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Simulation: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Anker|konfiguration|simulation-konfiguration}}
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In Schritt ''① Konfiguration'' legen Sie fest, welche Erzeuger an der Deckung teilnehmen und in welcher Reihenfolge sie herangezogen werden. ''Konfiguration speichern'' schreibt die Kaskade ins Projekt; ohne Speichern rechnet der Lauf den zuletzt gespeicherten Stand. Im Block ''Weitere Einstellungen'' stehen die Projekteinstellungen des Laufs, etwa Netzverluste, ''Kühlung rechnen'', Anlagenkopplung, Einspeisegrenze, thermische Desinfektion und Aufheizoptimierung.
In Schritt ''① Konfiguration'' legen Sie fest, welche Erzeuger an der Deckung teilnehmen und in welcher Reihenfolge sie herangezogen werden. ''Konfiguration speichern'' schreibt die Kaskade ins Projekt; ohne Speichern rechnet der Lauf den zuletzt gespeicherten Stand. Die Konfiguration gliedert sich in ''Brauchwasser'', die Komponenten der Simulation (Erzeuger, Speicher und der Bereich ''Kälte'' mit ''Kühlung rechnen''), ''Gebäude im Projekt'' und ''Netze''; ''Konfiguration speichern'' steht am Ende jedes Abschnitts. Im Bereich ''Netze'' stehen die Themen ''Wärmeverteilung'' (Netzverluste) und ''Stromnetz'' (Einspeisegrenze), im Blatt ''Anlage & Übergabe'' des Gebäudedialogs die Anlagenkopplung und die Aufheizoptimierung, in der Karte und im Blatt ''Brauchwasser'' die thermische Desinfektion und die Zirkulation.


=== Erzeuger und Reihenfolge ===
=== Erzeuger und Reihenfolge ===
{{Anker|erzeuger-und-reihenfolge|prioritaet|kaskade}}
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Die Anlagen des Projekts stehen als Karten in der Spalte ''Wärmeerzeuger, Stromerzeuger und Energiespeicher'': vier Plätze der Wärmekaskade für Wärmepumpe, Heizkessel, BHKW und Solarthermie, dazu je ein Platz für Photovoltaik und Stromspeicher. Die Reihenfolge ist die Priorität: Der erste Erzeuger deckt so viel Bedarf wie möglich, der zweite bekommt den Rest, und so fort. Eine noch nie gespeicherte Kaskade schlägt das Programm in der Folge Solarthermie, Wärmepumpe, BHKW, Heizkessel vor. ''Konfiguration…'' an einer Karte öffnet die Einstellungen der Anlage für den Lauf, etwa Betriebsart und untere Leistungsgrenze des BHKW oder Betriebsbereitschaft und Heizgrenze des Heizkessels. Die Konfiguration lässt sich als Liste der Karten oder als Anlagenschema zeigen; rechnet das Projekt Kälte, führt das Schema unter der Wärmeseite eine eigene Bahn ''Kälte'' mit Rückkühlung oder Quelle, Kälteerzeugern, Kältespeichern und dem Kältekreis. Die Kälte-Kaskade belegt das Programm selbst: zuerst die Wärmepumpen im Kühlbetrieb, danach die Kältemaschinen.
Die Anlagen des Projekts stehen als Karten in der Spalte ''Komponenten der Simulation'', in den Gruppen ''Wärmeerzeuger'', ''Stromerzeuger'' und ''Energiespeicher'': vier Plätze der Wärmekaskade für Wärmepumpe, Heizkessel, BHKW und Solarthermie, dazu je ein Platz für Photovoltaik und Stromspeicher. Die Reihenfolge ist die Priorität: Der erste Erzeuger deckt so viel Bedarf wie möglich, der zweite bekommt den Rest, und so fort. Eine noch nie gespeicherte Kaskade schlägt das Programm in der Folge Solarthermie, Wärmepumpe, BHKW, Heizkessel vor. ''Konfiguration…'' an einer Karte öffnet die Einstellungen der Anlage für den Lauf, etwa Betriebsart und untere Leistungsgrenze des BHKW oder Betriebsbereitschaft und Heizgrenze des Heizkessels. Die Konfiguration lässt sich als Liste der Karten oder als Anlagenschema zeigen; rechnet das Projekt Kälte, führt das Schema unter der Wärmeseite eine eigene Bahn ''Kälte'' mit Rückkühlung oder Quelle, Kälteerzeugern, Kältespeichern und dem Kältekreis. Die Kälte-Kaskade belegt das Programm selbst: zuerst die Wärmepumpen im Kühlbetrieb, danach die Kältemaschinen.


{{Hinweis|Nicht angekreuzte Bausteine des Projekts erscheinen hier nicht. Die Auswahl der Bausteine ändern Sie über {{Menü|Projekt|Bearbeiten…}}.}}
{{Hinweis|Nicht angekreuzte Bausteine des Projekts erscheinen hier nicht. Die Auswahl der Bausteine ändern Sie über {{Menü|Projekt|Bearbeiten…}}.}}
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{{Anker|pufferspeicher|speicherzuordnung}}
{{Anker|pufferspeicher|speicherzuordnung}}


''Pufferspeicher Zuordnung einblenden'' öffnet die Rubrik, in der Sie den ausgewählten Erzeugern Speicher zuordnen und Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Ein- und Abschaltschwellen der Speicherbewirtschaftung festlegen. Die rechte Spalte ''Speicher im Projekt'' führt alle Speicher als Kacheln; die Knöpfe darunter führen in die [[Programm Dokumentation/Pufferspeicher auslegen|Pufferspeicher-Auslegung]] und die [[Programm Dokumentation/Stromspeicher|Stromspeicher-Auslegung]].
Den Erzeugern ordnen Sie Speicher an ihrer Karte zu: Der Stift ✎, ein Doppelklick auf die Karte oder ihr Chip ''Senke'' öffnet die ''Wärmesenke'' mit den Senken des Erzeugers in der Reihenfolge der Belieferung. Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Ein- und Abschaltschwellen der Speicherbewirtschaftung gehören zum Speicher; sie stehen in der Pufferverwaltung im Blatt ''Eigenschaften''. Die rechte Spalte ''Speicher im Projekt'' führt alle Speicher als Kacheln; die Knöpfe darunter führen in die [[Programm Dokumentation/Pufferspeicher auslegen|Pufferspeicher-Auslegung]] und die [[Programm Dokumentation/Stromspeicher|Stromspeicher-Auslegung]].


=== Übersicht der ausgewählten Erzeuger ===
=== Übersicht der ausgewählten Erzeuger ===
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{{Hinweis|Was am Ende der Kette offenbleibt, wird als Restwärmebedarf ausgewiesen und zeigt an, wo die Auslegung nicht ausreicht.}}
{{Hinweis|Was am Ende der Kette offenbleibt, wird als Restwärmebedarf ausgewiesen und zeigt an, wo die Auslegung nicht ausreicht.}}


{{Anker|anlagenkopplung}}Mit der Projekteinstellung '''Anlagenkopplung''' rechnen Gebäude mit eingeschalteter Wärmeübergabe ihren Heizkreis: Bei ''Heizkreis (AK1)'' ergeben sich Vorlauf, Rücklauf und die Grenze der Übergabe aus dem Gebäude, und die Wärmepumpe wählt ihre Kennlinie am gerechneten Vorlauf. Bei ''geschlossener Kreis (AK3)'' wirkt zusätzlich in jeder Stunde die Leistung, die Erzeuger und Heizungspuffer liefern können, auf die Gebäude zurück; reicht sie nicht, sinkt die Raumtemperatur. Sperrzeiten, Zeitprogramm und höchster Vorlauf der Wärmepumpe wirken mit der Kopplung als Fahrplan auf die gekoppelten Gebäude; das Ergebnis zählt die Folgen als Komfortstunden ([[Programm Dokumentation/Simulation#anlagenkopplung|Programm-Dokumentation: Anlagenkopplung]]).
{{Anker|anlagenkopplung}}Mit der Projekteinstellung '''Anlagenkopplung''' rechnen Gebäude mit eingeschalteter Wärmeübergabe ihren Heizkreis: Bei ''Heizkreis'' ergeben sich Vorlauf, Rücklauf und die Grenze der Übergabe aus dem Gebäude, und die Wärmepumpe wählt ihre Kennlinie am gerechneten Vorlauf. Bei ''geschlossener Kreis'' wirkt zusätzlich in jeder Stunde die Leistung, die Erzeuger und Heizungspuffer liefern können, auf die Gebäude zurück; reicht sie nicht, sinkt die Raumtemperatur. Sperrzeiten, Zeitprogramm und höchster Vorlauf der Wärmepumpe wirken mit der Kopplung als Fahrplan auf die gekoppelten Gebäude; das Ergebnis zählt die Folgen als Komfortstunden ([[Programm Dokumentation/Simulation#anlagenkopplung|Programm-Dokumentation: Anlagenkopplung]]).


Rechnet das Projekt Kälte, decken Kältemaschinen und Wärmepumpen im Kühlbetrieb den stündlichen Kältebedarf der Gebäude ([[Programm Dokumentation/Kühlung|Kühlung]]).
Rechnet das Projekt Kälte, decken Kältemaschinen und Wärmepumpen im Kühlbetrieb den stündlichen Kältebedarf der Gebäude ([[Programm Dokumentation/Kühlung|Kühlung]]).

Aktuelle Version vom 5. November 2026, 20:11 Uhr

Die Simulation rechnet ein komplettes Jahr durch: 8.760 Stunden auf der Wärmeseite und 35.040 Viertelstunden auf der Stromseite. Die Wärmeerzeuger arbeiten in einer frei konfigurierbaren Kaskade, parallel dazu wird die Strombilanz geführt. Die Simulation ist eine eigene Ansicht mit den drei Schritten ① Konfiguration, ② Simulation starten ▶ und ③ Ergebnis; Sie erreichen sie über ProjektSimulation…. Der Reiter Simulation der Startseite rechnet denselben Lauf an Ort und Stelle und zeigt das Ergebnis daneben. Die Bedienung im Einzelnen beschreibt Programm-Dokumentation: Simulation.

Zeitliche Auflösung

Eine Jahressimulation mit 8.760 Stundenwerten auf der Wärmeseite und 35.040 Viertelstundenwerten auf der Stromseite bildet die Erzeugerkaskade in der von Ihnen festgelegten Reihenfolge ab, einschließlich Speicherbewirtschaftung, Sperrzeiten und Betriebsstrategien.

Konfiguration

In Schritt ① Konfiguration legen Sie fest, welche Erzeuger an der Deckung teilnehmen und in welcher Reihenfolge sie herangezogen werden. Konfiguration speichern schreibt die Kaskade ins Projekt; ohne Speichern rechnet der Lauf den zuletzt gespeicherten Stand. Die Konfiguration gliedert sich in Brauchwasser, die Komponenten der Simulation (Erzeuger, Speicher und der Bereich Kälte mit Kühlung rechnen), Gebäude im Projekt und Netze; Konfiguration speichern steht am Ende jedes Abschnitts. Im Bereich Netze stehen die Themen Wärmeverteilung (Netzverluste) und Stromnetz (Einspeisegrenze), im Blatt Anlage & Übergabe des Gebäudedialogs die Anlagenkopplung und die Aufheizoptimierung, in der Karte und im Blatt Brauchwasser die thermische Desinfektion und die Zirkulation.

Erzeuger und Reihenfolge

Die Anlagen des Projekts stehen als Karten in der Spalte Komponenten der Simulation, in den Gruppen Wärmeerzeuger, Stromerzeuger und Energiespeicher: vier Plätze der Wärmekaskade für Wärmepumpe, Heizkessel, BHKW und Solarthermie, dazu je ein Platz für Photovoltaik und Stromspeicher. Die Reihenfolge ist die Priorität: Der erste Erzeuger deckt so viel Bedarf wie möglich, der zweite bekommt den Rest, und so fort. Eine noch nie gespeicherte Kaskade schlägt das Programm in der Folge Solarthermie, Wärmepumpe, BHKW, Heizkessel vor. Konfiguration… an einer Karte öffnet die Einstellungen der Anlage für den Lauf, etwa Betriebsart und untere Leistungsgrenze des BHKW oder Betriebsbereitschaft und Heizgrenze des Heizkessels. Die Konfiguration lässt sich als Liste der Karten oder als Anlagenschema zeigen; rechnet das Projekt Kälte, führt das Schema unter der Wärmeseite eine eigene Bahn Kälte mit Rückkühlung oder Quelle, Kälteerzeugern, Kältespeichern und dem Kältekreis. Die Kälte-Kaskade belegt das Programm selbst: zuerst die Wärmepumpen im Kühlbetrieb, danach die Kältemaschinen.

Hinweis

Nicht angekreuzte Bausteine des Projekts erscheinen hier nicht. Die Auswahl der Bausteine ändern Sie über ProjektBearbeiten….

Pufferspeicher

Den Erzeugern ordnen Sie Speicher an ihrer Karte zu: Der Stift ✎, ein Doppelklick auf die Karte oder ihr Chip Senke öffnet die Wärmesenke mit den Senken des Erzeugers in der Reihenfolge der Belieferung. Vorlauf- und Rücklauftemperatur sowie die Ein- und Abschaltschwellen der Speicherbewirtschaftung gehören zum Speicher; sie stehen in der Pufferverwaltung im Blatt Eigenschaften. Die rechte Spalte Speicher im Projekt führt alle Speicher als Kacheln; die Knöpfe darunter führen in die Pufferspeicher-Auslegung und die Stromspeicher-Auslegung.

Übersicht der ausgewählten Erzeuger

Zu jeder ausgewählten Anlage zeigt die Konfiguration die Wärmesenke, bei Wärmepumpen außerdem Wärmequelle, Betriebsmodus und die Priorität WP-Prio. Ein Doppelklick auf einen dieser Einträge öffnet den zugehörigen Dialog; im Anlagenschema öffnet ein Doppelklick ebenso den Dialog eines Elements, auch auf der Kältebahn.

Ablauf auf der Wärmeseite

Die Jahressimulation arbeitet die Wärmeerzeuger in der konfigurierten Reihenfolge ab. Ausgangsgröße ist der Wärmebedarf jeder einzelnen Stunde. Der erste Erzeuger deckt davon so viel, wie es sein Kennfeld, seine Betriebsgrenzen und die Speichersituation zulassen; die verbleibende Restwärme geht an den nächsten Erzeuger.

Hinweis

Was am Ende der Kette offenbleibt, wird als Restwärmebedarf ausgewiesen und zeigt an, wo die Auslegung nicht ausreicht.

Mit der Projekteinstellung Anlagenkopplung rechnen Gebäude mit eingeschalteter Wärmeübergabe ihren Heizkreis: Bei Heizkreis ergeben sich Vorlauf, Rücklauf und die Grenze der Übergabe aus dem Gebäude, und die Wärmepumpe wählt ihre Kennlinie am gerechneten Vorlauf. Bei geschlossener Kreis wirkt zusätzlich in jeder Stunde die Leistung, die Erzeuger und Heizungspuffer liefern können, auf die Gebäude zurück; reicht sie nicht, sinkt die Raumtemperatur. Sperrzeiten, Zeitprogramm und höchster Vorlauf der Wärmepumpe wirken mit der Kopplung als Fahrplan auf die gekoppelten Gebäude; das Ergebnis zählt die Folgen als Komfortstunden (Programm-Dokumentation: Anlagenkopplung).

Rechnet das Projekt Kälte, decken Kältemaschinen und Wärmepumpen im Kühlbetrieb den stündlichen Kältebedarf der Gebäude (Kühlung).

Strombilanz

Die Strombilanz wird parallel in Viertelstundenschritten geführt. Zum Strombedarf des Objekts kommen die Verbräuche der Wärmeerzeuger – Wärmepumpen, Heizstäbe und Hilfsantriebe – hinzu. Davon abgezogen werden nacheinander die Stromerzeugung des BHKW, die Photovoltaik und die Entladung des Stromspeichers. Was übrig bleibt, ist der Netzbezug; negative Werte entsprechen der Einspeisung. Ist eine Einspeisegrenze gesetzt, wird der Überschuss darüber abgeregelt.

Ergebnis speichern

Das jeweils letzte Simulationsergebnis eines Projekts kann mit Ergebnis speichern gespeichert und später wieder aufgerufen werden. Was das Ergebnis zeigt, beschreibt die Ergebnisdarstellung.

Siehe auch