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Klimadaten festlegen

Aus wiki.epos-plan.de
Version vom 5. November 2026, 20:10 Uhr von Epos (Diskussion | Beiträge) (Sammel-Upload 1.2.0.14, Teil 29: Aktualitätsprüfung, Bericht nur vorhandene Anlagen (Quellstand ca62ecfe0))
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Klimadaten festlegen ist die zweite Stufe des Programmablaufs. Jedes Projekt ist genau einer Klimaregion zugeordnet. Ein Klimadatensatz enthält für alle 8.760 Stunden des Jahres die Außentemperatur, die Global-, Direkt- und Diffusstrahlung sowie die daraus berechneten Sonnenstände.

Klimaregion importieren

Ist für den Standort noch kein Datensatz vorhanden, legen Sie ihn in der Klimadatenverwaltung an. Die Klimaquelle wählt, woher die Stundenwerte kommen:

  • PVGIS – der Abruf eines typischen meteorologischen Jahres (TMY) über die PVGIS-Schnittstelle; die Vorbelegung.
  • Testreferenzjahr (Datei) – eine Datei im Format der Testreferenzjahre des Deutschen Wetterdienstes; den Standort trägt das Programm aus dem Dateikopf ein.
  • Testreferenzjahr (Regionaldaten) – die offenen Regionaldaten, aus denen EPOS-Plan die dem Standort nächste Region holt; dazu wählen Sie das Bezugsjahr 2015 oder die Projektion 2045 und das Szenario mittel, sommerwarm oder winterkalt.
  • EPW-Wetterdatei – eine Datei im Format EnergyPlus Weather, etwa ein TMYx-Jahr, auch für Orte nördlich von 72,5°, für die PVGIS keine Daten liefert.

Den Standort geben Sie als Ortsnamen an, den das Programm in Koordinaten auflöst, oder von Hand über Longitude, Latitude und eine Bezeichnung. Datensatz suchen zeigt für jede Quelle schon vor dem Einlesen den gefundenen Datensatz mit Standort, Kennzahlen und Monatsbild; Daten einlesen übernimmt genau diesen Datensatz. Beim Einlesen rechnet EPOS-Plan die Strahlung auf Süd, Ost, West und Nord um – für Fenstergewinne, Kollektor- und PV-Erträge je Richtung – und berechnet die Sonnenstände.

Beispiel. Für ein Projekt in einer Kleinstadt geben Sie den Ortsnamen ein, lassen ihn auflösen und wählen Datensatz suchen mit der Quelle PVGIS: Die Vorschau nennt Standort, Jahresmittel der Temperatur und das Monatsbild. Daten einlesen legt die Region mit ihren 8.760 Stundenwerten an; auf der Startseite wählen Sie sie und speichern – das Projekt rechnet von nun an mit einer eigenen Kopie dieser Daten.

Die Liste der Regionen hat Suche, Filter und Sortierung und nennt je Region Quelle, Standort, Bezugsjahr, Szenario und Importdatum; zwei Diagramme zeigen Jahresgang der Temperatur und Verlauf der Sonnenwinkel zur Kontrolle. Die Bedienung im Einzelnen beschreibt Programm-Dokumentation: Klimadaten.

Hinweis

Mitgelieferte Klimaregionen tragen ein Schloss und sind schreibgeschützt; Schloss aufheben… macht sie zu eigenen Regionen. Eigene Regionen können beliebig angelegt werden.

Klimaregion dem Projekt zuordnen

Auf der Startseite wählen Sie die Region im Kopf der Startseite aus der durchsuchbaren Liste und speichern sie mit dem Knopf daneben; damit legt das Programm eine projekteigene Kopie an. Die Rückmeldung steht neben dem Knopf, und eine Zeile darunter nennt Quelle, Bezeichnung, Standort und Importdatum der verwendeten Klimadaten. Im Projektassistenten steht dieselbe Liste.

Achtung

Ein Wechsel der Klimaregion verändert Bedarf und Erträge erheblich und macht eine erneute Simulation erforderlich.

Tipp

Eine falsch gewählte Klimaregion verschiebt Bedarf und Bivalenzpunkt spürbar – lieber den nächstgelegenen Standort selbst importieren.

Siehe auch

← Projekt anlegen | Wärmebedarf erfassen →