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Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Reiter ''Wärmepumpe'' weist Wärmebedarfsdeckung, Bivalenzpunkt, Speicherkapazität, durchschnittliche Vollbenutzungsstunden, minimale Spitzenkesselleistung und die Jahresarbeitszahl – der Wärmepumpe und mit Heizstab – aus, dazu Ganglinien für Produktion, Stromverbrauch und Speichertemperaturen, die Betriebsbereiche einer Wärmepumpe mit Einbindung, die Auslegungsprüfung einer Erdreichquelle, eine Modultabelle mit JAZ je Modul und am Ende das Diagramm ''Leistung über Außentemperatur''.
Der Reiter ''Wärmepumpe'' weist Wärmebedarfsdeckung, Bivalenzpunkt, Speicherkapazität, durchschnittliche Vollbenutzungsstunden, minimale Spitzenkesselleistung und die Jahresarbeitszahl – der Wärmepumpe und mit Heizstab – aus, dazu Ganglinien für Produktion, Stromverbrauch und Speichertemperaturen, die Betriebsbereiche einer Wärmepumpe mit Einbindung, die Auslegungsprüfung einer Erdreichquelle, eine Modultabelle mit JAZ je Modul und am Ende das Diagramm ''Leistung über Außentemperatur''.
[[Datei:Waermepumpe_Ergebnis_Deckung_JAZ.svg|mini|zentriert|800px|Heizwärme je Monat nach Erzeugern, Strom und Arbeitszahl der Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl, Bivalenzpunkt und Vorlaufwahl; Ergebnis eines Referenzprojekts, Werte gerundet.]]
Das Bild zeigt die Größen des Reiters ''Wärmepumpe'' je Monat: wie viel Wärme die Wärmepumpe liefert, wie viel der Kessel übernimmt, wie viel Strom sie braucht und welche Arbeitszahl daraus folgt.
'''Beispiel.''' Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit 35 kW deckt 71 % von 69,3 MWh Heizwärme mit 12,9 MWh Strom, die Jahresarbeitszahl beträgt 3,8; der Bivalenzpunkt liegt bei 2,3 °C, und im Februar deckt der Kessel mehr als die Hälfte.


Für ''Heizkessel'', ''BHKW'', ''Solarthermie'', ''Photovoltaik'' und ''Stromspeicher'' gibt es entsprechende Reiter mit Deckungsanteil, Produktion, Restbedarf, Verbrauchs- und Emissionswerten: der Heizkessel mit Laufstunden, Starts, Bereitschaftsverlust, Jahresnutzungsgrad und Brennwertanteil, das BHKW mit Wärmelast, Stromlast und Einspeisung, die Solarthermie mit Kollektorertrag brutto, genutzt und Überschuss, die Photovoltaik mit Abregelung, der Stromspeicher mit dem Peak-Ziel der Speicherflotte. Rechnet eine Kältemaschine ihr Teillastverhalten, zeigt das Blatt ''Kälteproduktion'' des Reiters ''Ergebnis'' Taktstrom, Starts und Jahres-EER.
Für ''Heizkessel'', ''BHKW'', ''Solarthermie'', ''Photovoltaik'' und ''Stromspeicher'' gibt es entsprechende Reiter mit Deckungsanteil, Produktion, Restbedarf, Verbrauchs- und Emissionswerten: der Heizkessel mit Laufstunden, Starts, Bereitschaftsverlust, Jahresnutzungsgrad und Brennwertanteil, das BHKW mit Wärmelast, Stromlast und Einspeisung, die Solarthermie mit Kollektorertrag brutto, genutzt und Überschuss, die Photovoltaik mit Abregelung, der Stromspeicher mit dem Peak-Ziel der Speicherflotte. Rechnet eine Kältemaschine ihr Teillastverhalten, zeigt das Blatt ''Kälteproduktion'' des Reiters ''Ergebnis'' Taktstrom, Starts und Jahres-EER.
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Rechnet das Projekt mit Anlagenkopplung, zeigt das Ergebnis eines gekoppelten Gebäudes, wie weit Übergabe und Erzeuger den Raum versorgt haben: Komfortstunden neben dem Restbedarf und im geschlossenen Kreis die Kennzahlen des Kreises ([[Programm Dokumentation/Simulationsergebnisse#kopplungskennzahlen|Kennzahlen der Anlagenkopplung]]). Bei einer Wärmepumpe mit Einbindung nennt der Reiter ''Wärmepumpe'' die Stunden und die Wärme je Betriebsbereich und die Bivalenzpunkte.
Rechnet das Projekt mit Anlagenkopplung, zeigt das Ergebnis eines gekoppelten Gebäudes, wie weit Übergabe und Erzeuger den Raum versorgt haben: Komfortstunden neben dem Restbedarf und im geschlossenen Kreis die Kennzahlen des Kreises ([[Programm Dokumentation/Simulationsergebnisse#kopplungskennzahlen|Kennzahlen der Anlagenkopplung]]). Bei einer Wärmepumpe mit Einbindung nennt der Reiter ''Wärmepumpe'' die Stunden und die Wärme je Betriebsbereich und die Bivalenzpunkte.


{{Tipp|Ändern Sie jeweils nur eine Größe – Vorlauftemperatur, Maschinengröße, Speichervolumen, Betriebsmodus – und rechnen Sie erneut; so bleibt der Effekt jeder Entscheidung sichtbar.}}
[[Datei:Kaelte_Ergebnis_Deckung_Jahresgang.svg|mini|zentriert|800px|Deckung des Kältebedarfs je Monat in zwei Varianten desselben Gebäudes; Ergebnis von Referenzprojekten, Werte gerundet.]]
 
Rechnet das Projekt Kälte, zeigt das Blatt ''Kälteproduktion'' die Deckung des Kältebedarfs je Erzeuger und Speicher, der Block ''Kältedeckung'' der Übersicht die Jahreswerte. Das Bild fasst zwei Läufe desselben Gebäudes je Monat zusammen: links eine Kältemaschine mit Kältespeicher, rechts eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die zuerst frei über die Sonde kühlt.
 
[[Datei:Kaelte_Ergebnis_Zonen_Spitze_Kuehlstunden.svg|mini|zentriert|800px|Dauerlinie der Kältelast und Kältebedarf, Kältespitze und Kühlstunden je Zone; Ergebnis eines Referenzprojekts, Werte gerundet.]]
 
Je Zone führt das Ergebnis des Gebäudes Kältebedarf, Kältespitze und Kühlstunden ([[Programm Dokumentation/Kühlung#ergebnisse|Kühlung: Ergebnisse]]). Die Dauerlinie zeigt, wie selten die Spitze auftritt: Sie bestimmt die Leistung der Kälteerzeuger, die Fläche darunter ist der Kältebedarf, aus dem mit dem EER der Kältestrom folgt.
 
'''Beispiel.''' Das Gebäude der beiden Läufe braucht 4,1 MWh Kälte im Jahr, rund 60 % davon im Juli. Mit Kältemaschine und Kältespeicher kommen 2,4 MWh aus dem Speicher, der Kältestrom beträgt 1,26 MWh (EER-Jahreswert 3,3); die Sole-Wasser-Wärmepumpe kühlt 0,27 MWh frei und braucht 0,75 MWh Strom (5,5). Im Gebäude mit zwei Zonen hat die Zone Süd und West mit 7,5 kW die höhere Kältespitze und 664 Kühlstunden, die Zone Nord und Ost 6,8 kW und 515 Stunden; das Gebäude kommt auf 14,2 kW und 746 Stunden.
 
{{Tipp|Ändern Sie jeweils nur eine Größe – Vorlauftemperatur, Maschinengröße, Speichervolumen, Betriebsmodus – und rechnen Sie erneut; so bleibt die Wirkung jeder Größe sichtbar.}}


== Zeitreihen exportieren ==
== Zeitreihen exportieren ==

Version vom 30. Oktober 2026, 02:29 Uhr

Beim Schritt Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen stehen nach dem Lauf die Ergebnisse in Reitern bereit – zuerst die Übersicht mit den Deckungsanteilen, dann der Reiter Wärme-/Strombedarf, je ein Reiter je gerechnetem Erzeuger mit Jahresganglinien, Kennzahlen und Modultabellen und zuletzt der Reiter Ergebnis. Parallel dazu erfassen Sie im Kostenmodul die Investitions-, Betriebs- und Energiekosten der Anlage, sodass technische und wirtschaftliche Bewertung auf demselben Datenstand beruhen.

Tipp

Sehen Sie sich zuerst diese vier Größen an: den Anteil der Zusatzheizung, den Bivalenzpunkt, die Vollbenutzungsstunden und den Restwärmebedarf. Bleibt Restwärme offen, trägt die Auslegung die Spitzen nicht. Auf der Stromseite geben Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad die Antwort auf die Speicherfrage.

Energiebedarf

Der Reiter Wärme-/Strombedarf zeigt Wärmelast und Strombedarf als Jahresganglinie oder – mit sortiert – als Jahresdauerlinie mit Maximum und Jahressumme; die Wärmelast liegt gestapelt nach Heizung, Brauchwasser und Prozesswärme vor, die Summe als Linie. Rechnet das Projekt Kälte, steht dort auch der Block Kälte mit der Kältelast.

Auswertung je Erzeuger

Der Reiter Wärmepumpe weist Wärmebedarfsdeckung, Bivalenzpunkt, Speicherkapazität, durchschnittliche Vollbenutzungsstunden, minimale Spitzenkesselleistung und die Jahresarbeitszahl – der Wärmepumpe und mit Heizstab – aus, dazu Ganglinien für Produktion, Stromverbrauch und Speichertemperaturen, die Betriebsbereiche einer Wärmepumpe mit Einbindung, die Auslegungsprüfung einer Erdreichquelle, eine Modultabelle mit JAZ je Modul und am Ende das Diagramm Leistung über Außentemperatur.

Heizwärme je Monat nach Erzeugern, Strom und Arbeitszahl der Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl, Bivalenzpunkt und Vorlaufwahl; Ergebnis eines Referenzprojekts, Werte gerundet.

Das Bild zeigt die Größen des Reiters Wärmepumpe je Monat: wie viel Wärme die Wärmepumpe liefert, wie viel der Kessel übernimmt, wie viel Strom sie braucht und welche Arbeitszahl daraus folgt.

Beispiel. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit 35 kW deckt 71 % von 69,3 MWh Heizwärme mit 12,9 MWh Strom, die Jahresarbeitszahl beträgt 3,8; der Bivalenzpunkt liegt bei 2,3 °C, und im Februar deckt der Kessel mehr als die Hälfte.

Für Heizkessel, BHKW, Solarthermie, Photovoltaik und Stromspeicher gibt es entsprechende Reiter mit Deckungsanteil, Produktion, Restbedarf, Verbrauchs- und Emissionswerten: der Heizkessel mit Laufstunden, Starts, Bereitschaftsverlust, Jahresnutzungsgrad und Brennwertanteil, das BHKW mit Wärmelast, Stromlast und Einspeisung, die Solarthermie mit Kollektorertrag brutto, genutzt und Überschuss, die Photovoltaik mit Abregelung, der Stromspeicher mit dem Peak-Ziel der Speicherflotte. Rechnet eine Kältemaschine ihr Teillastverhalten, zeigt das Blatt Kälteproduktion des Reiters Ergebnis Taktstrom, Starts und Jahres-EER.

Ergebnisseite und Autarkieanalyse

Die Übersicht ist ein Dashboard mit den Spalten Wärme und Strom: je Spalte die Kaskade des Laufs, die Kennzahlen Bedarf, Deckung durch Erzeuger und Rest, der Deckungsring mit Legende und die Erzeugertabelle; bei Kälte folgt der Block Kältedeckung mit einem dritten Ring.

Der Reiter Ergebnis führt die Blätter Wärmeproduktion, Stromproduktion, bei Kälte Kälteproduktion und ganz rechts Autarkie-Analyse. Die Produktionsblätter zeigen Erzeuger und Speicherinhalt als Jahresganglinie mit ein- und ausblendbaren Reihen, die Kälteproduktion je Kälteerzeuger die gedeckte und die ungedeckte Kälte; die Autarkie-Analyse stellt monatsweise Direktverbrauch, Speichernutzung und Netzbezug gegenüber, bei Solarthermie die solare Deckung je Monat, und weist Autarkiegrad, solarthermische Deckung, thermischen Nutzungsgrad, Speichernutzen und CO₂-Einsparung aus. Das Ergebnis lässt sich je Projekt speichern.

Rechnet das Projekt mit Anlagenkopplung, zeigt das Ergebnis eines gekoppelten Gebäudes, wie weit Übergabe und Erzeuger den Raum versorgt haben: Komfortstunden neben dem Restbedarf und im geschlossenen Kreis die Kennzahlen des Kreises (Kennzahlen der Anlagenkopplung). Bei einer Wärmepumpe mit Einbindung nennt der Reiter Wärmepumpe die Stunden und die Wärme je Betriebsbereich und die Bivalenzpunkte.

Deckung des Kältebedarfs je Monat in zwei Varianten desselben Gebäudes; Ergebnis von Referenzprojekten, Werte gerundet.

Rechnet das Projekt Kälte, zeigt das Blatt Kälteproduktion die Deckung des Kältebedarfs je Erzeuger und Speicher, der Block Kältedeckung der Übersicht die Jahreswerte. Das Bild fasst zwei Läufe desselben Gebäudes je Monat zusammen: links eine Kältemaschine mit Kältespeicher, rechts eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die zuerst frei über die Sonde kühlt.

Dauerlinie der Kältelast und Kältebedarf, Kältespitze und Kühlstunden je Zone; Ergebnis eines Referenzprojekts, Werte gerundet.

Je Zone führt das Ergebnis des Gebäudes Kältebedarf, Kältespitze und Kühlstunden (Kühlung: Ergebnisse). Die Dauerlinie zeigt, wie selten die Spitze auftritt: Sie bestimmt die Leistung der Kälteerzeuger, die Fläche darunter ist der Kältebedarf, aus dem mit dem EER der Kältestrom folgt.

Beispiel. Das Gebäude der beiden Läufe braucht 4,1 MWh Kälte im Jahr, rund 60 % davon im Juli. Mit Kältemaschine und Kältespeicher kommen 2,4 MWh aus dem Speicher, der Kältestrom beträgt 1,26 MWh (EER-Jahreswert 3,3); die Sole-Wasser-Wärmepumpe kühlt 0,27 MWh frei und braucht 0,75 MWh Strom (5,5). Im Gebäude mit zwei Zonen hat die Zone Süd und West mit 7,5 kW die höhere Kältespitze und 664 Kühlstunden, die Zone Nord und Ost 6,8 kW und 515 Stunden; das Gebäude kommt auf 14,2 kW und 746 Stunden.

Tipp

Ändern Sie jeweils nur eine Größe – Vorlauftemperatur, Maschinengröße, Speichervolumen, Betriebsmodus – und rechnen Sie erneut; so bleibt die Wirkung jeder Größe sichtbar.

Zeitreihen exportieren

Der Knopf CSV… in der Leiste jedes Zeitreihendiagramms speichert die Reihen des Bildes als CSV-Datei, beim Energiebedarf und den Seiten der Erzeuger mit Zeitstempel und Außentemperatur; die Monatsbilder tragen den Knopf ebenso – siehe Datenexport.

Kosten hinterlegen

Erst wenn die Technik steht, lohnt die Kostenerfassung, denn dann liegen die Mengen fest. Die Kostenverwaltung gliedert sich in Investitions-, Betriebs- und Energiekosten: je Komponente Positionen mit festem Betrag oder einem Satz je Bezugsgröße – etwa je kW, je kWp, je kWh, je Liter oder in Prozent der Investition –, Nutzungsdauer und einer Bandbreite zwischen günstigem und ungünstigem Fall; die im Technikmodul hinterlegten Anlagenkosten lassen sich als Planwert übernehmen, Kostenvorlagen und die Nutzungsdauertabelle (AfA) belegen Positionen und Sätze vor.

In der Energieträgerverwaltung pflegen Sie je Energieträger Arbeits-, Grund- und Leistungspreis – beim Stromträger den Leistungspreis wahlweise als zweistufige Staffel –, Heiz- beziehungsweise Brennwert und die Emissionsfaktoren aus dem Emissionskatalog; die Brennstoffe liegen je Projekt als Kopie vor. Die Seite Kosten des Bereichs Berichte & Kosten zeigt die Kosten je Version und rechnet mit Neu berechnen die Wirtschaftlichkeit neu (Programm-Dokumentation: Kosten).

Wirtschaftlichkeit und Bericht

Auf dem erfassten Kostenstand bewertet die Wirtschaftlichkeit das Projekt und seine Varianten nach der Kapitalwertmethode gemäß DIN EN 17463 – in den Szenarien Ungünstig, Erwartet und Günstig, mit Einstufung je Version, Sensitivitäten, KWKG-Zuschlag, CO₂-Abgabe und Emissionsbilanz. Für die Weitergabe fasst Varianten und Bericht die Vergleichsgruppe in einem Word-Bericht aus einer Berichtsvorlage und einer Excel-Arbeitsmappe zusammen; jeder Berichtslauf simuliert die beteiligten Projekte zuvor neu.

Siehe auch

← Simulation konfigurieren und starten | Übersicht →