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Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen

Aus wiki.epos-plan.de

Beim Schritt Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen stehen nach dem Lauf die Ergebnisse in Reitern bereit – zuerst die Übersicht mit den Deckungsanteilen, dann Wärme-/Strombedarf, je ein Reiter je gerechnetem Erzeuger und zuletzt Ergebnis. Parallel erfassen Sie im Kostenmodul Investitions-, Betriebs- und Energiekosten, damit technische und wirtschaftliche Bewertung auf demselben Datenstand beruhen. Die Reiter und die Bedienung der Diagramme beschreibt Simulationsergebnisse.

Tipp

Sehen Sie sich zuerst vier Größen an: den Anteil der Zusatzheizung, den Bivalenzpunkt, die Vollbenutzungsstunden und den Restwärmebedarf. Bleibt Restwärme offen, trägt die Auslegung die Spitzen nicht. Auf der Stromseite beantworten Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad die Speicherfrage.

Energiebedarf

Der Reiter Wärme-/Strombedarf zeigt Wärmelast und Strombedarf als Jahresganglinie oder – mit sortiert – als Jahresdauerlinie mit Maximum und Jahressumme; die Wärmelast liegt gestapelt nach Heizung, Brauchwasser und Prozesswärme vor, die Summe als Linie. Rechnet das Projekt Kälte, steht dort auch der Block Kälte mit der Kältelast.

Auswertung je Erzeuger

Reiter Kennzahlen und Bilder
Wärmepumpe Wärmebedarfsdeckung, Bivalenzpunkt, Speicherkapazität, Vollbenutzungsstunden, minimale Spitzenkesselleistung, Jahresarbeitszahl (ohne und mit Heizstab); Ganglinien für Produktion, Stromverbrauch und Speichertemperaturen, Betriebsbereiche einer Wärmepumpe mit Einbindung, Auslegungsprüfung einer Erdreichquelle, Modultabelle mit JAZ je Modul, Diagramm Leistung über Außentemperatur
Heizkessel Deckungsanteil, Laufstunden, Starts, Bereitschaftsverlust, Jahresnutzungsgrad, Brennwertanteil
BHKW Wärmelast, Stromlast, Einspeisung
Solarthermie Kollektorertrag brutto, genutzt und Überschuss
Photovoltaik Erzeugung, Eigenverbrauch, Einspeisung, Abregelung
Stromspeicher Laden, Entladen, Ladezustand, Peak-Ziel der Speicherflotte

Alle Reiter nennen Deckungsanteil, Produktion, Restbedarf, Verbrauchs- und Emissionswerte; rechnet eine Kältemaschine ihr Teillastverhalten, zeigt das Blatt Kälteproduktion des Reiters Ergebnis Taktstrom, Starts und Jahres-EER.

Heizwärme je Monat nach Erzeugern, Strom und Arbeitszahl der Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl, Bivalenzpunkt und Vorlaufwahl; Ergebnis eines Referenzprojekts, Werte gerundet.

Beispiel. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit 35 kW deckt 71 % von 69,3 MWh Heizwärme mit 12,9 MWh Strom, die Jahresarbeitszahl beträgt 3,8; der Bivalenzpunkt liegt bei 2,3 °C, und im Februar deckt der Kessel mehr als die Hälfte.

Ergebnisseite und Autarkieanalyse

Die Übersicht ist ein Dashboard mit den Spalten Wärme und Strom: je Spalte die Kaskade des Laufs, die Kennzahlen Bedarf, Deckung und Rest, der Deckungsring mit Legende und die Erzeugertabelle; bei Kälte steht darunter der Block Kältedeckung mit einem dritten Ring.

Der Reiter Ergebnis führt die Blätter Wärmeproduktion, Stromproduktion, bei Kälte Kälteproduktion und Autarkie-Analyse. Die Produktionsblätter zeigen Erzeuger und Speicherinhalt als Jahresganglinie mit schaltbaren Reihen, die Kälteproduktion je Kälteerzeuger die gedeckte und die ungedeckte Kälte; die Autarkie-Analyse stellt je Monat Direktverbrauch, Speichernutzung und Netzbezug gegenüber, bei Solarthermie die solare Deckung, und weist Autarkiegrad, solarthermische Deckung, thermischen Nutzungsgrad, Speichernutzen und CO₂-Einsparung aus. Das Ergebnis lässt sich je Projekt speichern.

Mit Anlagenkopplung zeigt das Ergebnis eines gekoppelten Gebäudes, wie weit Übergabe und Erzeuger den Raum versorgt haben: Komfortstunden neben dem Restbedarf, im geschlossenen Kreis die Kennzahlen des Kreises (Kennzahlen der Anlagenkopplung); bei einer Wärmepumpe mit Einbindung nennt ihr Reiter Stunden und Wärme je Betriebsbereich und die Bivalenzpunkte.

Deckung des Kältebedarfs je Monat in zwei Varianten desselben Gebäudes; Ergebnis von Referenzprojekten, Werte gerundet.

Rechnet das Projekt Kälte, zeigt das Blatt Kälteproduktion die Deckung je Erzeuger und Speicher, der Block Kältedeckung der Übersicht die Jahreswerte; je Zone führt das Ergebnis des Gebäudes Kältebedarf, Kältespitze und Kühlstunden mit der Dauerlinie der Kältelast (Kühlung: Ergebnisse). Das Bild fasst zwei Läufe desselben Gebäudes zusammen: links eine Kältemaschine mit Kältespeicher, rechts eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die zuerst frei über die Sonde kühlt.

Beispiel. Das Gebäude braucht 4,1 MWh Kälte im Jahr, rund 60 % davon im Juli. Mit Kältemaschine und Kältespeicher kommen 2,4 MWh aus dem Speicher, der Kältestrom beträgt 1,26 MWh (EER-Jahreswert 3,3); die Sole-Wasser-Wärmepumpe kühlt 0,27 MWh frei und braucht 0,75 MWh Strom (5,5).

Tipp

Ändern Sie jeweils nur eine Größe – Vorlauftemperatur, Maschinengröße, Speichervolumen, Betriebsmodus – und rechnen Sie erneut; so bleibt die Wirkung jeder Größe sichtbar.

Zeitreihen exportieren

CSV… in der Leiste jedes Zeitreihendiagramms speichert die Reihen des Bildes als CSV-Datei, beim Energiebedarf und den Seiten der Erzeuger mit Zeitstempel und Außentemperatur; die Monatsbilder tragen den Knopf ebenso (Datenexport).

Kosten hinterlegen

Erst wenn die Technik steht, lohnt die Kostenerfassung, denn dann liegen die Mengen fest. Die Kostenverwaltung gliedert sich in Investitions-, Betriebs- und Energiekosten: je Komponente Positionen mit festem Betrag oder einem Satz je Bezugsgröße – je kW, je kWp, je kWh, je Liter oder in Prozent der Investition –, Nutzungsdauer und einer Bandbreite zwischen günstigem und ungünstigem Fall. Die Anlagenkosten des Technikmoduls lassen sich als Planwert übernehmen; Kostenvorlagen und die Nutzungsdauertabelle (AfA) belegen Positionen und Sätze vor.

Beispiel. Position Heizkessel mit dem Satz 100 € je kW und einem Kessel von 300 kW: 30.000 € Investition; bei 20 Jahren Nutzungsdauer sind das 1.500 € je Jahr an Kapitalkosten ohne Zins.

In der Energieträgerverwaltung pflegen Sie je Energieträger Arbeits-, Grund- und Leistungspreis – beim Stromträger den Leistungspreis wahlweise als zweistufige Staffel –, Heiz- beziehungsweise Brennwert und die Emissionsfaktoren aus dem Emissionskatalog; die Brennstoffe liegen je Projekt als Kopie vor. Die Seite Kosten des Bereichs Berichte & Kosten zeigt die Kosten je Version und rechnet mit Neu berechnen die Wirtschaftlichkeit neu (Programm-Dokumentation: Kosten).

Wirtschaftlichkeit und Bericht

Auf dem erfassten Kostenstand bewertet die Wirtschaftlichkeit das Projekt und seine Varianten nach der Kapitalwertmethode gemäß DIN EN 17463 – in den Szenarien Ungünstig, Erwartet und Günstig, mit Einstufung je Version, Sensitivitäten, KWKG-Zuschlag, CO₂-Abgabe und Emissionsbilanz. Für die Weitergabe fasst Varianten und Bericht die Vergleichsgruppe in einem Word-Bericht aus einer Berichtsvorlage und einer Excel-Arbeitsmappe zusammen; jeder Berichtslauf simuliert die beteiligten Projekte zuvor neu.

Siehe auch

← Simulation konfigurieren und starten | Übersicht →