Erzeuger und Speicher auswählen
Weitere Optionen
Beim Schritt Erzeuger und Speicher auswählen bestücken Sie das Projekt mit der Technik. Für jede Gerätegattung existiert ein Katalog mit Herstellerdaten, aus dem Sie über Filter und Suche auswählen; die Auslegungsdaten des ausgewählten Geräts werden dann projektbezogen ergänzt.
Wärmepumpe
Im Auswahldialog filtern Sie den Katalog nach Hersteller, Funktionsprinzip, Regelung, Bauart, Aufstellung, vorhandener Zusatzheizung, Vorlauftemperaturbereich und Nennleistung. Nach der Übernahme legen Sie Vor- und Rücklauftemperatur, den Umgang mit dem Heizstab, die bivalente Betriebsweise und mögliche Sperrzeiten fest.
Maßgeblich für das Ergebnis ist das Kennfeld: Für die gewählte Vorlauftemperatur enthält es zu jeder Quellentemperatur Wärmeleistung und Leistungszahl, zwischen denen die Simulation stündlich interpoliert.
Achten Sie bei der Wärmepumpe auf die Vorlauftemperatur – sie bestimmt das verwendete Kennfeld und damit die Effizienz. Wird sie zu optimistisch angenommen, stimmt das Kennfeld nicht mehr, und die Jahresarbeitszahl fällt in der Praxis niedriger aus.
Heizkessel
Auswahl nach Brennstoffart und Leistungsklasse; hinterlegt sind Nennleistung, brennstoffabhängige Wirkungsgrade, Brennwertkennzeichnung und Betriebsbereitschaftsverlust. Ein Elektrokessel wird abgebildet, indem als Energieträger Strom gewählt wird.
Blockheizkraftwerk
Auswahl nach Brennstoff und thermischer Leistungsklasse mit thermischer und elektrischer Leistung, Gesamtwirkungsgrad und unterer Modulationsgrenze. Die Fahrweise – wärmegeführt, stromgeführt oder ohne Einspeisung – stellen Sie im Ergebnisbereich ein und können sie dort direkt vergleichen.
Solarthermie
Kollektortyp, Modulanzahl, Apertur- und Modulfläche sowie Neigung und Azimut. Die Ertragsberechnung nutzt die Kollektorkennwerte nach EN 12975.
Photovoltaik
Modultyp, Modulanzahl, Neigung und Azimut; mehrere Teilfelder für unterschiedliche Dachflächen sind möglich und in der Praxis oft sinnvoll.
Pufferspeicher
Thermische Pufferspeicher werden über Volumen, Vor- und Rücklauftemperatur und Bereitschaftsverlust beschrieben; die nutzbare Kapazität ergibt sich aus Volumen und Temperaturspreizung.
Im nächsten Schritt ordnen Sie den Speicher einem oder mehreren Erzeugern zu und legen die Schwellen fest, ab denen geladen und wieder abgeschaltet wird – beides geschieht im Dialog Simulation Konfiguration, siehe Pufferspeicher zuordnen.
Stromspeicher
Batteriespeicher beschreiben Sie über Kapazität, Leistung und Ladezustandsgrenzen; sie nehmen in der Simulation Überschüsse auf und decken später den Reststrombedarf.
Siehe auch
- Wärmepumpe – Kennfeld, Betriebsweise, Wärmequelle und Betriebsmodus
- Heizkessel – Wirkungsgrade, Bereitschaftsverlust und Emissionen
- Blockheizkraftwerk – Fahrweisen und Modulationsgrenze
- Solarthermie – Ertragsberechnung nach EN 12975
- Photovoltaik – Moduldaten, Zelltemperatur und Rangfolge in der Strombilanz
- Pufferspeicher – nutzbare Kapazität und Hysterese der Bewirtschaftung
- Stromspeicher – Kapazität, Leistung und Ladezustand
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