Datenexport
Weitere Optionen
Der Datenexport gibt die berechneten Zeitreihen als CSV-Datei aus – Semikolon als Trennzeichen, Dezimalkomma. Der Knopf CSV… steht in der Leiste jedes Zeitreihendiagramms der Ergebnisdarstellung rechts neben Bereich und 1:1; Säulenbilder ohne Zeitachse (Monate, Wochen, Tage) tragen in ihrer Leiste allein CSV…. Dieselbe Leiste tragen die Bilder der Lastspitzenkappung, der Speicherflotte, des Quellprofils und der Kapitalwertverlauf der Wirtschaftlichkeit; dort zählt die erste Spalte die Betrachtungsjahre.
Außerdem trägt jedes Bild mit Zeitreihen in den Eingabedialogen CSV…: das Zahlungsstrombild der Wirtschaftlichkeit (je Jahr), die Monatssäulen des Bedarfs, der Jahresgang der Wärmequelle Erdreich, die Ganglinien der Wärmebedarfs- und Stromganglinienverwaltung und der Projektdialoge dazu, die Bilder des Gebäudebedarfs, der Klimadaten und des Kostenprofils, die Wochen- und Tagesprofile (Typprofile, Gebäudetypen, Raumnutzung, Konditionierung, Nutzungsarten) und die Bilder des Zapfprofils samt Auslegung. Die erste Spalte folgt dem Raster der Reihe: Stunde, Viertelstunde, Tag, Woche, Monat, Jahr, Stunde des Tages oder Wochenstunde. Kennlinien tragen keinen Knopf. Der Kalenderteppich (Konditionierung, Raumnutzung) wird als Tabelle mit 365 Tageszeilen – Datum ohne Jahr und Wochentag – und 24 Stundenspalten mit Einheit gespeichert; Stunden „aus“ bleiben leer.
Die Stundenwerte einer Klimaregion schreibt Exportieren… im Dialog Klimadaten mit Wahl der Größen, des Trennzeichens, des Dezimalzeichens, der Zeitspalte und des Zeitbezugs, siehe Klimadaten – Exportieren.
Export von Zeitreihen
Wärmelast und Stromlast im Reiter Wärme-/Strombedarf schreiben dieselbe Datei Energiebedarf mit Wärmelast, je Bedarfsart einer Spalte und dem Strombedarf; Kältelast schreibt bei Projekten mit Kühlung die Datei Kältebedarf. Wärmepumpe, Heizkessel, Stromspeicher und die Blätter Wärmeproduktion und Stromproduktion des Reiters Ergebnis schreiben je eine eigene Datei mit den Werten der Seite.
Grafikexport
Jedes andere Zeitreihendiagramm – etwa BHKW, Photovoltaik, Solarthermie, Kälteproduktion oder die Speichertemperaturen der Wärmepumpe – schreibt die Reihen, die es gerade zeigt, je Reihe eine Spalte mit Name und Einheit; der Dateiname folgt dem Diagrammtitel. Ist sortiert angehakt, stehen die Werte als Dauerlinie in der Datei.
Aufbau der Exportdateien
Die Dateien des Energiebedarfs und der Seiten Wärmepumpe, Heizkessel, Stromspeicher, Wärmeproduktion und Stromproduktion beginnen mit einem Zeitstempel und der Außentemperatur, sodass die Werte in einer Tabellenkalkulation unmittelbar weiterverwendet werden können; bei der Wärmepumpe stehen die Kennzahlen der Betriebsbereiche als Kopfzeilen davor. Die übrigen Diagramme zählen in der ersten Spalte Stunde oder Viertelstunde, die Monatsbilder des Reiters Ergebnis den Monat.
Speicherort
Der zuletzt verwendete Speicherort wird gemerkt. Die Ordner für Datenbank-Sicherungen und Datenbank-Importe legen Sie unter fest.
Gebäudeexport gbXML und IFC
Der Dialog Exportieren… im Gebäudedialog schreibt ein Gebäude des Projekts als gbXML- oder IFC-Datei (Bedienung: Gebäudedaten ausgeben). Beide Formate tragen, was die Gebäudesimulation rechnet:
- Geometrie und Hülle: Zonen mit Fläche und Volumen, Bauteile mit Fläche, Ausrichtung, Neigung, Randbedingung und Nachbarzone, Fenster und Türen mit U-Wert und Gesamtenergiedurchlassgrad, Schichtaufbauten mit Dicke und Stoffwerten. Die Geometrie ist schematisch.
- Lasten je Zone: Personen und Wärme je Person, Geräte, Beleuchtung, Außenluft je Person, Luftwechsel sowie Heiz- und Kühlsollwerte.
- Kalender: In gbXML schreibt der Export jeden Kalender der Zone (Heiz- und Kühlsollwert, Lüftung, Geräte, Personen, Licht) als
Schedulemit Jahresabschnitten, Wochenplänen und Tagesverläufen; Ferien und Feiertage erscheinen als eigene Wochen bzw. Tagtypen. Das Format kennt für Feiertage nur den einen TagtypHoliday: Ein Fremdwerkzeug sieht alle Feiertage gleich, ohne die Regel des einzelnen Feiertags. Die Datei trägt je Kalender nur einen Tagesverlauf für alle Feiertage, den des ranghöchsten Feiertags; haben die Feiertage verschiedene Tagesverläufe, nennt die Vorschau des Exports das als Hinweis, und beim Wiedereinlesen tragen alle Feiertage diesen einen Verlauf. Ein Feiertag, der auf eine benannte Woche verweist, kommt mit diesem Verweis zurück. Wer verschiedene Feiertagsverläufe weitergeben will, wählt IFC: Dort steht jeder Feiertag einzeln. In IFC stehen die Nennwerte in den Standardsätzen für Raumbelegung, thermische Last und Auslegung, die Zeitpläne in den SätzenEPOS_Kalender_*. - Restdaten: Vorheizzeit, Höchstleistungen der Heizung und Kühlung, Wärmeübergabe und Kühlübergabe je Zone, Luftströme zwischen Zonen, Erdreichangaben (Umfang, wirksamer U-Wert am Erdreich, Kellertemperatur), das Zeilenbild der Konditionierung und die benannten Wochen. Dafür gibt es in beiden Formaten kein Standardelement: gbXML trägt sie als Block
EPOS:in der Beschreibung der Zone, IFC in den SätzenEPOS_ZoneundEPOS_Gebaeude. - Profilnummer: Hat die Zone ein Nutzungsprofil der DIN/TS 18599-10, schreibt der Export dessen Nummer mit (IFC:
EPOS_Zone); der Import liest sie wieder (Nutzungsprofil je Zone beim Import).
Formatwahl. Für die Weitergabe an ein Fremdwerkzeug gilt: gbXML, wenn das Werkzeug Lasten und Zeitpläne einer Simulation liest – gbXML trägt sie in Standardelementen. IFC, wenn die Datei zum CAD-Programm zurückgehen soll: Die Anreicherung der Originaldatei lässt Geometrie und Kennungen unverändert und ergänzt nur die Kennwerte. Für den eigenen Rundlauf – Export aus EPOS-Plan, Wiedereinlesen in EPOS-Plan – sind beide Formate gleichwertig; die Restdaten und die Zeitpläne in EPOS_* bzw. im Block EPOS: kommen dabei vollständig zurück, ein Fremdwerkzeug sieht sie nicht. Einzige Ausnahme: gbXML trägt einen gemeinsamen Tagesverlauf aller Feiertage (siehe „Kalender“).
Verlustliste. Vor dem Schreiben nennt der Exportdialog, was das gewählte Format nicht trägt, was ersetzt wird und was wegfällt (zum Beispiel eine Ersatzschicht für ein Bauteil ohne Aufbau); erst nach der Bestätigung lässt sich speichern.
Rundlauf. Eine mit EPOS-Plan geschriebene Datei gibt beim Wiedereinlesen im selben Format alle Angaben der Gebäudesimulation zurück; ein Programmtest hält das für jedes Feld von Zone, Bauteil und Kalender fest. Nicht Teil des Rundlaufs sind die Ergebnisse des Rechenlaufs und, in gbXML, verschiedene Tagesverläufe einzelner Feiertage. Im Block EPOS: steht jede Angabe auf einer Zeile; Zeilenumbrüche in einem Namen (etwa einer Woche oder eines Zeitraums) schreibt der Export dort als Leerzeichen.
Weitere Ausgabewege
Der Bericht einer Vergleichsgruppe entsteht als Word-Dokument, als Excel-Arbeitsmappe oder als beides (Varianten und Bericht); Verlauf nach Excel… in der Wirtschaftlichkeit speichert den Kapitalwertverlauf als eigene Arbeitsmappe. Gebäudedaten lassen sich als gbXML- oder IFC-Datei ausgeben (Gebäudeexport gbXML und IFC), ganze Projekte samt Varianten als .wpx-Paket (Projekttransfer).
Datenaustausch in der Gegenrichtung
Herstellerdaten für Wärmepumpen, Heizkessel, Pufferspeicher und Solarkollektoren können nach VDI 3805 eingelesen werden, PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher aus der CEC-Liste und weiteren Formaten; Klimadaten werden online bezogen, Gebäude aus gbXML- und IFC-Dateien und Lastgänge für Wärme und Strom importiert. Diese Wege beschreibt die Seite Stammdaten und Datenimport.
Siehe auch
- Ergebnisse auswerten und Kosten hinterlegen – der zugehörige Schritt im Programmablauf
- Ergebnisdarstellung – die Bereiche, aus denen exportiert wird
- Stammdaten und Datenimport – Import von Hersteller- und Messdaten
- Einstellungen, Hilfe und Sprache – Verzeichnisse für Import und Export