Photovoltaik
Weitere Optionen
Die Photovoltaik wird in EPOS-Plan über Modultyp, Modulanzahl, Neigung und Azimut abgebildet, auch in mehreren Teilfeldern. Berücksichtigt werden Einstrahlung auf die Modulebene, Zelltemperatur, temperaturabhängiger Wirkungsgrad und Wechselrichterverluste; die Strombilanz folgt der Rangfolge Direktverbrauch, Speicherladung, Einspeisung.
Beschreibung der Anlage
PV-Anlagen werden über die Modulauswahl, die Modulanzahl sowie Neigung und Azimut beschrieben; aus den Moduldaten stammen Nennleistung, Fläche, Wirkungsgrad und Temperaturkoeffizient.
Mehrere Teilfelder für unterschiedliche Dachflächen sind möglich und in der Praxis oft sinnvoll.
Ertragsberechnung
Die Berechnung ermittelt für jede Stunde den Einfallswinkel auf die Modulebene, die Einstrahlung, die daraus resultierende Zelltemperatur und den temperaturkorrigierten Wirkungsgrad; Wechselrichterverluste werden pauschal berücksichtigt.
Strombilanz und Eigenverbrauch
In der Strombilanz gilt die übliche Rangfolge: Der erzeugte Strom deckt zunächst den zeitgleichen Bedarf, lädt anschließend den Stromspeicher und wird erst danach als Überschuss ins Netz abgegeben. Reicht die Erzeugung nicht aus, wird zunächst der Speicher entladen und der Rest als Netzbezug ausgewiesen.
Als Kennzahlen stehen Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad und Überschuss zur Verfügung.
Ergebnisse
Für die Photovoltaik gibt es eine eigene Registerkarte mit Deckungsanteil, Produktion, Restbedarf, den relevanten Verbrauchsgrößen und einer Modultabelle; zusätzlich wird der Speicherfüllstand mit dargestellt. Einzelheiten stehen unter Ergebnisdarstellung.
Siehe auch
- Grundlagen: Photovoltaik – die fachlichen Hintergründe
- Erzeuger und Speicher auswählen – der zugehörige Schritt im Programmablauf
- Stromspeicher – Speicherung des Überschusses und Wirkung auf die Autarkie