewerten oder Referenzjahr ausdrücklich wiederholen. Die finanzielle Projektlaufzeit ist stets sichtbar und änderbar; sie ist es, über die sich die Investition amortisieren muss.
- Restwert der Studie in € – ein Betrag, der am Ende der Laufzeit als Einnahme angesetzt und abgezinst in den Kapitalwert eingeht, zusätzlich zu den Restwerten der einzelnen Einheiten. Gedacht für alles, was zur Studie und nicht zu einer Einheit gehört: Netzanschluss, Gebäude, Fläche, Weiterverkauf im Paket.
- Maximale Auslegungskandidaten – die Obergrenze für die Rastersuche aus Schritt 4. Reißt ein Raster sie, wird der Lauf abgewiesen und nicht gekürzt; wo die Zahl steht, sagt Schritt 4 live.
Unter den drei zuletzt genannten Feldern steht je eine Erklärzeile im Klartext.
Last, PV und Preis
Jede Quelle wird einzeln gewählt:
- Last: EPOS-Strombedarf einschließlich der im Simulationslauf ermittelten elektrischen Zusatzverbraucher oder eine eigene CSV-Datei.
load_kwbedeutet Bruttolast in kW vor Abzug der Erzeugung. - PV: verfügbare AC-Leistung aus der EPOS-PV-Simulation oder einer eigenen CSV-Datei.
pv_kwliegt nach Wechselrichterverlusten und vor zusätzlicher Abregelung. Keine PV setzt die PV-Leistung auf null. - Bezugspreis: EPOS-Tarif, editierbares Strompreisprofil oder eine separate CSV-Datei.
buy_eur_kwhenthält bereits den effektiven variablen Bezugspreis; negative Werte sind erlaubt. Auf die importierte effektive Preisreihe werden keine weiteren Tarifaufschläge addiert. Das bestehende Strompreisprofil verwendet dagegen Monats- und Wochenstundenwerte in ct/kWh plus den Projektaufschlag.
BHKW-Leistung und Einspeisevergütung kommen bei der Flotte immer aus dem vorbereiteten Projektlauf; die Batterieeinspeisung braucht einen eigenen Verkaufspreis – der Bezugspreis wird nie als Verkaufspreis verwendet. Die Einspeisevergütung selbst wird an zwei Stellen gepflegt: der PV-Satz unter Wirtschaftlichkeit → Parameter → Strom, der KWK-Satz im Dialog BHKW-Wirtschaftlichkeit; ohne KWK-Satz gilt der PV-Satz. Ist keiner gepflegt, rechnet die Speicherbewertung mit 0 und sagt es im Protokoll.
Neben jeder Quelle zeigt Anzeigen… den Jahresverlauf der gewählten Reihe in einer eigenen Ansicht; CSV… speichert ihn, Schließen beendet die Ansicht. Ist keine Reihe verfügbar, steht der Grund an der Stelle des Bildes.
CSV-Dateien laden
Wählen Sie für die gewünschte Rolle CSV-Datei und öffnen Sie die Datei über die zugehörige Schaltfläche. In der Vorschau ordnen Sie Zeit- und Wertspalten zu. Spaltennamen sind frei wählbar. Auch getrennte Datum- und Uhrzeitspalten sind möglich.
Stellen Sie Trennzeichen, Dezimalzeichen, Kopfzeile, zu überspringende Zeilen, UTF-8 oder Windows-1252, Zeitformat, Zeitzone und Intervallanfang oder -ende ein. Last und PV können in kW, MW oder kWh je Intervall vorliegen; Preise in €/kWh, ct/kWh oder €/MWh. Stundenwerte werden auf vier Viertelstunden verteilt; Intervallenergie wird dabei in mittlere Leistung umgerechnet.
Für die wirtschaftliche Jahresauslegung braucht jede gewählte Datei ein vollständiges Kalenderjahr. Alle Dateien müssen dieselbe UTC-Zeitachse besitzen. Echte Lücken, doppelte UTC-Zeitstempel, unklare Sommerzeitstunden und ungültige Zahlen verhindern die Berechnung.
Bei Mischung mit EPOS-Modellreihen wird die EPOS-Modelljahrzuordnung ausdrücklich eingeschaltet. Die eingelesenen Werte und Zeitstempel bleiben erhalten. EPOS-Werte werden nach Monat, Tag und Uhrzeit zugeordnet; am 29. Februar wird der EPOS-28. Februar verwendet, in der wiederholten Herbststunde derselbe EPOS-Ortsstundenwert erneut. Das Ergebnis nennt diese Annahme.
Daneben steht „Prognosen und Projektjahre…". Darüber werden ganze Projektjahre (für eine Mehrjahresbewertung) und archivierte Prognosen (für die planenden Betriebsziele) eingelesen – über denselben Spaltenzuordnungsdialog. Eine Prognose trägt eine Kennung, einen Zeitpunkt bekannt seit und einen Planungszeitpunkt; was erst danach bekannt war, darf nicht darin stehen.
Profile und Vorgaben
Einstellungen speichern hält den aktuellen Eingabestand fest. Ein benanntes Profil speichert Kostensätze, Suchbereiche, Gerätequelle, Strompreisprofil und sämtliche Quellenzuordnungen einschließlich eingelesener Zeitreihen. Sie können Profile laden, bearbeiten und unter einem weiteren Namen duplizieren. Die Ursprungsdateien müssen beim erneuten Öffnen nicht vorhanden sein.
Namen mit einem führenden @ sind für das Programm reserviert. Der Arbeitsstand heißt @Aktuell, die für den Projektlauf freigegebene Flotte @Projektflotte. Ein eigenes Profil bekommt deshalb einen gewöhnlichen Namen.
Nach einer Änderung zeigt die Oberfläche das zuvor ermittelte Ergebnis als veraltet. Berechnen Sie neu, bevor Sie den Bestpunkt übernehmen. Heatmap und Schnittkurve verwenden die gewählte Größenbasis; Kennzahlen und Rasterexport berücksichtigen die Betriebskosten. Die Übernahme des Bestpunkts übernimmt die Dimensionierung in die aktive Speicheranlage. Prüfen Sie für die anschließende Projektwirtschaftlichkeit auch die dort hinterlegten Kostenpositionen.
Die PV-Einspeisevergütung wird auch bei Dateiquellen aus dem Projekt gelesen. Eine reine Dateiauslegung verwendet Last und PV aus den Dateien, ohne zusätzliche BHKW-Erzeugung aus einem Simulationslauf.
Schritt 3 — Betriebsführung
Hier steht, wie die Anlage gefahren wird.
Sie wählen das Betriebsziel – bei einer Einheit genauso wie bei mehreren:
| Betriebsziel | Was es tut | Braucht den Fahrplaner |
|---|---|---|
| PV-Eigenverbrauch (reaktiv) | Überschuss sofort laden, bei Nettobedarf sofort entladen | nein |
| Lastspitzenkappung | gegen ein Peak-Ziel am Netzanschluss fahren und unter dem Ziel wieder aufladen | nein |
| PV-Prognoseplanung | erst kleinster Netzbezug, dann kleinste Abregelung, dann kleinste gespeicherte Energie | ja |
| Preisoptimierung / Arbitrage | die prognostizierten Kosten aus Arbeit, Leistung, Export und Verschleiß minimieren | ja |
| Multi Use mit Peak-Priorität | erst die kleinste unvermeidbare Peak-Überschreitung, dann die Kosten | ja |
Ein planendes Ziel braucht außerdem eine Prognose. Es plant je Schritt aus dem Wissen, das zu diesem Zeitpunkt vorlag – entweder aus geladenen Prognosen oder aus dem ausdrücklich gewählten Idealwissen. Fehlt beides, sagt es die Vorprüfung mit der Abhilfe dazu, bevor gerechnet wird (siehe Netz und Planung).
Dazu die Leistungsverteilung auf die Einheiten – Nach verfügbarer Kapazität, Kaskade oder Nach Grenzkosten und Wirkungsgrad – und die Erzeuger-Reihenfolge der Direkteinspeisung (PV vor BHKW oder umgekehrt). Für ein planendes Ziel gilt die Verteilung nicht: Dort ist die Leistung jeder Einheit eine eigene Größe der Planung.
Bei einer einzigen Einheit erscheint die Verteilung nicht – sie verteilt eine Lade- oder Entladeanforderung auf mehrere Speicher, und bei einem gibt es nichts zu verteilen. Eine Zeile unter dem Block sagt es. Legen Sie eine zweite Einheit an, ist sie wieder da; die gespeicherte Regel bleibt dabei unberührt.
Peak-Ziel. Bei der Lastspitzenkappung erscheint der Peak-Ziel-Block:
- Die Wahl „adaptiv (kausal)" oder „fest" steht über dem Zahlenfeld und bestimmt, was die eingegebene Zahl bedeutet.
- adaptiv (kausal) – die Vorgabe neuer Stände. Die Zahl ist dann der Startwert einer Schwelle, die im Lauf nur steigen kann: Kann die Anlage eine Spitze nicht halten, wird die Schwelle auf das Erreichbare nachgezogen – und bleibt dort. Damit läuft der Speicher nicht mehr an kleinen Spitzen leer, bevor die große kommt. Vorbelegt ist der Startwert mit der Grundlast (dem Maximum der Tagesminima); ein tieferer Startwert schadet nicht.
- fest – die Schwelle steht den ganzen Zeitraum auf Ihrem Wert. So rechnet jeder gespeicherte Stand weiter; wer die Ratsche will, schaltet um.
- Der Vorschlag wird aus der Referenzreihe hergeleitet, nicht geraten. Unter dem Feld steht die Herleitung im Klartext; „Vorschlag übernehmen" setzt ihn ein – bei adaptiv heißt der Knopf „Grundlast als Startwert übernehmen" und setzt genau die ein. Ohne gespeicherten Stand bildet jeder Projektlauf das Peak-Ziel aus seinem eigenen Lastgang ohne Speicher – zwei Läufe auf denselben Eingaben rechnen mit demselben Ziel; vor dem ersten Lauf steht hier der benannte Rückfall aus der Bezugsspitze. Einstellungen speichern friert das Ziel ein; jeder weitere Lauf rechnet dann damit.
- „Peak-Ziel bestimmen…" sucht das kleinste Ziel, das diese Flotte tatsächlich hält – höchstens zwölf Jahresläufe, mit Fortschrittsanzeige und Abbruch, am Ende eine Rückfrage mit Ziel, verbleibender Spitze und Zahl der Läufe. Der Knopf ist schwach gesperrt, solange ein planendes Betriebsziel eingestellt ist; der Kurzhinweis nennt den Grund. Bei „adaptiv" heißt er „Mit Vorausschau erreichbares Ziel bestimmen…" – und genau das ist er: Er rechnet ausdrücklich mit einem festen Ziel und sagt Ihnen, wie tief ein Regler mit Kenntnis des ganzen Jahres käme. Der Unterschied zur kausal erreichten Schwelle aus Schritt 5 ist der Wert einer Prognose.
- Netzladung folgt dem Betriebsziel: Die Lastspitzenkappung bekommt sie, weil die Wiederaufladung unter dem Ziel genau das ist; PV-Eigenverbrauch und die planenden Ziele bekommen sie nicht. Der Schalter bleibt änderbar, und eine gespeicherte Einstellung wird nicht überschrieben.
- Start-Ladezustand. Für den Projektlauf steht er auf der unteren Marke. Ein leerer Speicher kann eine Spitze am 1. Januar nicht kappen – die Ansicht sagt es, statt den Standard still zu ändern.
Netz und Planung
Dieser Block steht hier und nicht bei einer Einheit: Bezugs- und Einspeisegrenze sind harte Grenzen des Anschlusses und nicht Eigenschaften einer Einheit, und die Prognoseplanung sagt, mit welchem Wissen ein Fahrplan entsteht.
- Netzbezugsgrenze und Netzeinspeisegrenze in kW – leer heißt „keine Grenze". Eine neue Flotte übernimmt als Netzeinspeisegrenze die Einspeisegrenze der Projekteinstellung (Simulation); die Zeile unter dem Feld nennt sie. Im Projektlauf wirkt die Projekteinstellung zusätzlich als weiche Grenze: Die Flotte lädt zuerst, PV darüber wird abgeregelt.
- Informationsstand und Planungshorizont – nur bei einem planenden Betriebsziel. Ohne Fahrplaner gibt es keinen Horizont, und ein Feld ohne Wirkung wäre eine Behauptung. Der Informationsstand Idealwissen (ganzes Jahr bekannt) ist ausdrücklich ein Vergleichslauf, keine Betriebsweise.
- Archivierte Prognose-Snapshots ist die Vorbelegung und rechnet ausschließlich mit geladenen Prognosen – die tatsächliche Jahresreihe des Projekts wird nie als Prognose verwendet, sonst wäre jeder Fahrplan heimlich hellsichtig. Ist keine Prognose geladen, steht der Hinweis unter dem Feld, der Rechenknopf bleibt gesperrt und nennt den Grund. Zwei Auswege: den Informationsstand auf Idealwissen setzen – ein Knopf tut das – oder in Schritt 2 über „Prognosen und Projektjahre…" Prognosen laden.
- Endenergieziele – bei der Horizont-Endbedingung Zielenergie je Speicher eine Zeile je Einheit, mit dem Namen der Einheit davor.
Schritt 4 — Optimierung
Hier wird gerechnet – Schritt 4 sagt, was gesucht werden soll. Das Ergebnis steht in Schritt 5 unter der Rubrik Ergebnisse der Optimierung.
Von oben nach unten, alles in einer Spalte:
- Suche – drei Möglichkeiten: Nur die eingestellte Flotte bewerten, Größe suchen und Stückzahl suchen (siehe unten).
- Der Bedienblock darunter, über die ganze Breite:
- Ziel – Kapitalwert gegenüber „ohne Speicher" [€]. Das Ziel ist genannt und nicht wählbar: Eine Größe, die den Kapitalwert maximiert, ist die, die sich rechnet.
- Die Kandidatenzeile – sie zählt live mit (siehe unten).
- Der Rechenknopf – Optimieren beziehungsweise Bewerten, je nach Suchwahl, mit Fortschritt und Abbrechen darunter.
- Suchraum je Einheit – eine Karte je Einheit (siehe unten).
Steht der Löser SCIP nicht zur Verfügung, rechnet die Auslegung mit dem mitgelieferten Löser HiGHS.
Die drei Suchmethoden
Links im Kopf stehen drei Möglichkeiten, jede mit einem Satz darunter:
| Wahl | Was der Lauf variiert |
|---|---|
| Nur die eingestellte Flotte bewerten | Nichts. Es entsteht genau ein Kandidat – die Flotte, wie sie in Schritt 1 steht. |
| Größe suchen | An jeder Einheit das Gerät: Gesucht wird unter den Speichern einer Quelle nach Kapazität und Leistung. Die Stückzahl steht dabei fest. |
| Stückzahl suchen | An jeder eingeschalteten Einheit die Stückzahl von–bis (0 = die Einheit entfällt). Die Größe bleibt, wie sie eingestellt ist; die Kosten sind die Kosten einer Einheit mal Stückzahl. |
Je Lauf wird genau eine Art variiert. Die zwei Suchmethoden ergeben ein Paar: Größe suchen beantwortet welches Gerät, Stückzahl suchen wie viele davon. Beides zugleich gibt es nicht — das hielte weder die Kandidatenzahl klein noch die Ergebnisbilder lesbar. Wer beides prüfen will, fährt zwei Läufe.
Größe suchen ist wählbar, sobald es mindestens eine Einheit gibt – sie variiert ohnehin jede. Stückzahl suchen braucht mindestens eine Einheit mit dem Schalter variieren; sonst steht die Option gedimmt da, und darunter steht, was zu tun ist: „Auf einer Einheitenkarte ‚variieren' einschalten — ohne sie gibt es nichts zu suchen." Gibt es gar keine Einheit, sind beide Suchoptionen gedimmt und die Abhilfe verweist auf Schritt 1. Nur bewerten bleibt immer wählbar.
Der Suchraum: eine Karte je Einheit
Jede Einheit hat eine eigene Karte. Wie sie aussieht, hängt an der Suchart.
Bei „Größe suchen" sucht die Karte ein Gerät. Die eingestellte Einheit steht dabei nicht im Weg: Es gibt weder Hersteller- und Typzeile noch feste Kenndaten noch den Schalter variieren. Über den Karten steht der Satz „Die Größensuche ist vom gewählten Speicher unabhängig; gesucht wird die wirtschaftlich beste Größe." Variiert wird jede Einheit; bei mehreren heißen die Karten Einheit 1, Einheit 2.
Die Karte trägt:
- Geräte aus – die Quelle: Projektkatalog (die Speicher dieses Projekts) oder Stammdaten (der Speicherkatalog).
- Kapazität von / bis [kWh] und Leistung von / bis [kW]. Gleiche Grenzen nageln eine Größe fest. Schrittweiten gibt es nicht – gesucht wird nicht auf einem Raster, sondern unter Geräten, die es wirklich gibt.
- Gefundene Geräte – die Liste, die der Lauf rechnen wird: Name, Kapazität, Entladeleistung, C-Rate, Abweichung und ob neutrale Kennwerte greifen.
Es kommt heraus, was man kaufen kann. Liegt kein Gerät in beiden Bereichen, stehen die fünf nächstliegenden in der Liste, und darüber steht, dass es Ersatzvorschläge sind. Die Spalte Abweichung sagt, wie weit ein Gerät von Ihrer Vorgabe entfernt ist: 0 % heißt, es liegt in beiden Bereichen.
Gerät oder eigene Parameter. Die Größe — Kapazität, Lade- und Entladeleistung — kommt immer vom Gerät; sie ist das, was gesucht wird. Alles Weitere kommt nur dann vom Gerät, wenn sein Satz es führt: Wirkungsgrade, SoC-Band, Hilfsverbrauch und Investitionssätze. Was Sie in Schritt 1 eingegeben haben, bleibt sonst stehen — und Betriebskosten, Durchsatzkosten, Grenzverschleiß, Reserve, Ersatz, Restwert und Alterungskurve bleiben immer Ihre Eingabe, denn ein Gerätesatz führt sie nicht. Die Spalte Herleitung der Kandidatentabelle sagt je Kandidat, was vom Gerät stammt und was von Ihnen.
Neutrale Kennwerte heißt: Weder der Satz noch Ihre Eingabe führen Wirkungsgrade beziehungsweise ein SoC-Fenster; dann gelten 95 % je Richtung, 10 bis 90 % SoC und keine Alterung. Sätze aus den Stammdaten führen keine Betriebsführung und sind deshalb immer so gekennzeichnet.
Ein Gerät aus den Stammdaten lässt sich übernehmen. Haben Sie über die Stammdaten gesucht und eine Bestückung gefunden, macht der Knopf Ausgewählte Einheiten in Projekt übernehmen in Schritt 1 daraus Speicheranlagen des Projekts – je Stück eine. Die Stammdaten bleiben dabei unberührt.
Bei „Stückzahl suchen" zählt die konkrete Einheit. In der Kopfzeile stehen der Name, die festen Kenndaten (100 kWh · 50 kW · 1 Stück) und rechts der Schalter variieren. Er entscheidet, welche Einheiten der Lauf anfasst. Die Karte trägt Stückzahl von und Stückzahl bis und darunter eine Zeile, was daraus wird: = 100 – 400 kWh · 50 – 200 kW. Eine Einheit ohne variieren verschwindet nicht: Ihre Karte steht gedimmt da und sagt mit „fest: …", mit welchem Wert sie in jeden Kandidaten eingeht.
Unten steht in beiden Fällen, wie viele Kandidaten diese eine Einheit beisteuert.
Die C-Rate beschreibt das Verhältnis von Leistung zu Kapazität und ergibt sich aus jedem Gerät: Ein Speicher mit 100 kWh und 50 kW hat 0,5 1/h. Sie steht in der Geräteliste und in der Kandidatentabelle; eingeben lässt sie sich nicht.
Gibt es noch keine Einheit, steht statt der Karten die Zeile „Ohne Speichereinheit gibt es nichts zu variieren — Schritt 1 legt sie an."
Wie viele Kandidaten es werden
Im Bedienblock unter der Suche steht bei jeder Eingabe neu, wie groß das Raster wird:
6 Kandidaten von höchstens 500.
Es ist dieselbe Zählregel, mit der der Lauf annimmt oder abweist – nicht eine zweite Rechnung, die auseinanderlaufen könnte. Bei Größe suchen ist es die Zahl der gefundenen Geräte; sie kann nicht anwachsen, indem ein Bereich feiner wird. Reißt sie die Grenze aus Schritt 2, färbt sich die Zeile, nennt den Grund im Klartext und sperrt den Rechenknopf: Bereich enger setzen oder die Grenze erhöhen. Ist ein Bereich leer oder negativ, sagt sie auch das; führt die gewählte Quelle gar kein Gerät, steht das ebenfalls da.
Ein geleertes Feld bleibt leer – die Zahl, die darin stand, wird nicht zurückgeschrieben, und Sie können ohne Umweg eine neue tippen. Solange es leer ist, gilt der Wert als fehlend: Die Zeile meldet „Raster ungültig" und der Rechenknopf ist gesperrt, bis wieder eine Zahl darin steht. So rechnet kein Lauf mit einem Wert, der nicht mehr im Feld steht.
Bei Stückzahl suchen ist die Zahl das Produkt der Stückzahlbereiche aller eingeschalteten Einheiten – bei Nur bewerten steht statt der Zeile der Satz „Ein Kandidat — die Flotte, wie sie in Schritt 1 eingestellt ist."
Planende Betriebsziele: erst grob, dann fein. Mit PV-Prognoseplanung, Preisoptimierung / Arbitrage oder Multi Use mit Peak-Priorität rechnet der Fahrplaner für jeden Kandidaten einen eigenen Fahrplan über das Jahr; das dauert je Kandidat deutlich länger als mit PV-Eigenverbrauch oder Lastspitzenkappung. Suchen Sie deshalb das Raster zuerst mit einem dieser beiden Betriebsziele ab und rechnen Sie nur die engere Wahl – die wenigen besten Bestückungen – mit dem planenden Ziel nach.
Was die Suche findet — und was nicht
Die Suche rechnet die Geräte, die es gibt. Ein Speicher, der im Bestand fehlt, wird nicht gerechnet – Abhilfe ist die andere Quelle oder ein gepflegter Bestand.
- Gibt es Treffer, werden nur Treffer gerechnet. Wer einen Bereich vorgibt und Geräte darin findet, will nicht daneben rechnen.
- Trifft kein Gerät beide Bereiche, kommen die fünf nächstliegenden. Gemessen wird, wie weit ein Gerät je Größe außerhalb seines Bereichs liegt, bezogen auf die Mitte des Bereichs; beide Anteile werden addiert. So sind Kilowattstunden und Kilowatt vergleichbar, und ein Gerät, das in beiden Größen danebenliegt, steht schlechter da als eines, das nur in einer danebenliegt.
- Die Reihenfolge steht fest. Geordnet wird nach Abweichung, dann Kapazität, dann Leistung – zwei Läufe auf demselben Bestand liefern dieselbe Liste.
Der Rechenweg steht auf Berechnung/Stromspeicher im Abschnitt Rastersuche.
Der Lauf
Die Vorprüfung steht über der Ablaufleiste und läuft schon vor dem Start. Sie sperrt nicht, sie warnt – der Lauf startet trotzdem:
| Meldung | Was sie bedeutet |
|---|---|
| Peak-Ziel unter dem Tagesminimum | Unter das Ziel fällt die Last nie; ohne Netzladung lädt die Flotte gar nicht. |
| Peak-Ziel über der Referenzspitze | Die Kappung bleibt wirkungslos – das Ziel liegt über allem, was je auftritt. |
| Betriebskosten fehlen | Für Einheiten ohne eigene Kosten sind keine Betriebskosten gepflegt oder alle Sätze stehen auf 0; gerechnet wird mit 0 €. Die Meldung nennt, was einzutragen ist. |
| Betriebskosten sehr niedrig | Der jährliche Betrieb liegt unter 0,1 % der Investition; meist fehlt ein Kostensatz. |
| Start-Ladezustand auf dem Minimum | Zu Beginn ist nichts abzugeben. |
| Arbeitslose Flotte | Aus dem letzten Lauf: weder geladen noch entladen, mit den gezählten Gründen. |
Neben jeder Meldung steht „erklären lassen", sofern der Hilfe-Assistent zur Verfügung steht; er öffnet sich mit einer vorbereiteten Frage zu genau dieser Meldung.
Ein Eingabefehler ist etwas anderes: Ein Ladezustandsband, das nicht zusammenpasst, oder eine Projektlaufzeit von null Jahren machen den Lauf unmöglich. Solche Meldungen sperren den Rechenknopf.
Steht mehr als ein Hinweis an, fasst die Ansicht sie zu einem aufklappbaren Block „n Hinweise" zusammen – je eine Zeile mit Symbol statt je ein eigenes Band, damit die Leiste nicht unter den Meldungen verschwindet. Der Block ist zu Beginn offen.
Die Liste frischt sich in zwei Schritten auf. Was ohne Zeitreihen entscheidbar ist – die Kostenmeldung und der Start-Ladezustand –, erscheint unmittelbar mit Ihrer Eingabe; die beiden Meldungen zum Peak-Ziel brauchen den Lastgang und folgen kurz nach dem letzten getippten Zeichen, ebenso beim Öffnen der Ansicht, beim Wechsel des Blattes und beim Start des Laufs. Der Rechenknopf wartet darauf nicht: Er sperrt bei einem Eingabefehler im selben Augenblick.
Während der Rechnung läuft ein Fortschrittsbalken mit Klartextzeile (bei der Rastersuche mit Kandidatennummer, über beide Phasen durchgezählt). Er steht unmittelbar unter dem Rechenknopf des Blattes „Optimierung" – dort, wo Sie den Lauf ausgelöst haben. „Abbrechen" hält an, ohne den bereits erreichten Stand zu verwerfen – auch mitten in der zweiten Phase; dann gilt das Beste der ersten.
Ein gelungener Lauf stellt Schritt 5 vor – dort stehen beide Ergebnisarten. Bricht der Lauf ab oder hält ihn ein Hinweis der Vorprüfung an, bleibt Schritt 4 stehen und nennt den Grund.
Schritt 5 — Ergebnis
Schritt 5 zeigt beide Ergebnisarten – erst, was die Optimierung gefunden hat, dann, was die Simulation der einen gewählten Bestückung ergibt. Jede Rubrik trägt ihre eigene Überschrift.
Ergebnisse der Optimierung
Diese Rubrik steht nach einem Suchlauf – Größe suchen oder Stückzahl suchen. Hat der Lauf nur bewertet, steht statt ihrer eine Zeile: „Dieser Lauf hat nur die eingestellte Flotte bewertet — gesucht wurde keine Größe. Eine Suche startet Schritt 4 ‚Optimierung'."
Sie beschreibt den gefahrenen Lauf: Stellen Sie in Schritt 4 danach eine andere Suchart ein, ändert das den nächsten Lauf, nicht diese Rubrik.
Bestes Ergebnis
Nach dem Lauf steht der Kasten „Bestes Ergebnis" mit drei Karten:
| Karte | Was darin steht |
|---|---|
| Kapitalwert gegenüber „ohne Speicher" | der Zielwert der Suche in €, darunter die jährliche Ersparnis in €/a |
| Kapazität · C-Rate · Leistung | die Größe des besten Kandidaten, darunter die Zahl der Einheiten |
| Geprüft | wie viele Kandidaten gerechnet wurden, davon wie viele zulässig waren, und die gemessene Rechendauer |
Der Kapitalwert ist das Ziel, die jährliche Ersparnis steht daneben. Wer aus einer Tabellenkalkulation kommt, sucht oft den Jahresüberschuss nach Kapitaldienst – der ist hier die zweite Zahl derselben Karte; optimiert wird gegen den Kapitalwert, weil er Laufzeit und Zins enthält.
„Beste Variante übernehmen" steht unter dem Kasten, sobald die Suche einen besten Kandidaten mit Speicher gefunden hat; was er schreibt, steht unter Übernehmen: drei Knöpfe.
Ergebnisse über der Speichergröße
Unter dem Kasten „Bestes Ergebnis" steht die Größen-Sicht:
- die Rasterkarte – eine Zelle je Kandidat, die Farbe ist der Kapitalwert, unzulässige Zellen sind schraffiert (ein Muster, keine zweite Farbe), das Optimum ist markiert. Ab zwei Einheiten lässt sich wählen, ob die Karte die Summe der Flotte oder die Größen einer einzelnen Einheit zeigt;
- die zwei Schnittkurven – der Kapitalwert über der Kapazität und derselbe über der Entladeleistung, je mit einem Schieber über die Stützstellen der anderen Achse; vorbelegt ist die Stelle des Optimums;
- die Kandidatentabelle – Kapazität, Lade- und Entladeleistung, C-Rate, Kapitalwert, Ersparnis je Jahr, Vollzyklen je Jahr, Bezugsspitze, Abweichung [%], das Kennzeichen neutrale Kennwerte, die Herleitung und die Zulässigkeit mit Grund. Sortierbar je Spalte, mit Spaltenfilter (Zahlenausdrücke wie >10 oder 10..60), hervorgehobener Optimumzeile, dem Kennzeichen „arbeitslos" und „Übernehmen" je Zeile.
„Kandidat übernehmen" setzt die Größen dieses Kandidaten als Speicher in Schritt 1 ein, leert die Suchachsen, schaltet die Rastersuche ab und markiert das Ergebnis als veraltet – bewerten Sie danach neu. Nach einer Stückzahlsuche setzt derselbe Knopf die Stückzahlen der Einheiten; welche der beiden Übernahmen es ist, entscheidet der Lauf, aus dem der Kandidat stammt. Ungespeicherte Eingaben werden zuvor abgefragt; die Ersetzung ist nicht rückgängig zu machen.
Die Achsen sind Kapazität und Entladeleistung. Zeilen sind die Kapazitäten der gefundenen Geräte, Spalten ihre Entladeleistungen – beides aufsteigend. Die Karte ist dünn besetzt: Geräte bilden kein lückenloses Gitter, und eine Zelle, für die kein Kandidat gerechnet wurde, bleibt hellgrau – „nicht gerechnet" ist etwas anderes als „schlechtester Kandidat". Jede besetzte Zelle ist ein Speicher, den es wirklich gibt.
Die Aussage gilt für die geprüften Geräte, nicht global – der Hinweis steht im Bild, weil das Bild exportiert wird. Das Bild wird so hoch, dass der ganze Hinweis darin steht. Stammt das beste Ergebnis aus dem Feinraster, nennt ein zweiter Satz unter dem Hinweis seinen Kapitalwert und seine Stelle; derselbe Satz steht auch als Textzeile unter der Karte. Ein Speicher, der im Bestand fehlt, wird nicht gerechnet.
Die Zahl einer Zelle steht am Zeiger. Zeigen Sie auf eine Zelle der Rasterkarte, nennt die Zeile unter dem Bild ihre beiden Achsenwerte und ihren Kapitalwert – Kapazität 220 kWh · Entladeleistung 100 kW: 4.000 €. Eine unzulässige Zelle hängt (unzulässig) an, eine nicht gerechnete nennt statt der Zahl nicht gerechnet. Dasselbe gilt für die Stückzahlkurve und die Stückzahl-Rasterkarte. Auf einem Berührungsbildschirm tippen Sie das Element an; ein Tippen daneben löscht die Zeile wieder. Gezoomt wird in diesen Bildern nicht – ein Raster hat keine Zwischenwerte, und zwischen zwei ganzen Geräten liegt nichts.
Die Schnittkurven und der Ausschnitt um das Optimum haben dagegen eine durchgehende Größenachse: Dort vergrößern Sie wie in den Zeitreihen – mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste, mit Bereich und mit den Tasten +, − und 0 –, und die Zeile unter dem Bild nennt die Stelle samt dem Wert des nächstliegenden Stützpunktes.
Ergebnisse der Simulation
Diese Rubrik bewertet EINE Bestückung – die eingestellte oder die beste gefundene. Welche es ist, sagt eine Zeile über den Kacheln: Gezeigt wird die Bewertung von: ….
Von oben nach unten:
- Diagnosebanner – nur, wenn es etwas zu sagen gibt (siehe unten).
- Kennzahlen als Kachelzeile – Kapitalwert gegenüber „ohne Speicher" (mit Investition, Laufzeit und Zins), Bezugsspitze ungekappt → gekappt (mit Peak-Ziel und Status), Stromrechnung mit Ersparnis, Strombedarfsdeckung ohne und mit Speicher, Vollzyklen je Einheit mit Lade- und Entladeenergie. Bei adaptivem Peak-Ziel nennt die Spitzenkachel statt „erreicht / nicht erreicht" den Startwert und die erreichte Schwelle – eine Schwelle, die auf das Erreichbare nachgezogen wird, kann nicht verfehlt werden.
- Die zwei Schwellen – darunter steht „kausal erreicht" mit der Zahl der Nachzüge (Intervalle, in denen die Anlage die Spitze nicht halten konnte). Haben Sie in Schritt 3 „Mit Vorausschau erreichbares Ziel bestimmen…" gefahren, steht daneben „mit Vorausschau erreichbar" und die Differenz der beiden: der Wert der Vorausschau. Ist er klein, würde ein Prognoseregler wenig bringen.
- Vergleichstabelle – der Abschnitt Vergleich ist klappbar, führt auch die Strombedarfsdeckung und hat drei Spalten Ohne Speicher · Mit Flotte · . ist Mit − Ohne; ob ein negatives gut ist, hängt an der Kennzahl – bei Kosten, Netzbezug und Spitze ist weniger besser, bei der Einspeisung mehr. Zeilen, in denen beide Seiten null sind, stehen hinter einem Aufklapper: Drei Nullen sind keine Aussage.
- Jahresprojektion als Bild – eine Säule je Projektjahr, die kumulierte Linie darüber, die Ersatzjahre markiert; der Schnittpunkt der kumulierten Linie mit der Nulllinie ist die Amortisation. Die Tabelle darunter klappt auf. Über dem Bild steht die Investition mit ihrer Herleitung je Einheit: fester Anteil, Kapazitätsanteil (kWh × €/kWh) und Leistungsanteil (kW × €/kW, mit der größeren der beiden Leistungen); bei mehreren Einheiten folgt die Summe.
- Kennzahlen je Einheit – Lade- und Entladeenergie, Vollzyklen, Anfangs- und Endenergie, Rainflow-Zyklen und Schaden.
- Diagramme – siehe unten.
Die Diagramme tragen über jedem Bild dieselbe Steuerung: den Schalter „sortiert" (Dauerlinie), je Reihe einen Schalter mit derselben Beschriftung wie die Legende und die Zeitraumwahl Jahr / Woche / Tag mit Vor- und Zurückschaltern. Die Reihen gibt es je Einheit und als „Speicher gesamt"; der Ladezustand einer wählbaren Einheit steht als zweite Achse im Netzbild. Vorgabe ist die Woche – ein ganzes Jahr im Viertelstundenraster legt vierzig Werte auf einen Bildpunkt und zeigt keinen einzigen Ladezyklus.
Vergrößert wird im Bild selbst: mit dem Mausrad, mit Ziehen, mit der Kneifgeste und mit den Tasten +, − und 0. Die Leiste über dem Bild zeigt links die Vergrößerung, Bereich zieht ein Rechteck über die Stelle, die Sie sehen wollen – in Zeit und Werten –, 1:1 stellt die volle Ansicht wieder her. Unter dem Bild steht eine Zeile mit den Werten an der Stelle, auf die Sie zeigen. Die ausführliche Bedienung steht unter Simulationsergebnisse: Die Diagramme bedienen. Die Zeitraumwahl bleibt daneben – sie entscheidet, welcher Ausschnitt überhaupt gerechnet und gezeichnet wird; die Vergrößerung bewegt sich innerhalb davon. CSV… in der Leiste des Bildes speichert jedes Zeitreihenbild als CSV-Datei, siehe Datenexport.
Die Jahresprojektion hat keine Zeitachse und deshalb keinen Zoom: Zwischen zwei Projektjahren liegt nichts. In ihrer Leiste steht CSV… für die Jahreskonten (Datenexport). Sie zeigt statt dessen den Wert des Elements, auf das Sie zeigen – eine Säule nennt ihr Jahr und ihren Betrag, das Band eines Ersatzjahres seinen Anlass.
Übernehmen: drei Knöpfe. Ein Ergebnis der Auslegung wird erst durch einen dieser Knöpfe Teil des Projekts; keiner schreibt in das Simulationsergebnis, das rechnet der nächste Projektlauf:
- „Diese Flotte für die Projektsimulation aktivieren" (unten, nur bei einem zulässigen Ergebnis) aktiviert die bewertete Flotte als Projektflotte und schreibt sie zugleich als Auslegungsstand; die Übernahme prüft Zulässigkeit, vollständige Zeitreihen und die Herkunft der Daten.
- „Beste Flotte in die Auslegung übernehmen" (unten, nur nach einer Rastersuche mit einem besseren Kandidaten als der Nullvariante) schreibt den besten Kandidaten als feste Flotte in Schritt 1 und speichert die Einstellungen; für die Projektsimulation aktiviert ist er damit noch nicht.
- „Beste Variante übernehmen" (unter dem Kasten „Bestes Ergebnis") tut beides in einem Schritt: Der beste Kandidat wird die feste Flotte der Auslegung, Suchmethode Nur bewerten, und ist mit denselben Prüfungen für die Projektsimulation aktiviert. Gehört das Ergebnis nicht mehr zum eingestellten Stand oder läuft gerade eine Rechnung, ist der Knopf gesperrt und nennt den Grund.
„Größe in die Projektanlage übernehmen…" steht daneben, solange genau eine Einheit die Speicheranlage des Projekts ist. Der Knopf schreibt deren Kapazität und Leistung in die Anlage zurück – dorthin, wo sie auch der Block Einzelanlage (klassischer Projektlauf) im Reiter Stromspeicher pflegt. Vorher kommt eine Rückfrage mit beiden Zahlen. Das ist der Weg für den gewöhnlichen Projektlauf ohne aktivierte Flotte: Er rechnet die Einzelanlage, und ohne diesen Knopf käme die ausgelegte Größe dort nie an. Neu gerechnet wird dabei nichts – die Simulation ist danach nicht mehr aktuell, und wann sie wiederholt wird, entscheiden Sie.
Tragen zwei Einheiten einen Anlagenbezug, erscheint der Knopf nicht: Die Anlage trägt eine Kapazität und eine Leistung, und welche der beiden gemeint wäre, ließe sich nicht sagen.
Diagnose: die Flotte hat nichts getan
Eine Flotte kann ein ganzes Jahr rechnen, ohne ein einziges Mal zu laden oder zu entladen. Dann sind „Mit Flotte" und „Ohne Speicher" zahlengleich, und die Kacheln zeigen zwölf Nullen. Damit das niemand für ein Ergebnis hält, steht über den Kacheln das Diagnosebanner: „Die Flotte hat im gesamten Zeitraum weder geladen noch entladen." – mit den gezählten Gründen im Klartext.
Dazu bietet es die passende Abhilfe an:
- „Peak-Ziel bestimmen…" – wenn das Ziel unter der Last liegt;
- „Netzladung erlauben" – wenn der Ladedeckel am Netzladeverbot hing;
- „Zu Schritt 3 Betriebsführung" – wenn die Einstellung im Ganzen zu prüfen ist;
- „erklären lassen" – der Hilfe-Assistent mit einer vorbereiteten Frage zu genau dieser Diagnose.
Ein Knopf erscheint nur, wenn seine Abhilfe an dieser Stelle überhaupt möglich ist.
Beim Verlassen
Haben Sie Eingaben bearbeitet und nicht gespeichert, fragt die Ansicht beim Verlassen: Speichern / Verwerfen / Bleiben. Esc bedeutet Bleiben. Danach kehrt das Programm dorthin zurück, woher Sie kamen.
← zurück und das Schließkreuz ✕ führen beide dorthin – sie tun dasselbe und stellen dieselbe Frage. Während einer Rechnung sind beide gesperrt: Sie bleiben sichtbar, aber grau, bis der Lauf endet oder Sie ihn mit Abbrechen anhalten.
Auf dem iPad
Die Ansicht gibt es auch auf dem iPad – mit einer Einschränkung: Die drei planenden Betriebsziele (PV-Prognoseplanung, Preisoptimierung/Arbitrage, Multi Use) brauchen den Fahrplaner, und den gibt es dort nicht. Sie sind gesperrt; ein Lauf damit bricht mit einer benannten Meldung ab, statt still etwas anderes zu rechnen. Die zwei reaktiven Ziele – PV-Eigenverbrauch und Lastspitzenkappung – und die ganze Rastersuche stehen auf jeder Plattform.
Siehe auch
- Zusammenspiel mit anderen Technologien – Betrieb in der Simulation, Rangfolge und Reststrombedarf
- Grundlagen/Stromspeicher – die fachlichen Hintergründe
- Photovoltaik – die Erzeugung, die den Speicher lädt
- Programm Dokumentation/Hilfe-Assistent – der Knopf „erklären lassen" an den Meldungen dieser Ansicht
Dialog Lastspitzenkappung
Der eigene Dialog Lastspitzenkappung (Peak-Shaving) wertet einen Lastgang aus – eine Ganglinie des Projekts, eine aus dem Katalog oder eine eingelesene Datei. Sie rechnet gegen ein festes oder ein nachgezogenes Ziel, zeigt Spitzen, Monatswerte und den Lastgang als Bild und schreibt fünf Spalten als CSV. Neben Ladezustand im Diagramm zeigen schalten zwei weitere Schalter die Lade- und Entladeleistung und die erreichte Schwelle ins Bild, ab Werk aus; angehakt stehen sie auch als Spalten in der CSV-Datei.
Links steht die Liste der Lastgänge; die gewählte Zeile ist der Lastgang, den der Dialog rechnet. Rechts stehen die Parameter in den Gruppen Speicher, Schwelle und Kosten, darunter Berechnen und das Ergebnis in drei Reitern. In der Werkzeugleiste über der Liste steht nach der Suche „In Variante übernehmen"; der Knopf wirkt auf das gerechnete Ergebnis und ist gesperrt, solange gerechnet wird. CSV… in der Leiste des Lastgangbilds speichert das Ergebnis als CSV-Datei. Die Fußleiste trägt Lastgang aus Datei… – die Datei erscheint als Zeile mit der Quelle Datei und wird nicht abgelegt – und Beenden. Im schmalen Fenster liegt das Stammblatt über der Liste; dort steht In Variante übernehmen zusätzlich im Kopf des Stammblatts neben ‹ Liste, das zur Liste zurückführt – das Ergebnis bleibt dabei stehen.
„In Variante übernehmen" schreibt das Ergebnis in die aktive Speichervariante des Projekts: Berechnungsart Lastspitzenkappung, die erreichte Schwelle als Peak-Ziel und die Einstellung adaptiv. Danach rechnet der Projektlauf genau diese Kappung. Führt die Variante eine andere Berechnungsart, kommt zuvor eine Rückfrage – so tauschen Sie Ihren Rechenweg nicht versehentlich aus. Gerechnet muss sein: Ohne Ergebnis gibt es nichts zu übernehmen. Ohne Projekt steht der Knopf nicht da.
Berechnung
Lade- und Entladefahrweise, Wirkungsgrade und die Wirkung auf den Netzbezug stehen unter Berechnung: Stromspeicher.
Die Rechenwege dieser Ansicht im Einzelnen:
- Erweiterte Auslegung mit Kosten und Zeitreihen – Größenachse, Kostensätze, Zeitreihen aus Dateien
- Mehrere Speicher (Speicherflotte) – Modell je Einheit, die fünf Betriebsziele, Verteilung, Prognoseplanung, Alterung, Kapitalwert, Rastersuche, Diagnose und Peak-Ziel
- Adaptive Entladeschwelle – die kausale Ratsche – wie die Schwelle im Lauf nachgezogen wird und warum sie nie unter das Vorausschau-Optimum kommt
- Grenzen und Annahmen – was der Rechenweg ausdrücklich nicht tut
- Ergebnisse und wo sie stehen – welche Größe wo erscheint