Strombedarf erfassen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 11. Oktober 2026, 05:26 Uhr
Beim Schritt Strombedarf erfassen entsteht der Bedarf auf demselben Weg wie der Wärmebedarf: aus Verbrauchertypen mit Monatswerten und 168-Stunden-Wochenprofilen. Ein gemessener Lastgang lässt sich zusätzlich einlesen.
Verbrauchertypen und Wochenprofile
Sie wählen einen Verbrauchertyp aus dem Katalog – darunter die BDEW-Standardlastprofile Strom 2025 für Haushalt, Gewerbe und Landwirtschaft sowie die Netzbezugsprofile für Haushalte mit Photovoltaik – und geben den Jahresverbrauch an; die Verteilung über das Jahr übernehmen die hinterlegten Monatswerte und das Wochenprofil mit 168 Stundenwerten. Je Zuordnung kann ein Betriebskalender Feiertage und Betriebsferien auf das Wochenprofil legen.
Rechnen in Viertelstundenwerten
Da für Eigenverbrauchsbetrachtungen die Stundenauflösung zu grob ist – Eigenverbrauch und Speicherbewirtschaftung fallen in Stundenmittelwerten zu günstig aus –, rechnet EPOS-Plan das Profil auf Viertelstunden um und arbeitet intern mit 35.040 Werten je Jahr.
Gemessenen Lastgang einlesen
Gemessene Lastgänge lassen sich importieren und werden je nach Zeitraster – Stunden- oder Viertelstundenwerte – automatisch eingepasst und dem berechneten Profil überlagert.
Ergebnis
Als Ergebnis stehen der maximale Leistungsbedarf, der Jahresverbrauch, die Monatswerte und die geordnete Jahresdauerlinie zur Verfügung. Die Jahreshöchstlast und ihre Kappung durch einen Stromspeicher wertet die Lastspitzenkappung aus.
Siehe auch
- Grundlagen/Strombedarf und Lastprofile – Herkunft und Aufbau der Lastprofile
- Stammdaten und Datenimport – Katalog der Stromverbrauchertypen und Stromganglinien
- Industrie und Gewerbe – der gemessene Viertelstundenlastgang als belastbarste Eingangsgröße
- Programm-Dokumentation: Strombedarf – Standardlastprofil, eigenes Profil und Messdaten im Einzelnen
- Programm-Dokumentation: Stromverbraucher – der Dialog der Standardlastprofile im Projekt